Mauerfall 1989 Die Vorhut

Nur wenige Wochen vor dem Mauerfall flohen so viele Menschen wie nie zuvor aus der DDR. Sie waren den Ereignissen vorausgeeilt – und sahen sich doch plötzlich von der Geschichte überholt.

Am 15. November 1989 lärmt ein Trabant durch das verschlafene Steinach an der Ens. Dietmar Riemann ist sofort auf der Straße. Wie viel vertrauter als das bayerische 250-Seelen-Nest ist ihm das Trabi-Geknatter!

Erst Anfang Oktober 1989 ist er mit seiner Frau Marga und Tochter Hella hier angekommen; wenige Wochen vor dem Mauerfall hat er so gut wie alles, was er in der DDR besaß, aufgegeben. Ein marodes Bauernhaus dient der Familie jetzt als Bleibe, der Putz platzt von der Decke. Und nun das: Die deutsch-deutsche Grenze – offen! »Als dieser Trabi durchs Dorf fuhr«, sagt Riemann, »da liefen mir die Tränen, da hab ich det alles erst wirklich verstanden.«

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Dietmar Riemann ist damals so alt wie der Staat, den er am 28. September 1989 endlich hatte verlassen dürfen. Fast vier Jahre hat er auf den Tag der Ausreise gewartet. »Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben«, hörte er Michail Gorbatschow am 7. Oktober sagen. Und wer zu spät geht?

In der DDR war Dietmar Riemann ein angesehener Fotograf, jetzt sucht er verzweifelt Arbeit. Als sich in Berlin Ost und West umarmen, ist er allein auf westdeutschen Autobahnen unterwegs. »Die Geschichte hat uns eingeholt«, schreibt er in sein Tagebuch. Er führt es, seit er im Januar 1986 seine Ausreise beantragt hat.

Mehr als vier Millionen Menschen haben die DDR zwischen 1949 und 1990 verlassen, mindestens 350.000 waren es allein 1989 – so viele wie nie zuvor, darunter Zehntausende »Ausreiser« wie Dietmar Riemann. Ein Anschwellen des Flüchtlingsstroms deutete aber auch früher schon auf Umbrüche hin oder ging mit ihnen einher, 1953 etwa, als sowjetische Panzer gegen die Aufständischen des 17. Juni vorrückten (330.000 Flüchtlinge), oder kurz vor dem Mauerbau 1961 (207.000 Flüchtlinge).

1989 nun stießen Massenflucht und Ausreise den Wandel an, der am 9. November in der Maueröffnung gipfelte. Wochenlang beherrschte das Fluchtgeschehen die Nachrichten – vom paneuropäischen Picknick bei Sopron, als am 19. August Hunderte über die kurzzeitig offene Grenze rannten, bis hin zu den Botschaftsbesetzungen in Prag und Warschau.

Zeitgleich bahnte sich auf den Straßen Leipzigs, Plauens, Berlins und anderer Städte eine Revolution an: »Wir sind das Volk«, »Wir bleiben hier«. Und so war auf einmal von Weggehern und Hierbleibern die Rede. Am 11. September schreibt Dietmar Riemann in sein Tagebuch: »Der gerade neu eingeführte Bischof der katholischen Kirche von Berlin Georg Sterzinsky fragte gestern in seiner Antrittsrede, ob die Ausgereisten und Geflüchteten wohl den Weg gesucht hätten, den der ›Herr‹ will oder ob sie nicht doch bloß den bequemeren Weg gewählt hätten?«

So lautete ein gängiges Urteil – und so lautet es manchmal heute noch. Aber weder für die Riemanns noch für andere war es »bequem«, die DDR im Herbst 1989 zu verlassen. Ohne es zu wissen, waren die Flüchtlinge und »Ausreiser« jener Tage die Vorhut eines ganzen Landes, das sich vom 9. November an auf den Weg in den Westen machte. Sie waren den Ereignissen vorausgeeilt, nur um sich kurz darauf von ihnen abgekoppelt zu sehen.

»Wir müssen aufpassen, dass wir nicht als Strandgut der Geschichte enden.« Diesen Satz, sagt Holger Friedrich, habe er noch heute im Ohr. Ein Freund, gleichfalls in den Westen geflohen, hat ihn Ende Oktober 1989 ausgesprochen.

Holger und Christine Friedrich wohnen heute in Sinsheim in einem Ausbauhaus. Ein Ausbauhaus ist wenig mehr als Gerüst und Außenhaut, wenn man es kauft; Friedrichs haben es sich über die Jahre eingerichtet. Im Oktober 1989 sind sie mit ihren Kindern Erik und Franziska über die Tschechoslowakei und Ungarn in den Westen gelangt.

Nur wenige Wochen zuvor hatten sie sich für die Flucht entschieden, am 11. September, als die ungarische Regierung der DDR die Bereitschaft aufkündigte, über Tausende flüchtige DDR-Bürger zu wachen. Der Eiserne Vorhang war offen. »Wir haben sofort ein Visum beantragt und haben eine Adresse in Budapest angegeben. Das sind Freunde, haben wir gesagt, wir sind zur Hochzeit eingeladen.«

– Haben Sie nicht gespürt, dass die DDR vor dem Zusammenbruch stand?

Er: »Niemand hat das gedacht. Klar haben wir gesehen: Dieses Land ist kaputt. Aber es war so lange so unbeweglich geblieben. Und nun gab es die Chance rauszukommen.«

Sie: »Wir haben es einfach nicht mehr ausgehalten. Wir waren ja beide im Staatsdienst in Dessau. Mein Mann war Assistent an der pädagogischen Hochschule Köthen, ich Pressereferentin des Landestheaters. Da hatten wir unsere Nischen, aber wir dienten eben auch dem Regime, das wir ablehnten.«

Er: »Über die Jahre hat sich ein großer Leidensdruck aufgebaut. Die SED hat ja nicht nur das Land zugrunde gerichtet, sondern auch die Utopie.«

– War das auch Ihre Utopie?

Er: »Aber ja. Im Studium haben wir über nichts anderes diskutiert. Ob es einen anderen Sozialismus geben könne.«

Sie: »Und dann findet man sich auf der anderen Seite wieder. Als wir noch in Oschatz gewohnt haben, habe ich bei der Abteilung Kultur des Rates des Kreises gearbeitet und war unter anderem für die Kulturgut-Abnahme zuständig. Machen Sie es den Leuten so schwer wie möglich, sagte mir meine Chefin.«

Zur sogenannten »Kulturgut-Abnahme« mussten Menschen wie Dietmar Riemann: »Ausreiser«, die alles, was sie mitnehmen wollten, pedantisch auflisten und zur Genehmigung einreichen mussten. Selber einen Ausreiseantrag zu stellen, sagen Friedrichs, sei für sie in ihrer Position nicht infrage gekommen. »Wir wären doch sofort als Staatsverleumder im Knast gelandet. Was wäre da aus den Kindern geworden?«

Als Dietmar Riemann seinen »Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft« stellt, scheint das Klima günstig. Mitte der achtziger Jahre hatte die SED-Führung 30.000 Ausreisen genehmigt, um Druck aus dem Kessel zu lassen. Riemanns reichen ihr Schreiben im Januar 1986 ein, formlos, denn bis 1989 gab es kein Formular.

Es war zwar bekannt, dass die Anträge seit Mitte der siebziger Jahre gestellt werden konnten, dennoch balancierte jeder der bald mehr als 100.000 Antragsteller am Rande der Legalität. Nur wer Rentner oder Invalide war oder Westverwandte ersten Grades hatte, gehörte zum Kreis der Antragsberechtigten. Alle anderen verhielten sich rechtswidrig und gerieten ins Visier der Stasi. Viele verloren ihre Arbeit, wurden als »Asoziale« diffamiert, nicht wenige kamen in Haft.

Das Leben der Riemanns verwandelte sich nun in einen permanenten Übergangszustand, in eine Grauzone zwischen Dazugehören und Ausgeschlossensein. Wie alle »Ausreiser« mussten sie nach und nach aufgeben, verschicken und verkaufen, was sie besaßen – ohne zu wissen, ob sie am Ende Erfolg haben würden. Nach und nach leerte sich das Haus in Rahnsdorf.

Sein Ausreisetagebuch (am Ende sind es zwölf Bände) schmuggelte Riemann mit anderem Umzugsgut in den Westen. »Ich sehe keine sinnvolle Zukunft, vor allem nicht für unsere erst siebenjährige Tochter Hella«, heißt es am 3. Januar 1986 in seinem allerersten Eintrag. »Ich weiß doch nur zu gut, wie äußerst unwahrscheinlich Veränderungen in unserer zuzementierten sozialistischen Gesellschaft sind. Ich möchte Paris, London, Wien, Rom und Venedig, aber vielleicht auch das ferne Madrid oder Athen, auf jeden Fall das freie westliche Europa, wenigstens ein wenig von Europa, sehen und erleben dürfen.« Da zwingt sich das Sehnen noch im Satzbau zu Geduld und Bescheidenheit.

Geduld. Fast vier Jahre Geduld. Angst vor der Stasi. Schikanen auf den Ämtern: »Leute wie Sie sollte man an die Wand stellen.« Die Tochter wird in der Schule beschimpft. Riemann leidet unter Depressionen. Er und seine Frau erhalten immer weniger Fotoaufträge. Als Ende August 1989 die Ausreise genehmigt wird, ist die Familie am Ende ihrer Kräfte.

Mit einem Laufzettel müssen Riemanns nun noch einmal tagelang Ämter und Behörden abklappern, um schrittweise ihre verwaltete Existenz aufzulösen. Haus und Grund haben sie bereits veräußert, für einen Bruchteil des tatsächlichen Werts. Offiziell handelte es sich um eine (mühsam erkämpfte) Schenkung – der einzige Weg, um den »Käufer« frei wählen zu können und zu verhindern, dass der geerbte Besitz einem SED-Funktionär in die Hände fällt.

Am 27. September schließlich macht Riemann ein letztes Bild mit Selbstauslöser: Er steht, ein Sparschwein in der Hand, neben den gepackten Koffern und schaut fragend in die Kamera.

Am nächsten Morgen holt er seine Urkunde über die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft im Köpenicker Rathaus ab. »So eine richtige Urkunde, wie eine Sporturkunde, auf schönem Papier.« Dann fährt die Familie zum Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße. Als er wenig später in der West-SBahn steht, wagt es Dietmar Riemann vor lauter Aufregung nicht, aus dem Fenster zu schauen.

In Dessau haben Christine und Holger Friedrich unterdessen alles für die Flucht vorbereitet. Am 3. Oktober wird die Grenze zur ČSSR geschlossen. Am 6. Oktober erhalten sie ihr Visum für Ungarn. »Wir sind noch abends losgefahren.«

Es ist, wie für die meisten Flüchtlinge, ein Abschied ohne Abschied. »Um unsere Flucht nicht zu gefährden, haben wir niemanden eingeweiht außer meiner Mutter«, sagt Christine Friedrich. Nicht einmal die Kinder wissen Bescheid.

Gegen Mitternacht erreichen Friedrichs die Grenze zur Tschechoslowakei. Regen poltert aufs Trabi-Dach, ein Grenzer fuchtelt mit der Taschenlampe ums Auto. »Ich tischte ihm unsere Geschichte auf, die Hochzeit in Budapest«, erzählt Christine Friedrich. »Er fragte: Hammse denn ’n Geschenk? – Hatten wir natürlich, mit Karte und allem. Dann sagte der Grenzer: Machense die Innenverkleidung ab vom Auto. Und das mitten im Regen! Ich sag zu ihm: Dann hammse hier zwei brüllende Kinder. Da ist er gegangen. Irgendwann kam er wieder und gab uns die Ausweise zurück.«

Nachtfahrt durch die ČSSR. Am nächsten Morgen: Ungarn. Sieben Kilometer vor der österreichischen Grenze weiht Christine Friedrich ihre Kinder ein: »Erik, habe ich gesagt, jetzt sind wir kurz vor der Grenze. Er schaut mich an: Hab ich’s doch gewusst! Wir sind auf der Flucht! Franziska hat geweint: Jetzt kann ich meine Freundinnen nicht mehr sehen.«

Wo wollen Sie hin?, fragt wenige Tage später der Beamte im Notaufnahmelager in Grafenau. Da hätten sie keine Antwort gewusst.

– Haben Sie sich das vorher nicht überlegt?

»Wir waren da einfach nicht gefasst drauf. Dass wir uns nun tatsächlich frei entscheiden dürfen. Wir haben gesagt: Können wir Ihnen das morgen mitteilen?«

Es gab die Welt zu gewinnen in diesem Herbst 1989. Dass inmitten des Freudentaumels vom 9. November manchen der späten DDR-Flüchtlinge auch ein klammes Gefühl von Verlust beschlich, darüber rannte die Geschichte hinweg.

Ein paar Tage lang sei er regelrecht neidisch gewesen auf die, die geblieben waren und die nun diesen Wandel erlebten, sagen Friedrichs.

– Haben Sie mit dem Gedanken gespielt, zurückzugehen?

Er: »Einen kurzen Moment. Ja.«

Sie: »Nein, ich nie. Aber der Anblick dieser Bilder im Fernsehen, das hat mich innerlich zerrissen.«

Für Dietmar Riemann ist es ein regelrechter Schock. Jahre ihres Lebens haben sich Riemanns den Strapazen des Ausreiseprozesses ausgesetzt. Nun kommt ihnen, überwältigt von den politischen Ereignissen im Osten, der Sinn all der seelischen und materiellen Opfer abhanden, die sie geleistet haben. In seinem Tagebuch schildert Dietmar Riemann die Krise jener Wochen.

11.11.1989. »Ich bin total am Boden. Arbeit ist für mich nur sehr schwer zu finden… Aber mein seelischer Zustand hat vor allem etwas mit den Vorgängen in der DDR zu tun.«

15.11.1989: »In Leipzig gehen die Montagsdemonstrationen weiter… Und wir sitzen hier auf dem Abstellgleis.«

21.12.1989: »Meine Tocher hat einen Versager zum Vater, einen Papa, der sie völlig sinnlos um ihr vom Großvater erarbeitetes Erbe gebracht hat. Werde ich jemals meinen Frieden wiederfinden?«

Friedrichs finden im Herbst 1989 schneller Halt, doch auch sie beschleicht in den ersten Wochen Existenzangst. Im Kleinen vollzog sich in den Biografien der Flüchtlinge schon im Herbst 1989, was nach der Wiedervereinigung 1990 zum gesamtdeutschen Problem werden sollte, als der Osten im Westen Fuß zu fassen versuchte.

Die innere Zerrissenheit angesichts des Wandels in der DDR wirft aber auch noch auf einen anderen Umstand grelles Licht: dass im Herbst 1989 nicht nur mutige Bürgerrechtler eine friedliche Revolution vollbrachten, sondern auch Millionen einstiger Mitmacher und Mitläufer gleichsam geschenkt bekamen, was Menschen wie Dietmar Riemann sich unter schweren Verlusten erkämpfen mussten, ja was sie für die schweigende Mehrheit miterkämpft haben.

»Als ich 1990 das erste Mal wieder in den Osten gefahren bin«, sagt Dietmar Riemann, »habe ich meine Schwester und ihren Mann getroffen, der war früher in der SED gewesen. Jetzt sagten die beiden: Mensch, Dietmar, warum seid ihr bloß ausgereist? Wär doch gar nicht nötig gewesen. Ihr wart weg, und wir haben hier Revolution gemacht. Da hab ich meinen Schwager verblüfft angeschaut. Du? Du hast Revolution gemacht?«

Dietmar Riemann betreibt heute mit seiner Frau ein kleines Fotostudio in Mosbach am Neckar, seit einigen Jahren muss er zusätzlich Taxi fahren. Er hat sich von den Ausreisejahren nie wirklich erholt. »Wir werden in unserem neuen Umfeld, also ›Drüben‹, auf der sozialen Leiter weit nach unten fallen«, hat er sich 1986 selbst prophezeit. »Ich werde nicht mehr als freiberuflicher Fotograf arbeiten können und ausschließlich Fotos für schöne Bildbände machen…«

Völlig illusionslos hatte sich Dietmar Riemann für die Freiheit entschieden. »Vielen anderen Ausreisern«, sagt er, »ist es schlimmer ergangen.« Manche saßen bis 1990 in Stasihaft. Andere sind unter dem Überwachungsdruck und der Gängelung psychisch zerbrochen. »Meine Geschichte«, sagt Riemann, »ist eine Durchschnittsgeschichte.«

Friedrichs haben nach einer Nacht im Notaufnahmelager auf die Frage des Beamten nach ihrem Wunschort mit »Heidelberg« geantwortet. Wenige Wochen später ziehen sie dort bei einer westdeutschen Familie ein, die Flüchtlinge aufnehmen wollte. Ein wirkliches Zuhause aber finden sie in der Geschichte des 19. Jahrhunderts.

Holger Friedrich bewirbt sich auf eine Stellenausschreibung der Stadt Sinsheim und übernimmt dort im März 1990 das Stadtmuseum, das er inzwischen mit seiner Frau leitet. Freiheitsmuseum heißt es heute, denn die zwei DDR-Flüchtlinge haben den Sinsheimern ein Stück vergessene Lokalhistorie zurückgegeben: die Erinnerung an die Revolutionskämpfe von 1848. Vor dem Eingang haben Friedrichs ein Freiheitsdenkmal errichten lassen, einen Obelisken, unvollendet, mit einem steinernen Band, das sich ins Offene windet. Und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird es nun eine DDR-Ausstellung geben.

Holger Friedrich führt durch die Räume. Die holzgetäfelten Wände des Ratssaales sind mit FDJ-Bannern behängt. Dann schreitet er voran in den ersten Stock. »Hier«, sagt er, »kommt die Mauer hin.« In seinem Büro lagern DDR-Exponate unsortiert in Kisten. Historisches Strandgut: NVA-Orden, Fahnen, Uniformen. Neben Holger Friedrich ragt ein Grenzpfahl. Den hat er selbst nachgebaut.

Abends, es ist spät geworden, es gab Bier, es gab Musik der Klaus Renft Combo, abends sagen Friedrichs an der Tür ihres Ausbauhauses: »Das war jetzt ein bisschen so wie in der DDR. Dass man einfach noch zusammensitzt.« Morgen wollen sie nach Dessau, alte Studienfreunde besuchen.

Und Dietmar Riemann? War er jemals wieder in Rahnsdorf? »Lange Zeit«, sagt er, »hab ich das nicht übers Herz gebracht. Inzwischen fahren wir ab und zu, wenn wir in Berlin sind, durch den Ort, aber ohne anzuhalten. Wir schauen nur und fahren dann schnell weiter. Als hätten wir etwas verbrochen.«

Fotografien von Dietmar Riemann finden Sie im Netz unter www.ddr-fotografie-riemann.de, Veranstaltungen des Stadtmuseums Sinsheim unter www.geschichtsverein-sinsheim.de

 
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