Fragen an den Altkanzler "Feigheit vor Meinungsumfragen"

Altkanzler Helmut Schmidt fordert mehr Risikobereitschaft von der heutigen Politikergeneration. Wichtige Themen wie die Zukunft des Sozialstaates würden nicht wirklich behandelt.

ZEITmagazin: Herr Schmidt, alle Welt beklagt sich, dass dieser Wahlkampf so langweilig sei. Und dann wird voller Sehnsucht an die Schlachten der alten Kämpen erinnert, als zum Beispiel Helmut Schmidt noch Franz Josef Strauß abwehren musste. Wie empfinden Sie denn den Wahlkampf?

Helmut Schmidt: Zunächst einmal stimmt es, dass dieser Wahlkampf relativ langweilig ist. Wenn in der Kritik aber die Vorstellung mitschwingt, zu einem ordentlichen Wahlkampf gehörten Verbalinjurien, dann kann ich das nicht teilen. Was ich an diesem Wahlkampf auszusetzen habe, ist der Umstand, dass Themen, die die Menschen sehr berühren, nicht wirklich behandelt werden.

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ZEITmagazin: Welche Themen sind das?

Schmidt: An erster Stelle unser militärisches Engagement in Afghanistan. Zweitens die Frage, wie wir die finanzielle Stabilität unseres Sozialstaats aufrechterhalten können. Und drittens, wie wir mit dem großen Schuldenberg fertigwerden, der nicht nur den Sozialstaat bedroht, sondern auch die politische Handlungsfähigkeit kommender Generationen.

ZEITmagazin: Fangen wir mit Afghanistan an. Auf Ihrem Schreibtisch liegt die Regierungserklärung der Kanzlerin. Sie hat den Einsatz erneut gerechtfertigt und Bündnistreue geschworen.

Schmidt: Viel anderes als das, was in ihrer Erklärung steht, hätte sie nicht sagen können. Eine ganz andere Frage ist, ob es nicht schon lange vor dem Wahlkampf tiefgreifende, wiederholte Debatten im Parlament hätte geben müssen. Viele militärische Fachleute haben diese Operation von Anfang an mit großen Zweifeln begleitet. Meistens ganz leise, um nicht als Heckenschützen dargestellt werden zu können, aber doch mit Substanz. So zum Beispiel mein Freund Volker Rühe. Und ich selber habe vor etwas mehr als einem Jahr versucht, Frau Merkel, ihrem Kollegen Jung und dem Generalinspekteur der Bundeswehr meine Vorstellung in einem längeren Gespräch nahezubringen. Auch sehr leise, wir sind damit nicht in eine Zeitung gegangen.

ZEITmagazin: Was war denn Ihre Empfehlung?

Schmidt: Es lief darauf hinaus, sich darüber klar zu werden, was der Westen kann und was er will – und darüber, ob beides zur Deckung gebracht werden kann. Mit den bisherigen Operationen, die nun schon seit fast einem Jahrzehnt laufen, ist das immer unschärfer gewordene Ziel offenbar nicht erreichbar.

ZEITmagazin: In Afghanistan geht es darum, so heißt es, eine stabile Demokratie aufzubauen, die Taliban zu entmachten und der zum Teil übel unterdrückten Bevölkerung, besonders den Frauen, zu mehr Selbstbestimmung zu verhelfen.

Schmidt: Das sind Ziele, die nachträglich in den Vordergrund gestellt worden sind. In erster Linie ging es darum, al-Qaida die Grundlage zu entziehen. Das war das allererste und wichtigste Ziel des UN-Beschlusses – und das hat man nicht erreicht. Zwar ist in Afghanistan nichts mehr von al-Qaida zu sehen, dafür aber im Westen Pakistans, nur ein Haus weiter. Man hätte vorher wissen können, dass man dieses Ziel mit den Mitteln, die man zur Verfügung hatte, nicht erreichen kann.

Leser-Kommentare
  1. ist immer noch das Beste, was das Politische Deutschland zu bieten hat. Das ehrt den geschätzten Altkanzler*, ist aber, 27 Jahre nach seinem Retiro, ein Armutszeugnis für die real existierende Politische Klasse.
    Denn: Was ist der Sinn demokratischer Politik? Der Machterhalt der eigenen Partei, die eigene Karriere? Oder geht es doch darum, das Land voranzubringen und das Leben seiner Bürger, aller seiner Bürger? Wie Herr Dr. Schmidt so treffend sagte, haben sich für die erste Große Koalition ein Nazi nd ein Kommunist zusammengerauft. Wenn Deutschland am Sonntag eine linke Mehrheit wählte, wären ein Sozialdemokrat und ein Ex-Sozialdemokrat dazu nicht in der Lage. Schönen Tach auch, Herrschaften...

    *Hab ich zu seiner Zeit als Kanzler nicht durchgängig so gesehen.

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    zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.

    Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.

    zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.

    Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.

  2. zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.

    Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.

    Antwort auf "Dieser Mann"
    • Chali
    • 24.09.2009 um 12:45 Uhr

    ... was der Westen will."

    Ich auch.

  3. ... Schmidt sagen was er will, er kommt authentisch rüber. Leider kann er auch nicht aus seinem Bezugsrahmen raus. Mich hätte doch auch mal interessiert was er zu seiner Partei zu sagen hat, das muss man wohl nochmal nach der Wahl fragen, vorher Kritik zu üben, fehlt wohl auch ihm der Mut.

    Die übliche Überheblichkeit zeigt der Interviewer:
    "Ich frage nur, ob es in Ihren Augen nicht ungerecht ist, dass die SPD zwar das Richtige für das Land getan hat, aber dafür bis heute büßen muss."

    Soso, die SPD hat also das richtige getan und das undankbare Volk vergällt es ihr. Schön das wir so überragend intelligente Journalisten haben, die für uns dummen Pleps die Welt interpretieren und uns im demokratischen Sinne sagen was richtig und falsch ist. Zum Glück hat Schmidt sich einen Kommentar dazu verkniffen.

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    • Chali
    • 24.09.2009 um 15:21 Uhr

    Na ja, das segelt für mich unter Pietät. So Noah-mässig. Ich würde mich ja auch schämen.

    Aber wieso der präpotente Inhaber des Dienstwagens des Bundesministers für die Hoch-Finanz so toll sein soll, das hätte ich gern einmal gewusst.

    • Chali
    • 24.09.2009 um 15:21 Uhr

    Na ja, das segelt für mich unter Pietät. So Noah-mässig. Ich würde mich ja auch schämen.

    Aber wieso der präpotente Inhaber des Dienstwagens des Bundesministers für die Hoch-Finanz so toll sein soll, das hätte ich gern einmal gewusst.

    • Piepe
    • 24.09.2009 um 12:59 Uhr

    Das Grundgesetz ist nicht so schlecht wie viele meinen.
    Aus diesem geht ganz klar hervor, die Kosten die der Allgemeinheit durch die Arbeitslosigkeit entstehen dürfen nicht regionalisiert werden.

    Mit der Agenda 2010 ist dies bewusst geändert worden.
    Nun lohnt es sich für die Bayern in einen Steuersenkungswettbewerb mit Hamburg zu treten.

    Die Folgen für die Grundrechte:

    Den Kommunen obligt die Leitung der ARGEn und niemand kennt die internen Verwaltungsanweisungen in den ARGEn. Die Kommunen sind meist hoffnungslos überschuldet und versuchen dadurch auch bei der Verwaltung der Arbeitslosen zu sparen, wo es nur geht. Dafür beugen sie sogar die Sozialgesetzgebung, wie die Zahl der Hartz IV-Klagen beweist.

    Natürlich ist die Gesetzgebung teils recht schwammig ausgelegt, was die ARGEn in ihrer Umsetzung von Hartz IV eben ausnutzen, doch auch dort, wo man in den Sozialgesetzbüchern eindeutige Aussagen findet, wird dieses recht dann gebeugt.

    Heraus kommt dabei eine Umsetzung von Hartz IV voller Repressionen und Schikanen an die Betroffenen, die pauschal als Betrüger angesehen werden und nicht als Hilfesuchende und Kunden.
    Die Zurichtung auf den Niedriglohnsektor beginnt schon in der Hauptschule.

    Wie wäre es 1 / 3 der Plätze an Gymnasien in Zukunft an die Kinder von ALG2-Empfängern zu verlosen.
    Die beste Sozialpolitik, hat Vertrauen zu den Fähigkeiten ihrer Bürger.
    Es gibt keine Eliten - oder Mittelstandsgene.

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    ... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.

    Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.

    Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.

    ... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.

    Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.

    Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.

  4. völlig richtig. Die Brisanz ist viel zu groß, all dass man damit nicht eine deutliche Mehrheit gewinnen könnte. Aber Lügen haben kurze Beine und den Arbeitsmarkt kann keiner so schnell sanieren. Das wissen die Bürger.

  5. ... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.

    Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.

    Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.

    • hagego
    • 24.09.2009 um 15:16 Uhr

    Früher war alles viel besser. Sogar die Bundeskanzler?

    Man könnte darüber schmunzeln. Aber was ist denn, wenn einem das Gefühl beschleicht, diese Plattitüde wäre sogar zutreffend. Was Altbundeskanzler Helmut Schmidt in dem obigen Interview anspricht, wie er es formuliert und ebenso, was er nicht sagt: Es ist klarer und verständlicher, als das, was die meisten Berliner Politiker, egal in welcher Partei sie zu Hause sind, "stonewashed" von sich geben.

    Natürlich ist hier einzuwerfen, dass ein Ex-Politiker viel freier reden kann, als ein von seiner Partei abhängiger Abgeordneter. Das operative Geschäft der Politik verlangt geradezu, demokratisch legitimiert, sich nur noch in gestelzten Proporz-Sprechblasen auszudrücken. Nach dem Motto: "Sagst Du etwas gegen meine Partei/Politikausrichtung, sage ich etwas gegen deine Partei." Und vice versa. Und so weiter...

    Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP. Etc...

    Wissen und Erfahrung - warum sollte eine Partei auf diese Ressourcen verzichten? Wenn sie von den Altpolitikern keinen Rat möchte, fragt die Partei einfach gar nicht nach!

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    "Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP."

    Ausgezeichnete Idee.

    Aber: Glauben Sie im Ernst, ein Herr Niebel würde eine Frau Hamm-Brücher um Rat fragen? Und diesen gar beherzigen? ;-))

    Die FDP von Frau Hamm-Brücher hätte das
    http://www.hintergrund.de...
    nicht mit getragen.

    "Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP."

    Ausgezeichnete Idee.

    Aber: Glauben Sie im Ernst, ein Herr Niebel würde eine Frau Hamm-Brücher um Rat fragen? Und diesen gar beherzigen? ;-))

    Die FDP von Frau Hamm-Brücher hätte das
    http://www.hintergrund.de...
    nicht mit getragen.

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