Internet und Politik Reguliert das Netz!Seite 3/3

Einige Links zum Thema:

Politische Debatte:

ZEIT ONLINE hat zu den großen politischen Debatten, die gegenwärtig um das Internet herum geführt werden, Schwerpunktseiten angelegt:

-    Zu digitalen Bürgerrechten
-    zum Urheberrecht
-    zu so genannten Killerspielen

Netzneutralität:

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Dirk Asendopf erklärt in der ZEIT, was Netzneutralität bedeutet und wo sie gefährdet ist: Vom Ende der Gleichheit

Fachfrau für Netzneutralität ist Barbara Schewik, Jura-Professorin an der Stanford Law School. In Communications of the ACM erklärt sie, wie Netzneutralität funktioniert und woher die Widerstände kommen.

Die Telekom plant, zukünftig Internettelefonie via Handy zuzulassen, allerdings gegen eine gesonderte Gebühr.

Parteien:

Fachleute zum Thema Internet sind
-    in der CDU Philip Mißfelder
-    in der SPD Martin Dörmann
-    in der FDP Hans-Joachim Otto
-    bei den Grünen Malte Spitz
-    bei der Linken Jürgen Scheele

Die Wahlprogramme der Parteien finden sich hier:
-    CDU
-    SPD
-    FDP
-    Grüne
-    Linke

Politische Wissenschaft:

Jeanette Hofmann forscht am Zentrum für Risikoanalyse und Regulierung der London School of Economics und hat zuvor am Wissenschaftszentrum Berlin gearbeitet. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie das Netz in seiner Grundstruktur international reguliert werden kann.

Claus Leggewie ist Politologe in Essen und hat sich intensiv mit Fragen der Demokratie und des Netzes auseinandergesetzt. Er fordert, dass sich sämtliche deutsche Stiftungen mit Rang und Namen zusammentun und eine Art öffentlich-rechtliche Plattform schaffen, auf der der Dialog zwischen Netzbürgern und Politik strukturiert geführt werden kann. So könne die Politik befähigt werden, ihre Kompetenzschwäche zu überwinden.

Ein Beispiel, wie das funktionieren kann, gibt das Blog Middle East Strategy at Harvard. Hier debattieren hochrangige Wissenschaftler und Politiker mit Praktikern und interessierten Netzbürgern die amerikanische Nahoststrategie. Inzwischen setzt sich die Diskussion im sozialen Netzwerk Facebook fort.

Viktor Mayer-Schönberger ist ein renommierter Fachmann für Netzpolitik an der Universität Singapur. Er beschäftigt sich mit Fragen des Persönlichkeitsschutzes, der Infrastruktur des Netzes und damit, wie politische und gesellschaftliche Diskurse im Netz funktionieren.

 

 
Leser-Kommentare
  1. 1. Bravo

    Manche Leute in Berlin/Brüssel sollten ssich ihren Artiekl wirklich mal ansehen. Das erinnert mich an ein geniales Plakat der Piraten: http://wiki.piratenpartei...

  2. wurde mal wieder "vergessen". Wir sind 7500 Mitglieder und eine Erwähnung wert.
    Wer also ein etwas ausgefeilteres Programm lesen will, kann sich gerne bei uns informieren:

    http://web.piratenpartei....

  3. Wir kann man so ein Problem wohl lösen?
    Sollte sich das Signum der Grünen erneuern? Sollte wieder eine Partei von Freaks und Ausgestoßenen, die Politik in Deutschland ändern und Menschen die Augen öffnen?
    Klarmachen zum Ändern;)

  4. Wie kann man einen Artikel über Internet und Politik schreiben und
    die Piratenpartei nicht erwähnen. Bitte aufwachen!

    Klarmachen zum Ändern!

  5. Auch der Wahlkampf im Internet wird von fast allen deutschen Parteien sträflich vernachlässigt. Nur die Piraten stechen hier in See, äh, hervor und betreiben fleissig Wahlkampf in Foren und Blogs. Nicht wahr liebe(r) Mitkommentatoren 1,2,3 und 4 :-) ?

    • Klaue
    • 10.09.2009 um 15:56 Uhr

    Die CDU macht es vor wie es geht :)
    http://wir-haben-die-kraf...

  6. Ein abgebrochener Jurist und Magister der Geschichtswissenschaft ist der Internetbeauftragte der Union. Jahaa, da ist Know-How vom Feinsten zu erwarten.

    Lob an die "Zeit" das Ganze zu thematisieren. Andererseits, wie von anderen Foristen bereits erwähnt, Schande die "Piraten" zu vergessen.

    Und der Mann heißt "Mißfelder" Mit "ß" und nicht mit "ss".

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Liebe(r) Wawerka,

    Danke für Ihren Hinweis auf das fehlende ß - ist nun geändert.

    Freundliche Grüße
    Karsten Polke-Majewski

    Redaktion

    Liebe(r) Wawerka,

    Danke für Ihren Hinweis auf das fehlende ß - ist nun geändert.

    Freundliche Grüße
    Karsten Polke-Majewski

  7. Natürlich sind wir Piraten mit 1/70 der Mitgliederzahlen einer CDU nicht groß. Aber unser massives Engagement, der Wahlkampf im Web und im Offline-Leben, und vor allem auch die Präsenz in der Web-Thematik macht eine Nicht-Erwähnung der Piratenpartei in diesem Artikel schon sträflich.
    Auch schön: In der Piratenpartei gibt es übrigens nicht nur einen Experten zum Thema Internet ;-)

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