Weltwirtschaft Die unterschätzte Gefahr

Die deutsche Wirtschaft wächst wieder - das erinnert an die Krise der 1930er Jahre. Auch damals gab es immer wieder gute Zahlen und Börsenbooms. Es folgten Enttäuschungen

Endlich der Aufschwung! "Investmentbanker stellen einen Aufwärtstrend fest", steht in der New York Times. "Weiterer Fortschritt in der Geschäftswelt", berichtet das Wall Street Journal. "Ökonomen sehen Zeichen einer Erholung", "Kräftiger Aufstieg an den Börsen", melden andere. Einige Blätter schreiben auch darüber, dass sich in Amerika ein gewisser Bischof Campbell zu Wort gemeldet habe, der das große "Misstrauen" in der Welt der internationalen Finanzanleger geißele. So etwas halte die wirtschaftliche Erholung bloß unnötig auf.

Die Schlagzeilen wirken vertraut in diesem August 2009 – doch sie stammen aus dem Jahr 1931. Sie wurden mitten in der Großen Depression der USA gedruckt, in der schwärzesten Wirtschaftsperiode des 20. Jahrhunderts also.

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Mutmacher in den Wirtschaftsstatistiken, Rallyes an den Aktienmärkten und euphorische Kommentare der Sachverständigen gab es damals immer wieder. Sie fanden nur stets ein rasches Ende. Eine nachhaltige Erholung erlebten die Wirtschaft und die Börsen erst von 1933 an – auf Basis einer dramatisch geschrumpften Realwirtschaft. Jeder vierte Erwerbsfähige in Amerika hatte keinen Job mehr.

Europa zum Beispiel erlebte zwischendurch ein optimistisches Frühjahr 1931. Die internationalen Finanzmarktprobleme schienen bewältigt, bis im Mai die Creditanstalt in Wien Bankrott ging. Anfang 1931 gewann auch an der Wall Street ein Aktienboom an Fahrt, doch es folgte eine Bankenkrise. "Die wichtigste Erkenntnis aus dem Jahr 1931 ist, dass jede beginnende Erholung gleich wieder von Bankenkrisen getötet wurde", sagt Kevin O’Rourke, Wirtschaftshistoriker und Krisenexperte am Trinity College in Dublin. Ende 1931 begann erneut eine Rallye, aber im Frühjahr 1932 waren sich die internationalen Kapitalanleger sicher, dass Amerika abgewirtschaftet hatte. Sie flohen aus dem Dollar und aus US-Aktien. Im Juli 1932 ging es an der Börse wieder bergauf – bis September.

Kann man daraus etwas für 2009 lernen?

Viele Ökonomen sagen: nur mit allergrößter Vorsicht. Schließlich sei die Große Depression schlimmer gewesen als die heutige Weltwirtschaftskrise. Doch Barry Eichengreen, ein Ökonom an der Universität Berkeley, hält dagegen: Oh doch, die Geschichte von 1931 und 1932 könnte sich wiederholen. Jede Euphorie könne bald verschwinden, die Wirtschaft gegen Ende des Jahres wieder schrumpfen, und die Börsenkurse könnten fallen. "Ja, das ist denkbar", sagt Eichengreen.

Gefahr Nummer eins: Die Auftragseingänge mögen zwar in manchen Ländern (wie Deutschland) anziehen. Aber für wie lange? Viele Unternehmen lassen sich vom Optimismus tragen und erwarten wieder bessere Absätze. Doch machen ihre Kunden mit? In den USA haben sie jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, nun müssen sie ihren Lebensstandard dauerhaft senken. In Amerika wie in Europa rechnen Ökonomen mit einem kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Herbst. Das spricht nicht dafür, dass die Menschen mehr einkaufen.

Leser-Kommentare
    • politz
    • 13.08.2009 um 19:05 Uhr

    Die derzeitige Erholungsphase dient möglicherweise nur einem einzigen Ziel: möglichst viel Geld in die Schwellen- und Entwicklungsländer zu pumpen und es dann zu einem späteren Zeitpunkt in einem Schlag wieder abzuziehen. Die Abwertung des Dollars in den vergangenen Monaten hat nur diesen einen Grund, nämlich dass die wegen der Bankenrettung drastisch angestiegene Geldmenge aus den USA abfließt und weltweit für einen Zwischenboom an den Börsen und in geringerem Maße in der Realwirtschaft sorgt. Als der Dollar im zweiten Halbjahr 2008 drastisch aufwertete, stürzte die Welt in die Krise.

    Die "Bailouts" vom letzten Herbst stehen so in einem ganz anderen Licht: sie könnten sich nicht als Stütze, sondern als Todesstoß für die Weltwirtschaft erweisen. Die Konjunkturprogramme haben zwar ihren Zweck erfüllt, der Staat ist anders als in den 1930er-Jahren massiv eingesprungen. Aber die massiven Defizite bedeuten auch, dass die Welt einem nächsten Konjunktureinbruch - etwa ausgelöst durch eine Bankenkrise - ziemlich hilflos gegenüberstehen würde. Noch mehr Defizite mit noch mehr Konjunkturprogrammen können sich einige Staaten tatsächlich nicht mehr leisten, und in den USA - das es könnten - würde es einen Währungskollaps nach sich ziehen.

    "Am Markt für gewerbliche Immobilien steht der große Einbruch möglicherweise erst noch bevor." Das ist richtig. Die Gewerbeimmobilien sind übrigens noch stärker beliehen als die amerikanischen Eigenheime. Das verheißt nichts gutes. Es ist zu befürchten, dass die nächste Phase der Depression schlimmer wird als 1931-32. Wir können uns schon einmal auf lettische Verhältnisse einstellen. An diesem Beispiel sehen wir auch, wie toll die Politik in der Krise agiert und diese Staaten einfach fallen lässt.

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    • keox
    • 13.08.2009 um 22:09 Uhr

    wer noch halbwegs bei Verstand ist und einer zumindest rudimentären Ethik folgen kann, muß Alles daran setzen, diesem aufscheinenden Vierten Reich Widerstand entgegen zu setzen.

    Ein Europa der Völker ist nach wie vor eine erstrebenswerte Vision, ein €uropa der 'Eliten' dagegen ist der absolute Alptraum aller Völker.

    • keox
    • 13.08.2009 um 22:09 Uhr

    wer noch halbwegs bei Verstand ist und einer zumindest rudimentären Ethik folgen kann, muß Alles daran setzen, diesem aufscheinenden Vierten Reich Widerstand entgegen zu setzen.

    Ein Europa der Völker ist nach wie vor eine erstrebenswerte Vision, ein €uropa der 'Eliten' dagegen ist der absolute Alptraum aller Völker.

    • eras
    • 13.08.2009 um 20:00 Uhr

    ...und ein guter erster Kommentar dazu. Das sieht man auch nicht alle Tage.

    • Cg
    • 13.08.2009 um 20:41 Uhr

    ...wenn man vor die Tür geht, kommt ein Auto. Und dann kommt der große Knall.

    Billiger ist Populismus wohl kaum zu haben.
    Historische Vergleiche sind eine schöne Sache. Wo bleibt eigentlich die Schlussfolgerung daraus, dass auf die Krise in Deutschland das 3. Reich folgte - wie sollte es heute anders kommen, das 4. Reich steht vor der Tür! Genauso wie damals. Alles wiederholt sich. Es kann nicht anders sein. Weil... weil... weil es zu anstrengend wäre, auch nur einen zweiten Parallelfall der Geschichte auch nur bei Wikipedia zu suchen. Solch ein Artikelchen ist ohne jede Recherche schnell in einer halben Stunde runtergeschrieben und sichert Aufmerksamkeit. Allerdings vermittelt es auch Zuversicht: solange Menschen für derartige Artikel Zeit aufwenden können, gar Geld dafür bezahlen, geht es dem Lande prima.
    Aber dann kommt der Knall.

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    • politz
    • 13.08.2009 um 21:38 Uhr

    ...können sie diese Fakten sicher ganz einfach widerlegen? Dann gibt es keine Blase auf dem gewerblichen Immobilienmarkt in den USA? Ohne inhaltliche Auseinandersetzung einfach eine Wiederholung des Szenarios aus den 30er-Jahren auszuschließen, kann ich auch. Übrigens wird es sich nicht einfach wiederholen, es kann auch noch schlimmer werden. Dass aus Deutschland selbst wie damals eine große Gefahr ausgeht, schließe ich allerdings aus. Einen neuen "Hitler" wird es nicht geben, jedenfalls nicht hierzulande. Da müssen wir eher nach Amerika gucken.

    • politz
    • 13.08.2009 um 21:38 Uhr

    ...können sie diese Fakten sicher ganz einfach widerlegen? Dann gibt es keine Blase auf dem gewerblichen Immobilienmarkt in den USA? Ohne inhaltliche Auseinandersetzung einfach eine Wiederholung des Szenarios aus den 30er-Jahren auszuschließen, kann ich auch. Übrigens wird es sich nicht einfach wiederholen, es kann auch noch schlimmer werden. Dass aus Deutschland selbst wie damals eine große Gefahr ausgeht, schließe ich allerdings aus. Einen neuen "Hitler" wird es nicht geben, jedenfalls nicht hierzulande. Da müssen wir eher nach Amerika gucken.

  1. Die deutsche Wirtschaft wächst wieder, die Zahlen weisen ins Bessere: das kann / darf ja wohl nicht sein! Alles MUSS schlecht sein oder werden.
    Anderswo schaut man nach vorne in die Zukunft, nur in Deutschland: Die Lust am Untergang. In der Schweiz hat vor wenigen Tagen Bundesrätin Doris Leuthard in einer öffentlichen Rede gesagt: "Heute brauchen wir Macher, keine Miesmacher". Das sei nachdrücklich auch den Deutschen, gerade den deutschen Medien, ans Herz gelegt !!

    http://www.nzz.ch/nachric...

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    Hier eine andere Quelle mit Komplettbild, zu dem auch der gewählte begriffliche Plural "Macher - Miesmacher" von Doris Leuthard eher passt. Ich gehe davon aus, dass die Bundesrätin mit "Macher" die beiden energisch vor ihr postierten Herren gemeint hat. ;-)

    Frdl. Gruß
    Pf.

    • politz
    • 13.08.2009 um 21:25 Uhr

    Artikel wie diese sind in den deutschen Medien die rare Ausnahme. So dreist wie Josef Joffe, der "Die Krise ist vorbei" geschrieben hat – während in Lettland aufgrund der Finanzkrise die Hälfte der Krankenhäuser geschlossen werden und in den USA obdachlos gewordene Menschen sterben oder Amok laufen und manche Städte zwei Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen – waren nicht mal amerikanische Medien. Es gibt keinen Grund, die Lage schönzureden, denn wer das tut, wird später umso mehr von der Depression überrascht und kann keine Gegenschritte mehr unternehmen.

    Glauben Sie mir. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich brechen könnte, wenn ich all diese von Selbsthass, Neid, Missgunst und Schwarzmalerei geprägte Kommentarsoße von selbsternannten Experten lese, die aus irgendeinem entlegenen Winkel des Internets den Beweis für ihre Sichtweise präsentieren.

    Auffällig daran ist, alle glauben keinem der Experten, begründen aber Ihr Wissen auf dem Wissen eines Experten. Nur dass ausgerechnet ihr Experte ein wirklicher Experte ist, aber die anderen natürlich nicht.

    Herr, lass Hirn vom Himmel fallen. Ich halt diese Schwarzmalerei auch nicht mehr aus.

    • keox
    • 13.08.2009 um 22:26 Uhr

    Ist Ihnen wirklich noch nicht aufgefallen, daß die deutsche Medienlandschaft sich geflissentlich als Sprachrohr der Regierung, bzw ihrer Hintermänner begreift, und auch so agiert?

    Haben Sie wirklich nicht realisiert, daß auch der vorherige 'Aufschwung' völlig an der Bevölkerung vobeiging, sondern nur die Taschen einer winzigen asozialen Minderheit füllte?

    Haben Sie wirklich nicht begriffen, wer die Verluste dieser winzigen asozialen Minderheit im globalen Casino zu tragen bestimmt ist?

    Geht es Ihnen wirklich am Arsch vorbei, daß daß Jahresgehalt eines einzigen europäischen 'Topmanagers' ausreichen würde, um den Kollaps des lettischen Gesundheitssytems zu verhindern?

    Das also soll die Zukunft €uropas sein?

    Mir graut vor Ihresgleichen

    [Anmerkung: Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und bleiben Sie sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Mit diesem einen Satz der Ministerin (nur 1 von vielen die nicht fertig gedacht sind) hat Sie alle anderen negativen Auswirkungen und jegliche Diskussion über Verbesserungsabsichten vom Tisch gewischt.

    Nicht der erste solche Anfall von simpler Pauschaliserung der in diesem Aspekt auch nicht berücksichtigt das selbst die "Macher" ohne Unterstützung (gerne auch aus staatlichen Gefilden) keinen Schritt weit kommen. Genauso wenig weit wie die anderen die man geflissentlich nicht als Macher bezeichnet, die aber gerne mal die Rechnung für den Schaden präsentiert bekommen.

    Macher ist genauso "blöde" wie Leistungsträger.

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Hier eine andere Quelle mit Komplettbild, zu dem auch der gewählte begriffliche Plural "Macher - Miesmacher" von Doris Leuthard eher passt. Ich gehe davon aus, dass die Bundesrätin mit "Macher" die beiden energisch vor ihr postierten Herren gemeint hat. ;-)

    Frdl. Gruß
    Pf.

    • politz
    • 13.08.2009 um 21:25 Uhr

    Artikel wie diese sind in den deutschen Medien die rare Ausnahme. So dreist wie Josef Joffe, der "Die Krise ist vorbei" geschrieben hat – während in Lettland aufgrund der Finanzkrise die Hälfte der Krankenhäuser geschlossen werden und in den USA obdachlos gewordene Menschen sterben oder Amok laufen und manche Städte zwei Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen – waren nicht mal amerikanische Medien. Es gibt keinen Grund, die Lage schönzureden, denn wer das tut, wird später umso mehr von der Depression überrascht und kann keine Gegenschritte mehr unternehmen.

    Glauben Sie mir. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich brechen könnte, wenn ich all diese von Selbsthass, Neid, Missgunst und Schwarzmalerei geprägte Kommentarsoße von selbsternannten Experten lese, die aus irgendeinem entlegenen Winkel des Internets den Beweis für ihre Sichtweise präsentieren.

    Auffällig daran ist, alle glauben keinem der Experten, begründen aber Ihr Wissen auf dem Wissen eines Experten. Nur dass ausgerechnet ihr Experte ein wirklicher Experte ist, aber die anderen natürlich nicht.

    Herr, lass Hirn vom Himmel fallen. Ich halt diese Schwarzmalerei auch nicht mehr aus.

    • keox
    • 13.08.2009 um 22:26 Uhr

    Ist Ihnen wirklich noch nicht aufgefallen, daß die deutsche Medienlandschaft sich geflissentlich als Sprachrohr der Regierung, bzw ihrer Hintermänner begreift, und auch so agiert?

    Haben Sie wirklich nicht realisiert, daß auch der vorherige 'Aufschwung' völlig an der Bevölkerung vobeiging, sondern nur die Taschen einer winzigen asozialen Minderheit füllte?

    Haben Sie wirklich nicht begriffen, wer die Verluste dieser winzigen asozialen Minderheit im globalen Casino zu tragen bestimmt ist?

    Geht es Ihnen wirklich am Arsch vorbei, daß daß Jahresgehalt eines einzigen europäischen 'Topmanagers' ausreichen würde, um den Kollaps des lettischen Gesundheitssytems zu verhindern?

    Das also soll die Zukunft €uropas sein?

    Mir graut vor Ihresgleichen

    [Anmerkung: Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und bleiben Sie sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Mit diesem einen Satz der Ministerin (nur 1 von vielen die nicht fertig gedacht sind) hat Sie alle anderen negativen Auswirkungen und jegliche Diskussion über Verbesserungsabsichten vom Tisch gewischt.

    Nicht der erste solche Anfall von simpler Pauschaliserung der in diesem Aspekt auch nicht berücksichtigt das selbst die "Macher" ohne Unterstützung (gerne auch aus staatlichen Gefilden) keinen Schritt weit kommen. Genauso wenig weit wie die anderen die man geflissentlich nicht als Macher bezeichnet, die aber gerne mal die Rechnung für den Schaden präsentiert bekommen.

    Macher ist genauso "blöde" wie Leistungsträger.

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  2. Heute morgen um acht, Frontpage Zeit online: Die deutsche Wirtschaft wächst wieder, die Krise ist vorbei Etwas später (etwa um 13.34 Uhr): Ende der Rezession, nicht Ende der Krise Noch später (ab ca. 15.00 Uhr): Der Aufschwung ist nicht nachhaltig Und jetzt, nach gut dreizehn (!) Stunden die Hiobsbotschaft: Die unterschätzte Gefahr (mit Querverweis auf die Grosse Depression!)

    Wenn das so weitergeht- wo sind wir dann morgen..?!

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  3. Hier eine andere Quelle mit Komplettbild, zu dem auch der gewählte begriffliche Plural "Macher - Miesmacher" von Doris Leuthard eher passt. Ich gehe davon aus, dass die Bundesrätin mit "Macher" die beiden energisch vor ihr postierten Herren gemeint hat. ;-)

    Frdl. Gruß
    Pf.

    • politz
    • 13.08.2009 um 21:25 Uhr

    Artikel wie diese sind in den deutschen Medien die rare Ausnahme. So dreist wie Josef Joffe, der "Die Krise ist vorbei" geschrieben hat – während in Lettland aufgrund der Finanzkrise die Hälfte der Krankenhäuser geschlossen werden und in den USA obdachlos gewordene Menschen sterben oder Amok laufen und manche Städte zwei Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen – waren nicht mal amerikanische Medien. Es gibt keinen Grund, die Lage schönzureden, denn wer das tut, wird später umso mehr von der Depression überrascht und kann keine Gegenschritte mehr unternehmen.

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