Elektroautos Batterie auf RädernSeite 5/5
Der erste Schritt in diese Zukunft ist getan. Die rollende Batterie steht in der Montagehalle des schwäbischen Sportwagen-Veredlers Alois Ruf – in Form eines grün lackierten Porsche 911. In dessen Zentrum steckt waschmaschinentrommelgroß ein Elektromotor mit 270 Kilowatt Leistung und 950 Newtonmeter Drehmoment. Die Batterie hält 200 Kilometer weit, lässt sich innerhalb einer Stunde wieder aufladen. Ein Prototyp, einstweilen.
Doch Ruf arbeitet mit Siemens an einer Kleinserie. 2010 soll dieser eRuf auf den Markt kommen – das erste elektrische Fahrzeug mit »bidirektionalem Netzanschluss«, die rollende Batterie eben.
Mitarbeit: Andreas Sentker
- Datum 22.05.2009 - 11:38 Uhr
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- Serie Technologie
- Quelle DIE ZEIT, 20.05.2009 Nr. 22
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Elektrifizierung des Individualverkehrs, Schwerpunktlegung auf regenerative Energien, Dezentralisierung der Energieversorgung. Wird auch langsam Zeit, dass wir die Zukunft in Angriff nehmen und nicht mehr den Betonköpfen allein das Feld überlassen. Ist so etwas nur in einer Krise möglich, die der Automobilindustrie den Boden unter den Füßen wegzieht? Wenn ja, dann ist es Schade um unsere Zukuftsfähigkeit. Gleichzeitig lässt es hoffen – und für die Krise danken. Sie scheint ein Weckruf zu sein.
Es wurde mal " Zeit"
Endlich mal ein positiver Beitrag wie wir unsere Zukunft auch ohne Erdöl gestalten können.
Die Zukunft gehört den Regenativen Energien und als Speicher dienen Akkus von Autos oder Wasserstoffspeicher.
So werden wir unabhängig von Weltkrisen bzw. Rohstoffen.
Wir erzeugen unseren Energiebedarf in Deutschland und werden weiterhin Exportweltmeister in Erneuerbaren Energien weil wir der Welt zeigen können es geht.
Die Batterien der Elektroautos sind wie in dem Artikel erwähnt noch der Schwachpunkt der Elektroautos. An schottischen Universität von St. Andrews hat man gerade hier einen riesigen Schritt nach vorn gemacht. Statt bei Lithium-Ionen-Akkus Elektroden Lithium-Kobalt-Oxyd zu verwenden, setzt man dort Elektroden auf porösem Kohlenstoff mit Sauerstoff gefüllt. Dadurch erzielt man eine deutlich höhere Kapazität (min Faktor 2) und senkt die Herstellungskosten deutlich. Ab 2014 rechnet man mit serienreifen Exemplaren
fand vor 2 Jahren statt, an der Universität Essen/Duisburg Eine nanokeramische Folie, die Lithium-Ionen-Akkus praktisch unzerstörbar macht und damit die Metallbrandgefahr bei Unfällen de facto auf Null reduziert. Evonik hält das Patent, Daimler und BMW sind darauf hin bei Evonik engestiegen.
Es lohnt sich weiterhin, Pläne zu machen für die Zukunft. Nach dem Atomaren Overkill wird nun wohl auch der ökologische Weltuntergang vom Spielplan genommen. Warum? Einfach Es gibt etwas zu verdienen...
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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klar, da scheint die meiste Sonne.
..., wer hat so viel Geld?
Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Speicherung von Energie in Batterien, also die Umwandlung von elektischer in chemische Energie und zurück ist so ziemlich eines der verlustreichsten Speicherverfahren überhaupt. Mal ganz abgesehen davon dass die Spannung zunächst wieder wechselgerichtet und dann hochtransformiert und ins allgemeine Stromnetz zürückgeführt werden muss. Manchmal hilft eine technische Ausbildung ein wenig weiter, insbesondere wenn man technische Artikel schreibt - oder so tut.
Weder dem Autor noch dem Leser können offensichtlich technische Informationen zugemutet werden. Also runter auf PM-Niveau mit Hurra-Optimismus von undurchdachten Schnickschnack. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem derzeitigen Stand der Batterietechnologie wäre informativ gewesen. Dieser Artikel wirkt wie die verschriftlichung einer PowerPoint Präsentation aus Rüsselsheim.
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