Irak & Öl Der Stoff der FreiheitSeite 2/2

In der Region – Bevölkerung: 4,5 Millionen – hat sich seit dem Krieg von 2003 ein kleines Wirtschaftswunder vollzogen. Überall wird gebaut: Sozialwohnungen, Geschäftshäuser, opulente Villen, die weit in die Wüste vorgedrungen sind. Im Jahre 1991 gab es eine Universität, heute sind es acht. Die Zahl der Schulgebäude hat sich verzehnfacht. Nur 4 Prozent der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, im übrigen Irak sind es 24 Prozent. Rings um Erbil sind riesige Erdgasvorkommen entdeckt worden, desgleichen neue Ölfelder.

Das politische Fundament des Aufschwungs bleibt freilich schütter. Noch immer hat Bagdad kein Erdöl-Gesetz zustande gebracht. Das benachbarte Kirkuk – nicht der Region zugehörig, aber kurdisch kontrolliert – bleibt ein Zankapfel zwischen der Zentralregierung und der Region. Umstritten sind auch die angrenzenden Gebiete, wo 1,4 Millionen Kurden leben. Alles wird darauf ankommen, dass sich Bagdad und Erbil einig werden, ehe die Amerikaner aus dem Irak abziehen.

Am Pfingstmontag fanden die VIPs in der Kongresshalle von Erbil eine edle, samtbezogene Schatulle auf ihrem Sitz. Darin steckte eine Kristallglasflasche – nein, nicht mit Parfum, sondern mit dunklem Erdöl; Aufschrift: »Taq Taq First Oil. 01 June 2009«. Das Pfingst-Öl kann ein Bindemittel sein. Es kann aber auch zum Scheidewasser werden.

 
Leser-Kommentare
    • peto1
    • 11.06.2009 um 18:26 Uhr

    Das war schon eigentlich immer das Land von Kurden auch Anatolien hat eigentlich wenig mit Türken Zutun, das sind grösten teils Kurden ihr Land, was man ihnen weggenommen hat und unter sich Irak, Iran, Türkei, und Syrien aufgeteilt haben, als die Kurden ihr Land zurück haben wollten wurden sie kurzerhand zu Terroristen erklärt und gejagt und gefoltert und getötet zum Beispiel der Giftgas Angriff von Sunniten im Irak gegen die Kurden.

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    • Pindar
    • 11.06.2009 um 21:58 Uhr

    Armenier, Aramäer, Araber, Lazen etc. Mit Vertreibungen und Umsiedlungen ist dieses Problem nicht gelöst. In dieser Weltgegend des fruchtbaren Halbmondes schlugen sich schon die Hethiter und Ägypter schon die Köpfe ein. Und wo sind die Sumerer hin ?

    glaube geographie und geschichte ist nicht ihre stärke.

    kurden haben genauso wenig oder viel mit anatolien zu tun wie die türken.

    es gab auch kein staat namens kurdistan die den kurden weggenommen wurde.

    wohl eher ein osmanisches reich das durch die imperialistischen staaten aufgeteilt wurde.

    und die kurden wurden nicht als terroristen erklärt, sondern die PKK uns zwar weltweit.

    weil eben die PKK eine terroristische organisation ist wie z.B. die al kaida oder die raf.

    und in irak haben nicht die sunniten giftgas gegen die kurden eingesetzt, sonder die damalige irakische armee, und in der irakischen armee waren sunniten,aleviten,schiiten,kurden,christen,turkmenen,kopten und all die anderen bezeichnungen für das irakische volk.

    sie sollten nicht so ein märchen aufschreiben sondern mit fakten ihre aussagen bekräftigen.

    Und wann geben die "fortschrittlichen" EU-Staaten Ihre besetzten Gebiete an die rechtmäßigen Besitzer zurück ?

    Spanien hat in Nordafrika Ceuta und Melilla besetzt und gibt es nicht an die ursprüngliche Bevölkerung zurück. Frankreich besitzt in Südamerika Französisch Guyana und im Indischen Ozean jede Menge Inseln, die nicht den Franzosen gehören.

    Und wann werden endlich die Sorben Ihr freies Sorbistan in Deutschland bekommen ?

    • Pindar
    • 11.06.2009 um 21:58 Uhr

    Armenier, Aramäer, Araber, Lazen etc. Mit Vertreibungen und Umsiedlungen ist dieses Problem nicht gelöst. In dieser Weltgegend des fruchtbaren Halbmondes schlugen sich schon die Hethiter und Ägypter schon die Köpfe ein. Und wo sind die Sumerer hin ?

    glaube geographie und geschichte ist nicht ihre stärke.

    kurden haben genauso wenig oder viel mit anatolien zu tun wie die türken.

    es gab auch kein staat namens kurdistan die den kurden weggenommen wurde.

    wohl eher ein osmanisches reich das durch die imperialistischen staaten aufgeteilt wurde.

    und die kurden wurden nicht als terroristen erklärt, sondern die PKK uns zwar weltweit.

    weil eben die PKK eine terroristische organisation ist wie z.B. die al kaida oder die raf.

    und in irak haben nicht die sunniten giftgas gegen die kurden eingesetzt, sonder die damalige irakische armee, und in der irakischen armee waren sunniten,aleviten,schiiten,kurden,christen,turkmenen,kopten und all die anderen bezeichnungen für das irakische volk.

    sie sollten nicht so ein märchen aufschreiben sondern mit fakten ihre aussagen bekräftigen.

    Und wann geben die "fortschrittlichen" EU-Staaten Ihre besetzten Gebiete an die rechtmäßigen Besitzer zurück ?

    Spanien hat in Nordafrika Ceuta und Melilla besetzt und gibt es nicht an die ursprüngliche Bevölkerung zurück. Frankreich besitzt in Südamerika Französisch Guyana und im Indischen Ozean jede Menge Inseln, die nicht den Franzosen gehören.

    Und wann werden endlich die Sorben Ihr freies Sorbistan in Deutschland bekommen ?

    • Pindar
    • 11.06.2009 um 21:58 Uhr

    Armenier, Aramäer, Araber, Lazen etc. Mit Vertreibungen und Umsiedlungen ist dieses Problem nicht gelöst. In dieser Weltgegend des fruchtbaren Halbmondes schlugen sich schon die Hethiter und Ägypter schon die Köpfe ein. Und wo sind die Sumerer hin ?

  1. 3. ich

    glaube geographie und geschichte ist nicht ihre stärke.

    kurden haben genauso wenig oder viel mit anatolien zu tun wie die türken.

    es gab auch kein staat namens kurdistan die den kurden weggenommen wurde.

    wohl eher ein osmanisches reich das durch die imperialistischen staaten aufgeteilt wurde.

    und die kurden wurden nicht als terroristen erklärt, sondern die PKK uns zwar weltweit.

    weil eben die PKK eine terroristische organisation ist wie z.B. die al kaida oder die raf.

    und in irak haben nicht die sunniten giftgas gegen die kurden eingesetzt, sonder die damalige irakische armee, und in der irakischen armee waren sunniten,aleviten,schiiten,kurden,christen,turkmenen,kopten und all die anderen bezeichnungen für das irakische volk.

    sie sollten nicht so ein märchen aufschreiben sondern mit fakten ihre aussagen bekräftigen.

  2. Da heisst es so beiläufig, die Kurden hätten 24 Ölfirmen eingeladen... Was nicht gesagt wird, dass es deshalb zum Eklat gekommen ist, vor ein paar Monaten, wenn ich mich recht erinnere. Die Zentralregierung hatte dabei nämlich nichts zu sagen, deshalb der Verweis im Text auf die Rechtmässigkeit der Aktion. Dabei kam es sogar fast zum Zerwürfnis der Natopartner Türkei und USA. Die Türkei forderte damals ein hartes Eingreifen der Amis und rückte mit Panzern in den Nordirak ein, angeblich um die PKK zu jagen.
    In dieser Region liegen die sechstgrössten Erdölvorkommen der Welt. Kein Wunder, dass die Irakis was dagegen hatten, ebenso wie die Türken, weil dadurch nämlich eine reale wirtschaftliche Grundlage für einen Kurdenstaat geschaffen würde, zuerst auf irakischem Territorium, dann auch auf türkischem.
    Ich hab ja eigentlich nichts für die Amis im Irak übrig, ebenso hab ichnichts gegen einen Kurdenstaat, aber in dieser Frage droht leider ein neues Palästina, das nur durch die Amis verhindert werden kann. Sobald die USA abziehen, werden die Kurden die Unabhängigkeit verstärkt anstreben. Dabei wird es zu einer Abspaltung der autonomen Provinzen kommen, was sowohl der Irak, als auch die Türkei nicht zulassen können und werden. Weil es aber um riesige Ölvorkommen geht, wird daraus ein Kampf bis aufs Messer werden. Nicht auszudenken, was dann der Region droht. Das wäre wahrscheinlich noch schlimmer als es eh schon ist, besonders für die Kurden.

  3. Keines der Länder, in denen Kurden als Minderheiten leben, möchte eine Amputation Ihrer Nation - Weder die Türkei, noch der Irak, Iran oder Syrien.

    Außerdem leben in der Region nicht nur Kurden, sondern auch Turkmenen - Diese Menschengruppe sollte von den Segnungen des Erdöls nicht ausgeschlossen werden.

    Eine Zersplitterung des Iraks in einen kurdischen, sunnitischen und shiitischen Teilstaat hätte genau das zur Folge, was die Westmächte wollen: Teilen und Herrschen. Wenn der Irak nicht nur aus einem, sondern aus drei Landesteilen besteht, kann man jedes gegen das andere Ausspielen - So, wie es der Westen schon seit Jahrhunderten gemacht hat, z.B. im irakisch-iranischen Krieg von 1980 bis 1988.

  4. Und wann geben die "fortschrittlichen" EU-Staaten Ihre besetzten Gebiete an die rechtmäßigen Besitzer zurück ?

    Spanien hat in Nordafrika Ceuta und Melilla besetzt und gibt es nicht an die ursprüngliche Bevölkerung zurück. Frankreich besitzt in Südamerika Französisch Guyana und im Indischen Ozean jede Menge Inseln, die nicht den Franzosen gehören.

    Und wann werden endlich die Sorben Ihr freies Sorbistan in Deutschland bekommen ?

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