Künstliche Ernährung Leben am Schlauch

Für Schwerkranke und Sterbende ist eine Magensonde oft die wichtigste Verbindung zum Leben – für einige viel zu lange

Die Uhr zeigt zwei Minuten nach sechs. Wie immer. Irgendwann – Monate ist es her, vielleicht auch Jahre – sind die Zeiger über der Tür stehen geblieben. Und niemand hat sie wieder in Bewegung gesetzt. Ob es hell ist oder dunkel, ob die Stadt gerade erwacht oder die Menschen draußen in die Biergärten drängen: Im Zimmer 407 des Münchner Herz-Jesu-Stiftes ist die Zeit eingefroren.

»Martha«, unterbricht eine Stimme die Stille. »Martha, ist es Sommer oder Winter?« Aber Martha Neubert (alle Namen der Betroffenen sind im Text verändert) antwortet schon lange nicht mehr. Weder den Pflegerinnen, die sie morgens waschen und ihr abends einen neuen Urinbeutel ans Bett hängen, noch ihrer Schwester Ilse, die mit ihr die letzten gemeinsamen Quadratmeter teilt. Nur ein leises, rasselndes Atmen ertönt von ihrem Bett und das kaum hörbare Arbeiten der Magensonde. Ein Plastikschlauch verschwindet unter der Bettdecke in ihren Körper. Ihre wichtigste Verbindung zur Welt.

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Wie kam Frau Neubert zu dem Schlauch im Bauch? Was ist das für ein Instrument, das Patienten und Angehörige, Richter und Abgeordnete in Gewissensnöte bringt und das Sterben nachhaltig verändert hat?

Die Nahrungsverweigerung
Über den Katheter drückt ein Motor eine milchkaffeebraune Masse in Frau Neuberts Körper. Zwei Milliliter Ersatznahrung pro Minute strömen ihr direkt in den Magen. Ein kleiner Computer kontrolliert die Flussrate. Vier Stunden dauert eine Mahlzeit. Dann schreibt die diensthabende Schwester ihr Kürzel in das »Einfuhrprotokoll«, das aufgeklappt neben dem Bett liegt, und hängt eine neue Flasche in die Halterung, diesmal mit Wasser. »6.30–10.30 Iso Faser; 10.30–14.30 H2O; 14.30–18.30 Iso Faser, 18.30–22.30 H2O«. Nur nachts macht die Pumpe Pause.

94 Jahre alt ist Martha Neubert. Vor langer Zeit schon hat die Demenz ihr die Sinne und das Gedächtnis getrübt. »Ja«, »nein«, »weiß nicht«, mehr brachte sie schon vor Jahren nicht hervor. Im vergangenen Herbst verstummte sie ganz. Mit den Worten wurden die Mahlzeiten weniger. Erst rührte sie das Essen, das die Schwestern ihr brachten, nicht mehr an, später verweigerte sie sich auch dem Füttern. Sie presste die Lippen zusammen, schluckte das wenige, das man ihr in den Mund schieben konnte, nicht herunter. Um ein Faulen im Mund zu verhindern, zog man ihr die verbliebenen Zähne. Um sie weiter zu ernähren, legte man ihr den Nahrungsschlauch in den Magen.

Von guten und schlechten Sonden
PEG-Sonde nennen Experten das Instrument, das Martha Neubert wie eine Nabelschnur aus dem Körper ragt. PEG steht für »perkutane endoskopische Gastrostomie«, Ernährung durch die Bauchdecke. PEG-Sonden können ein Segen sein. Für Menschen, die einen Unfall hatten und für eine Zeit lang in Bewusstlosigkeit fallen, für Patienten, die an der Nervenkrankheit ALS leiden oder denen der Krebs die Speiseröhre zerfressen hat.

Zwei Drittel der Ernährungsschläuche kommen indes bei hochbetagten Menschen in Altenheimen und Krankenhäusern zum Einsatz. Annähernd die Hälfte von ihnen ist altersverwirrt oder hochgradig dement. Eine Untersuchung des Bremer Gesundheitsamtes ergab, dass rund acht Prozent aller Heimbewohner der Hansestadt von einem automatischen Kostspender ernährt wurden, die meisten mehr als ein Jahr lang.

Wenn die Abgeordneten des Deutschen Bundestages konkurrierende Entwürfe zur Patientenverfügung gegeneinander abwägen (was sie in dieser Woche zum wiederholten Mal verschoben haben), dann geht es dabei im Kern darum, auf welche Art ein Mensch medizinische Maßnahmen für sich selbst ausschließen kann. Kurz, um die Freiheit zu sagen: Das will ich für mich nicht – nach einem schweren Unfall, ohne Aussicht auf Heilung, im hohen Alter.

In den meisten Fällen spielt dabei die PEG-Sonde eine entscheidende Rolle. Und wirft Fragen auf: Wann nutzt die künstliche Ernährung durch die Bauchdecke einem Menschen, und wann fügt sie seiner Würde Schaden zu? Wo verläuft die Grenze zwischen wünschenswerter Lebensverlängerung und dem bloßen Hinauszögern des Todes? Und eben: Welchen Wert hat der schriftlich festgehaltene oder mutmaßliche Wunsch eines Menschen nach der Art seines Sterbens?

Leser-Kommentare
  1. 1. Ethik

    Ein phantastischer Artikel. Einem hochgradig dementen Menschen, der das Essen und Trinken verweigert eine Magensonde zu legen ist unerträglich paternalistisch. Es nimmt ihm die vielleicht einzig verbliebene Autonomie der Lebensverweigerung und der (unterbewussten) Einwilligung ins Sterben. Das ist in der Tat meistens ein Rechtsbruch und immer unethisch, weil ein Fremdurteil höher bewertet wird als die Kompetenz des Individuums. Eine Magensonde im Falle einer irreversiblen, zum Tod führenden Krankheit NICHT zu legen, ist keine unterlassene Hilfeleistung, sondern ein nach den Statuten der Palliativmedizin zulässiger Therapieverzicht. Das Thema gehört unbedingt auf die politisch-gesellschaftliche Tagesordnung, obwohl der Wunsch, es zu verdrängen, verständlich ist. Sterben zu müssen ist schlimm, wie Kierkegaard bereits feststellte, aber nicht sterben zu können, ist ungleich schlimmer, weshalb es oft immer noch die bessere Alternative darstellt.

  2. .... die sich gegen Patientenverfügungen sträuben, sollten verpflichtet werden sich für für 24 Stunden in ein Pflegeheim zu begeben und jedes Zimmer zu besuchen.

    Meine Mutter hatte keine Patientenverfügung und wurde zwangsernährt. Sie hatte hochgradig Alzheimer und hat niemanden mehr erkannt und konnte sich auch nicht mehr verständlich machen. Mehr als 18 Monate lag sie im Teilkoma bevor sie dann gestorben ist. Ist das mit Ethik zu vereinbaren? Die Würde des Menschen ist unantastbar ????!!!!

    Ich bestehe darauf, dass ich keine lebensverlängernde Maßnahmen hinnehmen muss wenn zwei Ärzte bestätigen, dass meine Krankheit in absehbarer Zeit zum Tode führen wird. Dann will ich nur noch schmerzstillende Medikamente und in einer menschenwürdigen Umgebung in Würde sterben können.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

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    • asjena
    • 01.06.2009 um 17:49 Uhr

    Sehr geehrter "Bernauheim",

    Ihre Haltung zur Magensonde ist völlig verständlich! Allerdings ist Alzheimer gerade keine Krankheit, die "in absehbarer Zeit" zum Tode führt (siehe das lange Leiden Ihrer Mutter)! Wo wollen Sie die Grenze ziehen?

    (Zur Erklärung: Ich bin Logopädin (in diesem Falle also Schlucktherapeutin) in einer geriatrisch-neurologischen Rehaklinik.) Wir empfehlen Magensonden bei Schluckstörungen infolge eines Schlaganfalles, wo wir davon ausgehen, dass sich die Schluckstörung unter Therapie und in Folge der allgemeinen Erholung zurückbildet - die Sonde also wieder gezogen werden kann. Was aber passiert, wenn der Rehaaufenthalt beendet ist, bevor die Schluckstörung sich erholt hat? Oder bei dementen Patienten, die vor Schlaganfällen nicht gefeit sind undbei Schluckstörungen keine Kompensationsstrategien lenen können? Soll man die Sonde entfernen und die Patienten der Gefahr des Verschluckens, also letzendlich einer Lungenentzündung aussetzen?

    • asjena
    • 01.06.2009 um 17:49 Uhr

    Sehr geehrter "Bernauheim",

    Ihre Haltung zur Magensonde ist völlig verständlich! Allerdings ist Alzheimer gerade keine Krankheit, die "in absehbarer Zeit" zum Tode führt (siehe das lange Leiden Ihrer Mutter)! Wo wollen Sie die Grenze ziehen?

    (Zur Erklärung: Ich bin Logopädin (in diesem Falle also Schlucktherapeutin) in einer geriatrisch-neurologischen Rehaklinik.) Wir empfehlen Magensonden bei Schluckstörungen infolge eines Schlaganfalles, wo wir davon ausgehen, dass sich die Schluckstörung unter Therapie und in Folge der allgemeinen Erholung zurückbildet - die Sonde also wieder gezogen werden kann. Was aber passiert, wenn der Rehaaufenthalt beendet ist, bevor die Schluckstörung sich erholt hat? Oder bei dementen Patienten, die vor Schlaganfällen nicht gefeit sind undbei Schluckstörungen keine Kompensationsstrategien lenen können? Soll man die Sonde entfernen und die Patienten der Gefahr des Verschluckens, also letzendlich einer Lungenentzündung aussetzen?

  3. Es ist immer das Gleiche:
    Da wo jeglicher halbwegs gesunder Menschenverstand zugunsten von gesetzlicher Korintenkackerei zurückgestellt wird, beginnt Unrecht. Auch finde ich es Unsinn, darauf zu bestehen, dass ein Komapatient (wie im Artikel genannt) zwangsläufig verhungern und verdursten muss, wenn "lebens"- verlängernde Maßnahmen eingestellt werden sollen. Ja wo sind wir denn? Fast jedes Haustier wird heutzutage eingeschläfert - als Akt der Gnade - aber bei einem Menschen heißt es plötzlich, er müsse verdursten, weil niemand aktiv für seinen Tod sorgen darf. Hallo?
    Andere Kulturen haben damit keine Probleme - wieso auch. Verwundeten Gegnern versetzte man früher einen Gnadenstoß. Da sagte auch niemand: ich will mich nicht schuldig machen, deshalb musst du jetzt leider 3 Tage lang ausbluten...
    Unsere Gesellschaft hat ein eindeutiges Problem, mit dem Tod und dem "Töten" umzugehen. Wozu etwas Unausweichliches auf Biegen und Brechen hinauszögern?
    Das mag jetzt krass klingen, aber ich denke es ist bitter nötig es mal auszusprechen.

    Ich habe in meiner Zivildienstzeit einige Male mit künstlich ernährten Patienten zu tun gehabt. Und für mich gilt: Ich will jedenfalls nicht so enden!

  4. Aufschlussreich ist, was Hans Steil über die Reaktionen des Pflegepersonals berichtet, wenn ein Patient sterben darf:

    "Am schwersten ist es für das Heimpersonal. Wenn der Beschluss gefallen sei, die Magensonde zu entfernen, brauchten die Schwestern und Pfleger den meisten Beistand. Jahrelang hätten sie sich um den alten Menschen gekümmert, hätten Wundstellen gepflegt, gegen Siechtum und Tod gekämpft. Plötzlich heißt es, 180 Grad in die andere Richtung."

    Das ist es! Der Kampf gegen den am meisten gefürchteten, mächtigsten Feind der Menschheit, den Tod, dieses triumphierende Gefühl, diesem übermächtigen Monstrum Monate, Jahre abzuringen, ist außerordentlich erbaulich für den Narzissmus, hebt das Selbstwertgefühl ungemein.

    Natürlich werden von diesem Motiv auch die Ärzte getrieben. Dass ihr ärgster Feind, der Tod, auch Erlöser sein kann, wollen sie nicht wahrhaben. Der Feind wird verteufelt, Kompromisse sind ausgeschlossen, sind Hochverrat, Krieg ist natürlicher Zustand. Frankenstein war auch so ein Arzt, der den Tod überwinden wollte. Sein Name steht für prometheische Vermessenheit.

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    ...Pflegekräfte, die zuerst an sich und dann erst an die Pflegebedürftigen denken. Das Heimpersonal, das ich kenne, ist eher entsetzt, wenn ein Heimbewohner nach einem notwendig gewordenen Krankenhausaufenthalt mit einer PEG zurückkommt und abzusehen ist, dass diese PEG erst nach dem Tod des Bewohners wieder entfernt werden wird. Weil dadurch ein menschenwürdiges Sterben kaum noch möglich ist.

    Der Artikel und die Mehrzahl der Kommentare lassen hoffen, dass sich doch ein Bewusstseinswandel vollzieht und in Zukunft weniger unsinnige PEGs gelegt werden.

    ...Pflegekräfte, die zuerst an sich und dann erst an die Pflegebedürftigen denken. Das Heimpersonal, das ich kenne, ist eher entsetzt, wenn ein Heimbewohner nach einem notwendig gewordenen Krankenhausaufenthalt mit einer PEG zurückkommt und abzusehen ist, dass diese PEG erst nach dem Tod des Bewohners wieder entfernt werden wird. Weil dadurch ein menschenwürdiges Sterben kaum noch möglich ist.

    Der Artikel und die Mehrzahl der Kommentare lassen hoffen, dass sich doch ein Bewusstseinswandel vollzieht und in Zukunft weniger unsinnige PEGs gelegt werden.

    • Gafra
    • 28.05.2009 um 12:14 Uhr

    (vor der Zeit der Magensonden) bemerkte, dass ein Teil des Sterbens die Nahrungsverweigerung ist. Dies mit dem Argument zu unterlaufen, man dürfe jemanden nicht verhungern und verdursten lassen, ist unethisch, weil es Qualen verlängert oder erst hervor ruft und letztlich doch wohl auch wirtschaftlichen Interessen geschuldet ist. Dass Interessenvertreter der entsprechenden Waren und Anhänger der Satt- und Sauber-Methode diese sicherlich auch mit solchen Argumenten anpreisen, darf angenommen werden.
    Ansonsten ist es offenbar die verbreitete Unwissenheit, auch bei medizinischem Personal, selbst bei Ärzten, die dieses zum Sterbensprozess gehörende Verhalten als pathologisch und deshalb zu behandeln betrachten.
    Dass die Magensonde allerdings bei deutlich vorübergehenden Zuständen ein Segen ist, unterliegt keinem Zweifel.

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    Verhungern oder gar verdursten ist das kleinere Übel für den Patienten? [...]
    Ich spreche aus Erfahrung. Sonst würde ich hier dem Mund nicht auftun. Meine Mutter lebt seit über zwei Jahren sehr gut mit der Sonde, der ich als amtsgerichtlich bestellter Betreuer zugestimmt habe.
    Haben Sie enge Kontakte zu Krankenkassen?

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk

    Verhungern oder gar verdursten ist das kleinere Übel für den Patienten? [...]
    Ich spreche aus Erfahrung. Sonst würde ich hier dem Mund nicht auftun. Meine Mutter lebt seit über zwei Jahren sehr gut mit der Sonde, der ich als amtsgerichtlich bestellter Betreuer zugestimmt habe.
    Haben Sie enge Kontakte zu Krankenkassen?

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk

    • domit
    • 28.05.2009 um 12:38 Uhr

    "Wollen Sie Ihren Angehörigen verhungern und verdursten lassen", ist das Standard-Verkaufsargument in vielen Altenheimen. Wie so oft lässt sich das ganze ethische Geschwurbel auf einen eifachen Grund zurückführen: Kohle. Hier haben wir die typische Win-win-Situation zwischen Verkäufer und Heim: niedrige Einstandskosten - riesiger Reibach - im Glücksfall über Jahre. Und der Patient kann sich noch nicht einmal wehren.

    • gayorg
    • 28.05.2009 um 12:57 Uhr

    Verallgemeinerungen helfen hier überhaupt nicht weiter. Ich denke hinter jeder Sonde verbirgt sich mindestens ein Schicksaal.
    Bei meinem Vater, 81 Jahre alt und schwerst Demenzkrank hat sich Volgendes ereignet. Essen und trinken klappte bis vor 3 Monaten sehr gut. Es musste zwar alles ganz klein zubereitet werden und teilweise pürriert sein, aber er war noch, natürlich mußte immer einer aufpassen daß er nicht allesauf einmal ´rein stopfte´, eigenständig.
    Dann passierte ein Aspirationsanfall mit Noteinweisung ins Krankenhaus. Er hatte sich verschluckt warum auch immer. Magensäure war darauhin in die Lunge eingetreten und eine massive Lungenentzündung die Folge. Per Eilverfahren wurde von uns entschieden, daß eine PEG gelegt werden durfte. Jetzt ist er wieder zu Hause will essen, kann und darf aber nich,t bis auf ein bisschen Wackelpudding und Tee. Das bisschen an Lebensqualität muß jetzt woanders herkommen. Aus dem Bett raus in den Stuhl und ins Wohnzimmer, ansprechen , Katze streicheln und viele andere Kleinigkeiten, das kostet Kraft und Zeit. Darin liegt des Pudels Kern. Ich denke wenn er ins Heim müßte wäre die Sonde eine Katastrophe.

    • Atan
    • 28.05.2009 um 13:42 Uhr

    im Vergleich zur klassischen Magensonde eine großartige Verbesserung. Als Instrument zur Verhinderung des natürlichen Sterbeprozesses wird es eine Monströsität, die einen Menschen möglicherweise zu einem schier unendlich in die Länge gezogenen Siechtum verurteilt.
    Zudem ist es eben fast unmöglich zu erreichen, dass eine einmal gelegte PEG wieder entfernt, da hier sofort mit einer möglichen "Lebensgefährdung" argumentiert wird.

    Und im Bundestag wird stolz argumentiert, dass hierzulande niemand ein Recht auf seinen Tod besäße. Schauerliche "schöne" neue Welt!

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