Berliner Nahverkehr Die SOS-BahnSeite 2/2
Christine Greinert, die im Ostbahnhof auf ihre S-Bahn nach Marzahn wartet, ärgert sich darüber, dass die Information über Fahrplanänderungen immer zu spät kommt. Von der Änderung des S-Bahn-Taktes habe sie erst am Morgen auf dem Bahnhof erfahren und deshalb wieder länger warten müssen. Sie fährt jeden Tag 75 Minuten zur Arbeit und zurück. »Fahrzeit ist Lebenszeit«, sagt sie. »Und wenn man bedenkt, wie viel Geld die auch noch an die Bahn abgeführt haben, nämlich unser Geld.«
Wohl wahr. Denn die Berliner S-Bahn GmbH gehört zu 100 Prozent der Deutschen Bahn AG, die wiederum zu 100 Prozent der Bundesrepublik Deutschland gehört, also allen Bürgern. Der Staatsbetrieb Deutsche Bahn wird auf Sparkurs getrimmt, damit er die Transportleistungen effizienter erbringen kann und mehr Gewinn abwirft (Börsengang!), während das Tochterunternehmen, das ja auch ein Staatsbetrieb ist, deshalb genau diese Aufgabe, effizient und sicher den Bürger zu transportieren, wegen des Sparkurses nicht mehr erfüllen kann.
Aber wir leben ja im real existierenden Kapitalismus. Da geht es zum Beispiel auch um das sogenannte Alleinstellungsmerkmal. Das ist nun für die Berliner S-Bahn gesichert, denn noch nie in der Geschichte des deutschen Nahverkehrs musste fast ein kompletter Betrieb eingestellt werden, weil es technische Probleme gab. Auch um die »Nachhaltigkeit«, ein weiteres Zauberwort des modernen Marketings, braucht sich die Berliner S-Bahn keine Sorge zu machen. Ihr Ruf ist nun nachhaltig im Eimer.
Da sehen die nichtprivatisierten Berliner Verkehrsbetriebe, die BVG, die in Berlin die U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen betreiben, marketingtechnisch natürlich alt aus. Als »Eigenbetriebe von Berlin«, also als quasi volkseigene Betriebe, fehlt ihnen ein solches Alleinstellungsmerkmal.
Sie bringen die Fahrgäste einfach nur sicher und pünktlich ans Ziel.
- Datum 23.07.2009 - 18:52 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 23.07.2009 Nr. 31
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...was uns - den Bürgern - eine Bahnprivatisierung gebracht hätte. Und nun sollten all die CDU-Bundespolitiker, aus Strafe für ihren Bahn-Privatisierungsaktionismus, einen Monat auf ihren Bundestagsfahrdienst verzichten und in Berlin S-Bahn fahren müssen!
Mentalität zu tun. Große Klappe, nichts dahinter. In Hamburg, Frankfurt und München fährt die S-Bahn. Trotz Kapitalismus, ha ha ha!
In Frankfurt wird der Nahverkehr durch den sogenannten Rhein-Main-Verkehrsverbund betrieben.
Der RMV ist folgendermaßen strukuriert (siehe die Homepage des Verbundes):
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund ist ein Zusammenschluss von 15 Landkreisen und 11 Städten. Diesen Landkreisen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten (Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern) wurde durch das Gesetz zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen die Verantwortung für den Schienennahverkehr und den Busverkehr im Verbundgebiet übertragen. Zur Wahrnehmung der regionalen Aufgaben haben sie die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH gegründet, deren Gesellschafter sie gemeinsam mit dem Land Hessen sind.
Durch die Trennung von politischen Vorgaben, Planungen und Leistungsbestellungen einerseits und der Durchführung der Verkehrsleistungen andererseits werden die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Damit steht der Rahmen für den Nahverkehr in Hessen.
Der RMV schreibt selber seine Strecken aus, wobei bereits zahlreiche Linien nicht mehr von der Bahn AG betrieben werden. Ich mutmaße mal, dass in Frankfurt ein ähnliches Chaos herrschen würde, wenn Herr Mehdorn, der zu lange Schabernack mit Steuergeldern getrieben hat, die Verantwortung für das Rhein-Main-Gebiet behalten hätte. Wozu knallharte Kostenkalkulation - gespart wird zumeist am Personal, am Service und an der Sicherheit - führen, kann man in England - und neuerdings in Berlin - sehen. Wie so oft in den letzten Jahren wurde auch hier das Rädchen überdreht mit dem Ziel, möglichst hohe Dividenden an die Aktionäre ausschütten zu können.
das halte ich für Kaffeesatzleserei.
In jedem Fall halte ich es für absurd von einem Unternehmen in 100% Staatsbesitz von "Kapitalismus" als Ursache für Inkompetenz zu reden. "Sonst" sagt man aus der linken Richtung auch gerne "Eigentum verpflichtet", warum soll das nicht mehr gelten wenn dieser Eigentümer der Staat ist. Und bei einem Unternehmen was noch nie einen anderen Eigentümer als den Staat hatte von einer "Privatisierung" zu reden halte ich ohnehin für äußerst kühn. Arg mehr als Etikettenschwindel ist es nicht.
Zudem, in den ersten Jahren als die "Bundesbahn" abgeschafft wurde ging ein Aufatmen durch die Republik. Sogut wie alles wurde besser, sauberer und schneller - und smarte Dinge wie die "BahnCard" wurden eingeführt. Das nächste Management hat dann hingegen alles getan um die Bahn an den Prellbock zu fahren. Das entlastet aber den "Staat" als Eigentümer nicht - im Gegenteil, man muss sich fragen lassen warum Mehdorn und Co. solange im Amt belassen wurden. Trotz Regierungswechseln!
Der Bahn mangelt es nicht an Einnahmen, nicht an staatlichen Zuschüssen. Aber man hat alles was man hatte in fragwürdige oder sogar kontraproduktive Einzelprojekte gepumpt. Das Geld musste im "grauen" normalen Alltagsgeschäft eben wieder eingespart werden. Das sieht man ja auch an so manchem "Haltepunkt" bzw. dessen Zustand. Es mag den Berlinern mit ihrer latenten Hochnäsigkeit gegenüber der "Provinz" (allem außerhalb Berlins) angemessen erscheinen, der neue Hauptbahnhof für Milliarden war aber alles andere als angemessen oder gar verkehrstechnisch notwendig. Mehr noch, engagierte Berliner Bahnfans haben sich für den Erhalt vom Bahnhof Zoo usw. eingesetzt, Berlin hatte noch nie einen zentralen "Hauptbahnhof" und braucht wohl auch eigentlich gar keinen. Mehr "Reserve" beim Fuhrpark der berliner S-Bahn und mehr Werkstätten hingegen wäre durchaus sinnvolle "Verschwendung" gewesen wie man nun sieht. Ein Unternehmen was stehts an der Grenze zum Zusammenbruch plant (sofern irgendwas eben nicht wie "geplant" läuft) ist schlicht und ergreifend unseriös.
Dann die Strecke zwischen Frankfurt und Köln, der Fahrtzeitgewinn wäre durch kleine Investitionen in das "städtische" Netz in Köln und Frankfurt fast genauso groß gewesen - denn während er auf freier Flur fast dahinfliegt, der ICE, so zuckelt er nahezu in Schrittgeschwindigkeit die letzten Kilometer zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen.
Oder die Strecke Nürnberg-München. Der Fahrtzeitgewinn im Vergleich zur "alten" Strecke über Augsburg, nebenbei bemerkt selbst keine Kleinstadt, kam vorallem dadurch zustande indem man diese Strecke über Jahre vernachlässigt hat. In den 1970ern waren die Fahrtzeiten deutlich kürzer. Der marginale Fahrtzeitgewinn hat hier 3,6 Milliarden Euro gekostet. Zur Erinnerung, das sind 3.600 Millionen Euro.
Es ist halt oft wie in Deutschland, wir leben unter unseren Verhältnissen und sind schlecht gemanagt.
und versuchen Sie doch statt Verallgemeinerungen lieber inhaltlich etwas zum Thema beizutragen. Trolling rein um Aufmerksamkeit zu erhaschen dürfte doch wohl unter Ihrem Niveau liegen!?
In Frankfurt wird der Nahverkehr durch den sogenannten Rhein-Main-Verkehrsverbund betrieben.
Der RMV ist folgendermaßen strukuriert (siehe die Homepage des Verbundes):
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund ist ein Zusammenschluss von 15 Landkreisen und 11 Städten. Diesen Landkreisen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten (Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern) wurde durch das Gesetz zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen die Verantwortung für den Schienennahverkehr und den Busverkehr im Verbundgebiet übertragen. Zur Wahrnehmung der regionalen Aufgaben haben sie die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH gegründet, deren Gesellschafter sie gemeinsam mit dem Land Hessen sind.
Durch die Trennung von politischen Vorgaben, Planungen und Leistungsbestellungen einerseits und der Durchführung der Verkehrsleistungen andererseits werden die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Damit steht der Rahmen für den Nahverkehr in Hessen.
Der RMV schreibt selber seine Strecken aus, wobei bereits zahlreiche Linien nicht mehr von der Bahn AG betrieben werden. Ich mutmaße mal, dass in Frankfurt ein ähnliches Chaos herrschen würde, wenn Herr Mehdorn, der zu lange Schabernack mit Steuergeldern getrieben hat, die Verantwortung für das Rhein-Main-Gebiet behalten hätte. Wozu knallharte Kostenkalkulation - gespart wird zumeist am Personal, am Service und an der Sicherheit - führen, kann man in England - und neuerdings in Berlin - sehen. Wie so oft in den letzten Jahren wurde auch hier das Rädchen überdreht mit dem Ziel, möglichst hohe Dividenden an die Aktionäre ausschütten zu können.
das halte ich für Kaffeesatzleserei.
In jedem Fall halte ich es für absurd von einem Unternehmen in 100% Staatsbesitz von "Kapitalismus" als Ursache für Inkompetenz zu reden. "Sonst" sagt man aus der linken Richtung auch gerne "Eigentum verpflichtet", warum soll das nicht mehr gelten wenn dieser Eigentümer der Staat ist. Und bei einem Unternehmen was noch nie einen anderen Eigentümer als den Staat hatte von einer "Privatisierung" zu reden halte ich ohnehin für äußerst kühn. Arg mehr als Etikettenschwindel ist es nicht.
Zudem, in den ersten Jahren als die "Bundesbahn" abgeschafft wurde ging ein Aufatmen durch die Republik. Sogut wie alles wurde besser, sauberer und schneller - und smarte Dinge wie die "BahnCard" wurden eingeführt. Das nächste Management hat dann hingegen alles getan um die Bahn an den Prellbock zu fahren. Das entlastet aber den "Staat" als Eigentümer nicht - im Gegenteil, man muss sich fragen lassen warum Mehdorn und Co. solange im Amt belassen wurden. Trotz Regierungswechseln!
Der Bahn mangelt es nicht an Einnahmen, nicht an staatlichen Zuschüssen. Aber man hat alles was man hatte in fragwürdige oder sogar kontraproduktive Einzelprojekte gepumpt. Das Geld musste im "grauen" normalen Alltagsgeschäft eben wieder eingespart werden. Das sieht man ja auch an so manchem "Haltepunkt" bzw. dessen Zustand. Es mag den Berlinern mit ihrer latenten Hochnäsigkeit gegenüber der "Provinz" (allem außerhalb Berlins) angemessen erscheinen, der neue Hauptbahnhof für Milliarden war aber alles andere als angemessen oder gar verkehrstechnisch notwendig. Mehr noch, engagierte Berliner Bahnfans haben sich für den Erhalt vom Bahnhof Zoo usw. eingesetzt, Berlin hatte noch nie einen zentralen "Hauptbahnhof" und braucht wohl auch eigentlich gar keinen. Mehr "Reserve" beim Fuhrpark der berliner S-Bahn und mehr Werkstätten hingegen wäre durchaus sinnvolle "Verschwendung" gewesen wie man nun sieht. Ein Unternehmen was stehts an der Grenze zum Zusammenbruch plant (sofern irgendwas eben nicht wie "geplant" läuft) ist schlicht und ergreifend unseriös.
Dann die Strecke zwischen Frankfurt und Köln, der Fahrtzeitgewinn wäre durch kleine Investitionen in das "städtische" Netz in Köln und Frankfurt fast genauso groß gewesen - denn während er auf freier Flur fast dahinfliegt, der ICE, so zuckelt er nahezu in Schrittgeschwindigkeit die letzten Kilometer zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen.
Oder die Strecke Nürnberg-München. Der Fahrtzeitgewinn im Vergleich zur "alten" Strecke über Augsburg, nebenbei bemerkt selbst keine Kleinstadt, kam vorallem dadurch zustande indem man diese Strecke über Jahre vernachlässigt hat. In den 1970ern waren die Fahrtzeiten deutlich kürzer. Der marginale Fahrtzeitgewinn hat hier 3,6 Milliarden Euro gekostet. Zur Erinnerung, das sind 3.600 Millionen Euro.
Es ist halt oft wie in Deutschland, wir leben unter unseren Verhältnissen und sind schlecht gemanagt.
und versuchen Sie doch statt Verallgemeinerungen lieber inhaltlich etwas zum Thema beizutragen. Trolling rein um Aufmerksamkeit zu erhaschen dürfte doch wohl unter Ihrem Niveau liegen!?
In Frankfurt wird der Nahverkehr durch den sogenannten Rhein-Main-Verkehrsverbund betrieben.
Der RMV ist folgendermaßen strukuriert (siehe die Homepage des Verbundes):
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund ist ein Zusammenschluss von 15 Landkreisen und 11 Städten. Diesen Landkreisen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten (Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern) wurde durch das Gesetz zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen die Verantwortung für den Schienennahverkehr und den Busverkehr im Verbundgebiet übertragen. Zur Wahrnehmung der regionalen Aufgaben haben sie die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH gegründet, deren Gesellschafter sie gemeinsam mit dem Land Hessen sind.
Durch die Trennung von politischen Vorgaben, Planungen und Leistungsbestellungen einerseits und der Durchführung der Verkehrsleistungen andererseits werden die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Damit steht der Rahmen für den Nahverkehr in Hessen.
Der RMV schreibt selber seine Strecken aus, wobei bereits zahlreiche Linien nicht mehr von der Bahn AG betrieben werden. Ich mutmaße mal, dass in Frankfurt ein ähnliches Chaos herrschen würde, wenn Herr Mehdorn, der zu lange Schabernack mit Steuergeldern getrieben hat, die Verantwortung für das Rhein-Main-Gebiet behalten hätte. Wozu knallharte Kostenkalkulation - gespart wird zumeist am Personal, am Service und an der Sicherheit - führen, kann man in England - und neuerdings in Berlin - sehen. Wie so oft in den letzten Jahren wurde auch hier das Rädchen überdreht mit dem Ziel, möglichst hohe Dividenden an die Aktionäre ausschütten zu können.
das halte ich für Kaffeesatzleserei.
In jedem Fall halte ich es für absurd von einem Unternehmen in 100% Staatsbesitz von "Kapitalismus" als Ursache für Inkompetenz zu reden. "Sonst" sagt man aus der linken Richtung auch gerne "Eigentum verpflichtet", warum soll das nicht mehr gelten wenn dieser Eigentümer der Staat ist. Und bei einem Unternehmen was noch nie einen anderen Eigentümer als den Staat hatte von einer "Privatisierung" zu reden halte ich ohnehin für äußerst kühn. Arg mehr als Etikettenschwindel ist es nicht.
Zudem, in den ersten Jahren als die "Bundesbahn" abgeschafft wurde ging ein Aufatmen durch die Republik. Sogut wie alles wurde besser, sauberer und schneller - und smarte Dinge wie die "BahnCard" wurden eingeführt. Das nächste Management hat dann hingegen alles getan um die Bahn an den Prellbock zu fahren. Das entlastet aber den "Staat" als Eigentümer nicht - im Gegenteil, man muss sich fragen lassen warum Mehdorn und Co. solange im Amt belassen wurden. Trotz Regierungswechseln!
Der Bahn mangelt es nicht an Einnahmen, nicht an staatlichen Zuschüssen. Aber man hat alles was man hatte in fragwürdige oder sogar kontraproduktive Einzelprojekte gepumpt. Das Geld musste im "grauen" normalen Alltagsgeschäft eben wieder eingespart werden. Das sieht man ja auch an so manchem "Haltepunkt" bzw. dessen Zustand. Es mag den Berlinern mit ihrer latenten Hochnäsigkeit gegenüber der "Provinz" (allem außerhalb Berlins) angemessen erscheinen, der neue Hauptbahnhof für Milliarden war aber alles andere als angemessen oder gar verkehrstechnisch notwendig. Mehr noch, engagierte Berliner Bahnfans haben sich für den Erhalt vom Bahnhof Zoo usw. eingesetzt, Berlin hatte noch nie einen zentralen "Hauptbahnhof" und braucht wohl auch eigentlich gar keinen. Mehr "Reserve" beim Fuhrpark der berliner S-Bahn und mehr Werkstätten hingegen wäre durchaus sinnvolle "Verschwendung" gewesen wie man nun sieht. Ein Unternehmen was stehts an der Grenze zum Zusammenbruch plant (sofern irgendwas eben nicht wie "geplant" läuft) ist schlicht und ergreifend unseriös.
Dann die Strecke zwischen Frankfurt und Köln, der Fahrtzeitgewinn wäre durch kleine Investitionen in das "städtische" Netz in Köln und Frankfurt fast genauso groß gewesen - denn während er auf freier Flur fast dahinfliegt, der ICE, so zuckelt er nahezu in Schrittgeschwindigkeit die letzten Kilometer zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen.
Oder die Strecke Nürnberg-München. Der Fahrtzeitgewinn im Vergleich zur "alten" Strecke über Augsburg, nebenbei bemerkt selbst keine Kleinstadt, kam vorallem dadurch zustande indem man diese Strecke über Jahre vernachlässigt hat. In den 1970ern waren die Fahrtzeiten deutlich kürzer. Der marginale Fahrtzeitgewinn hat hier 3,6 Milliarden Euro gekostet. Zur Erinnerung, das sind 3.600 Millionen Euro.
Es ist halt oft wie in Deutschland, wir leben unter unseren Verhältnissen und sind schlecht gemanagt.
Selbstverständlich ist das aktuelle Berliner S - Bahn Chaos letztlich dem Kapitalismus geschuldet. Eben weil die Bahn privatisiert (das heißt zu Dumpingpreisen verscherbelt) werden sollte, wurden diese unverantwortlichen Sparvorgaben und Gewinnforderungen zu Lasten der Sicherheit gemacht.
Wenn man sich den Zustand der Bahnen in Großbrittanien oder noch besser das Beispiel der Neuseeländischen Staatsbahn vor Augen führt, weiß man, wo die Reise enden sollte. Hoffentlich ist das Berliner Beispiel jetzt wenigstens dazu nützlich, den Irrsinn der Bahnprivatisierung ein für alle mal von der Agenda zu radieren!
Selbstverständlich ist das aktuelle Berliner S - Bahn Chaos letztlich dem Kapitalismus geschuldet. Eben weil die Bahn privatisiert (das heißt zu Dumpingpreisen verscherbelt) werden sollte, wurden diese unverantwortlichen Sparvorgaben und Gewinnforderungen zu Lasten der Sicherheit gemacht.
Wenn man sich den Zustand der Bahnen in Großbrittanien oder noch besser das Beispiel der Neuseeländischen Staatsbahn vor Augen führt, weiß man, wo die Reise enden sollte. Hoffentlich ist das Berliner Beispiel jetzt wenigstens dazu nützlich, den Irrsinn der Bahnprivatisierung ein für alle mal von der Agenda zu radieren!
Selbstverständlich ist das aktuelle Berliner S - Bahn Chaos letztlich dem Kapitalismus geschuldet. Eben weil die Bahn privatisiert (das heißt zu Dumpingpreisen verscherbelt) werden sollte, wurden diese unverantwortlichen Sparvorgaben und Gewinnforderungen zu Lasten der Sicherheit gemacht.
Wenn man sich den Zustand der Bahnen in Großbrittanien oder noch besser das Beispiel der Neuseeländischen Staatsbahn vor Augen führt, weiß man, wo die Reise enden sollte. Hoffentlich ist das Berliner Beispiel jetzt wenigstens dazu nützlich, den Irrsinn der Bahnprivatisierung ein für alle mal von der Agenda zu radieren!
da werden natürlich immer nur jene Privatbahnen angeführt die schlecht laufen, die japanische Bahn ist ebenfalls privatisiert und nirgendwo auf der Welt sind die Züge pünktlicher, sauberer - und schneller!
Ich finde es unangemessen eine andere Meinung auf persönliche "Unkenntnis" zurückzuführen (so nach dem Motto "Jeder der nicht so denkt wie ich weiss es einfach nicht besser, anders kann es ja gar nicht sein").
Im Übrigen scheinen Sie hier derjenige mit "Sachunkenntnis" zu sein denn ich halte es für eine absurde Vorstellung dass ein seriöser Kapitalhalter ein Interesse an einem ausgeraubten und maroden Unternehmen hätte. Außer bei ein paar Spekulanten ist damit kein "Blumentopf" zu gewinnen.
Und mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen. Man nimmt es sich, weil man kann.
Umgekehrt wird also ein Schuh draus, die Bahn "börsenfähig" zu machen würde das genaue Gegenteil bedeuten. Sonst handelt der "Staat" nämlich ebenfalls als eiskalter Spekulant, bei dem es nur darum geht möglichst viel Geld aus der Bahn rauszuziehen.
da werden natürlich immer nur jene Privatbahnen angeführt die schlecht laufen, die japanische Bahn ist ebenfalls privatisiert und nirgendwo auf der Welt sind die Züge pünktlicher, sauberer - und schneller!
Ich finde es unangemessen eine andere Meinung auf persönliche "Unkenntnis" zurückzuführen (so nach dem Motto "Jeder der nicht so denkt wie ich weiss es einfach nicht besser, anders kann es ja gar nicht sein").
Im Übrigen scheinen Sie hier derjenige mit "Sachunkenntnis" zu sein denn ich halte es für eine absurde Vorstellung dass ein seriöser Kapitalhalter ein Interesse an einem ausgeraubten und maroden Unternehmen hätte. Außer bei ein paar Spekulanten ist damit kein "Blumentopf" zu gewinnen.
Und mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen. Man nimmt es sich, weil man kann.
Umgekehrt wird also ein Schuh draus, die Bahn "börsenfähig" zu machen würde das genaue Gegenteil bedeuten. Sonst handelt der "Staat" nämlich ebenfalls als eiskalter Spekulant, bei dem es nur darum geht möglichst viel Geld aus der Bahn rauszuziehen.
Wenn ein Unternehmer so dumm ist, seine Anlagen verkommen zu lassen, hat das nichts mit Kapitalismus oder Sozialismus zu tun, sondern mit Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit. Das galt für die DDR genauso, wie jetzt für die berliner Bahn. Der eine machts aus diesem Grunde, der andere aus jenem.
Wer sein Auto nicht wartet, muß irgendwann dafür an anderer Stelle zahlen, egal, wer das Auto fährt und wie das Geld organisiert.
da werden natürlich immer nur jene Privatbahnen angeführt die schlecht laufen, die japanische Bahn ist ebenfalls privatisiert und nirgendwo auf der Welt sind die Züge pünktlicher, sauberer - und schneller!
Ich finde es unangemessen eine andere Meinung auf persönliche "Unkenntnis" zurückzuführen (so nach dem Motto "Jeder der nicht so denkt wie ich weiss es einfach nicht besser, anders kann es ja gar nicht sein").
Im Übrigen scheinen Sie hier derjenige mit "Sachunkenntnis" zu sein denn ich halte es für eine absurde Vorstellung dass ein seriöser Kapitalhalter ein Interesse an einem ausgeraubten und maroden Unternehmen hätte. Außer bei ein paar Spekulanten ist damit kein "Blumentopf" zu gewinnen.
Und mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen. Man nimmt es sich, weil man kann.
Umgekehrt wird also ein Schuh draus, die Bahn "börsenfähig" zu machen würde das genaue Gegenteil bedeuten. Sonst handelt der "Staat" nämlich ebenfalls als eiskalter Spekulant, bei dem es nur darum geht möglichst viel Geld aus der Bahn rauszuziehen.
"mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen."
Jaja der real exisitierende Kapitalismus verhält sich da ganz ähnlich wie der real existierende Sozialismus damals: In der Theorie etwas besser als in der Praxis :)
Ihre romantisierte Vorstellung vom Kapitalismus in allen Ehren - gerade am Beispiel der Berliner S -Bahn zeigt sich ja wohl, um was es geht: Um Rendite und nichts als Rendite! WO finden Sie denn die voon Ihnen postulierte Nachhaltigkeit im Wirtschftsleben noch? Ich glaube, da können Sie lange suchen.
Und in Japan hat der Staat vor der Privatisierung so strenge Auflagen gemacht und so ein engmaschiges Kontrollnetz vorgeschrieben, dass die Bhan dort de facto noch staatlich kontrolliert wird. Das hatte hier niemand vor!
Der Vergleich mit Japan hinkt meiner Meinung nach etwas. Die Bahn hat in Japan doch auch so etwas wie eine Monopolstellung, weil aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nur die Bahn als (pünktliches) Fortbewegungsmittel in Frage kommt. Und das läßt sich diese japanische Bahn auch mit horrenden Preisen bezahlen.
"mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen."
Jaja der real exisitierende Kapitalismus verhält sich da ganz ähnlich wie der real existierende Sozialismus damals: In der Theorie etwas besser als in der Praxis :)
Ihre romantisierte Vorstellung vom Kapitalismus in allen Ehren - gerade am Beispiel der Berliner S -Bahn zeigt sich ja wohl, um was es geht: Um Rendite und nichts als Rendite! WO finden Sie denn die voon Ihnen postulierte Nachhaltigkeit im Wirtschftsleben noch? Ich glaube, da können Sie lange suchen.
Und in Japan hat der Staat vor der Privatisierung so strenge Auflagen gemacht und so ein engmaschiges Kontrollnetz vorgeschrieben, dass die Bhan dort de facto noch staatlich kontrolliert wird. Das hatte hier niemand vor!
Der Vergleich mit Japan hinkt meiner Meinung nach etwas. Die Bahn hat in Japan doch auch so etwas wie eine Monopolstellung, weil aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nur die Bahn als (pünktliches) Fortbewegungsmittel in Frage kommt. Und das läßt sich diese japanische Bahn auch mit horrenden Preisen bezahlen.
"mit "Kapitalismus" haben die eh nichts zu tun, sondern mit Anarchie der Reichen."
Jaja der real exisitierende Kapitalismus verhält sich da ganz ähnlich wie der real existierende Sozialismus damals: In der Theorie etwas besser als in der Praxis :)
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