Verkehrspolitik Stau auf der Schiene
Viel zu wenig investiert – und stets nur den ICE im Blick: Die Deutsche Bahn vernachlässigt den Gütertransport. So zwingt sie Container auf die total überlastete Straße.
Dieser Tage reden sie wieder alle über das eine. Über Autos. Über Ökoautos und Elektroautos. Über Spaß- und über Sparautos. Über Autos, die nicht nur einige Millionen Arbeitsplätze retten sollen, sondern auch das Klima und obendrein Deutschlands angeschlagene Vorzeigebranche. Im Fernsehspot der deutschen Autobauer tönt es, die ganze Nation sei infiziert vom »Autofieber«. Derweil geben sich Hersteller aus aller Herren Länder und ihre weltweite Fangemeinde ein Stelldichein bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt: ein Treffen rund um die Fahrzeuge, denen angeblich die Zukunft gehört.
Womöglich gehört den Autos, die laut Werbung fast neu erfunden worden sind, die Zukunft; die Straße eher nicht. Denn dort läuft aller Voraussicht nach bald wieder eine Armada von Lastern auf und macht den Personenwagen von morgen den Asphalt streitig.
Der Grund für den drohenden Dauerstau: In Deutschland fehlen Schienen, auf denen Äpfel aus Neuseeland, T-Shirts aus Vietnam oder für den Export nach China bestimmte Maschinen transportiert werden könnten – statt auf der Straße. Wenn es mit Handel und Wandel wieder bergauf geht, drohe deshalb »eine chaotische Situation«, sagt Alexander Eisenkopf, Professor für Mobility Management an der Zeppelin University in Friedrichshafen. »Es brennt«, diagnostiziert sogar die Deutsche Bahn selbst. Ihr Vorstandsvorsitzender ist seit gut einem halben Jahr der frühere Automanager Rüdiger Grube. »Wenn wir nicht besser werden, kollabiert der Straßenverkehr«, sagen Mitarbeiter Grubes im Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin, die lieber nicht genannt werden möchten.
Die Einsicht kommt spät. Tatsächlich ist die Misere hausgemacht. Verkehrspolitiker und Bahnmanager haben seit Jahren viele Milliarden Euro an Steuergeld nicht so investiert, dass wenigstens ein Teil des steigenden Güterverkehrs reibungslos auf der Schiene abgewickelt werden könnte. Nun stößt die Bahn an Kapazitätsgrenzen. Jeder Container, der in den norddeutschen Seehäfen ankommt und nicht auf einen Eisenbahnwaggon verladen wird, bedeutet einen Lkw mehr auf der Autobahn. Und damit: mehr Stillstand, mehr Schmutz, wahrscheinlich sogar mehr Unfalltote (siehe Grafik).
Wichtige Eisenbahnkorridore sind um 20 bis 30 Prozent überlastet
Soll das Unheil begrenzt werden, heißt es in einer Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, muss bei der Bahn sofort eine »klare Konzentration der Investitionstätigkeit auf die ausgewiesenen Hauptachsen des Güterverkehrs« Einzug halten. De facto bedeutet die von den 16 Professoren empfohlene »Strategie der Priorisierung« die völlige Abkehr von der bisherigen Praxis: die Fixierung auf teure Hochgeschwindigkeitstrassen für den Personentransport (siehe Grafik).
Offiziell setzt die Bahn die ihr vom Bund zur Verfügung gestellten Finanzmittel längst »gezielt zur Beseitigung von Engpässen in der Infrastruktur ein«, wie Volker Kefer sagt. Der bisherige Chef der für die Schienen zuständigen DB Netz AG ist gerade in den Konzernvorstand aufgerückt. Wäre es wirklich so, wie Kefer sagt, wäre die Gemengelage kaum so brisant, wie sie ist. Zwar wächst in der Tat schon seit einigen Jahren allein der Güterverkehr, während der Personenverkehr nur noch geringfügig zugelegt hat. Auch hat die Eisenbahn beim Personentransport gegen das Auto nicht viel Boden gutmachen können, während sie beim Güterverkehr Marktanteile gewinnen konnte. Diese an sich positive Entwicklung hat allerdings dazu geführt, dass für den Güterverkehr wichtige Eisenbahnkorridore überlastet wurden; nach Auskunft der Bahn teilweise um 20, 30 Prozent.
Überlastung heißt, dass mehr Züge auf einer Trasse fahren, als die optimale Kapazitätsauslastung der Strecke vorsieht. Durch technische und organisatorische Tricks lässt sich das Gedränge auf den Gleisen zwar beherrschen, allerdings lösen selbst kleine Störungen dann regelmäßig Chaos aus. Besonders bedroht und betroffen davon ist laut der Deutschen Bahn, der das Gros des rund 40.000 Kilometer langen Streckennetzes gehört, vor allem die Strecke entlang des Rheins von der niederländischen bis zur Schweizer Grenze und der Nord-Süd-Korridor von Bremen und Hamburg über Hannover und Würzburg in Richtung München, Österreich und Tschechien.
Die Wirtschaftskrise und der beispiellose Rückgang im Außenhandel haben die Gütertransporte auf Straße und Schiene zwar drastisch einbrechen lassen; auf den Gleisen hat sich deshalb die Lage entspannt. Doch wenn die Weltwirtschaft sich wieder erholt und sich die internationale Arbeitsteilung intensiviert, wird auch der Verkehr wieder ansteigen – und zwar mehr denn je. Laut der langfristigen Prognose, die das Münchner Beratungsunternehmen Intraplan Consult im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt hat, ist es vor allem der Güterverkehr, der zunimmt. Beim Personenverkehr werden die Zuwachsraten bescheiden bleiben, nicht zuletzt wegen der Veränderung der Altersstruktur.
- Datum 21.09.2009 - 12:35 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 17.09.2009 Nr. 39
- Kommentare 13
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




In der Tat scheint eine Investition in den Güterverkehr sinnvoller für Wirtschaft und Umwelt. Als im Frühjahr/Sommer zwischen Frankfurt und Leipzig keine ICE, sondern nur IC´s fuhren, da betrug die Fahrreitverlängerung* lediglich 10 bis 15 Minuten. Und das bei einer Fahrzeit von 3 1/2 Stunden! Respekt! Also wenn der Bahn, dem Eigentümer Staat, als quasi uns allen, hohe Kosten für Hochgeschwindigkeitsstrecken erspart bleiben können, dann kann man solche Unannehmlichkeiten sicher verkraften!
*internes bahnerdeutsch für Verspätung
Das Problem der Bahn ist nicht dass sie zu langsam sondern zu unzuverlässig ist.
Was hilft es mir wenn der ICE 230 km/h fährt, dies jedoch mit 10 Minuten Verspätung - sorry - Fahrzeitverlängerung - und ich im nächsten Umsteigebahnhof in den nächsten Takt falle. Und das noch für einen exorbitanten Preis! (Mannheim-Bielefeld knappe 50 Euro mit BC50 2.kl)
Das wird bei den Güterzügen nicht anders sein.
Dieses Stück Infrastruktur wird so lange runtergewirtschaftet werden bis es doch wieder Beamtenbetrieb wird.
Dann entfällt unter Umständen der preisgekrönte gastronomische Service - aber man kommt wieder pünktlich von A nach B
Das Problem der Bahn ist nicht dass sie zu langsam sondern zu unzuverlässig ist.
Was hilft es mir wenn der ICE 230 km/h fährt, dies jedoch mit 10 Minuten Verspätung - sorry - Fahrzeitverlängerung - und ich im nächsten Umsteigebahnhof in den nächsten Takt falle. Und das noch für einen exorbitanten Preis! (Mannheim-Bielefeld knappe 50 Euro mit BC50 2.kl)
Das wird bei den Güterzügen nicht anders sein.
Dieses Stück Infrastruktur wird so lange runtergewirtschaftet werden bis es doch wieder Beamtenbetrieb wird.
Dann entfällt unter Umständen der preisgekrönte gastronomische Service - aber man kommt wieder pünktlich von A nach B
"Als im Frühjahr/Sommer zwischen Frankfurt und Leipzig keine ICE, sondern nur IC´s fuhren, da betrug die Fahrreitverlängerung* lediglich 10 bis 15 Minuten."
Das liegt daran, dass es zum momentanen Zeitpunkt zwischen Frankfurt (Main) und Leipzig noch keinen einzigen Kilometer für Hochgeschwindigkeit geeignete Strecken gibt, auf denen ein ICE seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber lokbespannten Zügen wie dem IC ausspielen könnte.
Gäbe es dort eine solche Strecke, sähe die Sache ganz anders aus...
"...zwischen Frankfurt (Main) und Leipzig noch keinen einzigen Kilometer für Hochgeschwindigkeit geeignete Strecken gibt, auf denen ein ICE seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber..."
Da ist natürlich was dran. Sicherlich auch deshalb, weil in Thüringen zwischen Eisenach und Weimar städnig gehalten werden muss.
Bleibt die Frage, wieso unter diesen Umständen nicht einfach ein ausreichend schnell fahrender IC auf die Strecke geschickt wird? Das spart doch sicher kosten, die am Ende auch ich am Ticketpreis bemerke. Im IC war die Fahrt einfach günstiger, nur leider habe ich nun keine Wahl mehr.
Und dass man als Bahnfahrer leidensfähig sein muss, ist wohl hinlänglich bekannt. Verspätung hin, Personalwechsel her. Böschungsbrand hin, geänderte Wagenreihung her.
Lieber etwas langsamer und dafür verlässlicher und weniger stressig. Das wäre was.
"...zwischen Frankfurt (Main) und Leipzig noch keinen einzigen Kilometer für Hochgeschwindigkeit geeignete Strecken gibt, auf denen ein ICE seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber..."
Da ist natürlich was dran. Sicherlich auch deshalb, weil in Thüringen zwischen Eisenach und Weimar städnig gehalten werden muss.
Bleibt die Frage, wieso unter diesen Umständen nicht einfach ein ausreichend schnell fahrender IC auf die Strecke geschickt wird? Das spart doch sicher kosten, die am Ende auch ich am Ticketpreis bemerke. Im IC war die Fahrt einfach günstiger, nur leider habe ich nun keine Wahl mehr.
Und dass man als Bahnfahrer leidensfähig sein muss, ist wohl hinlänglich bekannt. Verspätung hin, Personalwechsel her. Böschungsbrand hin, geänderte Wagenreihung her.
Lieber etwas langsamer und dafür verlässlicher und weniger stressig. Das wäre was.
Das Problem der Bahn ist nicht dass sie zu langsam sondern zu unzuverlässig ist.
Was hilft es mir wenn der ICE 230 km/h fährt, dies jedoch mit 10 Minuten Verspätung - sorry - Fahrzeitverlängerung - und ich im nächsten Umsteigebahnhof in den nächsten Takt falle. Und das noch für einen exorbitanten Preis! (Mannheim-Bielefeld knappe 50 Euro mit BC50 2.kl)
Das wird bei den Güterzügen nicht anders sein.
Dieses Stück Infrastruktur wird so lange runtergewirtschaftet werden bis es doch wieder Beamtenbetrieb wird.
Dann entfällt unter Umständen der preisgekrönte gastronomische Service - aber man kommt wieder pünktlich von A nach B
"...zwischen Frankfurt (Main) und Leipzig noch keinen einzigen Kilometer für Hochgeschwindigkeit geeignete Strecken gibt, auf denen ein ICE seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber..."
Da ist natürlich was dran. Sicherlich auch deshalb, weil in Thüringen zwischen Eisenach und Weimar städnig gehalten werden muss.
Bleibt die Frage, wieso unter diesen Umständen nicht einfach ein ausreichend schnell fahrender IC auf die Strecke geschickt wird? Das spart doch sicher kosten, die am Ende auch ich am Ticketpreis bemerke. Im IC war die Fahrt einfach günstiger, nur leider habe ich nun keine Wahl mehr.
Und dass man als Bahnfahrer leidensfähig sein muss, ist wohl hinlänglich bekannt. Verspätung hin, Personalwechsel her. Böschungsbrand hin, geänderte Wagenreihung her.
Lieber etwas langsamer und dafür verlässlicher und weniger stressig. Das wäre was.
Zu den ICE-Trassen:
Auf der Strecke Basel-Kiel beweist die DB selbst, dass auch IC´s in der Lage sind, trotz "nur" 200 km/h Höchstgeschwindigkeit auf theoretisch für 280 km/h ausgebauter Trasse die Fahrzeiten der ICE zu halten! Neuerdings wird der tägliche Kurs - mangeld Verfügbarkeit ausreichender Garnituren, mit dem auch im Fahrpreis billigeren IC gefahren - und der Zug ist meist sogar pünklicher und zuverlässiger als der ICE!
Insofern wäre es vielleicht wirklich besser statt überall auf komfortable aber teure Prestigezüge mit billigeren Angeboten die Menschen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn zu bewegen. Manchmal wäre dann auch eine leistungsstarke Ausbautrasse für Tempo 200km/h eine ernstznehmende Alternative für eine teure Hochgeschwindigkeitsstrecke...
Zu den ICE-Trassen:
Auf der Strecke Basel-Kiel beweist die DB selbst, dass auch IC´s in der Lage sind, trotz "nur" 200 km/h Höchstgeschwindigkeit auf theoretisch für 280 km/h ausgebauter Trasse die Fahrzeiten der ICE zu halten! Neuerdings wird der tägliche Kurs - mangeld Verfügbarkeit ausreichender Garnituren, mit dem auch im Fahrpreis billigeren IC gefahren - und der Zug ist meist sogar pünklicher und zuverlässiger als der ICE!
Insofern wäre es vielleicht wirklich besser statt überall auf komfortable aber teure Prestigezüge mit billigeren Angeboten die Menschen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn zu bewegen. Manchmal wäre dann auch eine leistungsstarke Ausbautrasse für Tempo 200km/h eine ernstznehmende Alternative für eine teure Hochgeschwindigkeitsstrecke...
Da kann ich Ihnen zustimmen, Leser Salera.
... das ist seit vielen Jahren der Slogan der Bahn. Jetzt merkt man, dass die Kapazitäten unzureichend sind? Da klaffen Werbung und Wirklichkeit aber meilenweit auseinander. Schon immer hatte man den Eindruck, dass die Bahn Güterkunden abschrecken will. So richtig geklappt hat da noch nie was. Waggons, die tagelang unterwegs waren und zu geringe Ladekapazitäten habe viele Kunden vergrault.
Wenn die Bahn den Güterverkehr optimieren will - fragt mich mal! Vor Jahren habe ich eine Untersuchung zum Transport von Reisegepäck für die Bahn durchgeführt. Das Ergebnis (mit konkreten Maßnahmen zur Situationsverbesserung) ist in irgendeiner Schublade verschwunden ...
Anscheinend gaht man bei der Bahn nach dem Motto vor: Jeder Kunde kostet Geld. Weniger Kunden, weniger Kosten. Keine Kunden, keine Kosten ...
Die grundlegende Frage wird leider ausgeklammert: Warum muss immer mehr Wachstum sein? Wo soll das hinführen? Brauchen wir all die Waren? Welche anderen Lösungen gibt es?
Als seinerzeit Herr Dürr noch Vorstand der "Deutschen Bundesbahn" war, habe ich einen Vorschlag gemacht, um Güterstraßenverkehr und Güterschienenverkehr besser miteinander zu verzahnen:
Zu den Autobahnraststätten in der Nähe von Großstädten oder von Autobahnkreuzen wird ein zweigleisiger Bahnanschluss gelegt, das kostet nicht viel ( Natur ). Die Raststätte hat naturgemäß eine Verbindung zur Straße und liegt meistens außerhalb der Besiedlung. Von diesen Raststätten kann sich der Verkehr schnell in die Fläche verbreiten, was die Bahn nicht kann. Wenn man nun einen Bahnhof baut, bei dem die Lkw mittels Pallette oder Gabelstapler quer auf die Tieflader gesetzt werden ( was sind schon 40 / 44 t Gesamtgewicht für einen vollen Sattelzug ), kann man selektiv einzelne Fahrzeuge ent- oder beladen. Wenn nun die Bahn zwischen den Rasthöfen mit vielleicht 160 km/h fährt, wenn die Züge im Stundentakt fahren, wenn der Fahrer die Fahrt im Zug ( natürlich ) als Ruhezeit angerechnet bekommt und wenn das Sonntagsfahrverbot für die Fahrt zum Rasthof aufgehoben würde - welcher Fuhrunternehmer wäre denn noch so blöd, seinen Lkw auf langen Strecken auf Gummireifen fahren zu lassen? Aber das geht nicht, hat man mir geantwortet, das Lichtraumprofil sein zu klein für solche Transporte ....
@ IckBinBerliner:
Diese Frage ist sehr klug. Nur leider mit dem Modell unserer Gesellschaft biser wenig kompatibel.
@ NicolaiP:
Wenn die Bahn das Voranschreiten des Güterverkehrs ebenso hartnäckig betreiben würde wie den des Schnellpersonenverkehrs, dann sähe es wohl anders aus. Wo ein Wille ist... aber natürlich kann man immer Gründe finden (Lichtraumprofil), wieso es doch nicht geht.
Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Ihr Modell derart "einfach" umzusetzen wäre. Aber klingt erstmal gut.
@ IckBinBerliner:
Diese Frage ist sehr klug. Nur leider mit dem Modell unserer Gesellschaft biser wenig kompatibel.
@ NicolaiP:
Wenn die Bahn das Voranschreiten des Güterverkehrs ebenso hartnäckig betreiben würde wie den des Schnellpersonenverkehrs, dann sähe es wohl anders aus. Wo ein Wille ist... aber natürlich kann man immer Gründe finden (Lichtraumprofil), wieso es doch nicht geht.
Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Ihr Modell derart "einfach" umzusetzen wäre. Aber klingt erstmal gut.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren