New York Times Der angezählte ChampionSeite 5/5
Davon abgesehen fehlt den New York Times- Besitzern offenkundig das Timing. Vor fünf Jahren verkaufte Arthur jr. das heruntergekommene Hauptquartier der Zeitung (Mausefallen in den Redaktionen gehörten zur Büroausstattung) für 175 Millionen Dollar, nur um zu erleben, dass der Käufer die Immobilie drei Jahre später für 525 Millionen Dollar weiterreichte.
Doch der erstaunlichste Missgriff ging auf das Konto des Vaters von Arthur jr.: Arthur »Punch« Sulzberger hatte 1993 den Boston Globe für unvorstellbare 1,1 Milliarden Dollar erworben – für mehr Geld hatte noch nie eine amerikanische Zeitung den Besitzer gewechselt. Vor drei Jahren soll sein Sohn ein 600-Millionen-Dollar-Angebot des ehemaligen Chefs von General Electric, Jack Welch, auf den Globe abgelehnt haben. Seit voriger Woche sucht die New York Times Company verzweifelt nach einem Käufer. Jetzt droht der ehrwürdigen liberalen Zeitung ein trauriges Ende im Notverkauf, es sei denn, die harschen Sparmaßnahmen und ein Konjunkturaufschwung bewirkten ein Wunder. Die Verluste der Zeitung in Boston lagen voriges Jahr angeblich bei 50 Millionen Dollar. Ähnlich bedrückend dürfte die Bilanz der konzerneigenen International Herald Tribune in Paris aussehen – im Jahresbericht der Aktiengesellschaft wird sie nicht einzeln ausgewiesen.
Die Blogger verkünden schon das Ende der »Papierpresse«
New York ist nicht nur eine harte und eilige Stadt. Sie kann auch bösartig sein mit denen, die einem Geschäft im Wege stehen. Zum Beispiel Arthur Ochs-Sulzberger jr. und seine Familie. Ein Artikel in der Mai-Ausgabe des Magazins Vanity Fair führt den Verleger als unsicheren Simpel vor. Und natürlich – ein alt gewordener Linker sei er auch. Zweimal wurde Arthur jr. als Student während Vietnamdemonstrationen verhaftet. Nach 33 Jahren Ehe lebt er nun allein. Die Besitzer von Vanity Fair, die Newhouse-Familie, gelten wie Murdoch als mögliche Käufer der Zeitung – wenn es nicht das eiserne Familienband um den Vorstand der Aktiengesellschaft gäbe.
Vor einigen Wochen traf sich Arthur jr. mit seinem mittlerweile der Familie entfremdeten Cousin John Oakes (der Bruder von Adolph Ochs hatte seinen Namen anglisiert) in einem bescheidenen Restaurant in New Yorks Chinatown. Eine Frau beugte sich zu ihrem Tisch herüber: »Sind Sie nicht von der Times? « Arthur jr. überlegte kurz und antwortete leise: »Ich gehöre zur Business-Seite.« Er habe dabei »gehetzt und verzweifelt« ausgesehen, erinnert sich Oakes.
Ein Ende der
New York Times
könnte einem Totalschaden der traditionellen demokratischen, machtkritischen Öffentlichkeit des Landes gleichen. Die Zeitung ist immer noch das Hauptreservoir, aus dem Amerikas Meinungsführer ihre Informationen schöpfen – an der Spitze ausgerechnet all jene Blogger und Websites, die ihre Nutzer auf die kostenlose Website der
New York Times
weiterleiten und gleichzeitig triumphierend das Ende der »Papierpresse« verkünden. Die neue Form einer globalen Internetöffentlichkeit käme allerdings nicht durchweg größerer Informationsfreiheit gleich, wie viele Blogger behaupten. Im Gegenteil: Die überwiegende Mehrzahl der Zentralserver des Internets steht in den Vereinigten Staaten. Und sie unterliegen immer noch dem technisch möglichen Zugriff der Regierung.
Die Machtbalance zwischen Politik und freier Presse könnte sich verschieben: Als die
New York Times
die illegalen millionenfachen Telefonüberwachungen der Bush-Regierung enthüllte, drohte das Weiße Haus dem Verlag mit Anzeigen wegen Landesverrats. Das Internet wäre auch in Zukunft leichter von einer böswilligen Regierung zu manipulieren oder gar zu kontrollieren als eine private Druckerei in New York. In China ist das auch kein Problem.
- Datum 22.06.2009 - 08:21 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.06.2009 Nr. 26
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Ein Beispiel:
Die Berichterstattung über den Nahost-Konflikt löst in Amerika seit Monaten heftige Reaktionen aus. Bisher regten sich amerikanische Juden, die mehrheitlich auf der Seite Israels stehen und das harte Vorgehen gegen die Palästinenser als notwendige Selbstverteidigung rechtfertigen, allerdings hauptsächlich über die europäischen Medien auf.
Vergangenen Monat riefen verschiedene jüdische Organisationen, darunter auch Rabbi Haskel Lookstein von der einflussreichen Upper East Side-Gemeinde Kehilath Jeshurun und Avi Weiss vom Hebrew Institute in Riverdale, zum Boykott gegen die New York Times auf.
Grund:
Angeblich palästinenserfreundliche Fotoauswahl auf der Titelseite.
"BOYCOTT THE NEW YORK TIMES FOR PRINTING ANTI-ISRAEL PROPAGANDA AS FRONT PAGE NEWS".
Der Boykottaufruf ist hier nachzulesen: http://www.thepetitionsit...
Gibt es Grund zur Annahme, dass Herr Naumann von dem Boykottaufruf wusste? Rhetorisch gefragt.
Dann reicht der Riss weit ins Speersort hinein. Während Herr Joffe vermutlich die NYT unten neben dem Antiquitätentrödler verbrennt, ruft Kollege Naumann zu Solidarität auf: Die "beste" Zeitung der Welt darf nicht sterben!
Damit bewegt sich Herr Naumann auf dünnem Eis. Der Vorwurf des Antisemitismus kam schon aus geringerem Anlass. Die geziehene Zeitung mit so einem Superlativ zu verzieren ruft vermutlich demnächst den deutschen Wächterrat auf den Plan.
Hat Frau Knobloch schon angerufen, Herr Kuhn?
Aber nur weil die meisten Deutschen gar nichts seltsames daran finden dass "Israel" und "Nahost" in den hiesigen Medien und Debatten präsenter sind als z.B der gesamte lateinamerikanische Kontinent muss das bei den Amerikanern noch lange nicht auch so sein. Und ist es auch nicht. Meiner Meinung nach interpretieren Sie da einfach Dinge rein die es so gar nicht gibt.
Zur Times an sich. Es wäre eine Ironie der Geschichte. In New York City wurde das "erfunden", ich denke dies kann man durchaus so stehen lassen, was wir als Journalismus begreifen. Investigativ, unabhängig, unbequem, kritisch. Nicht bloßes "berichten". Aber dennoch kein Propagandablatt sondern immer versuchend beide Seiten ausgewogen darzustellen. Es gibt in der Times noch heute quasi zu jedem wichtigeren Thema immer mindestens zwei Sichtweisen, die auch klar als solche gekennzeichnet sind und nicht wie in deutschen Zeitungen gerne in sehr tendentiösen und wertenden Berichten untergebracht werden.
Dadurch hat sich der Journalismus an sich emanzipiert. Die nächste logische Entwicklungsstufe ist dann dass sich der Journalismus auch von Zeitungen emanzipiert. Das Internet bietet hierzu idealen Nährboden. Die Times ist das Opfer ihrer eigenen Geschichte. Die Frage muss hier aber, ganz in alter Times-Tradition, nicht sein "ist es schade" wenn die Times verschwindet (sicherlich ist es das!) sondern "brauchen" die Amerikaner die Times noch oder haben nicht viel mehr Seiten wie Drudge Report oder Huffington Post die Rolle der Meinungsführerschaft und des Investigativen übernommen? Ich weiss es nicht.
Die amerikanischen Zionisten streiten sich mit der New York Times mindestens seit dem Ersten Weltkrieg. Schon Arthur Hays Sulzberger, der Großvater des heutigen Verlegers, pflegte eine Dauerfehde mit Rabbi Stephen Wise, einer der bedeutendsten zionistischen Führer in New York in den dreißiger Jahren, die solche Formen annahm, dass sich Roosevelts Schatzmeister Henry Morgenthau als Vermittler einschaltete. Und seit der Gründung Israels wird der Times vorgeworfen, sie unterstütze den Staat nicht genug. Der Boykottaufruf dieses oben erwähnten Rabbis ist, glaube ich, der vierte oder fünfte.
Gibt es Grund zur Annahme, dass Herr Naumann von dem Boykottaufruf wusste? Rhetorisch gefragt.
Dann reicht der Riss weit ins Speersort hinein. Während Herr Joffe vermutlich die NYT unten neben dem Antiquitätentrödler verbrennt, ruft Kollege Naumann zu Solidarität auf: Die "beste" Zeitung der Welt darf nicht sterben!
Damit bewegt sich Herr Naumann auf dünnem Eis. Der Vorwurf des Antisemitismus kam schon aus geringerem Anlass. Die geziehene Zeitung mit so einem Superlativ zu verzieren ruft vermutlich demnächst den deutschen Wächterrat auf den Plan.
Hat Frau Knobloch schon angerufen, Herr Kuhn?
Aber nur weil die meisten Deutschen gar nichts seltsames daran finden dass "Israel" und "Nahost" in den hiesigen Medien und Debatten präsenter sind als z.B der gesamte lateinamerikanische Kontinent muss das bei den Amerikanern noch lange nicht auch so sein. Und ist es auch nicht. Meiner Meinung nach interpretieren Sie da einfach Dinge rein die es so gar nicht gibt.
Zur Times an sich. Es wäre eine Ironie der Geschichte. In New York City wurde das "erfunden", ich denke dies kann man durchaus so stehen lassen, was wir als Journalismus begreifen. Investigativ, unabhängig, unbequem, kritisch. Nicht bloßes "berichten". Aber dennoch kein Propagandablatt sondern immer versuchend beide Seiten ausgewogen darzustellen. Es gibt in der Times noch heute quasi zu jedem wichtigeren Thema immer mindestens zwei Sichtweisen, die auch klar als solche gekennzeichnet sind und nicht wie in deutschen Zeitungen gerne in sehr tendentiösen und wertenden Berichten untergebracht werden.
Dadurch hat sich der Journalismus an sich emanzipiert. Die nächste logische Entwicklungsstufe ist dann dass sich der Journalismus auch von Zeitungen emanzipiert. Das Internet bietet hierzu idealen Nährboden. Die Times ist das Opfer ihrer eigenen Geschichte. Die Frage muss hier aber, ganz in alter Times-Tradition, nicht sein "ist es schade" wenn die Times verschwindet (sicherlich ist es das!) sondern "brauchen" die Amerikaner die Times noch oder haben nicht viel mehr Seiten wie Drudge Report oder Huffington Post die Rolle der Meinungsführerschaft und des Investigativen übernommen? Ich weiss es nicht.
Die amerikanischen Zionisten streiten sich mit der New York Times mindestens seit dem Ersten Weltkrieg. Schon Arthur Hays Sulzberger, der Großvater des heutigen Verlegers, pflegte eine Dauerfehde mit Rabbi Stephen Wise, einer der bedeutendsten zionistischen Führer in New York in den dreißiger Jahren, die solche Formen annahm, dass sich Roosevelts Schatzmeister Henry Morgenthau als Vermittler einschaltete. Und seit der Gründung Israels wird der Times vorgeworfen, sie unterstütze den Staat nicht genug. Der Boykottaufruf dieses oben erwähnten Rabbis ist, glaube ich, der vierte oder fünfte.
das liest sich wie ein katastrophenbericht. ich habe nur bis seite 3 gelesen, aber das reichte schon und ist auch nur eine wiederholung einer geschichte die ich zur zeit häufig lese. aber auch etwas was ICH schon vor jahren propagiert habe.
ich vermute, dass der schreiber dieses artikels die analogie zwischen der ZEIT und der NYT nicht übersehen hat. etwas das ich an der ZEIT auch kritisiere.
kurz: der ZEIT onlineautritt ist für mich besser lesbar als die zeitung. jedoch, nervt es, dass ich als abonnent nicht so etwas wie einen premiumbereich habe und denselben werbekram lesen muss wie "kostenlosleser". die 130MB die ich mit der kompletten zeitung runterladen kann sind für meine DSL-light verbindung zu lang und ausserdem sind die bilder in einer schlechteren(!) qualität als die direkten artikel.
und die grosse frage ist auch hier: warum sollte ich als abonnent weiter abonnent bleiben, wenn ich ca. 80% der interessantesten(!) artikel online mit nicht weiter erwähnenswerter verspätung lesen kann?
wie ich es machen würde:
*ich würde das onlineportal massiv kürzen und einen (lesbaren) premiumbereich einrichten, der dem jetzigen ähnlich ist.
*jedem abonnenten würde ich die wahl lassen, ob sie eine gedruckte oder online zeitung haben möchten. eine zeitung die nicht gedruckt werden muss ist natürlich günstiger, was auch auf den kunden übertragen werden muss (stattdessen versucht man häufiger die gesamte zeitung günstiger zu machen, worauf dann die onlineleser die prints subventionieren)
*einer kiosk printversion würde ich einen individuellen code eindrucken mit dem man für eine woche (oder immer) die onlineausgabe lesen kann.
keine zusätzlichen kosten, alle zufrieden und ein stabiler wechsel zum internet.
__________________________________________________
Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
daß sich kritische Köpfe in einem rein kommerziellen Forum ausbreiten würden oder in einem subprime-Bereich
P.S.
Ihr Layout könnte auch lesbarer sein. Vermutlich halten Sie die deutsche Groß- und Kleinschreibung für unzeitgemäß ? In einem "Premiumbereich" könnte man von mir aus darauf verzichten.
________________
Das sind sehr gute Vorschlaege!! Ich selbst war lange Jahre Abonnentin der Zeit. Dann bin ich ins Ausland gezogen und habe mein Abonnement daher gekuendigt, da ein Auslandsabo nahezu doppelt (!!!) so teuer gewesen waere. Nun kaufe ich die Zeit manchmal aus purer Nostalgie in der gedruckten Ausgabe - meist ist sie erst eine Woche spaeter hier. Dabei bin ich dann relegmaessig enttaeuscht, weil ich praktisch ALLES, was mich interessieren wuerde bereits online gelesen habe.
Es ist nicht so, dass ich es nicht schaetzen wuerde, dass mir all das kostenlos zur Verfuegung gestellt wird - aber natuerlich geht das zu Lasten der kostenpflichtigen Ausgabe.
Eine "Kulturflatrate" waere m.E. ebenso denkbar wie der Kauf der jeweils aktuellen Einzelausgabe der Zeit ueber "click and buy" (zu einem Preis der der gedruckten Ausgabe abzueglich der Druck und Vertriebskosten entspricht, dafuer aber mit einem kleinen Abschlag fuer das Unterhalten der Homepage). Sobald die Ausgabe 2 Wochen alt ist, kann sie dann ja ins kostenlose Archiv uebergehen.
So haette die kostenpflichtige Ausgabe, ob gedruckt oder online immerhin den Aktualitaetsvorteil...
..und zwar von mir selbst.
das mit dem individuellen code in jeder zeitung würde ich doch anders machen.
da jedem käufer einer gedruckten ausgabe ein exemplar einer zeitung vorliegt, würde es ausreichen zur authentifizierung eine zufällige stelle der zeitung zitieren zu können.
damit aber diese nicht die online ressourcen nicht übermässig nutzen sollte die onlinenutzung erst nach zB einer woche möglich sein. so würden teure spitzennutzungszeiten eliminiert.
das würde für abonnenten- und kioskkäufer gleichermassen angewendet.
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daß sich kritische Köpfe in einem rein kommerziellen Forum ausbreiten würden oder in einem subprime-Bereich
P.S.
Ihr Layout könnte auch lesbarer sein. Vermutlich halten Sie die deutsche Groß- und Kleinschreibung für unzeitgemäß ? In einem "Premiumbereich" könnte man von mir aus darauf verzichten.
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Das sind sehr gute Vorschlaege!! Ich selbst war lange Jahre Abonnentin der Zeit. Dann bin ich ins Ausland gezogen und habe mein Abonnement daher gekuendigt, da ein Auslandsabo nahezu doppelt (!!!) so teuer gewesen waere. Nun kaufe ich die Zeit manchmal aus purer Nostalgie in der gedruckten Ausgabe - meist ist sie erst eine Woche spaeter hier. Dabei bin ich dann relegmaessig enttaeuscht, weil ich praktisch ALLES, was mich interessieren wuerde bereits online gelesen habe.
Es ist nicht so, dass ich es nicht schaetzen wuerde, dass mir all das kostenlos zur Verfuegung gestellt wird - aber natuerlich geht das zu Lasten der kostenpflichtigen Ausgabe.
Eine "Kulturflatrate" waere m.E. ebenso denkbar wie der Kauf der jeweils aktuellen Einzelausgabe der Zeit ueber "click and buy" (zu einem Preis der der gedruckten Ausgabe abzueglich der Druck und Vertriebskosten entspricht, dafuer aber mit einem kleinen Abschlag fuer das Unterhalten der Homepage). Sobald die Ausgabe 2 Wochen alt ist, kann sie dann ja ins kostenlose Archiv uebergehen.
So haette die kostenpflichtige Ausgabe, ob gedruckt oder online immerhin den Aktualitaetsvorteil...
..und zwar von mir selbst.
das mit dem individuellen code in jeder zeitung würde ich doch anders machen.
da jedem käufer einer gedruckten ausgabe ein exemplar einer zeitung vorliegt, würde es ausreichen zur authentifizierung eine zufällige stelle der zeitung zitieren zu können.
damit aber diese nicht die online ressourcen nicht übermässig nutzen sollte die onlinenutzung erst nach zB einer woche möglich sein. so würden teure spitzennutzungszeiten eliminiert.
das würde für abonnenten- und kioskkäufer gleichermassen angewendet.
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daß sich kritische Köpfe in einem rein kommerziellen Forum ausbreiten würden oder in einem subprime-Bereich
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Ihr Layout könnte auch lesbarer sein. Vermutlich halten Sie die deutsche Groß- und Kleinschreibung für unzeitgemäß ? In einem "Premiumbereich" könnte man von mir aus darauf verzichten.
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ihre fragen könnten auch ein wenig mehr fragekraft haben.
was soll das fragezeichen in ihrer überschrift?
ist ihre frage ernst gemeint, ob kritische köpfe in einem kommerziellen bereich vorhanden sind? wenn sie damit meinen, das ein intellektueller bzw. kritischer kopf optimale ideologische bedingungen benötigt, dann würde ich das verneinen.
leider sind die layoutmöglichkeiten in diesem forum recht begrenzt. ich bitte sie deshalb höflichst sich auf die geschriebenen informationen zu beschränken und nicht von sekundären schriftmerkmalen ablenken zu lassen.
warum sollte man im premiumbereich auf gross- oder kleinschreibung verzichten können?
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
ihre fragen könnten auch ein wenig mehr fragekraft haben.
was soll das fragezeichen in ihrer überschrift?
ist ihre frage ernst gemeint, ob kritische köpfe in einem kommerziellen bereich vorhanden sind? wenn sie damit meinen, das ein intellektueller bzw. kritischer kopf optimale ideologische bedingungen benötigt, dann würde ich das verneinen.
leider sind die layoutmöglichkeiten in diesem forum recht begrenzt. ich bitte sie deshalb höflichst sich auf die geschriebenen informationen zu beschränken und nicht von sekundären schriftmerkmalen ablenken zu lassen.
warum sollte man im premiumbereich auf gross- oder kleinschreibung verzichten können?
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ihre fragen könnten auch ein wenig mehr fragekraft haben.
was soll das fragezeichen in ihrer überschrift?
ist ihre frage ernst gemeint, ob kritische köpfe in einem kommerziellen bereich vorhanden sind? wenn sie damit meinen, das ein intellektueller bzw. kritischer kopf optimale ideologische bedingungen benötigt, dann würde ich das verneinen.
leider sind die layoutmöglichkeiten in diesem forum recht begrenzt. ich bitte sie deshalb höflichst sich auf die geschriebenen informationen zu beschränken und nicht von sekundären schriftmerkmalen ablenken zu lassen.
warum sollte man im premiumbereich auf gross- oder kleinschreibung verzichten können?
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Das sind sehr gute Vorschlaege!! Ich selbst war lange Jahre Abonnentin der Zeit. Dann bin ich ins Ausland gezogen und habe mein Abonnement daher gekuendigt, da ein Auslandsabo nahezu doppelt (!!!) so teuer gewesen waere. Nun kaufe ich die Zeit manchmal aus purer Nostalgie in der gedruckten Ausgabe - meist ist sie erst eine Woche spaeter hier. Dabei bin ich dann relegmaessig enttaeuscht, weil ich praktisch ALLES, was mich interessieren wuerde bereits online gelesen habe.
Es ist nicht so, dass ich es nicht schaetzen wuerde, dass mir all das kostenlos zur Verfuegung gestellt wird - aber natuerlich geht das zu Lasten der kostenpflichtigen Ausgabe.
Eine "Kulturflatrate" waere m.E. ebenso denkbar wie der Kauf der jeweils aktuellen Einzelausgabe der Zeit ueber "click and buy" (zu einem Preis der der gedruckten Ausgabe abzueglich der Druck und Vertriebskosten entspricht, dafuer aber mit einem kleinen Abschlag fuer das Unterhalten der Homepage). Sobald die Ausgabe 2 Wochen alt ist, kann sie dann ja ins kostenlose Archiv uebergehen.
So haette die kostenpflichtige Ausgabe, ob gedruckt oder online immerhin den Aktualitaetsvorteil...
..und zwar von mir selbst.
das mit dem individuellen code in jeder zeitung würde ich doch anders machen.
da jedem käufer einer gedruckten ausgabe ein exemplar einer zeitung vorliegt, würde es ausreichen zur authentifizierung eine zufällige stelle der zeitung zitieren zu können.
damit aber diese nicht die online ressourcen nicht übermässig nutzen sollte die onlinenutzung erst nach zB einer woche möglich sein. so würden teure spitzennutzungszeiten eliminiert.
das würde für abonnenten- und kioskkäufer gleichermassen angewendet.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
Dieser Vorschlag ist nicht praktikabel - denn auf die online Version wuerde man ja im Zweifel dann zugreifen wollen, wenn man die gedruckte Ausgabe gerade nicht dabei hat. einen Code, der auf Seite eins steht, kann man sich fuer solche Faelle leicht herausreissen und mit sich fuehren. Bei einer zufaelligen Stelle muesste man ja dauernd die ganze Zeitung zur Hand haben.
Dieser Vorschlag ist nicht praktikabel - denn auf die online Version wuerde man ja im Zweifel dann zugreifen wollen, wenn man die gedruckte Ausgabe gerade nicht dabei hat. einen Code, der auf Seite eins steht, kann man sich fuer solche Faelle leicht herausreissen und mit sich fuehren. Bei einer zufaelligen Stelle muesste man ja dauernd die ganze Zeitung zur Hand haben.
Dieser Vorschlag ist nicht praktikabel - denn auf die online Version wuerde man ja im Zweifel dann zugreifen wollen, wenn man die gedruckte Ausgabe gerade nicht dabei hat. einen Code, der auf Seite eins steht, kann man sich fuer solche Faelle leicht herausreissen und mit sich fuehren. Bei einer zufaelligen Stelle muesste man ja dauernd die ganze Zeitung zur Hand haben.
wenn man die onlineversion und damit die onlineressourcen nutzen möchte, dann kann man sich auch gleich eine onlineversion kaufen. ich hatte das nicht erwähnt, aber es sollte kein problem darstellen, wenn man eine ausgabe im internet kaufen könnte- zur sofortigen nutzung.
das seite1-code-problem habe ich auch schon bemerkt. die lösung wäre den code im inneren zu platzieren, vielleicht auf seite 2 in der mitte. ich denke nicht das viele menschen so dreist sind und im supermarkt diesen rausreissen würden, auch ist der zugang zum code erst durch öffnen der zeitung möglich, was unauffällig und im stehen ziemlich schwer werden dürfte.
wenn man für die zukunft seine onlineversionen zugänglich haben möchte, dann könnte jeder user ein konto einrichten, in dem seine authentifizierten versionen vorgehalten werden.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
wenn man die onlineversion und damit die onlineressourcen nutzen möchte, dann kann man sich auch gleich eine onlineversion kaufen. ich hatte das nicht erwähnt, aber es sollte kein problem darstellen, wenn man eine ausgabe im internet kaufen könnte- zur sofortigen nutzung.
das seite1-code-problem habe ich auch schon bemerkt. die lösung wäre den code im inneren zu platzieren, vielleicht auf seite 2 in der mitte. ich denke nicht das viele menschen so dreist sind und im supermarkt diesen rausreissen würden, auch ist der zugang zum code erst durch öffnen der zeitung möglich, was unauffällig und im stehen ziemlich schwer werden dürfte.
wenn man für die zukunft seine onlineversionen zugänglich haben möchte, dann könnte jeder user ein konto einrichten, in dem seine authentifizierten versionen vorgehalten werden.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
Gibt es Grund zur Annahme, dass Herr Naumann von dem Boykottaufruf wusste? Rhetorisch gefragt.
Dann reicht der Riss weit ins Speersort hinein. Während Herr Joffe vermutlich die NYT unten neben dem Antiquitätentrödler verbrennt, ruft Kollege Naumann zu Solidarität auf: Die "beste" Zeitung der Welt darf nicht sterben!
Damit bewegt sich Herr Naumann auf dünnem Eis. Der Vorwurf des Antisemitismus kam schon aus geringerem Anlass. Die geziehene Zeitung mit so einem Superlativ zu verzieren ruft vermutlich demnächst den deutschen Wächterrat auf den Plan.
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