SpielenSchach

von Helmut Pfleger

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Der Neuroimmunologe Lee Berk und seine Kollegen von der Loma-Linda-Universität in Kalifornien konnten nachweisen, dass die bloße Vorfreude auf einen lustigen Film die Ausschüttung von Stresshormonen senkt. Nun ist ein lustiger Film vielleicht nur bedingt vergleichbar mit dem Sparkassen Chess Meeting in Dortmund vom 2. bis 12. Juli, dennoch kann ich mir bei Schachliebhabern eine ähnliche Wirkung vorstellen. Einmal mehr ist das Turnier eines der stärksten und attraktivsten der Welt.

"Natürlich" ist wie jedes Jahr der dreifache Schachweltmeister Wladimir Kramnik (Russland) dabei, der Ende letzten Jahres seinen WM-Titel an den Inder Viswanathan Anand verlor, aber "sein" Dortmund bereits acht Mal gewann. Auch der Vorjahressieger Peter Leko (Ungarn) wird kommen und der in Dortmund lebende Spitzen-spieler Arkadi Naiditsch, der gerade mit seiner Elo-Zahl von 2700 den Sprung in die Weltelite geschafft hat. Stresshormonsenkend (für die Zuschauer, nicht für ihn selber) dürfte auch die Teilnahme des 18-jährigen Norwegers Magnus Carlsen sein, der auf seinem vermutlich unaufhaltsamen Weg nach oben bereits die Nummer 3 der Welt ist. Ergänzt wird das Sechserfeld durch den jungen Russen Dimitri Jakowenko (Rang 7 in der Welt) und den Franzosen Étienne Bacrot, der sich durch den Sieg beim Aeroflot Open in Moskau für Dortmund qualifizierte.

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Sehen Sie, mit welch herrlicher Opferkombination er als Weißer am Zug beim Grand Prix in Elista (Kalmückien) Peter Leko in fünf Zügen matt setzte?

Helmut Pfleger

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Lösung aus Nr. 26:
Mit welcher Opferkombination setzte Schwarz am Zug in zwei Zügen matt? Mit dem Springeropfer 1…Sc5+! machte der schwarze Springer das Feld e4 für den mattgebenden e-Bauern frei. Sowohl 2.Txc5 als auch 2.dxc5 führen zu 2…e4 matt

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    • Schlagworte Film | Magnus Carlsen | Sparkasse | Viswanathan Anand | Wladimir Kramnik | Russland
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