Michael Jackson: Für immer Kind
Michael Jackson lebte den wild gewordenen amerikanischen Traum. Zurück bleiben nur peinliche Epigonen
Ich war nie ein Michael-Jackson-Fan. Ich hatte aber auch nie etwas gegen ihn. Tatsächlich war die erste Musikkonserve, die ich je gekauft habe, eine Kassettenaufnahme seiner Single Black or White. Das war kurz nach meinem 11. Geburtstag. Damals begann und endete meine Laufbahn als Käufer von Michael Jacksons Musik.
Hier folgen also die Beobachtungen eines 28-jährigen Amerikaners, der objektiv auf Jacksons Laufbahn zurückblicken kann. Ich werde ihn nicht als Artilleristen des musikalischen Mainstreams verdammen, der seine momentane Allgegenwart in den Medien nicht verdient hat – so sehen es einige meiner zynischen Hipster-Freunde. Aber ich will ihn auch nicht heiligsprechen.
Für mich ist Jacksons Tod etwas Großes, sogar das Ende einer Epoche. Trotzdem wünschte ich, wir würden ihn nüchtern bewerten. Dieselben Medien, die ihn jetzt anhimmeln, behandelten ihn noch vor einer Woche als schlechten Scherz. Ich stelle mir vor, wie er sich in diesem Moment im Jenseits die Frage stellt: »Wo wart ihr die letzten fünfzehn Jahre bloß alle?«
Meine Indifferenz gegenüber Jackson verdanke ich meiner großen Schwester CeCe, deren Geschmack mich geprägt hat. Am vergangenen Wochenende sagte CeCe zu mir: »In der fünften Klasse war ich das einzige Mädchen, das ihn nicht mochte.« Sie meinte, das sei eines der ersten Anzeichen gewesen, dass sie eine Außenseiterin bleiben würde.
Es stimmt: Für einen amerikanischen Teenager der achtziger Jahre war es geradezu bizarr, dem King of Pop keine Reverenz zu erweisen, obwohl MJs eigene Bizarrerie letztlich dafür sorgte, dass die treuen Mädchenschafe sich von ihm abwandten, um Bon Jovi oder später Nirvana zu folgen. Nirvanas Nevermind- Album kickte 1991 Jacksons Dangerous von der Spitze der Charts und versetzte den Achtzigern den Todesstoß – wie die Rockjournalisten gern sagen.
Unfähig, seine Popularität in den Neunzigern und Zweitausendern aufrechtzuerhalten – denn ihm fehlte das Talent für billige Sexualität, die seinem weiblichen Pendant Madonna das Überleben sicherte –, wird Jackson immer für die Achtziger stehen. Mein erster Gedanke, als ich von seinem Tod erfuhr: Jetzt sind die Achtziger wirklich tot.
Ich gab gerade einen Englisch-Abendkurs, als die Yahoo-Homepage die Nachricht brachte, AP habe Jacksons Tod bestätigt. Zu Beginn des Kurses, als ich auf der relativ unzuverlässigen Website TMZ.com von dem Gerücht erfuhr, hatte ich an die Tafel geschrieben: »Michael Jackson R.I.P.?« Ich hatte es immer gehasst, wenn Lehrer und Dozenten so taten, als gäbe es keine Welt außerhalb des Unterrichtsraums oder als stünden sie über der Popkultur. Während des Kurses behielt ich den Computer im Auge, und ich gestehe zu meiner Schande, wie aufgeregt ich war, derjenige zu sein, der es bekannt gab: »Er ist tot.«
Von zwanzig Studenten hörte ich zwei aufstöhnen. Die übrigen, ihrer fehlenden Reaktion und dem irritierten Grinsen nach zu urteilen, empfanden Michael Jacksons Tod so wie ich: Was geht uns das an? Vor Kurzem noch hatten die Amerikaner Umfragen zufolge Michael Jackson mehr gehasst als Saddam Hussein. Seine angebliche Pädophilie und die Balkon-Mätzchen mit seinem Baby waren nicht dazu geeignet, eine allgemeine Tränenflut zu entfesseln.
Nachdem ich aber das Fragezeichen von der Tafel gewischt hatte, packte mich die Traurigkeit doch. Es wurde mir nämlich klar, dass wieder ein Stück meiner Kindheit verschwunden war. Für viele meiner Altersgruppe ist bereits der Gedanke an die Achtziger tröstlich, weil wir damals Kinder waren. Wir wurden von den Schlümpfen geweckt, gingen mit Johnny Carsons Talkshow zu Bett, und irgendwann im Lauf des Tages hatte unweigerlich Michael Jackson einen Auftritt. Ein Beleg dafür, wie sehr meine Generation dieses Jahrzehnt verehrt: Zwei der teuersten Kinofilme dieses Sommers basieren auf weiter nichts als den Spielzeugen, mit denen wir uns damals beschäftigten, Transformers und G.I. Joe.
Und so sagte ich zu meinen Studenten: »Jetzt sind die achtziger Jahre offiziell tot.« Dann verwies ich auf eine Titelgeschichte des Nachrichtenmagazins Time, deren Autor Kurt Anderson die These vertrat, die Achtziger hätten erst 2008 geendet, mit der Wirtschaftskrise. Anderson schrieb, die typische Achtziger-Jahre-Geisteshaltung der Habgier und Exzesse sei in den Neunzigern und nach der Jahrtausendwende immer präsent gewesen und habe zu unseren aktuellen Problemen geführt. Falls das stimmt, bedeutet Michael Jacksons Tod mit 50 den letzten Erdbrocken, der die Achtziger ein für alle Mal unter sich begräbt. Dieses Bild fand ich am folgenden Tag bestätigt, als ich einen Filmausschnitt sah, in dem Reagan zu Michael sagt: »Ihr Erfolg ist der wahr gewordene Amerikanische Traum.« Doch MJs Erfolg war nicht der wahr gewordene Amerikanische Traum. Es war der wild gewordene Amerikanische Traum. Der mutierte Traum.
Apropos Exzesse der Achtziger – mir fällt kein anderer Fall ein, wo sich der Amerikanische Traum so spektakulär und grotesk entlud. Diesem Amerikanischen Traum setzte nur die Fantasie des Träumers Grenzen, und o Mann, MJ hatte eine ausgeprägte Fantasie.
Mögen Sie Vergnügungsparks?
Michael Jackson wohnte in einem.
Mögen Sie Affen?
Michael Jacksons bester Freund war einer.
Würden Sie sich gern die Knochen des Elefantenmenschen beschaffen, als Spielzeug, zu Ihrem Amüsement?
Tja, Jacko, da können wir dir nicht folgen.
Jacksons Leben, MTVs Antwort auf den Großen Gatsby, wirkte wie ein warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich alle Wünsche erfüllen kann. Seine unbegrenzten Mittel erlaubten ihm, Kinder (und ihre geldgierigen Eltern) nach Neverland zu locken, was seinen Untergang besiegelte. Und wahrscheinlich schürte der beispiellose weltweite Ruhm in ihm die Wahnvorstellung, er könne der einzige Mensch in der Geschichte sein, der nie erwachsen werden muss. All das bedeutet, dass Jacksons Leben eine literarische Qualität besaß, auf die ein Schriftsteller einfach hinweisen muss. In ihm haben wir den archetypischen Helden: eine ganz besondere Seele einfacher Herkunft, dazu bestimmt, König zu werden. Und wir haben einen Schurken – seinen Vater, Joe Jackson.
Man muss kein Schriftsteller sein, um die Symbolik von MJs äußerlichen Verwandlungen zu entschlüsseln. Wenn er sich im Spiegel sah, erkannte er unweigerlich Züge des Schurken. Es war Joes besessene Jagd nach dem Amerikanischen Traum, die Michael zwang, mit acht Jahren auf Tournee zu gehen. Zuchtmeister Joe missbrauchte seine Kinder, denen er sein Einkommen verdankte, er malträtierte sie mit Gürtelhieben und Worten. Für den kleinen Michael hatte er eine besondere Beleidigung parat: »big nose«, Großnase.
Später im Leben sorgte Michael dafür, dass seine Nase nicht mehr groß war. Doch auch die begabtesten Chirurgen von L.A. konnten die Deformationen nicht beheben, die durch Missbrauch entstanden waren. Wenn man von Jacksons angeblichen Sünden spricht, sollte man fairerweise auch den größeren Kreislauf erwähnen, dessen kleiner, trauriger Teil er nur war. Michaels Geschichte war schon vorbei, ehe sie begonnen hatte, sie war vorgezeichnet von seinen Eltern.
Mein Mitgefühl erlaubt mir, die abseitige Welt von Neverland zu übersehen und das Talent dieses Mannes anzuerkennen.
Ich bin wie alle anderen der Meinung, dass Michael Jackson den Status einer Ikone verdient hat. Ich gestehe aber, so leid es mir tut, dass ich Sinatra, Elvis und den Beatles einen höheren Rang zubillige. Vielleicht müssen noch Jahrzehnte vergehen, um Jacksons musikalische Bedeutung besser einschätzen zu können, doch seine Musik scheint mir nicht zeitlos zu sein; sie ist unverkennbar Pop der Achtziger (man denke beispielsweise an Eddie Van Halens grässliches Gitarrensolo in Beat It, an die kitschig stolzierende Basslinie von Bad, an Jacksons abgeschmackte Videos).
Wenn wir uns jedoch die aktuellen Kandidaten für den Popikonenstatus ansehen, so überragt Michael Jackson sie alle um Längen. Als vor drei Wochen auf einem Videosender Billie Jean lief, sagte ich zu meiner Schwester: »Ich weiß, du magst ihn nicht, aber verglichen mit dem, was heute als Musik durchgeht, klingen Michael Jacksons Songs wie die Werke eines klassischen Komponisten.«
Ein typisches Beispiel: Als Jackson starb, war Boom Boom Pow von den Black Eyed Peas in Amerika die Nummer eins der Charts. Der Song ist selbst nach heutigen Maßstäben ein schlimmer Missgriff, der futuristisch klingen will und Sätze wie »I’m so 3008. You’re so 2000 and late« enthält.
Vergleichen Sie das mit dem Song Billie Jean, den MJ wie die meisten seiner Hits selbst geschrieben hat. Achten Sie besonders auf die Zeile »The kid is not my son«. Zunächst ist da die eindringliche, fast sinfonisch klingende Melodie. Ich stelle mir vor, dass diese Melodie so beschwingt die Tonleiter rauf und runter tanzt, wie es der Mann auf der Bühne tat. Und nun betrachten Sie einmal Justin Timberlake, den sogenannten Prince of Pop, und Sexyback, den Song, der als sein Markenzeichen gilt. Da ihr jegliche Melodie (von Qualität ganz zu schweigen) fehlt, macht Justins Tonleiter einfach schlapp. Ich fand Timberlakes dreistes Angebot, Jacksons in London geplante Konzerte zu übernehmen, regelrecht beleidigend.
Nun zu den Texten: »She’s just a girl who says that I am the one, but the kid is not my son.« Hier greift Jackson ein Erwachsenenthema auf, formuliert es aber so subtil, dass ich mit sechs Jahren keine Ahnung hatte, was er da meinte. Vergleichen Sie das mit der aktuellen Nummer sechs der US-Charts, dem ekelerregenden Song LoveGame von Lady Gaga, in dem wiederholt verkündet wird: »I wanna take a ride on your disco stick.« Zudem war die sexuelle Thematik von Billie Jean für Jackson eine Ausnahme. Etliche seiner Songs – Man in the Mirror, Heal the World, sogar Beat It – befassen sich mit der Verbesserung der Gesellschaft. Die Texte dieses Mannes deuten an, dass er sein Publikum verändern – und nicht mit ihm schlafen will.
Die Justins und Gagas dieses Jahrzehnts, fixiert auf steinzeitliche Sexualität, gezeichnet von einem eklatanten Mangel an Fantasie, haben in ihren ganzen oversexed bodies weniger Talent als Jackson in jeder behandschuhten Fingerspitze. Doch seitdem Jackson tot ist, behaupten alle Popstars, von ihm beeinflusst zu sein. Sollte das stimmen, so sind sie offenbar von Jacksons schlechtesten Elementen geprägt worden. Seine überflüssigen Griffe in den Schritt wurden von Rappern wie Lil Wayne übernommen, dessen Hand nur ganz selten nicht den eigenen Penis betatscht. Jacksons zirkusmäßiges Privatleben findet ein andauerndes Echo in der freak show um Britney Spears. Seine unglaublichen Tanzkünste erschienen beinahe überirdisch. Viele Künstler der letzten beiden Jahrzehnte wurden durch sie allerdings in dem Glauben bestärkt, wenn man ein paar provokante Tanzschritte beherrsche, seien eine gute Stimme, musikalisches Können und die Kunst des Songwriting überflüssig – man denke nur an die Pussycat Dolls oder Usher.
Wenn ich mir also ansehe, wie sehr die Popmusik in den letzten zwanzig Jahren auf den Hund gekommen ist, betrauere selbst ich, der ich kein Michael-Jackson-Fan bin, seinen Tod.
Ich habe schon davon gesprochen, wie ich mir Jackson im Jenseits vorstelle. Falls die Verstorbenen nach dem Tod jede gewünschte Form annehmen dürfen, so ist Michael jetzt hoffentlich und für alle Zeit ein Achtjähriger, der sich nicht krank schuften muss, sondern nach Herzenslust auf die Bäume klettern darf.
Dann wäre er endlich glücklich in seiner Haut.
Aus dem Englischen von Hans M. Herzog











...Pop Musik scheint wohl das grösste zu sein!
Obwohl der Text viele Passagen hat die mit meinem Denken übereinstimmen ist es doch nur eine weitere Vermarktungsaktion für MJ!
Ein jeder mag halt sein Geld damit verdienen - am besten fand ich noch die gebuchte Werbun bei der Bild"
Leichenfundortsanierung
Wir machen da weiter, wo andere Aufhören.
www.eli.....de
dies ist wenigstens ehrlich!
- auch für Nicht-Fans. Besten Dank dafür!
das finde ich auch, laufe seit tagen herum und versuche zu fassen, warum ich richtig traurig war über michael jacksons tod. ich glaube, ich bin der antwort näher gekommen.
nach john lennons ermordung gab es im NME einen großartigen artikel des genialen, leider ebenfalls verstorbenen musikjournalisten lester bangs mit dem titel "thinking the unthinkable about john lennon".
wer obigen nachruf auf jacko gelungen bzw. differenziert fand, dem darf ich auch besagten artikel herzlich empfehlen
mitzi
das finde ich auch, laufe seit tagen herum und versuche zu fassen, warum ich richtig traurig war über michael jacksons tod. ich glaube, ich bin der antwort näher gekommen.
nach john lennons ermordung gab es im NME einen großartigen artikel des genialen, leider ebenfalls verstorbenen musikjournalisten lester bangs mit dem titel "thinking the unthinkable about john lennon".
wer obigen nachruf auf jacko gelungen bzw. differenziert fand, dem darf ich auch besagten artikel herzlich empfehlen
mitzi
Er war ein unwürdiger Tänzer und ein noch unwürdigerer Sänger. Ihn überhaupt als einen Sänger oder als einen Tänzer bezeichnen zu wollen, ist schon abwegig genug, denn die Darbietungen, die er tanzend, vielmehr in einer Weise, die den Vernünftigen anekeln muss, abgehackt und zerstückelt sich bewegend, und singend, vielmehr in einer Weise, die einem in endlosen kakophonischen Qualen das Blut aller Adern gerinnen lässt, laut und schreiend, fast brüllend, vor sich hin sprechend, vor Menschenmassen, die ihm willenlos ergeben waren, vollführte, können als künstlerische Darbietungen nicht angesehen werden. Er war ein unwürdiger Tänzer und ein noch unwürdigerer Sänger. Mehr als diese dürren Worte kann zu einem beliebigen, fast willkürlich herbeigesehntem Tode eines fünfzigjährigen verschleppten Blanko-Negers, der letztlich weder Neger, noch Weißer, sein wollte, nicht gesagt werden.
Er wollte nicht länger leben. Vermutlich litt er unter den Folgen seiner Verschleppung mehr als an allem anderen. Denn kein Mensch kann ohne Heimat leben. Eine Heimat kann aber ein Land, das ausschließlich ideologisch pragmatisch orientiert ist, das einer Ideologie eines monetaristischen Pragmatismus huldigt, nicht sein. Ein Land, dass Geld als seinen einzigen Gott ansieht und verehrt, dass den Menschen dem Kapitalismus opfert, kann keine Heimat sein. Seine Heimatlosigkeit und eine in einer andauernden und fortwährenden Gnadenlosigkeit eines materiellen Lebenszwanges festgezurrte, eines menschlichen Lebens, das auf bloße Materialität seiner beliebigen Äußerlichkeiten festgenagelt ist, und festgerissene Verlorenheit seiner schwarzen Leidensgenossen führen unwiderleglich in die scheußlichste Aporie einer Begründung seiner selbst.
Beide Unterhaltungskünstler, Erhardt so wohl, als auch Jackson, schutzlos erbrechend und ungehindert auskotzend in ihren Darbietungen, mussten den Verlust ihrer Heimat arbeitend bewältigen. Es gab zu ihren beiden geschichtlich nebensächlichen und aufgelösten Zeiten keine Instanz, welche ihnen in einer Bewältigung ihrer unlösbarenAufgaben hätte helfen können. Was blieb ihnen anderes übrig, als ein anderes, sie selber nicht länger sein wollendes, ein fremdes, Ich sich beizulegen. Dieses fremde Ich, das den hasst, der sich seiner bedient, da es einer anderen als einer menschlichen Herrschaft untersteht, schlug auf beide zurück. Die Ergebnisse jenes Zurückschlagens stehen vor unseren Augen.
Warum beklatschen Menschen fortwährend Fremder Qualen, die ihnen nichts anderes als den eigenen Tod einbringen?
Völlig unpassender Kommentar, der sowohl vom Thema des Artikels abweicht, als auch noch haltlos ist und nahezu ohne jegliches Argument auskommen muss.
Die Choreographie von "Thriller" oder "Dangerous" ist einfach eine Art Schauspiel der Lyrics, die von Michael Jackson sehr gut im Tanz interpretiert wurden. Ich finde, dass man das nicht gerade als "unwürdig" bezeichnen kann, zumal ich aus Ihrem Kommentar nicht schließen kann, wessen der Tanz und Gesang unwürdig sein soll.
Natürlich war er kein überragender Sänger, das sind aber die Beatles oder Bob Dylan auch in ihrer Hochphase nie gewesen. Wichtig ist in moderner Musik, dass der Gesang die Emotionen des Songs vermittelt. Wenn das bedeutet, dass bei "They Don't Care About Us" Geschrei die Wut auf das viel-zitierte System am besten ausdrückt, so wird halt geschrieen.
Woher Sie die Information nehmen, dass er nie schwarz sein wollte, würde mich mal interessieren: Viele Medien publizieren dies, doch seine erste Haut-Operation hatte er, weil er in einem Dreh zu einem Werbespot lebensgefährliche Verbrennungen erlitt... Mir scheint so, als würden Sie das nicht gewusst haben.
Ihre Abhandlung über Heimat und Psychoanalyse (so scheint es mir zumindest) zerläuft sich dann in Mutmaßungen und Kapitalismus-Kritik.
Zwei Dinge an Ihrem Stil zum Abschluss:
1. Wissen Sie überhaupt noch was Sie mit Sätzen wie "[...] und FESTGERISSENE VERLORENHEIT seiner schwarzen Leidensgenossen führen unwiderleglich in die scheußlichste APORIE EINER BEGRÜNDUNG SEINER SELBST." aussagen wollten?
2. Eine Empfehlung von mir: Besuchen Sie mal die Website http://www.das-dass.de . Dann lernen Sie wenigstens noch etwas aus meiner Kritik, da ich mal davon ausgehe, dass Ihre Meinung zum Thema sowieso "unwiderleglich" ist, obwohl ich ja dachte, sie sei unwiderlegbar.
Schönen Gruß.
...für eine komische Nummer?
Völlig unpassender Kommentar, der sowohl vom Thema des Artikels abweicht, als auch noch haltlos ist und nahezu ohne jegliches Argument auskommen muss.
Die Choreographie von "Thriller" oder "Dangerous" ist einfach eine Art Schauspiel der Lyrics, die von Michael Jackson sehr gut im Tanz interpretiert wurden. Ich finde, dass man das nicht gerade als "unwürdig" bezeichnen kann, zumal ich aus Ihrem Kommentar nicht schließen kann, wessen der Tanz und Gesang unwürdig sein soll.
Natürlich war er kein überragender Sänger, das sind aber die Beatles oder Bob Dylan auch in ihrer Hochphase nie gewesen. Wichtig ist in moderner Musik, dass der Gesang die Emotionen des Songs vermittelt. Wenn das bedeutet, dass bei "They Don't Care About Us" Geschrei die Wut auf das viel-zitierte System am besten ausdrückt, so wird halt geschrieen.
Woher Sie die Information nehmen, dass er nie schwarz sein wollte, würde mich mal interessieren: Viele Medien publizieren dies, doch seine erste Haut-Operation hatte er, weil er in einem Dreh zu einem Werbespot lebensgefährliche Verbrennungen erlitt... Mir scheint so, als würden Sie das nicht gewusst haben.
Ihre Abhandlung über Heimat und Psychoanalyse (so scheint es mir zumindest) zerläuft sich dann in Mutmaßungen und Kapitalismus-Kritik.
Zwei Dinge an Ihrem Stil zum Abschluss:
1. Wissen Sie überhaupt noch was Sie mit Sätzen wie "[...] und FESTGERISSENE VERLORENHEIT seiner schwarzen Leidensgenossen führen unwiderleglich in die scheußlichste APORIE EINER BEGRÜNDUNG SEINER SELBST." aussagen wollten?
2. Eine Empfehlung von mir: Besuchen Sie mal die Website http://www.das-dass.de . Dann lernen Sie wenigstens noch etwas aus meiner Kritik, da ich mal davon ausgehe, dass Ihre Meinung zum Thema sowieso "unwiderleglich" ist, obwohl ich ja dachte, sie sei unwiderlegbar.
Schönen Gruß.
...für eine komische Nummer?
Der "wild gewordene amerikanische Traum" ist nichts anderes als eine Art Tanz um's goldene Kalb, eine Scheinwelt aus Pomp und Botox...
Was darunter zu verstehen ist, wird u.a. durch das Niveau der fürs deutsche TV eingekauften US-Serien etc. deutlich.
Für ein "Wehret den Anfängen" ist es hier bereits zu spät...
Völlig unpassender Kommentar, der sowohl vom Thema des Artikels abweicht, als auch noch haltlos ist und nahezu ohne jegliches Argument auskommen muss.
Die Choreographie von "Thriller" oder "Dangerous" ist einfach eine Art Schauspiel der Lyrics, die von Michael Jackson sehr gut im Tanz interpretiert wurden. Ich finde, dass man das nicht gerade als "unwürdig" bezeichnen kann, zumal ich aus Ihrem Kommentar nicht schließen kann, wessen der Tanz und Gesang unwürdig sein soll.
Natürlich war er kein überragender Sänger, das sind aber die Beatles oder Bob Dylan auch in ihrer Hochphase nie gewesen. Wichtig ist in moderner Musik, dass der Gesang die Emotionen des Songs vermittelt. Wenn das bedeutet, dass bei "They Don't Care About Us" Geschrei die Wut auf das viel-zitierte System am besten ausdrückt, so wird halt geschrieen.
Woher Sie die Information nehmen, dass er nie schwarz sein wollte, würde mich mal interessieren: Viele Medien publizieren dies, doch seine erste Haut-Operation hatte er, weil er in einem Dreh zu einem Werbespot lebensgefährliche Verbrennungen erlitt... Mir scheint so, als würden Sie das nicht gewusst haben.
Ihre Abhandlung über Heimat und Psychoanalyse (so scheint es mir zumindest) zerläuft sich dann in Mutmaßungen und Kapitalismus-Kritik.
Zwei Dinge an Ihrem Stil zum Abschluss:
1. Wissen Sie überhaupt noch was Sie mit Sätzen wie "[...] und FESTGERISSENE VERLORENHEIT seiner schwarzen Leidensgenossen führen unwiderleglich in die scheußlichste APORIE EINER BEGRÜNDUNG SEINER SELBST." aussagen wollten?
2. Eine Empfehlung von mir: Besuchen Sie mal die Website http://www.das-dass.de . Dann lernen Sie wenigstens noch etwas aus meiner Kritik, da ich mal davon ausgehe, dass Ihre Meinung zum Thema sowieso "unwiderleglich" ist, obwohl ich ja dachte, sie sei unwiderlegbar.
Schönen Gruß.
Ach ja, Elvis war der Größte, dann kommen die Beatles und Sinatra. Weiter unten rangiert Michael, der aber immer noch besser ist als alles was danach kam, Justin kann nicht singen, Madonna glänzt mit billigem Sex, etc etc. Mit derartigem Nostalgikergeschwafel tut man niemanden weh, aber ein bißchen langweilig ist es schon.
...für eine komische Nummer?
... allerdings, geradezu beängstigend
mitzi
... allerdings, geradezu beängstigend
mitzi
Eine sehr wache Beobachtungsgabe! Joe Goebel, den Namen muss man sich merken!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren