Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen

Sonne und Mond versorgen die Ozeane ständig mit erneuerbarer Energie. Sie treiben Meeresströmungen verschiedener Temperatur an, bewirken Gezeiten, Wellen, Wind und Sturmfluten, erhöhen den Salzgehalt der Meere.

Dieses riesige Potenzial für Stromerzeugung ist, bis auf wenige Offshore-Windparks und Gezeitenkraftwerke, noch unerschlossen.

Das wird sich ändern. Theoretisch könnte Energie aus dem Meer den weltweiten Strombedarf problemlos decken. Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll wäre das allerdings nicht.

Denn 90 Prozent der Ozeanflächen sind so weit vom Land entfernt, dass Netzanbindung und Wartung von Meereskraftwerken unpraktikabel wären. In Küstennähe hingegen drohen Konflikte mit Fischern, Schifffahrt und Tourismus sowie Umweltprobleme.

Trotzdem könnte Energie aus dem Meer in einigen Jahrzehnten die Hälfte der globalen Stromerzeugung stellen – nicht mithilfe einer einzigen Technik, sondern in der sinnvollen Kombination ganz unterschiedlicher Kraftwerkstypen.

Laden Sie hier die Grafik als PDF herunter