Geologie Das »Städtle« zerfälltSeite 3/3
Aus Angst, dass die Risse die Stadt entzweien, hat der ehemalige Feuerwehrkommandant Schuhmann eine Bürgerinitiative gegründet, der Name: »Wir halten Staufen zusammen«. Es sei unbedingt notwendig, in dieser brenzligen Lage weiter als Gemeinschaft zu funktionieren, sagt Schuhmann. Er sei »im Rissgebiet geboren«, und auch wenn sein Haus noch nicht betroffen sei, tue es ihm weh, das »Städtle« zerfallen zu sehen. Die Initiative soll verhindern, dass die Bevölkerung in Lager zerfällt.
Manche fühlen sich von der Devise »Zusammenhalten« auch unter Druck gesetzt. Der Familie von Claudia Herbig gehört ein Gemischtwarenladen in der Altstadt, sie fürchtet um ihren Besitz. Als eine von wenigen Familien haben die Herbigs Rechtsbeistand gesucht. »Die Leute fragen: Wieso habt ihr denn jetzt einen Anwalt?«, sagt sie. »Man kann doch nicht Menschen Frontenbildung vorwerfen, die verzweifelt um ihre Existenz kämpfen!«
Zu allem Überfluss sind im Herbst auch noch Bürgermeisterwahlen. Michael Benitz hat sich wieder auf den Posten beworben, einen Gegenkandidaten gibt es bisher nicht. Benitz sagt, er wolle versuchen, mithilfe seines Expertenrats aus Gutachtern und Ingenieuren »das Problem in den Griff zu kriegen«, auch wenn die Fachleute selbst noch nicht wissen, wie das gehen soll. Die Löcher vereisen oder mit einer Zementsuspension füllen? Das Grundwasser abpumpen? Elmar Bernauer von der IGR findet, dass die Stadt alle bisher gesammelten Erkenntnisse im Internet veröffentlichen sollte, damit externe Experten sich ein Bild von der Lage machen können. »Vielleicht ist da draußen irgendwo jemand, der was weiß«, sagt er.
Hinweise auf mögliche Lösungen erhoffen sich die Staufener von der laufenden Erkundungsbohrung. Ursprünglich war sie auf sechs Wochen angelegt, inzwischen dauert sie schon länger als vier Monate – das sind in der Staufener Zeitrechnung vier Zentimeter mehr in der Vertikalen.
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- Datum 28.08.2009 - 15:15 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 27.08.2009 Nr. 36
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bleibt eben auch so etwas nicht aus. Schon der Blick auf die rezente Oberfläche der Keuperlandschaft gemahnt hier zu großer Vorsicht.
Aber die hier eigentlich notwendige geophysikalische Erundung incl. Erkundungsbohrung(en) waren wohl zu teuer eingeschätzt. Nun kann jeder sehen, dass es eben nicht immer mit einer primitiven Verrohrung und etwas Bentonit getan ist.
Die zum Ende des Textes aufgeführten Vorschläge sind übrigens unbrauchbar. Betonphasen sind gegen Sulfatwässer nicht besonders beständig, Gefrieren bringt wegen der unsicheren Lagerungsverhältnisse wenig...etc und wer GW abziehen will ,sollte nicht vergessen das sich über zwei Jahre ein erhebliches Massendefizit im Anhydrit ergeben kann das nur durch den Überdruck noch ein Gebirgsversagen begrenzt.
Typischer Politpfusch!
Karl Müller
sehr geehrter herr karl müller!
sie haben drastisch aufgezeigt, wie man ihrer ansicht nach diese katastrophe, des untergangs der altstadt staufens, nicht verhindert.
mindestens genauso wichtig aber wäre, aufzuzeigen, wie man diese sich abzeichnende katastrophe verhindert.eine lösung muss es ganz einfach geben. koste es was es wolle. man kann staufen -das ich sicher besuchen werde, aber!gottstehmirbei, nicht der risse wegen, sondern seiner historie und schönheit willen-nicht seinem schicksal überlassen. zum teufel mit den erdwärmebohrungen, wenn die so oft solche probleme verursachen.g.w.
sehr geehrter herr karl müller!
sie haben drastisch aufgezeigt, wie man ihrer ansicht nach diese katastrophe, des untergangs der altstadt staufens, nicht verhindert.
mindestens genauso wichtig aber wäre, aufzuzeigen, wie man diese sich abzeichnende katastrophe verhindert.eine lösung muss es ganz einfach geben. koste es was es wolle. man kann staufen -das ich sicher besuchen werde, aber!gottstehmirbei, nicht der risse wegen, sondern seiner historie und schönheit willen-nicht seinem schicksal überlassen. zum teufel mit den erdwärmebohrungen, wenn die so oft solche probleme verursachen.g.w.
sehr geehrter herr karl müller!
sie haben drastisch aufgezeigt, wie man ihrer ansicht nach diese katastrophe, des untergangs der altstadt staufens, nicht verhindert.
mindestens genauso wichtig aber wäre, aufzuzeigen, wie man diese sich abzeichnende katastrophe verhindert.eine lösung muss es ganz einfach geben. koste es was es wolle. man kann staufen -das ich sicher besuchen werde, aber!gottstehmirbei, nicht der risse wegen, sondern seiner historie und schönheit willen-nicht seinem schicksal überlassen. zum teufel mit den erdwärmebohrungen, wenn die so oft solche probleme verursachen.g.w.
ich darf Ihnen versichern, gäbe es eine funktionsfähige Lösung, so hätte ich diese längst angeboten!
Mit dem 1. Beitrag wollte ich eben aufzeigen das es sehr wahrscheinlich keine erfreuliche Lösung geben wird!
Erdwärmebohrungen an sich sind tatsächlich nicht das Problem, sondern Dellitantismus in der Ausführung und ein nicht fachgerechter Sparwahn der politisch Verantwortlichen.
Denn alleine die sachgerechte Erkundung hätte hier deutlich mehr gekostet als für die ausgeführten Arbeiten bezahlt worden ist.
MfG
Karl Müller
ich darf Ihnen versichern, gäbe es eine funktionsfähige Lösung, so hätte ich diese längst angeboten!
Mit dem 1. Beitrag wollte ich eben aufzeigen das es sehr wahrscheinlich keine erfreuliche Lösung geben wird!
Erdwärmebohrungen an sich sind tatsächlich nicht das Problem, sondern Dellitantismus in der Ausführung und ein nicht fachgerechter Sparwahn der politisch Verantwortlichen.
Denn alleine die sachgerechte Erkundung hätte hier deutlich mehr gekostet als für die ausgeführten Arbeiten bezahlt worden ist.
MfG
Karl Müller
ich darf Ihnen versichern, gäbe es eine funktionsfähige Lösung, so hätte ich diese längst angeboten!
Mit dem 1. Beitrag wollte ich eben aufzeigen das es sehr wahrscheinlich keine erfreuliche Lösung geben wird!
Erdwärmebohrungen an sich sind tatsächlich nicht das Problem, sondern Dellitantismus in der Ausführung und ein nicht fachgerechter Sparwahn der politisch Verantwortlichen.
Denn alleine die sachgerechte Erkundung hätte hier deutlich mehr gekostet als für die ausgeführten Arbeiten bezahlt worden ist.
MfG
Karl Müller
sehr geehrter herr müller karl!
herzlichen dank für ihre ausführungen.
wollen wie im sinne der menschen von staufen-dieser interessanten und schönen stadt, hoffen, dass sich die natur wieder beruhigt, wenn sie in ruhe gelassen wird.alles gute, g.w.
sehr geehrter herr müller karl!
herzlichen dank für ihre ausführungen.
wollen wie im sinne der menschen von staufen-dieser interessanten und schönen stadt, hoffen, dass sich die natur wieder beruhigt, wenn sie in ruhe gelassen wird.alles gute, g.w.
Faust
(erhebt sich vom Schreibtisch):
[Nicht in Goethes Faust-Drama, sondern in Christian Dietrich Grabbes „Don Juan und Faust“ (I,2)]
O, welche Flammenschrift brennt mir im Haupte?
»Nichts glauben kannst du, eh du es nicht weißt,
Nichts wissen kannst du, eh du es nicht glaubst!«
Kein irdscher Geist, der dieses Rätsel ahnt,
Und nicht nach seiner Lösung seufzte, – Keiner,
Der sie gefunden, – Selig die, die schwach
Genug sind, um vom Schein geblendet, Schein
Für Licht zu halten, – blindlings glauben, weil
Sie blindlings hoffen!
**
Die allwissenden Fachleute (hier die naseweisen Geologen) müssen Lehrgeld bezahlen; pardon: natürlich die Bürger! ... statt auf Bescheidenheit, Verzicht und Energiesparen als politische, pädagogische Aufgabe setzen.
*
Solch ein hypertechnisches Experiment mit dem Heimatboden erinnert mich an einen beispielgebenden musealen Kirchen-Ausbau in Goch am Niederrhein, in der St. Maria Magdalena-Kirche:
Musealisierung,
Trockenlegung,
Einbau eines fünfglockigen Prunkgeläutes im mittelalterlichen, rissgefährdeten Turm, hallelujamäßig in Gang gesetzt, computergesteuert, mit einer aufwändigen Gegenpendelanlage (mit hängendem, fünf m langem Doppel-T-Träger zum Ausgleich der Schwingbewegungen), weil man es sich leisten konnte.
Konsequenz 1 (gräulich):
Die Kirche am Tag des Kirchturmeinsturzes (24. Mai 1993):
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:M-M.jpg
(Aus: Buch Flug über den Niederrhein, von Voigt, C.; Frankewitz, St.; ISBN 3-89355-089-5 - Fotograf: Frankewitz, Stefan. - Die Lizenz für Google wurde am 22. April 2006 durch Herrn Dr. Frankewitz erteilt.)
*
Die Konsequenz 2 (erfreulich):
Die Aufrüstung mittelalter Kirchen mit solchen überflüssig-unsinnigen Glockenkonstruktionen in alten Kirchtürmen wurde aufgegeben.
Die allwissenden Fachleute (hier die naseweisen Geologen) müssen Lehrgeld bezahlen; pardon: natürlich die Bürger! ... statt auf Bescheidenheit, Verzicht und Energiesparen als politische, pädagogische Aufgabe setzen.
Die Fachleute? Wohl kaum. Wenn jemand Schuld ist, dann der Auftraggeber, wie mein Vorposter Hr. Müller schon geschrieben hat.
Wenn ein nicht genehmigter Hausbau durchgeführt wird, wird ja auch der Bauherr belangt und nicht der Maurer.
Hoffentlich kann der Schaden irgendwie eingedämmt werden.
Die allwissenden Fachleute (hier die naseweisen Geologen) müssen Lehrgeld bezahlen; pardon: natürlich die Bürger! ... statt auf Bescheidenheit, Verzicht und Energiesparen als politische, pädagogische Aufgabe setzen.
Die Fachleute? Wohl kaum. Wenn jemand Schuld ist, dann der Auftraggeber, wie mein Vorposter Hr. Müller schon geschrieben hat.
Wenn ein nicht genehmigter Hausbau durchgeführt wird, wird ja auch der Bauherr belangt und nicht der Maurer.
Hoffentlich kann der Schaden irgendwie eingedämmt werden.
sehr geehrter herr müller karl!
herzlichen dank für ihre ausführungen.
wollen wie im sinne der menschen von staufen-dieser interessanten und schönen stadt, hoffen, dass sich die natur wieder beruhigt, wenn sie in ruhe gelassen wird.alles gute, g.w.
Die allwissenden Fachleute (hier die naseweisen Geologen) müssen Lehrgeld bezahlen; pardon: natürlich die Bürger! ... statt auf Bescheidenheit, Verzicht und Energiesparen als politische, pädagogische Aufgabe setzen.
Die Fachleute? Wohl kaum. Wenn jemand Schuld ist, dann der Auftraggeber, wie mein Vorposter Hr. Müller schon geschrieben hat.
Wenn ein nicht genehmigter Hausbau durchgeführt wird, wird ja auch der Bauherr belangt und nicht der Maurer.
Hoffentlich kann der Schaden irgendwie eingedämmt werden.
stehen Modelle der ehemaligen wundeschönen Altstadt von Hannover - vor und nach den Bombennächten des 2. Weltkrieges, der heute vor 70 Jahren begann. D a s war Dummheit und menschliches Versagen. Und diese Dummheit, die ganze Kontinente zerstört, wiederholt sich gerade, weil wir kollektiv CO2, Methan und Lachgas in die Atmosphäre pumpen nach dem Motto "Nach uns die Sintflut". Die Leute in Baden, die sich um die CO2-freie Beheizung Gedanken gemacht haben, sollten alle Hilfe des Staates bekommen (die Banken haben sie ja auch bekommen) - z.B. aus der Ökosteuer. Guter Wille sollte gerade jetzt nicht bestraft werden. Gerade weil sie Pioniere sind, haben sie ein höheres Risiko.
Ihre Argumentation ist von keiner Sachkenntnis getrübt und leider totaler Unfug!
Hier hat der Bauträger die notwendige und, angesichts der geologischen Verhältnisse dringend gebotene, Sorgfalt überhaup nicht beachtet!
Mithin handelt es sich um eine vom fachlichen Standpunkt vermeidbare Katastrophe; die Keuperproblematik bezogen auf Anhydrit und Ts ist altbekannt.
Somit sind Sie leider unreflektiert dabei schlichten strafwürdige Leichtsinnn zu entschuldigen(was motiviert Sie eigentlich dazu?), denn mit dem von Ihnen vorgetragenen Ökomystizismus treiben Sie hier nur den "Terror der Tugend" auf ein neues und unsachliches Niveau!
Um Pioniere bei der Erdwärmegewinnung handelt es sich zudem auch nicht, "Pioniere" eher im Bezug auf abgrundtiefe Unfähigkeit in hydrologisch sensiblen Schichtgliedern bauen zu lassen.
Karl Müller
Ihre Argumentation ist von keiner Sachkenntnis getrübt und leider totaler Unfug!
Hier hat der Bauträger die notwendige und, angesichts der geologischen Verhältnisse dringend gebotene, Sorgfalt überhaup nicht beachtet!
Mithin handelt es sich um eine vom fachlichen Standpunkt vermeidbare Katastrophe; die Keuperproblematik bezogen auf Anhydrit und Ts ist altbekannt.
Somit sind Sie leider unreflektiert dabei schlichten strafwürdige Leichtsinnn zu entschuldigen(was motiviert Sie eigentlich dazu?), denn mit dem von Ihnen vorgetragenen Ökomystizismus treiben Sie hier nur den "Terror der Tugend" auf ein neues und unsachliches Niveau!
Um Pioniere bei der Erdwärmegewinnung handelt es sich zudem auch nicht, "Pioniere" eher im Bezug auf abgrundtiefe Unfähigkeit in hydrologisch sensiblen Schichtgliedern bauen zu lassen.
Karl Müller
Ihre Argumentation ist von keiner Sachkenntnis getrübt und leider totaler Unfug!
Hier hat der Bauträger die notwendige und, angesichts der geologischen Verhältnisse dringend gebotene, Sorgfalt überhaup nicht beachtet!
Mithin handelt es sich um eine vom fachlichen Standpunkt vermeidbare Katastrophe; die Keuperproblematik bezogen auf Anhydrit und Ts ist altbekannt.
Somit sind Sie leider unreflektiert dabei schlichten strafwürdige Leichtsinnn zu entschuldigen(was motiviert Sie eigentlich dazu?), denn mit dem von Ihnen vorgetragenen Ökomystizismus treiben Sie hier nur den "Terror der Tugend" auf ein neues und unsachliches Niveau!
Um Pioniere bei der Erdwärmegewinnung handelt es sich zudem auch nicht, "Pioniere" eher im Bezug auf abgrundtiefe Unfähigkeit in hydrologisch sensiblen Schichtgliedern bauen zu lassen.
Karl Müller
Hinterher ist man immer schlauer. Nach den Weltkriegen, nach der Klimakatastrophe und nach dem Zerfall des Städtles.
Aber bei weiteren Bohrungen steht ja jetzt der berühmte Sachverständige Karl Müller zur Verfügung!
Hinterher ist man immer schlauer. Nach den Weltkriegen, nach der Klimakatastrophe und nach dem Zerfall des Städtles.
Aber bei weiteren Bohrungen steht ja jetzt der berühmte Sachverständige Karl Müller zur Verfügung!
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