Luftfahrtindustrie Major Toms Problem
Airbus-Chef Thomas Enders in der Kritik: Das Militärflugzeug A400M wird nicht fertig
Airbus-Chef Thomas Enders ist ein Mann klarer Worte. Als der 50-Jährige vor knapp zwei Jahren seinen Posten beim europäischen Flugzeugbauer antrat, verkündete er vollmundig, er wolle in der Toulouser Zentrale aufräumen und verhindern, dass nationale Egoismen die Unternehmenspolitik bestimmten. Die Auslieferungsprobleme beim A380 vor Augen, wollte er Airbus endlich zu einem schlagkräftigen und verlässlichen Konzern umbauen.
Doch ausgerechnet bei einem Militärflieger ereilt »Major Tom« – den Spitznamen verdankt er seinem zackigen Führungsstil und seiner Bundeswehrvergangenheit – das Schicksal seiner Vorgänger. Politiker, Bundeswehrvertreter und Mitarbeiter werfen Enders vor, über Verspätungen beim Bau des militärischen Transportflugzeugs A400M nur scheibchenweise zu informieren. Mindestens drei Jahre beträgt die Verzögerung des A400M bereits, und Enders soll nicht schuldlos sein an der Misere.
Trotz der Schwierigkeiten werden Frankreich und Deutschland am Rande des informellen Nato-Gipfels diese Woche voraussichtlich bekräftigen, dass sie an dem größten europäischen Rüstungsprojekt mit einem Auftragswert von 20 Milliarden Euro festhalten. Ende des Monats entscheiden die Verteidigungsminister dann über dessen Zukunft. Die Regierungen wollen Airbus nicht etwa schonen. Bloß: »Es gibt am Markt keinen gleichwertigen Ersatz für das Flugzeug«, sagt Rüdiger Wolf, Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Die A400M-Kunden – unter ihnen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Türkei und Spanien – fordern im Gegenzug aber endlich verlässliche Angaben zur Auslieferung und zu den Fähigkeiten des Flugzeugs. Enders wiederum hofft noch immer auf ein Entgegenkommen bei Konventionalstrafen und würde gern eine schlankere Version als ursprünglich geplant liefern. Sollten seine neuen Zahlen wieder falsch sein, fürchtet der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Rainer Arnold fatale Folgen für Airbus und dessen Konzernmutter EADS: »Damit würde die politische Idee scheitern, eigenständige Fähigkeiten in der gesamten Luftfahrt zu entwickeln.« Manche Abgeordnete schielen längst auf Konkurrenzangebote aus den USA.
Dabei wollte Airbus mit dem A400M endlich Boeings Dominanz im lukrativen Militärgeschäft durchbrechen und die Europäer unabhängiger machen vom zyklischen Geschäft mit Verkehrsflugzeugen. Beladen mit einer Nutzlast von 30 Tonnen, hat der A400M eine Reichweite von über 4000 Kilometern. Das ist dreimal so weit, wie heutige Maschinen vom Typ C-160 Transall mit der maximalen Ladung von 14 Tonnen fliegen können. Der A400M soll Kräne in Erdbebengebiete, Soldaten in Krisenherde und Lebensmittel in Hungerregionen fliegen, Panzer und Nahrungsmittel an Fallschirmen aus dem Heck fallen lassen, Sturzflüge und Starts von Sandpisten beherrschen. All diese Fähigkeiten hat Airbus den Vertragspartnern vor Enders’ Amtsantritt zugesichert, jetzt »merkt er, dass es nicht reicht, einen Zivilflieger oliv anzustreichen«, wie frühere Führungskräfte der Bundeswehr kritisieren.
Zwar gelten als Hauptgrund für die Verspätung die Propellerlieferanten. Doch auch bei Airbus lief nicht alles rund. Formal wurde Spaniens EADS-Tochter Casa die Verantwortung für das A400M-Projekt übertragen. Leider nur auf dem Organigramm der Konzernzentrale. »Es war eine Organisation ohne Macht«, beschreibt ein Insider das Konstrukt. Das Nebeneinander von Airbus und Casa werten Konzernmitarbeiter als »verheerend«. Für den Airbus-Chef hatte der A400M lange keine Priorität. Enders habe Software-Ingenieure und andere Fachkräfte auf den Erfolg des A380 konzentriert, obwohl der Mangel an hoch qualifiziertem Personal beim A400M-Programm längst größer war. »Mich wundert schon, wie leichtfertig Herr Enders Ingenieure aus dem A400M-Programm abgezogen hat«, sagt die FDP-Bundestagsabgeordnete Elke Hoff. Schon vor zwei Jahren sprachen Betriebsräte im Bremer Werk von Verzögerungen, »die Enders zu lange gar nicht auf dem Schirm hatte«. Heute sagt ein Mitarbeitervertreter: »Der A400M stand immer hintan.« Und jemand, der den Airbus-Chef gut kennt, ergänzt: »Aus Enders’ Sicht war das allerdings völlig logisch.« Formal war der Spanier Carlos Suárez für den A400M zuständig.
- Datum 09.06.2009 - 22:42 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Serie Audio
- Quelle DIE ZEIT, 10.06.2009 Nr. 25
- Kommentare 9
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Falsch. Es gibt jede menge Konkurenzprodukte. Eines der modernsten und leistungsfähigsten ist:
McDonnel Douglas MDD C17 Globemaster. Es ist doppelt so leistungsfähig wie der A400M bei geringfügig größeren Abmessungen. Außerdem wurde es extra für STOL
(Short Take Off and Landing) Eigenschaften konstruiert. Dank automatisiertem Flugdeck kommt es mit einer 3 Mann Crew aus.
Die Frage ist, ob MDD dieses Flugzeug außerhalb der USA verkaufen darf.
McDonnell Douglas wurde 1997 von Boeing geschluckt.
Es gibt am Markt tatsächlich kein vergleichbares Flugzeug. Zwar scheint
der Unterschied in der Länge und Spannweite (acht bzw. neun Meter)
nicht signifikant, tatsächlich spielen die Globemaster III und der A400M in
vollkommen unterschiedlichen Klassen in Sachen Ladefläche (147 m^2 gegen 71m^2) Ladevolumen (553m^3 gegen 273 m^3) Nutzlast (77,5 gegen 37 Tonnen) .
Weitere Unterschiede, die leider nicht öffentlich zugänglich sind, dürften
die Belastung der Start- und Rollbahnen sowie die erforderliche Start- und
Landestrecke sein.
Die Globemaster ist für die "globalen" Einsätze der amerikanischen Streitkräfte gedacht, nicht für den Hausgebrauch, da fliegen die Amerikaner selbst noch die alte Herkules.
Bei aller Management-Inkompetenz auf Seiten von Airbus: wenn die
Bundeswehr die C17 kauft, fliegen die Kisten im Schnitt mit halber Zuladung, also wirtschaftlich vollkommen ineffizient.
McDonnell Douglas wurde 1997 von Boeing geschluckt.
Es gibt am Markt tatsächlich kein vergleichbares Flugzeug. Zwar scheint
der Unterschied in der Länge und Spannweite (acht bzw. neun Meter)
nicht signifikant, tatsächlich spielen die Globemaster III und der A400M in
vollkommen unterschiedlichen Klassen in Sachen Ladefläche (147 m^2 gegen 71m^2) Ladevolumen (553m^3 gegen 273 m^3) Nutzlast (77,5 gegen 37 Tonnen) .
Weitere Unterschiede, die leider nicht öffentlich zugänglich sind, dürften
die Belastung der Start- und Rollbahnen sowie die erforderliche Start- und
Landestrecke sein.
Die Globemaster ist für die "globalen" Einsätze der amerikanischen Streitkräfte gedacht, nicht für den Hausgebrauch, da fliegen die Amerikaner selbst noch die alte Herkules.
Bei aller Management-Inkompetenz auf Seiten von Airbus: wenn die
Bundeswehr die C17 kauft, fliegen die Kisten im Schnitt mit halber Zuladung, also wirtschaftlich vollkommen ineffizient.
McDonnell Douglas wurde 1997 von Boeing geschluckt.
... dass die Mitglieder des Verteidigungsausschusses dass machen, worauf der Name der Arbeitsgruppe bereits hinweißt. Und weil sie wahrscheinlich eine Ahnung davon haben, was sie nicht wissen, gibt es wahrscheinlich noch viel mehr Berater. Die können aber auch nicht helfen. Und weil die ganze unerfreuliche Geschichte um dieses Flugzeug eine politische Entscheidung war, einschließlich der Entscheidung, dass die CASA auch einmal ´ran darf, ist es in erster Linie ein von der Politik produziertes Problem.
Ich erinnere daran, dass die Firma Antonow bereits vor über 12 Jahren der Bundesrepublik den Vorschlag unterbreitete, die AN-70 als entsprechendes Transportflugzeug zu verwenden. Der damalige Vorschlag sah auch vor, dass der Bereich der Wartung und Instandsetzung nach Deutschland vergeben wird. Dies hätte eventuell mehr Arbeitsplätze nach Deutschland verlagert als der Bau der fliegenden Villa Kunterbunt. Zudem dürfte die AN-70 sicherlich um einiges billiger gewesen sein als dieser Supervogel, der wahrscheinlich die Vorgaben des Lastenheftes nicht bestehen wird. Und, die AN-70 flog.
Es gibt am Markt tatsächlich kein vergleichbares Flugzeug. Zwar scheint
der Unterschied in der Länge und Spannweite (acht bzw. neun Meter)
nicht signifikant, tatsächlich spielen die Globemaster III und der A400M in
vollkommen unterschiedlichen Klassen in Sachen Ladefläche (147 m^2 gegen 71m^2) Ladevolumen (553m^3 gegen 273 m^3) Nutzlast (77,5 gegen 37 Tonnen) .
Weitere Unterschiede, die leider nicht öffentlich zugänglich sind, dürften
die Belastung der Start- und Rollbahnen sowie die erforderliche Start- und
Landestrecke sein.
Die Globemaster ist für die "globalen" Einsätze der amerikanischen Streitkräfte gedacht, nicht für den Hausgebrauch, da fliegen die Amerikaner selbst noch die alte Herkules.
Bei aller Management-Inkompetenz auf Seiten von Airbus: wenn die
Bundeswehr die C17 kauft, fliegen die Kisten im Schnitt mit halber Zuladung, also wirtschaftlich vollkommen ineffizient.
Mindestens drei Jahre beträgt die Verzögerung des Airbus A400M bereits. Ja und !
Dann wird man eben noch weitere drei Jahre warten müssen.
.
Worum geht es eigentlich ?
Vor etlichen Jahren hatten Wirtschaftsfachleute der Firma Airbus Zusagen zu einem Auslieferungstermin des A400M gemacht. Dieser Termin basierte auf damaligen Erfahrungswerten. Bei der Herstellung des A400M gilt aber nicht das Prinzip des Kuchenbackens, bei dem man ganz genau sagen kann, dass das Gebäck bei einem ganz bestimmten Rezept (genaue Spezifikation welche Millionenfach ausprobiert wurde) nach exakt 55 Minuten fertig ist.
A400M ist hochkomplexes technologisches Neuland welches dazu noch parallel mit einer weiteren hochkomplexen technologischen Neuentwicklung, der A380 entwickelt werden muss. Die damaligen Terminzusagen konnten nur ungefähre Schätzwerte sein.
Jeder der sich mit solch einer hochkomplexen technologischen Materie auskennt weis das.
Die Entrüstig über die Auslieferungsverzögerung bezeugt darum nur das Halbwissen bestimmter Kreise. Auslieferungsverzögerungen bei neuen hochkomplexen Produkten sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
Wenn die Bundesregierung den A400M nun ein bisschen schneller haben will, dann können sie das haben. Dazu müssen sie Airbus nur ein paar hundert zusätzliche Ingenieure auf eigene Rechnung zuführen. Tun sie das nicht, dann sollten die Kritiker einfach schweigen.
.
Quick and Dirty ?
Eine Beschleunigung der Entwicklung geht bei solchen Projekten nur auf Kosten der Qualität. Der Softwareingenieur spricht in diesem Fall von Quick and Dirty.
Quick and Dirty wird aber bei einem A400M die Absturzwahrscheinlichkeit erhöhen.
Man braucht sich dazu nur die Diskussion um die problematischen Geschwindigkeitsmesser des vor Brasilien abgestürzten französischen Airbus ansehen.
... und technikbesessenes Sinnieren über einen technisch gleichwertigen Ersatz, ganz abgesehen davon, dass die Milliarden an Steuergeldern da keinerlei Beachtung finden. Ob die Anzahl der hier damit verbundenen Arbeitsplätze es rechtfertigen kann?
Die Bundesregierung hat 60 (sic!) von diesen Maschinen bestellt:
http://www.focus.de/polit...
Da fehlt - angesichts der riesigen Reichweite und der sonstigen Kapazitäten dieser Maschinen - nur eine klitzekleine Frage:
wofür braucht dieses Land, ja diese BundesWEHR heute (!) solche (!!) Flugzeuge, zumal soviele ?
Kopfschüttelnd...
Schillers letztes Trauerspiel war wohl "Don Carlos"
Die A400 M würde aber locker den Stoff für ein weiteres Trauerspiel liefern. Dazu nur ein paar wenige Fakten:
1. Die russisch/ukrainische Maschine AN-70 hätte ziemlich präzise in die Spezifikation reingepaßt, sie könnte in einer Gemeinschaftsaktion zwischen Airbus und den Russen längst im Dienst sein - sie ist aber aus einschlägigen politischen Gründen abgeschmettert worden. Das hat Zeit und Milliarden gekostet - und kostet noch!
2. Dass die Russen verstehen, große Transportmaschinen zu bauen mit allen rationellen logistischen Kniffen, kann man sich an der AN-124 Ansehen. Sie steckt mit ihren Parametern und technisch-funktionellen Tricks selbst die amerikanischen Maschinen locker in den Sack. Übrigens: Das größte Flugzeug, das in der Welt herumfliegt ist nach wie vor die AN-225.
3. Das blamabelste Stück an der A400M ist aber das Turboproptriebwerk. Verschämt wird es in jeglichen Veröffentlichungen als das stärkster Turboprop westlicher Bauart bezeichnet. Warum: Das stärkste Turbo-Prop in seinen Modifikationen bis 15000 WPS fliegt in u.a. in der TU-95, flog auch in der AN-22 (diese Maschine kann man u.a. in Speyer im Luftfahrtmuseum besichtigen). Es ist das Triebwerk NK-12M und wurde ehemals vom deutschen Entwicklungsteam unter der Leitung von Brandner in der damaligen Sowjetunion entwickelt. Das war aber im Zeitraum von 1949 bis 1953 - also noch mit Erfahrung und Rechenschieber. Sie hatten auch das Konzept der koaxialen gegenläufigen Propeller für diese enorme Leistung gewählt(ebenso wie die o.g. AN-70)
Beim A400M wird aber mit "modernstem internationalen Projektmanagement" und mit Computern gewerkelt.
Jemand, der mit etwas Ahnung von dieser Materie ausgestattet ist, schliesst lieber die Augen vor diesem Trauerspiel.
Michail Sergejewitsch Gorbatschow hat uns zwar die Wiedervereinigung gebracht, die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland gilt aber trotzdem nicht auf militärischem Gebiet. Der Widerstand unserer befreundeten Besatzungsmächte USA und Großbritanien, welche noch einige 10.000 Mann bei uns stationiert haben (warum eigentlich : um uns auf unsere Kosten zu beschützen ??? oder um uns zu bewachen ???) gegen die Antonow An-70 war offensichtlich zu groß. Die Idee einer vollständigen A400M Eigenentwicklung scheint angesichts der fertigen An-70 Unsinn gewesen zu sein. Die bessere Lösung wäre eine russisch/ukrainisch - deutsche Weiterentwicklung und Gemeinschaftsproduktion der An-70 mit Schwerpunkt in der Ukraine (Antonow ist ein ukrainisches Unternehmen) und Russland (sechs Antonow-Werke liegen in Rußland) gewesen. Die Flugzeuge wären mindestens 30% preiswerter und könnten jetzt schon, auch zur Versorgung der deutschen Truppen in Afghanistan im Einsatz sein.
Deutschland wird mit den USA nie so befreundet sein wie Großbritanien seit dem Untergang der RMS Lusitania. Als Exportmarkt ist die USA auch ziemlich uninteressant geworden, denn der amerikanische Greenback ist doch eigentlich gar nichts mehr wert. Deutschland sollte sich also mehr dem Osten, also Russland - unserem zukünftig größten Handelspartner- zuwenden.
Opel ist ein weiterer Baustein in diesem Prozess.
Michail Sergejewitsch Gorbatschow hat uns zwar die Wiedervereinigung gebracht, die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland gilt aber trotzdem nicht auf militärischem Gebiet. Der Widerstand unserer befreundeten Besatzungsmächte USA und Großbritanien, welche noch einige 10.000 Mann bei uns stationiert haben (warum eigentlich : um uns auf unsere Kosten zu beschützen ??? oder um uns zu bewachen ???) gegen die Antonow An-70 war offensichtlich zu groß. Die Idee einer vollständigen A400M Eigenentwicklung scheint angesichts der fertigen An-70 Unsinn gewesen zu sein. Die bessere Lösung wäre eine russisch/ukrainisch - deutsche Weiterentwicklung und Gemeinschaftsproduktion der An-70 mit Schwerpunkt in der Ukraine (Antonow ist ein ukrainisches Unternehmen) und Russland (sechs Antonow-Werke liegen in Rußland) gewesen. Die Flugzeuge wären mindestens 30% preiswerter und könnten jetzt schon, auch zur Versorgung der deutschen Truppen in Afghanistan im Einsatz sein.
Deutschland wird mit den USA nie so befreundet sein wie Großbritanien seit dem Untergang der RMS Lusitania. Als Exportmarkt ist die USA auch ziemlich uninteressant geworden, denn der amerikanische Greenback ist doch eigentlich gar nichts mehr wert. Deutschland sollte sich also mehr dem Osten, also Russland - unserem zukünftig größten Handelspartner- zuwenden.
Opel ist ein weiterer Baustein in diesem Prozess.
Michail Sergejewitsch Gorbatschow hat uns zwar die Wiedervereinigung gebracht, die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland gilt aber trotzdem nicht auf militärischem Gebiet. Der Widerstand unserer befreundeten Besatzungsmächte USA und Großbritanien, welche noch einige 10.000 Mann bei uns stationiert haben (warum eigentlich : um uns auf unsere Kosten zu beschützen ??? oder um uns zu bewachen ???) gegen die Antonow An-70 war offensichtlich zu groß. Die Idee einer vollständigen A400M Eigenentwicklung scheint angesichts der fertigen An-70 Unsinn gewesen zu sein. Die bessere Lösung wäre eine russisch/ukrainisch - deutsche Weiterentwicklung und Gemeinschaftsproduktion der An-70 mit Schwerpunkt in der Ukraine (Antonow ist ein ukrainisches Unternehmen) und Russland (sechs Antonow-Werke liegen in Rußland) gewesen. Die Flugzeuge wären mindestens 30% preiswerter und könnten jetzt schon, auch zur Versorgung der deutschen Truppen in Afghanistan im Einsatz sein.
Deutschland wird mit den USA nie so befreundet sein wie Großbritanien seit dem Untergang der RMS Lusitania. Als Exportmarkt ist die USA auch ziemlich uninteressant geworden, denn der amerikanische Greenback ist doch eigentlich gar nichts mehr wert. Deutschland sollte sich also mehr dem Osten, also Russland - unserem zukünftig größten Handelspartner- zuwenden.
Opel ist ein weiterer Baustein in diesem Prozess.
und Vorschläge Ralph S!
und Vorschläge Ralph S!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren