Energie Von der Last, grün zu werden
Der Energieversorger RWE erzielt mit Kohle und Kernenergie Milliardengewinne. Doch der Klimawandel und politischer Druck zwingen den Essener Konzern, alternative Wege auszuprobieren
Großen Momenten begegnet Jürgen Großmann gern mit einer gewissen Nonchalance, so ist er nun mal. Der Vorstandsvorsitzende des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerks (RWE) ist mit zwei Dutzend seiner 66.000 Mitarbeiter im Museum unterwegs. Leicht verschüchterte Auszubildende besuchen mit dem obersten Chef eine Ausstellung in Haltern, die der Varusschlacht gewidmet ist. Das historische Ereignis im Teutoburger Wald brach vor 2000 Jahren das Machtmonopol der Römer in Germanien. Großmann beäugt Cäsarenbüsten und imperiale Weltkarten. Schließlich legt er den Azubis zur Entscheidung vor, was ihn selber gerade bewegt: "Was denkt ihr, wer sind wir? Römer oder Germanen?" Wir meint RWE, und die Antwort, die Großmann hören möchte, heißt Römer. Denn technologisch waren die spitze. "Wie wir", sagt Großmann. "Aber man muss aufpassen, dass man in keinen Hinterhalt gerät."
Gemessen an den Herausforderungen, vor denen RWE derzeit steht, war die Varusschlacht nur eine kleinere Rangelei der Weltgeschichte. Die großen Energieversorger im Land sollen, dramatisch ausgedrückt, dabei helfen, den Untergang der Welt abzuwenden. Sie sollen den Ausstoß der Kraftwerke an Treibhausgasen so stark mindern, dass der fatale Klimawandel aufhört. Angesichts wachsender Bemühungen der europäischen Politik, die Energiemärkte preissenkend zu regulieren und zugleich den Stromerzeugern ein hartes Regime des Klimaschutzes aufzuerlegen, stellt sich für RWE – hinter E.on die Nummer zwei unter den deutschen Energieversorgern – exemplarisch die Frage: Kann ein Schwergewicht des CO₂-Zeitalters den Übergang in eine saubere Ära bewältigen?
Großmann und RWE bekennen sich zur Rettung der Welt. Das neue Firmenmaskottchen ist der grüne Energieriese. In Werbefilmen trabt der moosbewachsene Gigant durchs Land, pflanzt hier ein Windrad, setzt dort ein Flusskraftwerk ins Wasser oder vergräbt einen Biogastank. Freundlich winkt er aus dem Braunkohletagebau, dessen Ränder er mit Rollrasen begrünt. Jürgen Großmann erzählt seinen Azubis, dass er anfangs Zweifel hatte, ob der Kerl als Sympathieträger tauge: "Aber meine Familie fand ihn niedlich, also gut, habe ich dann gesagt."
Bei Greenpeace kam der grüne Riese weniger gut an. Die Umweltschützer kritisieren die Klimakampagne als reines greenwashing , in einem satirischen Gegenspot zeigen sie ein Kernkraftwerk nach dem Super-GAU und weisen darauf hin, dass RWE derzeit gerade einmal zwei Prozent seiner Kraftwerke mit regenerativen Energien speist. (Hier ein Überblick über die Energiequellen, die RWE nutzt)
Vorstandschef Jürgen Großmann ist Schwerindustrieller durch und durch
Großmann will einen anderen Weg gehen als die meisten, denen das Klima am Herzen liegt. Seinen Azubis verklart der Konzernchef das so: "Wie findet ihr, dass wir aus der Kernkraft aussteigen?" Die Antwort, die er hören will: Wenigstens längere Restlaufzeiten wären gut, um die Atomkraft als Brückentechnologie zu nutzen, bis neue klimaschonende Techniken ausgereift sind. "Was glaubt ihr, brauchen wir Stein- und Braunkohle noch zur Stromerzeugung?" Die Antwort, natürlich: Wir brauchen sie. "Aber viele Leute sehen das anders und meinen, wir könnten auf zwei Drittel unserer momentanen Primärenergieträger verzichten", sagt Großmann.
Der Vorstandschef ist Schwerindustrieller durch und durch. Denkt er an Versorgung, sieht er Tausende von Industriebetrieben, die auf seine Lieferungen von Strom und Gas angewiesen sind. Der Konzern RWE betreibt rund 100 Kraftwerke mit unterschiedlichen Primärenergiequellen. Er versorgt in den kontinentüberspannenden Netzen 20 Millionen europäische Kunden mit 220 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr und 10 Millionen Abnehmer mit 3 Milliarden Kubikmetern Gas.
Großmann denkt in den Kategorien des Machbaren, denn machen, das kann er. Vor zwei Jahren hat er einen Fünfjahresvertrag als RWE-Chef unterschrieben. Zuvor hatte er das abgewirtschaftete kleine Stahlwerk Georgsmarienhütte gekauft, flottgemacht und dann im Stahlboom ein Vermögen verdient. Mit den hemdsärmeligen Methoden, die er sich dort als Alleinunternehmer leisten konnte, mischt er nun RWE auf. Er hat zum Beispiel die Dienstleistungstochter Systems und die Zwischenholding Energy abgeschafft und deren Funktionen in die Essener Zentrale geholt. Mittags herrscht jetzt Gedränge in der Kantine des gläsernen RWE-Turms, wo nun nicht mehr 350, sondern 700 Leute arbeiten. Mancher Manager murrt, dass nicht nur die Küche, sondern die ganze Zentrale auf Dauer überfordert sein könnte. Als "Extrempersönlichkeit" bezeichnen Zuarbeiter den aus Mülheim gebürtigen Ruhrpottmann und als "Mitglied im Verein für deutliche Sprache". Nicht jeder meint das anerkennend.
- Datum 11.09.2009 - 15:50 Uhr
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- Serie Energie
- Quelle DIE ZEIT, 10.09.2009 Nr. 38
- Kommentare 10
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..das dieser Artikel noch gar nicht kommentiert wurde.
Aus anderen Foren ist mir solches gar nicht vertraut, da wären schon Dutzende Kommentare mit rüden Wortgefechten zu lesen.
Die euphemistische Umschreibung der volatilen Einspeisung durch Windkraftanlagen, für eine "parasitäre" Technik, bringt in dem Artikel eindeutig nicht das zu Ausdruck was deutlich gesagt werden muss. Es ist alleine dem EEG zu verdanken, daß sich die absurdesten Vorstellungen zu einer komplexen Technik verbreiten, die seit den "Nürnberger Rasse-Gesetzen", von Seiten des Gesetzgebers, keine solche Art der Legitimierung mehr erfahren haben.
Allein durch Langzeit Subvention ein Marktunfähiges Produkt etablieren zu wollen, ist schon mehr als fragwürdig. Aber die Verbreitung skurriler Phantasmen um arglosen Stromkunden das Geld aus der Tasche zu ziehen ist eine bodenlose Verantwortungslosigkeit.
Haarsträubenste Argumente von allen möglich Seiten, nicht nur von Greenpeace, scheinen den verantwortlichen wohl die Sicht auf die Realität bereits vollständig getrübt zu haben. Das es keine privaten Investoren zu diesem Thema, bei großen Projekten gibt, das ja eine Technik umsetzten zu wollen und zu können vorgibt die bereits seit ca. 150 Jahre bestens umgesetzt wird, scheint da nicht irgendwie Grund genug zu nachdenken zu sein.
"Potemkin'sche Energie-Dörfer" können auf alle Fälle nicht halten was sie versprechen. Auch nicht durch statistische Zahlenspielerei zu stochastisch verwertbaren Daten.
Na auf wessen Gehaltsliste stehen Sie denn?
Über Windkraft als "parasitäre Technik" zu sprechen...
Ihre Aussage beschränkt sich - abgesehen vom schlicht weg hummeldummen Vergleich mit den Nürnberger Rassegesetzen - darauf, Windenergie zu verteufeln, da sie momentan ohne Subventionen noch nicht mit den Preisen von Kohle- und Atomstrom konkurrieren kann. Hierbei übersehen sie einige eminent wichtige Punkte:
1. Technologische Innovationen bedürfen bei geplanter Einführung für Massennutzung stets großer Investitionen in Forschung und Entwicklung!
Natürlich muss auch die vorhandene Infrastruktur (Stromnetze) umgestellt werden. Nur dadurch können neue Produkte mit bereits etablierten konkurrieren. Wäre nicht bereits seit den 50er Jahren massiv in die Erforschung der Atomkraft investiert worden, so wäre sie heute nach wie vor keine günstige Alternative. Betrachtet man die Entwicklung der Erzeugungskosten von Wind- oder Solarenergie, so sieht man, dass diese in den letzten 10 Jahren um ein vielfaches gesunken sind.
2. Je mehr kleinere Anbieter Strom aus regenerativen Energiequellen einspeisen, desto geringer wird die Marktmacht der größten Erzeuger, die bisher Strompreise manipulieren können, da sie für den Großteil der Erzeugten Energie aufkommen und durch vorübergehendes Abschalten von Kraftwerken Stromengpässe erzeugen können und somit Preise gezielt senken oder anheben können.
Meine Antwort auf Ihren Kommentar ist im Kommentar darunter zu lesen...
3. Vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber es gibt da ein kleines Problem mit dem CO2-Ausstoss. Außer Ihrer Kritik auf die bisher verfolgte Strategie der Subventionierung co2 neutraler Energien nennen Sie keinerlei Alternativen, wie der Klimaerwärmung sonst entgegnet werden soll.
Na auf wessen Gehaltsliste stehen Sie denn?
Über Windkraft als "parasitäre Technik" zu sprechen...
Ihre Aussage beschränkt sich - abgesehen vom schlicht weg hummeldummen Vergleich mit den Nürnberger Rassegesetzen - darauf, Windenergie zu verteufeln, da sie momentan ohne Subventionen noch nicht mit den Preisen von Kohle- und Atomstrom konkurrieren kann. Hierbei übersehen sie einige eminent wichtige Punkte:
1. Technologische Innovationen bedürfen bei geplanter Einführung für Massennutzung stets großer Investitionen in Forschung und Entwicklung!
Natürlich muss auch die vorhandene Infrastruktur (Stromnetze) umgestellt werden. Nur dadurch können neue Produkte mit bereits etablierten konkurrieren. Wäre nicht bereits seit den 50er Jahren massiv in die Erforschung der Atomkraft investiert worden, so wäre sie heute nach wie vor keine günstige Alternative. Betrachtet man die Entwicklung der Erzeugungskosten von Wind- oder Solarenergie, so sieht man, dass diese in den letzten 10 Jahren um ein vielfaches gesunken sind.
2. Je mehr kleinere Anbieter Strom aus regenerativen Energiequellen einspeisen, desto geringer wird die Marktmacht der größten Erzeuger, die bisher Strompreise manipulieren können, da sie für den Großteil der Erzeugten Energie aufkommen und durch vorübergehendes Abschalten von Kraftwerken Stromengpässe erzeugen können und somit Preise gezielt senken oder anheben können.
Meine Antwort auf Ihren Kommentar ist im Kommentar darunter zu lesen...
3. Vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber es gibt da ein kleines Problem mit dem CO2-Ausstoss. Außer Ihrer Kritik auf die bisher verfolgte Strategie der Subventionierung co2 neutraler Energien nennen Sie keinerlei Alternativen, wie der Klimaerwärmung sonst entgegnet werden soll.
Na auf wessen Gehaltsliste stehen Sie denn?
Über Windkraft als "parasitäre Technik" zu sprechen...
Ihre Aussage beschränkt sich - abgesehen vom schlicht weg hummeldummen Vergleich mit den Nürnberger Rassegesetzen - darauf, Windenergie zu verteufeln, da sie momentan ohne Subventionen noch nicht mit den Preisen von Kohle- und Atomstrom konkurrieren kann. Hierbei übersehen sie einige eminent wichtige Punkte:
1. Technologische Innovationen bedürfen bei geplanter Einführung für Massennutzung stets großer Investitionen in Forschung und Entwicklung!
Natürlich muss auch die vorhandene Infrastruktur (Stromnetze) umgestellt werden. Nur dadurch können neue Produkte mit bereits etablierten konkurrieren. Wäre nicht bereits seit den 50er Jahren massiv in die Erforschung der Atomkraft investiert worden, so wäre sie heute nach wie vor keine günstige Alternative. Betrachtet man die Entwicklung der Erzeugungskosten von Wind- oder Solarenergie, so sieht man, dass diese in den letzten 10 Jahren um ein vielfaches gesunken sind.
2. Je mehr kleinere Anbieter Strom aus regenerativen Energiequellen einspeisen, desto geringer wird die Marktmacht der größten Erzeuger, die bisher Strompreise manipulieren können, da sie für den Großteil der Erzeugten Energie aufkommen und durch vorübergehendes Abschalten von Kraftwerken Stromengpässe erzeugen können und somit Preise gezielt senken oder anheben können.
Meine Antwort auf Ihren Kommentar ist im Kommentar darunter zu lesen...
3. Vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber es gibt da ein kleines Problem mit dem CO2-Ausstoss. Außer Ihrer Kritik auf die bisher verfolgte Strategie der Subventionierung co2 neutraler Energien nennen Sie keinerlei Alternativen, wie der Klimaerwärmung sonst entgegnet werden soll.
Da gehen die Meinungen sehr weit auseinander; ich halte es für Propaganda, den Einfluß des menschgemachten CO_2 als DEN "Gottstehunsbei" hochzuhalten.
Vielleicht sollte sich der Autor dieses gut recherchierten und weitgehend frei von eigenen Deutungen gehaltenen Artikels dessen mal annehmen.
Ebenso interessant wäre mal ne längere Darstellung des angeschnittenen Gegenentwurfs zu den großen Energieerzeugern, also kleinteilige Lösungen als Ergänzung zu Großkraftwerken für die so genannte "Grundlast".
Was ich für richtigen Blödsinn halte, ist die CO_2-Abscheidung und Ablagerung. Klar isses gut, wenn Kohlekraftwerke energieeffizienter werden und die Abgase weitestgehend entschwefelt und entstickt (=Stickoxide raus) werden; nur würde ma die höhere Effizienz meines Erachten schlicht und einfach dafür verballern, um das CO_2 loszuwerden. Halte ich für mehr als fragwürdig.
daß es Menschen gibt, die der physikalisch nicht nachwesbaren, von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft so beschriebenen Hypothese :
"Es ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte........"
einen irgendwie gearteten Zusammenhang unterstellen, der sehr an die Vorstellungen erinnert, daß Menschen etwas zur Hälfte oder einem Viertel oder Achtel oder sogar Sechszehntel sein können, je nach dem der wievielten Generation an Vorfahren etwas entsprechend anteilig vorhanden sein soll, aber nur bis 01.01.1800. Das war zwar noch nie biologisch beweisbar, aber irgendwie doch ganz plausibel vorstellbar ?
Ganz ähnliches beim Thema Klima, wo kann das nur alles her sein ?
Wo auch immer es her ist, hierzu gibt es auch ganz andere Meinungen als die der Medien und des Mainstream :
http://www.angewandte-geo...
Da gehen die Meinungen sehr weit auseinander; ich halte es für Propaganda, den Einfluß des menschgemachten CO_2 als DEN "Gottstehunsbei" hochzuhalten.
Vielleicht sollte sich der Autor dieses gut recherchierten und weitgehend frei von eigenen Deutungen gehaltenen Artikels dessen mal annehmen.
Ebenso interessant wäre mal ne längere Darstellung des angeschnittenen Gegenentwurfs zu den großen Energieerzeugern, also kleinteilige Lösungen als Ergänzung zu Großkraftwerken für die so genannte "Grundlast".
Was ich für richtigen Blödsinn halte, ist die CO_2-Abscheidung und Ablagerung. Klar isses gut, wenn Kohlekraftwerke energieeffizienter werden und die Abgase weitestgehend entschwefelt und entstickt (=Stickoxide raus) werden; nur würde ma die höhere Effizienz meines Erachten schlicht und einfach dafür verballern, um das CO_2 loszuwerden. Halte ich für mehr als fragwürdig.
daß es Menschen gibt, die der physikalisch nicht nachwesbaren, von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft so beschriebenen Hypothese :
"Es ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte........"
einen irgendwie gearteten Zusammenhang unterstellen, der sehr an die Vorstellungen erinnert, daß Menschen etwas zur Hälfte oder einem Viertel oder Achtel oder sogar Sechszehntel sein können, je nach dem der wievielten Generation an Vorfahren etwas entsprechend anteilig vorhanden sein soll, aber nur bis 01.01.1800. Das war zwar noch nie biologisch beweisbar, aber irgendwie doch ganz plausibel vorstellbar ?
Ganz ähnliches beim Thema Klima, wo kann das nur alles her sein ?
Wo auch immer es her ist, hierzu gibt es auch ganz andere Meinungen als die der Medien und des Mainstream :
http://www.angewandte-geo...
schade das die großen bösen Anbieter, die sich ja alles unter den Nagel reißen seit die EU den Strommarkt liberalisiert hat, einfach nicht dieses sagenumwobenen Umsatz- und Gewinnplus auch noch dankbar einstreichen wollen und so alle kleinen Anbieter ausboten. Wo es doch so ein leichtes wäre für die großen bösen Wölfe am Strommarkt. Denn "Wind und Sonne schicken ja keine Rechnung". Warum wollen denn die dies Qusimonopolisten denn nicht dieses Stück Kuchen auch haben ?
Bis vor zwei Jahren hätte ich gar nicht gedacht das es sowas wie Lohnschreiber in öffentlichen Foren geben könnte, aber da mir der Vorwurf schon beim ersten Beitrag begegnet nehme ich an, Sie kennen sich mit Agitation wesentlich besser aus als mit Elektrotechnik. Denn seltsamer Weise wird die grundsätzlich ignoriert und wer aus keinem anderen Grund als der Fortführung technischer Sicherheit wie bisher argumentiert, wird schwups als Lohnschreiber verunglimpft.
Welche technische Entwicklung Sie da beschreiben ist Ihnen offensichtlich nicht im geringsten klar. Da drehen sich im Wasserkraftwerk Generatoren wie im Windrad. Das ist weder neu noch innovativ.
Solange keine Speichermöglichkeiten im Vordergrund der Investitionen stehen, sondern Zufallsstrom den Ausbau von konventionellen Kraftwerken befördert ohne auch nur die durchschnittlichen 6% Substitutionspotentials sicher stellen zu können ist das eine "parasitäre Technik" die noch nicht mal die Fähigkeit erlangen möchte selbständig funktionieren zu können.
Da gehen die Meinungen sehr weit auseinander; ich halte es für Propaganda, den Einfluß des menschgemachten CO_2 als DEN "Gottstehunsbei" hochzuhalten.
Vielleicht sollte sich der Autor dieses gut recherchierten und weitgehend frei von eigenen Deutungen gehaltenen Artikels dessen mal annehmen.
Ebenso interessant wäre mal ne längere Darstellung des angeschnittenen Gegenentwurfs zu den großen Energieerzeugern, also kleinteilige Lösungen als Ergänzung zu Großkraftwerken für die so genannte "Grundlast".
Was ich für richtigen Blödsinn halte, ist die CO_2-Abscheidung und Ablagerung. Klar isses gut, wenn Kohlekraftwerke energieeffizienter werden und die Abgase weitestgehend entschwefelt und entstickt (=Stickoxide raus) werden; nur würde ma die höhere Effizienz meines Erachten schlicht und einfach dafür verballern, um das CO_2 loszuwerden. Halte ich für mehr als fragwürdig.
daß es Menschen gibt, die der physikalisch nicht nachwesbaren, von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft so beschriebenen Hypothese :
"Es ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte........"
einen irgendwie gearteten Zusammenhang unterstellen, der sehr an die Vorstellungen erinnert, daß Menschen etwas zur Hälfte oder einem Viertel oder Achtel oder sogar Sechszehntel sein können, je nach dem der wievielten Generation an Vorfahren etwas entsprechend anteilig vorhanden sein soll, aber nur bis 01.01.1800. Das war zwar noch nie biologisch beweisbar, aber irgendwie doch ganz plausibel vorstellbar ?
Ganz ähnliches beim Thema Klima, wo kann das nur alles her sein ?
Wo auch immer es her ist, hierzu gibt es auch ganz andere Meinungen als die der Medien und des Mainstream :
http://www.angewandte-geo...
och,
mal im Ernst. Fakt ist das wir auf unserem kleinen Raumschiff genannt Erde, zu sehen müssen das wir den Laden in Schuss halten. Da unsere Bevölkerung quasi explodiert und immer mehr Ressourcen benötigt werden, kann es keine Diskussion darüber geben in neue Energiequellen zu investieren. Dann noch eine Diskussion darüber zu führen ob der Mensch am Treibhauseffekt Schuld ist oder nicht, treibt die Bezeichnung" gesunder Menschenverstand" schon an den Rande der Glaubwürdigkeit. Es ist im Grunde auch völlig egal ob es so ist oder nicht. Das sind nun mal die Vorraussetzungen mit denen wir jetzt arbeiten müssen. Da hilft es auch nichts jetzt einen Schuldigen zu suchen. Den werden wir nicht finden, will ja eh keiner gewesen sein.
Atommeiler länger laufen lassen findet der Herr von RWE natürlich toll, was anderes kann er ja auch gar nicht sagen. Was würden denn die Aktionäre sagen?! Es geht hier natürlich um ein riesiges Kapital, was ja auch nicht schlecht ist. Wie lange sollten den die Meiler noch laufen...ein Vorschlag der Versorger würde mich mal interessieren. Ob die sich auf ein Datum festlegen würden?? Ich glaube nicht. Wenn sie jetzt sagen würden, ok bis 2025 haben wir alle Meiler vom Netz, kann man davon ausgehen das sie 2020 anfangen darüber zu sprechen, ob das mit dem Atomausstieg wirklich so eine gute Sache ist....usw....
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