USA Barack in Buchenwald
Der amerikanische Präsident kommt nach Europa. Wie ist sein Verhältnis zur Geschichte? Ein Kommentar
Barack Obama in Buchenwald, Weimar, Dresden, dann in der Normandie – das klingt merkwürdig, daran muss man sich erst gewöhnen. Warum eigentlich? Dies ist der »europäischste« US-Präsident, den man sich denken kann, ein Linksliberaler und Sozialstaatler, was den Konservativen bei ihm zu Hause unamerikanisch vorkommt. Aber der Geschichtsraum Europa, die Naziverbrechen, die Verwüstungen der Weltkriege, die Spaltung des Kontinents durch den Kommunismus und ihre Überwindung 1989 – das ist nicht die Story, die man mit Obama und »seinem« Amerika verbindet. Die Adressen seiner Familien- und Lebensgeschichte, die auf der ganzen Welt zum Symbol eines zeitgemäßen Kosmopolitismus geworden sind, liegen in Kenia, Indonesien und Hawaii.
Man kann es noch schärfer fassen. Barack Obama steht für das Neue, die Zukunft: der Präsident des 21.Jahrhunderts. Er verkörpert den Traum vom Abwerfen alter Lasten, von Aufklärung und Moderne. Wo er historische Vorbilder aufgreift wie Lincoln, Martin Luther King oder Roosevelt geht es nicht eigentlich um Geschichte, sondern um Vorbilder für Moral und Fortschritt. Die Obama-Welt ist im Grunde unhistorisch, geschichtsfern. Als der Kandidat im vergangenen Jahr in seiner Rede an der Berliner Siegessäule die deutsch-amerikanische Freundschaft während der Luftbrücke von 1948 rühmte, hörte sich das wie ein Echo aus einer fernen Welt an.
Aber dieser Politiker des Heute und Morgen hat sich bei seinem Europabesuch am Freitag und Samstag einen fast überladenen historischen Crashkurs verordnet, eine Reise ins dickste Dickicht des europäischen 20.Jahrhunderts. Da ist mit dem Konzentrationslager Buchenwald die Erinnerung an den Nationalsozialismus – Obamas Großonkel war 1945 unter den amerikanischen Soldaten, die ein Außenlager von Buchenwald im thüringischen Ohrdruf befreiten. In Dresden, wo der US-Präsident Angela Merkel trifft, wird das Jubiläum von 1989 präsent sein, die Mauer und ihr Fall vor 20 Jahren – aber auch der Bombenkrieg, der die deutschen Städte zerstörte. In der Normandie schließlich die Feier zum Gedenken an die alliierte Truppenlandung 1944, die das Ende von Hitlers Herrschaft über den Kontinent auch im Westen einleitete. Nationalsozialismus und Kommunismus, Tyrannei und Befreiung, Krieg und Sieg und Frieden, und das alles in zwei Tagen – ist das nicht ein bisschen viel?
Aus weltpolitischer Sicht ist Europa für Barack Obama auf dieser Reise ein Nebenschauplatz. Sein wichtigster Termin ist die Rede, die er am Donnerstag, einen Tag vor seinem Eintreffen in Deutschland, in Kairo gehalten hat – Amerikas Versöhnungsangebot an die arabische und islamische Welt, nach den Jahren des Konflikts und der Verbitterung unter George W. Bush. Es ist fast unvermeidlich, dass Obamas Entspannungspolitik im Umgang mit den Muslimen Sorge und Misstrauen in Israel auslöst. Der Besuch in einer KZ-Gedenkstätte mag demonstrieren, dass die Vereinigten Staaten und ihr neuer Präsident die nationalsozialistischen Verbrechen nicht vergessen, dass ihnen die Geschichte der Judenvernichtung und die auch heute noch prekäre Existenz des Staates Israel bewusst bleiben. Der Nahe und Mittlere Osten ist nicht die Welt, in der man so glatt ins 21.Jahrhundert durchstarten könnte, da ist die Vergangenheit nie einfach vorbei. Wahrscheinlich ist sie das auch anderswo nicht – eine Erfahrung, die Barack Obama noch bevorsteht.
George W. Bush wirkte von der Geschichte wie berauscht, wie auf einem historischen Kostümball, auf dem aber mit scharfer Munition geschossen wurde. In der Auseinandersetzung mit den muslimischen Radikalen und Terroristen, die er »Islamofaschisten« nannte, sah er den Kampf mit den totalitären Weltanschauungen und Diktaturen des 20.Jahrhunderts wiederkehren. Im Oval Office ließ er eine Büste von Winston Churchill, dem heldenhaften britischen Kriegspremier, aufstellen. Die Eindämmung der islamistischen Gefahr und die demokratische Verwandlung des Mittleren Ostens wurde als Generationenaufgabe mit dem Kalten Krieg verglichen. Lauter Reprisen der Heldengeschichten der Väter und Großväter.
Dieser historische Beziehungswahn war ein verhängnisvolles Missverständnis, und Barack Obama tut alles, um in den Konflikten der Gegenwart weltgeschichtlich und ideologisch abzurüsten. Das ist ja gerade die außenpolitische Pointe seiner Präsidentschaft: das Zurück zu Vernunft und Normalität. Für Churchill-Vergleiche und Hitler-Parallelen hat er eigentlich keine Verwendung. Und nun, während dieser Tage in Europa, muss ausgerechnet der große Entdramatisierer dem Geschichtsdrama des 20.Jahrhunderts einen aktuellen Sinn abgewinnen.
- Datum 05.06.2009 - 15:28 Uhr
- Serie opi
- Quelle DIE ZEIT, 04.06.2009 Nr. 24
- Kommentare 25
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- nämlich die Gleichsetzung von Nazi-KZ mit Judenvernichtung.
Eine Abwertung der anderen ca. 45.000 nichtjüdischen Todesopfer in Buchenwald - wie hier begründet:
Obamas populistischer Holocaust-Kitsch
Jan Ross: "Der Besuch in einer KZ-Gedenkstätte mag demonstrieren, dass die Vereinigten Staaten und ihr neuer Präsident die nationalsozialistischen Verbrechen nicht vergessen, dass ihnen die Geschichte der Judenvernichtung und die auch heute noch prekäre Existenz des Staates Israel bewusst bleiben."
KZ = Naziverbrechen = Judenvernichtung, so wird es heute über die westlichen Konzernmedien in das kollektive Gedächtnis gestreut.
Ich empfinde diese Art von Fast-Food-Geschichte respektlos Nazi-Opfern gegenüber, die die Einstellung und das Schicksal eines Kurt Eisner, Pastor Niemöller oder Carl von Ossietzky teilten im Widerstand gegen die Naziherrschaft. Oder auch gegenüber den unzähligen Randgruppenopfern oder den ca. 15.000 umgebrachten russischen Kriegsgefangenen Buchenwalds.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
die Wehrmacht brachte vor Moskau 900,000 Russen um, in der Schlacht die die den 2. Weltkrieg entschieden hat.
Alle Menschen, die das Glueck hatten, zu dieser Zeit Buchenwald im wunderschoenen Thueringen zu "besuchen", litten gleich, obwohl weniger Juden (prozent) dieses Lager ueberlebten. Etwas an das man in D-Land nicht gern denkt wie an die Befreiung der Juden in Dresden am 14. Februar, als sie sich des gelben Sternes entlasteten und die Mutschmann niemals wieder zu fangen versuchte, weil er seine Zeit brauchte, sich auf sein eigenes "Verstecken" vorzubereiten (das GottseiDank eine Arbeit umsonst war).
Buchenwald, nur eins der mehr als zehn tausend Lager und Gefaengnissen des netten Tapetenhaenger, von denen der durchschnittliche Deutsche "keine Ahnung" hatte.
Nicht mal/genau wie in Weimar, wo man sich nie wunderte, wohin die feine Strasse auf den Berg entlang der Eisenbahn-Schienen fuehrte, zu dem huebchen Tor hinter dem man vermutete, dass dort nur gesundes Leben weiter gefuehrt wuerde auf Kosten des Staates/derBuerger wie anderswo mit "Kraft auf Freude" (oder etwas das so aehnlich klang).
Will man wirklich behaupten, man war so naiv (dumm)?
Dass man Hitler's erstes Opfer gewesen sein konnte, wie mam heutzutage so gern und ohne ein bisschen Nachdenken behauptet?
Und wie denkt man hier über andere nicht beachtete unschuldige Opfer ?
Zum Beispiel die
des Massengrabes von Marienburg?
der Senkung der Wilhelm Gustloff?
der Bombardierungen?
der drei Millionen auf der Flucht Umgekommenen?
des Massakers von Nemmersdorf?
des Massakers von Jedwabne?
des Massakers von Katyn?
des deutschen Widerstands?
Ich fordere Sie freundlichst auf, in der Folge weitere Ihnen bekannte Opfer jener Zeit aufzuführen ungeachtet ihrer Nationalität, Rasse oder Religion, damit wir ihrer aller im Stillen gedenken können.
die Wehrmacht brachte vor Moskau 900,000 Russen um, in der Schlacht die die den 2. Weltkrieg entschieden hat.
Alle Menschen, die das Glueck hatten, zu dieser Zeit Buchenwald im wunderschoenen Thueringen zu "besuchen", litten gleich, obwohl weniger Juden (prozent) dieses Lager ueberlebten. Etwas an das man in D-Land nicht gern denkt wie an die Befreiung der Juden in Dresden am 14. Februar, als sie sich des gelben Sternes entlasteten und die Mutschmann niemals wieder zu fangen versuchte, weil er seine Zeit brauchte, sich auf sein eigenes "Verstecken" vorzubereiten (das GottseiDank eine Arbeit umsonst war).
Buchenwald, nur eins der mehr als zehn tausend Lager und Gefaengnissen des netten Tapetenhaenger, von denen der durchschnittliche Deutsche "keine Ahnung" hatte.
Nicht mal/genau wie in Weimar, wo man sich nie wunderte, wohin die feine Strasse auf den Berg entlang der Eisenbahn-Schienen fuehrte, zu dem huebchen Tor hinter dem man vermutete, dass dort nur gesundes Leben weiter gefuehrt wuerde auf Kosten des Staates/derBuerger wie anderswo mit "Kraft auf Freude" (oder etwas das so aehnlich klang).
Will man wirklich behaupten, man war so naiv (dumm)?
Dass man Hitler's erstes Opfer gewesen sein konnte, wie mam heutzutage so gern und ohne ein bisschen Nachdenken behauptet?
Und wie denkt man hier über andere nicht beachtete unschuldige Opfer ?
Zum Beispiel die
des Massengrabes von Marienburg?
der Senkung der Wilhelm Gustloff?
der Bombardierungen?
der drei Millionen auf der Flucht Umgekommenen?
des Massakers von Nemmersdorf?
des Massakers von Jedwabne?
des Massakers von Katyn?
des deutschen Widerstands?
Ich fordere Sie freundlichst auf, in der Folge weitere Ihnen bekannte Opfer jener Zeit aufzuführen ungeachtet ihrer Nationalität, Rasse oder Religion, damit wir ihrer aller im Stillen gedenken können.
als heldenhaft zu bezeichnen nach allem, was man heute weiß, empfinde ich einfach nur als unpassend.
In der Aufzählung der Opfer und des Leidens im letzten Weltkrieg und in den Jahren danach fehlen wie üblich die der Vertreibungen von 15 Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat und den drei Millionen Toten unter ihnen. Vertreibungen in weitaus geringeren Zahlen haben während dieser Zeit auch in anderen Teilen Europas stattgefunden und in anderen Teilen der Welt bis heute nicht aufgehört. Warum haben wir auf diesem Gebiet so wenig aus der Vergangenheit gelernt? Warum werden heute noch Menschen ihrer Heimaterde beraubt? Könnten diejenigen mit daran schuld sein, die sich Jahrzehnte lang hartnäckig darum gemüht haben, die unrechtmäßigen Umsiedlungen der Deutschen als unbedeutenden Kollateralschaden unter den Teppich zu fegen? Ist es nicht an der Zeit, daß wir durch eine verspätete Anprangerung und Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse zu einem ausgewogeneren Geschichtsbild gelangen und damit vielleicht einen Schritt weiter kommen, daß eines Tages keine staatliche Verfügung einen Menschen zwingen kann, gegen seinen Willen die Heimaterde zu verlassen.
Wie viele Buchenwalds haben die Amerikaner hinterlassen, wie viele Kriege wurden von ihnen geführt um Öl, Gas und andere Bodenschätze. Und überall entstanden Buchenwalds, darüber wird nicht gesprochen, es ist nicht opportun. Die Welt will halt belogen sein.
(Anmerkung: Bitte bleiben Sie mit Ihren Vergleichen im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion/jk)
Die Amerikaner haben überhaupt keine Buchenwalds hinterlassen; nirgends. Es ist unanständig, wie Sie hier die Verbrechen der Nazis relativieren.
Die Amerikaner haben überhaupt keine Buchenwalds hinterlassen; nirgends. Es ist unanständig, wie Sie hier die Verbrechen der Nazis relativieren.
Ich kann die schrecklichen Bilder - so wie Herr Obama - ebenfalls nicht mehr vergessen.
Ich hoffe daher sehr, dass Frau Merkel in sehr naher Zukunft einen Besuch, unter angemessener Begleitung der Massenmedien, in Guantanamo in Ihren Terminplan aufnimmt.
Was werden Sie Ihren Kindern und Enkeln auf die Frage, was sie gegen die massenhafte Folter und die Menschenrechtsverletzungen der USA unternommen haben, antworten?
Wir haben davon nichts gewusst? Wir konnten unsere exportabhängigen Arbeitsplätze nicht aufs Spiel setzen?
Also, was haben wir dann überhaupt aus Buchenwald gelernt?
Die Amerikaner haben überhaupt keine Buchenwalds hinterlassen; nirgends. Es ist unanständig, wie Sie hier die Verbrechen der Nazis relativieren.
Nach dem Indian Removal Act von 1830 wurden 1838 unter General Winfield Scott etwa 16,000 Cherokees in "concentration camps" bei der U.S. Indian Agency nahe Cleveland, Tennessee zusammengepfercht. Dabei wurden auch ungezählte Männer, Frauen und Kinder erschossen, erschlagen oder starben an Hunger, Kälte oder Krankheiten.
I fought through the War Between the States and have seen many men shot, but the Cherokee Removal was the cruelest work I ever knew. ” —- Georgia soldier who participated in the removal
http://en.wikipedia.org/w...
Die Überlebenden wurden gezwungen zu Fuß im Winter 3,500 km nach Oklahoma zu laufen -- dem "Zug der Tränen"
"I know what it is to hate. I hate those white soldiers who took us from our home. I hate the soldiers who make us keep walking through the snow and ice toward this new home that none of us ever wanted. I hate the people who killed my father and mother. I hate the white people who lined the roads in their woollen clothes that kept them warm, watching us pass. None of those white people are here to say they are sorry that I am alone. None of them care about me or my people. All they ever saw was the colour of our skin. All I see is the colour of theirs and I hate them"
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Nach dem Indian Removal Act von 1830 wurden 1838 unter General Winfield Scott etwa 16,000 Cherokees in "concentration camps" bei der U.S. Indian Agency nahe Cleveland, Tennessee zusammengepfercht. Dabei wurden auch ungezählte Männer, Frauen und Kinder erschossen, erschlagen oder starben an Hunger, Kälte oder Krankheiten.
I fought through the War Between the States and have seen many men shot, but the Cherokee Removal was the cruelest work I ever knew. ” —- Georgia soldier who participated in the removal
http://en.wikipedia.org/w...
Die Überlebenden wurden gezwungen zu Fuß im Winter 3,500 km nach Oklahoma zu laufen -- dem "Zug der Tränen"
"I know what it is to hate. I hate those white soldiers who took us from our home. I hate the soldiers who make us keep walking through the snow and ice toward this new home that none of us ever wanted. I hate the people who killed my father and mother. I hate the white people who lined the roads in their woollen clothes that kept them warm, watching us pass. None of those white people are here to say they are sorry that I am alone. None of them care about me or my people. All they ever saw was the colour of our skin. All I see is the colour of theirs and I hate them"
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Nach dem Indian Removal Act von 1830 wurden 1838 unter General Winfield Scott etwa 16,000 Cherokees in "concentration camps" bei der U.S. Indian Agency nahe Cleveland, Tennessee zusammengepfercht. Dabei wurden auch ungezählte Männer, Frauen und Kinder erschossen, erschlagen oder starben an Hunger, Kälte oder Krankheiten.
I fought through the War Between the States and have seen many men shot, but the Cherokee Removal was the cruelest work I ever knew. ” —- Georgia soldier who participated in the removal
http://en.wikipedia.org/w...
Die Überlebenden wurden gezwungen zu Fuß im Winter 3,500 km nach Oklahoma zu laufen -- dem "Zug der Tränen"
"I know what it is to hate. I hate those white soldiers who took us from our home. I hate the soldiers who make us keep walking through the snow and ice toward this new home that none of us ever wanted. I hate the people who killed my father and mother. I hate the white people who lined the roads in their woollen clothes that kept them warm, watching us pass. None of those white people are here to say they are sorry that I am alone. None of them care about me or my people. All they ever saw was the colour of our skin. All I see is the colour of theirs and I hate them"
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Bemerkenswertes Posting: normalerweise verweisen die Nazi-Relativierer ja lieber auf die Engländer als angebliche Erfinder von KZs (interessant ist dabei, wie selten in solchen Diskussionen der GULAG eine Rolle spielt - daran kann man erkennen, dass es hier nie um einen echten Vergleich geht, sondern immer nur darum, ein Mittel zu finden, den verhassten "Amis" und "Tommis" eins auszuwischen). Nun zu dem Vergleich: kein Mensch bestreitet, dass der Cherokee Trail of Tears eine schlimme Sache ist - aber Buchenwald? Das ist dann doch noch einmal eine andere Dimension (von den Vernichtungslagern einmal ganz abgesehen). Also: der Vergleich stimmt nicht.
Bemerkenswertes Posting: normalerweise verweisen die Nazi-Relativierer ja lieber auf die Engländer als angebliche Erfinder von KZs (interessant ist dabei, wie selten in solchen Diskussionen der GULAG eine Rolle spielt - daran kann man erkennen, dass es hier nie um einen echten Vergleich geht, sondern immer nur darum, ein Mittel zu finden, den verhassten "Amis" und "Tommis" eins auszuwischen). Nun zu dem Vergleich: kein Mensch bestreitet, dass der Cherokee Trail of Tears eine schlimme Sache ist - aber Buchenwald? Das ist dann doch noch einmal eine andere Dimension (von den Vernichtungslagern einmal ganz abgesehen). Also: der Vergleich stimmt nicht.
Bemerkenswertes Posting: normalerweise verweisen die Nazi-Relativierer ja lieber auf die Engländer als angebliche Erfinder von KZs (interessant ist dabei, wie selten in solchen Diskussionen der GULAG eine Rolle spielt - daran kann man erkennen, dass es hier nie um einen echten Vergleich geht, sondern immer nur darum, ein Mittel zu finden, den verhassten "Amis" und "Tommis" eins auszuwischen). Nun zu dem Vergleich: kein Mensch bestreitet, dass der Cherokee Trail of Tears eine schlimme Sache ist - aber Buchenwald? Das ist dann doch noch einmal eine andere Dimension (von den Vernichtungslagern einmal ganz abgesehen). Also: der Vergleich stimmt nicht.
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