Intimrasur Schönheit unter der GürtellinieSchönheit unter ...Seite 4/4

Intimrasur – Infantilisierung oder Emanzipation der Sexualität?

Der Leipziger Medizinsoziologe Elmar Brähler hat sich ebenfalls mit Erklärungen für den Trend zu Intimrasuren und -chirurgie beschäftigt. Für ihn gibt es zwei widersprechende Theorien: Da wäre auf der einen Seite in der Tat ein Hang zur »Infantilisierung« der Frauen. »Durch die umfängliche Rasur wird sexuelle Unreife und damit Ungefährlichkeit signalisiert. Die Frau macht sich durch Epilation zu einem verletzlichen, unbedrohlichen Kind«, schreibt Brähler in einem gemeinsam mit Borkenhagen verfassten Aufsatz über Die nackte Scham, erschienen im Themenheft Intimmodifikationen (Psychosozial-Verlag, 2008). Doch daneben gebe es noch eine zweite Erklärung, den »visuellen Ansatz«, dem zufolge die Haarentfernung im Genitalbereich als Zeichen gesteigerter weiblicher Emanzipation begriffen werden könne. Durch die Intimrasur werde das weibliche Genital sichtbar, die Frau zeige sich aktiver und werde sich dadurch ihrer eigenen Sexualität bewusster.

Welcher Erklärungsansatz eher zutreffe, hänge dabei immer vom Einzelfall ab, meinen Brähler und Borkenhagen. Genauso wie eine Schamhaarepilation für manche Frauen eine Infantilisierung und unbewusste Sexualabwehr bedeuten möge, könne sie für andere eine Demonstration ihres weiblichen Selbstbewusstseins sein. Für 13-Jährige, die ihren Vorbildern in Magazinen und Filmen nacheifern, dürfte allerdings weder die eine noch die andere Motivation eine große Rolle spielen. Und natürlich kann sich auch diese Mode, wie alle Moden, alsbald wieder ändern.

Schließlich ist es nicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass Genitalien unverhüllt zur Schau gestellt werden. Auch auf altägyptischen Grabmalereien oder antiken griechischen Vasen sind bereits Frauen mit depilierter Scham zu sehen, und selbst in der mitteleuropäischen Kultur war es wiederholt Mode, die Schambehaarung zu entfernen – mal aus religiösen Motiven (wie im Mittelalter), mal eher aus ästhetischen Gründen (wie im 18. Jahrhundert). Damals sollte die mädchenhaft glatte Scham Jungfräulichkeit, Jugendlichkeit und Hingabebereitschaft symbolisieren. In der Nazizeit galt dann umgekehrt wieder das naturbelassene Schamhaar als Ideal »natürlicher Schönheit« – bis mit der Liberalisierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit immer knapperen Bikinis und freizügigeren Filmen die Nacktheit wieder Trumpf wurde.

Medizinsoziologe Brähler prognostiziert daher: »Über kurz oder lang wird sich die aktuelle Mode der Teil- und Vollintimrasur verändern.« Doch während Haare wieder wachsen, ist eine Operation endgültig.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, das Ganze weniger erzieherisch/philosophisch/ästhetisch/erotisch zu betrachten?

    Für eine Rasur gibt es auch ganz praktische Gründe.

    Heute z.B. die Tatsache, daß man weniger penetranten Schweißgeruch unter den Achseln hat ohne Behaarung.

    Oder daß man sich weniger leicht im Schritt einen "Wolf" läuft, das heißt sich weniger leicht wundreibt, ob beim Sport oder beim normalen Gehen. Eine nicht zu unterschätzende Motivation!

    Historisch betrachtet (z.B. Antike) setzen sich ohne Schambehaarung nicht so leicht Parasiten fest (die berühmten "Sackläuse" - excuse my French).

    Aber danach fragt man die Interviewten vermutlich nicht, wäre ja auch zu banal! Oder?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Eine Intimrasur kann gerade beim Sport sehr unangenehm werden. Ich fahre u.a. viel Rennrad und habe schon so manches mal nach einer Rasur im Intimbereich richtig gelitten. Nicht ganz glatt und an bestimmten Stellen fährt man sich schnell richtig wund. Und durch die Intimrasur ist die Haut auch gereizt und so ziemlich jeder hat schon mal die Erfahrung mit Pickeln im rasierten Bereich gemacht.

    Let`s face it. Intimrasur und Körperrasur hat etwas mit dem momentanen ästhetischen Geschmack, bzw. Zeitgeist, zu tun. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist dummes Geschwätz und dient nur dazu, sich zu rechtfertigen, weil man wahrscheinlich selbst denkt "wat`n Scheiß!", und man, einmal rasiert ständig mit der Nachrasur beschäftig ist. Haare haben nun mal die Angewohnheit, sehr schnell wieder nachzuwachsen und somit gilt, einmal angefangen gibts zwei Alternativen. Regelmäßiges Rasieren oder wieder wachsen lassen.

    Haare im Intimbereich haben sicher nichts mit Hygiene zu tun. Wer sich regelmäßig wäscht, wird wohl kaum hygienische Probleme wegen einer evt. Schambehaarung haben. Auch dass dient nur der eigenen Rechtfertigung. Oder anders ausgedrückt. Eine Intimrasur ersetzt regelmäßige Körpferpflege nicht. Wenn es nur um hygienische Aspekte gehen würde, wäre mir jemand mit Schambehaarung sicher lieber, der sich regelmäßig wäscht, als jemand ohne Schambehaarung, der sich nicht regelmäßig wäscht.

    Insofern kann ich aus meiner Warte nur sagen, es fühlt sich mit Rasur erst einmal schöner an und entspricht meinem momentanen ästhetischen Geschmack. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich gehe auch davon aus, dass Geschmäcker sich irgendwann auch wieder ändern und wir vielleicht in ein paar Jahren heftigst darüber lachen, wie wir alle gleichgeschaltet wie die Vorpupertierenden durch die Gegend gelaufen sind.

    Ich habe für mich einen Mittelweg gefunden. Die Achselhaare werden rasiert, die Brustbehaarung bleibt dran, im Intimbereich wird es kurz gehalten, aber eben nicht komplett glatt und die Beine sind im Sommer dran, da Radfahrer. Und die Brusthaare bleiben u.a. deshalb dran, weil ich mich in meinem Alter von einem 14jährigen doch irgendwie noch unterscheiden möchte. Und es gibt tatsächlich Frauen, die Brustbehaarung sexy finden, sofern es nicht affenähnlich ist. Ein wenig Restindividualität schadet obendrein auch nicht.

    • KG
    • 10.07.2009 um 16:01 Uhr

    Es gibt also einen einzigen Parasiten, den man mit der Intimrasur abwehrt und diesen kann man durch eine Rasur auch sicher entfernen _nachdem_ man sich den zugezogen hat. Das Argument Filzläuse gilt wohl wirklich nur für die Menschen, die sich Filzläuse ohne Intimrasur auf monatlicher Basis zuziehen würden - bei allen anderen wäre der Aufwand einer regelmäßigen Rasur wohl viel größer als der eventuelle Nutzen.
    Egal wie oft anderes behauptet wird: Schamhaare sind nicht im geringsten unhygienisch.

    Das kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Eine Intimrasur kann gerade beim Sport sehr unangenehm werden. Ich fahre u.a. viel Rennrad und habe schon so manches mal nach einer Rasur im Intimbereich richtig gelitten. Nicht ganz glatt und an bestimmten Stellen fährt man sich schnell richtig wund. Und durch die Intimrasur ist die Haut auch gereizt und so ziemlich jeder hat schon mal die Erfahrung mit Pickeln im rasierten Bereich gemacht.

    Let`s face it. Intimrasur und Körperrasur hat etwas mit dem momentanen ästhetischen Geschmack, bzw. Zeitgeist, zu tun. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist dummes Geschwätz und dient nur dazu, sich zu rechtfertigen, weil man wahrscheinlich selbst denkt "wat`n Scheiß!", und man, einmal rasiert ständig mit der Nachrasur beschäftig ist. Haare haben nun mal die Angewohnheit, sehr schnell wieder nachzuwachsen und somit gilt, einmal angefangen gibts zwei Alternativen. Regelmäßiges Rasieren oder wieder wachsen lassen.

    Haare im Intimbereich haben sicher nichts mit Hygiene zu tun. Wer sich regelmäßig wäscht, wird wohl kaum hygienische Probleme wegen einer evt. Schambehaarung haben. Auch dass dient nur der eigenen Rechtfertigung. Oder anders ausgedrückt. Eine Intimrasur ersetzt regelmäßige Körpferpflege nicht. Wenn es nur um hygienische Aspekte gehen würde, wäre mir jemand mit Schambehaarung sicher lieber, der sich regelmäßig wäscht, als jemand ohne Schambehaarung, der sich nicht regelmäßig wäscht.

    Insofern kann ich aus meiner Warte nur sagen, es fühlt sich mit Rasur erst einmal schöner an und entspricht meinem momentanen ästhetischen Geschmack. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich gehe auch davon aus, dass Geschmäcker sich irgendwann auch wieder ändern und wir vielleicht in ein paar Jahren heftigst darüber lachen, wie wir alle gleichgeschaltet wie die Vorpupertierenden durch die Gegend gelaufen sind.

    Ich habe für mich einen Mittelweg gefunden. Die Achselhaare werden rasiert, die Brustbehaarung bleibt dran, im Intimbereich wird es kurz gehalten, aber eben nicht komplett glatt und die Beine sind im Sommer dran, da Radfahrer. Und die Brusthaare bleiben u.a. deshalb dran, weil ich mich in meinem Alter von einem 14jährigen doch irgendwie noch unterscheiden möchte. Und es gibt tatsächlich Frauen, die Brustbehaarung sexy finden, sofern es nicht affenähnlich ist. Ein wenig Restindividualität schadet obendrein auch nicht.

    • KG
    • 10.07.2009 um 16:01 Uhr

    Es gibt also einen einzigen Parasiten, den man mit der Intimrasur abwehrt und diesen kann man durch eine Rasur auch sicher entfernen _nachdem_ man sich den zugezogen hat. Das Argument Filzläuse gilt wohl wirklich nur für die Menschen, die sich Filzläuse ohne Intimrasur auf monatlicher Basis zuziehen würden - bei allen anderen wäre der Aufwand einer regelmäßigen Rasur wohl viel größer als der eventuelle Nutzen.
    Egal wie oft anderes behauptet wird: Schamhaare sind nicht im geringsten unhygienisch.

  2. Unerwähnt bleibt hier folgendes: Sind zwei Partner vollständig rasiert, berührt sich bei intimen Begegnungen unbekleidete Haut.
    Man gewöhnt sich schnell daran - bedauerlicherweise, denn die ersten Male sind eine durchaus neue und intensivere Erfahrung.
    Später kommt einem unrasierter Sex vor wie Küssen mit Bart; Kann man machen - muß aber nicht sein.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und so ist der Versuch immer schön glatt zu bleiben ein dauer Stress.

    und so ist der Versuch immer schön glatt zu bleiben ein dauer Stress.

  3. Redaktion

    Liebe Leser,

    vielleicht ist Ihnen aufgefallen, das wir das Bild zu diesem Artikel geändert haben. Zuvor waren verwirbelte Äste einer Pflanze zu sehen. Dieses Bild weckte die Assoziation von Schambehaarung, die möglicherweise dahingehend eine Art Ekel erzeugt, dass sie als etwas unnatürliches empfunden werden könnte. Aus diesem Grund haben wir uns für das aktuelle, neutralere Bild entschieden.

    Grüße aus dem Wissen Ressort

    Volontär Wissen, ZEIT ONLINE

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:31 Uhr

    hach, wie einfühlsam...

    • zetti
    • 11.07.2009 um 10:27 Uhr

    Gibt es echt solche Weicheier unter uns Lesern- oder ist es nur freudianische Projektion seitens der ZEIT-Redaktion?
    Zetti

    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:31 Uhr

    hach, wie einfühlsam...

    • zetti
    • 11.07.2009 um 10:27 Uhr

    Gibt es echt solche Weicheier unter uns Lesern- oder ist es nur freudianische Projektion seitens der ZEIT-Redaktion?
    Zetti

  4. Einmal mehr die für die ZEIT inzwischen übliche Einseitigkeit: thematisiert werden ausschliesslich Frauen, "Jungs" abgesehend von ein paar Allgemeinplätzen übergangen.

    • Pieeel
    • 10.07.2009 um 13:49 Uhr

    Ich finde das man bei diesem Thema nicht dem Trend oder der Meinung anderer hinterher laufen und vorallem nicht sich wegen Schambehaarung schämen sollte. Dies sollte jeder für sich selbst entscheiden aus welchen Gründen auch immer.

  5. Der spätere römische Kaiser Augustus soll als Jüngling sexuellen Verkehr mit Männern gehabt und die sich die Haare an seinen Beinen abgesengt haben, damit weichere Haare nachwachsen. Berichtet jedenfalls Sueton, der jedoch als Historiker nicht sehr glaubwürdig ist und heute geboren wahrscheinlich als Klatschreporter bei BILD oder der Bunten gelandet wäre. Was soll das bedeuten: "damit weichere Haare nachwachsen"? Eine Art Flaum? Wie bei Halbwüchsigen? Auch wenn es eine Verleumdung ist, kann der Historiker zumindest daraus schließen, dass so etwas bei den Römern Praxis war. Was sollen eigentlich Außerirdische denken, wenn sie uns Menschen beobachten? Wir finden es offenbar gräßlich, erwachsen zu werden. Ist das nicht ein Zeichen von Dekadenz, diese Weigerung, erwachsen zu werden? Die Dekadenz der Römer hat zur Zeit des Augustus bereits eingesetzt und führte schließlich zum Untergang ihres Reiches. Das blüht uns auch.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:42 Uhr

    damit haben wir es...also - die Zielsetzung ist eindeutig: wehret den Anfängen!
    Wie wäre es mit einem internationalen Tag des Haares? Und ein Verbot von Rasierapparaten gehört ins Grundgesetz.....die freundlichen Kontrolleure, die einem die Dinger bislang am Flughafen abgenommen haben, werden auch auf Bahnhöfen und Autobahnzufahrten eingesetzt...na ja, Schäuble wird schon noch etwas einfallen...Gefahrenabwehr....Präzedenzfall für den Einsatz der Bundeswehr im Inland.

    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:42 Uhr

    damit haben wir es...also - die Zielsetzung ist eindeutig: wehret den Anfängen!
    Wie wäre es mit einem internationalen Tag des Haares? Und ein Verbot von Rasierapparaten gehört ins Grundgesetz.....die freundlichen Kontrolleure, die einem die Dinger bislang am Flughafen abgenommen haben, werden auch auf Bahnhöfen und Autobahnzufahrten eingesetzt...na ja, Schäuble wird schon noch etwas einfallen...Gefahrenabwehr....Präzedenzfall für den Einsatz der Bundeswehr im Inland.

  6. Das kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Eine Intimrasur kann gerade beim Sport sehr unangenehm werden. Ich fahre u.a. viel Rennrad und habe schon so manches mal nach einer Rasur im Intimbereich richtig gelitten. Nicht ganz glatt und an bestimmten Stellen fährt man sich schnell richtig wund. Und durch die Intimrasur ist die Haut auch gereizt und so ziemlich jeder hat schon mal die Erfahrung mit Pickeln im rasierten Bereich gemacht.

    Let`s face it. Intimrasur und Körperrasur hat etwas mit dem momentanen ästhetischen Geschmack, bzw. Zeitgeist, zu tun. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist dummes Geschwätz und dient nur dazu, sich zu rechtfertigen, weil man wahrscheinlich selbst denkt "wat`n Scheiß!", und man, einmal rasiert ständig mit der Nachrasur beschäftig ist. Haare haben nun mal die Angewohnheit, sehr schnell wieder nachzuwachsen und somit gilt, einmal angefangen gibts zwei Alternativen. Regelmäßiges Rasieren oder wieder wachsen lassen.

    Haare im Intimbereich haben sicher nichts mit Hygiene zu tun. Wer sich regelmäßig wäscht, wird wohl kaum hygienische Probleme wegen einer evt. Schambehaarung haben. Auch dass dient nur der eigenen Rechtfertigung. Oder anders ausgedrückt. Eine Intimrasur ersetzt regelmäßige Körpferpflege nicht. Wenn es nur um hygienische Aspekte gehen würde, wäre mir jemand mit Schambehaarung sicher lieber, der sich regelmäßig wäscht, als jemand ohne Schambehaarung, der sich nicht regelmäßig wäscht.

    Insofern kann ich aus meiner Warte nur sagen, es fühlt sich mit Rasur erst einmal schöner an und entspricht meinem momentanen ästhetischen Geschmack. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich gehe auch davon aus, dass Geschmäcker sich irgendwann auch wieder ändern und wir vielleicht in ein paar Jahren heftigst darüber lachen, wie wir alle gleichgeschaltet wie die Vorpupertierenden durch die Gegend gelaufen sind.

    Ich habe für mich einen Mittelweg gefunden. Die Achselhaare werden rasiert, die Brustbehaarung bleibt dran, im Intimbereich wird es kurz gehalten, aber eben nicht komplett glatt und die Beine sind im Sommer dran, da Radfahrer. Und die Brusthaare bleiben u.a. deshalb dran, weil ich mich in meinem Alter von einem 14jährigen doch irgendwie noch unterscheiden möchte. Und es gibt tatsächlich Frauen, die Brustbehaarung sexy finden, sofern es nicht affenähnlich ist. Ein wenig Restindividualität schadet obendrein auch nicht.

    Antwort auf "Intimrasur"
    • Guido3
    • 10.07.2009 um 13:57 Uhr

    Hmm, da wird auf 4 Seiten von Forschern, Statistikern, etc. über Intimrasur philosophiert. Über vermeintliche Modediktate und die "Infantilisierung der Frau". Tenor: Nur charakterlich Schwache, medial Beeinflusste rasieren sich und diese "Modeerscheinung" wird wieder vergehen.

    Entschuldigung, aber hat irgendjemand von diesen sogenannten Experten ein eigenes Sexualleben? Anscheinend nicht? Sonst hätte man vielleicht auch mal den naheliegendsten Grund für eine Intimrasur anführen können? Ohne Haare sind viele intime Spielarten definitiv schöner und intensiver. Man könnte auch fragen, wer gerne Haare im Mund hat?

    Wäre die Evolution etwas schneller bei der genetischen Anpassung an veränderte lebensweisen, dann hätten wir heute wahrscheinlich ohnehin keine Intimbehaarung mehr. Denn die von der Evolution einst vorgesehenen Aufgaben kann bzw. muss die Intimbehaarung bei der heute üblichen Lebensweise ohnehin nicht mehr erfüllen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...der naheliegendste grund, aber hätte der autor ihn angeführt, wäre kein platz mehr für die üblichen buzzwords (die ich hier sicher nicht nochmal aufzählen muß...) gewesen.

    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:48 Uhr

    DAS hätte Darwin zu denken gegeben! Oder hatte er einfach ein ignorantes Verhältnis zu Oralsex?

    ...der naheliegendste grund, aber hätte der autor ihn angeführt, wäre kein platz mehr für die üblichen buzzwords (die ich hier sicher nicht nochmal aufzählen muß...) gewesen.

    • BERGEN
    • 10.07.2009 um 17:48 Uhr

    DAS hätte Darwin zu denken gegeben! Oder hatte er einfach ein ignorantes Verhältnis zu Oralsex?

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service