Wirtschaftsminister »Es kommt auch wieder anders«Seite 4/4
ZEIT: Sind Sie ein Schwarz-Grüner?
zu Guttenberg: Ich bin ein moderner Konservativer, und damit fühle ich mich in der politischen Mitte ganz gut aufgehoben.
ZEIT: Ein »moderner« Konservativer? Warum so defensiv?
zu Guttenberg: Defensiv? Im Gegenteil. Ich werde manchmal als reaktionär beschimpft, weil ich es wage, mich »konservativ« zu nennen. Das Adjektiv »modern« nutze ich, um zu betonen, dass es mir nicht um Beharrungskräfte geht, sondern darum, Werte auch zeitgemäß zu leben.
ZEIT: Sie gehören zur Generation unter 40. Ist es da nicht einfach so, dass die CDU zwar als erfolgreich gilt – aber immer noch als uncool?
zu Guttenberg: Mein Eindruck ist eher, dass auch interessiert auf ein eigentlich fernes Betätigungsfeld reagiert wird, wenn man unbequeme Positionen vertritt und sich dafür auch mal prügeln lässt. Cool oder uncool – das trifft auch bei Jüngeren auf Widerhall.
ZEIT: Aber kennen Sie nicht aus der Schule oder von der Universität das Gefühl vieler Konservativer, »allein unter Linken« gewesen zu sein?
zu Guttenberg: Ich habe dieses Gefühl oft beobachtet, wenn jemand sich für seine Ansichten gerechtfertigt und entschuldigt hat. Ich kann mir nur wünschen, dass moderne Konservative ihre Position nicht geduckt und verschämt nach außen tragen. Das trägt im Zweifelsfall den größeren Respekt ein.
ZEIT: Könnten die Grünen die Schwarzen cool werden lassen?
zu Guttenberg: Die Frage der nächsten Regierungskoalition sollte nicht nach dem Kriterium der Coolness entschieden werden.
ZEIT: …sagt der AC/DC-Fan!
zu Guttenberg: …sagt der AC/DC-Fan. Der er auch bleibt.
Die Fragen stellten
Petra Pinzler
und
Patrik Schwarz
- Datum 05.08.2009 - 13:07 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 06.08.2009 Nr. 33
- Kommentare 24
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zu Guttenberg:(lacht) ...
hofberichterstattung.
allerdings muss der Stern noch beweisen, dass er dauerhafte Leuchtkraft entwicklen kann und nicht wie eine Supernova hell verglühen wird.
In meinen Augen einer der wenigen Politiker, der noch Bodenhaftung und gesunden Menschenverstand besitzt, und dies auch nach aussen verständlich machen kann.
Hoffentlich kann er sich das in unserem politischen System erhalten.
Es wäre ihm und uns zu wünschen.
ist immer ein Faktor im Wahlkampf!
So toll finde ich AC/DC nicht.
wer sagt, dass er der beliebteste Politiker ist?
"Beim ZDF-Politbarometer kam der CSU-Minister auf einer Skala von plus 5 bis minus 5 auf einen Wert von 2,1 und verbesserte sich damit um 0,3 Punkte im Vergleich zur letzten Umfrage Anfang Juli."
Umfrage: Guttenberg ist beliebter als Merkel
"Beim ZDF-Politbarometer kam der CSU-Minister auf einer Skala von plus 5 bis minus 5 auf einen Wert von 2,1 und verbesserte sich damit um 0,3 Punkte im Vergleich zur letzten Umfrage Anfang Juli."
Umfrage: Guttenberg ist beliebter als Merkel
Wie "echt" Herr zu Guttenberg ist wird wohl nur er wissen. Es bleibt zu wünschen, das er nicht nur eine taktische Show spielt, sondern wirklich zu der Art steht, welche der Politik in der heutigen Zeit gut steht. Es ist unnötig einen Personenkult um ihn aufzubauen. Wenn er seine Arbeit vernünftig, ehrlich und zufriedenstellend erledigt gebührt ihm der nötige Respekt und die nötige Anerkennung. Es ist jedoch davon Abstand zu nehmen ihn als "Star" zu behandeln, was ihn nur in eine Situtation versetzt in welche, er, als Politiker, nichts zu suchen hat.
"Beim ZDF-Politbarometer kam der CSU-Minister auf einer Skala von plus 5 bis minus 5 auf einen Wert von 2,1 und verbesserte sich damit um 0,3 Punkte im Vergleich zur letzten Umfrage Anfang Juli."
Umfrage: Guttenberg ist beliebter als Merkel
Vier Seiten Interview zur Person sind aber immer drin.
Es sollte sich doch langsam rumgesprochen haben, dass Herr Guttenberg jede Gelegenheit nutzt, seine Nase in eine Kamera zu halten, bzw. seine wenig- bis nichtssagenden Sätze (die aber immer gut klingen) in ein Mikrofon zu diktiern.
Vielleicht sollte er Pressesprecher werden, das liegt ihm vielleicht eher, da erwartet auch keiner Ergebnisse, da wird man für's Plaudern bezahlt.
Es sollte sich doch langsam rumgesprochen haben, dass Herr Guttenberg jede Gelegenheit nutzt, seine Nase in eine Kamera zu halten, bzw. seine wenig- bis nichtssagenden Sätze (die aber immer gut klingen) in ein Mikrofon zu diktiern.
Vielleicht sollte er Pressesprecher werden, das liegt ihm vielleicht eher, da erwartet auch keiner Ergebnisse, da wird man für's Plaudern bezahlt.
Unterscheidet sich eben (wohltuend) von mancher POLITWITZFIGUR, lassen wir ihm seine Chancen, allerdings: 1 guter Minister reicht noch nicht um
schwarz zu waehlen , Rot ??? nein, danke !arno-cote d'azur
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