Kohlenstoff Einmal Atmosphäre und zurück
Der komplexe Kreislauf des Kohlenstoff ist aus dem Gleichgewicht geraten. Eine Infografik zeigt, welchen Weg das Lebenselement auf der Erde nimmt

© Henrik Hofmeister/ZEIT Grafik
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Der Kohlenstoffkreislauf ist aus dem Gleichgewicht geraten. Welche Wege nimmt das Element auf der Erde?
Kohlenstoff ist das vierthäufigste Element im Universum, das dritthäufigste im menschlichen Körper. Und Kohlenstoff, kurz C, ist ein Partytier: Kein anderes Element ist so verbindungsfreudig.
Ohne Kohlenstoff kann sich kein organisches Leben entwickeln, das Element ist zentral für die Energieversorgung von Tieren und Pflanzen.
In der Atmosphäre dient es als Thermostat des Planeten. Darum berechnen Forscher jene C-Mengen, die jährlich zwischen Meeren, Lufthülle, Biosphäre und Gestein ausgetauscht werden, den »Kohlenstoffkreislauf«.
Folgen Sie dem Lauf des Elements in einer Infografik, die Sie hier als PDF herunterladen können.
Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Kohlenstoff und die Systeme die das Element speichern und aufnehmen.
Illustration: Henrik Hofmeister, Recherche: Stefan Schmitt
- Datum 20.07.2009 - 13:04 Uhr
- Serie Wissen in Bildern
- Quelle DIE ZEIT, 16.07.2009 Nr. 30
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Gemessen am heutigen Wissensstand reicht der Artikel gerade noch für die Grundschule. Didaktisch allerdings mangelhaft.
In geologischen Zeiträumen gerechnet ist der CO2 Gehalt ständig gesunken, heisst die Produktion hat die Atmung immer übertroffen. Es besteht also kein Grund den CO2 Anstieg zu verteufeln.
2. Es macht keinen Sinn den CO2 Kreislauf unabhängig vom Wasserkreislauf zu erklären. Warum enthalten beispieilsweise indianische Muschelabfallhaufen vor 1000 oder 2000 Jahren mehr Mangan und Barium.
3.Sie haben den Hauptpunkt der heutigen Diskussion nicht verstanden:
Es geht darum zu verstehen, wie sich das Gleichgewicht zwischen CO2 ist gleich Erwärmung der Erde und Luftverschmutzung ist gleich Abkühlung einstellt.
4. Ohne Berücksichtigung des Weltalls
5. Gehen Sie einfach mal davon aus, dass wir uns der nächsten Kaltzeit nähern
- dies gibt die Erdpräzession vor.
Zu 1. Die Fixierung von CO2 war in der Vegangenheit tatsächlich größer als die Atmung. Aber dies konnte nur geschehen da Kohlenstoff irgendwo dauerhaft abgelagert wurde (Kohle, Erdöl, Erdgas ...). Wenn wir nun aber innerhalb von einigen Jahrzehnten eben diese über Jahrmillionen entstandenen Kohlenstoffspeicher wieder zu CO2 umsetzen, löst sich Ihr erstes Argument in Luft auf.
Zu 2. Was Barium und Mangan mit dem Kohlenstoffzyklus zu tun haben, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Zu 3. Luftverschmutzungen müssen nicht zwangsläufig zu einer Abkühlung führen. Zum Beispiel begünstigen die von den großen Containerschiffen ausgestoßenen Russpartikel die Wolkenbildung über den Oceanen, deren Anteil am Treibhauseffekt meines Wissens noch nicht wirklich verstanden ist.
Zu 4. Da es in der Grafik nicht um den Energiehaushalt der Erde sondern nur um den Kohlenstoffkreislauf geht, kann man das Weltall getrost vergessen. (Nur Wasserstoff und Helium können in relevanten Mengen die Atmosphäre verlassen - Kohlenstoff ist dafür viel zu schwer.)
Zu 5. Ich bin kein Astronom aber die Präzession der Erde ist eine Angelegenheit von weit mehr als 10000 Jahren und daher für die aktuelle Klimadebatte irrelevant. (Wenn es dann in ein paar tausend Jahren wieder kälter wird, nützt uns das für die nächsten Jahrhunderte, die wir hier überleben wollen, leider gar nichts.)
Wo ist das Treibhausdach, wo die CO2-Emission
(Atmung) der Weltbevölkerung?
1.Der aktivste Pool für Kohlenstoff und Wasser ist die Atmosphäre, hier in der Zeit-Grafik mit 700-750 beziffert. Dieser Wert ist wahrscheinlich von der Erdöl oder Autoindustrie frei erfunden. Odum beispielsweise spricht in den 80er von 2300.
Der grösste Pool wäre das Meer, hier liegt allerdings der grösste Teil des Kohlenstoffs als Karbonat vor.
Die Lithosphäre lassen wir einfach einmal unberücksichtigt und odnen die Vulkane dem Sedimentkreislauf zu.
Die Bilanz von Ein- und Auslagerung im Meer ist in der Zeitgrafik verschleiert und kann nur mühsam mit Kopfrechnen festgestellt werden.
Die Gretchenfrage wäre wieviel organischer Kohlenstoff geht an toten Kohlenstoff verloren.
Damit wäre die Frage der Klimadiskussion falsch gestellt
2. Barium und Mangan sind Indikatoren, die anzeigen wieviel kohlensaures Regenwasser durch den Humus hindurch in den Boden eindringen. Die Bilanz ist seit 1000 Jahren rückläufig. In der Zeitgrafik wurde beim Boden ein output von 60 angegeben; kein input mehr. Heisst die Landwirte würden durch Plügen 60 freisetzen, die fossilen Brennstoffe lägen hingegen bei 8,4.
Bei der Zeitgrafik ist der input in der Vegetation 121, liegt wahrscheinlich an grossen Aufforstung weltweit?!
3. Der begrenzende Faktor des Algenwachstums wird das Vitamin B12 sein.
4. Der Verlust des Wassers an den Weltraum ist ungefähr 5 Prozent des zirkulierenden Grundwassers.
5. Es ist ZEIT sich von der kausalen Diskussion, die nur ein Faktenaustausch ist, zu verabschieden.
Bei der Zeit geht es nicht um 10 000 Jahre sondern darum, wie sich Wellen gegenseitig aufschaukeln. Der Umschwung verläuft wahrscheinlich von heute auf morgen.
Das Sommerwetter 2009 könnte auch an einer Taupunktdiskussion aufgehängt werden ...
6. usw ich will ja hier kein Coreferat schreiben.
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