Wagenknecht & Sinn "Das System war faul!"Seite 5/5
Wagenknecht: …war fleißiger als ihre Verkäuferinnen und ist deshalb Milliardärin geworden?
Sinn: Sie war eine gute Unternehmerin.
Wagenknecht: Das sieht man ja jetzt an der Insolvenz. Ich bin sehr für eine Gesellschaft, in der man durch eigene Arbeit reich wird. Heute sind aber die reich, die von ihrem Vermögen leben.
Sinn: Richtig, aber sie haben das Vermögen nicht geraubt.
Wagenknecht: Na ja, was heißt Raub? Sie haben sich die Früchte der Arbeit anderer angeeignet. Ist das nicht auch Diebstahl? Nehmen wir die Familie Quandt und BMW. Die hat im Jahr 350 Millionen Euro an Dividenden eingestrichen. Ihr Vermögen wurde immer größer. Und sie hat es genutzt, um bei BMW Leiharbeit, Lohndumping und Entlassungen durchzusetzen.
Sinn: Die Familie Quandt ist bei BMW eingestiegen, als die Firma am Boden lag, hat ihr Vermögen riskiert und eine sehr langfristige Strategie verfolgt. Auch Kapital ist ein wichtiger Produktionsfaktor.
Wagenknecht: Aber Kapital produziert doch nichts, Maschinen produzieren.
Sinn: Maschinen sind Kapital.
Wagenknecht: Aber auch die Maschinen haben doch nicht die Milliardäre hergestellt.
Sinn: Ja, aber jemand muss sie auch kaufen und dahin stellen, und dieser jemand muss bereit sein, zu sparen, denn nur aus Ersparnis heraus können Investitionen entstehen.
Wagenknecht: Wenn jemand mehrere Milliarden hat, kann man doch nicht mehr von Sparen reden. Da nutzt jemand sein Vermögen, um von der Arbeit anderer zu leben.
ZEIT: Was ist Ihre Konsequenz daraus?
Wagenknecht: Kurzfristig: Man sollte eine Millionärsteuer einführen. Ab einer Million Euro Privatvermögen werden jährlich 5 oder 10 Prozent fällig. Bei 5 Prozent käme man auf etwa 80 Milliarden Euro Einnahmen pro Jahr. Damit ließen sich Konjunkturprogramme finanzieren, und es könnten im Bildungs- und Gesundheitssystem neue Stellen geschaffen werden – ohne Rekordverschuldung.
Sinn: Man muss die Vermögensverteilung verbessern, ja, aber nicht über Umverteilung. Mit Ihrem Weg würden Sie die Millionäre mitsamt ihrem Kapital nur verscheuchen, und es würde keiner mehr sparen. Der Standort ginge binnen weniger Jahre kaputt. Das wäre der Weg in den Untergang.
DAS GESPRÄCH FÜHRTEN KOLJA RUDZIO UND CHRISTIAN TENBROCK
- Datum 14.07.2009 - 10:24 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 25.06.2009 Nr. 27
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H.W.Sinn: Kapitalismus ist gut.
S. Wagenknecht: Kapitalismus ist schlecht.
Die Synthese bleiben beide schuldig, man muß sie sich also selbst zusammenbauen. Das könnte so aussehen, daß man sich die Einkommensverhältnisse des Herrn Sinn und der Frau Wagenknecht vor Augen führt—beide leben nämlich ganz gut vom rent-seeking, unabhängig davon, ob sie das System nun gut finden oder nicht.
Sie wollen mir doch nicht sagen das Herr SINN Erkenntnisse pflegt nach Gespraechen und diese in seine Meinungsbildung mit einfliessen laesst, waehrend Frau Wagenknecht wenigstens noch zum Lernen bereit ist? Doch auch hier waere der Herr SINN als Lernfaktor wohl eher schlecht.
Was er naemlich vergisst ist die Relation zum Idealen. Wieviel Errungenschaften und wieviel Wohlstand haetten wir wenn alle Ihren Blick auf ein bestimmtes Ding (point of view) Ihre Energie und Ihren Drang zur Selbstverwirklichung mit einbringen koennten? Massig mehr... Kann man da noch vom guten Kapitalismus reden?
Maximus Successus
Sie wollen mir doch nicht sagen das Herr SINN Erkenntnisse pflegt nach Gespraechen und diese in seine Meinungsbildung mit einfliessen laesst, waehrend Frau Wagenknecht wenigstens noch zum Lernen bereit ist? Doch auch hier waere der Herr SINN als Lernfaktor wohl eher schlecht.
Was er naemlich vergisst ist die Relation zum Idealen. Wieviel Errungenschaften und wieviel Wohlstand haetten wir wenn alle Ihren Blick auf ein bestimmtes Ding (point of view) Ihre Energie und Ihren Drang zur Selbstverwirklichung mit einbringen koennten? Massig mehr... Kann man da noch vom guten Kapitalismus reden?
Maximus Successus
Ich fand das Interview echt sehr...typisch, nennen wir es so, weil ich gewisse Antworten schlichtweg erwartet hatte. Aber die mit Abstand beste Stelle ist diese hier:
Wagenknecht: Ach ja? Vor der Krise war bei den Neoliberalen nie die Rede vom starken Staat. Sondern, dass Märkte sich selber regulieren.
Sinn: Ich weiß nicht, was Sie als neoliberal bezeichnen…
Es ging ja nicht um Wirtschaft, sondern es ging ums "Recht behalten" - so Schopenhauerisch. Und da gegen einen professionellem Windmacher anzukommen, ist gar nicht so einfach.
(Und das Bild mit der aufmüpfigen Schülerin - das ist wohl dem Bild oben geschuldet? Sahra mit verschränkten Armen, links, und der ausgewiesene Marx-Kenner rechts, offen, freundlich ... )
- - - - - - - - -
"Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
A Fish called Wanda
Exakt das war der Punkt....und der Einwurf von Wagenknecht, daß die Reichen durch
Kauf von zusätzlichen Yachten (schreibt sich wohl auch so...Y) nicht den Konsum-
einbruch bei den unteren Schichten auffangen könnten....nebenbei gesagt eine Er-
kenntnis, auf der Adam Smith seine gesamte Theorie aufgebaut hat....
Also, I hate to say it, aber....chapeau, Frau Wagenknecht! Wäre sie nicht bei dem
Thema Opel/Arcandor - offenkundig unter Rücksichtnahme auf wahltaktische Er-
wägungen - in die Defensive geraten, hätte sie Herrn Sinn argumentativ in seine Einzelteile zerlegt...
Es ging ja nicht um Wirtschaft, sondern es ging ums "Recht behalten" - so Schopenhauerisch. Und da gegen einen professionellem Windmacher anzukommen, ist gar nicht so einfach.
(Und das Bild mit der aufmüpfigen Schülerin - das ist wohl dem Bild oben geschuldet? Sahra mit verschränkten Armen, links, und der ausgewiesene Marx-Kenner rechts, offen, freundlich ... )
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"Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
A Fish called Wanda
Exakt das war der Punkt....und der Einwurf von Wagenknecht, daß die Reichen durch
Kauf von zusätzlichen Yachten (schreibt sich wohl auch so...Y) nicht den Konsum-
einbruch bei den unteren Schichten auffangen könnten....nebenbei gesagt eine Er-
kenntnis, auf der Adam Smith seine gesamte Theorie aufgebaut hat....
Also, I hate to say it, aber....chapeau, Frau Wagenknecht! Wäre sie nicht bei dem
Thema Opel/Arcandor - offenkundig unter Rücksichtnahme auf wahltaktische Er-
wägungen - in die Defensive geraten, hätte sie Herrn Sinn argumentativ in seine Einzelteile zerlegt...
Ich fand das Interview sehr interessant, auch wenn es kein Gespräch auf Augenhöhe war. Es wirkte eher wie ein Gespräch zwischen einer aufmüpfigen Schülerin und dem Lehrer:
Wagenknecht: Ach ja? Vor der Krise war bei den Neoliberalen nie die Rede vom starken Staat. Sondern, dass Märkte sich selber regulieren.
Sinn: Ich weiß nicht, was Sie als neoliberal bezeichnen…
Wie kann man denn ernsthaft behaupten, dass Neoliberal das selbe wie sich selbst regulierende Märkte ist? Da das Grundverständnis nicht vorhanden ist, kann man auch keine klugen Ideen erwarten. Das erklärt zumindest, warum die Linke teils irrwitzige Gedanken und Vorschläge verbreitet...
Das wird wohl für immer ein Wunschtraum bleiben. Oder kennen Sie einen einzigen?
_____________________________________________________
Sie werden Deutschland nie regieren - Sie nicht!
(Gerhard Schröders wahre Worte)
Da könnten Sie sich aber sehr irren.Wer kann Herrn Sinn denn heute noch ernst nehmen bei all dem Unsinn, den er in den letzten Jahren an Widersprüchlichkeiten verzapft hat. Dagegen ist DIE LINKE, hier vertreten durch Frau Wagenknecht erheblich substantieller.Herr Sinn scheint aus der Weltfinanzkrise nichts gelernt zu haben respektive sind alle seine früher vorgetragenen Thesen auf´s Beste widerlegt, speziell das angebotsorientierte Denken, das mit Lohndumping arbeitet und eine krasse Umverteilung von unten nach oben zur Folge hat.Mein Vorschlag, lesen Sie gelegentlich die www.Nachdenkseiten.de von Albrecht Müller.Dort finden Sie tägliche Kommentare aus Wirtschaft und Politik inklusive Links zu den entsprechenden Publikationen in Presse oder Funk und Fernsehen.Vielleicht stellen Sie dann auch einige Behauptungen des Main-Stream Journalismus in Frage.
Ich denke, das, was Sinn meint, ist Ordoliberalismus. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat Neoliberalismus den negativen Beigeschmack der Deregulierung. Ebenso wie Sozialismus in der Regel mit der DDR verbunden wird.
Das wird wohl für immer ein Wunschtraum bleiben. Oder kennen Sie einen einzigen?
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Sie werden Deutschland nie regieren - Sie nicht!
(Gerhard Schröders wahre Worte)
Da könnten Sie sich aber sehr irren.Wer kann Herrn Sinn denn heute noch ernst nehmen bei all dem Unsinn, den er in den letzten Jahren an Widersprüchlichkeiten verzapft hat. Dagegen ist DIE LINKE, hier vertreten durch Frau Wagenknecht erheblich substantieller.Herr Sinn scheint aus der Weltfinanzkrise nichts gelernt zu haben respektive sind alle seine früher vorgetragenen Thesen auf´s Beste widerlegt, speziell das angebotsorientierte Denken, das mit Lohndumping arbeitet und eine krasse Umverteilung von unten nach oben zur Folge hat.Mein Vorschlag, lesen Sie gelegentlich die www.Nachdenkseiten.de von Albrecht Müller.Dort finden Sie tägliche Kommentare aus Wirtschaft und Politik inklusive Links zu den entsprechenden Publikationen in Presse oder Funk und Fernsehen.Vielleicht stellen Sie dann auch einige Behauptungen des Main-Stream Journalismus in Frage.
Ich denke, das, was Sinn meint, ist Ordoliberalismus. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat Neoliberalismus den negativen Beigeschmack der Deregulierung. Ebenso wie Sozialismus in der Regel mit der DDR verbunden wird.
So stelle ich mir ein Interview zwischen Pest und Cholera vor. Weder will ich das eine (Die Linke), noch will ich das andere (Sinn, bzw. das, für was er steht). Klingt vielleicht abgedroschen, aber die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. So auch hier.
und großer Not,
bringt der Mittelweg den Tod.
und großer Not,
bringt der Mittelweg den Tod.
Das wird wohl für immer ein Wunschtraum bleiben. Oder kennen Sie einen einzigen?
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Sie werden Deutschland nie regieren - Sie nicht!
(Gerhard Schröders wahre Worte)
Den Schwarzmarkt.
nein, habe ich das behauptet?
Auf den wollte ich eigentlich antworten.
S. Kommentar 77
Grüße
Messala
-------------------------------------
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)
Den Schwarzmarkt.
nein, habe ich das behauptet?
Auf den wollte ich eigentlich antworten.
S. Kommentar 77
Grüße
Messala
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"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)
Vielleicht sollte unsere Demokratie erst einmal einige Hausaufgaben nachholen und z.B. daran denken, den Adel zu enteignen. Thurn & Taxis etwa gehört zu den reichsten Familien Deutschlands, und das einzig und allein auf der Grundlage, dass deren Vorfahren jahrhundertelang ihre Untertanen ausbeuten durften. Ein Zustand, den keine liberale Demokratie dulden sollte!
Hier würde etwa eine saftige Erbschaftssteuer, wie sie in liberalen Ländern wie den USA oder UK üblich ist, Abhilfe schaffen.
"Thurn & Taxis etwa gehört zu den reichsten Familien Deutschlands..."
"Hier würde etwa eine saftige Erbschaftssteuer, wie sie in liberalen Ländern wie den USA oder UK üblich ist, Abhilfe schaffen."
Wenn Sie sich über blosse Neidreflexe hinaus mal etwas informiert hätten, wüssten Sie wohl, dass genau das der Fall war bzw. ist. Die beim Ableben ihres Mannes fällige Erbschaftssteuer brachte die Familie in finanzielle Bedrängnis, die sie zur Versteigerung nicht unbedeutender Teile der fürstlichen Kunstsammlung zwang.
Übrigens ist gerade die Erbschaftssteuer systemisch alles andere als unumstritten (Doppelbesteuerung etc.). Davon abgesehen stehen in den USA der Erbschaftssteuer wesentlich niedrigere Sätze bei der Einkommensteuer und enorme Freibeträge bei der Erbschaftssteuer (3,5 Mio. USD in 2009) gegenüber. In Grossbritannien bleiben Erbschaften unter Eheleuten und gewerbliches Betriebsvermögen steuerfrei. Dort hätte die Familie Thurn und Taxis also sogar bedeutend weniger Probleme gehabt.
Woraus schliessen Sie übrigens, die Familie Thurn und Taxis hätte ihren Besitz "auf der Grundlage, dass deren Vorfahren jahrhundertelang ihre Untertanen ausbeuten durften" erworben? Jeder einigermassen geschichtlich gebildete Mensch weiss, dass die Famillie ihr Geld jahrhundertelang mit dem Betreiben des Postdienstes verdient hat. Später kamen dann noch Industrieunternehmen, Brauereien und Immobilien dazu. Wo ist da ihre "Ausbeutung"? Hätte man damals Ihre Familie mit der Organisation des Postwesens betraut, dann wären eben Sie heute reich.
Es gibt genügend bürgerliche Familien, die ihr Vermögen ähnlich verdient haben - ein Adelsprädikat ist dazu nicht erforderlich. Beispielsweise wurde ein Herr Werner Siemens erst aufgrund seiner Verdienste als Ingenieur und Industrieller geadelt.
"Thurn & Taxis etwa gehört zu den reichsten Familien Deutschlands..."
"Hier würde etwa eine saftige Erbschaftssteuer, wie sie in liberalen Ländern wie den USA oder UK üblich ist, Abhilfe schaffen."
Wenn Sie sich über blosse Neidreflexe hinaus mal etwas informiert hätten, wüssten Sie wohl, dass genau das der Fall war bzw. ist. Die beim Ableben ihres Mannes fällige Erbschaftssteuer brachte die Familie in finanzielle Bedrängnis, die sie zur Versteigerung nicht unbedeutender Teile der fürstlichen Kunstsammlung zwang.
Übrigens ist gerade die Erbschaftssteuer systemisch alles andere als unumstritten (Doppelbesteuerung etc.). Davon abgesehen stehen in den USA der Erbschaftssteuer wesentlich niedrigere Sätze bei der Einkommensteuer und enorme Freibeträge bei der Erbschaftssteuer (3,5 Mio. USD in 2009) gegenüber. In Grossbritannien bleiben Erbschaften unter Eheleuten und gewerbliches Betriebsvermögen steuerfrei. Dort hätte die Familie Thurn und Taxis also sogar bedeutend weniger Probleme gehabt.
Woraus schliessen Sie übrigens, die Familie Thurn und Taxis hätte ihren Besitz "auf der Grundlage, dass deren Vorfahren jahrhundertelang ihre Untertanen ausbeuten durften" erworben? Jeder einigermassen geschichtlich gebildete Mensch weiss, dass die Famillie ihr Geld jahrhundertelang mit dem Betreiben des Postdienstes verdient hat. Später kamen dann noch Industrieunternehmen, Brauereien und Immobilien dazu. Wo ist da ihre "Ausbeutung"? Hätte man damals Ihre Familie mit der Organisation des Postwesens betraut, dann wären eben Sie heute reich.
Es gibt genügend bürgerliche Familien, die ihr Vermögen ähnlich verdient haben - ein Adelsprädikat ist dazu nicht erforderlich. Beispielsweise wurde ein Herr Werner Siemens erst aufgrund seiner Verdienste als Ingenieur und Industrieller geadelt.
Da könnten Sie sich aber sehr irren.Wer kann Herrn Sinn denn heute noch ernst nehmen bei all dem Unsinn, den er in den letzten Jahren an Widersprüchlichkeiten verzapft hat. Dagegen ist DIE LINKE, hier vertreten durch Frau Wagenknecht erheblich substantieller.Herr Sinn scheint aus der Weltfinanzkrise nichts gelernt zu haben respektive sind alle seine früher vorgetragenen Thesen auf´s Beste widerlegt, speziell das angebotsorientierte Denken, das mit Lohndumping arbeitet und eine krasse Umverteilung von unten nach oben zur Folge hat.Mein Vorschlag, lesen Sie gelegentlich die www.Nachdenkseiten.de von Albrecht Müller.Dort finden Sie tägliche Kommentare aus Wirtschaft und Politik inklusive Links zu den entsprechenden Publikationen in Presse oder Funk und Fernsehen.Vielleicht stellen Sie dann auch einige Behauptungen des Main-Stream Journalismus in Frage.
Weltfinanzkrise und Angebotstheorie haben nichts miteinander zu tun. Das die Theorie der Angebotsorientierung widerlegt ist, habe ich noch nie gehört. Die Wissenschaft ist da zum größten Teil anderer Meinung (aber die Ökonomen sind ja alle dumm bzw Lobbyisten. Denen darf man ja nichts glauben...^^). Die Entwicklungen der letzten Jahre(zehnte), die Sie benennen (Lohndumping, Umverteilung) haben mit der Globalisierung und der Angleichung zwischen Arm und Reich zu tun (das hat doch aber gerade auch schon der Herr Sinn sehr anschaulich erklärt...).
Aber danke für den Tipp, vllt werde ich mir die Seite mal anschauen.
Weltfinanzkrise und Angebotstheorie haben nichts miteinander zu tun. Das die Theorie der Angebotsorientierung widerlegt ist, habe ich noch nie gehört. Die Wissenschaft ist da zum größten Teil anderer Meinung (aber die Ökonomen sind ja alle dumm bzw Lobbyisten. Denen darf man ja nichts glauben...^^). Die Entwicklungen der letzten Jahre(zehnte), die Sie benennen (Lohndumping, Umverteilung) haben mit der Globalisierung und der Angleichung zwischen Arm und Reich zu tun (das hat doch aber gerade auch schon der Herr Sinn sehr anschaulich erklärt...).
Aber danke für den Tipp, vllt werde ich mir die Seite mal anschauen.
Es ging ja nicht um Wirtschaft, sondern es ging ums "Recht behalten" - so Schopenhauerisch. Und da gegen einen professionellem Windmacher anzukommen, ist gar nicht so einfach.
(Und das Bild mit der aufmüpfigen Schülerin - das ist wohl dem Bild oben geschuldet? Sahra mit verschränkten Armen, links, und der ausgewiesene Marx-Kenner rechts, offen, freundlich ... )
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"Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
A Fish called Wanda
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