Luchs Nr. 272 Glück im Strudel der ZeitenSeite 2/2
Der Autor und Maler lebt seit 1987 in Paris, sein Bildband ist ein Glanzstück künstlerischen Zusammenspiels. Chen demonstriert, wie sich verschiedene Stile heraufbeschwören und fruchtbar miteinander verbinden lassen, der Comic mit den Holzstichen der Ming-Zeit, die Pop-Art mit der Lithografie der zwanziger Jahre, in der sich Europa und China künstlerisch so nahe waren – und alles, um noch einmal das Beispiel zu erwähnen, im Namen der Liebe zu den Details einer aus Bonbonpapier gefalteten Ballerina.
Chen Jianghong: An Großvaters Hand. Aus dem Französischen von Tobias Scheffel; Moritz Verlag, 2009; 80 S., 24,80 €
- Datum 09.10.2009 - 13:36 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 17.09.2009 Nr. 39
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