Politstar Gel und Glamour
Josef Joffe versucht, die Guttenberg-Verzückung zu ergründen

Karl-Theodor zu Guttenbergs Autogramme sind begehrt - wie hier bei der Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele
Deutschland hat den Superstar, und Karl-Theodor zu Guttenberg, knapp »KT«, steht nun sogar über der Kanzlerin auf der Wichtigkeitsskala. Dass die bürgerliche Presse verzückt ist, überrascht nicht. Aber Traditionsfeinde der CSU wie stern oder Spiegel? Das heischt verschärftes Grübeln über ein Phänomen, das der RTL-Show ähnelt. Der junge Wirtschaftsminister, 37, kommt praktisch aus dem Nichts; er hat altersgemäß noch keine Spur im öffentlichen Leben hinterlassen (Profis kannten ihn als Außenpolitiker, im Doppelpack mit von Klaeden/CDU); seinem Gesellenstück als Wirtschaftsminister fehlt der Touch des Heroischen: Er war gegen die Opel-Rettung, hat sich gefügt und dann durchblicken lassen, wie er fast, aber nur fast zurückgetreten wäre.
Und doch jubelt der stern: »Deutschland macht wieder eine gute Figur… so schnell war seit Langem niemand mehr so beliebt.« Warum? Der Mann scheint nicht von dieser (Politiker-)Welt zu sein. Er ist nicht direkt von der Kindergarten-Union über Orts- und Kreisverband ins Parlament geklettert, sondern hat einen richtigen Beruf ausgefüllt. Haartracht (Gel), Krawatte (Hermès), Anzug (von der besser sitzenden Sorte), Herkunft (Freiherr), Ehefrau (Bismarck), Vermögen (groß/unabhängig), Status (weder Lehrer noch Funktionär) und Auftritt (zwischen Almanach de Gotha und Bunte) wecken Sehnsüchte, die das hiesige Politikermilieu schon lange nicht mehr befriedigt (anders als noch in Amerika, England und Frankreich).
Grob verkürzt: Wir wissen kaum noch, wer Generalsekretär der SPD oder CDU ist; Olaf Scholz und Ulla Schmidt sind Funktionsträger, keine »Rollenmodelle«; die besten Köpfe – sagen wir: Peer Steinbrück – kollidieren gern mit der Wand, anstatt sie mühsam wegzuverhandeln. Der letzte Charismatiker war Gerhard Schröder, doch der dient inzwischen einem russischen Staatskonzern, derweil wir seine Agenda stückweise abtragen.
Guttenberg, sinniert ein Münchner Machtmensch, der seit Strauß mitmischt, verkörpere dagegen »die Hoffnung auf eine andere Politik«. Aber: »Das gelingt nur, weil ihm der politische Kampf noch keine Narben geschlagen hat.« In diesem Kampf ist »cool« keine Kategorie. Denn Scholz und Schmidt, Kohl und Merkel sind die Politiker, die wir wollen. (Schröder hat uns mit »2010« schon zu viel zugemutet.) Kohl und Merkel haben reichlich Witz, Intelligenz und Bildung, wie jeder Teilnehmer gern aus der »kleinen Runde« berichtet, aber sie nehmen den Platon nicht wie KT mit in die Ferien. Sie geben sich, wie wir es sind. Deshalb hat der eine 16 Jahre lang regiert, wird die andere mindestens acht schaffen.
Glamour ist nicht Germany, nicht in der realen Politik, wo der gedeckte (Hosen-)Anzug regiert und komischerweise der Marxsche Traum Form angenommen hat: Die Herrschaft über Menschen wird ersetzt durch die Verwaltung von Sachen. Oder durch eine Politik, welche die allergrößte Sehnsucht der ernüchterten Erben von Wilhelm und Adolf bedient: nichts zu viel und nie zu schnell. Dieses Deutschland sucht Herrn/Frau Vermittelbar, nicht den Superstar.
Josef Joffe ist Herausgeber der ZEIT. Von 2001 bis 2004 war er auch ihr Chefredakteur, gemeinsam mit Michael Naumann. Davor leitete er das außenpolitische Ressort der Süddeutschen Zeitung. Weitere Texte von ihm finden Sie hier (Archiv)
- Datum 01.09.2009 - 14:05 Uhr
- Serie Zeitgeist
- Quelle DIE ZEIT, 30.07.2009 Nr. 32
- Kommentare 58
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Ich schätze Guttenberg ist so beliebt, weil er den Eindruck vermittelt, Dinge in die Hand zu nehmen und noch nicht von vornerein das machen will, was fast alle Politiker (vor allem Frau Merkel) tun: Probleme aussitzen und totschweigen--> Hauptsache jemand anderes kümmert sich um das Problem.
Nebenbei scheint zu Guttenberg einer der wenigen Politiker zu sein, die wissen, das gutes Aussehen und positive Präsenz einiges ausmacht...
das gutes Aussehen und positive Präsenz einiges ausmacht
Und eine gute Grammatik erst!
das gutes Aussehen und positive Präsenz einiges ausmacht
Und eine gute Grammatik erst!
besonders wenn sie gut inszeniert sind. Theo ist ein hervorragend gemanagtes Medienprodukt, eine Kunstfigur.
Solche Kunstfiguren kommen und gehen, siehe Gabi Pauli. Gefährlich wird es für ihn erst, wenn die Sachkompetenz wieder in den Vordergrund tritt oder Opel vor der Wahl Insolvenz anmelden muß.
Ansonsten wirft die Popularität des jetzigen Amtsinhabers ein bedenkliches Licht auf die Bedeutung(slosigkeit) seines Amtes, das von seinen Vorgängern konsequent heruntergewirtschaftet wurde. Auch das Kanzleramt wurde von den Amtsinhabern Kohl, Schröder, Merkel immer mehr zu einer Show Bühne umgestaltet.
Sein Aufstieg hat etwas märchenhaftes, er vermittelt Glanz und Entschlossenheit. Irgendwie erinnert er an eine Mischung von Thomas Middelhoff, den tatkräftigen Sanierer von Arcandor und Lukas Podolski. Viel Schein wenig Sein. Aber bekanntlich bestimmt der Schein das Bewußtsein. Podolski hat wenigstens ein paar Tore geschossen.
Wer an der Popularität des Wirtschaftsministers verzweifelt, hat sich noch nie gefragt weshalb Millionäre wie Lukas Podolski so beliebt sind. Jung, schlagfertig, gutaussehend, immer eine positive Stimmung ausstrahlend, von mühsamer Ausbildung unbelastet ... Das Volk liebt Märchen und seine Helden.
Deshalb bauen die Deutschen lieber Fußballtempel als Krankenhäuser.
"Theo ist ein hervorragend gemanagtes Medienprodukt, eine Kunstfigur.
Solche Kunstfiguren kommen und gehen, siehe Gabi Pauli."
Bei Guttenberg befürchte ich, dass er nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Dazu ist er zu gut vernetzt.
Der tatkräftige Sanierer Middelhoff hat u.a. via seiner Beteiligung an einer Immobilienfirma die Arcandor mit überhöhten Mietzinsen in den Ruin getrieben. Nicht der einzige Fehlschlag da ja auch die heilige Bertelsmann mit der Person nicht's mehr zu tun haben wollte da so etliches erwartete nicht eingetreten ist.
Dafür kann man sich nun zusammen mit den gleichen Helferlein einen Hedgefonds leisten.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Lukas Podolski schlagfertig?
Wenn das mal nicht eine nette Logik-Aufgabe für den nächsten IQ Test wäre. Mal sehen wer die Kette zu Ende führen kann; Kevin Kuranyi eloquent, Angela Merkel Topmodel, usw usf....
"Theo ist ein hervorragend gemanagtes Medienprodukt, eine Kunstfigur.
Solche Kunstfiguren kommen und gehen, siehe Gabi Pauli."
Bei Guttenberg befürchte ich, dass er nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Dazu ist er zu gut vernetzt.
Der tatkräftige Sanierer Middelhoff hat u.a. via seiner Beteiligung an einer Immobilienfirma die Arcandor mit überhöhten Mietzinsen in den Ruin getrieben. Nicht der einzige Fehlschlag da ja auch die heilige Bertelsmann mit der Person nicht's mehr zu tun haben wollte da so etliches erwartete nicht eingetreten ist.
Dafür kann man sich nun zusammen mit den gleichen Helferlein einen Hedgefonds leisten.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Lukas Podolski schlagfertig?
Wenn das mal nicht eine nette Logik-Aufgabe für den nächsten IQ Test wäre. Mal sehen wer die Kette zu Ende führen kann; Kevin Kuranyi eloquent, Angela Merkel Topmodel, usw usf....
"Theo ist ein hervorragend gemanagtes Medienprodukt, eine Kunstfigur.
Solche Kunstfiguren kommen und gehen, siehe Gabi Pauli."
Bei Guttenberg befürchte ich, dass er nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Dazu ist er zu gut vernetzt.
Warum sagen Sie nicht, wo dieses Dossier zu finden ist, nämlich auf Zeitgeist.de, wo die Zurichtung von hoffnungsvollen young leaders aus aller Welt im Sinne des CFR und seiner Ableger beschrieben wird, wo es darum geht - vorsichtig definiert - die Dominanz amerikanischen Finanzkapitals auch weiterhin zu sichern?
Warum erzählen Sie nicht, daß auch der Autor - als bekennender Transatlantiker - diesem erlesenen Netzwerk zuzurechnen ist?
Wer sich im Netz zu diesen Themen kundig macht, dem wird schnell klar, warum ein G. diese erstaunliche Wertschätzung - ohne jeglichen Leistungsnachweis - genießt, die ansonsten nur durch die Vorliebe älterer Damen zu adeligen Figürchen erklärbar wäre.
Warum sagen Sie nicht, wo dieses Dossier zu finden ist, nämlich auf Zeitgeist.de, wo die Zurichtung von hoffnungsvollen young leaders aus aller Welt im Sinne des CFR und seiner Ableger beschrieben wird, wo es darum geht - vorsichtig definiert - die Dominanz amerikanischen Finanzkapitals auch weiterhin zu sichern?
Warum erzählen Sie nicht, daß auch der Autor - als bekennender Transatlantiker - diesem erlesenen Netzwerk zuzurechnen ist?
Wer sich im Netz zu diesen Themen kundig macht, dem wird schnell klar, warum ein G. diese erstaunliche Wertschätzung - ohne jeglichen Leistungsnachweis - genießt, die ansonsten nur durch die Vorliebe älterer Damen zu adeligen Figürchen erklärbar wäre.
Der tatkräftige Sanierer Middelhoff hat u.a. via seiner Beteiligung an einer Immobilienfirma die Arcandor mit überhöhten Mietzinsen in den Ruin getrieben. Nicht der einzige Fehlschlag da ja auch die heilige Bertelsmann mit der Person nicht's mehr zu tun haben wollte da so etliches erwartete nicht eingetreten ist.
Dafür kann man sich nun zusammen mit den gleichen Helferlein einen Hedgefonds leisten.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Zitat: "Deutschland hat einen neuen Superstar, der Wirtschaftsminister ist sogar beliebter als die Kanzlerin."
Daran sieht man exemplarische, wie tief Deutschland gesunken ist.
Die Beliebtheit der Kanzlerin steigt, während die Politik der Regierung immer unbeliebter wird !
Aber wer kommt auch schon auf die Idee, die Kanzlerin für die Politik ihrer Regierung verantwortlich zu machen - sie hat doch nur die Richtlinienkompetenz !
Die Skala der Politiker in Politbarometer zeigt doch nur, wie oft er oder sie in den Medien erwähnt werden.
Ein Mann wie KT, der in den Medien gut ankommt, da er ein guter Ministerdarsteller ist und vorallem sich angenehm von seinem blassen Vorgänger unterscheidet, hat es da natürlich leicht !
Er passt genau ins Bild der Arbeitsteilung der GK:
Die Union reklamiert die Erfolge für sich und die SPD wird dafür verantwortlich gemacht, daß es Geld kostet.
Das aber auch nur, weil er in der 'richtigen' Partei ist, wäre er in einer anderen, würden ihn die Medien wegen Inkompetenz und reiner Show in der Luft zerreissen !
Früher wurden die Überbringer von schlechten Nachrichten geköpft. Heute werden es in Deutschland diejenigen, die positive Nachrichten verbreiten – oder zumindest den Versuch dazu wagen. Siehe Bericht „Die Krise ist vorbei“ von Josef Joffe. Mag sein, dass der Titel zu diesem Thema überspitzt formuliert ist, aber weltweit sind viele Fachleute der Meinung, die Anzeichen auf Besserung in der Wirtschaft würden sich mehren. Was tut Deutschland (zumindest in den Kommentatoren-Foren)? Man schimpft den Verfasser als blind und inkompetent, um noch die harmlosesten aller Ausdrücke zu nennen.
Und dasselbe beim neuen Wirtschaftsminister: da ist nach vielen, vielen Jahren endlich wieder mal eine Persönlichkeit im Amt, die mit Kompetenz und Sachverstand agiert – und auch noch eine passable Figur macht. Auch im Ausland wird er geschätzt und anerkannt, wo immer er auftritt. Und was macht Deutschland (zumindest gewisse Foren-Schreiberlinge)? Man übergießt ihn mit Häme, nennt ihn – offenbar mangels griffigerer Argumente – eine Kunstfigur und zieht letztlich noch die Mehrheit der Bevölkerung ins Lächerliche, weil er bei ihr gut ankommt. Man muss ja nicht gleich stolz auf einen Wirtschaftsminister sein, aber zumindest könnte man seine Person und seine Leistungen anerkennen. Stattdessen wird eine Miesepetrigkeit und Krittelei an den Tag gelegt, dass man sich unweigerlich fragt, ob die Verfasser solcher Zeilen pathologische Nieselprimen sind. Nichts, aber auch gar nichts ist gut oder akzeptabel oder positiv, alles muss zerrissen und plattgemacht werden.
Deutschland ist wahrlich ein seltsames Land – zumindest was diese Schreiberlinge betrifft.
Sie haben meine vollste Zustimmung. Was hier (und in anderen Foren) an Laienschauspielern meint, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist schon bemerkenswert. Das Internet verkommt mehr und mehr zur Müllhalde für Menschen, die wahrscheinlich im richtigen Leben nichts bewegen, aber dafür im Internet mal richtig die Sau raus lassen. Man hat ja sonst nichts im Leben.
Auch im Ausland wird er geschätzt und anerkannt, wo immer er auftritt.
Woher nehmen Sie denn dieses "Wissen"?
aber zumindest könnte man seine Person und seine Leistungen anerkennen.
Zur Person: Adelig und entsprechend eitel.
Zu seinen Leistungen: Welche denn? Bisher hat er doch nichts gemacht, außer das von Herrn Joffe beschriebene Gesellenstück, was nun wirklich nicht für ihn spricht: Selbst falls er Recht hatte, gegen das Rettungskonzept zu sein -- gegen etwas zu sein ist keinerlei Herausforderung und erst recht keine Leistung.
Stattdessen wird eine Miesepetrigkeit und Krittelei an den Tag gelegt, dass man sich unweigerlich fragt, ob die Verfasser solcher Zeilen pathologische Nieselprimen sind. Nichts, aber auch gar nichts ist gut oder akzeptabel oder positiv, alles muss zerrissen und plattgemacht werden.
Kritisches Denken ist im Allgemeinen ein Zeichen von Intelligenz. Sehen Sie, ich kann auch positiv denken.
Erzählen Sie den Miesmachern von den Leistungen uneres Wirtschaftsministers.
Halten Sie nix zurück, listen Sie die Leistungen auf, von A-Z
Heute werden es in Deutschland diejenigen, die positive Nachrichten verbreiten – oder zumindest den Versuch dazu wagen. Siehe Bericht „Die Krise ist vorbei“ von Josef Joffe.
Ist das der gleiche Fachmann, der uns genauso, wie alle anderen "Finanzexperten", letztes Jahr vor der Weltwirtschaftskrise gewarnt hat? Oder doch nur der neoliberale Nachschwätzer der er die Jahre davor war...?
Sie haben meine vollste Zustimmung. Was hier (und in anderen Foren) an Laienschauspielern meint, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist schon bemerkenswert. Das Internet verkommt mehr und mehr zur Müllhalde für Menschen, die wahrscheinlich im richtigen Leben nichts bewegen, aber dafür im Internet mal richtig die Sau raus lassen. Man hat ja sonst nichts im Leben.
Auch im Ausland wird er geschätzt und anerkannt, wo immer er auftritt.
Woher nehmen Sie denn dieses "Wissen"?
aber zumindest könnte man seine Person und seine Leistungen anerkennen.
Zur Person: Adelig und entsprechend eitel.
Zu seinen Leistungen: Welche denn? Bisher hat er doch nichts gemacht, außer das von Herrn Joffe beschriebene Gesellenstück, was nun wirklich nicht für ihn spricht: Selbst falls er Recht hatte, gegen das Rettungskonzept zu sein -- gegen etwas zu sein ist keinerlei Herausforderung und erst recht keine Leistung.
Stattdessen wird eine Miesepetrigkeit und Krittelei an den Tag gelegt, dass man sich unweigerlich fragt, ob die Verfasser solcher Zeilen pathologische Nieselprimen sind. Nichts, aber auch gar nichts ist gut oder akzeptabel oder positiv, alles muss zerrissen und plattgemacht werden.
Kritisches Denken ist im Allgemeinen ein Zeichen von Intelligenz. Sehen Sie, ich kann auch positiv denken.
Erzählen Sie den Miesmachern von den Leistungen uneres Wirtschaftsministers.
Halten Sie nix zurück, listen Sie die Leistungen auf, von A-Z
Heute werden es in Deutschland diejenigen, die positive Nachrichten verbreiten – oder zumindest den Versuch dazu wagen. Siehe Bericht „Die Krise ist vorbei“ von Josef Joffe.
Ist das der gleiche Fachmann, der uns genauso, wie alle anderen "Finanzexperten", letztes Jahr vor der Weltwirtschaftskrise gewarnt hat? Oder doch nur der neoliberale Nachschwätzer der er die Jahre davor war...?
Sie haben meine vollste Zustimmung. Was hier (und in anderen Foren) an Laienschauspielern meint, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist schon bemerkenswert. Das Internet verkommt mehr und mehr zur Müllhalde für Menschen, die wahrscheinlich im richtigen Leben nichts bewegen, aber dafür im Internet mal richtig die Sau raus lassen. Man hat ja sonst nichts im Leben.
Zitat von Toronto21: "Was hier (und in anderen Foren) an Laienschauspielern meint, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist schon bemerkenswert."
Ganz besonders sieht man das daran, daß Horst Köhler in den Medien zum beliebtesten BP hochstilisiert wird.
Das ist nichts anderes als eine Beleidigung für die wirklich bedeutenden BP wie Theodor Heuss, Gustav Heinemann und vorallem Richard von Weizsäcker !
Zitat von Toronto21: "Was hier (und in anderen Foren) an Laienschauspielern meint, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, ist schon bemerkenswert."
Ganz besonders sieht man das daran, daß Horst Köhler in den Medien zum beliebtesten BP hochstilisiert wird.
Das ist nichts anderes als eine Beleidigung für die wirklich bedeutenden BP wie Theodor Heuss, Gustav Heinemann und vorallem Richard von Weizsäcker !
Wenn ein junger und stinkreicher Wirtschaftsminister aus der Aristokratie so beliebt sein kann, dann stellt sich schon die Frage, ob die Mehrheit der Menschen sich überhaupt Gedanken darüber macht, in wessen Interesse der wohl Politik macht.
Nach der Bundestagswahl wird man die SPD endlich los sein, den Grünen (falls man sie überhaupt braucht) wird die Abschaltung der AKWs als Schweigegeld hingeworfen und dann geht die neoliberale Post hier erst so richtig ab. Gel und Glamour in der Politik wird dann selbstverständlich sein und das Volk wird auch dann noch jubeln, wenn die ersten ALG-2-Bezieher in Arbeitslagern landen.
Wenn gar nichts mehr geht, muss der Klassenkampf herhalten oder was? Es ist schon beachtlich, wie plakativ hier allein der Umstand, dass Herr v.&.z. Guttenberg jung reich und Aristokrat zugleich ist, als Grund zur Kritik genuegt. Das weckt den Anschein, dass es hier groesstenteils um Neid geht und um sonst nichts. Nur weil er dem Adel entspringt, darf das Volk ihn also nicht moegen? Eine sehr demokratische Sichtweise legen sie hier an den Tag, muss von fortan also jeder bitte in seiner "Klasse" bleiben? Hier wird doch eher der puren Verzweiflung freie Bahn gelassen, weil die duemmliche "Der Baron aus Bayern" Kampagane die Bevoelkerung eher kalt gelassen hat und nur einmal mehr deutlich gemacht hat in welcher miserablen Situation sich die Sozialdemokraten befinden. Auf der einen Seite fuer ein gerechtes Deutschland "kaempfen" und auf der anderen jemanden aufgrund seiner Herkunft verurteilen....Aber sie haben sicherlich recht, sobald die neoliberalen gewonnen haben, wird der freie Markt gaenzlich entfesselt, die Monarchie wieder eingefuehrt, der Sozialstaat abgeschafft und alle Arbeitslosen derer die Regierung habhaft werden kann, werden auf Helgoland eingepfercht und die Insel alsbald gesprengt. Das alles is doch schonmal passiert, 16 Jahre CDU/FDP, Wiedervereinigung, Integration der Ostdeutschen in die Westdeutschen Sozialsysteme, Integration der Russlanddeutschen in die Sozialsysteme, keine voelkerrechtswidrigen Militaereinsetze, alle diese Neoliberalen Verbrechen hatten wir doch schon, dagegen waren die sozialen Wohltaten der SPD/Grünen ja nahezu himmlisch, HartzIV, Ökosteuer, Kosovo Krieg ( voelkerrechtswidrig), Lockerung der Finanzmartkregeln, Senkung des Spitzensteuersatzes....jaja die boesen unsozialen Neoliberalen
wenn man bedenkt das der Reichtum der heute noch lebenden Adligen sich aus der früheren Ausbeutung ihrer Untertanen speist.
Das kann man dann schon komisch finden, wenn auch in einer Demokratie wieder diese Menschen hochgespült werden.
Wenn gar nichts mehr geht, muss der Klassenkampf herhalten oder was? Es ist schon beachtlich, wie plakativ hier allein der Umstand, dass Herr v.&.z. Guttenberg jung reich und Aristokrat zugleich ist, als Grund zur Kritik genuegt. Das weckt den Anschein, dass es hier groesstenteils um Neid geht und um sonst nichts. Nur weil er dem Adel entspringt, darf das Volk ihn also nicht moegen? Eine sehr demokratische Sichtweise legen sie hier an den Tag, muss von fortan also jeder bitte in seiner "Klasse" bleiben? Hier wird doch eher der puren Verzweiflung freie Bahn gelassen, weil die duemmliche "Der Baron aus Bayern" Kampagane die Bevoelkerung eher kalt gelassen hat und nur einmal mehr deutlich gemacht hat in welcher miserablen Situation sich die Sozialdemokraten befinden. Auf der einen Seite fuer ein gerechtes Deutschland "kaempfen" und auf der anderen jemanden aufgrund seiner Herkunft verurteilen....Aber sie haben sicherlich recht, sobald die neoliberalen gewonnen haben, wird der freie Markt gaenzlich entfesselt, die Monarchie wieder eingefuehrt, der Sozialstaat abgeschafft und alle Arbeitslosen derer die Regierung habhaft werden kann, werden auf Helgoland eingepfercht und die Insel alsbald gesprengt. Das alles is doch schonmal passiert, 16 Jahre CDU/FDP, Wiedervereinigung, Integration der Ostdeutschen in die Westdeutschen Sozialsysteme, Integration der Russlanddeutschen in die Sozialsysteme, keine voelkerrechtswidrigen Militaereinsetze, alle diese Neoliberalen Verbrechen hatten wir doch schon, dagegen waren die sozialen Wohltaten der SPD/Grünen ja nahezu himmlisch, HartzIV, Ökosteuer, Kosovo Krieg ( voelkerrechtswidrig), Lockerung der Finanzmartkregeln, Senkung des Spitzensteuersatzes....jaja die boesen unsozialen Neoliberalen
wenn man bedenkt das der Reichtum der heute noch lebenden Adligen sich aus der früheren Ausbeutung ihrer Untertanen speist.
Das kann man dann schon komisch finden, wenn auch in einer Demokratie wieder diese Menschen hochgespült werden.
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