Kapitalismus Die Luft soll rausSeite 5/5

Unter Greenspans Führung blockt die Fed alle Versuche ab, die Finanzmärkte strenger zu regulieren. Sie gibt sogar als Reaktion auf den Dotcom-Crash und auf die Terroranschläge vom September 2001 viel billiges Geld aus und riskiert damit, dass Übertreibungen noch größer werden. Wenn wirklich eine Blase platze, das hat Greenspan immer wieder gesagt, werde man hinterher "sauber machen".

Das haben nichtalle so gesehen, nicht mal in Amerika. Eine Woche nach Greenspans Auftritt vor dem Bankenausschuss empfängt Charles Kindleberger in seinem Altersheim in Boston einen Reporter des Wall Street Journal. "Man muss von Manien sprechen", hat Kindleberger in seinem 1978 erschienenen Standardwerk Manien, Paniken, Crashs geschrieben. Der Ökonom hat ein Leben lang Spekulationsblasen erforscht. Er mochte sie nicht. Dem Reporter erzählt Kindleberger, er sammle Zeitungsartikel, um zu belegen, dass sich eine riesige Immobilienblase aufblähe. "Ich glaube, es ist gefährlich", sagte er. Als Kindleberger ein Jahr später mit 92 Jahren stirbt, ist der Aufschwung am Häusermarkt in vollem Gang.

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Die schärfsten Kritiker des Greenspanschen Laisser-faire aber finden sich in Europa. Otmar Issing gehört dazu. Er ist einer der Väter des Euro, als Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) prägte er das junge Institut – und machte es zu einem Gegenentwurf zur amerikanischen Notenbank. Konservativ in der Zinspolitik, auf der Hut vor spekulativen Übertreibungen und immer für einen Angriff auf Alan Greenspan gut. Im April 2005 lässt Issing im Monatsbericht der Zentralbank eine Art Streitschrift veröffentlichen. "Die bisherigen Erfahrungen", mahnt das EZB-Ökonomenteam, "zeigen, dass Boom-Bust-Zyklen von Vermögenspreisen der gesamten Volkswirtschaft Schaden zufügen können." Deshalb sei "frühzeitiges Gegensteuern" angebracht, durch straffere Aufsicht und höhere Zinsen. Es ist eine Kampfansage; sie wird in Washington auch so verstanden.

Doch Issing war zu früh dran. Die Blase wuchs und platzte. Es wird noch viele Jahre dauern, bis man ihre nützlichen Seiten kühl gegen ihre Kosten aufrechnen kann – aber dass am Ende eine positive Bilanz stehen könnte, glaubt im Augenblick niemand. Das Saubermachen ist für die Staaten kostspieliger als gedacht. Allein diese teuren Rettungspakete für die Banken! Die versenkten Billionen am Immobilienmarkt! Die schwere Erkrankung der Weltwirtschaft, die nur lief, weil Amerikaner zu viel einkauften und Chinesen zu viel herstellten! Die Welt muss sich neu orientieren, und das kann noch Jahre dauern.

Issing ist heute ein Berater Angela Merkels in Fragen der Finanzmarktregulierung. Und Alan Greenspan musste im vergangenen Oktober vor dem Kongress einräumen, er habe mit seinem Glauben an den Markt wohl "teilweise" falsch gelegen. Die Freunde eines stabilen Kapitalismus liegen vorn.

Wenn im September die G-20-Regierungschefs in Pittsburgh einfliegen, wird es aber vor allem um die Blasen der Zukunft gehen. Soll man sie, wie Merkel und ihre Verbündeten es sehen, wirklich radikal eindämmen? Oder soll der Staat den Märkten Raum lassen, wie es viele Amerikaner und Briten weiterhin fordern? Soll man ein weiteres Mal darauf vertrauen, dass spekulative Übertreibungen bei aller zerstörerischen Kraft auch Fortschritt in die Welt tragen? Die Fragen könnten schneller aktuell werden, als es derzeit den Anschein hat. In den Ölstaaten, in China, in Japan, in den Tresoren der Rentenversicherer und den Kriegskassen der Private-Equity-Gesellschaften lagern Milliarden, die dringend wieder angelegt werden müssen. Banken experimentieren schon wieder mit riskanten Wertpapieren. Der Dax ist seit Jahresbeginn um 23 Prozent gestiegen, der Dow Jones um 18 Prozent. Aluminium kostet 30 Prozent mehr und Öl sogar 53 Prozent. Ökologie wird gerade ein Renner an den Finanzmärkten.

Ist das nun Fortschritt oder pure Zockerei?

Zum Weiterlesen: Daniel Gross: Finanzblasen ... Und warum sie so wichtig für die Wirtschaft sind. FinanzBuch Verlag, 2008

 
Leser-Kommentare
  1. eine staatsregulierte wirtschaft wird auch scheitern.

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    Das "auch" ist interessant....

    Wobei ich immer noch denke das mit den Mrd. an Steuergeldern noch genügend eben nicht gescheitert sind.

    Wie sieht es aus mit Vorschlägen zur "verbesserung"?

    Geht es völlig ohne Kompromisse oder genau nicht? Wenn nein, wer soll bzw. muss dann welche Kompromisse eingehen? Wenn ja, wer macht dann die Kompromisse, freiweillig oder nicht?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Meine Theorie !
    ...nur der eigentlich vollkommen unregulierte wahre Markt alleine wird dafür sorgen können, das die Menschen so wirtschaften können wie es sich zum besten für die Mehrheit gehört!
    Jahrtausende der Wertschöpfung können nicht falsch gewesen sein!
    jegliche Form von EInfussnahme der Banken und Staaten ist immer gegen den freien gesamten Markt gerichtet und einzig "egoistischen Zielen" geschuldet!
    Wenn der Mensch es schafft , gerecht die Märkte zu beeinflussen ,dan bin ich für Einflussnahme.
    ...nur ist der Markt ausser Rand und Band geraten und wenige haben so viel Kapital das sie alles beinflussen können..
    ..das kann keine Politik, auch nicht durch Verordnungen mehr regeln!!

    Die Armen der Welt haben keine Lobby und dieses ist moralisch in vielen Köpfen vielleicht ab und angekommen, wird aber durch das egozentrische Wesen dieser ebenso schnell wieder vergessen!
    was wollen Politiker hier nochregeln?
    das ist Wahnsinn..
    es wird eine Inflation kommen.. und alles wirtschaften fängt wieder von vorne an!!

    Das "auch" ist interessant....

    Wobei ich immer noch denke das mit den Mrd. an Steuergeldern noch genügend eben nicht gescheitert sind.

    Wie sieht es aus mit Vorschlägen zur "verbesserung"?

    Geht es völlig ohne Kompromisse oder genau nicht? Wenn nein, wer soll bzw. muss dann welche Kompromisse eingehen? Wenn ja, wer macht dann die Kompromisse, freiweillig oder nicht?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Meine Theorie !
    ...nur der eigentlich vollkommen unregulierte wahre Markt alleine wird dafür sorgen können, das die Menschen so wirtschaften können wie es sich zum besten für die Mehrheit gehört!
    Jahrtausende der Wertschöpfung können nicht falsch gewesen sein!
    jegliche Form von EInfussnahme der Banken und Staaten ist immer gegen den freien gesamten Markt gerichtet und einzig "egoistischen Zielen" geschuldet!
    Wenn der Mensch es schafft , gerecht die Märkte zu beeinflussen ,dan bin ich für Einflussnahme.
    ...nur ist der Markt ausser Rand und Band geraten und wenige haben so viel Kapital das sie alles beinflussen können..
    ..das kann keine Politik, auch nicht durch Verordnungen mehr regeln!!

    Die Armen der Welt haben keine Lobby und dieses ist moralisch in vielen Köpfen vielleicht ab und angekommen, wird aber durch das egozentrische Wesen dieser ebenso schnell wieder vergessen!
    was wollen Politiker hier nochregeln?
    das ist Wahnsinn..
    es wird eine Inflation kommen.. und alles wirtschaften fängt wieder von vorne an!!

  2. Ein Finanzsystem, das immer nur darauf aus ist, den kleinen Mann zu schröpfen, sei es über Aktien oder Wertpapiere die als Wunder wie wertvoll angepriesen werden und plötzlich wertlos sind, verdient das Scheitern. Es muß aber nicht so sein. Ein verantwortliches Umgehen mit Geld verbietet Raffgier von Banken. Eine Bank hat ein sicherer Hafen für Geld zu sein und nicht das Faß ohne Boden. Das Grundübel des Finanzsystems ist der Zins und Zinseszins. So wird versucht, aus Geld ohne Wertschöpfung, immer mehr Geld zu machen und fördert die Maßlosigkeit. Das gehört verboten und die Finanzwelt wäre in Ordnung.

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    auch geschröpft, wenn wir die Papiere nicht kaufen. Der Steuerzahler zahlt die Zeche der Nimmersatts und das darf nicht sein ! Die Banken und Mineralölgesellschaften sowie Energiemonopole brauchen viel härtere Regeln, den diese sind es , die den Staat auspressen und von gesellschaftlicher Verantwortung nichts halten.

    auch geschröpft, wenn wir die Papiere nicht kaufen. Der Steuerzahler zahlt die Zeche der Nimmersatts und das darf nicht sein ! Die Banken und Mineralölgesellschaften sowie Energiemonopole brauchen viel härtere Regeln, den diese sind es , die den Staat auspressen und von gesellschaftlicher Verantwortung nichts halten.

  3. Man sollte sehr genau nach Pittsburgh gucken. Jetzt entscheidet sich (bzw. offenbahrt sich) wieviel Macht die Finanzwirtschaft wirklich hat. Kommt es nur zu halbherzigen "Reförmchen", sollte für jedermann klar sein, dass die "Regierungschefs" der Welt schon lange nicht mehr am Ruder sind. Die wahren Entscheidungen werden woanders getroffen.
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    „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“
    Paul Sethe, Mitbegründer der FAZ

    • RalphS
    • 08.08.2009 um 12:14 Uhr

    muss nicht scheitern. Eine sozialistische Regierung hatte Deutschland bereits einmal im ersten deutschen Wirtschaftswunder die Weltwirtschaftskrise von 1929 meistern lassen.
    Dies war auch der Grund, warum die Deutschen nach dem Krieg Sozialismus, statt Kapitalismus wollten. Dank US-Amerikanischer Medien- und Umerziehungsprogramme bekamen wir aber leider einen Kapitalismus nach britischer und US-Amerikanischer Prägung. Das typische an unserem System ist, dass ein Staat der in diesem System praktisch bei Null anfängt, eine große Wirtschaftsleistung mit einem Wohlstand für alle hervorbringt. Der Sozialismus der 30er Jahre hätte das gleiche geschafft, wenn man beim Wohlstandsziel geblieben und nicht ins Perverse abgedriftet wäre. Die Gerechtigkeit des Kapitalistischen Systems tendiert allerdings gegenüber einer staatsregulierten Wirtschaft (manche nennen das Sozialismus, aber diese ganzen Benennungen sind Unsinn) gegen Null. Dies ist der Grund, warum es in unserem Land immer mehr Probleme gibt :
    - eine neue Weltwirtschaftskrise ab 2008
    - eine Million mehr Arbeitslose
    - stagnierende Löhne seit über 20 Jahren mit der Tendenz zu sinkenden Löhnen, obwohl die Produktivität jedes Jahr genau so steigt wie das Bruttosozialprodukt
    - mit das schlechteste Bildungssystem in Europa
    - Medien die mit geplanten und systematisch inszenierten Kampagnen gezielt Desinformation betreiben, denn die Medien in Deutschland befinden sich in den Händen von zehn reichen Familien.
    - Politk der Privatisierung gegen das gesamte Volk: Kaum ein Mensch will z.B. die Privatisierung der Bundesbahn, sie soll aber durch unsere Juntaregierung trotzdem vollzogen werden
    - Es gibt keinen Grund für private Banken. Trotzdem werden sie nicht verstaatlicht.
    - Es gibt keinen Grund für private gigantische EVUs. Der Staat könnte das genau so gut, aber billiger. Trotzdem werden sie nicht verstaatlicht.
    - Volkswagen wurde als Staatsunternehmen gegründet und war auch als 100% Staatsunternehmen sehr erfolgreich. Jetzt gehört das Unternehmen einer kleinen Familienklicke. Kaum ein Deutscher wollte das. Trotzdem wurde VW privatisiert.
    .
    Deutschland ist von richtiger Demokratie noch weit entfernt, denn der Finanzkapitalismus hat unsere Demokratie zerstört.
    Deutschland ist eine fundamentalistische Plutokratie. In Deutschland bestimmt nicht die Mehrheit der Bevölkerung, welche Politik gemacht wird, sondern die Minderheit der Wohlhabenden.
    Lafontaine dazu : "Demokratie gibt es erst dann wieder, wenn die Interessen der Mehrheit tatsächlich zur Geltung kommen."

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    Das sind ja merkwürdige Thesen, weil

    dieselben Probleme auch in der Staatswirtschaft entstehen.

    Nichts desto trotz weisen ein paar Thesen in die richtige Richtung. Die monopol- bzw. oligopolartige Stellung einiger Konzerne ist ein Problem.
    Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob diese Konzerne staatlich oder privat geführt werden. Das hat nur Konsequenzen darauf, wer die Sahne abschöpft, nicht das sie abgeschöpft wird.

    Genauso, wie sie auf zeitweilige Erfolge der Staatswirtschaft verweisen, so kann man dies für deutliche längere Zeiträume für die Privatwirtschaft nachweisen.
    Wobei noch fraglich ist, worin sie die staatswirtschaftlichen Erfolge der frühen 30-ßiger Jahre sehen.

    Das Problem liegt in der Machtkonzentration, die große Unternehmen mit sich bringen, sie können, ob staatlich oder nichtstaatlich die Wettbewerbs- und Marktbedingungen zu ihren Gunsten beeinflussen. Das ist bei unseren Staatsunternehmen jedenfalls noch intensiver erfolgt als bei den Privatwirtschaftlichen (siehe Bahn, Telekom und Post), an deren Lasten wir immer noch tragen, ohne das eine echte Lösung in Sicht wäre.

    Insofern scheinen mir ihre Einlassungen mehr Glauben denn Fakten zu entsprechen.
    Das Hauptproblem besteht wie immer darin effektiv die Kontrolleure zu kontrollieren und Transparenz über ihre Motive zu schaffen.
    Auch die aktuelle Krise ist Mängeln auf diesem Gebiet geschuldet, wie übrigens auch der Niedergang aller Staatswirtschaften allerdings ohne vergleichbaren Wohlstand schaffen zu können.

    Es ist eben schon prinzipiell ein Vorteil, wenn der Kontrolleur nicht selbst Akteur ist, weil damit schon grundsätzlich ein Interessenkonflikt weniger gegeben ist.
    Was nicht verhindert, dass diese Hürden umgangen werden können, besonders wenn genügend Macht zusammenkommt.

    H.

    Eine sozialistische Regierung hatte Deutschland bereits einmal im ersten deutschen Wirtschaftswunder die Weltwirtschaftskrise von 1929 meistern lassen.

    Sie sollten dann aber auch dazu schreiben, dass das die nationalsozialistische Regierung war.

    Das sind ja merkwürdige Thesen, weil

    dieselben Probleme auch in der Staatswirtschaft entstehen.

    Nichts desto trotz weisen ein paar Thesen in die richtige Richtung. Die monopol- bzw. oligopolartige Stellung einiger Konzerne ist ein Problem.
    Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob diese Konzerne staatlich oder privat geführt werden. Das hat nur Konsequenzen darauf, wer die Sahne abschöpft, nicht das sie abgeschöpft wird.

    Genauso, wie sie auf zeitweilige Erfolge der Staatswirtschaft verweisen, so kann man dies für deutliche längere Zeiträume für die Privatwirtschaft nachweisen.
    Wobei noch fraglich ist, worin sie die staatswirtschaftlichen Erfolge der frühen 30-ßiger Jahre sehen.

    Das Problem liegt in der Machtkonzentration, die große Unternehmen mit sich bringen, sie können, ob staatlich oder nichtstaatlich die Wettbewerbs- und Marktbedingungen zu ihren Gunsten beeinflussen. Das ist bei unseren Staatsunternehmen jedenfalls noch intensiver erfolgt als bei den Privatwirtschaftlichen (siehe Bahn, Telekom und Post), an deren Lasten wir immer noch tragen, ohne das eine echte Lösung in Sicht wäre.

    Insofern scheinen mir ihre Einlassungen mehr Glauben denn Fakten zu entsprechen.
    Das Hauptproblem besteht wie immer darin effektiv die Kontrolleure zu kontrollieren und Transparenz über ihre Motive zu schaffen.
    Auch die aktuelle Krise ist Mängeln auf diesem Gebiet geschuldet, wie übrigens auch der Niedergang aller Staatswirtschaften allerdings ohne vergleichbaren Wohlstand schaffen zu können.

    Es ist eben schon prinzipiell ein Vorteil, wenn der Kontrolleur nicht selbst Akteur ist, weil damit schon grundsätzlich ein Interessenkonflikt weniger gegeben ist.
    Was nicht verhindert, dass diese Hürden umgangen werden können, besonders wenn genügend Macht zusammenkommt.

    H.

    Eine sozialistische Regierung hatte Deutschland bereits einmal im ersten deutschen Wirtschaftswunder die Weltwirtschaftskrise von 1929 meistern lassen.

    Sie sollten dann aber auch dazu schreiben, dass das die nationalsozialistische Regierung war.

  4. auch geschröpft, wenn wir die Papiere nicht kaufen. Der Steuerzahler zahlt die Zeche der Nimmersatts und das darf nicht sein ! Die Banken und Mineralölgesellschaften sowie Energiemonopole brauchen viel härtere Regeln, den diese sind es , die den Staat auspressen und von gesellschaftlicher Verantwortung nichts halten.

  5. Es gibt Menschenm, die haben das Leben nicht verstanden

    Man muß Sie erkennen und frühzeitig benennen.

    Das ist die Neue Regel

  6. Politiker haben nichts zu sagen in dieser Welt. Wenn sie's dennoch versuchen, es gar wagen, die herrschenden Umstände zum Positiven hin verändern zu wollen, werden sie erschossen. So Lincoln, Garfield, und Kennedy.

    Rockefeller: "Gib mir die Gewalt über das Zahlungsmittel eines Landes und es interessiert mich nicht mehr, wer es regiert."

  7. Das ist wie mit dem Drogenkonsum. Mit Alkohol und Zigaretten fängt es an, mit Marihuana geht es weiter und am Ende ist man bei LSD, Heroin etc angelangt, weil man einfach nicht genug von Dekadenz und Exzess bekommen kann. Natürlich empfinden die Süchtigen jede Menge positiver Eindrücke während des Konsums der Drogen, unvergessliche Partymomente und die Folgen sind auch nicht so schlimm, so lange man später weiter konsumiert. Aber irgendwann ist der Körper einfach überfordert und kollabiert (er stirbt noch nicht). Aber jetzt muss der Entzug her. Zum einen ist dieser aber sehr schmerzhaft, aufwändig und teuer und zum anderen liegt hier die Schwierigkeit ihn überhaupt durchzuhalten. Die Banker, die die Krise auslösten verhalten sich wie Menschen, die in den Drogensumpf entgleiten.

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