Kunst Auf den Spuren ProustsSeite 2/2

Reiner Speck ist Ende sechzig, und es wird seine Begeisterung sein, die ihn um einiges jünger wirken lässt. Pläne jedoch, was aus seinen Schätzen einmal werden soll, hat er schon in der Tasche. Eine Literaturstiftung soll sie bewahren, die über Proust und Petrarca hinaus offen sein wird für Wahlverwandtes. Kürzlich sei eine Sammlung von 2000 Büchern über die Sahara verkauft worden, keine Rara, sondern ein Leidenschaftskonvolut. Solchen Kollektionen könnte die »Dr. Speck Literaturstiftung« einmal Obdach bieten. Sie wäre dann eine Bibliothek der Bibliotheken, eine zum Monument der Bibliophilie ausgehärtete Bor-gessche Bücherfantasie. Oder vielleicht einfach nur: ein Ort wahren Lesens.

 
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