Japan "Die Alten richten sich auf, wenn sie die Kinder sehen"
Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich erklärt, warum in Japan Dreijährige den Tag mit hochbetagten Demenzpatienten verbringen
DIE ZEIT: Für Ihren Film Lebenserwartung – die Alten und die Kinder in Japan haben Sie sich im Land mit dem höchsten Anteil an alten Menschen weltweit beispielhafte Betreuungseinrichtungen angesehen, in denen Alte und Kinder ihre Tage gemeinsam verbringen. Warum versucht Japan derzeit auf diese Weise, die Generationen zusammenzubringen?
Donata Elschenbroich: Lässt man der Demografie in Japan ihren Lauf, sind auch dort die sehr Jungen und die sehr Alten immer mehr unter sich – in generationsentmischten Welten. Aber welche Bilder des Altseins, des geistig aktiven Alters und des pflegebedürftigen Alters können Kinder entwickeln, wenn sie mit der älteren Generation nicht mehr in Berührung kommen? Jedes zweite Mädchen, das heute geboren wird, hat die Chance, 100 Jahre alt zu werden. Lebenserwartung – die sollte sich auch als ein Leben voller Erwartungen verwirklichen können.
ZEIT: Aber auch in Japan wird die Vorstellung nicht jedem gefallen, sein dreijähriges Kind mehrere Stunden am Tag mit dementen, pflegebedürftigen alten Menschen verbringen zu lassen. Von wem geht die Initiative für die Vermischung der Generationen in den Betreuungseinrichtungen aus?
Elschenbroich: Die Initiative geht oft von Pflegern, Erziehern und Pädagogen aus. Im Pflegezentrum Showa, 90 Kilometer nördlich von Tokyo gelegen, gab es zum Beispiel für die Kinder der rund 300 Angestellten keine Betreuungsmöglichkeit. Also entschied man, diese Kinder ebenfalls aufzunehmen und Erzieherinnen für sie einzustellen. Wir haben aber auch in anderen Einrichtungen gesehen, dass die Pfleger und Erzieherinnen die neuen Aufgaben gar nicht als Mehrbelastung empfanden, sondern froh waren, aus den Ghettos reiner Altenheime oder Kinderkrippen herauszukommen. Lebensanfang und Lebensende miteinander in Berührung zu bringen, das scheint ihre Arbeit befriedigender zu machen.
ZEIT: Trotzdem wirken viele Aktivitäten zwischen Kindern und Alten sehr inszeniert und wenig natürlich.
Elschenbroich: In einer Mehrgenerationenfamilie ist der Umgang miteinander nicht immer idyllisch, aber er ist einfach da und selbstverständlich. Da es diese Familien kaum noch gibt, muss man beginnen, vieles wieder zu rekonstruieren. Auch für die Kinder ist das ungewohnt und mit einer gewissen Scheu verbunden, gerade wenn es um körperlichen Kontakt mit den alten Menschen geht. So fiel das Ritual, am Ende eines gemeinsamen Treffens, den Alten die Hände in den Schoß zu legen, nicht allen Kindern leicht. Aber sie spüren, dass sie anderen Menschen guttun, nur durch ihre Anwesenheit, ihre Berührungen, ihr Kindsein. Das war für mich das Überzeugendste: Die Kinder brauchen nicht zu singen, nicht zu flöten und gar nichts zu leisten. Die zusammengesunkenen Alten richteten sich auf, sobald die Kinder einfach nur da waren.
ZEIT: Gerade im Pflegezentrum Showa haben die Kinder feste Aufgaben im Tagesablauf der alten Menschen. Sie decken den Tisch, verteilen warme Servietten, unterstützen die Älteren bei Konzentrationsspielen und Bastelarbeiten. Sie werden zu Helfenden, Geduldigen und Nachsichtigen – keine Eigenschaften, die man Kindern normalerweise zuschreibt.
Elschenbroich: Wir unterschätzen die Kinder in ihrem Bedürfnis, selbst etwas zu geben und zu helfen. Gerade im Umgang mit den alten, verwirrten Menschen sind die Kinder sehr unbefangen. Sie zeigen auch eine viel größere Toleranz als Erwachsene gegenüber oft ungewöhnlichem Verhalten.
ZEIT: In Japan spricht man bereits von child assisted therapy und schreibt den Kindern eine pflegerische, therapeutische Funktion zu. Was weiß man eigentlich darüber, was diese Rollenzuweisung bei den Kindern auslöst?
Elschenbroich: Empirische Untersuchungen gibt es dazu noch keine. Vieles wird einfach ausprobiert, man lässt etwas entstehen, ohne dass es dafür ein ausdrückliches Konzept gibt. Das Pflegezentrum Showa ist ein gutes Beispiel dafür. Der Gründer ist ein ganz unideologischer Mensch. Er hat in der Psychiatrie gesehen, dass mit Demenzkranken nicht besonders gut umgegangen wurde, also hat er sich einen Bauplatz gesucht, um für rund 250 alte Menschen ein eigenes Zentrum der Tagespflege zu errichten. Von Anfang an hat er Hunde und andere Tiere als therapeutische Unterstützung eingesetzt. Das ist in der Pflege von Demenzkranken nichts Neues und weltweit anerkannt. Dass aber auch Kinder gute Therapeuten sein können, das wurde in Showa durch Zufall herausgefunden.
ZEIT: Wie denken die Eltern der Kinder über die neuen Betreuungsmodelle?
Elschenbroich: Auch in Japan werden Kindheiten zunehmend optimiert. Viele Eltern denken, man sollte die frühen Jahre nicht mit unnötigen Dingen vergeuden. Von diesem Druck der Bildungsschraube, vor allem auf die Eltern in Ein-Kind-Familien, können die neuen Modelle ein wenig entlasten. Und auch die jungen Eltern kommen ja an der Frage der Betreuung älterer Familienmitglieder nicht vorbei. Der Diskurs über das Zusammenleben der Generationen ist auch in Japan in vollem Gange. Mit den Formen wird experimentiert, das ist nicht anders als hierzulande, wo man versucht, mit Mehrgenerationenhäusern neue Wege zu gehen.
ZEIT: Wäre ein Konzept wie Showa ein realistisches Modell für Deutschland?
Elschenbroich: Ich hoffe das! In den Rückmeldungen zu unserem Film sprechen sich rund drei Viertel der Leute dafür aus, dass ein solches Konzept auch in Deutschland ausprobiert werden sollte, aber noch halten es die meisten für utopisch. Einige befürchten auch eine Instrumentalisierung der Kinder als Pflegekräfte oder glauben, dass sie zu viel Unruhe und Unübersichtlichkeit in das Leben der alten Menschen bringen. Ich denke aber, dass Kindheit und Schulzeit in unseren Gesellschaften sowieso so organisiert sind, dass die Begegnungen zwischen Alt und Jung sowieso eher marginal bleiben werden. Trotzdem werden Perspektiven verändert, wenn, wie in Showa, die Schulkinder beim Hausaufgabenmachen aus den Augenwinkeln wahrnehmen, dass da eine 80-jährige Frau im Rollstuhl voller Konzentration einen Apfel abmalt oder wie am Nebentisch die hochbetagten Haiku-Schreiber über ihre Gedichte debattieren.
ZEIT: Was kann Deutschland von Japan lernen?
Elschenbroich: Es gibt in Japan eine lange Tradition der früh verankerten Selbstkultivierung. Das Land hat weltweit den größten Anteil an Erwachsenenbildung im hohen Alter, und zwar in allen Schichten. Das ist keine Bildung, die auf Karriere gerichtet ist, sondern tatsächlich auf die Vervollkommnung des geistigen Vermögens. Diese Gewohnheiten des lebenslangen Übens und Lernens sind ein Erbe des Konfuzianismus. Man kämpft in Japan weniger gegen das Alter an als bei uns, es erscheint nicht nur als Verfall. In Japan übertrumpft man sich in Gesprächen mit Geschichten über Familienmitglieder, die sich noch mit 90 für soziale Aufgaben engagieren oder mit 95 noch ohne Brille lesen können. Und diese Haltung, diese »Lebenserwartung«, kann sich auf die Kinder übertragen.
Das Gespräch führte Jeannette Otto
Der Film kann als DVD über das Deutsche Jugendinstitut in München bezogen werden ( www.dji.de )
- Datum 20.07.2009 - 12:09 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 16.07.2009 Nr. 30
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Wenn man in den Großstädten Japans, auf die Spielplätze geht da sieht man saubere Sandkästen, verlassene Kletterburgen, Schaukeln die nur noch vom Wind bewegt werden. Krasser könnten die Gegensätze in Japan gar nicht sein, ein Hochtechnisierter Industrie die sich schon seit Jahrzehnten in einer Schwierigen Wirtschaftlichen Situation befindet, arbeitet ununterbrochen an neuen Bauprojekten. Während in Ihrer Gesellschaft Rentner die nicht das Glück auf einen Alterssitz hatten, in Kartons von Hitachi Fernseher hausen. Japan ist von einem unglaublichen grausamen Geist beseelt, an diesem Staat kann man in aller Deutlichkeit erkennen was passiert wenn man auf eine ganze Generation von Kindern s******. Da soll die letzte verbliebene Generation von Kindern noch für die letzten Patriarchen drauf gehen...
Kinder sind in Japan genauso eine Last wie Rüstige Rentner... die Lösung lag doch nahe. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis auch diese Idee in die Hosen geht, in einem Land das Internationaler Rekordhalter in der Sexuellen Belästigung an Minderjährigen ist. Können auch demente und psychisch verwirrte Menschen den Kindern gefährlich werden, ohne das dies irgendjemanden vorher bewusst war.
Japan gibt uns ein Vorgeschmack auf unsere Zukunft, Gnade!?
Nein diesmal nicht, nicht für die Verdammten!
Es ist sehr naiv, zu glauben, dass Kinder nur unter sich bleiben sollen.
Was hier praktiziert wird, ist die Entwicklung von frühkindlicher Empathie (die neuesten - natürlich nicht deutschen! Erkenntnissen zufolge angeboren ist),
zusammen mit natürlichem Altruismus (auch angeboren, M.Hofmann (natürlich auch Nichtdeutscher) nennt das "empathisvchen Altruismus".
Dass die Kinder dabei instrumentalisiert werden, ist also überhaupt nicht zu befürchten, zumal sie ja eigene Betreuer(innen) haben
und die sind in Japan - mal wieder völlig anders als in Deutschland - hochgeachtet und gut ausgebildet.
Unsere strammdeutschen "Kindergärten" hingegen
- sind Brutstätten für Egoismus und Halbwissen,
- verwaltet von völlig falsch ausgebildeten (zumäl überwiegend längst vergreisten) "ErzieherInnen" (schon das Wort sagt Alles),
- die deutsche Kinderpsychologie ist völlig anachronistisch und hoffnungslos rückständig.
Wenn inzwischen nicht doch recht viele (überwiegend intelligentere) Eltern
ihre Kinder realistischer aufwachsen ließen,
MIT Förderung früher Empathie, frühem Altruismus und ZUR Individualität,
dann sähe es in Deutschlands Vierteln noch viel schlimmer aus.
philosophum mansisses.
Ob Japan von einem "grausamen Geist" beseelt ist, ueberlasse ich Ihren Spekulationen.
Mit Sicherheit ist aber Japan nicht kinderfeindlich! Natuerlich rede ich nicht von verwaisten Spielplaetzen, die unter Autobahen gebaut worden sind - geplant von irgendwelchen Whisky- und Hostessbenebelten Buerokraten.
Von solchen Ausnahmen abgesehen, gelten Kinder als Bereicherung und mitnichten als Belastung. Ich wuenschte, deutsche Kinder haetten solche starken sozialen und emphatischen Kompetenzen wie japanische.
********************************
Ich gehe, damit ich wiederkommen kann.
Es ist sehr naiv, zu glauben, dass Kinder nur unter sich bleiben sollen.
Was hier praktiziert wird, ist die Entwicklung von frühkindlicher Empathie (die neuesten - natürlich nicht deutschen! Erkenntnissen zufolge angeboren ist),
zusammen mit natürlichem Altruismus (auch angeboren, M.Hofmann (natürlich auch Nichtdeutscher) nennt das "empathisvchen Altruismus".
Dass die Kinder dabei instrumentalisiert werden, ist also überhaupt nicht zu befürchten, zumal sie ja eigene Betreuer(innen) haben
und die sind in Japan - mal wieder völlig anders als in Deutschland - hochgeachtet und gut ausgebildet.
Unsere strammdeutschen "Kindergärten" hingegen
- sind Brutstätten für Egoismus und Halbwissen,
- verwaltet von völlig falsch ausgebildeten (zumäl überwiegend längst vergreisten) "ErzieherInnen" (schon das Wort sagt Alles),
- die deutsche Kinderpsychologie ist völlig anachronistisch und hoffnungslos rückständig.
Wenn inzwischen nicht doch recht viele (überwiegend intelligentere) Eltern
ihre Kinder realistischer aufwachsen ließen,
MIT Förderung früher Empathie, frühem Altruismus und ZUR Individualität,
dann sähe es in Deutschlands Vierteln noch viel schlimmer aus.
philosophum mansisses.
Ob Japan von einem "grausamen Geist" beseelt ist, ueberlasse ich Ihren Spekulationen.
Mit Sicherheit ist aber Japan nicht kinderfeindlich! Natuerlich rede ich nicht von verwaisten Spielplaetzen, die unter Autobahen gebaut worden sind - geplant von irgendwelchen Whisky- und Hostessbenebelten Buerokraten.
Von solchen Ausnahmen abgesehen, gelten Kinder als Bereicherung und mitnichten als Belastung. Ich wuenschte, deutsche Kinder haetten solche starken sozialen und emphatischen Kompetenzen wie japanische.
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Ich gehe, damit ich wiederkommen kann.
Es ist sehr naiv, zu glauben, dass Kinder nur unter sich bleiben sollen.
Was hier praktiziert wird, ist die Entwicklung von frühkindlicher Empathie (die neuesten - natürlich nicht deutschen! Erkenntnissen zufolge angeboren ist),
zusammen mit natürlichem Altruismus (auch angeboren, M.Hofmann (natürlich auch Nichtdeutscher) nennt das "empathisvchen Altruismus".
Dass die Kinder dabei instrumentalisiert werden, ist also überhaupt nicht zu befürchten, zumal sie ja eigene Betreuer(innen) haben
und die sind in Japan - mal wieder völlig anders als in Deutschland - hochgeachtet und gut ausgebildet.
Unsere strammdeutschen "Kindergärten" hingegen
- sind Brutstätten für Egoismus und Halbwissen,
- verwaltet von völlig falsch ausgebildeten (zumäl überwiegend längst vergreisten) "ErzieherInnen" (schon das Wort sagt Alles),
- die deutsche Kinderpsychologie ist völlig anachronistisch und hoffnungslos rückständig.
Wenn inzwischen nicht doch recht viele (überwiegend intelligentere) Eltern
ihre Kinder realistischer aufwachsen ließen,
MIT Förderung früher Empathie, frühem Altruismus und ZUR Individualität,
dann sähe es in Deutschlands Vierteln noch viel schlimmer aus.
Ich rede nicht sondern Ich schreibe. Auch wenn ich jetzt Ihnen an den Kopf stoße, ich schreibe nicht über Deutschland sondern, über Japan bzw. über die Hauptinsel.
In Deutschland gab und gibt es solche Dinge schon, zu meiner Zeit hießen jene Ausflüge ins Altersheim "Projektwochen". Aber Ich muss erwähnen Ich war nicht in einem Staatlichen Kindergartens. Heute werden zugegebener maßen ganz andere Anforderung an die Kinder gestellt immer Auge ist die Karriere.. tut mir leid aber so ist die Welt!
In Japan leben die Menschen auf einer begrenzten Landfläche, Migration findet also auch kaum statt. Die Regierung wällst schon seit Jahrzehnte jede Verantwortung auf die Nächte Generation ab. Darum sehe ich das "kritisch" wenn so ein Projekt in Japan hochgefahren wird.
Was ist Demenz? Es wäre einfach es als "Alterverwirrtheit" darzustellen, natürlich gibt es verschieden Starke Ausprägungen von Demenz. Und einigen Fällen kann diese sogar gefährlich werden, die Menschen sind nicht böse, sie sind Geistig nicht auf der Höhe. Das ist in Deutschland nicht so ein Problem wenn ein Dement kranker Mann sein Hose runter zieht und das vor versammelter Kinder-schaft, in Japan hingegen schon.
Weil die Japaner sind einer wertende Gesellschaft, sie bewerten sogar Menschen.
Ich bin da extrem Skeptisch, weil die Probleme Japans sind unglaublich.
Echte Altersarmut, man hat noch nicht mal ein Japanisches Wort für solche Menschen. Man nennt sie einfach "Homeless", das ist grausam. Diese Generation an Kinder, wird eher als "Lösung" für alle Probleme gesehen, nur wie gesagt das wird nicht funktionieren. Weil es auch nicht in der Vergangenheit funktioniert hat.
Und das ist ganz bestimmt nicht Kinderfreundlich. In Zukunft werden sich die Probleme zuspitzen, die überwiegende Teil der Japaner ist Erwachsen und hat keine Kinder. Darüber hinaus haben ein Großteil von ihnen ihre Arbeit verloren. Im Klartext sie sind obdachlos, wer jetzt rechnen der weiß wo diese Gesellschaft in wenigen Jahren sein wird.
In Deutschland sind die Probleme nicht ganz so wild... also seien Sie recht froh das Sie in Deutschland leben. Obwohl Altersarmut auch nicht unwahrscheinlich ist...
Ich rede nicht sondern Ich schreibe. Auch wenn ich jetzt Ihnen an den Kopf stoße, ich schreibe nicht über Deutschland sondern, über Japan bzw. über die Hauptinsel.
In Deutschland gab und gibt es solche Dinge schon, zu meiner Zeit hießen jene Ausflüge ins Altersheim "Projektwochen". Aber Ich muss erwähnen Ich war nicht in einem Staatlichen Kindergartens. Heute werden zugegebener maßen ganz andere Anforderung an die Kinder gestellt immer Auge ist die Karriere.. tut mir leid aber so ist die Welt!
In Japan leben die Menschen auf einer begrenzten Landfläche, Migration findet also auch kaum statt. Die Regierung wällst schon seit Jahrzehnte jede Verantwortung auf die Nächte Generation ab. Darum sehe ich das "kritisch" wenn so ein Projekt in Japan hochgefahren wird.
Was ist Demenz? Es wäre einfach es als "Alterverwirrtheit" darzustellen, natürlich gibt es verschieden Starke Ausprägungen von Demenz. Und einigen Fällen kann diese sogar gefährlich werden, die Menschen sind nicht böse, sie sind Geistig nicht auf der Höhe. Das ist in Deutschland nicht so ein Problem wenn ein Dement kranker Mann sein Hose runter zieht und das vor versammelter Kinder-schaft, in Japan hingegen schon.
Weil die Japaner sind einer wertende Gesellschaft, sie bewerten sogar Menschen.
Ich bin da extrem Skeptisch, weil die Probleme Japans sind unglaublich.
Echte Altersarmut, man hat noch nicht mal ein Japanisches Wort für solche Menschen. Man nennt sie einfach "Homeless", das ist grausam. Diese Generation an Kinder, wird eher als "Lösung" für alle Probleme gesehen, nur wie gesagt das wird nicht funktionieren. Weil es auch nicht in der Vergangenheit funktioniert hat.
Und das ist ganz bestimmt nicht Kinderfreundlich. In Zukunft werden sich die Probleme zuspitzen, die überwiegende Teil der Japaner ist Erwachsen und hat keine Kinder. Darüber hinaus haben ein Großteil von ihnen ihre Arbeit verloren. Im Klartext sie sind obdachlos, wer jetzt rechnen der weiß wo diese Gesellschaft in wenigen Jahren sein wird.
In Deutschland sind die Probleme nicht ganz so wild... also seien Sie recht froh das Sie in Deutschland leben. Obwohl Altersarmut auch nicht unwahrscheinlich ist...
philosophum mansisses.
Ob Japan von einem "grausamen Geist" beseelt ist, ueberlasse ich Ihren Spekulationen.
Mit Sicherheit ist aber Japan nicht kinderfeindlich! Natuerlich rede ich nicht von verwaisten Spielplaetzen, die unter Autobahen gebaut worden sind - geplant von irgendwelchen Whisky- und Hostessbenebelten Buerokraten.
Von solchen Ausnahmen abgesehen, gelten Kinder als Bereicherung und mitnichten als Belastung. Ich wuenschte, deutsche Kinder haetten solche starken sozialen und emphatischen Kompetenzen wie japanische.
********************************
Ich gehe, damit ich wiederkommen kann.
Ich rede nicht sondern Ich schreibe. Auch wenn ich jetzt Ihnen an den Kopf stoße, ich schreibe nicht über Deutschland sondern, über Japan bzw. über die Hauptinsel.
In Deutschland gab und gibt es solche Dinge schon, zu meiner Zeit hießen jene Ausflüge ins Altersheim "Projektwochen". Aber Ich muss erwähnen Ich war nicht in einem Staatlichen Kindergartens. Heute werden zugegebener maßen ganz andere Anforderung an die Kinder gestellt immer Auge ist die Karriere.. tut mir leid aber so ist die Welt!
In Japan leben die Menschen auf einer begrenzten Landfläche, Migration findet also auch kaum statt. Die Regierung wällst schon seit Jahrzehnte jede Verantwortung auf die Nächte Generation ab. Darum sehe ich das "kritisch" wenn so ein Projekt in Japan hochgefahren wird.
Was ist Demenz? Es wäre einfach es als "Alterverwirrtheit" darzustellen, natürlich gibt es verschieden Starke Ausprägungen von Demenz. Und einigen Fällen kann diese sogar gefährlich werden, die Menschen sind nicht böse, sie sind Geistig nicht auf der Höhe. Das ist in Deutschland nicht so ein Problem wenn ein Dement kranker Mann sein Hose runter zieht und das vor versammelter Kinder-schaft, in Japan hingegen schon.
Weil die Japaner sind einer wertende Gesellschaft, sie bewerten sogar Menschen.
Ich bin da extrem Skeptisch, weil die Probleme Japans sind unglaublich.
Echte Altersarmut, man hat noch nicht mal ein Japanisches Wort für solche Menschen. Man nennt sie einfach "Homeless", das ist grausam. Diese Generation an Kinder, wird eher als "Lösung" für alle Probleme gesehen, nur wie gesagt das wird nicht funktionieren. Weil es auch nicht in der Vergangenheit funktioniert hat.
Und das ist ganz bestimmt nicht Kinderfreundlich. In Zukunft werden sich die Probleme zuspitzen, die überwiegende Teil der Japaner ist Erwachsen und hat keine Kinder. Darüber hinaus haben ein Großteil von ihnen ihre Arbeit verloren. Im Klartext sie sind obdachlos, wer jetzt rechnen der weiß wo diese Gesellschaft in wenigen Jahren sein wird.
In Deutschland sind die Probleme nicht ganz so wild... also seien Sie recht froh das Sie in Deutschland leben. Obwohl Altersarmut auch nicht unwahrscheinlich ist...
Aus der Sicht der neuen Ich-kann-Schule ist das Ex-per-i-ment, das sich mit Kindern und Alten in Japan ergeben hat, ein SOG-Experiment. Im Gegensatz zu den üblichen pädagogischen Abläufen, die alle auf DRUCK basieren. Leben lebt durch SOGwirkung: die Pflanzen ZIEHT es der Sonne entgegen, sie werden ihr nicht entgegengedrückt. Auch der Mensch richtet sich auf, wenn die Sonne herauskommt, er wird ihr nicht entgegengedrückt. Und dennoch konstruiert er alles und versucht es auf einem Niveau DURCHZUDRÜCKEN, das äußerlich dem SOG-Modell möglichst nahe kommt, innerlich jedoch das gerade Gegenteil IST.
Der Unterschied zwischen SEIN und gemachtem SCHEIN drängt sich für uns, da wir in unserem Perfektionsstreben, die SOG-Praxis aus unserem Bewusstsein fast völllig verdrängt haben, immer wieder durch "Zufall" in unser Leben. Einen Zu-Fall, den uns das leben schenkt, damit wir endlich auch unsere zweite Hälfte erkennen und annehmen und verstehen lernen.
Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen: oft sogar ohne dass es wehtun muss. Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
"Ich glaub an Dich. Schließ Dich mir an, dann sind wir schon zwei!" fjn
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