Wasserkrise Unser täglich WasserSeite 2/2
Dass es so ist, ist seit Langem bekannt; dennoch vergeht kaum eine internationale Problemkonferenz ohne neuerliche Warnung vor den Kriegen der Zukunft, die nicht nur am, sondern um Wasser geführt werden würden. Am besten sind solche Warnungen wohl als hilflose Versuche zu deuten, ein Gefühl für die Dringlichkeit eines Problems zu erzeugen, das in weiten Teilen der Welt völlig unbekannt ist.
Bislang aber hat niemand oder fast niemand je um Wasser Krieg geführt; lediglich im Nahostkonflikt, in dem bekanntlich jede Frage umstritten ist, herrscht unter den Fachleuten Uneinigkeit darüber, ob der Streit um Wasser zu den Kriegsursachen zu zählen sei.
Für die überwiegend friedliche Lösung von Wasserkonflikten gibt es eine Reihe einleuchtender Ursachen. Strategisch gesehen, hat das flussaufwärts gelegene Land stets die Oberhand. Selbst wenn eine flussabwärts gelegene Macht militärisch weit überlegen sein sollte, argumentiert der amerikanische Wasserexperte Aaron T. Wolf, könnte ein flussaufwärts gelegener Kontrahent mühelos Vergeltung üben, indem er das Wasser verseuchte.

Wassermangel heute: Vor allem im Norde Afrikas und in Südostasien herrscht Trockenheit
Wichtiger als dieses Argument dürften die Früchte der Zusammenarbeit sein, auf die Anlieger gemeinsam genutzter Gewässer bei aller Konkurrenz nicht verzichten wollen. Flussaufwärts gelegene Dämme können nicht nur Strom erzeugen, sondern zugleich den Wasserstand im Unterlauf regulieren – ein großer Nutzen für alle Beteiligten. Weltweit regeln daher mehr als 3600 Abkommen den Umgang mit dem Wasser grenzüberschreitender Flüsse. Unkooperatives Verhalten, andererseits, rächt sich selbst ohne absichtliche Vergeltung. Als Indien vor einigen Jahren das Wasser aus einem Arm des Ganges nach Kalkutta umleitete, um damit dort den Hafenschlick ins Meer zu spülen, waren die ökologischen Folgen im benachbarten Bangladesch katastrophal. Die Fluchtwelle aber, die daraufhin einsetzte, suchte auch etliche indische Städte heim.
Und schließlich gibt es ein einleuchtendes ökonomisches Argument gegen den Krieg ums Wasser: Er lohnt sich nicht. »Für die Kosten einer Woche Krieg«, zitiert Aaron T. Wolf einen israelischen Militärexperten, »könnte man fünf Meerwasserentsalzungsanlagen bauen.« Oder man könnte, würde Anthony Allan hinzufügen, virtuelles Wasser kaufen.
6. Was können wir tun – politisch?
Das virtuelle Wasser, das sich in Lebensmitteln verbirgt, kann die Not verschärfen, es kann aber auch ein Instrument sein, Krisen zu entspannen. Trockene Länder können virtuelles Wasser importieren, und sie tun es bereits. Viele Länder in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten führen virtuelles Wasser in Form von Getreide ein; in Israel und Jordanien beträgt der Anteil des Importgetreides sogar etwa 90 Prozent.
Dass Deutschland Kaffee, Tee und Kakao aus trockenen Regionen einführt, wäre weniger schlimm, wenn es im Gegenzug Getreide exportierte. Das könnte es auch – gäbe es nicht die europäische Agrarpolitik. Vier Millionen Hektar fruchtbaren Landes mitten in einem natürlichen Grüngürtel der Erde hat die EU auf Kosten der Steuerzahler dem Ackerbau entzogen. Hier könnte Weizen wachsen, der die Not in trockenen Erdteilen lindert.
Europa braucht eine andere Agrarpolitik – das ist eine erste Antwort auf die Frage nach den Möglichkeiten der Politik. Zwei weitere Antworten liegen nahe: Alles, was den Klimawandel verlangsamt, trägt dazu bei, die Wasserkrise zu entschärfen. Hilfreich ist schließlich auch jede Form von politischem Druck auf die Eliten in den armen und trockenen Ländern, der sie dazu bewegt, ihre eigenen Möglichkeiten, Wasser zu sparen, endlich zu nutzen.
7. Was können wir tun – technisch?
Mikrofilter können trinkbares Wasser aus den schmutzigsten Quellen gewinnen, mit Tröpfchenbewässerung durch Rohre können Bauern die Wurzeln ihrer Pflanzen versorgen, fast ohne dass Wasser durch Verdunstung verloren geht. In Zisternen und unterirdischen Speichern können die Bewohner trockener Regionen Regenwasser auffangen und für Dürrezeiten aufbewahren. Und Solarstrom aus der Sahara könnte Meerwasserentsalzungsanlagen für die zunehmend trockene Küste des Maghreb betreiben. Möglich ist vieles, wenn man es sich leisten kann – und wenn man es will.
Der Verein BORDA hat seine Geschäftsstelle in einem Gewerbegebiet in der Bremer Neustadt. BORDA bedeutet Bremen Overseas Research and Development Association. Diese kleine Hilfsorganisation entwickelt seit über 30 Jahren Kläranlagen, simple Gebilde, die den Verhältnissen in heißen trockenen Ländern angepasst sind. Sie kommen ohne bewegliche Teile und Elektrizität aus, sind wartungsarm, und dennoch schaffen sie es, menschliche Fäkalien allein mit Sonnenkraft in Kompost zu verwandeln und das Spülwasser der Toiletten so weit aufzubereiten, dass es zur Bewässerung taugt. Nebenbei entsteht so viel Biogas, dass, beispielsweise, eine Schule mit einer Kläranlage dieser Bauart ihre Küche betreiben kann.
Auf den ersten Blick ist das genial, auf den zweiten Blick ist es ein Skandal. Die BORDA-Anlagen werden durch keinerlei Patent geschützt, jeder könnte sie nachbauen. Wie kommt es, dass sich diese Technik nicht längst weltweit durchgesetzt hat?
Der Mangel an Kläranlagen ist ein Problem von globaler Dimension, denn vielerorts ist die Wasserkrise eine Abwasserkrise. Die Flüsse, die Chinas Städte durchströmen, sind oftmals fließende Kloaken, deren Wasser nicht einmal zur Bewässerung von Feldern taugt, geschweige denn als Trinkwasser. Und in den Elendszonen rund um die wachsenden Megacitys der Welt verseucht eine ungeklärte Brühe aus menschlichen Fäkalien das Grundwasser.
Ein Blick auf die Karte im Bremer BORDA-Büro: Tansania, Sambia und Simbabwe weisen Fähnchen auf, ebenso Afghanistan, Indonesien, die Philippinen, aber auch Südafrika und sogar die Atommächte Indien und China.
Wie ist das möglich? Das reiche China ist auf deutsche Entwicklungshilfe angewiesen, um mitten im glitzernden Stadtteil Shanghai-Pudong, mit seinem neuen Flughafen und dem Transrapid, eine einzelne Lowtech-Kläranlage zu errichten, wie es sie längst zu Millionen geben müsste. Warum versagt diese aufgeklärte Diktatur dermaßen, obwohl ihr die Lebensbedingungen ihrer Armen angeblich so am Herzen liegen? Und warum machen es die aufstrebenden Demokratien Indien und Südafrika nicht besser?
Der Grund ist die blinde Orientierung an westlichen Vorbildern – an Vorbildern also, die in regenreichen Ländern entwickelt wurden und nur dort sinnvoll sind.
Die Chinesen, sagt der stellvertretender BORDA-Chef Stephan Reuter, seien durchaus imstande, gut funktionierende Kläranlagen zu konstruieren. Sie seien daran nur nicht interessiert. Die BORDA-Anlage in Shanghai konnte Reuters Angaben zufolge nur aus einem Grund entstehen: weil sie als deutsches Importprodukt prestigeträchtig genug ist, um die lokalen Granden der KP zu beeindrucken.
In Indien liegen die Dinge ähnlich. Selbst in den Slums, sagt Reuters indischer Partner Kunal Kumar, Kreisdirektor im Bezirk Jalgaon, legten die Bewohner gewöhnlich mehr Wert auf Fernseher und Kühlschränke als auf einen halbwegs hygienischen Umgang mit ihrem Abwasser. Und in Südafrika muss Reuters lokaler Partner Chris Buckley, Umweltforscher in Durban, mit dem Image des Ökospinners leben. Kein Wunder, sagt er selbst – drei Generationen südafrikanischer Ingenieure seien mit amerikanischen Lehrbüchern groß geworden. Aus ihrer Sicht muss eine Kläranlage so aussehen und funktionieren wie in den USA und in Europa. Sie muss, mit anderen Worten, groß, teuer und wartungsintensiv sein und viel Energie verbrauchen.
- Datum 31.07.2009 - 16:29 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Serie Nachhaltigkeit
- Quelle DIE ZEIT, 16.07.2009 Nr. 30
- Kommentare 36
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Was mir in diesem eigentlich sehr aufschlussreichen Artikel fehlt ist der Faktor "Privatisierung". Wenn ein bereits knappes Allgemeingut wie Wasser auch noch für Profite herhalten muss, verschlimmert das die Lage für die Menschen um ein Vielfaches.
Ein Artikel dazu (z.B. am Fall der Türkei) würde ich hier auch mal gerne lesen.
Bei dem Beispiel mit dem Kaffee stellen sich mir 2 Fragen:
1) Würde es den Bauern in Wassermangelzonen tatsächlich besser gehen,
wenn wir dort keinen Kaffee, Obst, ... mehr kaufen würden?
2) Wo geht das ganze exportierte virtuelle Wasser hin? Möglicherweise drohen uns in Deutschland etwa deshalb mehr Überschwemmungen. Man könnte vielleicht auch auf die Idee kommen, dass dortigen Bewohner selbst für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihres Landes (Wasserhaltung) verantwortlich sind. Bezüglich wirtschaftlicher Zwänge verweise ich auf 1).
Sorry, mir kommt bei solchen Artikeln immer der Spruch "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen." in den Sinn. Ich finde es immer etwas überheblich, wie wir in Deutschland die Welt retten wollen.
PS
Warum ein Land wie China von Deutschland Entwicklungshilfe bekommt, ist mir völlig unverständlich!
, leider ohne Maß und Ziel. Warum muß dem an sich geneigten Leser ein solch zusammenhangloses Konglomerat aus Meinung, Gerücht und antisienzistischer Weltsicht zugemutet werden?
(Überschrift entfernt. Anmerkung: Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk)
Eins vorab weil besonders ärgerlich:
"lediglich im Nahostkonflikt, in dem bekanntlich jede Frage umstritten ist, herrscht unter den Fachleuten Uneinigkeit darüber, ob der Streit um Wasser zu den Kriegsursachen zu zählen sei."
Dann haben die Israelis sich sicher 1982 nur zufällig aller hydrologischen Unterlagen bemächtigt derer sie habhaft werden konnten? Allein das Lintani-Problem ist selbsterklärend.....
Wasser ist ein strategishcer Rohstoff, warum baut die Turkei (bzw. plant) Staudämme im Einzugsgebiet auch syrischer Gewässer?
Zum Missmanagement ist festzustellen:
- Die Menge an nutzbarem Wasser ist eine Frage der Verwendung, die Gesamtwassermenge ändert sich nicht.
- Primär sind Geografie und Geologie für den Umfang des nutzbaren Dargebotes "verantwortlich" (s.a. Grafik 1).
- Eine globale Wasserkrise gibt es i.e.Sinne nicht. Tatsächlich aber viele lokal begrenzte Krisenherde.
- Wiedereinmal wird ohne qualifizierten Beleg der, vermutlich(?) als anthorpogen induziert dargestellte Klimawandel als Ursache von Wasserproblemen angeführt. Das hierbei Ursache und Wirkung vertauscht sein können, kommt dem Autor nicht in den Sinn.
- Es gibt keinen "Stoffwechsel der Erde", der hydrologische Kreislauf ist erheblichen Schwankungen und langfristigem Wandel unterworfen. Beachten Sie bitte auch die Genese des fossilen Grundwassers.
- Der Aspekt des "Virtuellen Wassers", mithin ist zum Thema kaum ein größerer Unfug denkbar, bewirkt vor allem das sich ein neuer und unnötiger Betroffenheits-Geschäftemacherzweig etabliert. Dagegen tritt das qualifizierte abstellen konkreter Missstände im Einzelfall in den Hintergrund?
- Wasser ist ein konkretes Problem das durch, bestenfalls hilflose, Virtualisierung nicht besser wird und werden kann.
- Wer, entgegen der lokalen Folgen, Wasser durch Missmangement verschwendet ist selbst schuld, Blödheit und Korruption im Einzelfall mal ausgenommen.
Es ist kaum möglich sich einem so komplexen Problem mit Betroffenheitsbetrachtung zufriedenstellend zu nähern.
Karl Müller
Entschuldigung, aber so frägt man hier bei uns in Ostösterreich, wenn jemand ein nicht vorhandenes Problem wälzt oder einen unsinnigen Vorschlag unterbreitet.
Mit dem Wasser ist es wie mit dem Geld: es ist genügend vorhanden. Nur die Aufteilung wird äußerst mangelhaft vorgenommen. So wie das Geld, bleibt halt auch das Wasser an den falschen Stellen hängen. Es würde der Politik in den entsprechenden Ländern obliegen, dafür Sorge zu tragen, daß es gerecht über die gesamte Bevölkerung verteilt wird.
Dem Kaffeetrinker seine tägliche Tasse Kaffee zu vergällen, bringt uns da sicherlich nicht weiter.
Der einzig gute Beitrag hier ist die Frage nach der Privatisierung von Wasser, wie u.a. Nestle es gern hätte.
Die anderen Kommentatoren zeigen die typische westliche Ignoranz und ziemliches Unverständnis für globale Probleme.
Ich trinke auch gerade meinen Kaffee! Es gilt mit dem Konzept des virtuellen Wassers, ähnlich wie der ökologische Fußabdruck und der ökologische Rucksack, globale Zusammenhänge aufzuzeigen - was auch globale Verantwortung bedeutet- und nicht darum jemanden den "Kaffee zu vergällen"(theobald).
Auch wird es durch virtuelles Wasser sicherlich keine Überschwemmungen (Knatterton) geben. So ein quatsch :)
Auch wird es durch virtuelles Wasser sicherlich keine Überschwemmungen (Knatterton) geben. So ein quatsch :)
Diese Aussage lässt mich heute Nacht wieder entspannt einschlafen.
Der Kernpunkt meiner Aussage ist aber, dass das Wasser dort bleibt, wo es für den Kaffeeanbau verwendet wird und eben nicht "geklaut" wird. Ich will damit sagen, auch dort kann man mit seinen Ressourcen wirtschaften und z.B. das Wasser wieder auffangen, reinigen, ... es verwandelt sich nämlich nicht was anderes (Hydrolyse spielt da wohl keine Rolle).
Es gilt mit dem Konzept des virtuellen Wassers, ähnlich wie der ökologische Fußabdruck und der ökologische Rucksack, globale Zusammenhänge aufzuzeigen...
Prima, und nun?
Was soll denn jetzt die Konsequenz aus diesen Erkenntnissen sein: Teetrinken?
Momentmal, wo kommt der denn her?
Reicht es, wenn ich jetzt so richtig betroffen bin, wenn ich meinen Kaffee trinke oder sollte ich jetzt vielleicht an "Berufsglobalbetroffenheitsaufzeiger" einen Ablass zahlen?
Auch wird es durch virtuelles Wasser sicherlich keine Überschwemmungen (Knatterton) geben. So ein quatsch :)
Diese Aussage lässt mich heute Nacht wieder entspannt einschlafen.
Der Kernpunkt meiner Aussage ist aber, dass das Wasser dort bleibt, wo es für den Kaffeeanbau verwendet wird und eben nicht "geklaut" wird. Ich will damit sagen, auch dort kann man mit seinen Ressourcen wirtschaften und z.B. das Wasser wieder auffangen, reinigen, ... es verwandelt sich nämlich nicht was anderes (Hydrolyse spielt da wohl keine Rolle).
Es gilt mit dem Konzept des virtuellen Wassers, ähnlich wie der ökologische Fußabdruck und der ökologische Rucksack, globale Zusammenhänge aufzuzeigen...
Prima, und nun?
Was soll denn jetzt die Konsequenz aus diesen Erkenntnissen sein: Teetrinken?
Momentmal, wo kommt der denn her?
Reicht es, wenn ich jetzt so richtig betroffen bin, wenn ich meinen Kaffee trinke oder sollte ich jetzt vielleicht an "Berufsglobalbetroffenheitsaufzeiger" einen Ablass zahlen?
Die Kommentare hier zeigen wieder ein typisch menschliches Problem:
Um eine Entscheidung bezüglich meines Handelns treffen zu können, in diesem Fall z.B. trinke ich weiter Kaffee oder nicht (ein extremes Beispiel), muss ich über die Konsequenzen des Handelns informiert sein. Dadurch das einige Kommentatoren hier diese Konsequenzen ausblenden (z.B. als ideologische Spinnereien) erspart man sich eine Entscheidung zu treffen und diese dann vor irgendjemandem rechtfertigen zu müssen. Schon lebt es sich wieder etwas leichter......
Dieses Phänomän trifft man immer wieder an. Das reicht von "Ich wusste nicht das Juden verfolgt werden" über "Eine Finanzkrise war nicht vorhersehbar" bis zu "Ein menschlicher Einfluss auf den Klimawandel ist nicht bewiesen".
Zum Thema Klimawandel nur kurz:
Man nehme ein empfindliches System wie das Erdklima. Nun nimmt man fossile Brennstoffe, verbrennt diese und pumpt dadurch millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Nun kann man überlegen ob dies eine Auswirkung haben wird oder nicht. Kann jeder selbst entscheiden.
Sehr geehrte(r) Lyaran,
bis zum naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteiles sind die von Ihnen Aufgeführten Einwände genau als das qualifiziert was Sie schreiben:" (z.B. als ideologische Spinnereien)"
Es steht tatsächlich jedem Menschen frei sich abseits überprüfbarer Erkenntnis zu verbreiten. Nur ob und welche Konsequenzen jemand ausblendet oder nicht, das legen sicher nicht Sie fest, sondern das Individuum.
Die Freiheit zur eigenen Meinung nehme ich mir und verzichte gerne auf vorgekaute "Inhalte"; das habe ich schon im Studium so gehalten.
Bitte verschonen Sie mich mit Trivialeinsichten zum Klimawandel, das dadurch der hydrologische Kreislauf beeinflusst wird ist banal.
Zum Artikel: Leider wird dieser genau da wo es auf eine fallbezogene reale Quantifizierung ankommt unpräzise, damit wird aber auch die vermeintliche Folge einer solchen unpräzisen Hypothese hinfällig.
Karl Müller
Sehr geehrte(r) Lyaran,
bis zum naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteiles sind die von Ihnen Aufgeführten Einwände genau als das qualifiziert was Sie schreiben:" (z.B. als ideologische Spinnereien)"
Es steht tatsächlich jedem Menschen frei sich abseits überprüfbarer Erkenntnis zu verbreiten. Nur ob und welche Konsequenzen jemand ausblendet oder nicht, das legen sicher nicht Sie fest, sondern das Individuum.
Die Freiheit zur eigenen Meinung nehme ich mir und verzichte gerne auf vorgekaute "Inhalte"; das habe ich schon im Studium so gehalten.
Bitte verschonen Sie mich mit Trivialeinsichten zum Klimawandel, das dadurch der hydrologische Kreislauf beeinflusst wird ist banal.
Zum Artikel: Leider wird dieser genau da wo es auf eine fallbezogene reale Quantifizierung ankommt unpräzise, damit wird aber auch die vermeintliche Folge einer solchen unpräzisen Hypothese hinfällig.
Karl Müller
jeden Morgen ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich Kaffee trinke.
So werde ich jetzt auf selbstgesammelten Hibiskus- oder wilden Brombeertee ausweichen, um mich nicht zur Zielscheibe von einer neuen Betroffenheitspolitik zu machen. Ich werde mir auch ein Pony zulegen, denn die Produktion eines PKW verschlingt schließlich bis zu 300.000 Liter Wasser.
Keine Produkte mehr, in denen Eier enthalten sind, ein Kg verschlingt in seiner Erzeugung 4.500 Ltr. Wasser, chinesische Küche ist ohnehin tabu, denn ein Kg Reis entspricht fast 5.000 Ltr. Wasser (je nach Region).
Ja, man kann heute alles aus- und durchrechnen und wird damit immer (und insbesondere in Deutschland) eine große Anzahl von Betroffenheitsphilosophen erreichen.
Wie wäre es denn mal mit dem großen "Mineralwasserunsinn" (aber nicht nur) in Deutschland?
Deutschland verfügt über die härtesten Gesetze weltweit zum Trinkwasser, fast nirgendwo anders in der Welt weist Trinkwasser eine derart hohe Qualität aus wie hierzulande.
Jährlich werden rund 2,4 Mrd. in unsere Trinkwasseranlagen investiert.
Und obwohl unser Trinkwasser aus der Leitung besser ist als sonst irgendwo auf der Welt, hat sich der Mineralwasserverbrauch in Deutschland seit den 70ern verzehnfacht!.
Ein Liter Wasser aus der Leitung kostet nur rund 0,3 Ct. kostet, dennoch legt der deutsche Verbraucher heute für ein dubioses „Markenwasser“ doch locker mal für eine 0,3 Ltr. Flasche 50 Ct. hin. Von einigen astronomischen Preisen in Restaurants oder Hotels mal abgesehen. Wer heutzutage aus der Hotelminibar die Flasche „Mineral“ Wasser für 5 Euro und mehr den halben Liter nimmt, anstelle den Wasserhahn aufzudrehen, ist für mich das eigentliche Problem.
Ich verlange heute bewusst im Restaurant ein Glas Leitungswasser zum Espresso, anstelle dafür noch 1,80 EUR für ein „Markenwasser“ hinzulegen.
Nein, geizig bin ich nicht, nur nicht eben dumm.
Einige Marken reichern das (man halte sich fest) Leitungswasser! ihrer Abfüllorte mit Mineralien und Kohlensäure an und verkaufen es mit viel Werbung und gutem Marketing als Mineralwasser. Oder sie kaufen nur einen Markennamen einer ursprünglich sehr berühmten Quelle und füllen anderenorts ein Beliebigwasser hinein.
Also, bevor man mir hier den Kaffee verleiden will mit irgendwelchen virtuellen „Wasser“ Unsinn, sollte man sich auch mal diesem Thema zuwenden.
Oder sich mit dem „Abwasserunsinn“ mancher kommunaler Wasserversorger beschäftigen, die bspw. dem Hausbesitzer das Regenwasser als Abwasser genau so hoch in Rechnung stellen, wie im Haus verbrauchtes Trinkwasser (in einigen Gemeinden wurden dazu flächendeckend Luftaufnahmen gemacht, um die Dachfläche und die versiegelte Hoffläche zu berechnen).
Man könnte hier noch unzählig weiteren Unsinn anmerken, das wird aber die, welche sich auch hier mal wieder "stark betroffen zeigen", kaum erreichen.
Wohin der Schwachsinn mit dem jahrelang fast propagandistisch zu nennenden Feldzug des Wassersparens geführt hat, zeigt der Artikel:
„dass auf dem Weg vom Wasserwerk zum Wasserhahn im Trinkwasser Keime wachsen. Wo das geschieht, sind die Wasserwerke gezwungen, die Rohre mit Trinkwasser zu spülen“, abgesehen davon, das sich die absoluten Kosten in den letzten Jahren nicht verringert haben.
Der „Krieg mit - besser um - Wasser“ hat längst begonnen. Viele Lebensmittelkonzerne kaufen weltweit Wasserquellen auf, ein Schweizer Konzern soll hier bereits einen Marktanteil von bis zu 17% besitzen.
Das Wasser wir dann „eingetütet“ und teuer im wasserarmen Süden weiterverkauft.
Zu dem Thema mal ein bisschen „g…g“, da laufen einem fast die „Guckäuglein“ über.
Währenddessen sitzt der Betroffenheitsdeutsche beim Anblick seines morgendlichen Kaffees und übt schlechtes Gewissen.
So soll es sein.
Oder sich mit dem „Abwasserunsinn“ mancher kommunaler Wasserversorger beschäftigen, die bspw. dem Hausbesitzer das Regenwasser als Abwasser genau so hoch in Rechnung stellen, wie im Haus verbrauchtes Trinkwasser (in einigen Gemeinden wurden dazu flächendeckend Luftaufnahmen gemacht, um die Dachfläche und die versiegelte Hoffläche zu berechnen).
Manchmal werden sogar im Abwassernetz "Rauchbomben" gezündet um zu sehen bei wem es aus der Dachrinne raucht, also wer seinen Dachrinne an das Abwassernetz angeschlossen hat. Nur als Bemerkung um ihre Entrüstung noch weiter zu steigern.
Das Problem ist von Region zu Region unterschiedlich stark ausgeprägt. In manchen Gebieten ist es sogar erwünscht das mehr Wasser der Kanalisation zugeführt wird damit eine Spülung mit Trinkwasser vermieden wird.
Allgemein gilt jedoch: Durch die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation entstehen Kosten. Die Dimensionierung von Rückhaltebecken muss erhöht werden und die Reinigungsleistung der Kläranlage wird negativ beeinflusst. Dies alles spiegelt sich in erhöten Bau- und Unterhaltskosten wieder. Eine Gebühr für eingeleitetes Regenwasser ist also durchaus keine reine Abzocke wie manchmal geglaubt wird.
..."Oder sich mit dem „Abwasserunsinn“ mancher kommunaler Wasserversorger beschäftigen, die bspw. dem Hausbesitzer das Regenwasser als Abwasser genau so hoch in Rechnung stellen, wie im Haus verbrauchtes Trinkwasser (in einigen Gemeinden wurden dazu flächendeckend Luftaufnahmen gemacht, um die Dachfläche und die versiegelte Hoffläche zu berechnen"
Die Regelung macht sehr wohl Sinn: aufgrund der Menge müssen Abwassersysteme umso größer dimensioniert werden, je mehr Regenwasser mit durch die Leitung geht. Gleichzeitig verdünnt das Regenwasser die "Suppe" was dazu führt, dass die Selbstreinigungskraft der Anlage durch die Unterversorgung der Bakterien mit Nährstoffen nachlässt. Eigentlich sollte man also für abgeleitetes Regenwasser mehr verlangen, als für Schmutzwasser!
Oder sich mit dem „Abwasserunsinn“ mancher kommunaler Wasserversorger beschäftigen, die bspw. dem Hausbesitzer das Regenwasser als Abwasser genau so hoch in Rechnung stellen, wie im Haus verbrauchtes Trinkwasser (in einigen Gemeinden wurden dazu flächendeckend Luftaufnahmen gemacht, um die Dachfläche und die versiegelte Hoffläche zu berechnen).
Manchmal werden sogar im Abwassernetz "Rauchbomben" gezündet um zu sehen bei wem es aus der Dachrinne raucht, also wer seinen Dachrinne an das Abwassernetz angeschlossen hat. Nur als Bemerkung um ihre Entrüstung noch weiter zu steigern.
Das Problem ist von Region zu Region unterschiedlich stark ausgeprägt. In manchen Gebieten ist es sogar erwünscht das mehr Wasser der Kanalisation zugeführt wird damit eine Spülung mit Trinkwasser vermieden wird.
Allgemein gilt jedoch: Durch die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation entstehen Kosten. Die Dimensionierung von Rückhaltebecken muss erhöht werden und die Reinigungsleistung der Kläranlage wird negativ beeinflusst. Dies alles spiegelt sich in erhöten Bau- und Unterhaltskosten wieder. Eine Gebühr für eingeleitetes Regenwasser ist also durchaus keine reine Abzocke wie manchmal geglaubt wird.
..."Oder sich mit dem „Abwasserunsinn“ mancher kommunaler Wasserversorger beschäftigen, die bspw. dem Hausbesitzer das Regenwasser als Abwasser genau so hoch in Rechnung stellen, wie im Haus verbrauchtes Trinkwasser (in einigen Gemeinden wurden dazu flächendeckend Luftaufnahmen gemacht, um die Dachfläche und die versiegelte Hoffläche zu berechnen"
Die Regelung macht sehr wohl Sinn: aufgrund der Menge müssen Abwassersysteme umso größer dimensioniert werden, je mehr Regenwasser mit durch die Leitung geht. Gleichzeitig verdünnt das Regenwasser die "Suppe" was dazu führt, dass die Selbstreinigungskraft der Anlage durch die Unterversorgung der Bakterien mit Nährstoffen nachlässt. Eigentlich sollte man also für abgeleitetes Regenwasser mehr verlangen, als für Schmutzwasser!
Sehr geehrte(r) Lyaran,
bis zum naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteiles sind die von Ihnen Aufgeführten Einwände genau als das qualifiziert was Sie schreiben:" (z.B. als ideologische Spinnereien)"
Es steht tatsächlich jedem Menschen frei sich abseits überprüfbarer Erkenntnis zu verbreiten. Nur ob und welche Konsequenzen jemand ausblendet oder nicht, das legen sicher nicht Sie fest, sondern das Individuum.
Die Freiheit zur eigenen Meinung nehme ich mir und verzichte gerne auf vorgekaute "Inhalte"; das habe ich schon im Studium so gehalten.
Bitte verschonen Sie mich mit Trivialeinsichten zum Klimawandel, das dadurch der hydrologische Kreislauf beeinflusst wird ist banal.
Zum Artikel: Leider wird dieser genau da wo es auf eine fallbezogene reale Quantifizierung ankommt unpräzise, damit wird aber auch die vermeintliche Folge einer solchen unpräzisen Hypothese hinfällig.
Karl Müller
bis zum naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteiles sind die von Ihnen Aufgeführten Einwände genau als das qualifiziert was Sie schreiben:" (z.B. als ideologische Spinnereien)"
Eigentlich werden sie erst dann zu Spinnereien wenn eben der wissenschaftliche Gegenbeweis eintritt. Haben sie da etwas verwechselt? Voraussetzung ist natürlich dass sich die Thesen widerlegen lassen aber das ist ja nun eigentlich anerkannte wissenschaftliche Praxis.
Es steht tatsächlich jedem Menschen frei sich abseits überprüfbarer Erkenntnis zu verbreiten. Nur ob und welche Konsequenzen jemand ausblendet oder nicht, das legen sicher nicht Sie fest, sondern das Individuum.
Natürlich legt sich jeder selbst fest was er wahrnehmen will und was nicht. Ich denke ich habe auch nichts Gegenteiliges geschrieben.
Die Freiheit zur eigenen Meinung nehme ich mir und verzichte gerne auf vorgekaute "Inhalte"; das habe ich schon im Studium so gehalten.
Das ist sehr löblich. Nur verstehe ich nicht ganz was sie mit "Inhalte" meinen. Ich denke es gibt in jedem Studium Theorien die sich als anwendbar bewiesen haben (bisher nicht wissenschaftlich widerlegt werden konnten) ansonsten wäre ein Studium unnötig. Haben sie sich diese alle selbst hergeleitet? Wenn ja wären sie wohl der größte Geist den die Menschheit je hervorgebracht hat. Respekt. (Entschuldigung für die polemische Ausdrucksweise aber das klingt doch etwas selbstgefällig)
Bitte verschonen Sie mich mit Trivialeinsichten zum Klimawandel, das dadurch der hydrologische Kreislauf beeinflusst wird ist banal.
Es gibt eben immernoch Menschen die den anthropogenen Einfluß auf den Klimawandel bestreiten. Dabei stellt sich nicht die Frage ob sondern wie stark dieser einfluß vorhanden ist. Bitte zitieren sie mich an der Stelle an der ich geschrieben habe dass dies den hydrologischen Kreislauf beeinflusst. Das war selbst mir zu trivial.
Unter diesen Gesichtspunkten halte ich ihre Antwort zu meinem Kommentar nicht für sehr konstruktiv. Vielleicht möchten sie sich ja noch einmal konkreter äussern.
Noch ein Beispiel um meine Position deutlicher zu machen
Ich trinke Kaffee obwohl ich folgende Punkte akzeptiere:
-Kaffeeanbau benötigt eine erhebliche Menge an Trinkwasser
-In den betroffenen Gebieten herrscht ein Mangel an Trinkwasser (d.h. Wasser wird nicht in der nötigen Quantität und Qualität angeboten)
Ich trinke dennoch Kaffee weil ich der Ansicht bin dass mein Verzicht darauf die Situation der Betroffenen nicht verbessern würde jedoch mein Wohlbefinden reduziert. Darüber lasse ich gerne mit mir diskutieren jedoch nicht über die oben genannten Punkte die man wohl schwer widerlegen kann.
Und genau darauf wollte ich mit meinem ersten Kommentar hinweisen. Würde ich die oben genannten Punkte als falsch abtun würd esich eine Diskussion über meinen Kaffeekonsum von vorneherein erledigen. Und wenn mein Handeln sich nicht in Frage stellen lässt lebt es sich doch ungemein entspannter, oder?
bis zum naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteiles sind die von Ihnen Aufgeführten Einwände genau als das qualifiziert was Sie schreiben:" (z.B. als ideologische Spinnereien)"
Eigentlich werden sie erst dann zu Spinnereien wenn eben der wissenschaftliche Gegenbeweis eintritt. Haben sie da etwas verwechselt? Voraussetzung ist natürlich dass sich die Thesen widerlegen lassen aber das ist ja nun eigentlich anerkannte wissenschaftliche Praxis.
Es steht tatsächlich jedem Menschen frei sich abseits überprüfbarer Erkenntnis zu verbreiten. Nur ob und welche Konsequenzen jemand ausblendet oder nicht, das legen sicher nicht Sie fest, sondern das Individuum.
Natürlich legt sich jeder selbst fest was er wahrnehmen will und was nicht. Ich denke ich habe auch nichts Gegenteiliges geschrieben.
Die Freiheit zur eigenen Meinung nehme ich mir und verzichte gerne auf vorgekaute "Inhalte"; das habe ich schon im Studium so gehalten.
Das ist sehr löblich. Nur verstehe ich nicht ganz was sie mit "Inhalte" meinen. Ich denke es gibt in jedem Studium Theorien die sich als anwendbar bewiesen haben (bisher nicht wissenschaftlich widerlegt werden konnten) ansonsten wäre ein Studium unnötig. Haben sie sich diese alle selbst hergeleitet? Wenn ja wären sie wohl der größte Geist den die Menschheit je hervorgebracht hat. Respekt. (Entschuldigung für die polemische Ausdrucksweise aber das klingt doch etwas selbstgefällig)
Bitte verschonen Sie mich mit Trivialeinsichten zum Klimawandel, das dadurch der hydrologische Kreislauf beeinflusst wird ist banal.
Es gibt eben immernoch Menschen die den anthropogenen Einfluß auf den Klimawandel bestreiten. Dabei stellt sich nicht die Frage ob sondern wie stark dieser einfluß vorhanden ist. Bitte zitieren sie mich an der Stelle an der ich geschrieben habe dass dies den hydrologischen Kreislauf beeinflusst. Das war selbst mir zu trivial.
Unter diesen Gesichtspunkten halte ich ihre Antwort zu meinem Kommentar nicht für sehr konstruktiv. Vielleicht möchten sie sich ja noch einmal konkreter äussern.
Noch ein Beispiel um meine Position deutlicher zu machen
Ich trinke Kaffee obwohl ich folgende Punkte akzeptiere:
-Kaffeeanbau benötigt eine erhebliche Menge an Trinkwasser
-In den betroffenen Gebieten herrscht ein Mangel an Trinkwasser (d.h. Wasser wird nicht in der nötigen Quantität und Qualität angeboten)
Ich trinke dennoch Kaffee weil ich der Ansicht bin dass mein Verzicht darauf die Situation der Betroffenen nicht verbessern würde jedoch mein Wohlbefinden reduziert. Darüber lasse ich gerne mit mir diskutieren jedoch nicht über die oben genannten Punkte die man wohl schwer widerlegen kann.
Und genau darauf wollte ich mit meinem ersten Kommentar hinweisen. Würde ich die oben genannten Punkte als falsch abtun würd esich eine Diskussion über meinen Kaffeekonsum von vorneherein erledigen. Und wenn mein Handeln sich nicht in Frage stellen lässt lebt es sich doch ungemein entspannter, oder?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren