Interreligiosität Ein Gotteslästerer?Seite 3/3

Kein Zweifel, wenn nicht einmal im Kleinen eine Verständigung gelingt, in den kernsanierten Herrgottswinkeln zwischen Mainz und Wiesbaden – dann ist der Weltfrieden ernsthaft in Gefahr, weil es dann auch im Großen keine Aussöhnung gibt: dort, wo die Religionen miteinander im Krieg liegen und von machtpolitischen Interessen vergiftet sind. Und wenn nicht einmal in unseren klerikal-akademischen Idyllen ein Mindestmaß an hermeneutischem Anstand existiert, der Kermanis Betrachtung so liest, wie sie gelesen werden will – dann sind die Fürbitten um Toleranz und Dialog Sakrokitsch für Sonntagsprediger, heilige Phrasen aus der Krypta einer Religion, die auf dem Weg ihrer Selbstmarginalisierung rapide Fortschritte macht. Natürlich, die Verleihung des Kulturpreises musste verschoben werden. Denn wollten Kardinal Lehmann und Peter Steinacker sich ernsthaft vom Ministerpräsidenten Koch dafür loben lassen, sie hätten eine »Kultur des Respekts« und der Toleranz befördert? Das wäre von erhabener Peinlichkeit gewesen und, wie Micha Brumlik vermutet, »als Symbol der Ausgrenzung von Muslimen in die Geschichte dieser Republik« eingegangen.

Nun spielt das Kuratorium auf Zeit, alle sollen »das Gespräch suchen«. Das klingt sehr salbungsvoll, aber Kermani hat keinen Grund, Abbitte zu leisten. Er muss sich nicht erklären und muss nichts zurücknehmen, schließlich hat er sich dem Kuratorium nicht aufgedrängt. Es reicht, wenn die Christenmenschen auf ihn zugehen und Frieden schließen, denn bald feiern wir Pfingsten, das Fest, an dem der Heilige Geist alle Gläubigen versöhnt mit einer Zunge sprechen lässt.

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Leser-Kommentare
    • kkr
    • 19.05.2009 um 12:47 Uhr

    ist das schöne Gleichnis mit dem der ach so tolerante Westen sich immer selbst ad aburdum führt.

    Es ist mir immer wieder peinlich....

    • yato
    • 19.05.2009 um 12:57 Uhr

    (Bitte unterlassen Sie derlei persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft)

    "Wo ist die Liebe?" möchte man fragen. In Wahrheit geht es der Kirche doch nur ums Geld für ihre vielen goldenen Paläste usw. und die charikativen Tätigkeiten könnte man als Feigenblatt sehen, die von der bösen Seite ablenken.

    Meinungsfreiheit, Selbstkritik, Demokratie, Toleranz - Nicht in der Kirche!

    Eine Schande das auch in der Moderne noch der Staat mit der Kirche verfilzt ist und die Kirchensteuer eintreibt!

  1. Ein Rabbi und ein katholischer Priester unterhalten sich. "Eines verstehe ich nicht", sagt der Priester, "wie kann man als moderner, aufgeklärter Mensch glauben, die Juden seien durch das Rote Meer gezogen?" - "Sie mögen recht haben", entgegnet der Rabbi, "wie aber kann man als moderner, aufgeklärter Mensch glauben, Christus sei von den Toten wieder auferstanden?" - "Das ist etwas anderes!" entgegnet der Katholik: "Das ist wahr!"

    Soviel zum religiösen Dialog...

    • peto1
    • 19.05.2009 um 13:03 Uhr

    Dieser Schriftsteller ist ein gefährlicher Mann, er lästert Gott und beleidigt das Christentum. Kermanis Nähe ist zu meiden, mit ihm darf ein Kirchenmann nicht auf der »Bühne stehen«.
    So Sprach und Kündete der Mann der Heimlich im innerren alles in Warheit Verachtete was nur Ansatzweise zum Frieden unter den Menschen führen könnte, Denn er hatte einen Auftrag vom Teufel und einen Plan wie er Ihn dem Kermani zum Ketzer erklären sollte, Doch als er die sein teufel Kund vor den Menchen tat Erschien der Prophet vom Gott gesandt und verdammte den Mann in die des Teufels Höhle, und sagte , "Wer bist du das du dir Anmasest zu Urteilen und Tust Kunde im Namen des Herren im Auftrag des Teufels du falcher Profet, Ihr sollt nicht Urteilen und nicht Falche Profeten und auch keinen Götzenbilder anbeten und daran glauben" ...so war die Menchheit wieder einmal gerettet :)

    [Anm.: Bitte versuchen Sie, Beiträge zu posten, die für andere Diskussionsteilnehmer verständlich sind, gerne auch auf Englisch. Danke. /Die Redaktion pt.]

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sehr geehrte Reaktion, pardon, Redaktion.

    Ihre Anmerkung bitte verständlich, also in diesem Fall "in einem ordentlichen Deutsch" oder aber auf Englisch zu posten, empfinde ich als Sprach- und Interaktionswissenschaftler, der sich mit multikulturellen und multisprachlichen Kontexten beschäftigt, als verletzend gegenüber dem Autoren von Kommentar 3.
    Es ist bemerkenswert und spricht für das Sprachverständnis und Sprachgefühl von peto 1, dass er sich, obschon er ebenso kein deutscher Muttersprachler zu sein scheint, in prosaischer Form äußert.
    Jeder Leser der nur einen Bruchteil eben dieses Sprachverständnisses hat, kann seinen kleinen Text verstehen.
    Ihn also aufzufordern, bei mangelnden Kenntnissen lieber auf die neue lingua franca, das Englische, auszuweichen, ist im weiteren Sinne sogar der Aussage des inhaltlich diskutierten Artikels wiedersprüchlich.
    Der Artikel prangert an, dass sich Menschen herausgenommen haben einem anderen zu befehlen er solle nur davon sprechen, wovon er etwas versteht.
    Sie sagen jemanden er solle nur auf die Art und Weise sprechen, von der er etwas versteht.
    (Wobei heute alle Englisch sprechen, im Sinne des von ihnen implizierten "ordentlich" tun es jedoch nur die wenigsten.)

    Es tut mir leid, falls ich überempfindlich erscheine.

    Ich hoffe jedoch sie verstehen meine Punkt und decouragieren in Zukunft nicht mehr unüberlegt Autoren, die einen harten Aufwand betreiben (und eben nicht"einfach" auf das Englische ausweichen) und sich hier auf Deutsch einbringen.

    Mit freundlichem Gruß,

    elhombre

    Sehr geehrte Reaktion, pardon, Redaktion.

    Ihre Anmerkung bitte verständlich, also in diesem Fall "in einem ordentlichen Deutsch" oder aber auf Englisch zu posten, empfinde ich als Sprach- und Interaktionswissenschaftler, der sich mit multikulturellen und multisprachlichen Kontexten beschäftigt, als verletzend gegenüber dem Autoren von Kommentar 3.
    Es ist bemerkenswert und spricht für das Sprachverständnis und Sprachgefühl von peto 1, dass er sich, obschon er ebenso kein deutscher Muttersprachler zu sein scheint, in prosaischer Form äußert.
    Jeder Leser der nur einen Bruchteil eben dieses Sprachverständnisses hat, kann seinen kleinen Text verstehen.
    Ihn also aufzufordern, bei mangelnden Kenntnissen lieber auf die neue lingua franca, das Englische, auszuweichen, ist im weiteren Sinne sogar der Aussage des inhaltlich diskutierten Artikels wiedersprüchlich.
    Der Artikel prangert an, dass sich Menschen herausgenommen haben einem anderen zu befehlen er solle nur davon sprechen, wovon er etwas versteht.
    Sie sagen jemanden er solle nur auf die Art und Weise sprechen, von der er etwas versteht.
    (Wobei heute alle Englisch sprechen, im Sinne des von ihnen implizierten "ordentlich" tun es jedoch nur die wenigsten.)

    Es tut mir leid, falls ich überempfindlich erscheine.

    Ich hoffe jedoch sie verstehen meine Punkt und decouragieren in Zukunft nicht mehr unüberlegt Autoren, die einen harten Aufwand betreiben (und eben nicht"einfach" auf das Englische ausweichen) und sich hier auf Deutsch einbringen.

    Mit freundlichem Gruß,

    elhombre

  2. es ist bezeichnend, dass immer wieder nach Meinungsfreiheit in der Kirche geschrien wird und den Vertretern der Kirchen dieses Recht versagt wird. Wenn Kardinal Lehmann seine Meinung sagt hat man das zu akzeptieren, auch wenn man anderer Meinung ist. Das ist Toleranz.
    Das dieser Kardinal nicht mit jemandem präsentiert werden will, der den Christlichen Glauben angreift ist völlig verständlich, denn dieser Mann greift den christlichen Glauben massiv in seinen Grundfesten an.

    gelitten unter Pontius Pilatus,
    gekreuzigt, gestorben und begraben

    Jesus ist für die Menschheit gestorben und er hat für die Menschheit gelitten! Etwas anderes zu behaupten ist Ketzerei und die hat jeder Christ zu bekämpfen (Die Idee, nicht den ausserhalb der Kirche stehenden Menschen).
    Alle anderen, insbesondere kirchlich nicht gebundene und Nichtchristen haben da nicht mitzureden da dies eine innerkirchliche Angelegenheit ist, auch wenn Diskussion durch diese Preisverleihung an die säkulare Öffentlichkeit getreten ist.

    Das diese Öffentlichkeit und als deren Sprecher die Presse in solchen Fragen offensichtlich inkompetent ist zeigt sich wenn Ökumene mit interreligiösem Dialog gleichgesetzt wird. Das zeugt von gewaltigem Halbwissen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • yato
    • 19.05.2009 um 13:48 Uhr

    wenn seine Meinung eine Machtposition bekommt, die dann bestimmt ob eine Preisverleihung stattfindet oder nicht, das kann ich in einem demokratischen Land nicht akzeptieren.

    Wenn die Kirche ihre Macht, die sie auf die Allgemeinheit ausübt zurückzieht (Rundfunkräte, Lobbypolitik die wie bei Lobby üblich Politiker besticht oder Meinungsfreiheit einschränkt - siehe buskampagne.de ) dann erst gehen mich innerkirchliche Angelegenheiten nichts an!

    Sie sprechen von Halbwahrheiten, weigern sich aber ihrerseits der andere Hälfte der Wahrheit ins Auge zu sehen.

    Etwas anderes zu behaupten als das was ihren Märchen entspricht (Auferstehung, Jungfrauengeburt...) ist also Ketzerei? (Wo sind ihre Beweisvideos?)
    Und was machen wir dann mit den Ketzern? Mittelalter spielen?

    Haben Sie denn die Fähigkeit zwischen Phantasie und beweisbarer Realität zu unterscheiden? Wenn nicht, dann unterhalten wir uns im Sandkasten weiter, denn auch bei mir fliegen hier ständig rosa Elefanten in der Gegend herum und ein fliegendes Spaghettimonster...
    ;-)

    Ich stimme Ihnen zu: Auch Kardinal Lehmann hat ein Recht auf seine Meinung.

    Das Opfer, mit dem der Mensch Gott (oder die Götter, oder die als göttlich erlebte Natur) versöhnen will, weil er sich ihm /ihnen/ihr gegenüber schuldig fühlt und auch schuldig ist, gehört zum Kern eines jeden Glaubens. Wer wie Thomas Assheuer das Opfer abschaffen will, verneint, dass der Mensch schuldig ist, erklärt ihn - und sich selbst - für schuldlos. Wir Menschen sind aber nicht schuldlos. Auch moderne Menschen schleppen ein immenses Schuldgefühl mit sich herum. Um dieses Schuldgefühl zu beschwichtigen, überweist zum Beispiel der aufgeklärte Linke gleichsam als Ablass per Dauerauftrag Geld an Greenpeace, weil er an der Ausbeutung und Vergiftung der Mutter Erde beteiligt ist. Oder die 68er schlugen sich bis zum Irrationalismus auf die Seite der Dritten Welt, zum Beispiel des Vietcong, weil sie als Bewohner der Ersten Welt wissen, was sie der Dritten Welt angetan haben.

    • Manu84
    • 19.05.2009 um 15:16 Uhr

    Nein...
    sie haben mit allem, was sie in ihrem Arteikel schreiben Unrecht. Jeder Vertreter der Kirche darf seine Meinung immer und überall loswerden, das stört eigentlich niemanden. Was extrem stört, ist die Tatsache, dass stehts versucht wird, diese Meinung als einzig wahre Tatsache darzustellen; daraus folgt dann die moralische Überlegenheit anderen gegenüber und schließlich das Bedürfnis, die Gesellschaft glaubenskonform zu gestalten.

    Aber auch wir, die wir nicht an Gott oder nicht an Gott in eurer Form oder einfach an irgendetwas anderes glauben, oder die wir eventuell auch einfach gar nicht wissen, ob so etwas wie Gott überhaupt existiert ( und wer das zugibt, hat sich meist schon wesentlich mehr mit dem Thema beschäftigt alsi sie, die sie ein 2000 Jahre alstes Buch wörtlich nehmen), haben ein Recht, in dieser Gesellschaft zu leben, und ein Recht darauf, unsere Meinung kundzutun, wo immer wir auch wollen.

    Das größte Problem an eurer Religion ist das Missionsgebot!

    Zitat: Jesus ist für die Menschheit gestorben und er hat für die Menschheit gelitten! Etwas anderes zu behaupten ist Ketzerei und die hat jeder Christ zu bekämpfen

    Ich habe das vage Gefühl, das ist keine wirklich ideale Voraussetzung für ein Miteinander von Christentum und anderen Religionen, wenn ich mich mal als Außenstehender in diese Diskussion einmischen darf. Ist aber auch blöde irgendwie, dass andere Glaubensgemeinschaften was anderes glauben als man selbst, nicht wahr? Wenn Herr Kermani nur dann akzeptiert wird, wenn er anerkennt, das "Jesus (...) für die Menschheit gestorben und (....) für die Menschheit gelitten (hat)!", dann wird er doch faktisch nur dann akzeptiert, wenn er Christ ist! Völlig absurd.

    wahrensfeld @ http://zu-zeiten.blogspot...

    • yato
    • 19.05.2009 um 13:48 Uhr

    wenn seine Meinung eine Machtposition bekommt, die dann bestimmt ob eine Preisverleihung stattfindet oder nicht, das kann ich in einem demokratischen Land nicht akzeptieren.

    Wenn die Kirche ihre Macht, die sie auf die Allgemeinheit ausübt zurückzieht (Rundfunkräte, Lobbypolitik die wie bei Lobby üblich Politiker besticht oder Meinungsfreiheit einschränkt - siehe buskampagne.de ) dann erst gehen mich innerkirchliche Angelegenheiten nichts an!

    Sie sprechen von Halbwahrheiten, weigern sich aber ihrerseits der andere Hälfte der Wahrheit ins Auge zu sehen.

    Etwas anderes zu behaupten als das was ihren Märchen entspricht (Auferstehung, Jungfrauengeburt...) ist also Ketzerei? (Wo sind ihre Beweisvideos?)
    Und was machen wir dann mit den Ketzern? Mittelalter spielen?

    Haben Sie denn die Fähigkeit zwischen Phantasie und beweisbarer Realität zu unterscheiden? Wenn nicht, dann unterhalten wir uns im Sandkasten weiter, denn auch bei mir fliegen hier ständig rosa Elefanten in der Gegend herum und ein fliegendes Spaghettimonster...
    ;-)

    Ich stimme Ihnen zu: Auch Kardinal Lehmann hat ein Recht auf seine Meinung.

    Das Opfer, mit dem der Mensch Gott (oder die Götter, oder die als göttlich erlebte Natur) versöhnen will, weil er sich ihm /ihnen/ihr gegenüber schuldig fühlt und auch schuldig ist, gehört zum Kern eines jeden Glaubens. Wer wie Thomas Assheuer das Opfer abschaffen will, verneint, dass der Mensch schuldig ist, erklärt ihn - und sich selbst - für schuldlos. Wir Menschen sind aber nicht schuldlos. Auch moderne Menschen schleppen ein immenses Schuldgefühl mit sich herum. Um dieses Schuldgefühl zu beschwichtigen, überweist zum Beispiel der aufgeklärte Linke gleichsam als Ablass per Dauerauftrag Geld an Greenpeace, weil er an der Ausbeutung und Vergiftung der Mutter Erde beteiligt ist. Oder die 68er schlugen sich bis zum Irrationalismus auf die Seite der Dritten Welt, zum Beispiel des Vietcong, weil sie als Bewohner der Ersten Welt wissen, was sie der Dritten Welt angetan haben.

    • Manu84
    • 19.05.2009 um 15:16 Uhr

    Nein...
    sie haben mit allem, was sie in ihrem Arteikel schreiben Unrecht. Jeder Vertreter der Kirche darf seine Meinung immer und überall loswerden, das stört eigentlich niemanden. Was extrem stört, ist die Tatsache, dass stehts versucht wird, diese Meinung als einzig wahre Tatsache darzustellen; daraus folgt dann die moralische Überlegenheit anderen gegenüber und schließlich das Bedürfnis, die Gesellschaft glaubenskonform zu gestalten.

    Aber auch wir, die wir nicht an Gott oder nicht an Gott in eurer Form oder einfach an irgendetwas anderes glauben, oder die wir eventuell auch einfach gar nicht wissen, ob so etwas wie Gott überhaupt existiert ( und wer das zugibt, hat sich meist schon wesentlich mehr mit dem Thema beschäftigt alsi sie, die sie ein 2000 Jahre alstes Buch wörtlich nehmen), haben ein Recht, in dieser Gesellschaft zu leben, und ein Recht darauf, unsere Meinung kundzutun, wo immer wir auch wollen.

    Das größte Problem an eurer Religion ist das Missionsgebot!

    Zitat: Jesus ist für die Menschheit gestorben und er hat für die Menschheit gelitten! Etwas anderes zu behaupten ist Ketzerei und die hat jeder Christ zu bekämpfen

    Ich habe das vage Gefühl, das ist keine wirklich ideale Voraussetzung für ein Miteinander von Christentum und anderen Religionen, wenn ich mich mal als Außenstehender in diese Diskussion einmischen darf. Ist aber auch blöde irgendwie, dass andere Glaubensgemeinschaften was anderes glauben als man selbst, nicht wahr? Wenn Herr Kermani nur dann akzeptiert wird, wenn er anerkennt, das "Jesus (...) für die Menschheit gestorben und (....) für die Menschheit gelitten (hat)!", dann wird er doch faktisch nur dann akzeptiert, wenn er Christ ist! Völlig absurd.

    wahrensfeld @ http://zu-zeiten.blogspot...

  3. 6. Soviel

    zum Thema religiöse Toleranz gegenüber Christen seitens der Muslime.
    Sie, die sich wöchentlich, nein täglich, über angebliche Intoleranz und Diskriminierung aufregen dürfen hier über unsere christlichen Symbole vom Leder ziehen.
    Gottseidank nicht ungestraft.

  4. Für mich wirkt es so, als ob der Autor nicht verstanden hat um was es beim christlichen Kreuz geht.
    Es ist das Sinnbild für die Opferbereitschaft Gottes für seine Schöpfung und ein Zeichen seiner Gnade. Daher ist fraglich, ob er trotz des Ablehnens einer der zentralen Punkte des Christentums ("aus Gnade allein"), welche er indirekt als heidnisch, als Gotteslästerung und Idolatrie bezeichnet und mit einer prinzipiell negativen Einstellung einher kommt, ihm die Möglichkeit offen lässt, den interreligiösen Dialog so vorbildlich zu führen, dass er ein geeigneter Kandidat für diesen Preis ist.
    Die Anerkennung eines großen Kunstwerks der katholischen Kirche bzw. das eingestehen der emotionalen Bewegtheit scheint mir da auch kein adäquater ausgleich zu sein.
    Es macht wenig sinn, dies gleich gegen ein "Feindbild" auszuspielen, da zwischen einem Feindbild und einem Preis für interreligiöse Dialogfähigkeit noch reichlich Zwischentöne möglich sind. Eine prinzipiell negative Einstellung gegenüber einem anderen Glaubenssymbol, welches auch auf den Gott Abrahams sowie einen seiner wesentlichen Wesenszüge hinweist, macht dies auf jeden Fall schwierig.
    Davon abgesehen würde mich interessieren, welche Formulierung des jüdischen Preisträgers genau dazu führte, dass der erste islamische Preisträger von der Ehrung zurücktrat.

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    Hallo Klaus Fuchs

    Was ist das für eine Gnade, wenn Gott angeblich seinen Sohn auf die Erde schickt damit er von der römischen Obrigkeit ans Kreuz geschlagen wird? Das ist keine Gnade, das ist Mord. Ein gnädiger Gott hätte das verhindert. Die Kreuzigung ist bestenfalls ein Zeichen, dass die Welt von einem gütigen Gott abgefallen war. Das ist sie noch immer, wenn man sich die beiden Weltkriege in Erinnerung ruft.

    Gruss

    Hallo Klaus Fuchs

    Was ist das für eine Gnade, wenn Gott angeblich seinen Sohn auf die Erde schickt damit er von der römischen Obrigkeit ans Kreuz geschlagen wird? Das ist keine Gnade, das ist Mord. Ein gnädiger Gott hätte das verhindert. Die Kreuzigung ist bestenfalls ein Zeichen, dass die Welt von einem gütigen Gott abgefallen war. Das ist sie noch immer, wenn man sich die beiden Weltkriege in Erinnerung ruft.

    Gruss

  5. Vielen Dank!

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