HotelsGäste sind Luxus

Leere Betten im Adlon, geschlossene Gourmetrestaurants und eine Staatsbürgschaft für Heiligendamm: Die Krise bringt ans Licht, was in der Fünf-Sterne-Hotellerie seit Langem schiefläuft von 

Das Foyer des Adlon mit Beletage

Das Foyer des Adlon mit Beletage  |  © Hotel Adlon

Wenn Stephan Interthal das Wort »Zwangsurlaub« hört, reagiert er gereizt. Der General Manager des Berliner Hotels Adlon, der mit seinem blauen Anzug, der Brille und dem grauen Haar an den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch erinnert, sitzt an diesem Nachmittag auf der Belle Étage des Hotels und blickt hinunter auf die Lobby. Es sieht beschaulich aus, ein paar wenige Menschen sitzen dort in den Polstern und plaudern und trinken Tee oder Kaffee. Man würde sich nicht trauen, die noch freien Plätze als Indiz für schlechte Zeiten zu nehmen, und Herr Interthal würde einem auch nie sagen, dass er seinen Mitarbeitern »Zwangsurlaub« verpasst – zu seinem Entsetzen hat das eine Berliner Boulevardzeitung unlängst geschrieben. Nach ein paar Minuten räumt Herr Interthal jedoch ein, dass er seine Angestellten gebeten hat, ihren Urlaub möglichst jetzt zu nehmen, damit in buchungsstarken Zeiten wieder alle an Bord sind. In der Hotellerie ist das nicht unüblich. Die Frage ist allerdings, ob es in diesem Jahr noch buchungsstarke Zeiten geben wird. Begonnen hat das Jahr für Berlins Vorzeigehotel katastrophal: Von Januar bis einschließlich April lag die Belegungsrate im Adlon unter 40 Prozent. Eigner des Hotels ist die Fundus-Gruppe, gemanagt wird es von Kempinski.

Das Adlon ist kein Einzelfall. Ritz Carlton, Hyatt, Regent oder Rocco Forte – anderen Luxushotels in Berlin geht es in dieser Wirtschaftskrise kaum besser. Zugeben will das niemand gerne, aber die Situation spricht für sich: Frei gewordene Stellen werden zurzeit nicht besetzt, Investitionen zurückgestellt, und nachdem das Radisson SAS an der Karl-Liebknecht-Straße sein Restaurant im Untergeschoss mangels Gästen geschlossen hat, zog das Ritz Carlton nach; das mit einem Michelin-Stern dekorierte Gourmetrestaurant Vitrum machte zum 1. Juli dicht. Über das Rocco Forte Hotel hört man, dass sich der britische Hotelier aus Berlin zurückziehen möchte. Und das InterConti am Tiergarten hat seine fünf Sterne an den Hotel- und Gaststättenverband Dehoga abgegeben. Das ist umso bemerkenswerter, als der General Manager des Hotels, Willy Weiland, zugleich Präsident des Dehoga ist, wo er sich für die Hotelklassifizierung starkmacht. Mit der Maßnahme möchte das InterConti Geschäftsreisende zurückgewinnen – sie bringen Luxushotels den größten Umsatz. Zahlreiche Firmen, insbesondere aus der Pharmaindustrie, halten ihre Mitarbeiter nun aber an, nicht mehr in Fünf-Sterne-Hotels zu nächtigen. Einerseits müssen sie sparen, andererseits wollen sie nach außen Bescheidenheit zeigen. Andere Geschäftsleute gehen gar nicht erst in Hotels, um zu tagen oder sich mit Kollegen zu besprechen.

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»Im vergangenen Jahr haben bei uns die fünf Topfinanzfirmen der Welt gebucht. Die meisten der Firmen gibt es heute nicht mehr«, sagt John Wallis, der seit 27 Jahren bei Hyatt tätig ist und für das Unternehmen inzwischen Marketingstrategien entwirft. »Seit dem 15. September 2008, an dem Tag, als Lehman Brothers Insolvenz angemeldet hat, fehlt uns jedwede Kalkulationsgrundlage.« Wallis ist aus Chicago angereist, um einzelnen Journalisten zur Situation der Luxushotellerie Rede und Antwort zu stehen. Hyatt hat als Reaktion auf die Krise seine Preise für die Sommermonate weltweit um 20 Prozent gesenkt, in den USA und Kanada sogar um 29 Prozent. Wallis weiß, wie gefährlich Rabatte sind, und sagt: »Kurzfristig können Sie so ein paar Betten mehr verkaufen, aber man kann ein Luxusprodukt damit auf ewig ruinieren.«

In Berlin begehen die Luxushotels schon lange Selbstmord auf Raten. Seit Jahren betreiben sie ein gefährliches Preisdumping, das in diesen schwierigen Zeiten nun noch forciert wird. General Manager wie Stephan Interthal kleiden das nur in andere Worte; sie sagen: »Wir bieten Specials an.« Für ein Zimmer im Adlon war einmal ein Preis von 540 Euro plus 39 Euro Frühstück kalkuliert. Sukzessive ging man davon runter, jetzt liegt der Zimmerpreis einschließlich Frühstück bei 265 Euro. Es gibt sogar Gäste, die im Adlon – wie auch im Ritz Carlton – weniger als 200 Euro pro Nacht zahlen. Noch günstiger ist es im Grand Hotel Esplanade. Für über 16 Millionen Euro wurde das Fünf-Sterne-Haus am Lützowufer kürzlich renoviert. Das kleinste Zimmer misst 29 Quadratmeter, es ist angenehm hell eingerichtet, bietet einen Ausblick über die Stadt und kostet gerade einmal 109 Euro, Frühstück extra. Im Unterschied zu seinen Kollegen macht der General Manager des Hotels, Jürgen W. Gangl, kein Hehl daraus, dass er die gleiche Preispolitik wie Fluggesellschaften betreibt. »Je nach Zeit und Buchungslage verkaufen wir unsere Zimmer zu unterschiedlichen Preisen. Die Spanne reicht von 89 bis 280 Euro«, sagt Gangl. Hinter ihm in der Lobby des Hotels mischen sich Loungemusik und die Stimmen von Geschäftsleuten zu einem einzigen Klangmix. Es scheint viel los zu sein. Oder täuscht das? »Nein«, sagt Gangl, lehnt sich entspannt zurück und nippt an seinem Espresso. »Wir hatten in der letzten Nacht eine Auslastung von 86 Prozent.« In den ersten vier Monaten waren durchschnittlich 65 Prozent der Betten belegt.

Damit ist Gangl erfolgreicher als die meisten seiner Berliner Kollegen. Die Frage ist, wie lange. Mit einem Preis von 89 Euro rutscht die Fünf-Sterne-Hotellerie nämlich bis ins Segment der Low-Budget-Hotels ab. Was dazu führt, dass das Wort Luxus in der Hotelwelt seine Berechtigung verliert. Denn zum Luxus gehört, dass er nicht für alle und jeden erschwinglich ist. Als das Adlon 1907 eröffnet wurde, verkörperte es Distanz und Sehnsucht. Es gab am Platz nur das Adlon, es war das Grandhotel schlechthin. Es wurde privat geführt, stand für hervorragenden Service und war relativ wenigen Menschen vorbehalten. Alle anderen konnten von einer Nacht dort nur träumen. Die Luxushotels von heute dagegen sind Spekulationsobjekte von Immobilienfonds, werden von Ketten betrieben, nennen ihre Gäste »Kunden« und richten sich an die Massen. Das vielfach gepriesene, aber völlig überschätzte Grandhotel Heiligendamm zum Beispiel – es gehört wie das Adlon zur Fundus-Gruppe – vermarktete seine Zimmer zeitweise schon über Tchibo. Gedankt haben es ihm die Massen nicht. Die Belegungsraten sind inzwischen so niedrig, dass eine Schließung jetzt nur noch mit einer Staatsbürgschaft in Höhe von vier Millionen Euro verhindert werden konnte. Der Ausbau des Marktes geht derweil fröhlich weiter. Noch vor nicht allzu vielen Jahren eröffneten Hotelketten wie Hilton, Hyatt und Marriott und die zahlreichen Unternehmen aus Asien wie Mandarin oder Oriental jeweils bis zu fünf Häuser jährlich, inzwischen sind es 20 oder 30, bei Marriott sogar 120. Insgesamt werden auf der ganzen Welt täglich bis zu 40 Fünf-Sterne-Hotels eröffnet – die Wirtschaftskrise legt kaum ein Projekt auf Eis. »Für Investoren ist es günstiger, einen Bau fortzusetzen, als ihn halb fertig stehen zu lassen«, sagt John Wallis von Hyatt.

Leserkommentare
    • dalesa
    • 09. Juli 2009 13:47 Uhr

    5-Sterne Hotels und Zimmerpreise von 500 Euro die Nacht - sind von jeher ein "Schlag ins Gesicht" all jener, die ehrlich arbeiten, ihren Broterwerb nachgehen, vielleicht noch Familien mit Kindern, von sozial schwachen Schichten ganz zu schweigen und von den vielen, vielen Nöten dieser Welt auch.
    500 Euro die Nacht - eine Klasse für sich - ja, doch was für eine !
    500 Euro die Nacht - da sollten die Sterne-Hotels investieren, investieren in diese Welt, investieren für ein Stück mehr Glück, für ein Stück weniger Hunger, für ein Stück mehr sozialer Gerechtigkeit.
    Und damit sind wir auch wieder beim "erntshaften" - oder ein Scherz - je nach Sichtweise:
    Wir spenden von Ihrem Zimmerpreis für einen guten Zweck, wir unterstützen, fördern ..... übrigens auch eine gute Idee für all jene, denen es wirklich sehr, sehr gut geht - zum Beispiel unsere Politiker. Auch hier wäre ein Politiker-Fonds für gute Zwecke angebracht. Das wäre nicht nur sehr wahlwirksam (im eigenen Interesse), sondern würde auch ein Zeichen setzen in einer korrupten Welt - leider auch noch nach der Finanzkrise.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Leider muss ich offen sagen, dass ich lange schon nicht mehr so einen ideologisch verblendeten (ja das kann man auch sein wenn man den Hunger int. bekämpfen will und somit ja an sich bewundernswerte Ziele verfolgen mag) Kommentar gelesen.
    Diese Hotels haben auch einen sehr großen Aufwand, beschäftigen weitaus mehr Personal, das auch sehr gut ausgebildet sein muss. Und wer Geld ausgibt der fördert auch die Wirtschaft und somit das, was in diesem Land erwirtschaftet wird.
    Man kann diesen Service eben leider nicht in dieser Qualität als Massenprodukt für alle sozialen Schichten anbieten. Die Tradition und das Gefühl eines echten Grand-Hotels möchte ich auslassen, den auf diesen Weg würden Sie wohl leider eh keine Werte und Empfindungen haben.
    Es ist kein Schlag ins Gesicht - Es besteht kein Kaufzwang! Und eines haben Sie gar nicht bedacht: Auch ein gutes 2 Sterne Hotel, das sich dann auch weniger gut finanz. gestellte Personen leisten können, muss nicht schlecht sein, im Gegenteil!
    Aber ein Luxushotel ist deswegen nichts verwerfliches, hier verdienen auch Arbeitnehmer oft in langfristigen Arbeitsverhältnissen ihren Lohn. Das haben Sie in Ihren Billig-Ketten leider nicht! Und es soll auch Menschen geben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Einsatzes viel verdienen, dies als "unehrlich" zu bezeichnen ist einfach falsch und unsachlich!

  1. Treffender kann man es nicht beschreiben. Ein toller Markt gespeist von den Beratern und Investmentbanker. Die gleichen kontrollieren die "Luxus-Branche" und verdienen primär an grossen Transaktionen.
    Wenn McKinsey pro neues Hotel 10% der Summe als Beratererlös erhält, wenn der Investment-Banker den Schuldschein zu 10% verzinsen darf und weiter verkauft, dann geht das Spiel Hotel für Hotel weiter bis irgendjemand das böse Wort Insolvenz von Hotel-Gruppe XYZ ruft.
    Alle Entscheidungsträger dieser Kette sind austauschbar und sich dessen bewusst. Man nimmt also die kurze Zeit wahr für sich persönlich so viel zu "cashen", wie es möglich ist. Daher hat ein Berater, ein Management und die Banken als Einzelpersonen kein Interesse an "keinen Deals". Schliesslich will sich jeder an den grossen Transaktionen seinen persönliche Zucker-Hinter nochmals vergolden. Denn man wir wahrscheinlich in einem Jahr wieder ausgetauscht.

    Die traditionellen Hotels sind meistens Einzelkämpfer, unabhängig von Berater und mit einer eigenen Hausbank. Diese Hotels kämpfen täglich um ihr überleben, schliesslich müssen sie für jeden Kredit bei der Bank "betteln".

  2. Leider muss ich offen sagen, dass ich lange schon nicht mehr so einen ideologisch verblendeten (ja das kann man auch sein wenn man den Hunger int. bekämpfen will und somit ja an sich bewundernswerte Ziele verfolgen mag) Kommentar gelesen.
    Diese Hotels haben auch einen sehr großen Aufwand, beschäftigen weitaus mehr Personal, das auch sehr gut ausgebildet sein muss. Und wer Geld ausgibt der fördert auch die Wirtschaft und somit das, was in diesem Land erwirtschaftet wird.
    Man kann diesen Service eben leider nicht in dieser Qualität als Massenprodukt für alle sozialen Schichten anbieten. Die Tradition und das Gefühl eines echten Grand-Hotels möchte ich auslassen, den auf diesen Weg würden Sie wohl leider eh keine Werte und Empfindungen haben.
    Es ist kein Schlag ins Gesicht - Es besteht kein Kaufzwang! Und eines haben Sie gar nicht bedacht: Auch ein gutes 2 Sterne Hotel, das sich dann auch weniger gut finanz. gestellte Personen leisten können, muss nicht schlecht sein, im Gegenteil!
    Aber ein Luxushotel ist deswegen nichts verwerfliches, hier verdienen auch Arbeitnehmer oft in langfristigen Arbeitsverhältnissen ihren Lohn. Das haben Sie in Ihren Billig-Ketten leider nicht! Und es soll auch Menschen geben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Einsatzes viel verdienen, dies als "unehrlich" zu bezeichnen ist einfach falsch und unsachlich!

    Antwort auf "Gäste sind Luxus"
    • webise
    • 10. Juli 2009 9:06 Uhr

    Zitat: "Diese Hotels haben auch einen sehr großen Aufwand, beschäftigen weitaus mehr Personal, das auch sehr gut ausgebildet sein muss. Und wer Geld ausgibt der fördert auch die Wirtschaft und somit das, was in diesem Land erwirtschaftet wird."

    Hmmh..., das sei dahingestellt. Wahr ist aber eben leider ja, dass gerade in Luxushotels Angestellte häufig zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden. (Wobei völlig egal ist, ob das durch Subunternehmer geschieht oder nicht.) Immer wieder kommt heraus, dass ein Zimmer, für das ein Gast 500 Euro oder mehr bezahlt, eine Reinigungskraft für 2 Euro die Stunde oder weniger ebendieses sauberhält.

    DAS nenne ich einen "Schlag ins Gesicht"!

    • dalesa
    • 11. Juli 2009 9:50 Uhr

    Lieber StudentD,
    das geht doch ganz einfach, oder? Man klebt einfach das Etikett "ideologisch verblendet" drauf und schon ist die Sache zugeklebt bzw. abgestempelt.
    Aber es ist auch andersrum ganz einfach - jenseits jeder Ideologie -
    500 Euro sprengen das Maß.
    100.000 Euro-Luxusautos ebenfalls ... und ... und ... viel verdienen ist nicht "unehrlich". Es ist nur ab einer gewissen Grenze nicht mehr richtig! Die aktuelle Weltwirtschaftskrise zeigt das doch mehr als deutlich. Es ist Zeit aufzuwachen und in diesem Sinne - Guten Morgen !

  3. Keine Aufregegung, das Problem hat sich schon öfter gelöst:

    Französische Revolution 1789
    Russische Revolutionen 1917
    Deutsche Revolution 1933 (nach der Weltwirtschaftskrise)
    Kubanische Revolution 1956-1959
    Nicaraguanische Revolution 1979
    Islamische Revolution im Iran 1979

    Spätestens wenn die Klimakrise offenkundig wird, werden die Karten neu gemischt. Die Demokratie wird, wie sich soeben gezeigt hat, die wirklich anstehenden Probleme nicht bewältigen können.

  4. 7. Leider

    .... muß ich hier in manchen Punkten etwas widersprechen.

    Zu Beginn ist zu sagen, dass internationalen Hotelketten kaum mehr eigene Häuser bauen. Sie managen sie oft nur gegen Bezahlung. Die Sorgen verbleiben oft beim Eigentümer.

    Die Aussage, dass das Segment der Businessreisenden das wichtigste für die urbane Hotellerie ist unterschreibe ich gerne.

    Es ist aber meiner Ansicht nach ein Fehler die Entwicklung von Interconti, Hyat &Co mit dem eines "Baur au lac" zu vergleichen. 5* alleine sind keine brauchbare Variable in dieser Betrachtung. Allein der Vergleich der beiden Destinationen RevPar´s sollte zu denken geben.

    Ein Blick auf die Theorie der Zentralen Orte von Kristaller läßt die Sache schon etwas klarer erscheinen.

    Es gibt eine weltweite Hierarchie der Destinationen. Da ist Zürich weit über Berlin.

    Meiner bescheidenen Ansicht nach ist das "Baur au lac" ein wirklich hochwertiges Hotel mit einem passenden Image in der entsprechenden Zielgruppe. In dieser werden die Gewohnheiten,trotz Krise, noch nicht massiv geändert.

    Interconti Hyat&CO zählen für mich zu den Markenhotels. Einen Gast des "Baur au lac" werden Sie selten in einem solchen finden.

    Qualität wird vom Gast bestimmt. Ich meine dass Markenhotels sicher die entsprechende Qualität für ihre Gästeschicht bieten.Diese Zielgruppe der mittleren Geschäftsreisenden bricht aber massiv ein.

    Ich fürchte hier werden zu wenig Variable betrachtet um eine wirklich stimmige Aussage zu treffen.

    • raineru
    • 25. Januar 2010 18:16 Uhr
    8. Stil

    "viva la revolucion". Dann sind wieder mal alle gleich-Blau.
    Doch dann kommen die Hellblauen nach rechts und die Dunkelblauen nach links und so weiter. Ist schon mal jemand aufgefallen, dass die Fußgängerzohnen in unseren Städten und langsam auch das Umfeld immer gleicher werden.
    es fehlt das Individuelle, der besondere, persönliche Geschmack. Das jedoch bieten die sehr guten Hotels weltweit. Das hat seinen Preis und das Besondere wird hoffentlich immer etwas Besonderes bleiben.
    Wenn die Individualität vor die Hunde geht, sind wir alle schon bald ein gleichfarbener Brei. Oder sind wir es schon?
    Ich finde es toll wenn ich den Kellner in meinem Lieblingsrestaurant schon Jahrelang kenne und und er mich.
    Nur sollte man auch so gut sein, wie man teuer ist.

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