Wer denkt für morgen?
Ist das Kopftuch etwa modern?
In Paris denkt die türkische Soziologin Nilüfer Göle über die Zukunft des Islam in Europa nach

© Wathiq Khuzaie /Getty Images
Eine Studentin an der Universität Bagdad im Irak. Im Zuge einer verbesserten Sicherheitslage tragen Frauen hier nicht mehr so häufig Schleier, sondern nur Kopftuch
In der Türkei, einem für Einheimische wie Korrespondenten gleichermaßen verwirrenden Land, tragen die meisten Frauen und Mädchen Kopftuch. Doch mit dem dürfen sie weder staatliche Schulen besuchen noch in Behörden arbeiten. Grotesk in einem muslimischen Land? Nicht für den laizistischen türkischen Staat. Wer allerdings über solche Widersprüche allzu laut nachdenkt, kann Ärger bekommen – so wie Nilüfer Göle.
Die türkische Soziologin, die ihre roten Locken gern offen trägt, erzürnte die Wächter der reinen säkularen Lehre in Ankara nicht durch Äußerlichkeiten, sondern durch klare Äußerungen. Wegen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten über das Kopftuch und die Moderne ist sie schließlich ins Exil gegangen. So kommt es, dass der Istanbuler Korrespondent der ZEIT nach Paris fliegen muss, um die Frau zu treffen, die ihrer Heimat nach Streit den Rücken kehrte.
Vertauschte Orte, verpflanzte Menschen – Unterschiede durch Einwanderung gibt es viele. Besonders augenfällig werden sie bei muslimischen Frauen, die durch ihr Kopftuch weithin sichtbar sind. Viele Europäer tun sich, ähnlich wie türkische Laizisten, schwer mit diesem Anblick, empfinden ihn als fremdartig, außereuropäisch, vorübergehend. Dabei sind die eingewanderten Muslime gekommen, um zu bleiben. Das macht die Frage unausweichlich: Wie gehen Islam und Europa zusammen? Wie leben wir miteinander? Es ist eines der großen europäischen Themen dieses Jahrhunderts und Nilüfer Göles zentrale Frage.
Die Professorin an der Pariser EHESS, einer der weltweit angesehensten Hochschulen der Sozialwissenschaften, arbeitet im Herzen des Künstler- und Intellektuellenviertels St. Germain-des-Prés, unweit des legendären Hotels Lutetia. Aus ihrem Bürofenster blickt man über die Dächer, der Eiffelturm ist zu sehen, die Kuppel des Invalidendoms von Ludwig XIV. – aber keine einzige Moschee ist in Sicht. Die Moscheen wachsen an den Stadträndern, erklärt Nilüfer Göle, und ist damit mitten in ihrem Thema.
»Mich interessiert der tief greifende Wandel, der einsetzt, wenn zwei Menschen und zwei Kulturen sich näherkommen«, sagt die Soziologin. Anverwandlungen lautet der deutsche Titel ihres jüngsten Buches, das vom Islam in Europa handelt, von radikalen Islamisten, ganz normalen Muslimen und den europäischen Reaktionen auf sie. In nicht wenigen Schulklassen in Frankreich und in Deutschland sind bereits fünfzig Prozent aller Kinder Muslime. Die europäischen Gesellschaften werden heterogener, und Göle stellt die Frage, wie sich Europa selbst sieht: »Als Bollwerk oder als Ort der Verschmelzung?«
Nilüfer Göles Umzug nach Paris vor acht Jahren fiel in die Zeit des 11. September 2001 und markiert damit – privat wie weltpolitisch – einen Wendepunkt in ihrer Arbeit. Nach den Anschlägen in Amerika seien Gewalt und Konfrontation »in den Mittelpunkt der Begegnung des Islams mit dem Westen« gerückt, sagt sie rückblickend. Zuvor hatte die Soziologin in der Türkei und Frankreich, in den USA und am Wissenschaftskolleg in Berlin über Modernität und Sichtbarkeit des Islams in der Gesellschaft geforscht. Republik und Schleier hieß eines ihrer wichtigen Bücher auf Deutsch. In Paris stellte Göle nach 2001 fest, dass die Debatten um Kopftuch, Ehrenmorde und EU-Beitritt der Türkei heftiger wurden. Dann kamen die Aufstände in den Pariser banlieues, an denen viele muslimische Jugendliche beteiligt waren. Als Nächstes die in Dänemark entfachte Polemik um die Karikaturen des Propheten. »Mein Arbeitsfeld«, sagt sie, »wurde zum öffentlichen Thema Europas.«
Forschung war für sie selten stille Einkehr. Ihre Universitätsjahre waren die aufgewühlten Siebziger. Wortgefechte, öffentliche Kritik, hochfahrende Emotionen haben Göles Karriere begleitet. An der Bosporus-Universität in der Türkei lehrte sie fünfzehn Jahre lang Soziologie. Am Ende nur noch mit Sperrfeuer. Streng säkulare Zeitungen agitierten gegen ihre Thesen. In Petitionen forderten Kollegen und Studenten sie auf, den Lehrauftrag niederzulegen. »Die Menschen waren wütend auf mich, aber sie hörten zu«, sagt die 55-Jährige nicht ohne Stolz über diese schwere Zeit. »Am Ende ging ich, weil ich den Eindruck hatte, ich sei nicht sehr willkommen gewesen.«
Der Kern des Streits ist heute derselbe wie damals: Wie kann Glaube modern sein? Göle hat über Jahre hinweg religiöse Frauen befragt und belegt, dass diese Frauen sich nicht zwischen ihrem Glauben und der Moderne entscheiden wollen. Sie tragen Kopftuch nicht zu Hause, sondern auf dem Marktplatz, auf der Straße, für alle sichtbar. »Das Kopftuch ist ein Identitätszeichen geworden«, sagt sie. In den säkularen Einkaufsmeilen der Türkei ist das nicht weniger auffällig als in Westeuropa. Religiöse Frauen »bestehen auf der Rückführung der Religiosität in den öffentlichen Raum«, sagt Göle. Ein Begriff von Moderne, unter dem man lediglich das Abwerfen von überkommenen Sitten und Gebräuchen, zumal der Religion, versteht, ist eben längst passé.
Modern müsse heute nicht mehr automatisch heißen, weltlich zu leben, postuliert Nilüfer Göle, die sich selbst als Muslimin mit säkularem Hintergrund bezeichnet. Ihr Vater saß für die CHP, die säkulare Partei Atatürks, im Parlament von Ankara. Seine Tochter vertritt heute die These, dass auch Kopftuchfrauen modern seien, aber sich nicht westlichen Ideen von Individualismus und Sexualität unterwerfen wollten. Göles Argumentation lebt dabei vom Blick auf jene muslimischen Frauen, die »in der Spannung von religiösen Gesetzen und Lebenserfahrung kritisch und selbstreflexiv« geworden seien. Der Anachronismus der Männerwelt, der Patriarchenkult, die Weigerung mancher Männer, sich selbst zu öffnen, passen weniger gut dazu.
Nilüfer Göle ist aber überzeugt, dass sich der Islam durch den Zuzug Gläubiger in die Städte verändere. Er verliere den kollektiven Zwang, das aus tiefer Vorzeit Verordnete, das geografisch fest Verortete. Der Glaube werde individueller, mobiler, zeitgemäßer. Auch muslimische Frauen wollten Zugang zu säkularer Bildung, sie strebten in die Politik und die Öffentlichkeit, würden die traditionelle Geschlechterrolle ablehnen. Deshalb forderten sie, mit Kopftuch an der Universität studieren zu können, was ihnen der türkische Staat noch verwehrt. »Sie suchen nach Wegen, zugleich Muslimin zu sein und modern, dabei beides verändernd«, sagt Göle. Das wollten in der Türkei viele nicht hören. Ein Kollege sagte einmal zu ihr: »Du machst eine Soziologie, die beunruhigt.« Das hat ihr gefallen.
Wir verlassen ihr Büro und gehen zur Place Michel Debré in das Café de la Croix rouge. An kleinen runden Tischen sitzen Marokkaner, Türkinnen mit bunten Kopftüchern, eine Französin, vertieft in die Satirezeitschrift Le Canard enchaîné; ein angetrunkener Osteuropäer erläutert ihr in gebrochenem Englisch, warum hier im Café kein Französisch zu sprechen sei. Ein »öffentlicher Raum« in Paris. Nilüfer Göle klemmt sich hinter einen Bistrotisch, passt sich in diesen Raum ein. Sie tritt selbstbewusst, aber nicht eitel auf, wirkt mit schwarzem Mantel und rotem Haar zugleich extravagant und schlicht. Längst ist sie durch ihr Thema eine »öffentliche Intellektuelle« geworden. Aber sie beharrt darauf, gelegentlich die unerkannte Forscherin sein zu dürfen. »Wenn der Trubel mir zu viel wird«, sagt sie, »werfe ich mir ein imaginäres Kopftuch über. In dessen Schatten denke ich nach, dann komme ich wieder hervor.«
Und das meist mit Wucht. Sie brilliert im Seminarraum ebenso wie in Fernsehdebatten, bei Podiumsdiskussionen und Konferenzen in ganz Europa. Sie gleicht darin ihrem Mann, einem türkischen Wirtschaftsprofessor, der Ökonomie in TV-Shows erklärt. Göle will die öffentliche Sphäre erweitern, um Widersprüche, Vielschichtigkeit und Verästelungen. »Wir leben längst in demselben Raum, wir teilen ihn«, sagt sie und fragt: Wie können wir uns gemeinsam weiterentwickeln? Wie verändert sich unsere Sicht auf Modernität?
Je länger man mit ihr spricht, umso klarer wird: Es gibt verschiedene Wege in die Moderne, denn modern ist längst nicht nur das, was im Westen erdacht und gemacht wird. Von einem generellen Kopftuchverbot an Schulen, wie es in Frankreich 2004 verhängt wurde, hält Nilüfer Göle zum Beispiel gar nichts. Der Islam werde oft hemmungslos simplifiziert, sagt sie, als gefährlich oder schlicht als vorgestrig dargestellt. Dabei sei Europas missioncivilisatrice aus dem 19. Jahrhundert selbst überholt. Selbstbewusste Muslime würden den Vorbildanspruch Europas ebenso wenig anerkennen wie die Forderung nach totaler Assimilation.
Die Türkei sei Frankreich in der Debatte um Laizismus und Religion sogar voraus, diagnostiziert Göle. In Ankara habe im 20. Jahrhundert ein »Exzess an Modernisierung« einen »muskelbepackten, autoritären Laizismus hervorgebracht«. Aber seit 2002 versammele die konservative Regierungspartei AKP gläubige »Muslime aus den aufstrebenden Mittelschichten, die bereits einen Fuß in der Moderne haben«. Damit hat Göle zwar einerseits recht. Doch als Vorbild taugt die Türkei gleichwohl schlecht. Denn viele Türken wollen den Fortschritt der Religiösen nicht anerkennen. Gläubige Muslime und autoritäre Laizisten stehen sich in unversöhnlichem Hass gegenüber. Mehrere Putschversuche radikalsäkularer Kräfte sind nur knapp gescheitert.
Wie also stellt sich Nilüfer Göle das Zusammengehen von Islam und Europa im Idealfall vor? »Wir brauchen Anerkennung der Vielfalt und gegenseitige Beeinflussung«. Die europäische Identität verändere sich, sagt sie und verweist etwa auf die Karrieren des deutschtürkischen Filmemachers Fatih Akin und des Bundesvorsitzenden der deutschen Grünen Cem Özdemir. In der Literatur sei es die »Kanak-Sprak«, der Feridun Zaimoglu ein literarisches Gesicht verliehen hat. Diese Art von kreativer, auch humorvoller Konfrontation sei überfällig. Es falle auf, meint die Paris-Bewohnerin, dass derlei Beispiele in Frankreich schwerer zu finden seien. Rachida Datis kurze Anwesenheit im französischen Kabinett sei kaum mehr als ein Panoramaseiten-Ereignis gewesen. Frankreich bestehe auf Assimilation und sei dabei bitterernst. Darin liege eine Gefahr.
Schockierend findet Nilüfer Göle Frankreichs »Ministerium für Immigration, Integration und nationale Identität«, das Präsident Sarkozy eingerichtet hat. Das sei ein Versuch, nationalstaatliche Identitätsproduktion aus dem 19. Jahrhundert fortzusetzen. Damit provoziere man in der heutigen Welt der Flüchtlinge und Migranten tatsächlich einen Zusammenprall der Kulturen, der Forscher Samuel Huntington bekomme im Nachhinein recht. Göle befürchtet, dass die europäischen Staaten sich in der Debatte um Einwanderung in unerreichbare »Reinheitsideale« hineinsteigerten. »Diese Art der Identitätspolitik wird das EU-Projekt gleich mit erledigen«, warnt sie, »denn gerade die EU will ja die Enge des Nationalstaats überwinden.« Aus einer wirklich europäischen Identität aber sei der Islam nicht wegzudenken.
Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle gibt es dafür Anschauungsunterricht. Das Flugzeug für den Rückflug nach Istanbul steht bereit. Vor der Sicherheitskontrolle bildet sich eine Schlange. Es gibt ein Problem. »Sie will das Kopftuch nicht abnehmen«, sagt ein französischer Sicherheitsbeamter und deutet auf eine junge Frau, deren knallrotes Tuch sich hoch über ihrem Kopf wölbt. »Muss sie aber nach den Bestimmungen«, sagt ein zweiter Beamter. Die Frau schaut auf den Boden. Die Beamten sind ratlos. Ein Vorgesetzter kommt vorbei, entscheidet: »Wir lassen sie durch.« Die Frau geht mit Tuch durch die Schleuse und wird danach mit dem Handdetektor überprüft. So einfach ist das. Der erweiterte öffentliche Raum frei nach Göle beginnt in Paris am Flughafen.
- Datum 5.6.2009 - 16:02 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 04.06.2009 Nr. 24
- Kommentare 159
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1) Ist das Kopftuch etwa modern?
NEIN!
2) Bildunterschrift: Eine Studentin an der Universität Bagdad im Irak. Im Zuge einer verbesserten Sicherheitslage tragen Frauen hier nicht mehr so häufig Schleier, sondern nur Kopftuch
Ähem, der Irak ist nicht Afghanistan, wo die Frauen von den Taliban unter einem Schleier gesteckt wurden, sondern war unter Sadam ein laizistischer Staat, wo die Frauen keine Kopftücher trugen. Also bitte das Kopftuch nicht als Fortschritt für die Irakerinnen verkaufen!
Wer glaubt, dass man Frauenrechte und Islam zusammen bringen kann, soll sich nur mal die folgenden Koran-Suren anschauen:
Sure 2, Vers 223: "Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt;" und Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."
... sondern mit "Ich bin anders". Es stellt sich doch die Frage was passieren würde, wenn in der Türkei oder im Iran eine junge Frau mit Minirock und knappem Oberteil unterwegs wäre. Wir haben nun mal unterschiedliche Kulturkreise, ob nun gut oder weniger gut, und wenn ich einem anderen Kulturkreis leben möchte muss ich mich in diesen Kulturkreis einfügen. Nur weil zum Beispiel in Deutschland "oben ohne" an Badeseen kein Problem ist, kann ich nicht erwarten, dass es in Griechenland akzeptiert wird.
Wer von den Menschen, die in Deutschland leben wollen (und das betrifft alle, nicht nur Türken) hat sich vorher über die Kultur und die Lebensweise in Deutschland informiert und akzeptiert sie auch?
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Heißt "die Kultur und die Lebensweise in Deutschland" zu akzeptieren, zu verstehen, dass man hier nicht "anders" sein darf??? Jemand, der nur insofern "informiert" war, als dass er glaubte, in ein aufgeklärtes und demokratisches Land einzuwandern, dürfte darauf nicht gefasst gewesen sein.
Mir würde besser gefallen: "Ich bin ich"
Zumindest dann, wenn es aus freier Entscheidung und selbstbewusst geschieht.
Es ist noch nicht so lange her, da durften deutsche Ehefrauen nur mit Erlaubnis des Ehemannes den Führerschein machen oder gar arbeiten gehen.
Für Langhaarige, Jeansträger, 'Negermusik'-Hörer oder gar Gammler forderte man hier in Deutschland Arbeitslager. Linke sollten doch nach 'Drüben' gehen. Freizügig gekleidete und lebende Mädels wurden als Schlampen und Huren tituliert - von Deutschen, nicht von Türken, die waren damals hier noch nicht so zahlreich vertreten. Es ist noch gar nicht so lange her, dass auch im letzten noch verbliebenen schweizer Kantone die Frauen das Wahlrecht erhielten, usw...
Unsere heutige 'Moderne' haben wir uns erst gestern erkämpft.
Die alles im Hinterkopf kann man fruchtbar und in gegenseitigem Respekt diskutieren, substantiell und nicht reflexartig auf vermeintliche Symbole fixiert.
Wer glaubt, dass man Frauenrechte und Islam zusammen bringen kann, soll sich nur mal die folgenden Koran-Suren anschauen:
Sure 2, Vers 223: "Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt;" und Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."
Ähnliches findet sich auch in der Thora oder in den Paulusbriefen. Trotzdem sehen wir, dass es Christen und Juden möglich ist, in einer modernen, gleichberechtigten und aufgeklärten Gesellschaft zu leben: Sie interpretieren ihre Schriften eben einfach anders. Diese Uminterpretation hingegen ist ein Prozeß, der den Muslimen in ihrer Mehrheit noch bevorsteht. Unmöglich ist er aber nicht, er wird nur behindert durch die gegenwärtige gesellschaftliche Lage in den islamischen Länder, durch das kollektive Minderwertigkeitsgefühl und durch die Fortschritt hemmende Ideologie des Islamismus (Muhammad Abduh, Rashid Rida, Sayyid Qutb uvm).
Ich kann Ihren Aussagen nur zustimmen.
Im Übrigen möchte ich mich nicht mit dem Islam auseinandersetzen.
Leider gelingt es mir nicht. In den Schulen ( ich kenne die Situation persönlich aus der Grundschulzeit meines Sohnes) terrorisieren die Söhne aus türkischem Haus häufig die Nicht-Moslems. Reden über diese Gewalt ist tabu, Lehrer möchten sich nicht in den Ruch der Auskänderfeindlichkeit brinen.
Türkischen Mädchen dürfen oft nicht schwimmen lernen, an Klassenfahrten teilnehmen.
Viele bekommen ihren Partner aus der Türkei gestellt ( beide Geschlechter).
Häufig dürfen Frauen nicht über ihren Körper bestimmen. Sie haben für Sexualität und Geburten zur Verfügung zu stehen.
Das Kopftuch ist das Zeichen der Unterwerfung der Frau unter diese Regeln einerpatriarchalischen Kultur, die sich durch die Religion zusätzlich zu legitimieren versucht.
Mich als entsetzt und beleidigt es, dass es in Dt. möglich ist, Frauen zu halten wie Vieh.
Hallo Zeitprofile,
vergleichen Sie:
"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen."
Das war jetzt die Bibel. 1. Korinther 11, 5f.
Bin ich deshalb jetzt ein Taliban?
An den Kommentaren vor und nach mir wird ersichtlich wie goldrichtig der Artikel liegt.Man kann ja förmlich die Angst vor dem Fremden spüren...
Laudatio, ich habe selbst längere Zeit in einem islamischen Land gelebt und habe auch keine Angst vor dem Fremden. Ich habe nur immer die Augen aufgemacht und festgestellt, dass meine Werte (Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Rechte der Frau,...) im Islam mit Füßen getreten werden, und nur darum geht es!
am gefährlichsten ist die Weltsicht derer, die die Welt gar nicht gesehen haben, ...meinte Humboldt einmal sinngemäß.
Ähnliches findet sich auch in der Thora oder in den Paulusbriefen. Trotzdem sehen wir, dass es Christen und Juden möglich ist, in einer modernen, gleichberechtigten und aufgeklärten Gesellschaft zu leben: Sie interpretieren ihre Schriften eben einfach anders. Diese Uminterpretation hingegen ist ein Prozeß, der den Muslimen in ihrer Mehrheit noch bevorsteht. Unmöglich ist er aber nicht, er wird nur behindert durch die gegenwärtige gesellschaftliche Lage in den islamischen Länder, durch das kollektive Minderwertigkeitsgefühl und durch die Fortschritt hemmende Ideologie des Islamismus (Muhammad Abduh, Rashid Rida, Sayyid Qutb uvm).
Ich kann Ihren Aussagen nur zustimmen.
Im Übrigen möchte ich mich nicht mit dem Islam auseinandersetzen.
Leider gelingt es mir nicht. In den Schulen ( ich kenne die Situation persönlich aus der Grundschulzeit meines Sohnes) terrorisieren die Söhne aus türkischem Haus häufig die Nicht-Moslems. Reden über diese Gewalt ist tabu, Lehrer möchten sich nicht in den Ruch der Auskänderfeindlichkeit brinen.
Türkischen Mädchen dürfen oft nicht schwimmen lernen, an Klassenfahrten teilnehmen.
Viele bekommen ihren Partner aus der Türkei gestellt ( beide Geschlechter).
Häufig dürfen Frauen nicht über ihren Körper bestimmen. Sie haben für Sexualität und Geburten zur Verfügung zu stehen.
Das Kopftuch ist das Zeichen der Unterwerfung der Frau unter diese Regeln einerpatriarchalischen Kultur, die sich durch die Religion zusätzlich zu legitimieren versucht.
Mich als entsetzt und beleidigt es, dass es in Dt. möglich ist, Frauen zu halten wie Vieh.
bedeutet, dass man als ausländerfeindlich eingestuft wird. Obwohl es nur den Tatsachen entspricht. Ich kenn ein sehr modernes türkisches Mädchen, sie studiert Medizin, aber jetzt über 30 muss plötzlich ein Mann her, obwohl sie gar keinen will.
Sagt man das die Türkei durch ihre Einstellung nicht in die EU passt, ist das ein absolutes Vergehen :-)
Laudatio, ich habe selbst längere Zeit in einem islamischen Land gelebt und habe auch keine Angst vor dem Fremden. Ich habe nur immer die Augen aufgemacht und festgestellt, dass meine Werte (Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Rechte der Frau,...) im Islam mit Füßen getreten werden, und nur darum geht es!
Und wenn die Frauen sich ihre Gefängnisse selbst um ihre Körper bauen, so mögen sie das tun, aber warum müssen kleine Mädchen diesem Vorgehen folgen, denn das wird ja nicht mal in islamischen Ländern praktiziert.
Wenn das die Zukunft und die Freiheit eines neuen Europas kennzeichnen soll, so bin ich doch froh, dass ich auf Grund meines Alters und meiner Gesundheit, diese Neue Zeit nicht mehr erleben muß.
Herzlichst
Orpheus
Wenn das die Zukunft und die Freiheit eines neuen Europas kennzeichnen soll, so bin ich doch froh, dass ich auf Grund meines Alters und meiner Gesundheit, diese Neue Zeit nicht mehr erleben muß.
Ja, was dachten sie denn was die Zukunft Europas sein wird? Etwa die neuen Ostblocklaender mit ihren niedrigen Geburtenraten und ihrer minderwertigen christlichen Religion??
Europa ist eine verschleierte Frau auf dem Ruecken eines Bullen!
Wenn es ihnen hier nicht passt, dann gebe ich ihnen einen Rat und verlassen sie Europa! Srebrenica wird sich in Europa niemals wiederholen!
S.H.
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