Iran Gott gegen Gott in TeheranSeite 3/3
Weil ich viel zu früh bin, wechsele ich mehrfach die Straßenseite, um niemandem aufzufallen, trinke in aller Ruhe einen Saft und lasse mir in einem Schreibwarenladen alle Zeit der Welt, einen Stift auszusuchen. Dann nutze ich eine Autopanne und biete mich eilfertig an, beim Anschieben zu helfen. Verschwindet!, ruft ein Kommandeur. Wollen wir doch, versichert der Fahrer. Nach zwei Minuten wird es dem Kommandeur zu bunt, er weist vier seiner Männer an, den Wagen schleunigst vom Platz zu rollen. Ich schaue mich um, wohin ich als Nächstes gehen könnte, um auf dem Platz zu bleiben.
Ich erwarte nicht mehr viel. Wer von den Demonstranten überhaupt kommt, wird tun, als sei er nur ein Fußgänger und allenfalls mehrfach den Platz kreuzen wie ich. Als ich jedoch um vier mit einer Wasserflasche aus einem Lebensmittelgeschäft trete, strömen die Menschen aus mehreren Straßen auf den Platz und gehen in einer Schlange, die nicht mehr aufhören will, auf dem schmalen Bürgersteig schweigend in Richtung Freiheitsplatz, 20, 30 Jahre alt die meisten, wahrscheinlich Studenten, aber auch Geschäftsleute mit Aktenkoffer, Professoren oder Intellektuelle mit grauem Kinnbart, ältere Frauen im schwarzen Tschador, überhaupt so viele Frauen wie an allen Tagen, ohne selbst bedruckte Blätter diesmal. Die Ersten machen das V-Zeichen für "Sieg", dann wagen es nach und nach die anderen, bis alle Hände in den Himmel zeigen. An den Helmen ist jetzt das Visier heruntergezogen.
Das Anti-Krawall-Kommando setzt sich in Bewegung. Zwei der Motorräder biegen auf den schmalen Bürgersteig: Die Fahrer geben Gas, die Beifahrer schlagen mit dem Knüppel auf die Menschen, die sich an die Häuserwand drängen oder in den Graben springen, der Straße und Bürgersteig trennt. Schreie, Kreischen, empörte und flehende Rufe. Von vorne rücken weitere Zedde Schuresch nach und sorgen für einen Stau. Die Demonstranten fliehen in alle Richtungen, suchen Schutz zwischen den Autos, rennen in die Seitenstraßen oder zwischen den Autos hindurch, springen über die beiden Zäune, die die Busspur in der Mitte abtrennen, und erreichen die Straßenseite, von der aus ich zusehe, die Verfolger mit den Knüppeln hinterher.
Ohne zu begreifen, was ich tue, renne ich in einer Gruppe von vielleicht fünfhundert Menschen in eine Seitengasse. Weil von vorne schon die nächste Einheit auf uns wartet, verteilen wir uns an der ersten Kreuzung links und rechts in den Gassen. Aus den nächsten Seitenstraßen reihen sich weitere Demonstranten in den Zug. Bald sind es schon wieder mehrere Tausend, die mit dem V-Zeichen parallel zur Hauptstraße laufen. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht mehr Beobachter sein, hinter uns die Knüppel, vor uns – hilf uns Gott.
Plötzlich brennen die Augen, ich meine zu ersticken, wieder Rufe, Kreischen, als sich neben uns eine Tür öffnet. Mit zehn, zwölf anderen Demonstranten rennen wir über den Hof eines zweistöckigen Hauses und finden uns in einem Hausflur wieder. Die Greisin im bunten Tschador, die aufgeregt zwischen uns umhergeht, dürfte die Hausherrin sein. Wir brauchen Feuer!, ruft jemand aufgeregt. Ein anderer: Kein Wasser an die Augen, kein Wasser! Die Greisin bringt einen Stapel alter Zeitungen, die sie auf dem Steinboden ihres Flurs anzündet. Jeder steckt ein Blatt ins Feuer und hält es sich vor die Augen.
Auf dem Boden sitzt ein Mädchen und weint hysterisch, jemand anders hält den Kopf aus der angelehnten Tür und übergibt sich. Der Rauch hilft: Bis auf das Mädchen, das weiter weint, beruhigen sich alle; anschließend beruhigen alle das Mädchen. Jemand hilft der Greisin, die Asche wegzukehren, die anderen gehen auf den Hof, wo sich andere Demonstranten ausruhen, oder zurück auf die leere Straße – nur in welche Richtung? Wir sollen uns Richtung Freiheitsplatz halten, weiß jemand, also gehen sie nach rechts und ich hinterher, schon weil die Chance, den Knüppeln zu entgehen, in der Gruppe größer ist, da man in verschiedene Richtungen fliehen kann. In einer Querstraße reihen wir uns in einen größeren Zug von Demonstranten, der auf die Hauptstraße zugeht.
Als ich eine halbe Stunde später zum dritten Mal durch eine Tür geflohen bin, die sich unverhofft geöffnet hat, meine ich, genug gesehen, genug gehört zu haben für meinen Bericht: einen in Zivil Gekleideten, der mit dem Knüppel im Vorübergehen einem Mann mit voller Wucht auf den Nacken schlägt, den Mann, der auf dem Boden liegt und brüllt, seine Freunde, die ihn weinend wegziehen. Ein Auto, das an einer Kreuzung stehen bleibt, weil dort Steine fliegen; ein Polizist brüllt den Fahrer an, weiterzufahren. Der Fahrer, erkennbar verwirrt, zeigt mit den Händen, dass er nicht weiß, in welche Richtung, schon zertrümmert der Knüppel die Scheibe des Fahrersitzes. Immer wieder öffnen sich die Türen der Anwohner und die Gitter der Läden für flüchtende Demonstranten, obwohl das Viertel keineswegs bürgerlich ist, ziemlich weit im Süden der Stadt. Es sind zu viele Demonstranten, die sich auf zu viele Straßen verteilen und immer wieder neu formieren, als dass die Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle bringen könnten, zumal die Gegenwehr immer wütender wird. Die jungen Männer werfen Steine, wo sie welche finden, springen auf fahrende Motorräder und setzen sie in Brand, ebenso einen Omnibus der Milizen.
Als ich mich wie viele nur noch in Sicherheit bringen will, dauert es noch zwei Stunden, bis ich das Viertel endlich verlassen habe, dann noch mal zwei Stunden in den Norden, weil die Straßen an vielen Stellen blockiert sind. Die Arbeiter der U-Bahn, die neben der Stadtautobahn gebaut wird, stehen auf ihren mehrstöckigen Wohncontainern und zeigen das Siegeszeichen der Reformer, als der Hubschrauber über ihnen kreist, ebenso die meisten Autofahrer, die im Stau stecken. Auch weit entfernt vom eigentlichen Schauplatz der Demonstration kommt es zu Auseinandersetzungen. Als es jungen Leuten gelingt, eine Einheit der Basidschis mitten auf der Stadtautobahn in die Flucht zu schlagen, hupen die Autofahrer, manche steigen aus und tanzen; von den umliegenden Häuserdächern und der Fußgängerbrücke, auf die ich gestiegen bin, ruft man: Tod der Diktatur. Dann treffen die Zedde Schuresch ein.
Die Demonstranten fliehen über die Leitplanke, einzelne finden Zuflucht in Autos. Ich höre jemanden rufen: Alle hupen!, schon setzt wieder das Hupkonzert ein. An allen Straßenkreuzungen sind Milizen postiert, im Norden selbst Männer mit weißen Bärten und schmächtige Jungen, nicht älter als 15. Die Rufe, dass Gott größer ist, sind an diesem Abend lauter und dauern länger.
In der Nacht zum Montag
Im Flugzeug staune ich über den euphorischen Ton der internationalen Kommentare, die die Demonstranten hochleben lassen. Das mag nett gemeint sein, verkennt aber, dass die Opposition gegen diesen gewaltigen und gewaltbereiten Sicherheitsapparat keine Chance hat. Noch sind nicht einmal die Revolutionsgarden zum Einsatz gekommen. Wenn es gelänge – aber wie? -, die Proteste fortzusetzen, gar noch einmal Hunderttausende oder Millionen auf die Straße zu bringen wie vor der Predigt des Führers, könnte es in Teheran und Ghom auch hinter den Kulissen zu einer Revolte kommen. Wenn nicht, herrscht in Iran nicht mehr der Rechtsgelehrte, sondern herrschen Knüppel, Wasserwerfer und Schießgewehre.
- Datum 29.06.2009 - 08:48 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 25.06.2009 Nr. 27
- Kommentare 44
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Sehr guter Artikel, Herr Kermani!
Vielleicht, dass aus diesen Auseinandersetzungen, in der beide Seiten einen religionsbezug für ihr anliegen herstellen, eine religiöse Bewegung auf breiter basis entsteht, die eine theologische trennung von Staat und Religion propagiert in ihrer religionsauffassung.
Das wäre der ultimative gewinn dieser auseinandersetzung.
Sonst könnte es zu gut sein, wenn nicht, dass in einigen jahren/ajhrzehnten, dieselben zustände wieder vorzufinden sein werden - auch wenn die DEmonstantenn sich durchsetzen sollten.
Denn auch dise menschen werden älter werden und dann an den schalthebeln der Macht sitzen bzw. zur beherrschenden gruppierung gehören, und wiederum von anderen i'ihre' revolution , die sie vor jahren vollzogen, gefährtet sehen, ihren lebensinn, ihren preis des Sieges - wie die 'alten' im obrigen artikel.
Denn auch diese waren jung und rebellierten einst für freiheit - in Form der 'Gottesherrschaft' (des religiös begründeten und gestützten Staates).
Herr Kermani , einen ganz netten Live-Bericht liefern Sie uns da.
Koennen Sie auch berichten , wie die Strassenschalchten vor 2 Jahren in Paris niedergeknueppelt wurden ? Oder die Massenunruhen Anfang der neunziger Jahre in Los Angles . als zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte das Militaer eingesetzt wurde , um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Ich erinnere mich fern an ganze Strassenzuge , die in Flammen standen und Pluenderungen und andere schreckliche Szenen , die man jederzeit nachlesen kann.
Sie sind Iraner und ich bitte Sie , bei allem , was Sie hier berichten , die uebergeordeneten Realitaeten nicht zu vergessen.
Die Medienhysterie der westlichen Elite , die sich nur an den Ereignissen im Iran aufgeilen wollen , mussen Sie doch als Intellektueller schon laegst durchschaut haben. Was hat ein Mickey Mouse Sender , wie Al Jazeera ( ganz und gar von England dirigiert ) fuer ein Recht fast 24 stuendlich ueber Iran zu berichten , gibt es kein anderes Elend im mittleren Osten , wie Irak , Afghanistan Pakistan , Gaza etc. ? Warum richtet die BBC gerade jetzt einen iranischen Nachrichtensender ein ( BBC Persia ) , obwohl die BBC unter akutem Geldmangel leidet ?
Wo war der Aufschrei von CNN , BBC und Co. also Saddam Giftgas ( Technologie geliefert von Deutschland und Frankreich ) . Gab es auch nur ein einzige Nahricht darueber und an 800 000 getoeteten Iranern ?
Wurde der Abschuss der iranischen Passagiemaschine , Flug IR 655 , bei dem 300 Ihr Leben verloren auch nur im Ansatz kritisch erwaehnt.
Der amerikanische Admiral , der diese ' Heldentat ' vollbrachte wurde anschliessend von hoechster Stelle gelobt und hochdekoriert.
Verraten Sie Ihr Land nicht und seien Sie sich absolut sicher , dass die westlichen Kolonialisten , die islamische Republik Iran , agrundtief hassen , und es von der Weltoeberflaeche tilgen wollen , ob mit Mussavi , oder wem auch immer
Was hat ein Mickey Mouse Sender , wie Al Jazeera ( ganz und gar von England dirigiert ) fuer ein Recht fast 24 stuendlich ueber Iran zu berichten , gibt es kein anderes Elend im mittleren Osten , wie Irak , Afghanistan Pakistan , Gaza etc. ?
Mhh, welche Relationen diese Elendsgebiete wohl haben, das wir ihnen helfen muessen?
in westlichen Ländern und sie werden oft mit Gewalt nieder gehalten.
Der Unterschied ist aber, dass sich diese Demonstrationen gegen einzelne Missstände, Fehlentwicklungen, Fehlentscheidungen richten, nicht gegen das ganze System, das bisher im Großen und Ganzen eine gewisse innere Demokratie gewährleistet. Das ist aber im Iran nicht der Fall und ich kann mich an die Euphorie der hiesigen Iraner vor 30 Jahren erinnern, die damals meinten mit dem Schah gingen auch die diktatorischen Verhältnisse. Sie, alle diese linken Iraner, gingen damals in den Iran um mit zu kämpfen und nach nicht sehr langer Zeit waren sie dann doch sehr enttäuscht als sich dieses rigide System immer mehr festigte.
Ja, die USA unterstützten den verbrecherischen Krieg des Irak gegen den Iran., den Putsch gegen Mossadegh. Aber macht das Falsche früherer Zeiten und damaliger Gegner das Falsche heutiger Diktaturen deshalb richtiger, macht es die Unterdrückung der Frauen, der Meinungsfreiheit und überhaupt eines selbstbestimmten Lebens weniger schlimm?
Weil die westliche Welt, allen voran die USA eine falsche und oft auch geradezu verbrecherische Politik betrieben, ist deshalb nicht das richtig, was deren Betroffene und Gegner nun ihrerseits heute und seit Jahrzehnten tun!
Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern manchmal auch schwarz und schwarz!
Du kannst doch nicht einen unserer Landsleute vorwerfen, er würde "unser" Land verraten. Er ist lediglich fehlgeleitet, durch seinen Aufenthalt im verruchten Westen ein wenig "verweltlicht". Gott wird ihm verzeihen, so solltest auch Du ihn verzeihen können.
Was hat ein Mickey Mouse Sender , wie Al Jazeera ( ganz und gar von England dirigiert ) fuer ein Recht fast 24 stuendlich ueber Iran zu berichten , gibt es kein anderes Elend im mittleren Osten , wie Irak , Afghanistan Pakistan , Gaza etc. ?
Mhh, welche Relationen diese Elendsgebiete wohl haben, das wir ihnen helfen muessen?
in westlichen Ländern und sie werden oft mit Gewalt nieder gehalten.
Der Unterschied ist aber, dass sich diese Demonstrationen gegen einzelne Missstände, Fehlentwicklungen, Fehlentscheidungen richten, nicht gegen das ganze System, das bisher im Großen und Ganzen eine gewisse innere Demokratie gewährleistet. Das ist aber im Iran nicht der Fall und ich kann mich an die Euphorie der hiesigen Iraner vor 30 Jahren erinnern, die damals meinten mit dem Schah gingen auch die diktatorischen Verhältnisse. Sie, alle diese linken Iraner, gingen damals in den Iran um mit zu kämpfen und nach nicht sehr langer Zeit waren sie dann doch sehr enttäuscht als sich dieses rigide System immer mehr festigte.
Ja, die USA unterstützten den verbrecherischen Krieg des Irak gegen den Iran., den Putsch gegen Mossadegh. Aber macht das Falsche früherer Zeiten und damaliger Gegner das Falsche heutiger Diktaturen deshalb richtiger, macht es die Unterdrückung der Frauen, der Meinungsfreiheit und überhaupt eines selbstbestimmten Lebens weniger schlimm?
Weil die westliche Welt, allen voran die USA eine falsche und oft auch geradezu verbrecherische Politik betrieben, ist deshalb nicht das richtig, was deren Betroffene und Gegner nun ihrerseits heute und seit Jahrzehnten tun!
Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern manchmal auch schwarz und schwarz!
Du kannst doch nicht einen unserer Landsleute vorwerfen, er würde "unser" Land verraten. Er ist lediglich fehlgeleitet, durch seinen Aufenthalt im verruchten Westen ein wenig "verweltlicht". Gott wird ihm verzeihen, so solltest auch Du ihn verzeihen können.
Navid Kermani lässt in seinem bericht auch das Licht auf die Strömungen und Bewegungen fallen, die in den üblichen Frontkonstruktionen untergehen, die vieles vereinfachen und damit auch der Verständlichkeit einziehen. Im Iran ist viel mehr in Bewegung gekommen als das Machtfundament inzwischen übermütiger Potentaten, die ihrer Unsicherheit mit massiver Gewalt beikommen wollen und ungewollt die Entwicklungen forcieren, die ihnen zum Schicksal werden können. Die Ruhe vor dem Sturm ist sprichwörtlich und die massive Präsenz der Staatsorgane zwingt die Freiheitswilligen, Wege zu suchen, die für den Elefanten unzugänglich sind. Schon der erste offene Schlagabtausch hat ein Ausmass an Freiheitswillen gezeigt, mit dem die iranische Staatsgewalt auf die Dauer überfordert sein wird. Wege der Verhandlung könnten jetzt viele Opfer ersparen. Die Autorität ist kein verlässliches Kriterium mehr. Je häufiger der Anspruch des religiösen Führers missbraucht wird, desto schneller wird er zum bedeutungslosen Etikett.
Jedem das Seine!
Was hat ein Mickey Mouse Sender , wie Al Jazeera ( ganz und gar von England dirigiert ) fuer ein Recht fast 24 stuendlich ueber Iran zu berichten , gibt es kein anderes Elend im mittleren Osten , wie Irak , Afghanistan Pakistan , Gaza etc. ?
Mhh, welche Relationen diese Elendsgebiete wohl haben, das wir ihnen helfen muessen?
in westlichen Ländern und sie werden oft mit Gewalt nieder gehalten.
Der Unterschied ist aber, dass sich diese Demonstrationen gegen einzelne Missstände, Fehlentwicklungen, Fehlentscheidungen richten, nicht gegen das ganze System, das bisher im Großen und Ganzen eine gewisse innere Demokratie gewährleistet. Das ist aber im Iran nicht der Fall und ich kann mich an die Euphorie der hiesigen Iraner vor 30 Jahren erinnern, die damals meinten mit dem Schah gingen auch die diktatorischen Verhältnisse. Sie, alle diese linken Iraner, gingen damals in den Iran um mit zu kämpfen und nach nicht sehr langer Zeit waren sie dann doch sehr enttäuscht als sich dieses rigide System immer mehr festigte.
Ja, die USA unterstützten den verbrecherischen Krieg des Irak gegen den Iran., den Putsch gegen Mossadegh. Aber macht das Falsche früherer Zeiten und damaliger Gegner das Falsche heutiger Diktaturen deshalb richtiger, macht es die Unterdrückung der Frauen, der Meinungsfreiheit und überhaupt eines selbstbestimmten Lebens weniger schlimm?
Weil die westliche Welt, allen voran die USA eine falsche und oft auch geradezu verbrecherische Politik betrieben, ist deshalb nicht das richtig, was deren Betroffene und Gegner nun ihrerseits heute und seit Jahrzehnten tun!
Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern manchmal auch schwarz und schwarz!
Ihrer Meinung nach Deutschelande.
Ihrer Meinung nach Deutschelande.
Im Iran ist viel mehr in Bewegung gekommen als das Machtfundament inzwischen übermütiger Potentaten, die ihrer Unsicherheit mit massiver Gewalt beikommen wollen und ungewollt die Entwicklungen forcieren, die ihnen zum Schicksal werden können. Die Ruhe vor dem Sturm ist sprichwörtlich und die massive Präsenz der Staatsorgane zwingt die Freiheitswilligen, Wege zu suchen, die für den Elefanten unzugänglich sind. Schon der erste offene Schlagabtausch hat ein Ausmass an Freiheitswillen gezeigt, mit dem die iranische Staatsgewalt auf die Dauer überfordert sein wird.
Ja, wenn die GewaltWelle erstmal bricht.....
Respekt!
Jetzt mal im ernst: die ganze Sache mit dieser Iran-Pseudorevolution ist zum Glück extrem abgeflacht. Es müsste inzwischen jedem Dummkopf klar sein, dass es sich um einen vom Westen angezettelten Aufstand handelt, eine Art neue Schweinebucht, der ein demokratisch gewähltes Regime putschen möchte, um irgendeine ausbeuterische Marionette zu installieren.
Ich bin selbst kein Fan von A., aber wenn das Volk ihn haben möchte, dann soll es so sein und dann muss man auch mit aller Härte gegen Putschisten vorgehen. So ist das nun mal und so würde es auch hier geschehen. Ich empfehle den Artikel von Esam Al-Amin zu lesen: http://www.jungewelt.de/2...
Oder, einen guten Einblick in die Beweise des Westens bzw. der Mini-Medien bietet: http://www.spiegel.de/wis...
Wie es aus sieht ist der ganze Spuck eh vorbei. Ich hoffe dass die Mullahs und Ayatollas etwas daraus gelernt haben und sich in Zukunft mehr um die Jugend kümmern. Denn eigentlich sollte der Mensch in der Religion eine feste Basis finden und nicht so umherirren wie diese Bekloppten mit ihren Fotohandys. Irgendwas läuft da total schief. Ich möchte auf keinen Fall die Taliban mit ihren Religionsschulen loben, aber kann man nicht einen Mittelweg finden?
Eine gute Analyse und und ein herrvorangender Bericht von Esam Al Amin , der uebrigens kein Iraner ist.
Bitte lesen Sie zum Thema TWITTER folgenden Artikel , den ich eingehend studiert habe und immer noch vor Staunen sprachlos bin:
http://pakalert.wordpress...
> Es müsste inzwischen jedem Dummkopf klar sein, dass es sich um einen vom Westen angezettelten Aufstand handelt ... <
Abgesehen davon, dass Sie jeden Andersdenkenden als Dummkopf beschimpfen, wo sind Ihre "Beweise"? Was ist mit Westen gemeint? Europa, Amerika? Oder meinen Sie wie einige andere den "CIA"?
Es sind immer wieder pauschale Kommentare mit Schubladen, genau wie "Alle Banker sind Verbrecher".
Etwas mehr differenzierte und nachvollziehbare Argumente wären angebracht.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
... der Spuk des blasphemischen "Wächterrates" wird mit "sittenstrenger" Unterstützung der Basidschi und der Revolutions-Milizen weitergehen. Die Kräne zum aufknüpfen warten.
Eine gute Analyse und und ein herrvorangender Bericht von Esam Al Amin , der uebrigens kein Iraner ist.
Bitte lesen Sie zum Thema TWITTER folgenden Artikel , den ich eingehend studiert habe und immer noch vor Staunen sprachlos bin:
http://pakalert.wordpress...
> Es müsste inzwischen jedem Dummkopf klar sein, dass es sich um einen vom Westen angezettelten Aufstand handelt ... <
Abgesehen davon, dass Sie jeden Andersdenkenden als Dummkopf beschimpfen, wo sind Ihre "Beweise"? Was ist mit Westen gemeint? Europa, Amerika? Oder meinen Sie wie einige andere den "CIA"?
Es sind immer wieder pauschale Kommentare mit Schubladen, genau wie "Alle Banker sind Verbrecher".
Etwas mehr differenzierte und nachvollziehbare Argumente wären angebracht.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
... der Spuk des blasphemischen "Wächterrates" wird mit "sittenstrenger" Unterstützung der Basidschi und der Revolutions-Milizen weitergehen. Die Kräne zum aufknüpfen warten.
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