Klimawandel an der Küste Kampf um jeden ZentimeterSeite 4/4
Die Methode ist nicht unumstritten, aber auf eine ähnliche Prognose – ein Meter plus/minus 50 Zentimeter – einigten sich Klimaforscher im Frühjahr auf einer Tagung in Kopenhagen. Jetzt warten viele gespannt auf die dortigen Klimaverhandlungen im Dezember, bei denen ein Nachfolger für das Kyoto-Protokoll verabschiedet werden soll. PIK-Chef Hans Joachim Schellnhuber ist als Klimaschutzbeauftragter der Kanzlerin ganz nah dran. Zu nah, findet Hans von Storch. Er meint, die Wissenschaft solle sich raushalten aus der Politik. Er sagt: »Das PIK will wirklich die Welt retten. Und die glauben, die können das auch.«
Der Umweltausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags lud Jochem Marotzke, Hans von Storch und Rahmstorfs Kollegen Anders Levermann unlängst zu einer Anhörung ein. Die Abgeordneten wollten mit den Wissenschaftlern direkt kommunizieren, nicht auf dem Umweg über das mediale Konstrukt. »Womit müssen wir rechnen?«, fragten sie die Forscher. 30 bis 110 Zentimeter inklusive Stürmen, sagte Hans von Storch; 20 bis 96 Zentimeter mit einigen Unsicherheiten, sagte Jochem Marotzke; 20 bis 80 Zentimeter, vielleicht aber auch zwei Meter und mehr, sagte Anders Levermann. Inzwischen hat sich der Landtag aufgelöst. Die Forscher rechnen weiter.
- Datum 21.08.2009 - 18:18 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Serie Klima
- Quelle DIE ZEIT, 20.08.2009 Nr. 35
- Kommentare 11
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Die U-Bahn endet an der Longericher Strandpromenade, die früher einmal "Wilhelm-Sollmann-Straße" hieß... wo vor fast undenklich langer Zeit einmal mäßig attraktive Bauten aus den 50er Jahren des vorletzten Jahrhunderts standen, erheben sich nun glitzernde Hotels über einen palmengesäumten Boulevard. In einigen Kilometern Entfernung ragen zerklüftete Betonruinen aus dem Wasser - die Reste der Trabantenstadt Chorweiler, deren 15- und 20stöckige Wohngebirge sich als zu massiv erwiesen hatten, um wie die übrige Bebauung des ehemaligen Kölner Nordens abgetragen und zur Küstenbefestigung verwendet zu werden. Bei Ebbe sind die verwitterten Kolosse ein beliebtes Ziel für unternehmungslustige Wattwanderer, insbesondere, seit die ökologische Sanierung der gefluteten Bayer-Areale weiter im Norden im Winter 2144/45 abgeschlossen wurde. Seither droht im Watt der Kölner Bucht keine Gefahr mehr durch chemische Altlasten, allerdings sollte man sich vor den Zitronenhaien in Acht nehmen, die gerne in den Prielen auf Jagd gehen. Aber nichtsdestotrotz ist Köln ein unter Touristen beliebter Badeort am südlichsten Punkt der Nordsee... aber, was heißt Köln? Als um die Mitte des 21. Jahrhunderts die unter dem Meeresspiegel liegenden Gebiete der Niederlande aufgegeben werden mussten, siedelte sich die Bevölkerung Amsterdams, Den Haags und der "Randstad" fast geschlossen im höher gelegenen Teil der Niederrheinebene an, so dass rund drei Viertel der 3,1 Millionen Einwohner mittlerweile holländisch sprechen. Bei einer Volksabstimmung sprach sich daher kürzlich eine überwältigende Mehrheit dafür aus, die Stadt in Keulen-aan-Zee umzubenennen...
".......Keulen-aan-Zee ......."
Es sei den Holländern von Herzen gegönnt. Mit der "Rückkehr" des Niederdeutschen ins Land Bismarcks (und des späteren Grundgesetzes....) hätt da der Klimawandel sogar was positives gebracht ..........
(....gibt's vom Grundgesetz eigentlich auch eine Version in Platt?).........
".......Keulen-aan-Zee ......."
Es sei den Holländern von Herzen gegönnt. Mit der "Rückkehr" des Niederdeutschen ins Land Bismarcks (und des späteren Grundgesetzes....) hätt da der Klimawandel sogar was positives gebracht ..........
(....gibt's vom Grundgesetz eigentlich auch eine Version in Platt?).........
".......Keulen-aan-Zee ......."
Es sei den Holländern von Herzen gegönnt. Mit der "Rückkehr" des Niederdeutschen ins Land Bismarcks (und des späteren Grundgesetzes....) hätt da der Klimawandel sogar was positives gebracht ..........
(....gibt's vom Grundgesetz eigentlich auch eine Version in Platt?).........
Ich leb' noch nicht einmal im Voralpenland und trotzdem schon auf 500 Meter über dem Meeresspiegel ;-) So hoch kommt das Meer nicht einmal wenn alles Eis abschmilzt. Auweh, dann kommen ja noch mehr Zugereiste zu uns :-p
Als eher philo-theo-ideologischer Wasserstandsforscher sage ich mal, daß der Pegel so in 75,3 Jahren zwischen - 544 cm und + 683 cm anwachsen wird.
Schwerwiegender ist für mich die Frage, ob Frau Merkel dann wiederum auf Grönland in einer kuscheligen NO-FROST-PLEASE Jacke stehen wird und das Weltklima retten möchte; wird sie dann im Hafen von Nuuk stehen? Auf einer Leiter oder im Schlamm? Mit oder ohne Regenschirm?
Herr von Storch ist sicherlich nicht auf, sondern in Wyk geboren (immerhin auf Föhr), und dieses Wyk ist kein Dorf, sondern eine Stadt (Stadtrecht seit 1910). Sind ein bisschen Recherche und abschließendes Korrekturlesen denn wirklcih unzumutbar???
JoshWolf, SLDD
der "mittlere Meeresspiegel" ist ein Konstrukt da allenfalls zu Verglichszwcken dienen kann. Denn über den ganzen Geoiden gesehen existiert keine
Fläche gleichen Wasserstandes, vielmehr sind Höhendifferenzen von bis zu 20 m vorhanden. Als hypothetische Bezugsebene ist ein mMSp daher nicht geeignet.
Auch zeigt die die Norddeutsche Tiefebene eine anhaltende Subsidenz die zum steten Absinken derselben im mm bis cm-Bereich per annum führt. Dazu kommt eine rege Salztektonik die von der Ith und Hils Mulde bei Hannover bis zu den Ausläufernd des Viking Grabens NW Helgoland oberflächennah reicht.
Haben die Klimaspezialisten das auch herausgerechnet oder lieber stillschweigend "einbezogen"?
Dabei darf auch die Funktion des Rheingrabens, immerhin eine aktive Riftzohne, nicht unterschlagen werden.
Daher halte ich es mit dme in #4 vorgeschlagenen Wertsspektrum.
Karl Müller
Ich stimme Ihnen zu, es gibt keinen mittleren Meeresspiegel. Der Meeresspiegel ändert sich permanent durch die Tieden - Wind und Strömungen beeinflussen ihn!
Steigen die Meeresspiegel?
Satellitenmessungen der letzten Jahre zeigen, dass die Meeresoberfläche eine ausgeprägte Topographie aufweist. Die derzeit genaueste Geoidbestimmung erfolgt durch die Satelliten CHAMP und GRACE. Man kann aber auch vom Satellit mittels Altimetrie die Form der Meeresoberfläche direkt messen, sogar die Höhe von Freak-Waves, auch Monster-Wellen genannt. Durch die Messungen erhofft man sich unter anderem auch Hinweise, wie schnell der Meeresspiegel gegenwärtig ansteigt.
Doch den wenigsten dürfte bewusst sein, dass die Wassermassen der Ozeane nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt sind. Dann nämlich würde der Meeresspiegel, abgesehen von Schwankungen der Gezeiten, eine konstante Höhe aufweisen. In den letzten Jahren hat sich aber herausgestellt, dass die Meeresoberfläche eine bemerkenswert ausgeprägte Topographie besitzt. So liegt der durchschnittliche Pegel südlich von Indien rund 170 Meter tiefer als in der Gegend von Island.
Der Grund für diese Unregelmäßigkeit besteht darin, dass sich die Wasseroberfläche stets senkrecht zur Anziehungskraft der Erde ausrichtet; sie bildet also eine Fläche gleich Potenzials des Schwerefeldes ab. Der Vektor des Schwerefelds zeigt jedoch nicht überall direkt zum Erdmittelpunkt, sondern weicht von dieser Richtung mehr oder weniger stark ab, je nachdem, wie die Verhältnisse im Untergrund sind. Dort, wo es unter der Wasseroberfläche schwere Massen gibt - zum Beispiel eine Erhebung -, ist auch die Erdanziehung größer. Das Wasser wird in dieser Region daher stärker angezogen, und es bildet sich eine Delle auf der Wasseroberfläche. Umgekehrt ist dort, wo etwa am Meeresboden ein Graben vorhanden ist, die Anziehungskraft geringer; es entsteht ein Buckel auf der Wasseroberfläche.
Die unterschiedliche Massenverteilung im Untergrund kann zu lokal eindrücklichen Strukturen an der Meeresoberfläche führen. So liegt beispielsweise der Meeresspiegel im Kanal von Korinth rund sieben Meter höher als beim Hafen von Patras; und südlich der Inseln Kreta und Rhodos weist die Meeresoberfläche eine 20 Meter tiefe Rinne auf, die mit der Subduktionszone in dieser Region zusammenhängt. Ähnliche Effekte - wenn auch in geringerem Umfang - stellt man bei Binnengewässern fest. So hat man beobachtet, dass der Spiegel des Genfersees in Genf 1,8 Meter tiefer liegt als in Montreux und dass dieser See in Nord-Süd-Richtung eine 30 Zentimeter tiefe Einbuchtung aufweist.
Packt die Schlauchboote und Schwimmwesten wieder weg! ;-)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
"Den Wind können wir nicht ändern - wir können nur die Segel anders setzen." (Aristoteles 283 - 223 v.d.Z.)
Ich stimme Ihnen zu, es gibt keinen mittleren Meeresspiegel. Der Meeresspiegel ändert sich permanent durch die Tieden - Wind und Strömungen beeinflussen ihn!
Steigen die Meeresspiegel?
Satellitenmessungen der letzten Jahre zeigen, dass die Meeresoberfläche eine ausgeprägte Topographie aufweist. Die derzeit genaueste Geoidbestimmung erfolgt durch die Satelliten CHAMP und GRACE. Man kann aber auch vom Satellit mittels Altimetrie die Form der Meeresoberfläche direkt messen, sogar die Höhe von Freak-Waves, auch Monster-Wellen genannt. Durch die Messungen erhofft man sich unter anderem auch Hinweise, wie schnell der Meeresspiegel gegenwärtig ansteigt.
Doch den wenigsten dürfte bewusst sein, dass die Wassermassen der Ozeane nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt sind. Dann nämlich würde der Meeresspiegel, abgesehen von Schwankungen der Gezeiten, eine konstante Höhe aufweisen. In den letzten Jahren hat sich aber herausgestellt, dass die Meeresoberfläche eine bemerkenswert ausgeprägte Topographie besitzt. So liegt der durchschnittliche Pegel südlich von Indien rund 170 Meter tiefer als in der Gegend von Island.
Der Grund für diese Unregelmäßigkeit besteht darin, dass sich die Wasseroberfläche stets senkrecht zur Anziehungskraft der Erde ausrichtet; sie bildet also eine Fläche gleich Potenzials des Schwerefeldes ab. Der Vektor des Schwerefelds zeigt jedoch nicht überall direkt zum Erdmittelpunkt, sondern weicht von dieser Richtung mehr oder weniger stark ab, je nachdem, wie die Verhältnisse im Untergrund sind. Dort, wo es unter der Wasseroberfläche schwere Massen gibt - zum Beispiel eine Erhebung -, ist auch die Erdanziehung größer. Das Wasser wird in dieser Region daher stärker angezogen, und es bildet sich eine Delle auf der Wasseroberfläche. Umgekehrt ist dort, wo etwa am Meeresboden ein Graben vorhanden ist, die Anziehungskraft geringer; es entsteht ein Buckel auf der Wasseroberfläche.
Die unterschiedliche Massenverteilung im Untergrund kann zu lokal eindrücklichen Strukturen an der Meeresoberfläche führen. So liegt beispielsweise der Meeresspiegel im Kanal von Korinth rund sieben Meter höher als beim Hafen von Patras; und südlich der Inseln Kreta und Rhodos weist die Meeresoberfläche eine 20 Meter tiefe Rinne auf, die mit der Subduktionszone in dieser Region zusammenhängt. Ähnliche Effekte - wenn auch in geringerem Umfang - stellt man bei Binnengewässern fest. So hat man beobachtet, dass der Spiegel des Genfersees in Genf 1,8 Meter tiefer liegt als in Montreux und dass dieser See in Nord-Süd-Richtung eine 30 Zentimeter tiefe Einbuchtung aufweist.
Packt die Schlauchboote und Schwimmwesten wieder weg! ;-)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
"Den Wind können wir nicht ändern - wir können nur die Segel anders setzen." (Aristoteles 283 - 223 v.d.Z.)
Ich stimme Ihnen zu, es gibt keinen mittleren Meeresspiegel. Der Meeresspiegel ändert sich permanent durch die Tieden - Wind und Strömungen beeinflussen ihn!
Steigen die Meeresspiegel?
Satellitenmessungen der letzten Jahre zeigen, dass die Meeresoberfläche eine ausgeprägte Topographie aufweist. Die derzeit genaueste Geoidbestimmung erfolgt durch die Satelliten CHAMP und GRACE. Man kann aber auch vom Satellit mittels Altimetrie die Form der Meeresoberfläche direkt messen, sogar die Höhe von Freak-Waves, auch Monster-Wellen genannt. Durch die Messungen erhofft man sich unter anderem auch Hinweise, wie schnell der Meeresspiegel gegenwärtig ansteigt.
Doch den wenigsten dürfte bewusst sein, dass die Wassermassen der Ozeane nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt sind. Dann nämlich würde der Meeresspiegel, abgesehen von Schwankungen der Gezeiten, eine konstante Höhe aufweisen. In den letzten Jahren hat sich aber herausgestellt, dass die Meeresoberfläche eine bemerkenswert ausgeprägte Topographie besitzt. So liegt der durchschnittliche Pegel südlich von Indien rund 170 Meter tiefer als in der Gegend von Island.
Der Grund für diese Unregelmäßigkeit besteht darin, dass sich die Wasseroberfläche stets senkrecht zur Anziehungskraft der Erde ausrichtet; sie bildet also eine Fläche gleich Potenzials des Schwerefeldes ab. Der Vektor des Schwerefelds zeigt jedoch nicht überall direkt zum Erdmittelpunkt, sondern weicht von dieser Richtung mehr oder weniger stark ab, je nachdem, wie die Verhältnisse im Untergrund sind. Dort, wo es unter der Wasseroberfläche schwere Massen gibt - zum Beispiel eine Erhebung -, ist auch die Erdanziehung größer. Das Wasser wird in dieser Region daher stärker angezogen, und es bildet sich eine Delle auf der Wasseroberfläche. Umgekehrt ist dort, wo etwa am Meeresboden ein Graben vorhanden ist, die Anziehungskraft geringer; es entsteht ein Buckel auf der Wasseroberfläche.
Die unterschiedliche Massenverteilung im Untergrund kann zu lokal eindrücklichen Strukturen an der Meeresoberfläche führen. So liegt beispielsweise der Meeresspiegel im Kanal von Korinth rund sieben Meter höher als beim Hafen von Patras; und südlich der Inseln Kreta und Rhodos weist die Meeresoberfläche eine 20 Meter tiefe Rinne auf, die mit der Subduktionszone in dieser Region zusammenhängt. Ähnliche Effekte - wenn auch in geringerem Umfang - stellt man bei Binnengewässern fest. So hat man beobachtet, dass der Spiegel des Genfersees in Genf 1,8 Meter tiefer liegt als in Montreux und dass dieser See in Nord-Süd-Richtung eine 30 Zentimeter tiefe Einbuchtung aufweist.
Packt die Schlauchboote und Schwimmwesten wieder weg! ;-)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
"Den Wind können wir nicht ändern - wir können nur die Segel anders setzen." (Aristoteles 283 - 223 v.d.Z.)
es könnte noch ergänzt werden Erosion und sea-floor-spreading einzubeziehen...jedenfalls bin ich auf seriöse Messungen gespannt!
Gruß Karl Müller
es könnte noch ergänzt werden Erosion und sea-floor-spreading einzubeziehen...jedenfalls bin ich auf seriöse Messungen gespannt!
Gruß Karl Müller
@loki45:
Ihre Ausführungen sind soweit ganz korrekt, nur in dem Satz...
In den letzten Jahren hat sich aber herausgestellt, dass die Meeresoberfläche eine bemerkenswert ausgeprägte Topographie besitzt. So liegt der durchschnittliche Pegel südlich von Indien rund 170 Meter tiefer als in der Gegend von Island.
...verwechseln Sie dann doch Geoidhöhen und Meerestopographie. Das Geoid mit Variationen von bis zu +/- 100 m (ihr Beispiel von Indien und Island) ist die Fläche konstanten Schwerepotentials (nach der sich, wie korrekt beschrieben, ein ungestörter Flüssigkeitshorizont ausrichten würde), die im globalen Mittel mit dem, was wir gemeinhin als Meeresspiegel bezeichnen, zusammen fällt. Die Zahlenwerte geben die geometrische Abweichung dieser Fläche gegenüber einem festgelegten Bezugsellipsoid an. [Auf ein annähernd gleich verlaufendes Niveau, das Quasigeoid (auf Feinheiten will ich nicht weiter eingehen), beziehen sich unsere gebräuchlichen Normalhöhen ("Meter über Normal-Null").]
Die Meerestopographie (auch SST - Sea Surface Topography) ist wiederum die Abweichung der tatsächlichen (geometrischen) Meeresoberfläche gegenüber dem Geoid. Und da gibt es auch wieder durch Winde, Strömungen, Küstenform etc. statische (MSS - Mean Sea Surface) und kurzperiodische (SST) Abweichungen. Komplizierterweise ändert sich durch das Abschmelzen wegen der Änderung der Massenverteilung nicht nur der "Meeresspiegel" selber (also allein die Wassermenge), sondern natürlich sowohl Meerestopographie als auch das Geoid (das Schwerefeld) selber. Da hängt alles mit allem zusammen, es gibt indirekte Effekte (im Artikel beschrieben: schmilzt grönländisches Eis, dann sinkt gerade dort der Meeresspiegel) usw.
Beste Grüße
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren