Frauenförderung Schule der Förderer
Politikstudenten ermöglichen Frauen in Mosambik das Abitur

© Alexander Joe/AFP/Getty Images
Ein Mädchen aus Mosambik liest in ihrem Schulbuch. Ein gleichaltriges Mädchen schaut ihr über die Schulter, sie selbst muss arbeiten
DIE ZEIT: Viele Organisationen engagieren sich für Bildung in Afrika. Was ist bei Ihnen anders?
Henrik Maihack: Meist steht die Grundschule im Vordergrund. Wir wollen aber jungen Mosambikanerinnen ermöglichen, Abitur zu machen. Nur mit Bildung können sie ihre Lage und die ihres Landes hinterfragen und verbessern.
ZEIT: Kommen Lesen und Schreiben nicht zuerst?
Maihack: Das stimmt, aber was passiert danach? Sekundarschulen kosten im Gegensatz zur Grundschule etwas, und die Schülerinnen brauchen Unterkünfte, Schuluniformen, Bücher. Das kann sich in Mosambik fast niemand leisten. Kinder gelten als Kostenfaktor, wenn sie weiter zur Schule gehen und nicht mehr in der häuslichen Landwirtschaft mitarbeiten. Das wollen wir ändern.
ZEIT: Warum gerade Mosambik?
Maihack: Viele Probleme Afrikas treten hier gebündelt auf. Armut, Hunger, schlechte Bildungschancen. Und eine Gesellschaft, die Frauen benachteiligt: Nur jede zwanzigste hat eine weiterführende Schule abgeschlossen.
ZEIT: Wie wählen Sie die Stipendiatinnen aus?
- Datum 25.06.2009 - 12:05 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 25.06.2009 Nr. 27
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Hallo
Die Handlungsweise der Initiatoren wirft Fragen auf.
Warum werden nur die Mädchen gefördert?
Sind es die Jungen nicht wert?
Warum bitte wird hier ein Geschlecht bevorzugt und damit automatisch das andere diskriminiert?
Gruss
Rene
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