Bildung Der noble Campus am WolfgangseeSeite 3/3
In der Villa auf dem Nobelcampus werden an diesem Tag die Eltern zu einen Fünfuhrtee gebeten. Das Gebäude ist frisch renoviert und mit üppigen Blumengebinden geschmückt. Es gibt Häppchen vom Edelcaterer, grünen Tee oder Apfeltee. Kaffee ist verpönt, zu ungesund. Frau Batthyány erzählt von ihrer Übersiedlung ins Salzkammergut: »Wir fühlen uns als Freigeister, dass wir uns am Wohl der Kinder orientieren, nicht an gesellschaftlichen Normen.« Ob nicht gerade ihre Kinder, talentiert und aus gutem Hause, in der öffentlichen Schule fehlen würden, als Zugpferde gewissermaßen? Frau Batthyány lacht überrascht auf. »Schön wär’s«, sagt sie, »aber da waren sie eher Sonderlinge.« Eine deutsche Frauenärztin gesellt sich dazu, gediegenes Make-up, ausgesuchte Garderobe, bestimmte Ausdrucksweise. »Es ist so angenehm hier, warum soll ich das meinem Kind nicht ermöglichen?« Früher sei sie politisch eher links gestanden, das habe sich aber mit der Karriere verändert. Und letztlich, müsse sie eingestehen, sei ihr der Vorteil des eigenen Kindes wichtiger als irgendein ideologischer Vorbehalt.
Zuletzt tritt Schulgründer Serda auf, jetzt im Dreiteiler, das halblange Haare zurückgegelt. Er gibt den Hansdampf in allen Gassen, plaudert mit Eltern und Schülern, verteilt Komplimente und Aufmerksamkeit. Bei unangenehmen Fragen zur Schule kippt die Stimmung sofort. Jene nach Gebühren und Elite hat Serda satt. Er biete ein Produkt an, basta, Grundsatzdiskussionen führe er nicht.
Selbst die Leute von der Bürgerinitiative haben sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Jetzt, da die Schule gebaut ist, seien alle St. Gilgener gezwungen, ihr Glück zu wünschen. Das gilt auch für Eltern und Schüler. Noch besitzt die Schule kein Öffentlichkeitsrecht. Was das heißt, besprechen zwei Mütter diskret beim Apfeltee: Zeugnisse werden von anderen Schulen nicht anerkannt, ein Schulwechsel ist praktisch unmöglich. »Wir müssen einfach hoffen, dass das Experiment gelingt«, sagt eine Mutter, »wie heute am Vormittag bei dem Chemieversuch.«
- Datum 30.06.2009 - 14:54 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.06.2009 Nr. 26
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Als ebenfalls Familienangehörige erlaube ich mir eine kleine Korrektur: Die Familie Batthyány, in die meine Tante eingeheiratet hat, gehört zu den ältesten UNGARISCHEN Magnatenfamilien. Wie Sie darauf kommen, unsere Familie sei "altösterreichisch", ist mir ehrlich ein Rätsel. Schon die geringste Recherche per Google hätte Sie sicherlich darüber aufklären können!
1. Die erste Frage die ich haette waere, was das aussehen einer Person mit seiner Faehigkeit zu unterrrichten zu tun hat??
2. Wie ich herausgefunden habe ist der Geldschein wie geplat ueberhaupt gar nicht verbrannt! Weiter haben wir genau den gleichen Versuch in unserer Schule gemacht, einem normalen Gymnasium.
3. Niemand dieser Schule versucht waehrend dem Essen Weltkonflikte zu loesen!!!
4. Niemand in der Schule weiss, wer ein Stipendium hat und wer nicht!
5. Selbst wenn in der Hauptschue mehr Stoff surchgenommen wird, was ich mir nicht vorstellen kann, LERNT man in der Hauptschule sicher nicht mehr. Beim lernen geht es darum, wieviel von dem Stoff den man durchnimmt man nachher auch beherscht.
6. Die Schule wil niemals 500 Schueler haben, das ist die maximale Kapazitatet der Schule!
7. Diese Fehler ziehen sich durch den ganzen Tect.
Bei all diesen Fehlern stell ich mir die Frage, ob sie ueberhaupt irgend etwas ueber die Schule wiessen!
Dieser Artikel hat bei mir tiefes Mitgefühl für die Autorin ausgelöst. Wenn jemand so verbissen in jedem Detail das Negative sucht, hat dieser vergrämte Mensch wohl niemanden gehabt, der ihm in seiner Jugend oder im Laufe seines Lebens erzählt hat, das nicht nur die Wurst, sondern auch sonst die meisten Dinge zwei Seiten haben. Wie kann man einen fröhlichen "Haufen" Kinder mit so viel Neid auf das für sie bezahlte Schulgeld reduzieren. Kann dieser Neid wirklich so blind machen????? Würde das öffentliche Schulsystem es auch nur einem kleinen Teil der Lehrer ermöglichen so motiviert zu unterrichten, wie es die Lehrer an der ST.Gilgen Intern. School machen, ich hätte meine Kinder nicht in ein Internat gegeben! Ich bin sehr dankbar, dass es diese Schule gibt und hoffe, dass meine Kinder im späteren Leben mit offenem Herz durch die Welt gehen und dieses nicht von Neid verhärten-, sich aber auch nicht von falschem Glanz blenden lassen.
Ich muss schon sagen, dass ich, als Schueler, absolut keine Schule kenne dessen Lehrer am LETZTEN Schultag und gleicheitg Tag Der Offenen Tuer gescheiten Unterricht machen werden wo Aufsaetzte geschrieben werden.... Besonders nicht wenn FUENF Schueler in einer Klasse sind... Ich moechte auch noch hinweisen, dass eine Restaurant, wie der Wirt am Gries ziemlich viel zu tun hat um diese Schule und da kann es schon mal vorkommen das einmal vergessen wird ein neuen Zettel neben die Tuer zu haengen... Dennoch ist dies kein guter Grund, nur weil Eifersucht in der AutrIn enstanden ist auch das Dorf (St. Gilgen) in den Dreck zu ziehen. Noch dazu sollte eine AutorIn auch eine gute Zeitung wie Die Zeit nicht in den Dreck ziehen mit ihrer mangelden recherche an allen Hintergrund Punkten
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