Leitwährung Angriff auf den Dollar
Warum der Versuch, eine neue Weltwährung zu begründen, vorerst halbherzig bleibt

© Jung Yeon-Je/AFP/Getty Images
Devisenhändler in Seoul. Über den Dollarkurs wird auch in Asien entschieden
Einem Beobachter könnte es glatt entgehen, dass die Welt von Andreas Hahner kopfsteht. Jeden Morgen um 6.44 Uhr nimmt der 40-jährige Finanzexperte, der bei der Allianz als Portfoliomanager arbeitet, den Zug von Fulda nach Frankfurt. Um 7.50 Uhr erreicht er sein Büro, seinen aufgeräumten Schreibtisch, sein Telefon und die zwei Monitore voller Finanznachrichten und Währungskursen. Alles Routine, äußerlich betrachtet. Doch die Gesetze, nach denen Hahners Welt funktioniert, haben sich in den vergangenen Jahren radikal geändert.
Die Allianz: eine Großmacht am Kapitalmarkt. Sie verwaltet fast eine Billion Euro.
Andreas Hahner: hat Mathematik und Physik studiert und dann, wie er sagt, sein Hobby – die Finanzmärkte – zum Beruf gemacht. Heute legt er im Namen der Allianz Global Investors gewaltige Geldsummen am Devisenmarkt an.
Der Devisenmarkt: Händler, Investoren, Analysten, Tausende davon. Sie sitzen vor Computerbildschirmen in Frankfurt, New York, London und Tokyo, tauschen Dollar in Euro, Pfund in Schweizer Franken, Peso in Rubel und wieder zurück. Immer auf der Suche nach Rendite.
Auf einem der Bildschirme von Andreas Hahner läuft ein Chat-Service. Damit steht der Allianz-Mann in ständiger Verbindung zu Kollegen in aller Welt. Wenn irgendwo große Mengen Valuta gekauft werden, wenn irgendjemand etwas Bedeutsames über Kursverhältnisse sagt, dann weiß es bald jeder Teilnehmer dieses digitalen Flurfunks. Vor ein paar Jahren waren die Gesprächsinhalte noch ziemlich überschaubar. Man unterhielt sich über die neue Rede eines Gouverneurs der Federal Reserve Bank (Fed) in Washington oder über Verlautbarungen der Europäischen Zentralbank. Jetzt ist das anders.
Hahner erzählt, dass gegenwärtig schon die beiläufige Bemerkung eines chinesischen Notenbankchefs seinen Chatraum beleben kann, dass schon die ruppige Beschwerde eines russischen Finanzministers über die Amerikaner die Devisenmärkte in Bewegung bringen kann. »Früher hätte man darüber geschmunzelt«, sagt er, »heute nimmt man das sehr ernst.«
Hahner erklärt auch, warum. Er zaubert eine Kurve auf seinen Bildschirm. Sie zeigt die chinesischen Währungsreserven, Überschüsse, die China aus dem Verkauf von Industrieprodukten in alle Welt erwirtschaftet hat. Die Kurve steigt steil an – von etwa 250 Milliarden Dollar im Jahr 1999 auf über 2000 Milliarden Dollar heute. Je nach Schätzung sind davon 50 bis 70 Prozent in Dollar angelegt. Aber so gehe es nicht weiter, findet Hahner, finden seine Kollegen im Devisen-Chat, finden Ökonomen in reichen wie in armen Ländern, finden Politiker und Zentralbanker. Das kann nicht gut gehen, immer größere Reserven anzuhäufen! Dazu noch in der Währung jenes Landes, das die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat und neue Rekordschulden aufnehmen will!
- Datum 03.08.2009 - 10:29 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 30.07.2009 Nr. 32
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zumindest für alle Europäer, und da dieser Wirtschaftsraum nicht so belastet wie die USA sind, sollte dies auch stärker kommuniziert werden.
Es hat natürlich für Europa Vorteile sich in Dollar zu verschulden, um dann später mit wertlosen Geld zurückzuzahlen,
Spontan stellen sich mir 3 Fragen:
1. Warum muss man Reserven anhaeufen? Kann der Staat nicht einfach seine Produktivitaet+ natürlichen Reserven als Garantie nehmen und anstatt Geld zu horten, dieses in die Weiterentwicklung und den Wohlstand stecken? Dh. ein reibungsloses System, in dem der Kapitalhaber den Ideenhabern Geld vorschiesst für neue Forschung, entwicklung etc.?
2. Sollte man nicht das Problem erstmal bei den Banken und Versicherungen suchen, die sich in den letzten 150 Jahren zu einer Ersatzreligion mit aufgeblaehtem Priestertum avanciert haben und diese erstmal beschneiden?
Indem man zum einen das mysteriöse Geflecht und das fachkauderwelch mal für belesene Menschen zugaenglich und verstaendlich übersetzt und zum anderen deren Wirkungsgrade beschraenkt?
3. Die Frage nach der Führungswaehrung ist in extremerweise gekoppelt an politische Macht. Geld wird zu einem Instrumentum für banale und doch substile Machtpolitik. Man sollte diese Wechselwirkung öffentlich diskuttieren und sich selbstkritisch die Frage stellen, in wieweit das der Menschheit nützt und in wieweit es das gesichtlose Kriminelle in der menschlichen Natur verschleiert!
Das ist das Hauptproblem!
Aber um dies anzugehen müssten sich weite Teile der Menschheit neu definieren: nicht über weltliche Güter und damit zusammenhanegend über Macht sollte man sich definieren (welches nichts über den Glückzustand eines Menschen aussagt) und die eigenen Sicherheitsbedürfnisse damit verschaukeln (denn schliesslich werden wir alle eines tages unter der Erde landen), sondern durch ein höheres Gut wonach man unendlich Streben kann, ohne den anderen Menschen und deren Leben Schaden zuzufügen.
Denn letztlich waehrend jmd. gewinnt, wird oft übersehen, dass an anderer Stelle Menschen verlieren. Aber das passt ja nicht in das Bild des Kapitalismus die Looser darzustellen (und wenn tut man es zur Abschreckung), sondern immer die materiellen Gewinner und (vom eigentlichen Leben her) die Verschaukelten. Welch ein kurzsichtig und schlechter Deal...
Zu 1) Weil "der Staat"weder natürliche Produktivität noch Reserven hat. Alles was der Staat besitzt, hat er sich von seinen Bürgern angeignet. Oder wollen Sie Privatgeld? Eine Bank koennte ohne weiteres (sofern das Gesetz dafür da ist), Scheine drucken (historisch oft gemacht). Dieses Geld würde aber auch nur akzeptiert werden wenn A) Deckungsreserven da waeren oder B) es einen intrinsic value haette (Stichwort: Gold/Silbermünzen)
Zu 2) Wer hindert Sie daran, sich im Fachkauderwelsch zu bilden? Ein paar Bücher bzw. Vorlesungsreader über Finanzierung, Bank-Börsen- Wertpapierwesen/recht und Sie wissen in groben Zügen was die "Priester" spielen. Kann es nicht überhaupt sein, das die "Aufblähung" etwas mit der Evolution der Volkswirtschaften zu tuen hat? Stichwort "Industrialisierung" die mit dem Zeitraum von 150j. zusammenfaellt. Mein Tipp: gleich noch ein paar Bücher über VWL u. Wirtschaftsgeschichte mitausleihen.
Zu 3) Jedes, aber auch jedes Zahlungsmittel ist gleichzeitig ein Machtmittel, soweit richtig! Aber danach verfallen Sie -Entschuldigung- selbst in Kauderwelsch? Welches hohe Gut meinen Sie denn?
Zu 1) Weil "der Staat"weder natürliche Produktivität noch Reserven hat. Alles was der Staat besitzt, hat er sich von seinen Bürgern angeignet. Oder wollen Sie Privatgeld? Eine Bank koennte ohne weiteres (sofern das Gesetz dafür da ist), Scheine drucken (historisch oft gemacht). Dieses Geld würde aber auch nur akzeptiert werden wenn A) Deckungsreserven da waeren oder B) es einen intrinsic value haette (Stichwort: Gold/Silbermünzen)
Zu 2) Wer hindert Sie daran, sich im Fachkauderwelsch zu bilden? Ein paar Bücher bzw. Vorlesungsreader über Finanzierung, Bank-Börsen- Wertpapierwesen/recht und Sie wissen in groben Zügen was die "Priester" spielen. Kann es nicht überhaupt sein, das die "Aufblähung" etwas mit der Evolution der Volkswirtschaften zu tuen hat? Stichwort "Industrialisierung" die mit dem Zeitraum von 150j. zusammenfaellt. Mein Tipp: gleich noch ein paar Bücher über VWL u. Wirtschaftsgeschichte mitausleihen.
Zu 3) Jedes, aber auch jedes Zahlungsmittel ist gleichzeitig ein Machtmittel, soweit richtig! Aber danach verfallen Sie -Entschuldigung- selbst in Kauderwelsch? Welches hohe Gut meinen Sie denn?
"Warum der Versuch, eine neue Weltwährung zu begründen, vorerst halbherzig bleibt"?
Weil die Banken ja wieder Kohle machen. Diese Sache kann man doch noch einige male wiederholen, da die Knete ja kommt und wenn nicht dan bitte Steuerzahler.
Zu 1) Weil "der Staat"weder natürliche Produktivität noch Reserven hat. Alles was der Staat besitzt, hat er sich von seinen Bürgern angeignet. Oder wollen Sie Privatgeld? Eine Bank koennte ohne weiteres (sofern das Gesetz dafür da ist), Scheine drucken (historisch oft gemacht). Dieses Geld würde aber auch nur akzeptiert werden wenn A) Deckungsreserven da waeren oder B) es einen intrinsic value haette (Stichwort: Gold/Silbermünzen)
Zu 2) Wer hindert Sie daran, sich im Fachkauderwelsch zu bilden? Ein paar Bücher bzw. Vorlesungsreader über Finanzierung, Bank-Börsen- Wertpapierwesen/recht und Sie wissen in groben Zügen was die "Priester" spielen. Kann es nicht überhaupt sein, das die "Aufblähung" etwas mit der Evolution der Volkswirtschaften zu tuen hat? Stichwort "Industrialisierung" die mit dem Zeitraum von 150j. zusammenfaellt. Mein Tipp: gleich noch ein paar Bücher über VWL u. Wirtschaftsgeschichte mitausleihen.
Zu 3) Jedes, aber auch jedes Zahlungsmittel ist gleichzeitig ein Machtmittel, soweit richtig! Aber danach verfallen Sie -Entschuldigung- selbst in Kauderwelsch? Welches hohe Gut meinen Sie denn?
Wer das nicht glaubt, sollte mal etwas mehr über die FED nachlesen. Die gehört den US-Banken. Gut, ernannt werden die Direktoren vom US-Präsidenten, also ist es eine teilstaatliche Institution. Aber komplett in Privatbesitz. Und deshalb druckt die FED jetzt auch mal wieder so schön viel Geld.
Vielleicht sollte man dieses Argument nutzen, um den Leuten den Euro als Reservewährung zu verkaufen. Gut, bei uns wird der Chef der EZB in irgendeinem Hinterzimmer ausgekungelt ;-). Aber wenigstens ist die EZB nicht in Privatbesitz.
@ Nr. 4:
Sicher haben Sie recht. Warum sträubt sich eigentlich bei uns der Durchschnittsbürger, ein wenig mehr über Wirtschaft und Finanz zu erfahren? Wenn man den haarsträubenden Unsinn vernimmt, der täglich in den Leserkommentaren verzapft wird, kann einem angst und bange werden. Zu den von Ihnen zitierten einfachen Weiterbildungsquellen wäre auch die tägliche Lektüre des Wirtschaftsteils der großen Zeitungen zu empfehlen.
@ Nr. 2:
Auf dem großen G-2 Wirtschaftsgipfel USA-China wurde dieses Thema erst vorletzte Woche ausführlich diskutiert. Der chinesisch sprechende US-Finanzminister agiert in ständiger enger Zusammenarbeit mit seinen chinesischen Kollegen, und die Chinesen kaufen laufend weiterhin hunderte von Millliarden an US-Schatzanweisungen. An Abschaffung der Dollar-Leitwährung ist daher im kommenden Jahrzehnt nicht zu denken.
Das G-8 Desaster vor dem symbolischen Hintergrund der Ruinen von L'Aquila zeigte ja nur allzu deutlich, dass der Schwerpunkt seit der Krise längst nicht mehr in Europa liegt. Vielleicht hatte Obama recht, wenn er sagte, dass sich die restliche Welt nach der Krise an der perfekten Symbiose der G-2 USA-China orientieren werde.
müsste man erstmal ein paar Grundbegriffe definieren ;)
Zu 1.) Zb. was ist ein Staat und wo fangen und hören seine Kompetenzen an?
Wie hat ein Staat seine Aufgabenbereiche zu gewichten?
Zuerst das Streben zum Wissen, die Zufriedenheit, Sicherheit und Wohlstand (wobei diese Punkte wohl sehr oft gleiche Deckungsmengen haben), oder die Wahrung der Interessen von den Maechtigen und Reichen zuerst und dann anderes?
zu 2.) Sie wissen ganz genau, dass man mit paar Bücher wurmen noch nichtmal den Schatten der Wirklichkeit erfassen kann, geschweige denn ein Stück von ihm selbst. Bücher dienen da lediglich als Richtungsvorgabe für erfahrbare Wahrheiten.
Die Wirtschaft der Menscheit funktioniert schon seit jahrtausenden und nicht seitdem ein Adam Smith ein Buch darüber geschrieben hat!
Nur werden die wirklichen Hintergründe und Seilzwaenge oft verschwiegen (halb wissentlich, halb unwissentlich) aus mehreren Gründen und unteranderem daraus, dass man sich seinen "Know-how vorsprung" erhalten will und nicht preisgeben will ;)
zu 3.) Welches hohe Gut ich meine? Was meinen Sie denn, was das erstebenswertesde für einen Menschen sein sollte?
Für mich ist es das positive Wissen, dass uns Menschen und der gesammten Natur von Nutzen ist, Leben erhaellt und es nicht zerstört. Ich weis, ist jetzt sehr allgemein formuliert, aber wenn man sich dieses Ziel erstmal verinnerlicht hat, so sieht man das aktuell auf sehr kurzfristige Profite angelegte Ziele Prioritaet haben, vor den wirklich wichtigen Belangen für unser aller Leben.
Womit wir beim Gordischen Knoten sind, denn wir uns selbst errichtet haben, um uns dann (Krokodils-) Traenen vergiessend über Kriege, Umweltkatastrophen, Ungerechtigkeit und dubiose Seilschaften selbstzubemitleiden.
Entschuldigen Sie, wenn ich etwas unverstaendlich und geisselnd klinge, aber das Unrecht und die Dummheit zu kritisieren ist bei weitem nicht so hart, wie die unbewusste taegliche Auslebung dieser...
Wer das nicht glaubt, sollte mal etwas mehr über die FED nachlesen. Die gehört den US-Banken. Gut, ernannt werden die Direktoren vom US-Präsidenten, also ist es eine teilstaatliche Institution. Aber komplett in Privatbesitz. Und deshalb druckt die FED jetzt auch mal wieder so schön viel Geld.
Vielleicht sollte man dieses Argument nutzen, um den Leuten den Euro als Reservewährung zu verkaufen. Gut, bei uns wird der Chef der EZB in irgendeinem Hinterzimmer ausgekungelt ;-). Aber wenigstens ist die EZB nicht in Privatbesitz.
@ Nr. 4:
Sicher haben Sie recht. Warum sträubt sich eigentlich bei uns der Durchschnittsbürger, ein wenig mehr über Wirtschaft und Finanz zu erfahren? Wenn man den haarsträubenden Unsinn vernimmt, der täglich in den Leserkommentaren verzapft wird, kann einem angst und bange werden. Zu den von Ihnen zitierten einfachen Weiterbildungsquellen wäre auch die tägliche Lektüre des Wirtschaftsteils der großen Zeitungen zu empfehlen.
@ Nr. 2:
Auf dem großen G-2 Wirtschaftsgipfel USA-China wurde dieses Thema erst vorletzte Woche ausführlich diskutiert. Der chinesisch sprechende US-Finanzminister agiert in ständiger enger Zusammenarbeit mit seinen chinesischen Kollegen, und die Chinesen kaufen laufend weiterhin hunderte von Millliarden an US-Schatzanweisungen. An Abschaffung der Dollar-Leitwährung ist daher im kommenden Jahrzehnt nicht zu denken.
Das G-8 Desaster vor dem symbolischen Hintergrund der Ruinen von L'Aquila zeigte ja nur allzu deutlich, dass der Schwerpunkt seit der Krise längst nicht mehr in Europa liegt. Vielleicht hatte Obama recht, wenn er sagte, dass sich die restliche Welt nach der Krise an der perfekten Symbiose der G-2 USA-China orientieren werde.
müsste man erstmal ein paar Grundbegriffe definieren ;)
Zu 1.) Zb. was ist ein Staat und wo fangen und hören seine Kompetenzen an?
Wie hat ein Staat seine Aufgabenbereiche zu gewichten?
Zuerst das Streben zum Wissen, die Zufriedenheit, Sicherheit und Wohlstand (wobei diese Punkte wohl sehr oft gleiche Deckungsmengen haben), oder die Wahrung der Interessen von den Maechtigen und Reichen zuerst und dann anderes?
zu 2.) Sie wissen ganz genau, dass man mit paar Bücher wurmen noch nichtmal den Schatten der Wirklichkeit erfassen kann, geschweige denn ein Stück von ihm selbst. Bücher dienen da lediglich als Richtungsvorgabe für erfahrbare Wahrheiten.
Die Wirtschaft der Menscheit funktioniert schon seit jahrtausenden und nicht seitdem ein Adam Smith ein Buch darüber geschrieben hat!
Nur werden die wirklichen Hintergründe und Seilzwaenge oft verschwiegen (halb wissentlich, halb unwissentlich) aus mehreren Gründen und unteranderem daraus, dass man sich seinen "Know-how vorsprung" erhalten will und nicht preisgeben will ;)
zu 3.) Welches hohe Gut ich meine? Was meinen Sie denn, was das erstebenswertesde für einen Menschen sein sollte?
Für mich ist es das positive Wissen, dass uns Menschen und der gesammten Natur von Nutzen ist, Leben erhaellt und es nicht zerstört. Ich weis, ist jetzt sehr allgemein formuliert, aber wenn man sich dieses Ziel erstmal verinnerlicht hat, so sieht man das aktuell auf sehr kurzfristige Profite angelegte Ziele Prioritaet haben, vor den wirklich wichtigen Belangen für unser aller Leben.
Womit wir beim Gordischen Knoten sind, denn wir uns selbst errichtet haben, um uns dann (Krokodils-) Traenen vergiessend über Kriege, Umweltkatastrophen, Ungerechtigkeit und dubiose Seilschaften selbstzubemitleiden.
Entschuldigen Sie, wenn ich etwas unverstaendlich und geisselnd klinge, aber das Unrecht und die Dummheit zu kritisieren ist bei weitem nicht so hart, wie die unbewusste taegliche Auslebung dieser...
Wer das nicht glaubt, sollte mal etwas mehr über die FED nachlesen. Die gehört den US-Banken. Gut, ernannt werden die Direktoren vom US-Präsidenten, also ist es eine teilstaatliche Institution. Aber komplett in Privatbesitz. Und deshalb druckt die FED jetzt auch mal wieder so schön viel Geld.
Vielleicht sollte man dieses Argument nutzen, um den Leuten den Euro als Reservewährung zu verkaufen. Gut, bei uns wird der Chef der EZB in irgendeinem Hinterzimmer ausgekungelt ;-). Aber wenigstens ist die EZB nicht in Privatbesitz.
Alle Zentralbanken müssen bekanntlich irgendwo anfangen. Zwecks Gründung der deutschen Bundesbank schossen die großen deutschen Privatbanken ihr also zunächst das Gründungskapital vor, welches sie natürlich bald wieder zurückzahlte, was Sie in der Wikipedia bestätigt finden. So war es einst auch bei dem US-Vorbild der deutschen Bundesbank, der Fed-Bank (Fed ist englisch für "Bund").
Eine Hauptaufgabe jeder Zentralbank ist, Geld zu drucken. Alle anderen Banken borgen sich von ihr das Geld zu niedrigen Zinsen, das sie zu höheren Zinsen weiter verleihen. Je nach Wirtschaftslage verringert oder erhöht die Zentralbank die im Umlauf befindliche Geldmenge.
Es ist egal wem die Zentralbank gehört! Hauptsache ist, dass nicht eine Partei (nicht pol. gemeint) oder Person einen beherrschenden Einfluss gewinnt. "Die Banken" sind genausoviel oder -wenig eine Partei i.d.S. wie "Die Juden". Bei den meisten Verschwörungstheorien mit der FED ist die Story gleich, nur die vorgenannten Begriffe müssen zwischen Rechts und Links ausgetauscht werden. Hmmmm.... und natürlich die REchten haben noch Reichsflugscheiben...... :-)
Die FED druckt kein Geld, macht das Bureau of Engraving. Ich versichere Ihnen, das gedruckte Geld spielt nur eine kleine Geige, sehr viel mehr Geldmengeneinfluss haben die Offenmarktgeschäfte der FED.
Alle Zentralbanken müssen bekanntlich irgendwo anfangen. Zwecks Gründung der deutschen Bundesbank schossen die großen deutschen Privatbanken ihr also zunächst das Gründungskapital vor, welches sie natürlich bald wieder zurückzahlte, was Sie in der Wikipedia bestätigt finden. So war es einst auch bei dem US-Vorbild der deutschen Bundesbank, der Fed-Bank (Fed ist englisch für "Bund").
Eine Hauptaufgabe jeder Zentralbank ist, Geld zu drucken. Alle anderen Banken borgen sich von ihr das Geld zu niedrigen Zinsen, das sie zu höheren Zinsen weiter verleihen. Je nach Wirtschaftslage verringert oder erhöht die Zentralbank die im Umlauf befindliche Geldmenge.
Es ist egal wem die Zentralbank gehört! Hauptsache ist, dass nicht eine Partei (nicht pol. gemeint) oder Person einen beherrschenden Einfluss gewinnt. "Die Banken" sind genausoviel oder -wenig eine Partei i.d.S. wie "Die Juden". Bei den meisten Verschwörungstheorien mit der FED ist die Story gleich, nur die vorgenannten Begriffe müssen zwischen Rechts und Links ausgetauscht werden. Hmmmm.... und natürlich die REchten haben noch Reichsflugscheiben...... :-)
Die FED druckt kein Geld, macht das Bureau of Engraving. Ich versichere Ihnen, das gedruckte Geld spielt nur eine kleine Geige, sehr viel mehr Geldmengeneinfluss haben die Offenmarktgeschäfte der FED.
@ Nr. 4:
Sicher haben Sie recht. Warum sträubt sich eigentlich bei uns der Durchschnittsbürger, ein wenig mehr über Wirtschaft und Finanz zu erfahren? Wenn man den haarsträubenden Unsinn vernimmt, der täglich in den Leserkommentaren verzapft wird, kann einem angst und bange werden. Zu den von Ihnen zitierten einfachen Weiterbildungsquellen wäre auch die tägliche Lektüre des Wirtschaftsteils der großen Zeitungen zu empfehlen.
@ Nr. 2:
Auf dem großen G-2 Wirtschaftsgipfel USA-China wurde dieses Thema erst vorletzte Woche ausführlich diskutiert. Der chinesisch sprechende US-Finanzminister agiert in ständiger enger Zusammenarbeit mit seinen chinesischen Kollegen, und die Chinesen kaufen laufend weiterhin hunderte von Millliarden an US-Schatzanweisungen. An Abschaffung der Dollar-Leitwährung ist daher im kommenden Jahrzehnt nicht zu denken.
Das G-8 Desaster vor dem symbolischen Hintergrund der Ruinen von L'Aquila zeigte ja nur allzu deutlich, dass der Schwerpunkt seit der Krise längst nicht mehr in Europa liegt. Vielleicht hatte Obama recht, wenn er sagte, dass sich die restliche Welt nach der Krise an der perfekten Symbiose der G-2 USA-China orientieren werde.
Gehen Sie mal auf eine Party und sagen Sie sie sind im Finanzsektor.....
Meine Hitliste ist (DAS WURDE MIR ALLEN ERNSTES VON SONST GEBILDETEN LEUTEN VORGESCHLAGEN):
A) "Rostendes" Schwundgeld nach Silvio Gsell= Devaluiert jeden Monat um 10% (Ist der mit Tatjana verwandt?). Anwort: Hatten wir schon in Weimar, nannte sich Hyperinflation war im Nachhinein betrachtet sehr unpopulär
B) "Reichensteuer" ....denn Steuern sind immer gut! Wegen der Gerechtigkeit und so. Antwort: Trifft dich als Besitzer von drei Häusern die Du voriges Jahr im Scweisse Deines angesichts ererbt hast besonders hart! Das "Finanzkapital" das Du so schlimm findest, ist im Gegensatz zu Deinem Kapital nicht immobil sondern SEHR mobil. Es sitzt dann in auf den Caymans, Kanalinsel oder sonstwo und lacht sich über Typen wie Dich kaputt.
C) Golddeckung!! Mindestreserve 100%!! Zinsverbot!! Das "Islamic Banking machts vor"! Antwort: A) Islamic Banking ist wie die Medici damals, nehmen sehr wohl Zins, nenne es aber anders. B) Geld wird dann sehr knapp und Deine Soz-Päd. Frau kriegt wohl kein Projekt mehr....... (Ich musste es mir sehr verkneifen Ihn darauf hinzuweisen, dass Frauchen ja der Haupternährer der Familie ist, da er nix gebacken bekommt)
Gehen Sie mal auf eine Party und sagen Sie sie sind im Finanzsektor.....
Meine Hitliste ist (DAS WURDE MIR ALLEN ERNSTES VON SONST GEBILDETEN LEUTEN VORGESCHLAGEN):
A) "Rostendes" Schwundgeld nach Silvio Gsell= Devaluiert jeden Monat um 10% (Ist der mit Tatjana verwandt?). Anwort: Hatten wir schon in Weimar, nannte sich Hyperinflation war im Nachhinein betrachtet sehr unpopulär
B) "Reichensteuer" ....denn Steuern sind immer gut! Wegen der Gerechtigkeit und so. Antwort: Trifft dich als Besitzer von drei Häusern die Du voriges Jahr im Scweisse Deines angesichts ererbt hast besonders hart! Das "Finanzkapital" das Du so schlimm findest, ist im Gegensatz zu Deinem Kapital nicht immobil sondern SEHR mobil. Es sitzt dann in auf den Caymans, Kanalinsel oder sonstwo und lacht sich über Typen wie Dich kaputt.
C) Golddeckung!! Mindestreserve 100%!! Zinsverbot!! Das "Islamic Banking machts vor"! Antwort: A) Islamic Banking ist wie die Medici damals, nehmen sehr wohl Zins, nenne es aber anders. B) Geld wird dann sehr knapp und Deine Soz-Päd. Frau kriegt wohl kein Projekt mehr....... (Ich musste es mir sehr verkneifen Ihn darauf hinzuweisen, dass Frauchen ja der Haupternährer der Familie ist, da er nix gebacken bekommt)
müsste man erstmal ein paar Grundbegriffe definieren ;)
Zu 1.) Zb. was ist ein Staat und wo fangen und hören seine Kompetenzen an?
Wie hat ein Staat seine Aufgabenbereiche zu gewichten?
Zuerst das Streben zum Wissen, die Zufriedenheit, Sicherheit und Wohlstand (wobei diese Punkte wohl sehr oft gleiche Deckungsmengen haben), oder die Wahrung der Interessen von den Maechtigen und Reichen zuerst und dann anderes?
zu 2.) Sie wissen ganz genau, dass man mit paar Bücher wurmen noch nichtmal den Schatten der Wirklichkeit erfassen kann, geschweige denn ein Stück von ihm selbst. Bücher dienen da lediglich als Richtungsvorgabe für erfahrbare Wahrheiten.
Die Wirtschaft der Menscheit funktioniert schon seit jahrtausenden und nicht seitdem ein Adam Smith ein Buch darüber geschrieben hat!
Nur werden die wirklichen Hintergründe und Seilzwaenge oft verschwiegen (halb wissentlich, halb unwissentlich) aus mehreren Gründen und unteranderem daraus, dass man sich seinen "Know-how vorsprung" erhalten will und nicht preisgeben will ;)
zu 3.) Welches hohe Gut ich meine? Was meinen Sie denn, was das erstebenswertesde für einen Menschen sein sollte?
Für mich ist es das positive Wissen, dass uns Menschen und der gesammten Natur von Nutzen ist, Leben erhaellt und es nicht zerstört. Ich weis, ist jetzt sehr allgemein formuliert, aber wenn man sich dieses Ziel erstmal verinnerlicht hat, so sieht man das aktuell auf sehr kurzfristige Profite angelegte Ziele Prioritaet haben, vor den wirklich wichtigen Belangen für unser aller Leben.
Womit wir beim Gordischen Knoten sind, denn wir uns selbst errichtet haben, um uns dann (Krokodils-) Traenen vergiessend über Kriege, Umweltkatastrophen, Ungerechtigkeit und dubiose Seilschaften selbstzubemitleiden.
Entschuldigen Sie, wenn ich etwas unverstaendlich und geisselnd klinge, aber das Unrecht und die Dummheit zu kritisieren ist bei weitem nicht so hart, wie die unbewusste taegliche Auslebung dieser...
Zu 1) Ouups, nach dem ersten Argument sofort sich auf unangreifbares moralinsaures Territorium verziehen? Sie entäuschen mich!
Zu 2) Im Investmentbanking gibt es Seilschaften, diese haben weniger Einfluss als in der kleinen, "heilen" Finanzwelt. Den "Tennisplatzkredit" zwischen regionalem Bauträger und SpK-Vorstand gibt es so nicht in FFM oder der City. Der Vorstand z.B. weiss, das er eine Lev. Finance oder Verbriefungs-Abteilung hat, er weiss dass diese der Bank Geld bringt. Aber die Namen der Eng. weiss er so nicht, da sich 90% unter seiner Entscheidungskompetenz abspielen. Das ist dass Spielfeld der "Analysts" in den 20gern oder Anfang 30gern und den Associate Directors die älter sind. Verschwörungen finden dort nicht statt, nur eine Menge Geschrei, Hektik und sehr viel Arbeit. Entscheidung findet in einem Kommitee statt, in dem Managing Directors sitzen aber ganz selten nur ein Bereichsvorstand. Mitspielen dürfen aber auch Analysts nur wenn diese die einleitend genannten Bücher gelesen haben und dann ein tolles Diplom, Master, CFA oder andere tolle Sachen haben. Derweilen sitzten in den Kneipen Leute die davon soviel verstehen wie der Analyst von Kernphysik aber durchaus nach dem dritten Bier einen Weltrettungsplan parat haben. Der LBO-analyst geht auch mal einen trinken, aber wenn er dann von Kernphysik redet -die ja nach dem Seilschaftsprinzip funktioniert- würden Sie ihn dann in den Leitstand des Atomkraftwerks setzen?
Zu 3) Immer noch Kauderwelsch, sorry! Und wieder der Rückzug auf moralisch unanfechtbares.. "Krieg".. "Umweltzerstörung" "Ungerechtigkeit".... Gibt´s übrigens in nichtkapitalitschen Systemen noch viel mehr!
Zu 1) Ouups, nach dem ersten Argument sofort sich auf unangreifbares moralinsaures Territorium verziehen? Sie entäuschen mich!
Zu 2) Im Investmentbanking gibt es Seilschaften, diese haben weniger Einfluss als in der kleinen, "heilen" Finanzwelt. Den "Tennisplatzkredit" zwischen regionalem Bauträger und SpK-Vorstand gibt es so nicht in FFM oder der City. Der Vorstand z.B. weiss, das er eine Lev. Finance oder Verbriefungs-Abteilung hat, er weiss dass diese der Bank Geld bringt. Aber die Namen der Eng. weiss er so nicht, da sich 90% unter seiner Entscheidungskompetenz abspielen. Das ist dass Spielfeld der "Analysts" in den 20gern oder Anfang 30gern und den Associate Directors die älter sind. Verschwörungen finden dort nicht statt, nur eine Menge Geschrei, Hektik und sehr viel Arbeit. Entscheidung findet in einem Kommitee statt, in dem Managing Directors sitzen aber ganz selten nur ein Bereichsvorstand. Mitspielen dürfen aber auch Analysts nur wenn diese die einleitend genannten Bücher gelesen haben und dann ein tolles Diplom, Master, CFA oder andere tolle Sachen haben. Derweilen sitzten in den Kneipen Leute die davon soviel verstehen wie der Analyst von Kernphysik aber durchaus nach dem dritten Bier einen Weltrettungsplan parat haben. Der LBO-analyst geht auch mal einen trinken, aber wenn er dann von Kernphysik redet -die ja nach dem Seilschaftsprinzip funktioniert- würden Sie ihn dann in den Leitstand des Atomkraftwerks setzen?
Zu 3) Immer noch Kauderwelsch, sorry! Und wieder der Rückzug auf moralisch unanfechtbares.. "Krieg".. "Umweltzerstörung" "Ungerechtigkeit".... Gibt´s übrigens in nichtkapitalitschen Systemen noch viel mehr!
Alle Zentralbanken müssen bekanntlich irgendwo anfangen. Zwecks Gründung der deutschen Bundesbank schossen die großen deutschen Privatbanken ihr also zunächst das Gründungskapital vor, welches sie natürlich bald wieder zurückzahlte, was Sie in der Wikipedia bestätigt finden. So war es einst auch bei dem US-Vorbild der deutschen Bundesbank, der Fed-Bank (Fed ist englisch für "Bund").
Eine Hauptaufgabe jeder Zentralbank ist, Geld zu drucken. Alle anderen Banken borgen sich von ihr das Geld zu niedrigen Zinsen, das sie zu höheren Zinsen weiter verleihen. Je nach Wirtschaftslage verringert oder erhöht die Zentralbank die im Umlauf befindliche Geldmenge.
...aber was soll uns das jetzt sagen? Heißt das die FED ist nicht im Privatbesitz?
@5 Der Dollar ist "Privatgeld": Und ist die FED von "privat" gesteuert oder doch eher unabhängig? Können die US-Banken den entscheidungstragenden FED Leuten (formal) Anweisungen geben? Wie sind die Governancestrukturen? Die FED ist ja auch bestimmten Grundsätzen wie Geldwertstabilität verpflichtet.
...aber was soll uns das jetzt sagen? Heißt das die FED ist nicht im Privatbesitz?
@5 Der Dollar ist "Privatgeld": Und ist die FED von "privat" gesteuert oder doch eher unabhängig? Können die US-Banken den entscheidungstragenden FED Leuten (formal) Anweisungen geben? Wie sind die Governancestrukturen? Die FED ist ja auch bestimmten Grundsätzen wie Geldwertstabilität verpflichtet.
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