Rauchen Ausgequalmt?

Raucher sind in Deutschland auf dem Rückzug. Gepafft wird vor allem noch im Osten, in der Unterschicht und unter Jugendlichen

Ein Land drückt die Kippe aus: Der »Tabakatlas 2009«, den die Drogenbeauftragte der Bundesregierung zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum herausgebracht hat, dokumentiert, dass die Raucher weniger werden.

Und obwohl die Gastwirte murren, hat die Mehrheit der Bevölkerung das Rauchverbot in Gaststätten längst akzeptiert.

Anzeige

Dass Qualmen die Gesundheit schädigt und Raucher früher sterben, weiß inzwischen jedes Kind. Trotzdem lassen sich Kinder und Jugendliche immer noch zum Rauchen verleiten – in immer jüngerem Alter.

Drastische Darstellungen der Risiken in Gesundheitskampagnen und auf den Zigarettenpackungen können aufklärerisch wirken.

Aber auch positive Anreize erleichtern den Schritt zum Abgewöhnen: etwa wenn man einem Raucher, der täglich eine Packung Zigaretten kauft, vorrechnet, dass er sich von dem gesparten Geld nach einem halben Jahr einen Fernseher leisten kann, nach einem Jahr eine Urlaubsreise – und nach zehn Jahren einen Mittelklassewagen.

Laden Sie hier die Grafik als PDF herunter, um mehr zum Thema Rauchen zu erfahren.

 
Leser-Kommentare
    • Zapp54
    • 22.08.2009 um 12:32 Uhr

    KEINER raucht mehr, NULL SteuerEinnahmen, eine NEUE muss dann her und die ArbeitsLosen aus der TabakIndustrie kosten ja auch nixx - alles für die Gesundheit......*

    Suuuupaaaaaa.......*

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hier die Kosten einer einzigen Schachtel Zigaretten:

    24 Euro Arbeitsausfall durch Krankheit und Tod
    12 Euro sonstige Kosten (Umwelt, Familie etc.)
    4 Euro Behandlung von rauchbedingten Krankheiten
    2 Euro Herstellung einer Schachtel Zigaretten
    - 2 Euro Tabaksteuer und Einsparungen bei der Altersrente

    Summe:
    40 Euro Kosten einer Schachtel Zigaretten

    Die Zahlen befinden sich sehr gut belegt hier:
    http://de.wikipedia.org/w...

    40 Euro müssten also Raucher pro Schachtel Zigaretten bezahlen, um der Solidargemeinschaft nicht mehr auf der Tasche zu liegen. Wem andere Zahlen vorliegen, der möge sie vorlegen, bitte mit Quelle. :)

    Ich finde diese Zahlen sehr interessant. Vor Allem wenn man bedenkt wie viel konkurrenzfähiger ein Land ist, in dem es kein Rauchen gibt.

    • khsb
    • 08.11.2009 um 21:29 Uhr

    Ach, Sie meinen die Leute sollten wieder mehr rauchen, um Arbeitsplätze zu sichern (wohl vor allem in Krankenhäusern)?

    Meine Güte,was für ein kranke Meinung!

    Hier die Kosten einer einzigen Schachtel Zigaretten:

    24 Euro Arbeitsausfall durch Krankheit und Tod
    12 Euro sonstige Kosten (Umwelt, Familie etc.)
    4 Euro Behandlung von rauchbedingten Krankheiten
    2 Euro Herstellung einer Schachtel Zigaretten
    - 2 Euro Tabaksteuer und Einsparungen bei der Altersrente

    Summe:
    40 Euro Kosten einer Schachtel Zigaretten

    Die Zahlen befinden sich sehr gut belegt hier:
    http://de.wikipedia.org/w...

    40 Euro müssten also Raucher pro Schachtel Zigaretten bezahlen, um der Solidargemeinschaft nicht mehr auf der Tasche zu liegen. Wem andere Zahlen vorliegen, der möge sie vorlegen, bitte mit Quelle. :)

    Ich finde diese Zahlen sehr interessant. Vor Allem wenn man bedenkt wie viel konkurrenzfähiger ein Land ist, in dem es kein Rauchen gibt.

    • khsb
    • 08.11.2009 um 21:29 Uhr

    Ach, Sie meinen die Leute sollten wieder mehr rauchen, um Arbeitsplätze zu sichern (wohl vor allem in Krankenhäusern)?

    Meine Güte,was für ein kranke Meinung!

  1. Hier die Kosten einer einzigen Schachtel Zigaretten:

    24 Euro Arbeitsausfall durch Krankheit und Tod
    12 Euro sonstige Kosten (Umwelt, Familie etc.)
    4 Euro Behandlung von rauchbedingten Krankheiten
    2 Euro Herstellung einer Schachtel Zigaretten
    - 2 Euro Tabaksteuer und Einsparungen bei der Altersrente

    Summe:
    40 Euro Kosten einer Schachtel Zigaretten

    Die Zahlen befinden sich sehr gut belegt hier:
    http://de.wikipedia.org/w...

    40 Euro müssten also Raucher pro Schachtel Zigaretten bezahlen, um der Solidargemeinschaft nicht mehr auf der Tasche zu liegen. Wem andere Zahlen vorliegen, der möge sie vorlegen, bitte mit Quelle. :)

    Ich finde diese Zahlen sehr interessant. Vor Allem wenn man bedenkt wie viel konkurrenzfähiger ein Land ist, in dem es kein Rauchen gibt.

    Antwort auf "Ganz TOLL......"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Raucher sterben eher, also beziehen Sie auch weniger Rente.

    naaa dann schreib aber auch alles hin was da steht, nicht nur das, was dir gefällt ;-):

    "Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis. "
    (http://de.wikipedia.org/w...)
    zu den anderen studien:
    wenn die plausibel sind, wieso wurden diese nicht zitiert?

    rauchen ist nur eins der themen, an denen sich moralapostel hochziehen.
    wer sich die lunge volldampfen will, soll das doch tun, eigene entscheidung, eigene verantwortung.
    ;-)

    Ich rauche ja auch und liege somit der "Solidargemeinschaft" auf der Tasche... allerdings sterbe ich sehr wahrscheinlich früher und entlaste so die Rentenkasse oder was auch immer...

    Ich finde nur solche Vergleiche in denen die eine Risikogruppe gegen die andere angebliche Nichtrisikogruppe ausgespielt wird ein Gesellschaftspolitisch sehr heisses Eisen da mit solchen Vergleichen und dem heranziehen der "Verursachergerechten Kosten" immer irgendwas gefunden werden kann. Fängt man da aber mal an zu rechnen ist es schnell mal fertig mit der Solidargemeinschaft.

    Man nehme mal all die Sportunfälle. Aber selbst da kann man dann beliebig weiterrechnen und etwa die Kosten der Nichtsportler aufrechen gegen die der Sportlichen.

    Aber trotzdem bin auch ich dafür das dass rauchen möglichst eingeschränkt werden sollte. Am liebsten wäre mir mal ein totales Werbeverbot speziell deswegen weil diese primär darauf ausgelegt sind die jugendlichen Raucher anzufixen. Da nützen auch alle Dementi der Industrie nicht's...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • Buker
    • 24.08.2009 um 16:15 Uhr

    http://www.spiegel.de/pan...

    schon mal drüber nachgedacht, dass Raucher dafür früher sterben und so die hohen Kosten für die Pflege demenzkranker Patienten minimieren?

    • TDU
    • 11.10.2009 um 13:01 Uhr

    Dann will ich auch die Kosten des regelmäßigen Genusses von z. B. Schweinshaxen berechnet haben, deren Konsumenten durch Übergewicht, dadurch hervorrufenen Bluthochdruck und Diabetes die Solidargemeinschaft belasten. Wer kennt nicht die, die in teueren Kuren 5 KG abgenommen haben und nach zwei Wochen wieder 10 kg drauf hatten. Und er regelmäßige Genuss dieses fetten Essens ist genau wenig nötig wie der Genuss einer Zigarette.

    Das bringt es alles nicht. Die ständige Gefahren Beschwörung hält die überwiegende Zahl nicht vom Rauchen ab. Nötig ist eine positive Motivation. Aber die ist genauso schwer herzustellen, wie jemanden, der alles Sch.. findet, zum regelmäßigen Arbeiten zu motivieren.

    ...den das ist und bleibt das Privatproblem der Raucher.

    Die Rauchverbote dienen dem Schutz der Unbeteiligten, NICHT dem Schutz der Raucher. Diese Grenze ist klar und bestimmt.

    Ihre Aufrechnung kann für beliebige weitere Dinge des täglichen Lebens aufgemacht werden und würde, bei konsequenter Durchführung, in einem Wohlverhaltensfaschismus enden, den wirklich niemand will.

    Natürlich wollen sie gegen Post #1 argumentieren, aber der war eh' Blödsinn, also bitte nicht so.

    Raucher sterben eher, also beziehen Sie auch weniger Rente.

    naaa dann schreib aber auch alles hin was da steht, nicht nur das, was dir gefällt ;-):

    "Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis. "
    (http://de.wikipedia.org/w...)
    zu den anderen studien:
    wenn die plausibel sind, wieso wurden diese nicht zitiert?

    rauchen ist nur eins der themen, an denen sich moralapostel hochziehen.
    wer sich die lunge volldampfen will, soll das doch tun, eigene entscheidung, eigene verantwortung.
    ;-)

    Ich rauche ja auch und liege somit der "Solidargemeinschaft" auf der Tasche... allerdings sterbe ich sehr wahrscheinlich früher und entlaste so die Rentenkasse oder was auch immer...

    Ich finde nur solche Vergleiche in denen die eine Risikogruppe gegen die andere angebliche Nichtrisikogruppe ausgespielt wird ein Gesellschaftspolitisch sehr heisses Eisen da mit solchen Vergleichen und dem heranziehen der "Verursachergerechten Kosten" immer irgendwas gefunden werden kann. Fängt man da aber mal an zu rechnen ist es schnell mal fertig mit der Solidargemeinschaft.

    Man nehme mal all die Sportunfälle. Aber selbst da kann man dann beliebig weiterrechnen und etwa die Kosten der Nichtsportler aufrechen gegen die der Sportlichen.

    Aber trotzdem bin auch ich dafür das dass rauchen möglichst eingeschränkt werden sollte. Am liebsten wäre mir mal ein totales Werbeverbot speziell deswegen weil diese primär darauf ausgelegt sind die jugendlichen Raucher anzufixen. Da nützen auch alle Dementi der Industrie nicht's...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • Buker
    • 24.08.2009 um 16:15 Uhr

    http://www.spiegel.de/pan...

    schon mal drüber nachgedacht, dass Raucher dafür früher sterben und so die hohen Kosten für die Pflege demenzkranker Patienten minimieren?

    • TDU
    • 11.10.2009 um 13:01 Uhr

    Dann will ich auch die Kosten des regelmäßigen Genusses von z. B. Schweinshaxen berechnet haben, deren Konsumenten durch Übergewicht, dadurch hervorrufenen Bluthochdruck und Diabetes die Solidargemeinschaft belasten. Wer kennt nicht die, die in teueren Kuren 5 KG abgenommen haben und nach zwei Wochen wieder 10 kg drauf hatten. Und er regelmäßige Genuss dieses fetten Essens ist genau wenig nötig wie der Genuss einer Zigarette.

    Das bringt es alles nicht. Die ständige Gefahren Beschwörung hält die überwiegende Zahl nicht vom Rauchen ab. Nötig ist eine positive Motivation. Aber die ist genauso schwer herzustellen, wie jemanden, der alles Sch.. findet, zum regelmäßigen Arbeiten zu motivieren.

    ...den das ist und bleibt das Privatproblem der Raucher.

    Die Rauchverbote dienen dem Schutz der Unbeteiligten, NICHT dem Schutz der Raucher. Diese Grenze ist klar und bestimmt.

    Ihre Aufrechnung kann für beliebige weitere Dinge des täglichen Lebens aufgemacht werden und würde, bei konsequenter Durchführung, in einem Wohlverhaltensfaschismus enden, den wirklich niemand will.

    Natürlich wollen sie gegen Post #1 argumentieren, aber der war eh' Blödsinn, also bitte nicht so.

  2. Raucher sterben eher, also beziehen Sie auch weniger Rente.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Schau dir einfach nochmal meinen Kommentar oben an:
    Alleine die Behandlung raucherbedingter Krankheiten kostet doppelt so viel wie die Einsparung durch die geringeren Rentenzahlungen sowie die Einnahmen durch Tabaksteuern. Insgesamt sind die Kosten für das Rauchen 20 Mal so hoch wie die Einsparungen durch Renteneinsparung und Steuereinnahmen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. Passivrauch ist ein Killer.

    Schau dir einfach nochmal meinen Kommentar oben an:
    Alleine die Behandlung raucherbedingter Krankheiten kostet doppelt so viel wie die Einsparung durch die geringeren Rentenzahlungen sowie die Einnahmen durch Tabaksteuern. Insgesamt sind die Kosten für das Rauchen 20 Mal so hoch wie die Einsparungen durch Renteneinsparung und Steuereinnahmen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. Passivrauch ist ein Killer.

  3. Schau dir einfach nochmal meinen Kommentar oben an:
    Alleine die Behandlung raucherbedingter Krankheiten kostet doppelt so viel wie die Einsparung durch die geringeren Rentenzahlungen sowie die Einnahmen durch Tabaksteuern. Insgesamt sind die Kosten für das Rauchen 20 Mal so hoch wie die Einsparungen durch Renteneinsparung und Steuereinnahmen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. Passivrauch ist ein Killer.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. "

    daß man einen matrosen tötet, wenn man sich die fluppe an einer kerze ansteckt, ist nur eine n redensart, die du hier nicht mit in die argumentation einbeziehen solltest.

    • Quarry
    • 23.08.2009 um 8:46 Uhr

    Ich rauche seit über 20 Jahren und war deswegen nie krankgeschrieben.
    All das was Papa Staat von mir an Kohle bekommen hat würde reichen um nie wieder arbeiten zu müssen. So aber kann ich mich auf noch 30 Jahre freuen in denen ich das hier finanziere.

    • Zapp54
    • 23.08.2009 um 11:00 Uhr

    Es gibt keine kausalen Zusammenhänge Rauchen/Krankheit/Nichtrauchen, ABER, es wird gerne in die "Raucher-Ecke" zitiert.

    Dieses Statistk-Geschiebe kann ich NICHT für voll nehmen als "Rauch-Prolo".
    Die umweltgeschädigten Nicht-Raucher-Lungen werden immer aussen-vor-gelassen; hier liegt der Hase im Pfeffer !!

    Zudem sind z.B. 30 Jahre Stau-"Fahren" auch sehr "gesund" PLUS die sinnlosen Bestrahlungen in Krankenhäusern und ArztPraxen.

    Jetzt MUSS ich schon die 18te Kippen zünden.....zipppp.....mmmmhhhhh - ehhhh Alder, WAS geht ??.......;--))))

    Cheers
    Zapp54

    40 Jahre On Smoke (50 Zigarettzz per Day)*

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)

    "Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. "

    daß man einen matrosen tötet, wenn man sich die fluppe an einer kerze ansteckt, ist nur eine n redensart, die du hier nicht mit in die argumentation einbeziehen solltest.

    • Quarry
    • 23.08.2009 um 8:46 Uhr

    Ich rauche seit über 20 Jahren und war deswegen nie krankgeschrieben.
    All das was Papa Staat von mir an Kohle bekommen hat würde reichen um nie wieder arbeiten zu müssen. So aber kann ich mich auf noch 30 Jahre freuen in denen ich das hier finanziere.

    • Zapp54
    • 23.08.2009 um 11:00 Uhr

    Es gibt keine kausalen Zusammenhänge Rauchen/Krankheit/Nichtrauchen, ABER, es wird gerne in die "Raucher-Ecke" zitiert.

    Dieses Statistk-Geschiebe kann ich NICHT für voll nehmen als "Rauch-Prolo".
    Die umweltgeschädigten Nicht-Raucher-Lungen werden immer aussen-vor-gelassen; hier liegt der Hase im Pfeffer !!

    Zudem sind z.B. 30 Jahre Stau-"Fahren" auch sehr "gesund" PLUS die sinnlosen Bestrahlungen in Krankenhäusern und ArztPraxen.

    Jetzt MUSS ich schon die 18te Kippen zünden.....zipppp.....mmmmhhhhh - ehhhh Alder, WAS geht ??.......;--))))

    Cheers
    Zapp54

    40 Jahre On Smoke (50 Zigarettzz per Day)*

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)

  4. die unterschicht raucht!!

    na dann sollten wir bildungsbürger bloß nicht damit anfangen, wir könnten uns ja dem gestank des pöbels aussetzen...

    mal im ernst: die "linke" bohème geht mit der "unterschicht" mittlerweile verächtlicher um als die rechten, das sollte schon zu denken geben.
    und NEIN, da hilft kein gutes buch bei einem glas rotwein, da helfen nur geld, berufschancen und akzeptanz, auch bei der selbsternannten "(ein)bildungselite"!

    und jetzt mal ganz ehrlich: würdet ihr einem solchen "unterschichtler" einen job, und damit eine chance geben? na?? eben.

    sorry, passt nicht ganz zum thema, aber muss mal geschrieben werden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Yadgar
    • 23.08.2009 um 0:29 Uhr

    ...ist so neu auch nicht, schon in den 80ern war es in den von Ex-Alternativen und -Spontis dominierten Zeitgeist-Magazinen wie "Tempo" und "Wiener" Proll-Bashing absolut en vogue... ästhetisch betrachtet war der Proll dort eine geistig und kulturell zurückgebliebene Kreatur, ein Mensch auf Schwundstufe, ein "flachgesichtiger Angestellter", der "mit Schnäuzer und Trevira durchs Leben stolpert". Begonnen haben dürfte dieses Ressentiment in den frühen 70er Jahren, als die Aktivisten der K-Gruppen bei der "Basisarbeit" in den Betrieben feststellen mussten, dass die Arbeiter in Westdeutschland partout keine Lust auf die Revolution hatten, sondern viel mehr an Opel Kadett, Schrankwand, Mallorca und individuellem Aufstieg interessiert waren. Dazu kam dann noch der Generalverdacht der Frankfurter Schule gegenüber der Durchschnittsbevölkerung: der kleinbürgerliche Normaldeutsche hatte seinerzeit Auschwitz geschehen lassen, also kann vom "Mann auf der Straße" einfach nichts Gutes zu erwarten sein.

    Nach linker Diktion gab und gibt es in Deutschland im Grunde gar keine richtigen Proletarier, sondern höchstens reaktionär verhetzte, per Lohnscheck ruhiggestellte Konsumidioten, die ihr WeltBILD aus der Springer-Presse beziehen, nach oben buckeln und nach unten (Ausländer, Arbeitslose, Schwule, Behinderte...) treten, mit einem Wort: Prolls.

    • Yadgar
    • 23.08.2009 um 0:29 Uhr

    ...ist so neu auch nicht, schon in den 80ern war es in den von Ex-Alternativen und -Spontis dominierten Zeitgeist-Magazinen wie "Tempo" und "Wiener" Proll-Bashing absolut en vogue... ästhetisch betrachtet war der Proll dort eine geistig und kulturell zurückgebliebene Kreatur, ein Mensch auf Schwundstufe, ein "flachgesichtiger Angestellter", der "mit Schnäuzer und Trevira durchs Leben stolpert". Begonnen haben dürfte dieses Ressentiment in den frühen 70er Jahren, als die Aktivisten der K-Gruppen bei der "Basisarbeit" in den Betrieben feststellen mussten, dass die Arbeiter in Westdeutschland partout keine Lust auf die Revolution hatten, sondern viel mehr an Opel Kadett, Schrankwand, Mallorca und individuellem Aufstieg interessiert waren. Dazu kam dann noch der Generalverdacht der Frankfurter Schule gegenüber der Durchschnittsbevölkerung: der kleinbürgerliche Normaldeutsche hatte seinerzeit Auschwitz geschehen lassen, also kann vom "Mann auf der Straße" einfach nichts Gutes zu erwarten sein.

    Nach linker Diktion gab und gibt es in Deutschland im Grunde gar keine richtigen Proletarier, sondern höchstens reaktionär verhetzte, per Lohnscheck ruhiggestellte Konsumidioten, die ihr WeltBILD aus der Springer-Presse beziehen, nach oben buckeln und nach unten (Ausländer, Arbeitslose, Schwule, Behinderte...) treten, mit einem Wort: Prolls.

  5. naaa dann schreib aber auch alles hin was da steht, nicht nur das, was dir gefällt ;-):

    "Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis. "
    (http://de.wikipedia.org/w...)
    zu den anderen studien:
    wenn die plausibel sind, wieso wurden diese nicht zitiert?

    rauchen ist nur eins der themen, an denen sich moralapostel hochziehen.
    wer sich die lunge volldampfen will, soll das doch tun, eigene entscheidung, eigene verantwortung.
    ;-)

  6. "Mal ganz abgesehen davon, dass Raucher jedes Jahr mehr Menschen umbringen als alle Terroristen des Planeten zusammen. "

    daß man einen matrosen tötet, wenn man sich die fluppe an einer kerze ansteckt, ist nur eine n redensart, die du hier nicht mit in die argumentation einbeziehen solltest.

    Antwort auf "Kosten des Rauchens"
    • CM
    • 23.08.2009 um 0:19 Uhr

    Der letzte coole Raucher ist Helmut Schmidt, Herausgeber dieser Zeitung. Er möge mir die nachfolgenden Zeilen verzeihen...

    Was ist mit dem Rest der Raucher?

    Für einen Süchtigen, der zum Beispiel Heroin, Kokain oder Crack zu sich nimmt, gibt es nichts Schlimmeres als der Gedanke, er könne jetzt gleich oder irgendwann einmal nichts mehr bekommen, um seine Sucht zu befriedigen. Jeder Polizist, der schon einmal in den Bahnhofsvierteln von Hamburg oder Frankfurt mit solchen Kunden zu tun hatte, weiß, wie unberechenbar und unglaublich aggressiv solche Süchtigen werden können.

    Nun ist Nikotin nicht dasselbe wie Heroin, aber es ist eben eine Substanz, die süchtig macht. Die Aussicht darauf, irgendwann irgendwo nicht mehr rauchen zu dürfen, bringt in der Diskussion auch bei vielen Rauchern die Sicherungen zum Qualmen, gelegentlich auch zum Durchbrennen.

    Das beginnt mit Ignoranz - "Die Nichtraucher können ja woanders hingehen!"

    Dann folgt die Realitätsverleugnung - "Mein Opa ist 90 Jahre alt geworden und hat geraucht wie ein Schlot!" oder auch "Passivrauchen ist harmlos!"

    Es geht weiter mit verbalen Übergriffen - "Nichtraucher sind Grüne/Kommunisten/Gutmenschen/wollen alles verbieten/schlimmer als die Nazis!"

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Sucht persönlichkeitsverändernd wirkt. Deswegen dürfte der "rücksichtsvolle Raucher", der nicht dort raucht, wo Nichtraucher und Kinder sind, so unglaublich selten sein.

    Es dominiert der rauchende Flegel, der eher pöbelt als hinauszugehen.
    Es dominiert der schlechte Kollege, der bei Streß ständig hinausrennt, weil er ohne Nikotin nicht arbeiten kann.
    Und vor allem dominiert der schwache Raucher, der diese Sätze nicht ertragen kann und dem jedes noch so falsche Argument als Antwort auf diesen Kommentar recht ist.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • hardob
    • 23.08.2009 um 0:40 Uhr

    Ihren Beitrag.

    In Ihrer Welt schaut es wirklich furchtbar schlimm aus. Sie erleben nur uncoole Raucher, die möglicherweise auch noch besoffen herumflegeln. Da will ich gar nicht wissen, wo Sie wohnen und mit welchen Kollegen Sie zusammen arbeiten müssen. Ich habe und hatte Zeit meines Lebens ganz andere Erfahrungen mit Rauchern und Nichtrauchern.

    Dass Sie Helmut Schmidt ausnehmen, zeugt nicht unbedingt von Großmut oder Realitätssin sondern von ein wenig Anbiederung? Opportunismus?. Der ist ja 90 Jahre alt, dessen Enkel, gäbe es ihn und rauchte er, sogar recht hätte, wenn er behauptet, mein Opa ... usw.

    Sie sehne sich nach der Welt der Hygiene und Harmonie. Ob Sie die so kriegen, na ich weiß nicht, wünsche Ihnen aber doch viel Erfolg und ein wenig mehr Nachsicht.

    • hermse
    • 23.08.2009 um 18:28 Uhr

    Ich will das Rauchen nicht schönreden. Auf keinen Fall. Logisch gesehen entbehrt es jeder Vernunft.

    Aber:

    1. Rauchen macht nicht körperlich abhängig.

    Wenn man sich den biologischen Prozess im Körper anschaut der zu einer Abhängigkeit führt, sieht man das dies nicht mit Nikotin/Teer passieren kann. Drogen immitieren Botenstoffe die der Körper selbst herstellt und ersetzten diese. Also hört der Körper auf diese Stoffe zu produzieren. Setzt man die Droge ab, fehlt dem Körper dieser Stoff und er bekommt Entzugserscheinungen.
    Nikotin ist ein Gift, dass in keinem menschlichen Organismus dieses Planeten von allein hergestellt wird. Deshalb gibt es auch keine Entzugserscheinungen wenn man mit dem Rauchen aufhört. Es hat noch keinen Raucher gegeben der damit aufgehört und Schweißausbrüche, das große Zittern oder andere Symtome bekommen hat. Die "Sucht" ist einzig und allein Psychologisch. Man gewöhnt sich daran nach dem Essen eine zu rauchen. Man hat eine Beschäftigung wenn man in einer Situation ist in der man sich unwohl fühlt. Das kennt jeder Raucher.

    2. Nichtraucher können auch verdammt aggersiv werden!

    Wenn ich mir diese Diskussionen darüber anschaue, sehe ich meinstens das die Nichtraucher sehr viel millitanter reagieren als die Raucher. Ich denke da hat jeder schon so seine Erfahrungen gemacht.

    3. Der wirtschaftliche Aspekt

    Wenn ein ganzer Wirtschaftzweig einfach so wegbrechen würde, würde dies ganz bestimmt erstmal negative Auswirkungen haben. Die Steuereinahmen die da wegbrechen sind nicht zu vernachlässigen.
    Dies kann aber auf dauer wohl bestimmt zu einem positiven Effekt führen.

    Ich persönlich denke das eine rauchfreie Welt ganz bestimmt eine bessere ist. Ohne Frage. Allerdings sollte man sich erstmal den schwerwiegenderen Problemen witmen. Und die Droge Alkohol (die sehr wohl süchtig macht) verschlingt unmegen mehr Geld und Ressourcen als es das Rauchen jemals könnte.

    • Scampi
    • 23.08.2009 um 21:04 Uhr

    "Nun ist Nikotin nicht dasselbe wie Heroin, aber es ist eben eine Substanz, die süchtig macht. Die Aussicht darauf, irgendwann irgendwo nicht mehr rauchen zu dürfen, bringt in der Diskussion auch bei vielen Rauchern die Sicherungen zum Qualmen, gelegentlich auch zum Durchbrennen."

    Das gleiche Phänomen kann man bei vielen Autofahrern erkennen, wenn jemand vorschlägt, ein Tempolimit einzuführen. Auch das würde sicher vielen Menschen das Leben retten.

    "Die Nichtraucher können ja woanders hingehen!"

    Was unzweifelhaft richtig ist. Im Gegenzug haben aber NICHTraucherschützer dafür gesorgt, dass WIR Raucher in Kneipen, Lokalen etc. nicht mehr rauchen dürfen. Womit das Argument wohl leer ist, da Sie etwas nicht tun würden, was von uns Rauchern verlangt wird.

    Dann folgt die Realitätsverleugnung - "Mein Opa ist 90 Jahre alt geworden und hat geraucht wie ein Schlot!" oder auch "Passivrauchen ist harmlos!"

    1. Es gibt tatsächlich Menschen, die über 90(teils über 100) sind und ihr Leben lang fröhlich Glimmstengeln oder Pfeifen gefrönt haben.
    2. Vermutlich ist das Passivrauchen tatsächlich nicht harmlos, allerdings ist es ebenfalls selten dämlich, blind zu glauben, dass die Studien, die die Gefahr unterstreichen sollen(z.B. durch Nennung der angeblichen Opferzahlen), tatsächlich wissenschaftlich ernst genommen werden könnten. Wie genau soll denn der Nachweis aussehen, der beweist, dass der Tod nur durch Passivrauch eingetreten ist? Ich kann z.B. auch Teerdämpfe einatmen, wenn ich an einer Baustelle vorbeigehe und meiner Lunge auf diese Weise die hübsche schwarze Färbung verleihen.
    Punkt ist: ich zweifle nicht an der Wissenschaft-nur an den Methoden und der Erfolgsaussicht dieser Studien. Ich glaube es aber gerne, wenn eine tatsächlich repräsentative Studie zum Thema vorliegt. Da eine solche Studie, wenn sie ernsthaft durchgeführt würde, menschenverachtend oder Tierquälerei wäre, je nach Testsubjekt, rechne ich nicht damit, je eine wirklich ernstzunehmende Studie zu diesem Thema veröffentlicht zu sehen.

    "Nichtraucher sind Grüne/Kommunisten/Gutmenschen/wollen alles verbieten/schlimmer als die Nazis!"

    Nichtraucher sind Grüne...nein, würde ich so nicht unterschreiben-es gibt auch viele Grüne, die gerne rauchen.
    ... Gutmenschen. Wohl kaum-schließlich sind Nichtraucher nicht dafür bekannt, mit etwas anderem zu argumentieren als mit der eigenen Gesundheit, also dem gleichen Egoismus, aus dem heraus wir Raucher rauchen.
    "wollen alles verbieten" Wir wissen, dass das nicht so ist-den Nichtrauchern geht es präzise darum, das Rauchen zu verbieten, weil man ja "verbieten sollte, was man verbieten kann". Damit ist das Niveau, auf dem diskutiert wird, identisch mit den Diskussionen über Verbote von "Killerspielen".
    Auch dort gilt: es gibt größere Probleme-aber es macht wohl viel mehr Spaß, anderen den Spaß an etwas zu verderben.

    "Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Sucht persönlichkeitsverändernd wirkt. Deswegen dürfte der "rücksichtsvolle Raucher", der nicht dort raucht, wo Nichtraucher und Kinder sind, so unglaublich selten sein.
    Es dominiert der rauchende Flegel, der eher pöbelt als hinauszugehen."

    Vielleicht ist der "rücksichtsvolle Raucher", den Sie für so selten halten, auch einfach nur unauffällig, weil er sich z.B. in vorauseilender Höflichkeit/Rücksichtsnahme bereits entfernt hat, während der "rauchende Flegel" im Restaurant sitzen bleibt, wodurch er automatisch auffällt? Und selbst dieser ist manchmal sicherlich nicht von selbst zum Pöbeln aufgelegt, sondern wegen militanter und ebenso aggressiver Nichtraucher, die sich nicht immer vor Höflichkeit überschlagen, gereizt. Wer einmal mit einem freundlichen und bestimmten "wenn du die Kippe ansteckst, brech ich dir den Kiefer" aufgefordert wurde, woanders zu rauchen, weiß, was ich meine...ganz davon abgesehen: Woher wollen Sie wissen, ob die "Sucht" die Persönlichkeit der Leute verändert hat und zu diesem Verhalten führt? Überlegen Sie bitte erst, bevor Sie solche Behauptungen aufstellen.

    "Und vor allem dominiert der schwache Raucher, der diese Sätze nicht ertragen kann und dem jedes noch so falsche Argument als Antwort auf diesen Kommentar recht ist."

    Sich auf solche Sätze zu stützen ist recht armselig, finden Sie nicht? Sie glauben doch selbst nicht, dass wir Raucher, nachdem Sie uns mit Ihrer Weisheit erleuchtet haben, die Diskussion einfach verlassen, damit die braven Nichtraucher unter sich sind und über uns "schwache Raucher" diskutieren können ohne Widerworte fürchten zu müssen.

    Meinen Glückwunsch. Sie haben mich zu einer Antwort gebracht-wahrscheinlich glauben Sie jetzt sogar noch, Sie seien bereits deshalb im Recht, was?
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    There always seems to be something great in the personality of a great leader.
    Sadly history has shown that great folly will suffice.

    ziemlich genau.

    Seit ich selber nicht mehr rauche merke ich, wie belästigend das Rauchen anderer auf mich wirkt. Und wie viele (nicht alle) Raucher rauchfreie Bereiche ignorieren und stattdessen dort ihrer Sucht nachgeben.

    Von mir aus soll rauchen wer will, aber nicht in der Öffentlichkeit.

    • hardob
    • 23.08.2009 um 0:40 Uhr

    Ihren Beitrag.

    In Ihrer Welt schaut es wirklich furchtbar schlimm aus. Sie erleben nur uncoole Raucher, die möglicherweise auch noch besoffen herumflegeln. Da will ich gar nicht wissen, wo Sie wohnen und mit welchen Kollegen Sie zusammen arbeiten müssen. Ich habe und hatte Zeit meines Lebens ganz andere Erfahrungen mit Rauchern und Nichtrauchern.

    Dass Sie Helmut Schmidt ausnehmen, zeugt nicht unbedingt von Großmut oder Realitätssin sondern von ein wenig Anbiederung? Opportunismus?. Der ist ja 90 Jahre alt, dessen Enkel, gäbe es ihn und rauchte er, sogar recht hätte, wenn er behauptet, mein Opa ... usw.

    Sie sehne sich nach der Welt der Hygiene und Harmonie. Ob Sie die so kriegen, na ich weiß nicht, wünsche Ihnen aber doch viel Erfolg und ein wenig mehr Nachsicht.

    • hermse
    • 23.08.2009 um 18:28 Uhr

    Ich will das Rauchen nicht schönreden. Auf keinen Fall. Logisch gesehen entbehrt es jeder Vernunft.

    Aber:

    1. Rauchen macht nicht körperlich abhängig.

    Wenn man sich den biologischen Prozess im Körper anschaut der zu einer Abhängigkeit führt, sieht man das dies nicht mit Nikotin/Teer passieren kann. Drogen immitieren Botenstoffe die der Körper selbst herstellt und ersetzten diese. Also hört der Körper auf diese Stoffe zu produzieren. Setzt man die Droge ab, fehlt dem Körper dieser Stoff und er bekommt Entzugserscheinungen.
    Nikotin ist ein Gift, dass in keinem menschlichen Organismus dieses Planeten von allein hergestellt wird. Deshalb gibt es auch keine Entzugserscheinungen wenn man mit dem Rauchen aufhört. Es hat noch keinen Raucher gegeben der damit aufgehört und Schweißausbrüche, das große Zittern oder andere Symtome bekommen hat. Die "Sucht" ist einzig und allein Psychologisch. Man gewöhnt sich daran nach dem Essen eine zu rauchen. Man hat eine Beschäftigung wenn man in einer Situation ist in der man sich unwohl fühlt. Das kennt jeder Raucher.

    2. Nichtraucher können auch verdammt aggersiv werden!

    Wenn ich mir diese Diskussionen darüber anschaue, sehe ich meinstens das die Nichtraucher sehr viel millitanter reagieren als die Raucher. Ich denke da hat jeder schon so seine Erfahrungen gemacht.

    3. Der wirtschaftliche Aspekt

    Wenn ein ganzer Wirtschaftzweig einfach so wegbrechen würde, würde dies ganz bestimmt erstmal negative Auswirkungen haben. Die Steuereinahmen die da wegbrechen sind nicht zu vernachlässigen.
    Dies kann aber auf dauer wohl bestimmt zu einem positiven Effekt führen.

    Ich persönlich denke das eine rauchfreie Welt ganz bestimmt eine bessere ist. Ohne Frage. Allerdings sollte man sich erstmal den schwerwiegenderen Problemen witmen. Und die Droge Alkohol (die sehr wohl süchtig macht) verschlingt unmegen mehr Geld und Ressourcen als es das Rauchen jemals könnte.

    • Scampi
    • 23.08.2009 um 21:04 Uhr

    "Nun ist Nikotin nicht dasselbe wie Heroin, aber es ist eben eine Substanz, die süchtig macht. Die Aussicht darauf, irgendwann irgendwo nicht mehr rauchen zu dürfen, bringt in der Diskussion auch bei vielen Rauchern die Sicherungen zum Qualmen, gelegentlich auch zum Durchbrennen."

    Das gleiche Phänomen kann man bei vielen Autofahrern erkennen, wenn jemand vorschlägt, ein Tempolimit einzuführen. Auch das würde sicher vielen Menschen das Leben retten.

    "Die Nichtraucher können ja woanders hingehen!"

    Was unzweifelhaft richtig ist. Im Gegenzug haben aber NICHTraucherschützer dafür gesorgt, dass WIR Raucher in Kneipen, Lokalen etc. nicht mehr rauchen dürfen. Womit das Argument wohl leer ist, da Sie etwas nicht tun würden, was von uns Rauchern verlangt wird.

    Dann folgt die Realitätsverleugnung - "Mein Opa ist 90 Jahre alt geworden und hat geraucht wie ein Schlot!" oder auch "Passivrauchen ist harmlos!"

    1. Es gibt tatsächlich Menschen, die über 90(teils über 100) sind und ihr Leben lang fröhlich Glimmstengeln oder Pfeifen gefrönt haben.
    2. Vermutlich ist das Passivrauchen tatsächlich nicht harmlos, allerdings ist es ebenfalls selten dämlich, blind zu glauben, dass die Studien, die die Gefahr unterstreichen sollen(z.B. durch Nennung der angeblichen Opferzahlen), tatsächlich wissenschaftlich ernst genommen werden könnten. Wie genau soll denn der Nachweis aussehen, der beweist, dass der Tod nur durch Passivrauch eingetreten ist? Ich kann z.B. auch Teerdämpfe einatmen, wenn ich an einer Baustelle vorbeigehe und meiner Lunge auf diese Weise die hübsche schwarze Färbung verleihen.
    Punkt ist: ich zweifle nicht an der Wissenschaft-nur an den Methoden und der Erfolgsaussicht dieser Studien. Ich glaube es aber gerne, wenn eine tatsächlich repräsentative Studie zum Thema vorliegt. Da eine solche Studie, wenn sie ernsthaft durchgeführt würde, menschenverachtend oder Tierquälerei wäre, je nach Testsubjekt, rechne ich nicht damit, je eine wirklich ernstzunehmende Studie zu diesem Thema veröffentlicht zu sehen.

    "Nichtraucher sind Grüne/Kommunisten/Gutmenschen/wollen alles verbieten/schlimmer als die Nazis!"

    Nichtraucher sind Grüne...nein, würde ich so nicht unterschreiben-es gibt auch viele Grüne, die gerne rauchen.
    ... Gutmenschen. Wohl kaum-schließlich sind Nichtraucher nicht dafür bekannt, mit etwas anderem zu argumentieren als mit der eigenen Gesundheit, also dem gleichen Egoismus, aus dem heraus wir Raucher rauchen.
    "wollen alles verbieten" Wir wissen, dass das nicht so ist-den Nichtrauchern geht es präzise darum, das Rauchen zu verbieten, weil man ja "verbieten sollte, was man verbieten kann". Damit ist das Niveau, auf dem diskutiert wird, identisch mit den Diskussionen über Verbote von "Killerspielen".
    Auch dort gilt: es gibt größere Probleme-aber es macht wohl viel mehr Spaß, anderen den Spaß an etwas zu verderben.

    "Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Sucht persönlichkeitsverändernd wirkt. Deswegen dürfte der "rücksichtsvolle Raucher", der nicht dort raucht, wo Nichtraucher und Kinder sind, so unglaublich selten sein.
    Es dominiert der rauchende Flegel, der eher pöbelt als hinauszugehen."

    Vielleicht ist der "rücksichtsvolle Raucher", den Sie für so selten halten, auch einfach nur unauffällig, weil er sich z.B. in vorauseilender Höflichkeit/Rücksichtsnahme bereits entfernt hat, während der "rauchende Flegel" im Restaurant sitzen bleibt, wodurch er automatisch auffällt? Und selbst dieser ist manchmal sicherlich nicht von selbst zum Pöbeln aufgelegt, sondern wegen militanter und ebenso aggressiver Nichtraucher, die sich nicht immer vor Höflichkeit überschlagen, gereizt. Wer einmal mit einem freundlichen und bestimmten "wenn du die Kippe ansteckst, brech ich dir den Kiefer" aufgefordert wurde, woanders zu rauchen, weiß, was ich meine...ganz davon abgesehen: Woher wollen Sie wissen, ob die "Sucht" die Persönlichkeit der Leute verändert hat und zu diesem Verhalten führt? Überlegen Sie bitte erst, bevor Sie solche Behauptungen aufstellen.

    "Und vor allem dominiert der schwache Raucher, der diese Sätze nicht ertragen kann und dem jedes noch so falsche Argument als Antwort auf diesen Kommentar recht ist."

    Sich auf solche Sätze zu stützen ist recht armselig, finden Sie nicht? Sie glauben doch selbst nicht, dass wir Raucher, nachdem Sie uns mit Ihrer Weisheit erleuchtet haben, die Diskussion einfach verlassen, damit die braven Nichtraucher unter sich sind und über uns "schwache Raucher" diskutieren können ohne Widerworte fürchten zu müssen.

    Meinen Glückwunsch. Sie haben mich zu einer Antwort gebracht-wahrscheinlich glauben Sie jetzt sogar noch, Sie seien bereits deshalb im Recht, was?
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    There always seems to be something great in the personality of a great leader.
    Sadly history has shown that great folly will suffice.

    ziemlich genau.

    Seit ich selber nicht mehr rauche merke ich, wie belästigend das Rauchen anderer auf mich wirkt. Und wie viele (nicht alle) Raucher rauchfreie Bereiche ignorieren und stattdessen dort ihrer Sucht nachgeben.

    Von mir aus soll rauchen wer will, aber nicht in der Öffentlichkeit.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service