West-Berlin Stadt der Spione

Der Westberliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, war bei der Stasi. Und er war nicht allein. Unsere Karte zeigt: Das Ministerium für Staatssicherheit hatte West-Berlin unterwandert

Gab es West-Berlin wirklich – diese ummauerte, verwunschene Stadt? Vor zwanzig Jahren in die Vergangenheitsform gesunken, ist sie uns heute so fern und fantastisch wie der Mond. Mitunter dringen noch Signale von dorther. Nachrichten aus einer nachkriegsgrauen, agentendurchsetzten Welt. Die Kurras-Nachricht zuletzt.

Der Todesschuss des Karl-Heinz Kurras am 2. Juni 1967 im Hinterhof des Hauses Krumme Straße 66/67 in Charlottenburg traf den Studenten Benno Ohnesorg und löste die massivste deutsche Revolte seit den zwanziger Jahren zwar nicht aus, befeuerte sie aber stark. Nun ist die Wahrheit über Kurras heraus. Der West-Polizist, der da schoss, hörte noch auf einen anderen Namen und auf einen anderen Herrn; Kurras war der IM "Otto Bohl", ein Mann des Ostberliner Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Seitdem streiten diejenigen, die damals dabei waren, darüber, ob ihre 68er-Mythen umgedichtet werden müssen.

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Unser Stasi-Stadtplan möchte dieser Debatte ein realistisches Panorama zuliefern. Er zeigt erstmals ein Gesamtbild der Stasi-Einsatzorte "im Operationsgebiet". So hieß West-Berlin im Jargon des MfS. Der Stasi-Stadtplan nennt keine Namen. Aber natürlich ist er nur möglich, weil es diese gibt.

Mithilfe von Historikern der Birthler-Behörde wie Georg Herbstritt und Experten wie Jochen Staadt von der Freien Universität Berlin sowie mit Daten aus einschlägigen Publikationen haben wir eine Liste von 90 inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des MfS in West-Berlin recherchiert, mit Deck- und meist auch mit Klarnamen, mit Informationen zur Person und zu ihren konkreten Aktivitäten für das MfS. Unser Stadtplan (zum Vergrößern klicken Sie bitte hier) zeigt die Adressen all der Behörden, Parteien, Vereine, in denen diese 90 IM tätig waren.

Wir verzichten darauf, die Klarnamen und die IM-Namen zu nennen, weil es nicht darum geht, die Agenten nun en gros und en détail zwanzig Jahre nach 1989 durch die Stadt zu treiben.

Es geht nur um einen Punkt: Kurras war kein bizarrer Einzelfall. Der Polizist diente in einem regelrechten Agentenheer. Er gehörte zu West-Berlin wie der antikommunistische Schrebergärtner in Frohnau und der zugereiste linke FU-Student in Dahlem. "Ende der achtziger Jahre waren rund 800 bis 1000 Westberliner als IM für die Stasi tätig", sagt Georg Herbstritt. "Das bedeutet: Rund ein Viertel aller West-IM, die die Stasi in der Bundesrepublik hatte, waren in West-Berlin im Einsatz."

Wir führen 90 von ihnen auf – das heißt, man muss sich den Stasi-Befall West-Berlins zehnmal so stark denken, wie unser Stadtplan ihn zeigt, um eine realistische Vorstellung des geheimdienstlichen DDR-Einflusses in West-Berlin zu erlangen. So waren nach Eigenrecherchen des Gesamtdeutschen Instituts allein in dieser damaligen Einrichtung rund 20 IM aktiv; auf unserer Liste stehen fünf davon.

Es gab alle Arten von Agenten, in allen Parteien – links, ganz links und natürlich auch rechts. Es gab dumme und schlaue, geldgierige und überzeugte. Manche ließen sich anwerben, andere dienten sich an. Es gab hocheffektive IM wie den beim Senat, der 1981 dem MfS 35.000 Personaldaten lieferte, über den Senatsapparat inklusive aller Mitarbeiter des Westberliner Verfassungsschutzes. Und es gab traurige Figuren wie jenen Sozialarbeiter, den die Stasi als "Perspektiv-IM" in der SPD groß aufbauen wollte und der am Ende vor dem Ärzteverein Hartmannbund herumlungerte und Kfz-Kennzeichen aufschrieb.

Schließlich gab es die umherschweifenden "Objektbeobachter", oft Rentner aus West- oder Ost-Berlin (nur DDR-Bürger in Rente durften ausreisen). Diese Barfuß-IM waren mit Fotoapparat, Zettel und Stift unterwegs, wohl zu Hunderten, um Personen, Dienstzeiten und -wagen und was sie sonst für berichtenswert hielten, auszuspionieren – vor US-Kasernen, aber auch in Zentren des linksradikalen Kreuzberger Milieus wie dem Mehringhof.

Liest man ihre Notate, ist man geneigt, das Stasi-Treiben für sinnlos, ja für verrückt zu halten. Sorgsam wurden Berichte darüber getippt, dass die männlichen Besucher des Mehringhofs "Jeanshosen" (hier verrät sich der Rentnerjargon des Ostens) und die weiblichen lange Kleider und Röcke trugen.

Dann aber stößt man auf Fälle von ausgesuchter Bösartigkeit. Auf jenen IM etwa, der sich als undogmatischer West-Linker, per Tagesvisa auf Ost-Berlin-Besuch, das Vertrauen einer Arztfamilie erschleichen sollte. Sie erzählte ihm von Fluchtplänen, und er verriet sie und lieferte sie der Stasi aus. Nach vollbrachter Tat zog er sich als IM zurück und war wieder ein normales Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), eines Anhängsels der SED.

Bis in die sechziger Jahre wurden auch Agenten aus der DDR, getarnt als Flüchtlinge, nach West-Berlin geschleust. Nach Auftragserfüllung, oft in Verbänden von DDR-Flüchtlingen, verschwanden sie ebenso klandestin wieder durch die Mauer. Manche wurden dann in Ost-Berlin auf Pressekonferenzen als Kronzeugen für "neonazistische Umtriebe" im Westen präsentiert.

Und noch einen Typus gab es, den unwahrscheinlichsten von allen, der selbst Opfer der Stasi gewesen war und nach Jahren in DDR-Haft seine Verpflichtungserklärung für das MfS unterschrieb. Manche brachen den Kontakt ab, nachdem man sie in den Westen entlassen hatte. Sie hatten offenbar aus der Not heraus unterschrieben. Aber es gab auch die, welche die Stasi-Haft als lebenslang treue Stasi-Spione verließen.

Ein prominenter Fall ist William Borm, jener Grandseigneur der Bundes-FDP und Berliner Landesvorsitzende der sechziger Jahre. Er diente dem MfS seit seiner Haft in Bautzen in den Fünfzigern. Mit moralischer Verve spielte er das strategische Spiel der DDR-Westpolitik. Seinem Parteifreund Hans-Dietrich Genscher warf er in den siebziger Jahren vor, mit seiner Entspannungspolitik letztlich das friedensgefährdende Ziel der Wiedervereinigung zu verfolgen. Wichtige Parlamentsreden Borms, etwa die als Alterspräsident des Deutschen Bundestages – das war er von 1969 bis 1972 –, soll Stasi-Chef Markus Wolf selbst redigiert haben.

Ein anderer prominenter Fall ist Dirk Schneider, der die Deutschlandpolitik der Alternativen Liste (AL) und der Grünen zu beeinflussen suchte. Ganze IM-Corps waren auf CDU und SPD angesetzt: Funktionäre, Unternehmer, Abgeordnete, alles dabei. In den machtrelevanten Bereichen zeigt sich, dass das manchmal lächerlich erscheinende Sammeln von Unmengen von Informationen durch das MfS von politischer Einflussnahme auf das "Operationsgebiet" nicht zu trennen war.

Was unsere Karte nicht zeigt, ist die Planung des MfS für den Tag X der militärischen Eroberung West-Berlins. Nachdem die Panzerspitzen am Sender Freies Berlin zusammengetroffen wären, hätte man begonnen, MfS-Kreisdienststellen in allen Westbezirken zu errichten. Die MfS-Majore und Oberstleutnants an der Spitze sowie das MfS-Personal standen fest und wurden jedes Jahr bestätigt. MfS-Dienststelle Charlottenburg: Major Z. mit 44 Mann. MfS-Dienststelle Kreuzberg: Major L. mit 41 Mann. Und das alles nicht etwa mitten im Kalten Krieg, sondern mitten in den friedensrhetorisch hochaktiven achtziger Jahren.

Ein Gedanke noch zu Kurras. Ist eigentlich jemandem aufgefallen, wie stark das historische Datum des 2. Juni 1967 mit inoffiziellen Mitarbeitern verbunden war? Es war ja nicht nur Kurras’ Schuss. Ein Reporter der Morgenpost, IM auch er, schoss ein damals bekanntes Foto vom Tatort. Und Till Meyer, später ebenfalls IM, gründete die terroristische Bewegung 2. Juni mit. Kurras’ Schuss veränderte Berlin. Und ganz allgemein lässt sich sagen, ohne in wilde Spekulation abzugleiten: Wenn es brannte in West-Berlin, war das MfS schneller da als die Feuerwehr.

Mitarbeit: Marian Blasberg

 
Leser-Kommentare
  1. keit gerät. Die Fakten waren doch sicherlich auch bereits Anfang der ’90er zugänglich. Zumindest zu den Enthüllungen um Kurras kann man sagen, dass es vermutlich keinen Außenminister Fischer gegeben hätte, wenn sie 15 Jahre früher stattgefunden hätten.
    Hat es Kräfte gegeben, die lenkend in die Aufarbeitung eingegriffen haben?

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    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:50 Uhr

    da war Anfang der 90er Jahre die Gelegenheit vorhanden, einen Außenminister Fischer zu verhindern. Kohl, Gaus u.a. haben das nicht verhindert. Warum? Ich glaube, dem Artikel entnehmen zu können, dass West-Berlin ein Produkt der Stasi war. Denn kaum hatte sich die Stasi aufgelöst, gab es auch kein West-Berlin mehr. erkennen Sie den Zusammenhang. Wenn dann Herr Büscher uns noch ein Karte der alten Bundesrepublik zeichnet, was werden wir erkennen, auch die BRD (alt) war ein Produkt der Stasi. Deswegen zwangsläufig, Stasi weg, alte BRD weg. Sie fragen richtig, wer hat lenkend eingegriffen. War es die unsichtbare Hand des Marktes. Nein, es war die Meta-Stasi, leicht zu erkennen, ein Ableitung des Wortes Metastasen. Also diese Meta-Stasi-Metastasen lebten und leben, wenn auch noch nicht ausreichend diagnostiziert von Dr. Birthler, der anerkannten Kapazität diese Forschungsgebiets, im Staatswesen weiter. Aber es besteht Hoffnung, in den nächsten beiden Monaten vielleicht doch noch das eine oder andere Ergebnis ihrer fleißigen Untersuchungen bestaunen zu dürfen.

    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:50 Uhr

    da war Anfang der 90er Jahre die Gelegenheit vorhanden, einen Außenminister Fischer zu verhindern. Kohl, Gaus u.a. haben das nicht verhindert. Warum? Ich glaube, dem Artikel entnehmen zu können, dass West-Berlin ein Produkt der Stasi war. Denn kaum hatte sich die Stasi aufgelöst, gab es auch kein West-Berlin mehr. erkennen Sie den Zusammenhang. Wenn dann Herr Büscher uns noch ein Karte der alten Bundesrepublik zeichnet, was werden wir erkennen, auch die BRD (alt) war ein Produkt der Stasi. Deswegen zwangsläufig, Stasi weg, alte BRD weg. Sie fragen richtig, wer hat lenkend eingegriffen. War es die unsichtbare Hand des Marktes. Nein, es war die Meta-Stasi, leicht zu erkennen, ein Ableitung des Wortes Metastasen. Also diese Meta-Stasi-Metastasen lebten und leben, wenn auch noch nicht ausreichend diagnostiziert von Dr. Birthler, der anerkannten Kapazität diese Forschungsgebiets, im Staatswesen weiter. Aber es besteht Hoffnung, in den nächsten beiden Monaten vielleicht doch noch das eine oder andere Ergebnis ihrer fleißigen Untersuchungen bestaunen zu dürfen.

  2. Von wegen West-Berlin war unterwandert, die ganze ehemalige BRD war unterwandert. Deshalb hatten die Politiker in der Wendezeit auch kein Interesse an einer Aufklärung, wer für die Stasi als Maulwurf tätig war. Genscher wurde in die Bundesrepublik eingeschleust um die FDP umzudrehen. Erst wenn diese alten Männer mal nicht mehr sind, wird das ganze Ausmaß dieser Schweinereien offensichtlich werden.

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    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:28 Uhr

    Die Stasi hat 1989 die Mauer eingerissen und damit das größte Hindernis zur Unterwanderung und Umdrehung der BRD beseitigt. Und jetzt, jetzt haben wir den Salat. Selbst die Stasi war von der Stasi unterwandert. Man will es kaum glauben. Aber es ist die Wahrheit. Bei Gelegenheit folgt ein Organigramm analog zum dem Artikel beiliegendem Stadtplan. Und weil Sie schon über Genscher reden, wollen wir Strauß als Finanzier der Stasi nicht vergessen. Er war quasi der Zahlmeister all der Agenten, die mit Ostmark nicht zufrieden waren. Und das waren viele, steht ja auch im Artikel. Furchtbar das alles.

    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:28 Uhr

    Die Stasi hat 1989 die Mauer eingerissen und damit das größte Hindernis zur Unterwanderung und Umdrehung der BRD beseitigt. Und jetzt, jetzt haben wir den Salat. Selbst die Stasi war von der Stasi unterwandert. Man will es kaum glauben. Aber es ist die Wahrheit. Bei Gelegenheit folgt ein Organigramm analog zum dem Artikel beiliegendem Stadtplan. Und weil Sie schon über Genscher reden, wollen wir Strauß als Finanzier der Stasi nicht vergessen. Er war quasi der Zahlmeister all der Agenten, die mit Ostmark nicht zufrieden waren. Und das waren viele, steht ja auch im Artikel. Furchtbar das alles.

  3. aber gar nicht gefallen. Wo sind sie eigentlich alle - sonst sind doch so ziemlich alle online Foren voll von ihnen...

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    Das Credo der 68er:
    1. Politik ist Scheiße.
    2. Moral ist Scheiße.
    3. Geld stinkt nicht.
    4. Macht ist geil.
    Ergo: ich rebelliere solange gegen "die da oben", bis ich selber dazu gehöre.

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    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:55 Uhr

    Ist doch prima geschrieben und voll phantasieanregend. Die Geschichte, auch die Geschichte der Westberliner Feuerwehr muss neu geschrieben werden. Auf ihr historischen Fakultäten frisch ans Werk. Gilt auch für Heimatforscher.

    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:55 Uhr

    Ist doch prima geschrieben und voll phantasieanregend. Die Geschichte, auch die Geschichte der Westberliner Feuerwehr muss neu geschrieben werden. Auf ihr historischen Fakultäten frisch ans Werk. Gilt auch für Heimatforscher.

  4. der Westberliner die für die Geheimdienste des Westens tätig waren und - im Gegensatz zu den Stasikollegen - vermutlich heute noch sind?

    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:28 Uhr

    Die Stasi hat 1989 die Mauer eingerissen und damit das größte Hindernis zur Unterwanderung und Umdrehung der BRD beseitigt. Und jetzt, jetzt haben wir den Salat. Selbst die Stasi war von der Stasi unterwandert. Man will es kaum glauben. Aber es ist die Wahrheit. Bei Gelegenheit folgt ein Organigramm analog zum dem Artikel beiliegendem Stadtplan. Und weil Sie schon über Genscher reden, wollen wir Strauß als Finanzier der Stasi nicht vergessen. Er war quasi der Zahlmeister all der Agenten, die mit Ostmark nicht zufrieden waren. Und das waren viele, steht ja auch im Artikel. Furchtbar das alles.

    Antwort auf "Agenten"
    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:50 Uhr

    da war Anfang der 90er Jahre die Gelegenheit vorhanden, einen Außenminister Fischer zu verhindern. Kohl, Gaus u.a. haben das nicht verhindert. Warum? Ich glaube, dem Artikel entnehmen zu können, dass West-Berlin ein Produkt der Stasi war. Denn kaum hatte sich die Stasi aufgelöst, gab es auch kein West-Berlin mehr. erkennen Sie den Zusammenhang. Wenn dann Herr Büscher uns noch ein Karte der alten Bundesrepublik zeichnet, was werden wir erkennen, auch die BRD (alt) war ein Produkt der Stasi. Deswegen zwangsläufig, Stasi weg, alte BRD weg. Sie fragen richtig, wer hat lenkend eingegriffen. War es die unsichtbare Hand des Marktes. Nein, es war die Meta-Stasi, leicht zu erkennen, ein Ableitung des Wortes Metastasen. Also diese Meta-Stasi-Metastasen lebten und leben, wenn auch noch nicht ausreichend diagnostiziert von Dr. Birthler, der anerkannten Kapazität diese Forschungsgebiets, im Staatswesen weiter. Aber es besteht Hoffnung, in den nächsten beiden Monaten vielleicht doch noch das eine oder andere Ergebnis ihrer fleißigen Untersuchungen bestaunen zu dürfen.

    • hardob
    • 24.07.2009 um 23:55 Uhr

    Ist doch prima geschrieben und voll phantasieanregend. Die Geschichte, auch die Geschichte der Westberliner Feuerwehr muss neu geschrieben werden. Auf ihr historischen Fakultäten frisch ans Werk. Gilt auch für Heimatforscher.

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