Philosophie Jeder, der bei Vernunft ist

Alles in einem Buch klar, klug, kantisch durchargumentiert: Was die Menschenwürde bedeutet

Was macht den Wert der Menschenwürde aus? Sarkastisch ließe sich antworten: dass jeder sich auf sie berufen kann, ohne genau angeben zu müssen (oder auch nur zu können), was er darunter versteht. Interessanterweise macht das aber die Menschenwürde zu keinem folgenlosen Argument, denn eines enthält der Begriff auf jeden Fall: dass er ausnahmslos alle Menschen meint, insofern keine Sortierung in gerecht und ungerecht, in würdig und unwürdig zulässt.

Wie brisant allein diese logische Implikation schon ist, zeigten die beiden heftigsten Debatten, die in letzter Zeit um ethische Fragen geführt wurden: die Debatte um die Gentechnik und die Debatte um eine möglicherweise in Grenzfällen erlaubte Folter. In beiden Fällen ermöglichte es das Argument der Menschenwürde, alle praktischen Erwägungen beiseitezuwischen mit dem Verweis auf den bedrohten Gleichheitsgrundsatz. Der glitschige Abhang von Überlegungen zur denkbaren Nützlichkeit der Folter musste gar nicht beschritten werden. Denn es kann grundsätzlich nicht erlaubt sein, einem Menschen (und sei es ein Verbrecher) durch Anwendung der Folter die Menschenwürde zu entziehen, um sie anderen (und seien es Unschuldige) zu sichern. In dem Augenblick, in dem die Menschen nach Menschenwürdigkeit sortiert würden, gäbe es gar keine Menschenwürde mehr.

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Und ganz ähnlich konnten auch die Kritiker der Gentechnik die Menschenwürde als Einwand benutzen, ohne sie inhaltlich zu präzisieren oder auch nur die vielen Argumente einzeln abzuarbeiten, die von den gutmütigen Verfechtern der Gentechnik angeführt werden: ihr Nutzen für die Therapie von Krankheiten, für die Erfüllung von Elternwünschen, für die Züchtung spezieller Talente. Die Gentechnik, konnten ihre Kritiker sagen, gefährdet einfach schon deswegen die Menschenwürde, weil sie die Einheit der menschlichen Gattung gefährdet. Es werde nicht einzusehen sein, warum ein genetisch optimierter Mensch denselben moralischen Bedingungen unterworfen sein müsse wie ein konventionell, sozusagen zufällig entstandener Mensch. Der Zerfall der Menschheit in unterschiedliche biologische Klassen werde den Zerfall der Moral in unterschiedliche Anwendungsklassen nach sich ziehen, mit anderen Worten den Kern der Moral selber zerstören: dass sie für alle zu gelten habe.

Schon Kant, auf den sich die meisten Begründungen der Menschenwürde berufen, hatte das Prinzip der Moral (das »Sittengesetz«) eng mit der Menschenwürde verknüpft: Von einem ethischen Prinzip könne überhaupt nur die Rede sein, wenn es universelle Geltung beanspruche, und dem Menschen komme auch nur insofern Würde zu, als er in der Lage sei, sich selbst nur solchen Gesetzen zu unterwerfen, die er auch anderen zumuten würde. Moralische Prinzipien, die nur für Herren oder nur für Sklaven gelten, sind keine moralischen Prinzipien. Die Menschenwürde resultiert aus der gegenseitigen Anerkennung der Gleichheit und Gleichrangigkeit. Die entscheidende Pointe: Nicht nur dem Sklaven wird die Menschenwürde vorenthalten, sondern auch dem Herren, der Sklaven hält, kommt sie nicht zu.

Das ist, zugegebenermaßen, eine ziemlich robuste Darstellung des kantischen Gedankengangs. Deutlich filigraner rekonstruiert ihn Corinna Mieth in einem Aufsatz, den sie für einen Sammelband über den Wert der Menschenwürde geschrieben hat und in dem sie der brisanten Frage nachgeht, ob Armut die Menschenwürde gefährde. Spontan würde wohl jeder sagen, dass Menschenwürde keine Frage des Einkommens sein könne, sondern nur der Selbstachtung und des empfangenen Respekts. Indes sind Formen der Armut denkbar, die Menschen zu einem bloßen Objekt der äußeren Umstände erniedrigen, in denen seine Handlungsfähigkeit gegen null sinkt. Ob es aber Menschenwürde geben kann ohne einen Rest von Handlungsfähigkeit, die dem Menschen erlaubt, sich als Subjekt zu erleben, ist in der Tat fraglich, und diese Fraglichkeit ist nun wiederum keine Ausnahme, sondern der Alltag in vielen Ländern der Dritten Welt.

Übrigens hielt auch Kant, der ja alles andere als weltfremd war, ein Minimum an wirtschaftlicher Selbstständigkeit als unabdingbar für die Menschenwürde. Corinna Mieth zieht daher einen sehr kantischen Schluss, der auch deswegen einigermaßen verstörend ist, weil sie streng deduktiv argumentiert und sich keinerlei Appelle an ein bloß gefühltes soziales Gewissen gestattet: Insofern wir die Menschen der Dritten Welt in einem sklavenartigen Zustand halten, in dem sie nicht Herren ihres Schicksals, sondern bloße Objekte eines Weltwirtschaftssystems sind, das nicht sie entworfen haben, sondern die Erste Welt, beschädigen wir nicht nur die Menschenwürde in den armen Ländern, sondern auch unsere eigene.

Indes halten es nicht alle Autoren des fabelhaft interessanten Bandes von Christian Thies für möglich, durch rein logische Auffaltung der Kantschen Überlegungen zu dermaßen weitreichenden Schussfolgerungen zu kommen. Einige bestreiten schon den strikt logischen Charakter der Herleitung Kants; auch er mache allerlei nicht weiter logisch begründbare Annahmen, unter anderem über die Gleichheit der Menschen, über die Möglichkeit, aus der Vernunft heraus auf die Gegenseitigkeit als moralisches Grundgesetz zu gelangen, ja schon über den Charakter des Menschen als selbstbestimmtes Wesen, das zur Autonomie, also im griechischen Wortsinne: zur Selbstgesetzgebung begabt sei.

Man kann die Fülle der theoretischen Ansätze, auch Kritiken an dem Begriff der Menschenwürde grob in drei Gruppen teilen: Die einen entwickeln wie Corinna Mieth ihre Gedanken kantisch oder kantnah in der logischen Analyse und versuchen, die Zahl der nicht mehr beweisbaren Annahmen über die Menschennatur auf ein Minimum zu beschränken. Soweit es Theologen sind, lassen sie sich übrigens deutlicher als Kant und seine philosophischen Nachfolger in die Karten schauen, indem sie eine wackelige Prämisse zugestehen: Sie führen die Menschenwürde im letzten auf die Gottesebenbildlichkeit des Menschen zurück, also auf einen zumindest rumpfartigen Gottesglauben. Und in der Tat: Nimmt man einen Schöpfergott an, der alle Menschen geschaffen hat, ist ihre Gleichheit und die Gleichrangigkeit ihrer Würde zwingend. Nicht zwingend indes ist der Glaube an Gott.

Leser-Kommentare
  1. einem dieser Bücher, die man zuerst gelesen haben muss, bevor man sinnvoll über die Rezension reden kann. Daher hier erstmal nur: Danke an Herrn Jessen für den sehr interessanten Hinweis.

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    Jawohl, sehe ich genauso. Da ich Ethik (Lehramt) studiere, ist dies ein sicherlich hochinteressantes Buch!!

    Jawohl, sehe ich genauso. Da ich Ethik (Lehramt) studiere, ist dies ein sicherlich hochinteressantes Buch!!

  2. Jawohl, sehe ich genauso. Da ich Ethik (Lehramt) studiere, ist dies ein sicherlich hochinteressantes Buch!!

    Antwort auf "Das klingt nach"
  3. weil es offenbar keine Neuigkeiten enthält. Es dient offenbar dazu, die moralischen Maximen der abendländischen Zivilisation uns, die wir glücklicherweise und zufällig in diese Zivilisation hineingeboren worden sind, in Erinnerung zu halten. Die Leitidee der Menschenwürde bietet den Maßstab, an dem wir unsere eigenen Verhältnisse, wie auch die anderer Gesellschaften kritisch überprüfen können.

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    Kant: "Wir sind im hohen Grade durch Kunst und Wissenschaft cultivirt. Wir sind civilisirt bis zum Überlästigen, zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit. Aber uns für schon moralisirt zu halten, daran fehlt noch sehr viel. Denn die Idee der Moralität gehört noch zur Cultur; der Gebrauch dieser Idee aber, welcher nur auf das Sittenähnliche in der Ehrliebe und der äußeren Anständigkeit hinausläuft, macht blos die Civilisirung aus."
    "die moralischen Maximen der abendländischen Zivilisation uns, [...] in Erinnerung zu halten." Volltreffer. Mittschiffs.
    Uns, den Abendländlern, die wir quasi mit der Muttermilch die Idee der Menschenwürde in unserer überwältigenden Civilisirung aufgesaugt haben, was könnte uns dieses Buch noch anderes geben, das wir nicht schon längst wüssten. Wir haben die Menschenwürde in allen Dimensionen durchmessen und schreiten jetzt die sittensimulierende Elle anzulegen, die uns selbst als die Gerechtesten unter den Gerechten in persona ausweist.
    "Euch werd' ich Menschenwürde lehren!" möchte man am liebsten schreien. Den Würdeschuldnern in Afghanistan oder im Irak den Garaus machen. Wie konnten diese Culturen überhaupt überdauern ohne Menschenwürde? Man kommt jedoch mit der Stimme nicht durch gegen den Knall wenn unsere "Menschenrechtspakete" beim Aufprall explodieren. Zum Schutze unserer Würde.

    Kant: "Wir sind im hohen Grade durch Kunst und Wissenschaft cultivirt. Wir sind civilisirt bis zum Überlästigen, zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit. Aber uns für schon moralisirt zu halten, daran fehlt noch sehr viel. Denn die Idee der Moralität gehört noch zur Cultur; der Gebrauch dieser Idee aber, welcher nur auf das Sittenähnliche in der Ehrliebe und der äußeren Anständigkeit hinausläuft, macht blos die Civilisirung aus."
    "die moralischen Maximen der abendländischen Zivilisation uns, [...] in Erinnerung zu halten." Volltreffer. Mittschiffs.
    Uns, den Abendländlern, die wir quasi mit der Muttermilch die Idee der Menschenwürde in unserer überwältigenden Civilisirung aufgesaugt haben, was könnte uns dieses Buch noch anderes geben, das wir nicht schon längst wüssten. Wir haben die Menschenwürde in allen Dimensionen durchmessen und schreiten jetzt die sittensimulierende Elle anzulegen, die uns selbst als die Gerechtesten unter den Gerechten in persona ausweist.
    "Euch werd' ich Menschenwürde lehren!" möchte man am liebsten schreien. Den Würdeschuldnern in Afghanistan oder im Irak den Garaus machen. Wie konnten diese Culturen überhaupt überdauern ohne Menschenwürde? Man kommt jedoch mit der Stimme nicht durch gegen den Knall wenn unsere "Menschenrechtspakete" beim Aufprall explodieren. Zum Schutze unserer Würde.

  4. Märkte, äh, Verzeihung, Menschenwürde, wollte ich sagen!
    ZITAT:
    "Insofern wir die Menschen der Dritten Welt in einem sklavenartigen Zustand halten, in dem sie nicht Herren ihres Schicksals, sondern bloße Objekte eines Weltwirtschaftssystems sind, das nicht sie entworfen haben, sondern die Erste Welt, beschädigen wir nicht nur die Menschenwürde in den armen Ländern, sondern auch unsere eigene."
    Wir stecken moralisch in einem großen Dilema! Fast alle Gebrauchsgüter haben bei näherer Betrachtung nichts mehr mit würdiger Lebensführung zu tun. Es gibt viel zu tun! Packen wirs endlich an.

    Denkbar wäre beides...

  5. Was ist ein sachlich ermitteltes Konstrukt wert, das nicht verstanden wird? An Menschenwürde fehlt es doch eher in den dunklen, unbelesenen Ecken unserer Gesellschaft, ... und der Weltgemeinschaft.

    Eine Definition muss deswegen klar und einfach nachvollziehbar sein. Sie muss instinktiv aus dem Bauch heraus erfassbar sein. Eine Antropologische Konstante, sozusagen.

    Dazu gehört zum Beispiel, jeder Person ein Minimum an Respekt zuzugestehen, und wenn es der vorbestrafte Obdachlose unter einer Brücke ist.

    Praktische Umsetzung:

    Man grüßt erstmal freundlich, und läßt sein Gegenüber drei Worte sagen, bevor man Ihn/Sie aburteilt.

    Und was den Umgang von Nachbarn untereinander angeht:

    Man nehme sich ein Beispiel an den international üblichen Regeln der Gastfreundschaft. Man stellt dem Nachbarn einen Stuhl und was zu trinken hin... und läßt Ihn/Sie erstmal drei Worte sagen bevor man pampig wird.

  6. ...erschien hier im Nov. 2008 ein hervorragender Artikel von Prof. Uwe Wesel, den ich jedem, der sein Wissen um das Thema vertiefen will, empfehlen kann.

  7. Zitat: In dem Augenblick, in dem die Menschen nach Menschenwürdigkeit sortiert würden, gäbe es gar keine Menschenwürde mehr.
    Ein eigentlich negatives Verständnis von Menschenwürde. Genau das ist ja, besonders in der NS-Zeit, vielfach geschehen: die Menschen wurden nach Menschenwürdigkeit sortiert, wer durchfiel, wurde ermordet. Von Menschenwürde zu sprechen, bedeutet nach diesem Verständnis eigentlich, sich von dieser Einstellung zu distanzieren, man könne Menschen nach Menschenwürdigkeit sortieren. Ich glaube, dass diese Art, mit dem Begriff umzugehen, Ausstrahlungskraft auf Menschen auch in fernen Zivilisationen hat.
    .
    Problematisch wird es, aus jüdisch-christlicher Tradition die M. herzuleiten, besonders was die in unserer Zeit geforderte Verbindung Menschenwürde - Gleichberechtigung angeht. Zwar sieht der Schöpfergott die Person nicht an (2. Chronik 19,7: Darum laßt die Furcht des HERRN bei euch sein und hütet euch und tut's; denn bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht noch Ansehen der Person noch Annehmen des Geschenks.), aber eine Forderung nach der Abschaffung von Sklaverei suchen wir in der Bibel vergeblich, im Gegenteil:
    Titus 2,9+10: Die Sklaven ermahne, ihren eigenen Herren unterwürfig zu sein, in allem sich wohlgefällig zu machen, nicht widersprechend, nichts unterschlagend, sondern alle gute Treue erweisend, auf daß sie die Lehre, die unseres Heiland-Gottes ist, zieren in allem.
    .
    Eine rein aus der Vernunft abgeleitete Letztbegründung der M. würde zunächst einmal eine von Allen getragene Definition des Begriffs voraussetzen. Beim Thema Sterbehilfe zeigt sich deutlich die Schwierigkeit: Befürworter sowie Gegner der Sterbehilfe berufen sich nämlich auf die Menschenwürde.
    .
    Vor allem setzt aber die Annahme, dass die M. keinen Menschen ausnehme, einen großen Abstraktionsschritt voraus: Wie geht der Einzelne damit um, dass manche Menschen sich absolut entgegen jeder Art von Würde verhalten? Geisteskranke, Sexualstraftäter, manche Bettler machen es dadurch schwer, den Begriff auf sie anzuwenden.

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    Das sehe ich anders, werter Spitzub, nämlich, daß jeder Mensch mit der gleichen Würde und den gleichen unabdingbaren Rechten auf freie Lebensentfaltung das Licht der Welt erblickt. Warum Manche verderbliche Wege einschlagen, bleibt zu erforschen . Bei den Geisteskranken ist es meistens erbliche Veranlagung, statistisch sind sie weniger straffällig als die Kontrollgruppen. Wir müssen also die Würde des Menschen und seine Neigungen und Taten getrennt betrachten; die Würde bleibt ihm ohne Einschränkung; zu seinem Verhalten und zu seinen Taten muß er sich als Einzelner (bei den psychisch kranken beschränkt) stellen. Dazu haben wir Gesetze, Institutionen, karitative Einrichtungen etc.. Der amerikanische Politiker und Präsidentschaftskandidat Hubert Humphry hat einmal gesagt: "The moral test of government is how it treats those who are in the dawn of life, the children; those who are in the twilight of life, the aged; and those who are in shadows of life, the sick, the needy and the handicapped."

    Das sehe ich anders, werter Spitzub, nämlich, daß jeder Mensch mit der gleichen Würde und den gleichen unabdingbaren Rechten auf freie Lebensentfaltung das Licht der Welt erblickt. Warum Manche verderbliche Wege einschlagen, bleibt zu erforschen . Bei den Geisteskranken ist es meistens erbliche Veranlagung, statistisch sind sie weniger straffällig als die Kontrollgruppen. Wir müssen also die Würde des Menschen und seine Neigungen und Taten getrennt betrachten; die Würde bleibt ihm ohne Einschränkung; zu seinem Verhalten und zu seinen Taten muß er sich als Einzelner (bei den psychisch kranken beschränkt) stellen. Dazu haben wir Gesetze, Institutionen, karitative Einrichtungen etc.. Der amerikanische Politiker und Präsidentschaftskandidat Hubert Humphry hat einmal gesagt: "The moral test of government is how it treats those who are in the dawn of life, the children; those who are in the twilight of life, the aged; and those who are in shadows of life, the sick, the needy and the handicapped."

  8. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Besagt: Das Individuum? Die Würde der Menschen... die Allgemeinheit? Einzelner,Gruppe,Volk. Täter Opfer? Wo beginnt die Würde, wo endet sie?Wer entscheidet wie wie über die Würde der "Anderen"? Eigeninteresse gegen Fremdinteresse.Gut oder Böse? Der Mensch als Ideal, Idol bewertet sich in der Maßgabe seiner (scheinbaren) Würde.Als Buchtitel wurde der idealisierte David gewählt. Abbild und ästhetisches Vorbild. Maß aller Dinge. Schöner Mensch gleich schöngeistiges Wesen?Würdevoll schreitet er voran,darüber, wird erhöht und angebetet. So soll er sein:Ebenmaß. Vom Körper auf die Tugend des Geistes abgewandelt. "Der Würdevolle" bleibt als Geheimnis des Meisters,des Schöpfers.

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