ChinaTödliche Harmonie

Im Einheitswahn zerstört China das kulturelle Erbe seiner Minderheiten von 

Kashgar

Verlust: Peking hat begonnen, die Altstadt von Kashgar abzureißen  |  © Guang Niu/Getty Images

Man könnte ja mal den Versuch wagen, sich mit verbundenen Augen in ein Flugzeug zu setzen und irgendwo nach China zu fliegen. Man steigt aus, setzt sich ins Taxi, nimmt die Augenklappe ab und fragt: Wo bin ich? Smog, Stadtautobahnen, vielstöckige Wohnhäuser – so gleichförmig, als seien sie von der Stange. Könnte Peking sein. Oder Chengdu, 1500 Kilometer entfernt. Oder jede x-beliebige der mehr als 160 anderen Millionenstädte.

Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Helden und Stadtverrückten. Und doch ähneln sich ihre Gesichter seit einigen Jahren so sehr, als habe es diese Geschichten nie gegeben. Weil sie alle dem gespenstisch gleichen Plan folgen müssen, der schon im Ansatz, in Peking und Shanghai, nicht funktioniert. Einem Plan, der zu schnell zu viel will, zu sehr nach dem Wohin fragt und so gar nicht nach dem Woher.

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Soeben hat die Stadtverwaltung in der uigurischen Stadt Kashgar begonnen, die Altstadt abzureißen. Kashgar ist das kulturelle Zentrum der chinesischen Provinz Xinjiang, in der es in der vergangenen Woche zu schweren Ausschreitungen zwischen Han-Chinesen und muslimischen Uiguren kam. Die Altstadt Kashgars ist ein architektonisches Kleinod, ein jahrtausendealtes Labyrinth traditioneller Lehmhäuser, Zeugnis der einzigartigen Kultur an der Seidenstraße. Man wolle doch nur, so die Stadtverwaltung, die Bewohner vor Erdbeben schützen.

Die allerdings glauben, dass hinter der Modernisierung noch ganz andere Absichten stecken: Die Unzufriedenheit der uigurischen Minderheit mit der chinesischen Herrschaft ist groß, immer wieder kommt es zu Anschlägen, und nicht wenige argwöhnen, dass die Regierung die Bevölkerung vor allem stärker kontrollieren und assimilieren wolle.

Der Plan, dem die Modernisierung Kashgars folgen soll, scheint auch diesmal der ewig gleiche zu sein: Alles, was alt, schief und schmutzig ist, kommt weg, breite Straßen werden durch die Brachen geprügelt, ein kleiner Rest wird touristentauglich aufgehübscht. So wird auch in Kashgar geschehen, was in anderen traditionellen Städten Alltag ist: Die meisten der alten Bewohner werden umgesiedelt, in ihre Häuser ziehen Händler ein, die Kunsthandwerk und fröhlichen Traditionskitsch verkaufen.

Leserkommentare
  1. Es gibt keine Demokratie. Minderheiten werden systematisch unterdrückt. Der Polizeiapparat geht rigoros gegen freie Meinungsäusserungen vor, die Justiz ist ein willfähriger Vasall der herrschenden Schicht. Für diese Situation gibt es in den politischen Wissenschaften eine eindeutige Bezeichnung.
    Was nun den Umgang mit historischen Gebäuden und Stadtteilen angeht, da allerdings wird Kritik aus Deutschland kompliziert, denn es waren deutsche Stadtplaner, die das Wenige, was die allierten Bomberverbände stehen gelassen haben, der Idee von der "autogerchten Stadt" opferten. Und das war in den 60/70ern. Und jeder, der dagegen war, war ein kommunistischer Spinner, der "nach drüben" gehen sollte.
    Weil es leicht fallen sollte, auf mit Pflanzenschutzmitteln kontaminierten Tee, giftige Kinderspielzeuge und Computerbauteile mit klappernden Lüftern zu verzichten: Machen sie das so. Und nicht vergessen: Es gibt ein demokratisches China, aus dem Produkte in hervorragender Qualität zu uns kommen: die Republik Taiwan.

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    • ziyou
    • 19. Juli 2009 20:05 Uhr

    die Republik Taiwan
    Korrektur: Republic of China

    die Tawainesen nennen ihr Land "RoC".

  2. "Kashgar ist das kulturelle Zentrum der chinesischen Provinz Xinjiang,"

    Ich bezweifele, dass die Autorin jemals in Kashgar war, geschweige denn in Xinjiang. Kashgar ist ein Provinznest, in einer Reihe mit Hetian oder Akesu.

    Wahrscheinlich ist der ganze Artikel aber sowieso nur irgendwo abgekupfert,
    auf Yahoo Amerika gab es vor kurzem einen aehnlichen Artikel, meine ich.

    " Die Altstadt Kashgars ist ein architektonisches Kleinod, ein jahrtausendealtes Labyrinth traditioneller Lehmhäuser, Zeugnis der einzigartigen Kultur an der Seidenstraße. "

    In Wirklichkeit sind das nur ein paar Lehmhuetten ohne Sanitaereinrichtungen, und die Bewohner freuen sich, neue Wohnungen zu bekommen. Aber vielen westlichen Sozialromantikern ist das ja egal. Mit Sicherheit wuerden Sie daheim auch in aehnlichen Behausungen leben wollen, nur um den japansichen Touristen zu gefallen.

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    Es geht nicht darum, dass die Lehmhäuser keine sanitären Einrichtungen haben. Viele dieser Häuser sind ohnehin nicht mehr bewohnt, dennoch sind sie als geschichtliches und kulturelles Erbe von hohem Wert für die Uiguren (und auch, wie Sie richtig schreiben, ein wichtiges touristisches Ziel und somit von wirtschaftlicher Bedeutung). Spätestens durch den drohenden Abriss sind sie - für die Uiguren, aber die fragt eher niemand - ein Symbol für die Bedrohung der uigurischen Kultur geworden. Ihr Abriss hat aus diesen Gründen keine Unterstützung in der uigurischen Bevölkerung und würde nur zu weiterer Unzufriedenheit führen.

    Wenn man den Uiguren moderne Häuser bauen will, was ja nichts Schlechtes ist, kann man es völlig problemlos an anderer Stelle tun.

    Egal wie, die Entscheidung über solche städtebaulichen Maßnahmen liegt laut Autonomiegesetzen bei den Uiguren selbst. Falls die Zentralregierung den Abriss durchdrückt (noch ist es ja nicht passiert), beugt sie leider wieder einmal das Recht der Uiguren auf Selbstbestimmung in inneren Angelegenheiten.

  3. meine chin. Arbeitskollegen waren letztes Jahr in Yunnan, einer Provinz im Sueden. Eine Provinz mit vielen Minderheiten, ich kann diese gar nicht aufzaehlen. Die Kollegen sind mit einer Reisegruppe aus Shanghai geflogen, 2 bis 3 h Flugzeit sind das, dann ein paar h mit dem Bus weiter.
    5 Tage Urlaub verbracht und wieder zurueck im Buero gab es wunderbare Bilder Dia Shows, die Bilder haben unsere Kollegen mit Ihren teuren Spiegelreflex Kameras gemacht. Auf der einen Seite wurden hier Fotografisch technische Gespraeche gefuehrt und auf der anderen Seite die Urlaubsszene durchgesprochen. Was fuer tolles Essen...aber in Shanghai schmeckt es besser. Was fuer eine gruene Natur...das vermissen wir in Shanghai auch. Und hier, das sind die Minderheiten in ihren Trachten, in ihren traditionellen Haeusern, da haben die Minderheiten einen Tanz aufgefuehrt. Jung und Alt waren zu sehen auf den Bildern.
    Interessant war eine Tafel auf Chinesesisch, mein Kollege hat uebersetzt, das der Staat hier Jahr fuer Jahr einen Betrag X investiert um die Lebensqualitaet zu erhoehen. Eine Schule die Hochchinesisch unterrichtet, Strassen, Sanitaeren Einrichtungen, Hotels. Alles mit Geldern aus Peking!

    Diese Investitionen sind natuerlich in Firmen geflossen die von Han Chinesen gefuehrt werden, natuerlich auch das die mehr Erfahrung haben im Bau als einer der aus der Tourismusbranche kommt. Aber die Bauarbeiter koennten wenigstens aus der Minderheiten Gruppe kommen. Die Lehrer an der Schule koennten doch auch die Sprache, Kultur und Geschichte der Minderheiten vermitteln.

    Uiguren, Tibeter und wahrscheinlich die Mongolen bilden doch die groesste Gruppe von Minderheiten in China. Daher ist deren Intergration schwieriger als die der 53 anderen Volksgruppen.

    Aber ich sehe vorraus, das China wesentlich schneller und besser auf diese Integrationsprobleme reagiert als Europa mit Ihren Einwanderern! Wie sie das erreicht wird ist ein chin Geheimniss.

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    • reven
    • 19. Juli 2009 15:23 Uhr

    Aber die Bauarbeiter koennten wenigstens aus der Minderheiten Gruppe kommen.

    echt?

    http://209.85.129.132/sea...

    zitat:

    "Für den Bau der Bahn sowie die technische Unterstützung der Strecke mit Strom, Telefon etc. wurden nach chinesischen Regierungsquellen für die Dauer des Bahnbaus permanent 67.000 chinesische Fachkräfte sowie saisonal
    16.000 lokale Hilfskräfte beschäftigt (ICT 2003). Wenn überhaupt, so sind einheimische tibetische Arbeitskräfte nur saisonal, also kurzzeitig eingesetzt worden, und hier wiederum überwiegend als unausgebildete Hilfskräfte mit niedrigem Lohn. Aufgrund der Chinaweiten Vergabe der Aufträge
    an Konsortien dürften die technisch anspruchsvollen Bauarbeiten der Großprojekte weitgehend von eingewanderten Han-Chinesen durchgeführt worden sein.
    [...]
    Dies ist ein Beispiel dafür, was auch alle (westlichen) Berichte oder Untersuchungen bestätigen, dass die in Tibet erwirtschafteten Profite weitgehend chinesischen Geldgebern bzw. den im Dienstleistungsbereich oder der Bauwirtschaft tätigen chinesischen Einwanderern zugute kom-
    men.

    "

    Uiguren, Tibeter und wahrscheinlich die Mongolen bilden doch die groesste Gruppe von Minderheiten in China.

    Das ist auch nicht richtig.Die Zhuang bilden mit 16 Millionen Menschen die größte Minderheit Chinas.Die zweitgrößte Minderheitengruppe sind die Mandschuren (10 Millionen).

    http://www.ibiblio.org/ch...

    Zitat:"

    The People's Republic of China (PRC) officially recognizes 56 distinct ethnic groups, the largest of which are Han Chinese, who constitute about 91.9% of the total population. Large ethnic minorities include the Zhuang (16 million), Manchu (10 million), Hui (9 million), Miao (8 million), Uighur (7 million), Yi (7 million), Tujia (5.75 million), Mongolian (5 million), Tibetan (5 million), Buyi (3 million), and Korean (2 million).
    "

    • reven
    • 19. Juli 2009 15:52 Uhr

    Dass manche ethnische Minderheiten Chinas wie die Zhuang keine politische separatistische Bewegung entwickelt haben, liegt es vorallem daran, dass sie seit 2000 Jahren keine eigenen Staaten gegründet und kein eigenes Staatswesen entwickelt haben.Tibet war hingegen vor 1950 nie von han-Chinesischen Kaiserreichen beherrscht worden.

    Die Seidenstraße in Xinjiang wurde auch nur zeitweise von han-chinesischen Garnisonen während der Han-Zeit und Tang-Zeit kontrolliert.Die Han-Chinesen waren deshalb vor 1949 nur eine sehr kleine Minderheit in Xinjiang. Die "Autonome Region Guangxi der Nationalität Zhuang" wurde aber seit mehreren Jahrhunderten von Han-Chinesen beherrscht und massiv besiedelt.Heute machen die Han-Chinesen über 60% der Bevölkerung Guangxis aus.

    • hede
    • 19. Juli 2009 16:11 Uhr

    Aber ich sehe voraus, das China wesentlich schneller und besser auf diese Integrationsprobleme reagiert als Europa mit Ihren Einwanderern!

    Tibeter und Uiguren sind eigenene Völker, sie sind keine Einwanderer, China hat sich Ihr angestammtes Gebiet einverleibt und weigert sich, die vertraglich zugesicherte Autonomie anzuerkennen.

    Ich will sehr hoffen, das Europa sich kein Beispiel an der Reaktionen Chinas auf Probleme nimmt und auch weiterhin auf Folter, Massenverhaftungen und Gewalt verzichtet.

    Was China will, ist Assimilierung, keine Integration.

    • reven
    • 19. Juli 2009 15:23 Uhr

    Aber die Bauarbeiter koennten wenigstens aus der Minderheiten Gruppe kommen.

    echt?

    http://209.85.129.132/sea...

    zitat:

    "Für den Bau der Bahn sowie die technische Unterstützung der Strecke mit Strom, Telefon etc. wurden nach chinesischen Regierungsquellen für die Dauer des Bahnbaus permanent 67.000 chinesische Fachkräfte sowie saisonal
    16.000 lokale Hilfskräfte beschäftigt (ICT 2003). Wenn überhaupt, so sind einheimische tibetische Arbeitskräfte nur saisonal, also kurzzeitig eingesetzt worden, und hier wiederum überwiegend als unausgebildete Hilfskräfte mit niedrigem Lohn. Aufgrund der Chinaweiten Vergabe der Aufträge
    an Konsortien dürften die technisch anspruchsvollen Bauarbeiten der Großprojekte weitgehend von eingewanderten Han-Chinesen durchgeführt worden sein.
    [...]
    Dies ist ein Beispiel dafür, was auch alle (westlichen) Berichte oder Untersuchungen bestätigen, dass die in Tibet erwirtschafteten Profite weitgehend chinesischen Geldgebern bzw. den im Dienstleistungsbereich oder der Bauwirtschaft tätigen chinesischen Einwanderern zugute kom-
    men.

    "

    Uiguren, Tibeter und wahrscheinlich die Mongolen bilden doch die groesste Gruppe von Minderheiten in China.

    Das ist auch nicht richtig.Die Zhuang bilden mit 16 Millionen Menschen die größte Minderheit Chinas.Die zweitgrößte Minderheitengruppe sind die Mandschuren (10 Millionen).

    http://www.ibiblio.org/ch...

    Zitat:"

    The People's Republic of China (PRC) officially recognizes 56 distinct ethnic groups, the largest of which are Han Chinese, who constitute about 91.9% of the total population. Large ethnic minorities include the Zhuang (16 million), Manchu (10 million), Hui (9 million), Miao (8 million), Uighur (7 million), Yi (7 million), Tujia (5.75 million), Mongolian (5 million), Tibetan (5 million), Buyi (3 million), and Korean (2 million).
    "

    • reven
    • 19. Juli 2009 15:52 Uhr

    Dass manche ethnische Minderheiten Chinas wie die Zhuang keine politische separatistische Bewegung entwickelt haben, liegt es vorallem daran, dass sie seit 2000 Jahren keine eigenen Staaten gegründet und kein eigenes Staatswesen entwickelt haben.Tibet war hingegen vor 1950 nie von han-Chinesischen Kaiserreichen beherrscht worden.

    Die Seidenstraße in Xinjiang wurde auch nur zeitweise von han-chinesischen Garnisonen während der Han-Zeit und Tang-Zeit kontrolliert.Die Han-Chinesen waren deshalb vor 1949 nur eine sehr kleine Minderheit in Xinjiang. Die "Autonome Region Guangxi der Nationalität Zhuang" wurde aber seit mehreren Jahrhunderten von Han-Chinesen beherrscht und massiv besiedelt.Heute machen die Han-Chinesen über 60% der Bevölkerung Guangxis aus.

    • hede
    • 19. Juli 2009 16:11 Uhr

    Aber ich sehe voraus, das China wesentlich schneller und besser auf diese Integrationsprobleme reagiert als Europa mit Ihren Einwanderern!

    Tibeter und Uiguren sind eigenene Völker, sie sind keine Einwanderer, China hat sich Ihr angestammtes Gebiet einverleibt und weigert sich, die vertraglich zugesicherte Autonomie anzuerkennen.

    Ich will sehr hoffen, das Europa sich kein Beispiel an der Reaktionen Chinas auf Probleme nimmt und auch weiterhin auf Folter, Massenverhaftungen und Gewalt verzichtet.

    Was China will, ist Assimilierung, keine Integration.

  4. Die verschiedenen Perspektiven einer gleichen Sache:

    Peking hat mehr als 3 Milliarden RMB, also ungef. 330 Mio. Euro, aus der Zentralregierung in den Bau der Infrastruktur von Kashgar investiert, um den Lebensstandard der Leute von Kashgar zu erhöhen. Das heisst hier eine kuturelle Zerstörung. Wenn kein Geld an die uigurischen Städte fliesst, heisst es eine Diskriminierung und Unterdrückung des uigurischen Volkes.

    Allerdings, haben die Uigure nicht das Recht, in schönen Wohnungen zu leben oder auf Autobahn zu fahren? Nur die Deutschen haben das Recht? Der Autor kritisiert die Art und Weise, dass der Bauplan nicht mit berücksitigt hat, die Kultur vor Ort besser zu pflegen, das ist gut. Diese kritischen Perspektive brauchen wir immer. Aber keine Halb-Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist: Die Pekinger Regierung hat 330 Mio. Euro in die Stadt investiert, aus Steuerzahlern von ganz China, doch wie benutzt man, vor allem der uigurische Bürgermeister von Kashgar, dieses Finanzmittel? Diese Frage ist konstruktiv. Im Großen und Ganzen: Es ist keine schlechte Sache, dass man Geld von der Zentralregierung bekommen kann, um einheimische Wirtschaft zu verstärken. Der Journalist hier hat kein Recht, diese Investierung zu kritisieren. Was für eine Denkweise ist das?

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    • hede
    • 19. Juli 2009 16:33 Uhr

    kommt hauptsächlich den eingewanderten Han-Chinesen zu Gute. Von den 100 Millionen ärmsten Chinesen z. B. gehören ca. 50 % einer Minderheit an, die Minderheiten bilden aber nur ca 8 % der Bevölkerung.

    Was die Uiguren vor allem haben, ist das Recht, auf wirtschaftliche, kulturelle und politischen Autonomie! Das hat China vertraglich zugesichert und nie eingehalten.

    • hede
    • 19. Juli 2009 16:33 Uhr

    kommt hauptsächlich den eingewanderten Han-Chinesen zu Gute. Von den 100 Millionen ärmsten Chinesen z. B. gehören ca. 50 % einer Minderheit an, die Minderheiten bilden aber nur ca 8 % der Bevölkerung.

    Was die Uiguren vor allem haben, ist das Recht, auf wirtschaftliche, kulturelle und politischen Autonomie! Das hat China vertraglich zugesichert und nie eingehalten.

    Antwort auf "Die verschiedenen"
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    "kommt hauptsächlich den eingewanderten Han-Chinesen zu Gute. Von den 100 Millionen ärmsten Chinesen z. B. gehören ca. 50 % einer Minderheit an, die Minderheiten bilden aber nur ca 8 % der Bevölkerung. "

    Bitte belegen Sie Ihre Behauptung.

    Bitte vergessen Sie nicht, dass die uigurische Separatistin Kadeer war früher in China auch eine Billionärin. Woher ist ihr Reichtum in Kürze gekommen? Weil sie gute Geschäfte gemacht und kein Steuer gezahlt hätte. Was würden das deutsche Steueramt und das Gericht tun, wenn ein Deutscher kein Steuer zahlt? Ich bitte um Ihre Antwort.

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