Bologna-Reform "Die Politik muss die Zügel anziehen"

Niedersachsens Wissenschaftsminister Stratmann will das Bachelorstudium verlängern – und den Zugang zum Masterstudium beschränken. Ein Interview

DIE ZEIT: Sie haben ein Positionspapier zur Reform der Bologna-Reform verfasst. Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit Handeln angesichts der tief greifenden Probleme?

Lutz Stratmann: Genau darum geht es. Wir müssen jetzt handeln. Und dazu möchte ich einen Anstoß geben, damit möglichst alle Bundesländer gemeinsam vorgehen – bevor es zu spät ist.

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ZEIT: Warum machen Sie nicht einfach die ganze Reform rückgängig, anstatt weiter herumzudoktern?

Bologna

Die Wissenschaftsminister aus 29 europäischen Ländern haben 1999 in der italienischen Stadt Bologna vereinbart, alle Studiengänge auf international vergleichbare Abschlüsse umzustellen. Inzwischen beteiligen sich weit über 40 Staaten am Bologna-Prozess. Mit dem Bachelor, so das Ziel, sollen Studenten künftig schon nach drei bis vier Jahren einen Abschluss in der Tasche haben, der sie für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Die sich anschließenden, bis zu zweijährigen Masterprogramme sollen der fachlichen Spezialisierung dienen.

Der Lernstoff soll in inhaltlich zusammenhängende Module aufgeteilt werden, semesterbegleitende Prüfungen sollen die gefürchteten Hammerexamen am Studienende ersetzen. Gleichzeitig mit dem Bologna-Prozess wurde in Deutschland die Eigenständigkeit der Hochschulen massiv gestärkt, sodass ihnen mit Berufung auf diese Autonomie die konkrete Umsetzung der Reform größtenteils überlassen blieb. Genau das will der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) mit seiner Initiative jetzt ändern.

Vor wenigen Tagen hat Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan (CDU) angesichts der anhaltenden öffentlichen Kritik an der Reform angekündigt, sie wolle die Wissenschaftsminister der Länder im Oktober zum Gespräch über Bologna einladen. Ob es so kurz nach der Bundestagswahl dazu kommen wird, ist indes unklar.

Stratmann: Weil die Ziele hinter dem Bologna-Prozess ohne Wenn und Aber richtig sind. Das Problem ist, dass wir sie nicht erreicht haben. Beispiel Internationalität: Wir wollten unsere Abschlüsse europaweit vergleichbar machen und den Studentenaustausch erhöhen. Jetzt ist sogar der Wechsel von Hannover nach München kaum mehr möglich. Und dann war da das zweite, vielleicht noch wichtigere Ziel: das Studium so auszurichten, dass es auf den sich rapide wandelnden Arbeitsmarkt vorbereitet. Der Bachelor sollte Grundlagenwissen und Methodenkompetenz vermitteln, um mit der steigenden Informationsflut umgehen zu können. Das Gegenteil ist passiert: Der Bachelor bringt teilweise noch extremere Spezialisten hervor als die alten Abschlüsse, die Stofffülle ist gewaltig, die Prüfungsdichte aberwitzig. Wir verstellen den jungen Leuten ihren breiten Horizont.

ZEIT: Was ist schiefgelaufen?

Stratmann: Wir als Politiker haben den Hochschulen zu viel zugetraut.

ZEIT: Sie meinen: Die Politik hat die Hochschulen bei der Umsetzung im Stich gelassen.

Stratmann: Wir haben ihre Autonomie respektiert und gefördert. Wir haben aber verkannt, dass die Hochschulleitungen oft gar nicht in der Lage waren, eine vernünftige Reform gegen die Vielzahl von Einzelinteressen und Gremien durchzusetzen. Vielfach haben die Lobbyisten der Teildisziplinen triumphiert, die ihre Inhalte in allen infrage kommenden Modulen bis ins Detail unterbringen und abgeprüft sehen wollten. Darum muss die Politik die Zügel wieder stärker in die Hand nehmen.

ZEIT: Sie wollen also einen Prozess, der bereits überreguliert ist, durch Regulierung von oben in Ordnung bringen.

Stratmann: Die Reform ist nicht überreguliert, das ist es ja gerade: Bislang haben wir nicht genug Vorgaben gemacht.

ZEIT: Wo denn zum Beispiel?

Stratmann: Wir hätten stärker darauf drängen sollen, dass mehr achtsemestrige Bachelorprogramme entstehen. Sämtliche Hochschulen in Niedersachsen haben beispielsweise das Architekturstudium auf sechs Semester beschränkt. Jetzt fragt mich die Architektenkammer, was sie mit Absolventen eines sechssemestrigen Bachelors anfangen soll, der keinen Master macht. Da kann ich nur sagen, dass das eine sehr berechtigte Frage ist.

ZEIT: Und warum ist das so gekommen?

Stratmann: Weil die Architekten den Hochschulen nicht deutlich gesagt haben, was sie erwarten. Und weil umgekehrt die Hochschulen, gerade die Fachhochschulen, die Tendenz zu Studienstrukturen haben, die unbedingt noch einen Master erfordern. Dahinter steckt die Angst, dass der Bachelor aus der Sicht der Personalchefs nichts wert ist und nur der Master die Wertigkeit garantiert, die Diplom oder Staatsexamen hatten.

ZEIT: Das stimmt doch auch für viele Fächer.

Stratmann: So wie viele Bachelorstudiengänge zurzeit gestrickt sind, also vor allem konsekutiv, ja. Darum sollten Hochschulen mit den Praktikern reden, bevor sie ein neues Programm auflegen. Sie sollten potenzielle Arbeitgeber nach ihren Erwartungen fragen. Dass die Vermittlung breiter Wissensgrundlagen dann eher sieben oder acht Semester erfordert als sechs, ist wahrscheinlich.

ZEIT: Nach der Bologna-Logik dürfen konsekutive, also aufeinander aufbauende Bachelor- und Masterprogramme nicht länger als insgesamt fünf Jahre dauern. Eine weitgehende Umstellung auf Acht-Semester-Bachelor würde bedeuten, dass für die Masterprogramme nur noch ein Jahr Zeit wäre.

Stratmann: Wer sagt, dass wir hauptsächlich konsekutive Masterprogramme anbieten müssen? Wenn ich einen Bachelor für die Grundbildung möchte, brauche ich einen Master zur Spezialisierung, und der wird in vielen Fällen unter vier Semestern nicht zu machen sein. Also weg von der konsekutiven Gleichung. Hinzu kommt: Wenn alle Hochschulen nur konsekutive Programme anbieten und alle Studenten beide Abschlüsse anstreben, haben wir sogar eine Verlängerung der Regelstudienzeit im Vergleich zu früher. Das kann nicht sein.

ZEIT: Bestreiten Sie damit das Recht jedes Bachelorabsolventen auf einen Masterplatz?

Stratmann: Wenn wir Bologna so machen wollen, wie Bologna gedacht ist, bedeutet das, dass die Mehrheit der Studiengänge mit dem Bachelor berufsqualifizierend enden sollte. Das gilt besonders für die Fachhochschulen. Ich kann dann immer noch einen spezifischen Master draufsetzen – etwa, um bei der Architektur zu bleiben, energetische Sanierung.

ZEIT: Die Frage ist, ob ich dann einen Studienplatz finde: Bachelorstudiengänge, wie Sie sie fordern, werden teurer – auf Kosten der Masterkapazitäten?

Stratmann: Natürlich sind die finanziellen Ressourcen begrenzt. Ein Umsteuern beim Bachelor hat Konsequenzen für die Zahl der Masterplätze – es sei denn, wir nehmen Qualitätseinbußen in Kauf. Der Maßstab aller Dinge kann aber nur Qualität sein.

ZEIT: Für Sie hört das aus dem Grundgesetz abgeleitete Recht aufs Studium nach dem Bachelor auf?

Stratmann: Laut Verfassung gab es auch bisher kein Recht, nach dem Diplom ein Zusatzstudium anzuschließen. Zum anderen haben wir doch längst Masterquoten. Wer in Niedersachsen vom Lehramtsbachelor in den Master wechseln will, braucht eine Mindestnote von 2,5. Und die meisten Studenten und Professoren finden das richtig, weil sie sagen: Wer die 2,5 nicht packt, ist für den Lehrerberuf ungeeignet.

ZEIT: Wer unter 2,5 liegt, hat Pech gehabt?

Stratmann: Es ist Unsinn, so zu tun, als sei das eine massive Verschlechterung zu früher. Wer die Zwischenprüfung nicht packte, ging ohne Abschluss nach Hause. Das ist heute anders: Nur weil ich zum Beispiel nicht Lehrer werden kann, stecke ich nicht in der totalen Sackgasse. Ich kann mich für andere Masterprogramme und Jobs bewerben. Perspektivlosigkeit sieht anders aus.

ZEIT: Spätestens jetzt werden alle Kritiker des Bologna-Prozesses sagen: Wir hatten doch recht. Ziel der Reform war von Anfang an die Dequalifizierung der Mehrheit der Studenten.

Stratmann: De facto wäre das so, wenn sonst alles so bliebe, wie es ist. Statt jedoch über Masterquoten zu reden, muss zunächst der Bachelor neu gestaltet werden – damit er endlich ein vollwertiges Studienprogramm wird.

ZEIT: Der Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz fordern seit Langem Mehrausgaben von rund 15 Prozent pro Student, um die Folgen der Reform bewältigen zu können. Hätte sich das in Ihrem Modell erledigt?

Stratmann: Natürlich würden wir Wissenschaftsminister uns freuen, wenn wir die 15 Prozent bekämen. Doch wahr ist auch: Wir haben gerade ein 18-Milliarden-Euro-Wissenschaftspaket auf den Weg gebracht. Die 15-Prozent-Forderung stammt aus der Zeit vor der Finanzkrise.

ZEIT: Wie wollen Sie Ihre Ministerkollegen überzeugen, Reformen mitzutragen, die die Hochschulautonomie beschneiden und mehr Bürokratie bedeuten?

Stratmann: Angesichts der Studentenproteste im Sommer bin ich optimistisch, was ihre Einsicht betrifft. Anderenfalls werde ich den Rahmen, den mir die bisherigen Beschlüsse der Kultusministerkonferenz geben, für Niedersachsen stärker konkretisieren. Wir müssen Schluss machen mit der Verschulung. Ein akademisches Studium muss ein akademisches Studium bleiben.

Interview: Jan-Martin Wiarda

 
Leser-Kommentare
  1. "ZEIT: (...) Ziel der Reform war von Anfang an die Dequalifizierung der Mehrheit der Studenten.
    Stratmann: De facto wäre das so, wenn sonst alles so bliebe, wie es ist."

    Lutz Stratmann räumt die Dequalifizierung der Mehrheit der gegenwärtigen Studentengeneration offen ein. Das politische System schafft sich also ein akademisches Proletariat, dessen Aussichten auf dem heutigen Arbeitsmarkt denkbar ungünstig sind. Die Mehrheit dieser Absolventen wird gesellschaftlich absteigen. Ob es deshalb zu politischen Aufständen kommt, bleibt abzuwarten; es ist aber nicht auszuschließen.

  2. 2.

    hoffentlich werden unsere Politiker schnell kompetenter, denn ich mache mir wirklich sorgen um unsere zukunft. ich studiere und weiß daher genau, wie viele fehler bei der einführung der bachelor studiengänge gemacht worden sind. der schlimmste, den der minister ja auch anspricht, ist die willkür, mit der jede uni ihre eigenen bachelors zusammengebastelt hat. das führt zu allerhand problemen, zum einen ist es beinahe unmöglich geworden, während des studiums den studienort zu wechseln, denn viele leistungen werden nicht angerechnet. an einer uni wird statistik mit methoden gelesen, an der anderen mit CUDA und SPSS Übungen. und schon kann man seine Punkte vergessen, obwohl man statistik schon gemacht und bestanden hat, muss man es nochmal machen.
    ich sehe viele kommilitonen die probleme haben in ihrem studium. und viele brechen schließlich ab. aber unser land wird auch in zukunft akademiker mit fachwissen brauchen! wir werden lehrer brauchen!!! denn so viele lehrer gehen bald in rente!!! es macht mich unbeschreiblich wütend wenn ich so einen quatsch lese, das man den bachelor mit 2,5 schaffen muss um lehrer zu werden! denn bei der bachelor endnote werden alle klausuren und alle ergebnisse eingerechnet, das heißt man muss jede klausur gut schreiben, und das schafft man einfach nicht immer. das sagt aber noch nichts über den menschen aus, man weiß dadurch nicht, ob er ein guter lehrer sein kann oder nicht!!!
    es muss unbedingt ganz dringend viel passieren!!!!

  3. "sehr geehrter" Herr Stratmann,

    was mich sehr interessieren würde ist das Datum ihres letzten Besuches einer Hochschule bei dem Sie nicht einfach Ihre Nase in die Kamera gehalten und gelächelt sondern sich auch ein realistisches Bild über die Zustände gemacht haben. Ich bin mit nicht sicher ob Sie das innerhalb der letzten Jahre ernsthaft versucht haben sonst wüssten Sie das das "Land der Dichter und Denker" zu einem regelrechten Fachidioten-Staat zwanghaft wird, da den Studenten, und das sind ja auch nur Menschen, das Recht auf freie Bildung genommen macht da für eine "Fortbildung" und für "eigene Gedanken" kein Raum mehr ist.
    Natürlich ist es schön "Ja Sager" zu haben, die wenig mitdenken aber kommen Ihnen keine Tränen in die Augen wenn Sie sehen wie sehr diese Menschen "vor die Hunde gehen"?
    Es kann in Zukunft keine Menschen mehr mit einer umfassenden Bildung geben - dafür fehlt dem Normalstudenten (dem, der nicht von viel zu reichen Eltern kommt und das 2. oder 3. Studium machen kann, da es am Geld nicht mangelt)
    Menschen die dieses Land lenken sollten sich ein wirkliches Bild schaffen, nicht nur den ASTA befragen sondern auch spontan einzelne Ansprechen und sich mehr mit diesen Themen auseinandersetzen anstatt sich blind auf Umfragen zu stützen - denn wie heisst es so schön: "Glaube nur der Statistik die du selbst gefälscht hast" - Vorsicht, Pauschalist am Werk, beabsichtigt!

    Ich bin nur ein Student aus dem alten System der voll Sorge auf die Generation nach un schaut.

  4. Hieß es nicht auch beim Gezerre um die Bologna-Reform immer TINA? Jetzt hat man den Karren derart weit in den Dreck gefahren, dass eine ganze Studierenden-Generation ihr teures, weil gebührenpflichtiges Studium in die Tonne treten kann. Aber dafür sind das dann eben keine potenziellen Kommunisten, Aufrührer, Gammler und Terroristen mehr. Und vor allem stellen die keine komischen Fragen...

    Herr Stratmann legt in dem Interview den bildungspolitischen Offenbahrungseid ab... Man wollte ja Universitäten, Professoren, Lehrkräften und den Studierenden nicht einmal zuhören. Man hörte einzig und allein auf die Einflüsterungen der INSM, dem Konvent für Deutschland (Ruck-Ruck-Herzog) und anderen Lobbyistengruppierungen.

    • Puzi
    • 13.09.2009 um 10:31 Uhr

    "Ich kann mich für andere Masterprogramme und Jobs bewerben. Perspektivlosigkeit sieht anders aus."
    Andere Masterprogramme? In denen dann ebenfalls ein Schnitt von 2.5 gefordert wird?

    Auch ein 8 Semester Bachelor wird den Abschluss keinem Diplom gleichstellen, zumindest in the MINT Fächern.
    Wer möchte, dass nach 3-4 Jahre ein industriekompatibler Mensch entsteht, der sollte den Menschen dorthin schicken - ups! Ham wir ja schon - nennt sich Ausbildung. Wollen wir einen Menschen die Wissensgesellschaft voran bringt, so müssen wir in an die Uni schicken UND ihm die Möglichkeit geben seine Fähigkeiten so zu vollenden, wie es der Wissenschaftsbetrieb erfordert. Und das heißt BSc und MSc. Schade, dass manche Leute dies nicht verstanden haben und Deutschland zu einem Produktionsland machen wollen - dafür fehlen uns nämlich die Rohstoffe.

  5. Eine beachtliche Leistung: Reduziert man alle Aussgen auf einen Grundtenor, wurde ein beachtlicher Teil der 4-5 Jahrgänge während Einführung des B.A.-M.A.-Systems aufgrund unzureichender Vorbereitung auf wessen Seite auch immer, verbraten. Studium fehlpräpariert, zu kurz, zu schwer, summa: "keine Sorge, wir haben ja was dabei gelernt, in Zukunft wird das besser!" Sicher, die Vergangenheit sollte nicht beweint werden, auch wenn man dazu gehört, und ja, das Wörtchen "sollte" ist beinah das Unwort dieser Reform, ihre Macher sollten es nie mehr verwenden. Wer von euch hätte schon eine 2,5 verdient...

  6. Im Prinzip gebe ich Lutz Stratmann Recht: Die Theorie der Bologna-Reform kann man kaum für schlecht befinden, die praktische Umsetzung kaum für gut. Ich bezweifel allerdings, ob sich 1. alles so schön umsetzten lässt, was Stratmann hier fordert und 2. ob sich damit die zahllosen Probleme der Bologna-Reform tatsächlich alle lösen lassen. Denn es wäre beileibe nicht das erste Mal, dass eine sogenannte Reform einer Reform hinterher, wenn sie praktisch in Kraft tritt, nur noch ein Reförmchen ist und faktisch nur sehr wenig ändert.

  7. Interessant finde ich, dass es wohl eine Grenze geben soll für konsekutive Studiengänge. Nicht mehr als 10 Semester soll das ganze dauern, und doch dauert mein Bachelor 8 Semester (ja ich gehöre zu den glücklichen) und mein Master 4. Dies liegt jedoch nur an der Tatsache das die Hochschule für Musik und Theater in Hannover irgendwie erkämpft hat, dass ein Lehramtsmaster in Musik in 6 Semestern zu kurz ist. Also wird ein Jahr ausschließlich Musik vorweggeschoben bevor man sein Nebenfach anfängt.

    Das mit der 2.5 sagte man uns auch zu Beginn des Studiums. Ich bin da persönlich sehr gespannt. Wenn ich höre was die Leute so in Mathematik oder den Physik für Noten kriegen kann ich kaum glauben das überhaupt jemand diese 2.5 erreicht. Für den Fall, dass jemand von den viel gesuchten Mathematikern dann mal besser ist gibt es auch bestimmt besser bezahlende Arbeitgeber als den Staat. Es werden ja jetzt schon zu wenige Lehrer ausgebildet.

    Immerhin muss man sagen, dass der Bachelor in meinem Beispiel tatsächlich die Möglichkeit eröffnet sich gegen das Lehramt zu entscheiden. Ob das unsere Bildungspolitiker wirklich glücklich macht wage ich zu bezweifeln.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Hugo_P
    • 13.09.2009 um 22:32 Uhr

    Was ist ma als Lehramtstudent mit nem Bachelor-Abschluß?

    Europaweit vergleichbare Abschlüsse ist ja als Idee nicht abwegig, nur hätte ma sich erstmal europaweit en detail verständigen, wie genau ma das erreichen werden kann und genau schauen, wie andere Länder ihre Abschlüsse genau gestalten und das beste von allen versuchen zu vereinheitlichen; von dem Heckmeck, daß sich hier jedes Bundesland eigene Leute leistet, die ihr eigenes Süppchen kochen, mal abgesehen.
    Für die "normale" Schule isses ja noch schlimmer.

    Die Vereinheitlichung kann halt auch "nur" Grundkonsens sein, auf das dann doch noch "landestypisch" was draufgesattelt wird.

    • Hugo_P
    • 13.09.2009 um 22:32 Uhr

    Was ist ma als Lehramtstudent mit nem Bachelor-Abschluß?

    Europaweit vergleichbare Abschlüsse ist ja als Idee nicht abwegig, nur hätte ma sich erstmal europaweit en detail verständigen, wie genau ma das erreichen werden kann und genau schauen, wie andere Länder ihre Abschlüsse genau gestalten und das beste von allen versuchen zu vereinheitlichen; von dem Heckmeck, daß sich hier jedes Bundesland eigene Leute leistet, die ihr eigenes Süppchen kochen, mal abgesehen.
    Für die "normale" Schule isses ja noch schlimmer.

    Die Vereinheitlichung kann halt auch "nur" Grundkonsens sein, auf das dann doch noch "landestypisch" was draufgesattelt wird.

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