Autotest Provokation Porsche
Wolfgang Büscher, Redakteur des ZEITmagazins, fährt im Boxster S durch Berlin. Und vermeidet knapp eine Schlägerei
© Porsche

Bewegt: Der Porsche Boxster S kommt nicht nur brauchbar vom Fleck - er sorgt auch für Reaktionen bei Radfahrern
Als ich einmal zur See fuhr, tobten in der Heimat gerade Debatten über die Öltanker. Es hatte schlimme Havarien gegeben, das Wort »Ölpest« ging um. Auf einem Öltanker fuhr ich damals – nagelneu, knallrot, einer der größten der Welt. An Bord ging eine ganz andere Sorge um: dass die populäre Wut auf die Tanker das Ende dieser Superflotte sei. Dem Ölkonzern, dem sie gehörte, war sie nämlich zu teuer. In einem nächtlichen Gespräch unter Arabiens Sternenpracht erklärte mir der Kapitän, warum die Abschaffung der Flotte ein Unglück wäre: weil dann das hundertjährige, hoch spezialisierte Ingenieursgedächtnis der Ölfirma ausgelöscht würde, für immer, und der Öltransport ganz in die Hand von Billigflotten käme. Die Havariegefahr nähme zu.
Das fiel mir ein, als ich neulich dieses Superauto fuhr – nagelneu, knallrot, eines der schnellsten der Welt. Porsche ist in schwere See geraten. Ein deutscher Erbfolgekrieg. Aber auch wachsender Missmut gegen die Unvernunft solcher Autos, hinter der man die alte, trotzige, transrationale Verspieltheit des Mannes wittert. Ganz zu Recht. Hier kommt das Plädoyer eines Fußgängers pro Porsche, aus unvernünftigen wie aus vernünftigen Gründen.
Der vernünftige Grund: Wir haben keine Rohstoffe. Wir haben Ingenieure. Wir bauen Maschinen, einige der besten der Welt. Der Porsche ist so eine Maschine. Es wäre ein Unglück für uns und unsere Kinder, würde das hundertjährige, hoch spezialisierte Ingenieursgedächtnis, das sie zu bauen, zu verbessern und sogar zur Ökovernunft zu rufen vermag, ausgelöscht.
Den anderen, trotzig-verspielten Grund mag eine Begebenheit bei der Testfahrt andeuten. Ich fuhr offen. Ein Radfahrer hob an, mich zu beschimpfen. Ansatzlos. Einfach so. Dies sei eine Spielstraße. Ich weiß, sagte ich, ich fahre 30. Ich fragte ihn, ob er hier der Kontaktbereichsbeamte sei. Ja, sagte er. Das war Unsinn. Er sah aus wie ein saurer, spießiger Freak, und das war er auch. Die Spielstraße war ihm eine sozial befreite Zone, Anstandsregeln galten hier nicht. Neben mir saß meine sechsjährige Tochter. Er quatschte sie an: »Dein Papa hat dich nicht lieb.« Da stieg ich aus. Er schob auf mich zu, in der irrigen Annahme, ich wolle darüber diskutieren. Ich bot an, diesen Eindruck zu korrigieren. Jetzt gleich. Da radelte er schnell weg. Was war nur los? Nun, ich fuhr diesen roten Boxster S, das war alles. Und das ist das Mindeste, was darüber zu sagen ist: Es ist kein Auto, das die Menschen emotional kaltließe.
- Datum 04.09.2009 - 19:33 Uhr
- Serie Autotest
- Quelle DIE ZEIT, 10.06.2009 Nr. 25
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Mit dem Argument, wertvolles Ingenieurswissen unbedingt erhalten zu müssen, hätte man sich vor langer Zeit auch für den Erhalt von Holzschiffen oder Dampfmaschinen stark machen können, und wäre damit ebenso schnell im technologischen Abseits gelandet, wie heute durch das Festhalten am Verbrennungsmotor im PKW. Da der Bau von Motoren nur einen überschaubaren Teil des Autoingenieursgedächtnissess belegt und Autos wie der Tesla Roadster oder der Ruf-Elektro-Porsche beweisen, dass Elektroautos keineswegs optisch und leistungsmäßig eher Rollstühlen als herkömmlichen Autos gleichen müssen, geht die deutsche Autowelt mit dem Verschwinden der Benzin- und Dieselmotoren nicht unter - im Gegenteil, wer sich rechtzeitig umstellt, hat die besten Marktchancen.
Die vom Autor kritisierte Position ist ja nicht konstruktiv.
Ich würde Ihnen Recht geben, wenn es nur darum ginge, die eine durch eine leistungsfähigere Alternative zu ersetzen.
Dem ist aber nicht so. Die Menschen neigen dazu ihre Wunschvorstellungen schon für eine Alternative zu halten.
Sicher, es gibt Anstrengungen Mancher die Verantwortung ernst zu nehmen und Alternativen zu schaffen (z.B. alternative Energien). Das ist richtig und höchst erstrebenswert.
Tatsache ist aber auch, das bis heute keiner dieser erwünschten Alternativen so weit ist, alte Lösungen zu ersetzen, ja schlimmer noch, es besteht nach wie vor keine Gewissheit, das die bisherigen dazu eingeschlagenen Wege je dazu in der Lage sein werden.
Insoweit mag der Elektrormotor bei Autos ja erstrebenswert sein, doch bis heute ist die Technik immer noch nicht soweit sicher prognostizieren zu können, das der dafür benötigte Strom effizienter und umweltschonender produziert werden kann als die bestehenden Lösungen.
Denn dem großen Problem, der verlustfreien Lagerbarkeit von Energie kommen wir nur in winzigen Schritten näher.
Solange das so ist, ist der direkte Verbrauch mittels Verbrennungsmotor immer noch die effizientere und umweltschonendere Technik.
H.
...der beweist noch etwas ganz Anderes: Nämlich dass der Elektroantrieb eine technologische Sackgasse ist. Ein Batteriepackage (hochgefährlich und explosionsgefährdet), das mit 300 kg Gewicht etwa den Energieinhalt von 12 Litern Benzin (oder alternativ: 8 kg Erdgas) hat, nicht mehr als maximal 1.000 Ladezyklen übersteht, für einen Ladezyklus (bei "sportlicher" Fahrt nach etwa 200 Kilometern) aber mehr als eine Stunde braucht. Wer daran glaubt, dass dies eine Lösung sei, der weigert sich, physikalische Realitäten anzuerkennen.
Übrigends eine Dampfmaschine ist es die dem Tesla Roadster seinen Strom gibt. Strom kommt nämlich aus einen Kraftwerk (und nicht wie Heute weit verbreitet angenommen aus der Steckdose)
Folgendes Szenario. Jeder fährt ein Elektroauto. Das deutsche Stromnetz ist gar nicht in der Lage alle Elektroautos mit Strom zu versorgen. Mann könnte es hinbekommen, aber dann müssten erst einmal die ganzen "Ökoträumer" zur Vernunft kommen. Denn mit Solar-, Wind- und Wasserenergie können wir den Strombedarf nicht decken. wir würden der Umwelt eher noch viel mehr schaden als wir es mit Verbrennungsmotoren eh schon tun.
Das können nämlich gute deutsche Ingenieure auch, über Energiebilanzen nachdenken.
little by little we gave you everything you ever dreamed of
Die vom Autor kritisierte Position ist ja nicht konstruktiv.
Ich würde Ihnen Recht geben, wenn es nur darum ginge, die eine durch eine leistungsfähigere Alternative zu ersetzen.
Dem ist aber nicht so. Die Menschen neigen dazu ihre Wunschvorstellungen schon für eine Alternative zu halten.
Sicher, es gibt Anstrengungen Mancher die Verantwortung ernst zu nehmen und Alternativen zu schaffen (z.B. alternative Energien). Das ist richtig und höchst erstrebenswert.
Tatsache ist aber auch, das bis heute keiner dieser erwünschten Alternativen so weit ist, alte Lösungen zu ersetzen, ja schlimmer noch, es besteht nach wie vor keine Gewissheit, das die bisherigen dazu eingeschlagenen Wege je dazu in der Lage sein werden.
Insoweit mag der Elektrormotor bei Autos ja erstrebenswert sein, doch bis heute ist die Technik immer noch nicht soweit sicher prognostizieren zu können, das der dafür benötigte Strom effizienter und umweltschonender produziert werden kann als die bestehenden Lösungen.
Denn dem großen Problem, der verlustfreien Lagerbarkeit von Energie kommen wir nur in winzigen Schritten näher.
Solange das so ist, ist der direkte Verbrauch mittels Verbrennungsmotor immer noch die effizientere und umweltschonendere Technik.
H.
...der beweist noch etwas ganz Anderes: Nämlich dass der Elektroantrieb eine technologische Sackgasse ist. Ein Batteriepackage (hochgefährlich und explosionsgefährdet), das mit 300 kg Gewicht etwa den Energieinhalt von 12 Litern Benzin (oder alternativ: 8 kg Erdgas) hat, nicht mehr als maximal 1.000 Ladezyklen übersteht, für einen Ladezyklus (bei "sportlicher" Fahrt nach etwa 200 Kilometern) aber mehr als eine Stunde braucht. Wer daran glaubt, dass dies eine Lösung sei, der weigert sich, physikalische Realitäten anzuerkennen.
Übrigends eine Dampfmaschine ist es die dem Tesla Roadster seinen Strom gibt. Strom kommt nämlich aus einen Kraftwerk (und nicht wie Heute weit verbreitet angenommen aus der Steckdose)
Folgendes Szenario. Jeder fährt ein Elektroauto. Das deutsche Stromnetz ist gar nicht in der Lage alle Elektroautos mit Strom zu versorgen. Mann könnte es hinbekommen, aber dann müssten erst einmal die ganzen "Ökoträumer" zur Vernunft kommen. Denn mit Solar-, Wind- und Wasserenergie können wir den Strombedarf nicht decken. wir würden der Umwelt eher noch viel mehr schaden als wir es mit Verbrennungsmotoren eh schon tun.
Das können nämlich gute deutsche Ingenieure auch, über Energiebilanzen nachdenken.
little by little we gave you everything you ever dreamed of
Verkehrsberuhigter Bereich .aka. Spielstraße:
"Der Fahrzeugverkehr muß Schrittgeschwindigkeit einhalten."
Der Autor:
... "Dies sei eine Spielstraße. Ich weiß, sagte ich, ich fahre 30."
Leider ein sehr kurzer Artikel ohne wirklich Inhalt! Für diese kleine Anekdote ist ein Fahrtest nun wirklich nicht angebracht. Informationen zum Fahrzeug, zum Fahrverhalten etc. fehlen komplett!
Auch deutet die Überschrift auf eine möglicherweise ernsthafte Schlägerei hin, z.B. in Kreuzberg im Rahmen eines ,,Rennens".
Der ,,Spießer" auf seinem Fahrrad hätte wohl kaum eine große Bedrohung dargestellt im Rahmen einer Schlägerei - bei solch einem Typen allerdings wäre ich wohl auch ausgestanden und ZIEMLICH sauer geworden!
Das ist jetzt schon der dritte Artikel auf Zeit Online, der einen Autotest oder Fahrbericht suggeriert, aber am Ende nicht mehr ist, als eine langweilige Meldung wie sie täglich in privaten Blogs oder auf Twitter der Welt zugemutet werden. Was soll denn das?
Zum Porsche ist zu sagen, dass die sich über ihr teils mieses Image nicht beschweren brauchen. Klar, technisch sind die ok, aber Porsche arbeitet eben gezielt am Mehrverbrauch. So wie Hummer immer größer baut, als eigentlich nötig, so verbraucht ein Porsche immer deutlich mehr, als er müsste. Ist ein Feature, damit der Kunde zeigen kann, er hätte es ja (im Geldbeutel, natürlich nicht in der Hose).
VW kriegt auch Autos hin, die bei 250 abregeln, aber nur 8 Liter verbrauchen. Bei Porsche sinds gleich 25 Liter. Das ist nicht der Gipfel der Ingenieurskunst. In der Sicherheitstechnik ist Porsche auch kein Zugpferd, sondern bietet in seiner Preisklasse ein erschreckend niedriges Niveau.
Diese Marke lebt alleine vom Teuerimage. Fraglich ist, ob das in Zukunft reicht um zu überleben. Auch Besserverdiener bleiben nicht immer gleich, die wollen sich nicht wegen einem unnötigen Detail wie dem Verbrauch dauernd rechtfertigen müssen. Wenn Porsche da nicht nachbessert, verkaufen sie bald nur noch in den Mullahstaaten, aber den amerikanischen wie europäischen Markt können die abschreiben.
Ich möchte anmerken, dass Porsche im Gegensatz zu andere Sportwagenhersteller sparsame Motoren baut. Bezogen auf die Motorleistung verbraucht ein Boxter oder auch ein 911er wenig. Ausnahme ist nur der Cayenne, bei dem es ja nun auch einen Diesel gibt. Nehmen Sie mal eine Corvette oder einen Aston Martin und sehen Sie sich den Verbrauch im Vergleich zu Porsche an. Die hohe Qualität von Porsche, sehen Sie aktuelle Kundenumfragen, verbunden mit der brillianten Motortechnik, macht die Marke immer noch zu einem int. Aushängeschild deutscher Künste. Vom Design mal ganz abgesehen, das seines Gleichen sucht.
Hier wird weder gezielt am Mehrverbrauch gearbeitet noch nimmt ein Boxter 25 Liter...
Einen Smart (oder einen VW) und einen Porsche zu vergleichen ist leider nicht möglich und an den Absatzzahlen (zu Ihrer Theorie die würden sich nicht verkaufen, weil vermeintlich "Reiche" sich dafür rechtfertigen müssen (gut am 1. Mai in Berlin kann das sein)) liegt es auch nicht. Das Image der Marke und die Entwicklung in der letzten Zeit sind strikt zu trennen. Also leider kein "mieses Image".... jedenfalls nicht in Hamburg...
Ich möchte anmerken, dass Porsche im Gegensatz zu andere Sportwagenhersteller sparsame Motoren baut. Bezogen auf die Motorleistung verbraucht ein Boxter oder auch ein 911er wenig. Ausnahme ist nur der Cayenne, bei dem es ja nun auch einen Diesel gibt. Nehmen Sie mal eine Corvette oder einen Aston Martin und sehen Sie sich den Verbrauch im Vergleich zu Porsche an. Die hohe Qualität von Porsche, sehen Sie aktuelle Kundenumfragen, verbunden mit der brillianten Motortechnik, macht die Marke immer noch zu einem int. Aushängeschild deutscher Künste. Vom Design mal ganz abgesehen, das seines Gleichen sucht.
Hier wird weder gezielt am Mehrverbrauch gearbeitet noch nimmt ein Boxter 25 Liter...
Einen Smart (oder einen VW) und einen Porsche zu vergleichen ist leider nicht möglich und an den Absatzzahlen (zu Ihrer Theorie die würden sich nicht verkaufen, weil vermeintlich "Reiche" sich dafür rechtfertigen müssen (gut am 1. Mai in Berlin kann das sein)) liegt es auch nicht. Das Image der Marke und die Entwicklung in der letzten Zeit sind strikt zu trennen. Also leider kein "mieses Image".... jedenfalls nicht in Hamburg...
Die vom Autor kritisierte Position ist ja nicht konstruktiv.
Ich würde Ihnen Recht geben, wenn es nur darum ginge, die eine durch eine leistungsfähigere Alternative zu ersetzen.
Dem ist aber nicht so. Die Menschen neigen dazu ihre Wunschvorstellungen schon für eine Alternative zu halten.
Sicher, es gibt Anstrengungen Mancher die Verantwortung ernst zu nehmen und Alternativen zu schaffen (z.B. alternative Energien). Das ist richtig und höchst erstrebenswert.
Tatsache ist aber auch, das bis heute keiner dieser erwünschten Alternativen so weit ist, alte Lösungen zu ersetzen, ja schlimmer noch, es besteht nach wie vor keine Gewissheit, das die bisherigen dazu eingeschlagenen Wege je dazu in der Lage sein werden.
Insoweit mag der Elektrormotor bei Autos ja erstrebenswert sein, doch bis heute ist die Technik immer noch nicht soweit sicher prognostizieren zu können, das der dafür benötigte Strom effizienter und umweltschonender produziert werden kann als die bestehenden Lösungen.
Denn dem großen Problem, der verlustfreien Lagerbarkeit von Energie kommen wir nur in winzigen Schritten näher.
Solange das so ist, ist der direkte Verbrauch mittels Verbrennungsmotor immer noch die effizientere und umweltschonendere Technik.
H.
ist es. Die leute, die in den Medien (und auf der Straße) Stimmung gegen Autos machen, sind meistens intolerant. Klar, verbraucht ein Porsche mehr, als viele andere Autos.
Aber ein Penthouse verbraucht auch mehr Energie, als eine 2 Zimmer Wohnung.
sonst muß man eben zur einheitswohnung und zum einheitspkw zurückkehren (wie hieß doch diese republik noch, wo das ungefähr so war...? ).
mir warf kürzlich ein aud dem nichts auftauchender radfahrer vor (als ich längst mit abgeschaltetem motor stand) , zu schnell auf einen menschenleeren und autolosen
großparkplatz gafahren zu sein. ich hatte etwas schwung gegeben und mich dann leise, im leerlauf in den hinteren teil des flutlichtartig beleuchteten großparkplatzes rollen lassen ( und vor allen dingen niemanden dabei gefährdet oder behindert, weil lange nach geschäftsschluß weit und breit niemand da war, das weiß ich ganz genau )
auf meine erwiderung, daß seine ersten äußerungen (die ich im wortlaut vergessen habe), beleidigungen wären, meinte er, sehr drohend und den kopf sehr weit in mein auto hereinsteckend, er würde mich "fettes schwein"(!) wegboxen - also durchaus weitere beleidigungen. da ich in körperlichen auseinandersetzungen nicht geschult bin, habe ich dann noch erwähnt, daß es leicht sei, leute zu beleidigen, wenn man nicht identifizierbar ist und bin weggefahren, weil ich angst um meine nase und mein blechle hatte. der typ war irgendwie auf krawall gebürstet. . hab mit 17 ja
auch mal grundlos leute attackiert -aber jener herr, typ doktorand und militanter radfahrer- war eher 27.
ist es. Die leute, die in den Medien (und auf der Straße) Stimmung gegen Autos machen, sind meistens intolerant. Klar, verbraucht ein Porsche mehr, als viele andere Autos.
Aber ein Penthouse verbraucht auch mehr Energie, als eine 2 Zimmer Wohnung.
sonst muß man eben zur einheitswohnung und zum einheitspkw zurückkehren (wie hieß doch diese republik noch, wo das ungefähr so war...? ).
mir warf kürzlich ein aud dem nichts auftauchender radfahrer vor (als ich längst mit abgeschaltetem motor stand) , zu schnell auf einen menschenleeren und autolosen
großparkplatz gafahren zu sein. ich hatte etwas schwung gegeben und mich dann leise, im leerlauf in den hinteren teil des flutlichtartig beleuchteten großparkplatzes rollen lassen ( und vor allen dingen niemanden dabei gefährdet oder behindert, weil lange nach geschäftsschluß weit und breit niemand da war, das weiß ich ganz genau )
auf meine erwiderung, daß seine ersten äußerungen (die ich im wortlaut vergessen habe), beleidigungen wären, meinte er, sehr drohend und den kopf sehr weit in mein auto hereinsteckend, er würde mich "fettes schwein"(!) wegboxen - also durchaus weitere beleidigungen. da ich in körperlichen auseinandersetzungen nicht geschult bin, habe ich dann noch erwähnt, daß es leicht sei, leute zu beleidigen, wenn man nicht identifizierbar ist und bin weggefahren, weil ich angst um meine nase und mein blechle hatte. der typ war irgendwie auf krawall gebürstet. . hab mit 17 ja
auch mal grundlos leute attackiert -aber jener herr, typ doktorand und militanter radfahrer- war eher 27.
Firmen mit teuren Produkten wie Porsche waren meist die Vorreiter für technische Innovation. Da wurden Einspritzmotoren, Airbags, Keramikbremsen u.v.a.m erstmals eingesetzt. Porsche hat in den 70-ern auf den Bericht des Club of Rome reagiert und sich Gedanken über nachhaltigere Produktion gemacht und die feuerverzinkte Karosserie eingeführt. Und Säufer sind Porsches auch nicht per se: In den 80-ern hat ein Tester einen 944-er nach Spanien mit 90 km/h gefahren: Spritverbrauch: 5,7 l/100 km. Die 25 l gelten vielleicht für den Cayenne oder den Turbo bei Bleifuß, das sagt aber nichts über die Technik der Motoren aus. Der Artikel hat völlig recht - das Verschwinden von Porsche wäre ein ernsthafter Verlust an technologischer Kompetenz. Und das Verhalten des Radfahrers zeigt, wie gefährlich nahe an der aggressiven Intoleranz die moralisch aufgeladene (mit Doppelturbolader) ökologische Korrektheit siedelt. Noch sind wir ein freies Land, und zur Freiheit gehört Toleranz.
Was wirklich traurig ist - und was die Medien wie üblich übersehen haben - ist, daß Porsche in die Bredouille gekommen ist, weil die Firma ein ehernes Prinzip über Bord geworfen hat: keine Bankschulden machen! Das galt irgendwann als total verstaubt, und so hat man die VW-Übernahme mit Schulden finanziert. Nun haben wir den Salat. Das ist ein Beispiel dafür, daß man Traditionen etwas pfleglicher behandeln sollte. Dieser Grundsatz wußte um die Unberechenbarkeit der Welt und fußte auf dem Ziel, existentielle Krisen zu vermeiden. Eine geschichtsvergessene neue Ära darf nun neu lernen, warum das weise war.
ist nicht tolerabel; das steht auch keinem Porschfahrer zu, hat nichts mit Penisneid oder Ökointoleranz zu tun. In einer Spielstrasse sind 5 km/h (Schrittgeschwindigkeit) zugelassen; wer da mit 30 km/h durchfährt, und sei es mit einer Isetta oder einem Kabinenroller oder einem Porsche, der darf sich über eine emotionale Reaktion nicht wundern. Alles andere wäre komisch.
ist nicht tolerabel; das steht auch keinem Porschfahrer zu, hat nichts mit Penisneid oder Ökointoleranz zu tun. In einer Spielstrasse sind 5 km/h (Schrittgeschwindigkeit) zugelassen; wer da mit 30 km/h durchfährt, und sei es mit einer Isetta oder einem Kabinenroller oder einem Porsche, der darf sich über eine emotionale Reaktion nicht wundern. Alles andere wäre komisch.
Konstruieren Ingenieure nun Seelenverkäufer oder auch Tin Lizzys vergegenständlicht sich jeweils durch Was das Wie; und Letzteres fällt nicht in deren Domäne. Schon seit über fünfzehn Jahren nimmt die Nachfrage nach diesem gleichsamen hundertjährigen Gedächtnis rapide ab und zumehmend mehr Menschen sind erst gar nicht imstande, sich dessen zu bedienen. Der Regisseur Michael Moore aus Flint/Mich. nennt jüngst diese Deformation (Bergmann, F., Freiamt, 2004) "geplante Odoleszenz", durch die dann tatsächlich ein Schiff sich in einen Seelenverkäufer wandelt oder ein Automobil in eine blecherne Liesel.
...der beweist noch etwas ganz Anderes: Nämlich dass der Elektroantrieb eine technologische Sackgasse ist. Ein Batteriepackage (hochgefährlich und explosionsgefährdet), das mit 300 kg Gewicht etwa den Energieinhalt von 12 Litern Benzin (oder alternativ: 8 kg Erdgas) hat, nicht mehr als maximal 1.000 Ladezyklen übersteht, für einen Ladezyklus (bei "sportlicher" Fahrt nach etwa 200 Kilometern) aber mehr als eine Stunde braucht. Wer daran glaubt, dass dies eine Lösung sei, der weigert sich, physikalische Realitäten anzuerkennen.
sie sind einfach genial: Oder finden Sie ein Drehmoment von 450 Nm in einer Limousine der unteren Mittelklasse nicht toll?
Die 450 Nm bietet der Prius II.
Da liegt sogar ein Porsche Boxter S mit maximal 340 Nm deutlich drunter.
Ist Drehmoment denn wichtig? Naja, das ist so wichtig wie PS oder Höchstgeschwindigkeit etc.
Wer aber Autos und Antriebe prinzipiell schätzt, der sollte erkennen: Elektroantriebe sind leicht, extrem effizient, haben ein unglaubliches Drehmoment und benötigen keine Gangschaltungen, da sie Ihre Leistung über weite Drehzahlbereiche gleichmäßig abgeben. Sie sind damit Otto- und auch Dieselmotoren haushoch überlegen, so dass z. B. in der Eisenbahntechnik der dieselhydraulische Antrieb dem dieselelektrischen Antrieb stets unterlegen war. In der Autotechnik wird selbstverständlich der Elektroantrieb den Verbrennungsmotorantrieb relativ kurzfristig ersetzen. Jedem, der meint, dem sei nicht so, sei eine Probefahrt in einem Vollhybrid angeraten, also im Lexus RX450H oder im PriusIII. Leider kommt der erste deutsche Hybrid, Mercedes S400 Blue-Hybrid,mit seinem 20 Kw-Elektromotor, nicht annähernd in die Leistungsklasse eines Prius oder Lexus Hybriden. Im Prius III werkelt ein 60 Kw-Elektromotor als Power-Booster, im Lexus sind es gleich zwei Elektromotoren, einer an der Vorderachse mit 123 Kw, einer an der Hinterachse mit 50 Kw.
Ob die Speichertechnologie den Verbrennungsmotor, der in den aktuellen Hybriden ja notwendig ist, irgendwann überflüssig macht, wird man sehen. Immerhin wird an Elektrospeichertechnologie ja mittlerweile mehr geforscht, als an der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren. Das ist ja wohl auch richtig so, denn über die Speichertechnologie wird die nächste Entwicklungsstufe nicht nur in der Mobilitätsstechnologie sondern auch im allgemeinen Energiemanagement kommen: Druckluftspeicher an Windkraftwerken oder doch Elektrolyse und Wasserstoffspeicher? Li-Ionen-Batterien mit Keramiktrennschichten oder doch moderne, entwickelte Nickel-Metallhybrid-Batterien? Aus Verbrennungsmotoren kann man nicht mehr viel heraus holen. Da kann man nicht über eine Effizienz von 30% kommen. Die 70% Abwärme sind ja dann bei mobilen Verbrennungsmotoren, Autos, Flugzeuge etc., leider nicht nutzbar. Das sieht dann nur im Blockheizkraftwerk anders aus; dies wiederum hat dann nichts mehr mit Mobilität zu tun.
Der Porsche mag eine ingenieurtechnische Meisterleistung sein. Trotzdem ist er so etwas wie eine Baureihe 23 bei der DB; das war die letzte Dampflokbaureihe. Die war ingenieurtechnisch 1955 auch ein Hit.
sie sind einfach genial: Oder finden Sie ein Drehmoment von 450 Nm in einer Limousine der unteren Mittelklasse nicht toll?
Die 450 Nm bietet der Prius II.
Da liegt sogar ein Porsche Boxter S mit maximal 340 Nm deutlich drunter.
Ist Drehmoment denn wichtig? Naja, das ist so wichtig wie PS oder Höchstgeschwindigkeit etc.
Wer aber Autos und Antriebe prinzipiell schätzt, der sollte erkennen: Elektroantriebe sind leicht, extrem effizient, haben ein unglaubliches Drehmoment und benötigen keine Gangschaltungen, da sie Ihre Leistung über weite Drehzahlbereiche gleichmäßig abgeben. Sie sind damit Otto- und auch Dieselmotoren haushoch überlegen, so dass z. B. in der Eisenbahntechnik der dieselhydraulische Antrieb dem dieselelektrischen Antrieb stets unterlegen war. In der Autotechnik wird selbstverständlich der Elektroantrieb den Verbrennungsmotorantrieb relativ kurzfristig ersetzen. Jedem, der meint, dem sei nicht so, sei eine Probefahrt in einem Vollhybrid angeraten, also im Lexus RX450H oder im PriusIII. Leider kommt der erste deutsche Hybrid, Mercedes S400 Blue-Hybrid,mit seinem 20 Kw-Elektromotor, nicht annähernd in die Leistungsklasse eines Prius oder Lexus Hybriden. Im Prius III werkelt ein 60 Kw-Elektromotor als Power-Booster, im Lexus sind es gleich zwei Elektromotoren, einer an der Vorderachse mit 123 Kw, einer an der Hinterachse mit 50 Kw.
Ob die Speichertechnologie den Verbrennungsmotor, der in den aktuellen Hybriden ja notwendig ist, irgendwann überflüssig macht, wird man sehen. Immerhin wird an Elektrospeichertechnologie ja mittlerweile mehr geforscht, als an der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren. Das ist ja wohl auch richtig so, denn über die Speichertechnologie wird die nächste Entwicklungsstufe nicht nur in der Mobilitätsstechnologie sondern auch im allgemeinen Energiemanagement kommen: Druckluftspeicher an Windkraftwerken oder doch Elektrolyse und Wasserstoffspeicher? Li-Ionen-Batterien mit Keramiktrennschichten oder doch moderne, entwickelte Nickel-Metallhybrid-Batterien? Aus Verbrennungsmotoren kann man nicht mehr viel heraus holen. Da kann man nicht über eine Effizienz von 30% kommen. Die 70% Abwärme sind ja dann bei mobilen Verbrennungsmotoren, Autos, Flugzeuge etc., leider nicht nutzbar. Das sieht dann nur im Blockheizkraftwerk anders aus; dies wiederum hat dann nichts mehr mit Mobilität zu tun.
Der Porsche mag eine ingenieurtechnische Meisterleistung sein. Trotzdem ist er so etwas wie eine Baureihe 23 bei der DB; das war die letzte Dampflokbaureihe. Die war ingenieurtechnisch 1955 auch ein Hit.
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