Fragen an den Altkanzler "Feigheit vor Meinungsumfragen"Seite 4/4
ZEITmagazin: Die andere Regierungspartei behauptet, sie wolle die Reichen stärker besteuern. Ist das nicht auch Unfug?
Schmidt: Kommt darauf an, was wirklich im Detail gemeint ist. Unter Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt und Schmidt wurden die Reichen in Deutschland stärker besteuert als heute. Und damit sind wir sehr gut gefahren. Es ist also kein Unfug, die Wohlhabenden stärker zu besteuern. Wenn man es aber so macht, dass sie ihr Vermögen mit ziemlicher Leichtigkeit in die Schweiz oder nach Liechtenstein verlagern können, dann hat man es nicht gut gemacht. Steinbrück hat sich mit scharfen Worten an die Regierungen dieser kleinen Staaten gewandt. Jetzt sind die Schweiz und Liechtenstein dabei einzuknicken. Gott sei Dank, das ist ein großer Fortschritt!
ZEITmagazin: Trotzdem: Wie werden wir mit den Schulden fertig?
Schmidt: Jedenfalls nicht durch Steuersenkungen und auch nicht notwendigerweise durch Steuererhöhungen. Sondern durch den Ablauf der Zeit.
ZEITmagazin: Das heißt durch Inflation?
Schmidt: Wir haben über längere Zeiträume hinweg immer eine schleichende Entwertung der Kaufkraft unserer Währung gehabt. Zwar hat sich die D-Mark in den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren hervorragend bewährt, und der Euro bewährt sich deutlich besser als der Dollar – wir erwarten Währungsstabilität nach außen und nach innen. Dass aber auch der Euro über längere Zeit an Kaufkraft verlieren wird, das zeigt die Geschichte seit Jesus Christus.
ZEITmagazin: Sie meinen, wir machen uns zu viele Gedanken über das Ausmaß der Schulden?
Schmidt: Ja, weil es in der Politik und im Journalismus Leute gibt, die immer etwas kritisieren müssen, taucht die Schuldenlast in Reden und Leitartikeln auf. So macht man den Leuten mehr Angst als nötig. Die Ökonomen auf der ganzen Welt, sofern sie vernünftig sind, haben sich längst damit abgefunden, dass eine Kaufkraftentwertung von zwei Prozent pro Jahr normal ist.
ZEITmagazin: Was hat die erste Große Koalition unter Kiesinger von der heutigen unterschieden?
Schmidt: Die erste Große Koalition wurde von Personen gebildet, die sich noch kurz zuvor tief misstraut hatten: Kiesinger war ein ehemaliger Nazi, Wehner ein ehemaliger Kommunist. Und diese beiden waren die Eckpfeiler der Koalition! Das ist eine psychologische Hürde sondergleichen gewesen. Dagegen war es kein großes Kunststück, die zweite Große Koalition zu bilden. Sie war geboten – und damit Schluss.
ZEITmagazin: In den USA schmähen Konservative und Rechtsradikale Präsident Obama wahlweise als Sozialisten oder Faschisten und werfen ihm Rassismus vor. Was sagt uns das über die amerikanische Gesellschaft?
Schmidt: Es zeigt, dass auch die amerikanische Demokratie anfällig ist für Dummheiten, sogar für Gemeinheiten. Und dass sie womöglich anfällig ist für Verbrechen.
ZEITmagazin: Sie waren ein paar Monate lang krank. Wie geht es Ihnen jetzt?
Schmidt: Jedenfalls nicht besser als im Durchschnitt anderen Leuten, die 90 Jahre alt sind.
ZEITmagazin: Das birgt auch ein bisschen Hoffnung.
Schmidt: Hoffnung ist eigentlich nicht mein Fall.
ZEITmagazin: Was heißt das?
Schmidt: Man muss es nehmen, wie es kommt. Das heißt es.
Die Interviews "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" erschienen zwei Jahre lang jede Woche im ZEITmagazin. Nun kehren Giovanni di Lorenzo und Helmut Schmidt mit einer neuen Reihe zurück, die in loser Folge erscheinen wird. In "Verstehen Sie das, Herr Schmidt?" wird der ZEIT-Chefredakteur den ZEIT-Herausgeber zur aktuellen Politik befragen.
- Datum 24.09.2009 - 10:39 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 24.09.2009 Nr. 40
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ist immer noch das Beste, was das Politische Deutschland zu bieten hat. Das ehrt den geschätzten Altkanzler*, ist aber, 27 Jahre nach seinem Retiro, ein Armutszeugnis für die real existierende Politische Klasse.
Denn: Was ist der Sinn demokratischer Politik? Der Machterhalt der eigenen Partei, die eigene Karriere? Oder geht es doch darum, das Land voranzubringen und das Leben seiner Bürger, aller seiner Bürger? Wie Herr Dr. Schmidt so treffend sagte, haben sich für die erste Große Koalition ein Nazi nd ein Kommunist zusammengerauft. Wenn Deutschland am Sonntag eine linke Mehrheit wählte, wären ein Sozialdemokrat und ein Ex-Sozialdemokrat dazu nicht in der Lage. Schönen Tach auch, Herrschaften...
*Hab ich zu seiner Zeit als Kanzler nicht durchgängig so gesehen.
zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.
Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.
zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.
Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.
zur Wertschätzung für H. Schmidt, der zwar nie everybody's darling war, aber sich nie hat verbiegen lassen, um anzukommen bzw. gewählt zu werden, und bis heute mit die klarsten Analysen weit und breit liefert.
Zur linken Mehrheit: zum einen glaub ich nicht, dass die gewählt werden wird, und falls doch, würden die sich über kurz oder lang (evtl. nach einer Schamfrist von 1-2 Jahren GroKo) wohl trotzdem zusammen finden; das wäre dann voraussichtlich auch nicht der von einigen befürchtete Untergang unseres Landes. Gerade die beiden Protagonisten ganz links (Gysi und Lafontaine) scheinen mir aber deutlich mehr an ihrem eigenen Ego als dem Wohl des ganzen Landes interessiert zu sein.
... was der Westen will."
Ich auch.
... Schmidt sagen was er will, er kommt authentisch rüber. Leider kann er auch nicht aus seinem Bezugsrahmen raus. Mich hätte doch auch mal interessiert was er zu seiner Partei zu sagen hat, das muss man wohl nochmal nach der Wahl fragen, vorher Kritik zu üben, fehlt wohl auch ihm der Mut.
Die übliche Überheblichkeit zeigt der Interviewer:
"Ich frage nur, ob es in Ihren Augen nicht ungerecht ist, dass die SPD zwar das Richtige für das Land getan hat, aber dafür bis heute büßen muss."
Soso, die SPD hat also das richtige getan und das undankbare Volk vergällt es ihr. Schön das wir so überragend intelligente Journalisten haben, die für uns dummen Pleps die Welt interpretieren und uns im demokratischen Sinne sagen was richtig und falsch ist. Zum Glück hat Schmidt sich einen Kommentar dazu verkniffen.
Na ja, das segelt für mich unter Pietät. So Noah-mässig. Ich würde mich ja auch schämen.
Aber wieso der präpotente Inhaber des Dienstwagens des Bundesministers für die Hoch-Finanz so toll sein soll, das hätte ich gern einmal gewusst.
Na ja, das segelt für mich unter Pietät. So Noah-mässig. Ich würde mich ja auch schämen.
Aber wieso der präpotente Inhaber des Dienstwagens des Bundesministers für die Hoch-Finanz so toll sein soll, das hätte ich gern einmal gewusst.
Das Grundgesetz ist nicht so schlecht wie viele meinen.
Aus diesem geht ganz klar hervor, die Kosten die der Allgemeinheit durch die Arbeitslosigkeit entstehen dürfen nicht regionalisiert werden.
Mit der Agenda 2010 ist dies bewusst geändert worden.
Nun lohnt es sich für die Bayern in einen Steuersenkungswettbewerb mit Hamburg zu treten.
Die Folgen für die Grundrechte:
Den Kommunen obligt die Leitung der ARGEn und niemand kennt die internen Verwaltungsanweisungen in den ARGEn. Die Kommunen sind meist hoffnungslos überschuldet und versuchen dadurch auch bei der Verwaltung der Arbeitslosen zu sparen, wo es nur geht. Dafür beugen sie sogar die Sozialgesetzgebung, wie die Zahl der Hartz IV-Klagen beweist.
Natürlich ist die Gesetzgebung teils recht schwammig ausgelegt, was die ARGEn in ihrer Umsetzung von Hartz IV eben ausnutzen, doch auch dort, wo man in den Sozialgesetzbüchern eindeutige Aussagen findet, wird dieses recht dann gebeugt.
Heraus kommt dabei eine Umsetzung von Hartz IV voller Repressionen und Schikanen an die Betroffenen, die pauschal als Betrüger angesehen werden und nicht als Hilfesuchende und Kunden.
Die Zurichtung auf den Niedriglohnsektor beginnt schon in der Hauptschule.
Wie wäre es 1 / 3 der Plätze an Gymnasien in Zukunft an die Kinder von ALG2-Empfängern zu verlosen.
Die beste Sozialpolitik, hat Vertrauen zu den Fähigkeiten ihrer Bürger.
Es gibt keine Eliten - oder Mittelstandsgene.
... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.
Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.
Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.
... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.
Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.
Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.
völlig richtig. Die Brisanz ist viel zu groß, all dass man damit nicht eine deutliche Mehrheit gewinnen könnte. Aber Lügen haben kurze Beine und den Arbeitsmarkt kann keiner so schnell sanieren. Das wissen die Bürger.
... Agenda 2010 beurteilen zu können, muss man sich nur überlegen wo unser Land jetzt steht (schliesslich ist bald 2010) und ob das erreicht wurde, was man uns versprochen hat und ob diese Versprechen nicht verlogen waren.
Klar rein offiziell gab es letztes Jahr weniger Arbeitslose, dafür so viele Niedriglöhner, Leiharbeiter und Bezuschusser wie nie davor und nach wie vor riesige Manipulationen an der Statistik. Die teuren Sozialstreitereien vor Gericht sind explodiert, ebenso die Verunsicherungen, Demütigungen und Enteignungen der Betroffenen. Nach wie vor steigt die Zahl der in Armut lebenden Kinder, nach wie vor sinken die Reallöhne. Nach wie vor können Heuschrecken funktionierende Unternehmen steuerfrei ausquetschen. Nach wie vor gibt es keinen Mindestlohn. Nach wie vor ist unsere Außenhandelsbilanz extrem unausgeglichen und unsere Politiker brüsten sich peinlicherweise sogar noch damit. Nach wie vor geht die Einkommens- und Vermögensschere auseinander. Nach wie vor darbt der Bildungssektor. Nach wie vor ist die Rente unsicher. Nach wie vor ist der Staat gigantisch verschuldet. Usw. usw. usw.
Viele dieser Entwicklungen wurden von rot(SPD)-grün in Gang gesetzt oder verschärft, der monetaristisch-neoliberalen Doktrin hinterherlaufend. Wer also behauptet die Agenda 2010 sei absolut nötig gewesen und all die Schmerzen notwendig, der sollte schonmal begründen, welchen Maßstab er dafür anlegt.
Früher war alles viel besser. Sogar die Bundeskanzler?
Man könnte darüber schmunzeln. Aber was ist denn, wenn einem das Gefühl beschleicht, diese Plattitüde wäre sogar zutreffend. Was Altbundeskanzler Helmut Schmidt in dem obigen Interview anspricht, wie er es formuliert und ebenso, was er nicht sagt: Es ist klarer und verständlicher, als das, was die meisten Berliner Politiker, egal in welcher Partei sie zu Hause sind, "stonewashed" von sich geben.
Natürlich ist hier einzuwerfen, dass ein Ex-Politiker viel freier reden kann, als ein von seiner Partei abhängiger Abgeordneter. Das operative Geschäft der Politik verlangt geradezu, demokratisch legitimiert, sich nur noch in gestelzten Proporz-Sprechblasen auszudrücken. Nach dem Motto: "Sagst Du etwas gegen meine Partei/Politikausrichtung, sage ich etwas gegen deine Partei." Und vice versa. Und so weiter...
Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP. Etc...
Wissen und Erfahrung - warum sollte eine Partei auf diese Ressourcen verzichten? Wenn sie von den Altpolitikern keinen Rat möchte, fragt die Partei einfach gar nicht nach!
"Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP."
Ausgezeichnete Idee.
Aber: Glauben Sie im Ernst, ein Herr Niebel würde eine Frau Hamm-Brücher um Rat fragen? Und diesen gar beherzigen? ;-))
Die FDP von Frau Hamm-Brücher hätte das
http://www.hintergrund.de...
nicht mit getragen.
"Vielleicht sollten die Parteien tatsächlich überlegen, ob sie diese alten Granden nicht in der ein oder anderen heiklen Frage als Ombudsmänner (dto. Frauen!) innerhalb der eigenen Partei zu Rate ziehen sollten. Diskret und ohne Trommelwirbel! Z.B. Helmut Schmidt, Jochen Vogel und Klaus von Dohnanyi für die SPD. Oder Richard von Weizsäcker, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler für die CDU. Hans-Dietrich Genscher und Hildegard Hamm-Brücher für die FDP."
Ausgezeichnete Idee.
Aber: Glauben Sie im Ernst, ein Herr Niebel würde eine Frau Hamm-Brücher um Rat fragen? Und diesen gar beherzigen? ;-))
Die FDP von Frau Hamm-Brücher hätte das
http://www.hintergrund.de...
nicht mit getragen.
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