Ausprobiert Smartpen Pulse Der Selbstschreiber

Der Hightech-Kuli Smartpen Pulse nimmt mithilfe eines eingebauten Mikrofons Ton auf und verknüpft alles Gesprochene mit dem, was gleichzeitig geschrieben wird

Der "Smartpen" von Livescribe

Der "Smartpen" von Livescribe

Nicht nur bei monotonen Autobahnfahrten droht uns der Sekundenschlaf zu übermannen, auch in der Routinebesprechung. Fast unweigerlich nicken wir ein, wenn die Buchstaben einer PowerPoint-Präsentation Reigen tanzen oder der Kollege mit der Keilriemen-Stimme minutenlang vor sich hin leiert. Nur kurz die Augen schließen! Nur für einen winzigen Moment…

Dann folgt der Adrenalinstoß: Waren es zwei Sekunden oder zwei Minuten? Hat jemand Wichtiges gesagt? Retten kann uns in solchen Momenten der Hightech-Kuli Smartpen Pulse von Livescribe. Unermüdlich nimmt er mithilfe eines eingebauten Mikrofons bis zu 100 Stunden Ton auf. Der Vorteil gegenüber einem Aufnahmegerät: Der Stift verknüpft alles Gesprochene mit dem, was gleichzeitig geschrieben wird.

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ausprobiert
Ausprobiert – jede Woche eine technische Errungenschaft im Alltagstest

Ausprobiert – jede Woche eine technische Errungenschaft im Alltagstest

Später dienen die Notizen dann als Links auf Papier: Tippen wir mit der Kulispitze etwa auf das letzte vor dem Wegdösen notierte Stichwort, spielt der Stift ab, was er danach mitgeschnitten hat. Möglich macht das eine winzige Kamera hinter der Mine, sie filmt alle Aufzeichnungen und orientiert sich dabei an dem beinahe unsichtbaren Muster eines Spezialpapiers.

Ein passendes 100-seitiges Notizbuch liegt dem schlauen Stift bei. Zusätzliche Blöcke sind leider recht teuer, ein Viererpack kostet je nach Einband 20 Euro und mehr. Wem das zu viel ist, der kann sich die gemusterten Seiten mithilfe der Livescribe-Software selbst drucken.

Schließt man den Smartpen Pulse über die zugehörige USB-Dockingstation an einen Mac- oder Windows-Computer an, lassen sich alle Aufzeichnungen samt Soundtrack archivieren oder ins Netz stellen – für alle anderen Kollegen, die auch nur mal kurz eingenickt sind.

Leser-Kommentare
    • FBH
    • 15.10.2010 um 12:53 Uhr

    @JoshWolf - wichtiger Hinweis! Allerdings lässt sich das im Vorlesungssaal praktisch kaum durchsetzen... Ich habe meinen Pulse schon länger und bin sehr zufrieden damit. Studenten kann ich nur empfehlen, nach speziellen Angeboten zu suchen, spätestens seit es das neuere Modell gibt, sind gute Kombis im Angebot. [...]
    Gruß - Frank

    Bitte verzichten Sie auf die Verlinkung zu kommerziellen Seiten. Danke, die Redaktion/fk.

  1. Der Livescribe Pulse Smartpen wird mittlerweile nicht vertrieben. Es gibt nur noch den Echo Smartpen. Über den findet man nützliche Informationen und Userbericte unter www.my-smartpen.de

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