Große Koalition So war’s!Seite 3/3
Die Partei, die am längsten an der Fiktion, Deutschland sei kein Einwanderungsland, festgehalten hat, vertritt heute mit Wolfgang Schäuble eine offensive Integrationspolitik. Und mit Ursula von der Leyen hat das traditionelle Familienbild seine Orientierungskraft für die deutsche Familienpolitik eingebüßt.
Der neue Konsens, den die Union vorangetrieben hat, zeigt, wie eine Große Koalition funktionieren kann: durch die Risikobereitschaft der beteiligten Parteien. Ähnlich wie zuvor die SPD in ihrer Agenda-Phase hat sich die Union in der Großen Koalition zu einer zeitgemäßeren Gesellschaftspolitik durchgerungen. Dass eine solche Wende nicht zwangsläufig belohnt, manchmal sogar bestraft wird, hat die SPD nach 2003 erfahren. Heute blickt die Union mit einigem Bangen auf die Mobilisierbarkeit ihrer konservativeren Klientel.
Und doch können die Parteien die Risiken ihrer Erneuerung auf Dauer nicht umgehen. Sie müssen die politischen Kosten des Fortschritts tragen, oder sie fallen aus der Zeit. Deshalb widerspricht es geradezu dem Erfolgsprinzip der Großen Koalition, wenn die SPD ihrem Koalitionspartner immer wieder vorwirft, Elterngeld und Krippenausbau seien doch ureigene sozialdemokratische Erfindungen. Mag sein. Aber nur die Union konnte diese Politik für die gesamte Gesellschaft verständlich machen und durchsetzen.
Nach vier Jahren Großer Koalition fehlt heute der Resonanzboden für ideologisch aufgeladene Kontroversen, die früher zu jedem Wahlkampf dazugehörten. Stimmungsmache gegen Ausländer ist heute nur noch ein Randphänomen. Auch die Polemik gegen Umwelt- und Klimaschutzpolitik, die früher zum antigrünen Ton beider Koalitionsparteien gehörte, ist längst nicht mehr zeitgemäß. Am Ende dieser Wahlperiode wirkt das Land toleranter, liberaler, ökologischer als zu Beginn. Die erste Große Koalition 1966 bis 1969 fand im Zeichen gesellschaftlicher Polarisierung statt, die zweite ist ein Projekt der Entspannung.
Unter dem Schrecken der Krise
Die mentalen Voraussetzungen waren daher gut, als nach drei Jahren Großer Koalition die Finanzkrise ausbrach. Dabei wäre man nicht überrascht gewesen, wenn der schwerste ökonomische Einbruch seit den dreißiger Jahren die wirtschaftsfixierten Deutschen aus der Fassung gebracht hätte. Als zu Beginn der heißen Phase die Kanzlerin und ihr Finanzminister vor die Öffentlichkeit traten, um aus gerade noch heiterem Himmel die Spareinlagen der Deutschen zu garantieren, wusste man jedenfalls nicht genau, ob sie die Bevölkerung damit beruhigen oder erst recht in Panik versetzen würden.
Dass der weltweite Einbruch den Staat plötzlich zum herausragenden Akteur machte, wirkte einen Moment lang wie die zweite Gründung der Großen Koalition. War das nicht die Art Herausforderung, in der sich das außerordentliche Bündnis nun wirklich beweisen konnte? Nie jedenfalls erlebte man die Akteure einmütiger und entschlossener als unter dem Schrecken der losbrechenden Krise. In Blitzaktionen wurde ein Bankenrettungspaket durch das Parlament bugsiert, später folgten das erste Konjunkturpaket, ein Rettungsfonds für bedrohte Unternehmen und das zweite Konjunkturpaket. Immer schon hatte die SPD der Großen Koalition unter Angela Merkel gerne das Label »sozialdemokratisch« aufgeklebt. Doch jetzt, wo eine Unions-Kanzlerin Banken verstaatlichen und marode Automarken retten musste, schien es plötzlich auf spektakuläre Weise passend.
Es ist der Großen Koalition gelungen, das deutsche Bankensystem zu stabilisieren, den Konjunktureinbruch abzudämpfen und den Arbeitsmarkt so lange stabil zu halten; darauf blicken die Akteure bis heute mit einer Art ungläubigem Stolz. Dass die Abwrackprämie vielleicht doch nur eine milliardenteure Verschleppung des unweigerlichen Kriseneinbruchs für die Autoindustrie bedeutet oder dass die Opel-Rettung sich als marktverzerrende Intervention ohne ökonomische Perspektive erweisen könnte, mag sein. Doch an das schwindelerregende Erfolgserlebnis der großkoalitionären Krisenmanager reicht solche Skepsis heute nicht wirklich heran. Sie haben es geschafft, das Land bisher durch die Krise zu steuern. Bei aller Bescheidenheit der Akteure handelt es sich dabei um eine Art politischer Heldenerfahrung.
Aber es gibt in diesem Wahljahr nicht nur die konfrontationshemmende Zufriedenheit der erfolgreich Regierenden. Es gibt auch die Sprachlosigkeit zwischen ihnen und dem Volk. Bei jenem ist die Ahnung weit verbreitet, dass die ganze Dimension der Krisenfolgen erst noch sichtbar wird. Doch genau dieses Gelände meiden die Regierenden im Wahlkampf. Vielleicht wissen sie so wenig wie das Publikum, was auf sie zukommt. Doch die Gelassenheit, mit der das Wahlvolk stattdessen die routinierten Formeln hinnimmt, die der Wahlkampf produziert, täuscht vielleicht. Die Große Koalition hat eine passable Bilanz vorzuweisen. Und doch könnten nicht nur die darbende SPD, sondern beide Volksparteien am 27. September einen hohen Preis bezahlen. Für vier recht erfolgreiche Jahre.
- Datum 19.09.2009 - 12:51 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 17.09.2009 Nr. 39
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Es fehlt jeglicher Hinweis darauf, daß die Finanzkrise kein Schicksalsschlag aus heiterem Himmel war, sondern von den "Helden" der Regierung mit herbeigeführt wurde.
Wenn ein Brandstifter das Feuer, das er selbst gelegt hat, "löscht", indem er das Hab und Gut der unbeteiligten Mitbürger hineinwirft - ist das dann ein "zeitgemäßer" Held?
Rentenaltererhöhung: "Es war der Schlusspunkt, weil der SPD die Kraft ausging, den Kurs der Selbstzerstörung zum Wohle der Allgemeinheit fortzusetzen." -- Sollte tatsächlich das Märchen immer noch nicht wiederlegt sein, daß die neoliberalen "Reformen" der Allgemeinheit dienten? Die zunehmende Verarmung der Bevölkerung, der daraus logisch folgende Verfall des Binnenmarktes mit zunehmender Exportabhängigkeit (eigentlich typisch für die Dritte Welt), die Schaffung eines Lohnsektors, von dem man nicht leben kann, aber der statistisch die Arbeitslosigkeit "veschwinden" läßt - das soll unsere Zukunft sein? Tolle Leistung!
Mit Demokratie wird sich diese Politik nicht viel länger vereinbaren lassen.
Kein Wunder, daß gerade die Parteien der großen Koalition SPD besonders lebhaft gegen die Demokratie kämpfen - erst jüngst wieder beim Lissabon-Ermächtigungsgesetz.
Kein Wunder, daß der Polizei- und Überwachungsstaat schwungvoll ausgebaut wird. Schon redet Schäuble davon, daß der BND nicht länger kontrolliert werden solle!
Doch die Zeit findet trotzdem, Deutschland wirke liberaler...
Ich sehe: anlaßlose Kommunikationsüberwachung, geheime Netzzensur...
Wie kann eine Onlinezeitung so einen Artikel schreiben?
Das ist alles so verlogen da wird einem Schlecht. Haben wir denn nur noch Medienhuren?
Nach der Wahl werdet ihr sehen, was von der Politik der letzten 4 Jahren zu halten war. Die, die jetzt kurzarbeiten sind die nächsten Arbeitslosen, dank der Merkelschen Autoabwrackprämie, ist die Autoindustrie im nächsten Jahr platt. Zumindestens die Deutschen Standorte. Mercedes, Audi, Opel mit verlussten und Dacia hatte ein Plus von 285%. By German, hätte es heißen müssen, um die Prämie zu bekommen. Soweit denkt in Berlin aber keiner. Milliarden vor der Wahl dafür ausgeben und sich noch dafür feiern lassen? Ich könnte Kotzen.Alles nur damit wir das Kreuz auf ihrer Seite machen? Wir zahlen die Zeche, nicht sie!! Lissabonvertrag ohne Volksentscheid durchgewunken?Das ist das schlimmste was uns Bürgern in Deutschland passieren konnte. Entmachtung des Bundesverfassungsgericht, verstöße gegen unser eigenes Grundgesetz ist Merkel und ihrer Bande egal.Höchste Staatsverschuldung seit bestehen der BRD......und sie lassen sich feiern? Bürgereinkommen auf das Niveau von 1983 bei Utopischen Mietpreisen, Energiepreisen, Lebenshaltungskosten? Angriffskriege, 33 Tote Soldaten? Wieviele Zivilisten die ihr Leben lassen mußten, im Auftrag dieser Regierung? Meine Meinung dazu: Schickt sie zum Teufel nächsten Sonntag. Wählt nicht, mit den großen Parteien, euren eigenen Untergang. We can Change, nur nicht diese Bande.
Wie kann eine Onlinezeitung so einen Artikel schreiben?
Das ist alles so verlogen da wird einem Schlecht. Haben wir denn nur noch Medienhuren?
Nach der Wahl werdet ihr sehen, was von der Politik der letzten 4 Jahren zu halten war. Die, die jetzt kurzarbeiten sind die nächsten Arbeitslosen, dank der Merkelschen Autoabwrackprämie, ist die Autoindustrie im nächsten Jahr platt. Zumindestens die Deutschen Standorte. Mercedes, Audi, Opel mit verlussten und Dacia hatte ein Plus von 285%. By German, hätte es heißen müssen, um die Prämie zu bekommen. Soweit denkt in Berlin aber keiner. Milliarden vor der Wahl dafür ausgeben und sich noch dafür feiern lassen? Ich könnte Kotzen.Alles nur damit wir das Kreuz auf ihrer Seite machen? Wir zahlen die Zeche, nicht sie!! Lissabonvertrag ohne Volksentscheid durchgewunken?Das ist das schlimmste was uns Bürgern in Deutschland passieren konnte. Entmachtung des Bundesverfassungsgericht, verstöße gegen unser eigenes Grundgesetz ist Merkel und ihrer Bande egal.Höchste Staatsverschuldung seit bestehen der BRD......und sie lassen sich feiern? Bürgereinkommen auf das Niveau von 1983 bei Utopischen Mietpreisen, Energiepreisen, Lebenshaltungskosten? Angriffskriege, 33 Tote Soldaten? Wieviele Zivilisten die ihr Leben lassen mußten, im Auftrag dieser Regierung? Meine Meinung dazu: Schickt sie zum Teufel nächsten Sonntag. Wählt nicht, mit den großen Parteien, euren eigenen Untergang. We can Change, nur nicht diese Bande.
"Doch an das schwindelerregende Erfolgserlebnis der großkoalitionären Krisenmanager reicht solche Skepsis heute nicht wirklich heran. Sie haben es geschafft, das Land bisher durch die Krise zu steuern. Bei aller Bescheidenheit der Akteure handelt es sich dabei um eine Art politischer Heldenerfahrung."
Erfolg? Merkel, Steinbrück & Co. haben die Krise mit zu verantworten. Die Krise begann nicht erst mit der Lehmann-Pleite, wurde nicht alleine durch die USA verursacht und die Geschenke bringt nicht der Weihnachtsmann. Informationen dazu gibt es nun wirklich zuhauf. Wer dennoch weiter an den Weihnachtsmann glauben will, den muss man aber wohl lassen.
Nicht durch die Bewältigung der Krise haben Merkel und Steinbrück mich beeindruckt, sondern durch ihren Umgang mit den Medien. Werden als Retter in der Krise gefeiert, die sie selbst mit herbeigeführt haben. Das muss man erstmal hinbekommen. Was einige für Bescheidenheit halten, ist wohl eher die stille Freude darüber, große Teile der Medien und Wähler erfolgreich hinters Licht geführt zu haben.
"Nicht durch die Bewältigung der Krise haben Merkel und Steinbrück mich beeindruckt, sondern durch ihren Umgang mit den Medien."
Hört sich so an, als fände ich die Maßnahmen der beiden Heldenolitiker trotz allem in Ordnung. Finde ich nicht. Gut für die Finanzwirtschaft, schlecht für die Steuerzahler.
"Nicht durch die Bewältigung der Krise haben Merkel und Steinbrück mich beeindruckt, sondern durch ihren Umgang mit den Medien."
Hört sich so an, als fände ich die Maßnahmen der beiden Heldenolitiker trotz allem in Ordnung. Finde ich nicht. Gut für die Finanzwirtschaft, schlecht für die Steuerzahler.
Die Senkung der Arbeitslosenzahlen hat wohl mehr mit der Eiordnung zu tun. Wer als Arbeitsloser gilt und wer aus dem Zählsystem herausfällt, ist eines der Ergebnisse der Hartz 4 Reform. Dazu kommen die Millionen, die in Minderlohnbeschäftigungen voll arbeiten, aber davon nicht leben können.
Die Mehrzahl der abhängig Beschäftigten tragen mit Ihrer Steuer- und Sozialabgabenbelastung das Hauptvolumen im Staat, sprich viel brutto, wenig netto. Der Merkelsche Aufschwung ist bei dieser Gruppe nicht angekommen.
Sollte aus dieser Gruppe die Elternzeit beansprucht haben, erlebt er am Ende dieser Zeit eine nette Überraschung, er darf das Geld auf sein sonstiges Einkommen noch versteuern, das heißt Steuern nachzahlen. Das zum Thema Familenunterstützung.
Die Bildungsmisere an deutschen Schulen und Universitäten ist kaum noch zu beschreiben. Am besten man gehe an diesen Orten mal auf´s Klo. Dann weiß man, was de Politik so für Schüler und Studenten übrig hat. Die Qualität der Bildung ist m freien Fall, dumm dümmer deutsch!
Die Pendlerpauschale, die man den Bürgern entriss - man konnte die 2,5 Milliarden nicht mehr aufbringen, da sonst die Stabilität des Landes gefährdet worden wäre - wurde durchs Verfassungsgericht zurückgeholt. Nebenbei man hatte oft den Eindruck, dass der Kanzler "Bundesverfassungsgericht" hieß.
Als die Finanzkrise über uns einbrach, waren aber eine Vielzahl von Millarden sofort da. Man staunte, da doch vorher bei der Pendlerpauschale die Existenz des Landes in Gefahr geraten sei und nun freudig an jeden, der schrie, Hunderte davon hinausgeblasen wurden.
Die Kaufkraft der Bürger ist dahin. Viele brauchen mehrere Jobs, um zu überleben. Manche finden gar keine mehr. Rentner graben in den Abfalltonnen der Innenstädte, Kinder haben keine ordentliche Mahlzeit mehr am Tage, 2,7 Millionen Kinder gelten als arm.
Was also haben CDU/CSU und SPD erreicht? Nichts!
"Nicht durch die Bewältigung der Krise haben Merkel und Steinbrück mich beeindruckt, sondern durch ihren Umgang mit den Medien."
Hört sich so an, als fände ich die Maßnahmen der beiden Heldenolitiker trotz allem in Ordnung. Finde ich nicht. Gut für die Finanzwirtschaft, schlecht für die Steuerzahler.
Irgenwie im falschen Film gelandet?
Teil 1
Wer die "Erfolge" der großen Koalition zu finden versucht, gibt sich mit zu wenig zufrieden. Vier Jahre hatten die Verantwortlichen Zeit in Deutschland strukturelle Änderungen auf den Weg zu bringen, die das Land vielleicht aus der wirtschaftlichen Misere geführt hätten. Nicht aus der Finanzkrise, sondern aus der Misere, dass trotz eines relativ hohen BIP´s kein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden kann und die Nation weiter auf Pump lebt.
- Die Arbeitslosenzahlen sanken dank Vermittlung der Menschen in präkäre Arbeitsverhältnisse und statistische Tricksereien
- für Familien wird mehr Geld gezahlt, noch immer gibt es aber keinen Kindergartenplatz für jedes Kind, in denen z.B. Frühförderung die Defizite von Migrantenkindern zumindest abmildern könnte. Auch entwickelten sich die Frauen nicht zur Mutter der Nation und gebaren wie die Frau Ministerin gleich mehrere Kinder. Aber über die Mitnahmeeffekte der Eltern kann man sich trotzdem freuen.
- Die "Gesundheitsreform" hat das System nicht billiger gemacht. Zumal wurden wichtige Kernfragen nicht geklärt wie z.B.: Welche medizinisch mögliche Versorgung soll angesichts der steigenden Kosten dieser Versorgung für alle Menschen all inclusive sein?
Weiter in Teil 2
"trotz eines relativ hohen BIP´s kein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden kann und die Nation weiter auf Pump lebt."
Das tut sie immer, da Geld nur durch Kredite in die Welt kommt. Man kann sich natürlich streiten, ob es sinnvoll ist, dass die Gemeinschaft sich verschuldet oder ob es besser ist, wenn sich der einzelne Bürger/Firma verschuldet. Die Gemeinschaft hätte immerhin die Möglichkeit, die gezahlten Zinsen per Besteuerung wieder zurückzuholen. Worauf unsere Politiker leider verzichten, Vermögenssteuer ist bei denen ja sowas von Pfui (außer bei der Linken, zumindest ganz zaghaft).
"trotz eines relativ hohen BIP´s kein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden kann und die Nation weiter auf Pump lebt."
Das tut sie immer, da Geld nur durch Kredite in die Welt kommt. Man kann sich natürlich streiten, ob es sinnvoll ist, dass die Gemeinschaft sich verschuldet oder ob es besser ist, wenn sich der einzelne Bürger/Firma verschuldet. Die Gemeinschaft hätte immerhin die Möglichkeit, die gezahlten Zinsen per Besteuerung wieder zurückzuholen. Worauf unsere Politiker leider verzichten, Vermögenssteuer ist bei denen ja sowas von Pfui (außer bei der Linken, zumindest ganz zaghaft).
- Die Förderung der Schulen und Universitäten beruht zum großen Teil auf dem letzten Konjunkturpaket mit dem man die Förderung der Banken schmackhaft machen wollte, Reformen und Vereinfachung der Ausbildungsförderung, Investitionen in Gebäude und Ausstattung und Schaffung von mehr Studienplätzen lassen auf sich warten.
- Die Rentenversicherungsformel wurde im Rahmen der Wahlgeschenke-Formulierungen aufgeweicht, das Umlagesystem damit weiter belastet
- trotz der größten Steuererhöhung der Geschichte und richtigen Subventionskürzungen und einem wirtschaftlichen Aufschwung gelang kein ausgeglichener Haushalt
- die Bürgerrechte wurden massiv beschnitten und Online-Trojaner, Vorratsdatensoeicherung sowie diverse Lauschangriffe demontieren das Bild des grundsätzlich nicht unter Generalverdacht stehenden Bürgers
- Die Umweltpolitik hat es nicht geschafft, irgendwelche vorzeigbaren Projekte zu initiieren, wobei doch vieles machbar gewesen wäre z.B.: Änderung der Abfallentsorgung und Ersatz der Mülltrennung durch Maschienen, die erwiesenermaßen billiger, umweltfreundlicher, einfacher und ressourcensparender ist.
Weiter in Teil 3
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