EBook B&N Reader Handy als TaschenbuchSeite 2/2
Mobiltelefon statt Taschenbuch – die Software von B&N ist nicht die einzige ihrer Art. eReader, Wattpad, Txtr und eine Handvoll ähnlicher Anwendungen machen Telefone zu Lesegeräten für Romane und Sachbücher, längst auch für deutsche Anwender. Nicht nur iPhone-Besitzer, auch die Nutzer von Blackberrys, Palms und Smartphones mit den Betriebssystemen Windows Mobile oder Android können mittlerweile auf dem Handy schmökern.
Unterwegs, etwa auf dem Weg zur Arbeit, ist das praktisch. Neue Titel lassen sich über eine mobile Internetverbindung laden. Mehrere der Programme greifen auch auf digitale Bibliotheken freier älterer Texte zu, in der Regel Klassiker aus dem vorletzten Jahrhundert. Gerade erst hat Google eine Million solcher alten Bücher online gestellt. Dazu kommen zeitgenössische Werke, die von ihren Autoren freigegeben wurden, sowie viele aktuelle Bücher, bei denen die Verlage einen Preisabschlag in der Digitalfassung gewähren.
Selbst der Kindle-Vertreiber Amazon bietet mittlerweile in Amerika eine Lesesoftware für Handys an. Ihr Name lautet ausgerechnet: Kindle for iPhone.
- Datum 05.09.2009 - 13:17 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 03.09.2009 Nr. 37
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Die Käufer aller Neuerungen, vom ersten Radio und dem ersten TV angefangen, haben ihre teuere Anschaffung stets kurz darauf bereut. Ein Bekannter kaufte sich das erste aus Amerika importierte Handy -- fast so groß wie ein Brotlaib -- und lief stolz damit auf der Straße herum, denn es kostete schließlich mehr als tausend Dollar. Heute sind die kleinen Dinger qualitativ weit besser, und bei größeren Einkäufen bekommt man eins umsonst.
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