Natur Grüner wird's nicht

Warum zieht es in diesem Jahr alle Welt in den Garten, sogar Michelle Obama und die Queen, Filmstars und Schriftsteller? Unsere Autorin gräbt nach einer Antwort - im eigenen Beet

Die Queen steht im Regen. Und merkt es kaum, während sie mit der typischen weltentrückten Kenner-Konzentration an einem Junitag ihren neuen allotment garden begutachtet, den dekorativen Küchengarten am Buckingham Palace. Das Biogemüse, von den Tomaten Queen of Hearts über den Kopfsalat Northern Queen bis hin zur Buschbohne Royal Red, präsentiert sich durchaus standesgemäß. Sachkundige Tipps für ihren Garten bekam die Queen von Michelle Obama, die auf dem ehemaligen Südrasen des Weißen Hauses selbst hackt und erntet, ihre Salatköpfe dekorativ nach Farben geordnet hat und schwärmt: "Es gibt wirklich nichts Cooleres, als ins Weiße Haus zu kommen, Gemüse zu ernten und in der Küche tatsächlich die Früchte deiner Arbeit zu genießen."

Fast scheint es in diesem Sommer, als wollten sich die Wichtigen und Mächtigen an einem globalen Garten-Wettbewerb beteiligen. Prinz Charles spricht ja schon lange mit seinen Pflanzen, in souveräner Missachtung der Tatsache, dass einer seiner Ahnen, George III., unter anderem deshalb für verrückt erklärt wurde, weil er mit einer Eiche zu konversieren pflegte. Aber jetzt: Frank-Walter Steinmeier gibt "im Garten buddeln" als sein Hobby an. Angela Merkel wird als Besitzerin einer Datsche, in deren Garten Obst, Gemüse und Kräuter wachsen, keineswegs mehr belästert, sondern kann sich allgemeiner Sympathien sicher sein. Wolfgang Joop zieht Salat, Tomaten und Kürbisse. Und auch Maria Shriver, die Frau von Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Erste Dame Kaliforniens, will nun Gemüse anbauen. Sie alle huldigen demonstrativ einer der ältesten Leidenschaften der Kulturgeschichte.

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Wäre Hillary Clinton für das hingebungsvolle öffentliche Kultivieren von Gemüse noch belächelt worden, so hat Michelle Obama mit ihrem grünen Vergnügen den Zeitgeist genau getroffen. Es ist das gleiche Lebensgefühl, das die Bloggerin Alexandra Rigos beschreibt , die in Berlin-Mitte auf 140 Quadratmetern zwischen Auswärtigem Amt und einem Plattenbau ein Biotop angelegt hat. Es ist das Lebensgefühl all derer, die etwa der Zeitschrift Landlust mit einer Auflage von 450.000 Exemplaren innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolg verholfen haben, der die gesamte Branche überrascht hat.

Was treibt plötzlich so viele, die ein Salatbeet vor nicht allzu langer Zeit eher als den grünen Vorhof zur Spießerhölle denn als begehrenswertes Lifestyle-Accessoire betrachtet hätten, zum Wühlen, Gießen und Darüberreden? Prominente Vorbilder? Flucht aus der Krise in die Idylle? Neu erwachtes ökologisches Bewusstsein? Die Suche nach einem Gegenpol zur urbanen Schnelllebigkeit?

Vielleicht ist es von allem etwas, vielleicht ist es aber auch viel einfacher. Seit ein Garten nicht mehr unbedingt die Ernährung sicherstellen muss, entspringt seine Hauptanziehungskraft einem mächtigen Impuls. Her Majesty teilt ihn mit dem Kind, das auf dem Wochenmarkt hingerissen nach einer knallroten Geranie greift: Es ist die Freude an der lebendigen Schönheit.

Auch für mich begann alles genau so, mit den überwältigenden, flammenfarbenen Blüten direkt in meiner Augenhöhe, mit den Lilien im Garten meines Großvaters. Dieses spontane Entzücken, das oft den Anfang einer Lebensliebe bedeutet, ist unabhängig von Geschlecht und Alter, Status und Grundstücksgröße. Michelle Obama hat natürlich recht. Ein Garten ist cool, doch für die Freude an ihm braucht man selbst nicht cool zu sein. Das ist es, was den Garten ausmacht: Es gibt im Beet, zwischen Büschen und Rabatten keine Zwänge, nur diese eine Voraussetzung: Man muss sich anrühren lassen. Und anrührende Schönheit gedeiht auf dem Balkon ebenso wie auf dem Latifundium. "Es ist ganz gleich, ob ein Garten klein oder groß ist", schrieb Hugo von Hofmannsthal. "Was die Möglichkeiten seiner Schönheit betrifft, so ist seine Ausdehnung so gleichgültig, wie es gleichgültig ist, ob ein Bild groß oder klein, ob ein Gedicht zehn oder hundert Zeilen lang ist."

Mein eigener Garten etwa erreicht nicht einmal die Ausmaße eines bescheidenen Reihenhaus-Grundstücks. Trotzdem wird er, auch wenn ich nun schon 14 Jahre lang mit ihm lebe, glücklicherweise nie fertig sein. Seinen größten Vorteil teilt er mit allen Gärten: Er ist immer da, jederzeit ohne Autobahnstau, Flugreise und Klimawechsel zu erreichen. Vielleicht ist das stille Abenteuer Garten auch deshalb so rasant in Mode gekommen, weil wir vom Spektakulären allmählich übersättigt sind? Der viel beklagte Stress hektischen Alltags und durchorganisierter Freizeit ist jedoch nicht nur ein gesellschaftlicher, sondern auch ein selbst gemachter Zwang. Ihm jederzeit, und sei es nur für ein paar kostbare Minuten, einfach aus der Haustür in eine andere Welt entfliehen zu können kann mehr entspannen als eine Urlaubsreise – sofern man eben bereit ist, sich auch auf die kleinen, die ruhigen, die buchstäblich naheliegenden Sensationen einzulassen.

Mag sich der Garten als bevorzugter Ort für romantische Liebeserklärungen auch durch die gesamte Weltliteratur ziehen, von Shakespeare über Goethe bis zu Tschechow – die Vorstellung, dort das Paradies wiederzufinden, bleibt trotzdem eine Illusion. Natur, auch domestizierte, ist nie paradiesisch. Umso unvergesslicher sind dafür die flüchtigen Momente, in denen diese Illusion eben doch greifbar scheint: knittrige Mohnblüten, der Duft nasser Rosen, das Licht auf einem filigranen Libellenflügel. Und dicht neben aller Schönheit immer die Melancholie. "Die Weitgereisten werden wissen", schrieb Joseph Roth, "dass es genügt, einen einzigen verstaubten Fliederbaum in einem verstaubten Großstadthof zu sehen, um die ganze tiefe Trauer aller verborgenen Fliederbäume der Welt zu verstehen."

Leser-Kommentare
  1. "Seit ein Garten nicht mehr unbedingt die Ernährung sicherstellen muss, ...". Dem möchte ich anmerken, dass Nutzgärten vorallem im Stadtraum gerade in Zeiten von HartzIV, eine Wertschöpfung und eine Steigerung der Lebensqualität bedeuten. Unsere Eltern und Großeltern haben es auf Ruinengrundstücken vorgemacht. Nicht nur für die Kubaner gehört es zum täglichen Leben. Für einen Nutzgarten im Stadtbereich sollte man vorher den Mutterboden auf Schadstoffe (Schwermetallbelastung, ...) hin untersuchen lassen.
    Auf der anderen Seite habe ich in der Zeit noch nichts von "guerrilla gardening" gelesen.

    www.guerrillagardening.org

    Weiterhin frohes Schaffen
    Michel Katzentisch

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    Dann sagen Sie das mal nicht zu laut, sonst kommen die ARGEn auch dahinter und wollen den Nutzgarten vom Bedarf abziehen!

    Dann sagen Sie das mal nicht zu laut, sonst kommen die ARGEn auch dahinter und wollen den Nutzgarten vom Bedarf abziehen!

  2. Die beschriebenen Umstände sind leider zu komplex, um sie in einem Artikel, geschweige denn in einem Kommentar erfassen zu können.

    Was sich aber durchaus sagen lässt, ist dass das Gärtnern in einem Zusammenhang mit dem Erfolg der Einrichtungs- und Kochmagazine, sowie deren Pendants im TV zu sehen sind. Natürlich gehören auch Entwicklungen wie der Wander- und Handwerksboom, aber auch die "Mass Customization" in diese Kategorie.

    Sie alle beschreiben die Zerrissenheit und die Ohnmacht des Individuums in einem zunehmend überfordernden Konflikt zwischen Universalisierung und Partikularität. Die Kontingenz des Lebens bedeutet nicht nur den Verlust traditioneller Gewohnheiten und Gewissheiten, sondern erzeugt auch ein Spannungsfeld zwischen Selbsterkenntnis und der Gefahr einer Selbstauflösung.

    Die Gesellschaft befindet sich in einem Zustand, in der sie die vormals als gesichert geltenden Traditionen, die Gewissheiten und Selbstverständlichkeiten eingebüßt hat.
    Die reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Situation führt zu Verunsicherung und Identitätsverlust sowie zu einem instabilen Selbstverständnis. Existenzielle Fragen bleiben dabei unbeantwortet.

    Rückzüge in meist private und von übergeordneten Mechanismen entkoppelten, - versteh- und kontrollierbaren Situationen sind daher eine existentielle Notwendigkeit in der Welt der sog. postindustriellen Informationsgesellschaft.

    Kochen, Basteln und Gärtnern sind somit kein Indikator für eine heile Welt. Das Gegenteil ist der Fall.

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    WOW..was für ein Kommentar!! Fünf Sternchen, Dr. Sorglos

    • ztc77
    • 13.08.2009 um 19:07 Uhr

    Endlich einer, der uns LIEBE erklärt!

    ich denke, es hat schon einen ziemlich guten grund, dass dieser garten-artikel unter der rubrik 'lebensart' erscheint, während der 'ernste' artikel rund um die angeblich so dringende notwendigkeit der genveränderten pflanzen aber letztendlich woanders 'rauskommt. der eigenanbau als nettes, ein bisschen peinliches hobby, das jetzt zum trend wird?

    herr dr. sorglos, an ihrem kommentar ist was wahres dran. aber dann greift er in seinem pessimismus auch wieder zu kurz. denn in den usa passieren im bereich gartenbau und urbane landwirtschaft gerade dinge, die man hierzulande noch nicht wirklich erfasst hat. und die gehen mitnichten nur in die richtung eines bucklichten, degenerierten biedermeier, sondern sind, projekt für projekt, in die zukunft orientiert.

    deshalb greift auch die verfasserin des artikels zu kurz, die das zwiebelstecken und jauchepampen lediglich als wert an sich versteht. und dann auch noch irgendwelche yuppietanten aus berlin-mitte verlinkt, die, hach ja, den buchsbaum sooo spießig finden.

    und beide gruppen, die kritiker wie die enthusiasten, verstehen wiederum nicht, dass dem eigenbau von obst und gemüse etwas ureigen emanzipatorisches innewohnt. hier geht's um nicht mehr und nicht weniger als die revolutionierung und demokratisierung unserer lebensmittelproduktion.

    und wenn diese demokratisierung nicht im kleinen stattfindet - wo dann?

    WOW..was für ein Kommentar!! Fünf Sternchen, Dr. Sorglos

    • ztc77
    • 13.08.2009 um 19:07 Uhr

    Endlich einer, der uns LIEBE erklärt!

    ich denke, es hat schon einen ziemlich guten grund, dass dieser garten-artikel unter der rubrik 'lebensart' erscheint, während der 'ernste' artikel rund um die angeblich so dringende notwendigkeit der genveränderten pflanzen aber letztendlich woanders 'rauskommt. der eigenanbau als nettes, ein bisschen peinliches hobby, das jetzt zum trend wird?

    herr dr. sorglos, an ihrem kommentar ist was wahres dran. aber dann greift er in seinem pessimismus auch wieder zu kurz. denn in den usa passieren im bereich gartenbau und urbane landwirtschaft gerade dinge, die man hierzulande noch nicht wirklich erfasst hat. und die gehen mitnichten nur in die richtung eines bucklichten, degenerierten biedermeier, sondern sind, projekt für projekt, in die zukunft orientiert.

    deshalb greift auch die verfasserin des artikels zu kurz, die das zwiebelstecken und jauchepampen lediglich als wert an sich versteht. und dann auch noch irgendwelche yuppietanten aus berlin-mitte verlinkt, die, hach ja, den buchsbaum sooo spießig finden.

    und beide gruppen, die kritiker wie die enthusiasten, verstehen wiederum nicht, dass dem eigenbau von obst und gemüse etwas ureigen emanzipatorisches innewohnt. hier geht's um nicht mehr und nicht weniger als die revolutionierung und demokratisierung unserer lebensmittelproduktion.

    und wenn diese demokratisierung nicht im kleinen stattfindet - wo dann?

  3. Ich kann die Leute verstehn. Wir wurden hier auch für verrückt erklärt, mit 17 ha Wald und Garten. Sobald der direkte "Erlös" der ganzen Arbeit in Form einer hohen Gutschrift vom Energieversorger bzw. der Holzerlös ins Haus flattert, verstummen die Lästermäuler. Unser Holzofen hat sich jetzt schon bezahlt gemacht.

    Von Obst und Gemüse aus dem Garten mal ganz zu schweigen. Was ist schon ein Exemplar einer Uralten Apfelsorte gegen einen Supermarkt-Granny Smith...

    Dass man damit wirklich unabhängig wird, glaube ich eher nicht, selbst wenn man es schafft, einen eigenen Brunnen, eigene Kläranlage, eigene Energieversorgung hinzubekommen. Der gemeine Westler hat einen entsprechenden Lebensstandard, der durch Subsistenzwirtschaft nicht aufrecht zu erhalten ist. Das fängt bei einer Banane und ner Tafel Schoggi an. Es reicht aber, um sich gegen gewisse Bürokraten in Gemeinde, Kreis und Land eine "Leck-mich-am-Arsch" Einstellung leisten zu können.

    Aber: Es ist trotzdem Arbeit. Bin gespannt, ob die Damen der High Society in drei Jahren immer noch gärtnern und von Selbstversorgung träumen. Dass trau ich nur der Queen zu.

  4. “Es gibt keinen einzigen Grashalm, der nicht von einer Kraft angetrieben wird, welche ihm befiehlt: Wachse!” (Midrash Raba)

    So überraschend es sein mag, unsere gemächliche Gartenarbeit der Vergangenheit spiegelt unsere eigenen spirituellen Wurzeln wider und wir können uns mit diesen durch einfache Betrachtung verbinden, indem wir die Weisheit der Kabbala nutzen.

    Und Gott sprach: „Die Erde lasse Gras hervorsprießen, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art.”

    —Genesis 1,11

    Das Symbol, das am meisten mit der Weisheit der Kabbala in Verbindung gebracht wird, ist der Baum des Lebens. Kabbala und all die althergebrachten Schriften sind voll von Beispielen aus dem Pflanzenreich. Historische hebräische Schriften verwendeten die spirituellen Wurzeln der Vegetation, um den menschlichen, spirituellen Wachstumsprozess zu beschreiben. Sie benutzten sie als Lernwerkzeug und wir können Nutzen daraus ziehen, indem wir sie dazu verwenden, um unserer Seele „auf den Grund” zu gehen.

    Die nachfolgenden Worte beruhen auf einem Brief, den der Kabbalist Rabbi Baruch Ashlag, der erstgeborene Sohn und Nachfolger von Rabbi Yehuda Ashlag, auch als Baal HaSulam bekannt, schrieb. In seinem Brief erklärt Rabbi Ashlag seinen Studenten, dass die Arbeit auf dem Felde spirituelle Prozesse darstellt und wie wir diese erfahren können.weiter unter.....
    http://www.kabbalahblog.d...

    Celine Polo

  5. WOW..was für ein Kommentar!! Fünf Sternchen, Dr. Sorglos

    • ztc77
    • 13.08.2009 um 19:07 Uhr

    Endlich einer, der uns LIEBE erklärt!

  6. ich denke, es hat schon einen ziemlich guten grund, dass dieser garten-artikel unter der rubrik 'lebensart' erscheint, während der 'ernste' artikel rund um die angeblich so dringende notwendigkeit der genveränderten pflanzen aber letztendlich woanders 'rauskommt. der eigenanbau als nettes, ein bisschen peinliches hobby, das jetzt zum trend wird?

    herr dr. sorglos, an ihrem kommentar ist was wahres dran. aber dann greift er in seinem pessimismus auch wieder zu kurz. denn in den usa passieren im bereich gartenbau und urbane landwirtschaft gerade dinge, die man hierzulande noch nicht wirklich erfasst hat. und die gehen mitnichten nur in die richtung eines bucklichten, degenerierten biedermeier, sondern sind, projekt für projekt, in die zukunft orientiert.

    deshalb greift auch die verfasserin des artikels zu kurz, die das zwiebelstecken und jauchepampen lediglich als wert an sich versteht. und dann auch noch irgendwelche yuppietanten aus berlin-mitte verlinkt, die, hach ja, den buchsbaum sooo spießig finden.

    und beide gruppen, die kritiker wie die enthusiasten, verstehen wiederum nicht, dass dem eigenbau von obst und gemüse etwas ureigen emanzipatorisches innewohnt. hier geht's um nicht mehr und nicht weniger als die revolutionierung und demokratisierung unserer lebensmittelproduktion.

    und wenn diese demokratisierung nicht im kleinen stattfindet - wo dann?

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    • ztc77
    • 14.08.2009 um 5:26 Uhr

    Che Buendchen, Che Rigos, Che Mrs. Obama,
    Che Elizabeth Alexandra Mary Windsor II!

    • ztc77
    • 14.08.2009 um 5:26 Uhr

    Che Buendchen, Che Rigos, Che Mrs. Obama,
    Che Elizabeth Alexandra Mary Windsor II!

    • ztc77
    • 14.08.2009 um 5:26 Uhr

    Che Buendchen, Che Rigos, Che Mrs. Obama,
    Che Elizabeth Alexandra Mary Windsor II!

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