Peter Struck "Kohl war nicht so wischiwaschi"Seite 5/5
ZEIT: Sie wurden Bundesminister und Fraktionsvorsitzender, zwei der mächtigsten Positionen der Republik. Worauf sind Sie besonders stolz?
Struck: Ich habe als Fraktionsvorsitzender Mehrheiten organisiert, das hat fast immer geklappt. Politik hat viel mit Mehrheiten zu tun, manchmal ist das alles. Dazu habe ich meinen Beitrag geleistet. Als Verteidigungsminister hatte ich die schwierige Aufgabe, robuste Aufträge zu verantworten. Dabei hatte es auch Gefallene gegeben. Das war meine schwerste Last.
ZEIT: Als Sie begonnen haben, waren Sie Mitglied bei den SPD-Linken. Heute mögen Sie die Linken nicht mehr. Warum?
Struck: Damals war man links, wenn man gegen Nachrüstung und Atomkraft war. Heute missfällt mir, dass einige Linke zu fast jedem konkreten Vorschlag Nein sagen und der großen Mehrheit ihrer eigenen Parteifreunde die Regierungsarbeit damit schwer machen.
ZEIT: Was wird sonst bleiben von Struck?
Struck: Zunächst mal das »Strucksche Gesetz«. Und der Satz: Unsere Freiheit wird auch am Hindukusch verteidigt. Der Satz stimmt immer noch. Es ärgert mich, dass die Deutschen diesen Militäreinsatz so wenig unterstützen. Da ist auch Frau Merkel in der Pflicht. Sie müsste sich als Bundeskanzlerin gegen diese Stimmung stemmen. Aber sie macht es nicht.
ZEIT: Und was verschwindet mit Ihnen?
Struck: Mit Struck verschwindet Struck.
Die Fragen stellten Tina Hildebrandt und Stephan Lebert
- Datum 24.07.2009 - 16:09 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 23.07.2009 Nr. 31
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Der Gordisch Knoten des gewachsenen Wachstumszwang-Regimes der Kapitalstockmaximierer ist zu 50 % via Steuersystem und mit den anderen 30 % via Sozialabgabensystem und zu 20 % via Flächentarif-Kartelle gewachsen. Da dieses Wachstumszwang-Regime alle in den Abgrund zu reißen droht, kann nur eine dreifache Steuer-Sozial-Einkommensverteilungssystem-Revolution den Gordischen Knoten auflösen.
Das weiß Angela Merkel. Sie kann nur als revolutionäre Gorbatschowa erfolgreich sein und bleiben. Mit ihrer ChARTA-für-nachhaltiges-Wirtschaften versucht sie, systemlogisch von der Spitze des weltindustriellen Fortschrittsprozesses den globalen Gordischen Knoten zu zerschlagen. Chaosphysikalisch Informierte wissen, dass für das komplexeste aller Gordischen Knoten-Systeme der geringeste Umsteuerungsaufwand nötig ist. Man realisiert nur von dort her einen selbstläuferischen Perestroikaprozess. Herr Struck oder andere Journalisten sollten Angela Merkel nach diesem CHARTA-Geheimnis befragen.
Struck steht für die "Genossen", die mit der Agenda-Politik, Privatisieungen usw. den Untergang der Volkspartei SPD eingeläutet haben. Dass Lafontaine jetzt versucht, mit der "Linken" eine gerechte Politik für die Masse der Menschen zu erreichen, ist nichts weniger als ehrenwert.
Typisch und verräterisch, dass Struck diese Nichtanpassung an den Verrat der eigenen Klientel als "durchgeknallt" bezeichnet.
Das ist die Quintessenz der deutschen Politbrabbelei.
Klingt stark, keiner weiß wozu es gut ist und kostet einen Haufen Geld.
Herr Struck ich wünsche Ihnen noch schöne viele Jahre im Kreise ihrer Familie.
_____________________________________________________
Sie werden Deutschland nie regieren - Sie nicht!
(Gerhard Schröders wahre Worte)
Eine zahnlose Presse, die Hofberichterstattung über Politiker betreibt, die sich ihrerseits als zahnlos gegenüber den Wirtschaftseliten erweisen.
that´s the way that cookies crumble
Aber zum Champagnerschlürfen, darf auch gern ein Bier sein, braucht man ja auch keine Zähne.
Das war die freundliche Version
Eine zahnlose Presse, die Hofberichterstattung über Politiker betreibt, die sich ihrerseits als zahnlos gegenüber den Wirtschaftseliten erweisen.
that´s the way that cookies crumble
Aber zum Champagnerschlürfen, darf auch gern ein Bier sein, braucht man ja auch keine Zähne.
Das war die freundliche Version
Herr Struck ist ein politischer Dinosaurier, typisch für die halbdemokratischen Zustände, die Politiker im Volk so verhaßt gemacht haben.
Anstatt zu versuchen, den Willen des Volkes umzusetzen, redet er sich seinen Wählerverrat schön, indem er behauptet: "Stehvermögen zahlt sich aus. Die Leute mögen es nicht, dass man ihnen immer nach dem Munde redet."
Noch weniger mögen es offenbar die Leute, wenn man Sekundärtugenden wie Parteiloyalität und Koalitionsfrieden über alles stellt.
Entsprechend sieht die SPD jetzt aus: auf dem Fall ins Bodenlose.
Sehr geehrter Kollege Azenion,
ich verstehe Ihren Ärger über die SPD angesichts der Agenda 2010 und der damit zusammenhängenden Sozialpolitik der Regierung Schröder. Auch ich bin von der Ausrichtung der Partei unter und nach Schröder tief betroffen.
Gleichwohl halte ich Ihre Kritik an Herrn Struck für überzogen. Politik in Deutschland ist nun einmal sehr auf die Parteien ausgerichtet. Ein Politiker muß, wenn er etwas bewegen will auf die Befindlichkeiten seiner Partei leider gegenwärtig oft mehr Rücksicht nehmen als auf den wie auch immer artikulierten Willen der Wähler.
Den Politologen folgend von einem Parteienstaat zu reden ist wie ich finde nicht ganz abwegig.
Zu Recht prangert Herr Struck auch den inzwischen enormen Einfluss der Lobby im politischen Geschäft an.
Das Problem der Politik in diesem Land ist nicht die Richtung der jeweiligen Partei, sondern vielmehr der ausgesprochen schädliche Einfluss der Lobbyisten auf die Ergebnisse des politischen Prozesses.
In diesem Sinne sind alle Politiker, ob sie sich nun volksnah geben wollen oder nicht, Dinosaurier, welche eine halbwegs klare Linie der Partei aus Glaubwürdigkeitsgründen vertreten müssen auch wenn es oft genug der eigenen Überzeugung zuwiederläuft.
Entscheidend ist nicht wass ich als Politiker will, sondern ob ich dass, wass ich erreichen will auch durchsetzen kann.
Für kontroverse Gesetzesvorhaben Mehrheiten zu beschaffen ist in diesem politischen System in der Praxis entweder fast ausgeschlossen, oder aber der notwendige politische Kompromiss degradiert eine ursprünglich oft gute Idee zu einem gruseligen gesetzlichen Torso.
Wenn man sich gegenwärtig ansieht, wie Unternehmen die Freiheiten, welche dieses politische System ihnen bietet pervertieren, dann frage ich mich tatsächlich, wie lange die Parteien sich diese Entwicklung ohne ein scharfes Eingreifen noch werden leisten können.
Meiner Ansicht nach wird die Partei, welche sich offen und vor allem glaubwürdig gegen die Lobby wendet, längerfristig am meisten Stimmenzuwachs verbuchen können.
Herrn Struck zolle ich von dieser Stelle aus für viele Jahre parlamentarischer Arbeit im Dienste der Allgemeinheit höchsten Respekt. Berufspolitiker und nicht nur diese brauchen ein dickes Fell und viel, viel Ausdauer in diesem Lande.
Es ist leicht, Politiker für ihre Handlungen zu kritisieren, besser aber wäre es, sich selbst für öffentliche Belange einzusetzen. Die Kommunalpolitik bietet diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten.
So hätte jeder Kritiker die Möglichkeit selbst zu erleben, wie vielschichtig Politik sein kann und wie viele Widerstände selbst eine geniale Idee bis zu deren Realisierung ausgesetzt ist.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe mit freundlichem Gruß
Advocatus diaboli
Sehr geehrter Kollege Azenion,
ich verstehe Ihren Ärger über die SPD angesichts der Agenda 2010 und der damit zusammenhängenden Sozialpolitik der Regierung Schröder. Auch ich bin von der Ausrichtung der Partei unter und nach Schröder tief betroffen.
Gleichwohl halte ich Ihre Kritik an Herrn Struck für überzogen. Politik in Deutschland ist nun einmal sehr auf die Parteien ausgerichtet. Ein Politiker muß, wenn er etwas bewegen will auf die Befindlichkeiten seiner Partei leider gegenwärtig oft mehr Rücksicht nehmen als auf den wie auch immer artikulierten Willen der Wähler.
Den Politologen folgend von einem Parteienstaat zu reden ist wie ich finde nicht ganz abwegig.
Zu Recht prangert Herr Struck auch den inzwischen enormen Einfluss der Lobby im politischen Geschäft an.
Das Problem der Politik in diesem Land ist nicht die Richtung der jeweiligen Partei, sondern vielmehr der ausgesprochen schädliche Einfluss der Lobbyisten auf die Ergebnisse des politischen Prozesses.
In diesem Sinne sind alle Politiker, ob sie sich nun volksnah geben wollen oder nicht, Dinosaurier, welche eine halbwegs klare Linie der Partei aus Glaubwürdigkeitsgründen vertreten müssen auch wenn es oft genug der eigenen Überzeugung zuwiederläuft.
Entscheidend ist nicht wass ich als Politiker will, sondern ob ich dass, wass ich erreichen will auch durchsetzen kann.
Für kontroverse Gesetzesvorhaben Mehrheiten zu beschaffen ist in diesem politischen System in der Praxis entweder fast ausgeschlossen, oder aber der notwendige politische Kompromiss degradiert eine ursprünglich oft gute Idee zu einem gruseligen gesetzlichen Torso.
Wenn man sich gegenwärtig ansieht, wie Unternehmen die Freiheiten, welche dieses politische System ihnen bietet pervertieren, dann frage ich mich tatsächlich, wie lange die Parteien sich diese Entwicklung ohne ein scharfes Eingreifen noch werden leisten können.
Meiner Ansicht nach wird die Partei, welche sich offen und vor allem glaubwürdig gegen die Lobby wendet, längerfristig am meisten Stimmenzuwachs verbuchen können.
Herrn Struck zolle ich von dieser Stelle aus für viele Jahre parlamentarischer Arbeit im Dienste der Allgemeinheit höchsten Respekt. Berufspolitiker und nicht nur diese brauchen ein dickes Fell und viel, viel Ausdauer in diesem Lande.
Es ist leicht, Politiker für ihre Handlungen zu kritisieren, besser aber wäre es, sich selbst für öffentliche Belange einzusetzen. Die Kommunalpolitik bietet diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten.
So hätte jeder Kritiker die Möglichkeit selbst zu erleben, wie vielschichtig Politik sein kann und wie viele Widerstände selbst eine geniale Idee bis zu deren Realisierung ausgesetzt ist.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe mit freundlichem Gruß
Advocatus diaboli
Ein Verantwortlicher fuer den groessten Sozialabbau, den diese Republik seit ihrem Bestehen erlebt hat, geht in Pension. Natuerlich mit einem Salaer, von dem die meisten Rentner mit 69 und die HartzIV-Empfaenger nur traeumen koennen. Die Agendapolitik von Schroeder, Fischer, Struck und Konsorten hat natuerlich die Einkommen und die Pensionsansprueche der Polikkaste in keinster Weise beruehrt.
Zurueck bleibt eine SPD, die auf Jahre kein Bein mehr auf den politsichen Boden bekommen wird. Und das, ohne direkte Mitwirkung der Konservativen, ganz allein auf Grund der eigenen Politik - gegen die Mehrheit der SPD-Mitglieder, gegen die Mehrheit der Bevoelkerung und vor allem, gegen jegliche sozialdemokratischen Grundsaetze. Und besonders bezeichnend ist, Struck hat ueberhaupt kein Unrechtsbewusstsein gegenueber seiner Partei. Bleibt nur zu hoffen, das die SPD-Fuehrung nach der kommenden Wahlniederlage soviel Anstand und Format besitzt und den Weg zur personellen und inhaltlichen Erneuerung freimacht. Vieleicht auch, um die historisch falsche Spaltung der linken Kraefte in Deutschland zu ueberwinden.
Warten Sie erst einmal ab, was Schwarz-Gelb uns dann so alles präsentieren wird, nach der Wahl. Ja, es wurde eine falsche Politik gemacht, die Lasten wurden nicht gerecht verteilt, aber die Globalisierung der Wirtschaft mit dem Aufstieg neuer Mächte ist nun mal ein Fakt.Politik allein im nationalen Rahmen funktioniert nicht mehr.Wir leben in einem rasanten Wandel der ökonomisch-sozialen Verhältnisse.Schauen wir mal, was die übernächsten Wahlen bringen werden. Denn an den Fortbestand unserer Demokratie kann man wohl mit Fug und Recht glauben.Und was Angela Merkel anbelangt: Ich habe großen Respekt vor dieser Frau als Politikerin und als Person.
Warten Sie erst einmal ab, was Schwarz-Gelb uns dann so alles präsentieren wird, nach der Wahl. Ja, es wurde eine falsche Politik gemacht, die Lasten wurden nicht gerecht verteilt, aber die Globalisierung der Wirtschaft mit dem Aufstieg neuer Mächte ist nun mal ein Fakt.Politik allein im nationalen Rahmen funktioniert nicht mehr.Wir leben in einem rasanten Wandel der ökonomisch-sozialen Verhältnisse.Schauen wir mal, was die übernächsten Wahlen bringen werden. Denn an den Fortbestand unserer Demokratie kann man wohl mit Fug und Recht glauben.Und was Angela Merkel anbelangt: Ich habe großen Respekt vor dieser Frau als Politikerin und als Person.
Sehr geehrter Kollege Azenion,
ich verstehe Ihren Ärger über die SPD angesichts der Agenda 2010 und der damit zusammenhängenden Sozialpolitik der Regierung Schröder. Auch ich bin von der Ausrichtung der Partei unter und nach Schröder tief betroffen.
Gleichwohl halte ich Ihre Kritik an Herrn Struck für überzogen. Politik in Deutschland ist nun einmal sehr auf die Parteien ausgerichtet. Ein Politiker muß, wenn er etwas bewegen will auf die Befindlichkeiten seiner Partei leider gegenwärtig oft mehr Rücksicht nehmen als auf den wie auch immer artikulierten Willen der Wähler.
Den Politologen folgend von einem Parteienstaat zu reden ist wie ich finde nicht ganz abwegig.
Zu Recht prangert Herr Struck auch den inzwischen enormen Einfluss der Lobby im politischen Geschäft an.
Das Problem der Politik in diesem Land ist nicht die Richtung der jeweiligen Partei, sondern vielmehr der ausgesprochen schädliche Einfluss der Lobbyisten auf die Ergebnisse des politischen Prozesses.
In diesem Sinne sind alle Politiker, ob sie sich nun volksnah geben wollen oder nicht, Dinosaurier, welche eine halbwegs klare Linie der Partei aus Glaubwürdigkeitsgründen vertreten müssen auch wenn es oft genug der eigenen Überzeugung zuwiederläuft.
Entscheidend ist nicht wass ich als Politiker will, sondern ob ich dass, wass ich erreichen will auch durchsetzen kann.
Für kontroverse Gesetzesvorhaben Mehrheiten zu beschaffen ist in diesem politischen System in der Praxis entweder fast ausgeschlossen, oder aber der notwendige politische Kompromiss degradiert eine ursprünglich oft gute Idee zu einem gruseligen gesetzlichen Torso.
Wenn man sich gegenwärtig ansieht, wie Unternehmen die Freiheiten, welche dieses politische System ihnen bietet pervertieren, dann frage ich mich tatsächlich, wie lange die Parteien sich diese Entwicklung ohne ein scharfes Eingreifen noch werden leisten können.
Meiner Ansicht nach wird die Partei, welche sich offen und vor allem glaubwürdig gegen die Lobby wendet, längerfristig am meisten Stimmenzuwachs verbuchen können.
Herrn Struck zolle ich von dieser Stelle aus für viele Jahre parlamentarischer Arbeit im Dienste der Allgemeinheit höchsten Respekt. Berufspolitiker und nicht nur diese brauchen ein dickes Fell und viel, viel Ausdauer in diesem Lande.
Es ist leicht, Politiker für ihre Handlungen zu kritisieren, besser aber wäre es, sich selbst für öffentliche Belange einzusetzen. Die Kommunalpolitik bietet diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten.
So hätte jeder Kritiker die Möglichkeit selbst zu erleben, wie vielschichtig Politik sein kann und wie viele Widerstände selbst eine geniale Idee bis zu deren Realisierung ausgesetzt ist.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe mit freundlichem Gruß
Advocatus diaboli
Mit seiner Kritik am Lobbyismus liegt Struck richtig. Er zieht meiner Meinung nach nur die falsche Schlußfolgerung.
Wenn die gewählten Politiker alleine nicht gegen die Hydra Lobbyismus ankommen (die bereits Züge der organisierten Kriminalität annimmt -- http://www.zeit.de/online...), dann sollten sie die Demokratie stärken und das Volk als Bundesgenossen zu gewinnen versuchen und nicht als Feind behandeln, wie der Ausbau des Präventions- und Überwachungsstaates zeigt.
Viele Politiker (Schröder ist nur der Prominenteste) wechseln lieber auf die Seite der Gewinner, der Lobbyisten, und schmähen die, die auch nur ein bißchen auf das Volk hören, als "Populisten". Solche Verräter am Wähler diskreditieren das System -- und die SPD ist das erste Opfer, denn deren Wähler sind nicht ganz so autoritätshörig wie die Konservativen. Das verschafft der CDU nun vorübergehend einen Vorteil.
Mit seiner Kritik am Lobbyismus liegt Struck richtig. Er zieht meiner Meinung nach nur die falsche Schlußfolgerung.
Wenn die gewählten Politiker alleine nicht gegen die Hydra Lobbyismus ankommen (die bereits Züge der organisierten Kriminalität annimmt -- http://www.zeit.de/online...), dann sollten sie die Demokratie stärken und das Volk als Bundesgenossen zu gewinnen versuchen und nicht als Feind behandeln, wie der Ausbau des Präventions- und Überwachungsstaates zeigt.
Viele Politiker (Schröder ist nur der Prominenteste) wechseln lieber auf die Seite der Gewinner, der Lobbyisten, und schmähen die, die auch nur ein bißchen auf das Volk hören, als "Populisten". Solche Verräter am Wähler diskreditieren das System -- und die SPD ist das erste Opfer, denn deren Wähler sind nicht ganz so autoritätshörig wie die Konservativen. Das verschafft der CDU nun vorübergehend einen Vorteil.
soll er doch rasch von der Bühne abtreten mit seinem tief gefrorenen Gehabe u. a.
Deutschland wird am Hindukusch verteitigt, Sozialabbauetc. Der Mann ist doch unglaubwürdig mit seinem gekünstelten Gehabe. Genosse, werden Sie endlich Sie selbst im Ruhestand!
Eine zahnlose Presse, die Hofberichterstattung über Politiker betreibt, die sich ihrerseits als zahnlos gegenüber den Wirtschaftseliten erweisen.
that´s the way that cookies crumble
Aber zum Champagnerschlürfen, darf auch gern ein Bier sein, braucht man ja auch keine Zähne.
Das war die freundliche Version
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