Plan B Fußballtrainer

Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, über seinen alternativen Werdegang.

Eigentlich hätte ich mich beruflich auch dem Fußballsport hingeben können. Ich war ein quirliger Rechtsaußen, der in Anlehnung an den unvergessenen Stan Libuda nicht nur außen, sondern auch innen am Verteidiger vorbeiziehen konnte. Das lag daran, dass wir noch auf der Straße und damit auf engstem Raum mit Fluffibällen fußballerisch sozialisiert worden sind.

Leider, leider hat mein aufkeimendes Interesse an Schach, an der Frauenfrage und an der Politik meine Karriere an der Pille auf das Niveau eines Kneipenfußballers reduziert. Heute wäre ich ansonsten Trainer. Nicht so ein Teamonkel wie Klinsi, mit mehr Psychos als Bällen. Nein, einer mit taktischer Schläue und Emopower, der ohne sterile Aufgeregtheit die Jungs zur Schale puscht.

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Leser-Kommentare
  1. 1. Kuhn

    Kuhn wäre besser Fußballtrainer geworden! Die Grünen sind mitverantwortlich für den Sozialabbau unter Rot-Grün.

  2. Haett er's doch bloss getan....

  3. Solche Sprüche - der Kuhn hat doch noch wie was Vernünftiges zustande gebracht, selbst als Trainer in der Kreisklasse wäre er überfordert. Die Chuzpe, sich mit Klinsmann o.a. zu vergleichen ist bezeichnend. Er ist doch regelrecht in die Politik geflohen, weil er es im Leben sonst zu nichts gebracht hat...

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  • Quelle DIE ZEIT, 02.07.2009 Nr. 28
  • Kommentare 3
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  • Schlagworte Fritz Kuhn | Schach | Trainer | Fußballtrainer | Planet | Karriere
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