Internationale Rankings : Auf die Plätze, fertig – los!

Europäische Universitäten schneiden schlecht ab in den weltweiten Rankings. Sie kritisieren deren Erhebungsmethode. Versprechen neue Verfahren mehr Gerechtigkeit?

Es ist ein Spiel mit weltweit verteilten Rollen. Jahr für Jahr veröffentlichen Forscher der Shanghaier Jiaotong-Universität nach viel Geheimnistuerei ihre Liste der 500 »weltbesten« Hochschulen. Demnächst ist es wieder so weit, und auch diesmal werden sich unter den Top Ten ausnahmslos amerikanische und britische Universitäten von Harvard bis Oxford finden. Doch etwas ist dieses Jahr anders: Die Verlierer haben keine Lust mehr, mitzuspielen. Von Paris über Enschede bis nach Gütersloh hocken europäische Hochschulforscher zusammen und haben ein gemeinsames Ziel: die Ranking-Vorherrschaft der Chinesen zu brechen.

Als Opfer von Shanghai sehen sich nämlich vor allem die Universitäten Kontinentaleuropas. Die besten deutschen zum Beispiel werden auch dieses Jahr wieder auf den hinteren Rängen landen – und während die Sieger sich selbst rühmen, werden die Deutschen wieder eisern schweigen. Eine Ausnahme war vergangenes Jahr die TU München unter ihrem ehrgeizigen Präsidenten Wolfgang Herrmann, die im innerdeutschen Vergleich nach der LMU München noch am besten abschnitt. Die Bayern vermeldeten tapfer: »Spitzenplatz für die TU«. Der Spitzenplatz war Rang 57.

Die Flucht nach vorn war der Versuch, sich mit den Realitäten zu arrangieren. Seit seinem ersten Erscheinen 2003 hat das Shanghai-Ranking zusammen mit einer ähnlichen, von der Hochschulbeilage der britischen Times herausgegebenen Rangliste für mehr Aufsehen gesorgt als jeder andere Hochschulvergleich. Was die meisten Zeitungsberichte jedoch beim Abdruck der wie Bundesligatabellen anmutenden Bestenlisten unterschlagen: Es sind nur eine Handvoll Daten, nach dem Gusto der Forscher zusammengestellt, die über Gewinner und Verlierer entscheiden. Ganze sechs Forschungskennzahlen definieren etwa laut Shanghai-Ranking, wer sich zu dem erlesenen Klub der international führenden Universitäten rechnen darf. Die Lehre fällt dabei durchs Raster, auch sonst gilt: Wenn eine Uni nicht der Vorstellung der Ranking-Macher von Exzellenz entspricht, hat sie verloren.

Der Frust über die vermeintliche Beliebigkeit von Jiaotong und Times ist groß – doch die Schlussfolgerungen fallen extrem unterschiedlich aus. Ein faires internationales Ranking werde schwer, sagen die Hochschulforscher – und machen sich an die Arbeit: Die EU hat gleich mehrere internationale Vergleiche in Auftrag gegeben, auch die Vereinigung der Industrieländer, die OECD, arbeitet in der Tradition ihrer erfolgreichen Schulstudien an einer Art weltweitem Uni-Pisa. Ein faires internationales Ranking ist unmöglich, protestieren hingegen jene Wissenschaftler, die schon nationale Hochschulvergleiche ablehnen. Sie befürchten, dass willkürlich gesetzte Effizienzkriterien die Forscher in ihrer Freiheit beschränken könnten. Auch kritisieren sie eine Verzerrung des Wettbewerbs: Diejenigen Hochschulen, die in den Vergleichen gut abschneiden, bekämen als Belohnung mehr Geld vom Staat – und könnten die anderen dann erst recht abhängen.

So fällt der Boom der internationalen Uni-Vergleiche in Deutschland zusammen mit einer heftiger werdenden Kritik an dem, was bereits da ist: Die Geisteswissenschaften der Uni Siegen sind aus dem Ranking ausgestiegen, das vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erstellt und in der ZEIT veröffentlicht wird, auch die Kieler mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät will nicht mehr mitmachen. Und der Historikerverband hat beschlossen, sich dem sogenannten Forschungsrating des Wissenschaftsrats zu verweigern.

Damit trifft es ironischerweise zwei Projekte, die weder Ligatabellen veröffentlichen noch ihre Aussagen auf wenigen, beliebig anmutenden Indikatoren aufbauen. Wegen dieses anderen Ansatzes hat das CHE auch von der EU-Kommission den begehrten Auftrag erhalten, zusammen mit dem niederländischen Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) ein »multidimensionales und globales Hochschulranking« zu entwickeln.

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Kommentare

21 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Das gute CHE

Das CHE Ranking wird nicht nur wegen seiner Methodik kritisert, sondern vielmehr wegen ihrer nähe zum Bertelsmann Konzern und ihrer ideologischen Ausrichtung.

"Als Ausgründung aus dem Centrum für Hochschulentwicklung entstand 2001 die CHE Consult GmbH, die in dem gleichen Gebäude untergebracht ist. Sie sieht ihre Aufgabe in der Beratung von Hochschulen sowie der Durchführung von Projekten für Ministerien und Stiftungen" (Wikipedia)

Das ist doch mal geschickt! Erst misst man die angeblichen Schwächen und gleichzeitig bietet man komerzielle "eigene" Lösungen an. Da freut sich Bertelsmann und weiß gleichzeitig, dass sie mit iherer 75%igen finanzierung des CHEs sinnvoll investiert hat.

Sehr zu empfehlen ist der Wikipedia Artikel über das CHE ( http://de.wikipedia.org/w...)
Da kann man dann auch verstehen, warum soviele Blogger der Zeit PR Journalismus vorwerfen bzw. eine zu unkritische Haltung.

Hat mit Standards nix zu tun

Genauso wie "Pferdestärken" eine sehr sehr ungeeignete, da viel zu ungenaue, Einheit zur Motorstärke sind und schon lange unter Fachleuten in KW gedacht wird, wird bis heute die Kraft eines Automotors in "Pferdestärken" angegeben. Ähnlich "19. Jahrhundert" sind diese Standards an Bildung. Die beziehen sich in erster Linie auf abfragbares Wissen und konkret fassbare empirische Resultate. Damit fördert man aber nicht Forschung und Phantasie sondern Kurzatmigkeit und Stromlinienförmigkeit.
Das wirkt sich dann ganz konkret so aus dass bei allen Schulreformen der letzten 20 Jahre die musischen Fächer, die aus einem Menschen ja erst einen Menschen machen (sorry Point Dexter aber wir leben nicht für Mathematik sondern für Musik), zugunsten der abprüfbaren Naturwissenschaften ausgedünnt oder ganz gestrichen wurden. Von Dingen wie Sportunterricht wollen wir gar nicht reden (entsprechend speckig werden die Kinder dann auch oft). Und glauben Sie es oder nicht, meine alleinerziehende Mutter war eine ziemliche Chaotin und wenn ich in der Schule nicht das Wahlfach "Hauswirtschaftslehre" belegt hätte, weil ich schon immer Interesse am Kochen hatte, wäre ich auch ein FastFood-Kid geworden. Daheim hab' ich's nicht gelernt.
Bildung ist mehr als Ausbildung, ist mehr als "Lernen".
Europas Stärken, und der Grund warum die Europäer die ersten in der Welt waren die dauerhaft den Sprung aus archaischen Gesellschaften in die Moderne geschafft haben, waren immer die Werte der Aufklärung. Die ist wohl schon zu lange her, denn unsere Gesellschaft verarmt geistig immer mehr - "trotz" stetig steigender Akademikerzahlen.
Wir zerstören geradezu unsere Kultur wenn wir Bildung nur noch den Rankings unterwerfen. Und nebenbei auch unsere Lebensgrundlage, wenn es nämlich international keine Unterschiede mehr gibt und sich auch Abschlüsse gleichen.. welche Stärke sollen wir dann noch haben? Welchen "Vorsprung" oder welche "Nische" die uns ein 20x so großes Durchschnittseinkommen als es ein Chinese hat ermöglicht?
Nicht zu vergessen, Müßiggang!
Isaac Newton war nicht nur ein Philosoph der Aufklärung, er ist auch ein Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften. Wissen Sie wie er das Naturgesetz der Gravitation entdeckte? Er ruhte unter einem Apfelbaum, und eine Frucht des selbigen fiel ihm auf die Rübe. Pressen Sie das mal in ein "Ranking".

Ja, ja, Leistung und Kraft

Vielleicht hätten Sie ja in Physik besser aufpassen sollen, dann wüssten Sie auch den Unterschied zwischen Leistung und Kraft. Das Schlimme ist ja, dass Sie nicht damit nicht alleine sind und auf dieser Nicht-Basis Entscheidungen getroffen werden.

Das wirkt sich dann ganz konkret so aus dass bei allen Schulreformen der letzten 20 Jahre die musischen Fächer, die aus einem Menschen ja erst einen Menschen machen (sorry Point Dexter aber wir leben nicht für Mathematik sondern für Musik), zugunsten der abprüfbaren Naturwissenschaften ausgedünnt oder ganz gestrichen wurden.

Sorry, aber das stimmt nicht, sondern das Gegenteil ist richtig.

Aber die Naturwissenschaft können wir ja künftig durch Esoterik und Musik ersetzen. Die wichtigen Energieprobleme z.B. lassen wir dann von den Musiker im Konzerthaus lösen, indem wir uns dort ein paar Musicals anhören. Vielleicht höre ich einfach nur zu Hause Musik, trinke ein leckeres Bier, pendel ein wenig mit meinem Bachblüten und Heilsteinen und schwups ist die Lösung da.

Denken Sie mal drüber nach, wieviel Technik in der Musik (Instrumente, Schallplatte, CD,...) und im Bier (Filtern, Kühlen, Ausliefern) drinsteckt.

Und was ist an objektiv abprüfbaren Leistungen denn so negativ?
Ich kenne nur wenige Fächer, in denen der Lehrer derart nach Gutsherrenart Noten vergeben kann wie in Musik oder Kunst.

PS:
Selbst wenn der Newton-Apfel kein Mythos wäre (was er ist), hat Newton seine Theorien mit naturwissenschaftlichen Expermenten und Berechnungen untermauern müssen.

Naturwissenschaften - abprüfbar?

Nun, ich bezweifle stark, dass Naturwissenschaften wirklich "abprüfbar" sind, so wie das hier dargestellt wird. Auch wenn Noten hauptsächlich auf abprüfbarem Wissen aufbauen (für z.B. Biochemie lernt man sich schon einen Wolf), hat das noch nichts darüber auszusagen,
ob man
die Feinmotorik besitzt, von irgendeiner Feinchemikalie exakt 7,6 mg abzuwiegen (die im Extremfall schon 20-30 € kosten können),
in der Lage ist, die Versuchsratte zu zerlegen, ohne die Hauptschlagader zu verletzen, sodass nichts mehr erkennbar ist,
einen guten von einem schlechten Gewebedünnschnitt zu unterscheiden,
ob man den Algorithmus auch in Quellcode verwandeln oder anderweitig irgendwie implementieren kann, wenn der Programmierer gerade mit Influenza im Bett liegt,
ob man auch im Ernstfall an die Sicherheitsvorkehrungen beim Arbeiten mit dem Laser denkt,
und - besonders wichtig - wie sehr man gelernt hat, Daten kritisch auszuwerten, d.h. anhand der Dokumentation des Versuchablaufes bzw. der Entstehung des zugrundeliegenden Datensatzes in der Lage ist, Rückschlüsse auf die Natur zu ziehen.
Wendet man dieses kritische Verfahren, das maßgeblich für die Qualität der naturwissenschafltichen Forschung ist auf diese Ranking-Verfahren an, dann sollte ersichtlich sein, dass über eine marginale quantitative Datenlage niemals auf eine Qualität geschlossen werden kann, die doch einen ungleich komplexeren Bereich erfasst, der mit 6 Zahlen nie und nimmer auch nur ansatzweise parametrisiert werden kann.
Diese Zahlenspiele taugen dann hauptsächlich zur allgemeinen Erheiterung, und vielleicht zur gedachten Elongation des einer anatomischen Komponente, die bei homo sapiens nur bei Y-Chromosomträgern zu finden ist.

Die deutsche Krankheit

Immer wieder dasselbe: Ihr redet euch hier ständig schlechter, als ihr wirklich seid und weder ihr noch alle andern wissen, warum.

Also: Warum macht ihr das?

Es hat schon seinen guten Grund gehabt, warum ich nicht in England, sondern hier in Deutschland Biologie studiert habe. In dem Fachbereich könnt ihr nämlich britische Unis samt und sonders in die Tonne treten. Deshalb lassen ausländische Biotechnologieunternehmen auch hier in D studieren, holen sich dann die Leute wieder heim - und melden dann dort die berühmten Patente an, die nur durch fundierte deutsche Grundlagenausbildung möglich wurden. Das aber ist keine Frage der Universitätslandschaft, sondern der unternehmensfreundlichen Wirtschaftspolitik. Es macht nämlich einen Unterschied, ob ich mich hier zwei Jahre lang mit einem ignoranten Bürokraten rumschlagen muss oder einfach ins Ausland gehe und dort in zwei Wochen den Kram erledigen kann.

Darüber hinaus solltet ihr endlich mal lernen, bei der Wahrheit zu bleiben:
Im 19. Jahrhundert hat sich dieses schöne zentraleuropäische Land an die Weltspitze geforscht, gebildet und entwickelt - bei sehr viel kleineren staatlichen Etats und Zuschüssen.

Warum?

Weil es dazumal noch die berühmte "akademische Freiheit" gab (die ja hier entstand!), die Unis noch nicht so sehr am Gängelband der staatlichen Bildungsbürokratie hingen und auch noch wesentlich weniger politische gewollte Nebenaufgaben erledigen mussten. Zu diesen politisch gewollten Nebenbedingungen, die den Unis aufgebürdet werden, zählt mitunter die deutsche Parole: Breitenbildung für alle! Heutzutage - durch den europäischen Harmonisierungsprozess noch verstärkt - müssen Unis neben Forschung und Lehre noch eine soziale Aufgabe erfüllen, nämlich so in etwa angepeilten 40% eines Jahrgangs mit akademischen Titeln auszustatten.

Es gehört zur Redlichkeit, diese Praxis endlich aufzugeben. Universitäten sind keine Breitenbildungsanstalten, die 40% eines Jahrgangs zu besten ausgebildeten Nachwuchsforschern, Exzellenzlehrern oder potenziellen Nobel laureates machen können.

Man sollte entweder so ehrlich sein und das beenden oder sich damit zufrieden geben, in Zukunft eher im unteren Mittelfeld zu spielen.

Habe selbst an einer recht hochge"rank"ten britischen Uni...

für ein Jahr studiert und kann nur sagen, dass das deutsche Niveau einer durchschnittlichen Universität damals deutlich darüber lag. Trotz Sprachschwierigkeiten kam ich locker mit. Jüngst lagen Studierende meiner Universität in einem internationalen Wettbewerb mit Havard gleichauf, wobei das Havard-Team sogar aus Postgradituierten bestand und die Beiträge in Englisch erfolgen mussten. Klar Havard, Yale, Oxford, Cambridge etc. sind schon wirklich gut. Allerdings schleppen sie auch jeden studenten durch, den sie einmal angenomen haben. Im Schnitt müssen sich die deutschen Unis dahinter nicht verstecken (jedenfalls im Vor-Bologna-Zeitalter). Die Spitzenforscher verteilen sich nur etwas mehr über das Land, was m.E. aber auch nicht schadet.

Rankings und Realitäten

Wenn in den Top 50 des Jiaotong-Rankings nur 7 (!!) Unis gelistet sind, die nicht aus dem anglophonen Sprachraum stammen ( bzw nur eine in den Top 20), dann sollte jeder Mensch, der über ein Minimum an Restverstand und Beobachtungsgabe verfügt, überaus skeptisch werden. Solche Rankings haben nichts mit Realität zu tun, sondern sind i.d.R Instrumente des Marketings und der politischen Einflussnahme - insofern sind die Unis gut beraten, diesen "Erhebungen" fernzubleiben.

Die angelsächsischen Universitäten haben, bzw. hatten die renommiertesten Wissenschaftler der Welt. Die haben sie, weil sie reich sind. Reich sind sie, weil sie gigantische Spendengelder bekommen. Spendengelder bekommen sie, weil sie elitär sind und man sich in England und den USA stärker mit seiner (Elite-)Universität identifiziert und ihr gerne auch etwas zurückgibt.

Im Schanghai-Ranking geht es um Kriterien wie "Anzahl der Artikel in Science oder Nature" oder "Anzahl der Nobelpreisträger/Träger eines wichtigen Mathematikpreises in der Alumni", etc. Völlig selbstverständlich, dass dort die Angel-Sächsische Welt abräumt. Über die Lehre sagt das nichts aus, weil auch ein Nobelpreisträger, ein langweiliger Prof sein kann, der nur von seinem Skript abliest, genauso wenig, wie dieses Ranking Aussagen darüber zulässt, in welchem Land die Hochschullehre nun am besten ist. Das Schanghai-Ranking ist weder Marketing, noch ein politisches Instrument, es ist einfach nur ziemlich oberflächlich.

Die angelsächsischen Universitäten haben, bzw. hatten die renommiertesten Wissenschaftler der Welt. Die haben sie, weil sie reich sind.

Höre ich da einen neidischen Unterton heraus?

Einige amerikanische Unis gehören zu den weltbesten, weil es die Politik dort erlaubt, dass sich die Unis die begabtesten Köpfe aus aller Welt zusammensuchen und vor Ort bündeln. Die Top-Unis hatten ausserdem schon vor der erwähnten Studie einen entsprechenden Ruf. Oder kennen Sie eine deutsche Einrichtung, die vergleichbar wäre mit dem MIT, Yale, Stanford und und und?

Wie hoch ist der Prozentsatz ausländischer Professoren (mit Weltniveau in ihrem Gebiet) an deutschen Unis? Wie hoch ist er an vielen US- oder britischen Unis? Wenn es in D welche gibt, hat man wohl eher den Eindruck, sie verkriechen sich vor der Weltöffentlichkeit.

Dass im angelsächsischen Raum gern Spendengelder gegeben und genommen werden, halte ich eher für nachahmenswert denn abscheulich. Die Vorstellung, dass eine Koryphäe in ihrem Gebiet nur für gute Worte eine Stelle annimmt, erscheint doch reichlich naiv-romantisch. Insofern haben US-Unis natürlich einen Vorteil gegenüber deutschen Unis. So what? Uns bleibt mal weder nichts anderes übrig, als uns schmollend in die Ecke zu stellen. Mit der Methode kommen wir bestimmt an die Weltspitze!

Wofür allerdings nicht mal die Unis selbst etwas können. Bestimmte Dinge müssten in der Bundespolitik endlich mal geregelt werden, nicht nur in der Bildungspolitik. Ich werde den Eindruck nicht los, dass da bei uns seit Jahrzehnten mehr als nur Einiges im Argen liegt.