Atomkraft Das Mäuschen schweigtSeite 3/3
Das Geld von den Konzernen weckt bereits Begehrlichkeiten
Sollte es Angela Merkel freilich gelingen, von E.on, RWE, Vattenfall und EnBW genügend Mittel zu beschaffen, um die Erforschung und Markteinführung erneuerbarer Energien zu beschleunigen, könnte zumindest die Unionsfloskel von der Kernenergie als »Brückentechnologie« glaubwürdiger werden. Jürgen Schmid, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), hält zwar von längeren Meilerlaufzeiten nichts, begrüßt aber die Aussicht auf mehr Forschungsmittel. Nötig sei deren schrittweise Aufstockung bis zu einer Höhe von einer Milliarde Euro pro Jahr, etwa zur Erforschung intelligenter Stromnetze, größerer Windräder und effizienterer Verfahren der Biomassenutzung. Derzeit hat die Politik für die Zukunftsenergien nicht einmal ein Drittel des nötigen Betrages übrig.
Allerdings hat die Aussicht auf das Geld der AKW-Betreiber längst auch andere Begehrlichkeiten geweckt. So macht sich Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und persönlich haftender Gesellschafter des Haferflockenunternehmens Peter Kölln, dafür stark, die Mehreinnahmen für Strompreissenkungen zu verwenden. Private Verbraucher und Unternehmen würden dann »zugleich entlastet«, behauptet er. Auch die Union hat in ihrem Wahlprogramm die Absicht geäußert, Strompreise zu senken. Das Vorhaben geriete allerdings in Konflikt mit dem europäischen Beihilferecht – und mit dem schwarz-gelben Bekenntnis zur Marktwirtschaft. Zu dem passen staatliche Eingriffe in die Preisbildung eigentlich überhaupt nicht.
Auch deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Merkel und Westerwelle den Spaß an ihrem Projekt, das Ruder in der Atompolitik umzudrehen, wieder verlieren. Womöglich schneller, als sie heute noch denken .
- Datum 07.10.2009 - 13:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.10.2009 Nr. 42
- Kommentare 9
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... wer das Land regiert.
Den Konzernen etwas von ihren Quasi-Kartell-Gewinnen abzuknöpfen, trifft schliesslich allenfalls die Manager und Aktionäre, die das sonst als dicke Rendite eingesackt hätten. Sind die bereits so mächtig, dass die Regierung zittert? Oder geht es wie bei Wolfgang Clement, Gerhard Schröder und Joschka Fischer seinerzeit, nur darum, nach der Legislaturperiode in gut dotierte Aufsichtsratsposten der entsprechenden Unternehmen zu wechseln?
Wer angesichts solcher Selbstbedienungsmentalität noch von einer Demokratie sprechen kann, den mag verstehen wer will, ich nicht, denn zum Nutzen des Volkes werden offenbar nur noch wenige Entscheidungen getroffen.
Es ist doch völlig absurd auf ein Instrument zu verzichten, nur weil ein Oppositionspolitiker diesen Begriff erfunden hat.
Wir sind doch nicht im Kindergarten, wo Kind kein Bonbon vom bösen Buben will, der mich gehauen hat.
Wenn das ein Grund wäre auf die Steuer zu verzichten, macht sich die gesamte Regierung lächerlich.
Oder geht es vielmehr darum, dass im Bieterwettbewerb um Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit der SPD schon wieder ein Thema abhanden kommen würde?
H.
...so ist es doch bei allen Themen. Man versucht sich zu profilieren, indem (auch sinnvolle) Entscheidungen der Opposition abgelehnt werden. "Ein Politiker denkt an die nächste Wahl - ein Staatsmann an die nächste Generation" (James F. Clarke). Man muss nicht lang überlegen, zu welcher Klasse unsere PolitikerInnen gehören.
Ja und was wird mit den Folgekosten für die Endlagerung, für die terrorsichere "Aufbewahrung" der dann stillzulegenden Atommailer?
Was möchten denn die vollmundigen Merkel und Westerwelle noch für die kommenden Generationen tun?
Die beiden haben, glaube ich, keine Kinder, oder?
Die Weltwirtschaftskriese und ihre Folgen haben doch genug angerichtet und bedürfen des Einschreitens. Da sollten die Markradikalen Stellung beziehen und handeln.
Die Endlagerkriese kommt sowieso schon...Und wird nun unnötig verschärft.
Der Bund der Steuerzahler kann schon mal eine Spezialschuldenuhr für
Frau Merkel und Herrn Westerwelle aufstellen.
Wie blind darf die Politik eigentlich noch werden, bevor sie gestoppt wird?
Unsere Kinder und Enkel werden wohl fragen, ob das Alles nicht bekannt war 2009.
Neulich war Wahl. Schon vergessen?
Bedanken Sie sich bei 30% Nichtwählern, die es in der Hand hatten...
Vielleicht spricht es sich langsam herum:
Nichtwählen hilft den Falschen.
Neulich war Wahl. Schon vergessen?
Bedanken Sie sich bei 30% Nichtwählern, die es in der Hand hatten...
Vielleicht spricht es sich langsam herum:
Nichtwählen hilft den Falschen.
Wieviele Milliarden Steuergelder hat Vater Staat, sprich unsere Politiker, in die Erforschung der Kernkraft investiert?
Wieviele Milliarden Gewinn haben Private Unternehmen inzwischen damit gemacht?
Wieviele Milliarden werden wir oder unsere Kinder in die sichere Aufbewahrung des Atommülls stecken?
Wenn alle Mitglieder unseres Deutschen Bundestages, die für eine Verlängerung der Laufzeit sind (für eine Vermehrung von Atommüll), sich bereit erklären, im Falle eines Gaus oder einer Verseuchung von Grundwasser (siehe Asse) in der ersten Reihe zu stehen um Beton um die strahlenden Fässer zu giessen, und zussätzlich auch noch die Kinder und Enkelkinder dieser, dieser ...(würde eh der Zensur zum Opfer fallen) dummen, kurzsichtigen Menschen ebenfalls in vorderer Reihe stehen und gegen die Unbewohnbarkeit von Teilen Deutschland ankämpfen, wenn weiter alle die, die heute privat Millionen in die privaten Taschen schaufeln ebenfalls persönlich unter Einsatz ihres Lebens mögliche Konsequenzen mittragen,
dann sollen sie die Laufzeit von mir aus verlängern.
Verseuchte Grundwasserströme und Strahlenwolken aus französischen, schweizerischen, niederländischen, tschechischen, polnischen, litauischen, ukrainischen, russischen, ........ Atomanlagen werden einen Bogen um deutsche Sonnenblumenfelder machen.
Das mit der "Unbewohnbarkeit" wird offensichtlich woanders anders beurteilt.
"German angst"........ woanders macht man sich da offensichtlich schon lustig drüber......
Sie selbst können sich dann ja schon mal drauf einrichten, daß bei Ihnen der Saft nur aus der Dose kommt, wenn der Wind weht......
Und um nochmal Salz in die Wunde zu streuen: die publizierten Opferzahlen zu Tschernobyl spreizen sich von 150000 bis runter zu 75. Und verbockt hat es nur der russischer Schlendrian.
So. Jetzt dürfen Sie losschimpfen.
Verseuchte Grundwasserströme und Strahlenwolken aus französischen, schweizerischen, niederländischen, tschechischen, polnischen, litauischen, ukrainischen, russischen, ........ Atomanlagen werden einen Bogen um deutsche Sonnenblumenfelder machen.
Das mit der "Unbewohnbarkeit" wird offensichtlich woanders anders beurteilt.
"German angst"........ woanders macht man sich da offensichtlich schon lustig drüber......
Sie selbst können sich dann ja schon mal drauf einrichten, daß bei Ihnen der Saft nur aus der Dose kommt, wenn der Wind weht......
Und um nochmal Salz in die Wunde zu streuen: die publizierten Opferzahlen zu Tschernobyl spreizen sich von 150000 bis runter zu 75. Und verbockt hat es nur der russischer Schlendrian.
So. Jetzt dürfen Sie losschimpfen.
Verseuchte Grundwasserströme und Strahlenwolken aus französischen, schweizerischen, niederländischen, tschechischen, polnischen, litauischen, ukrainischen, russischen, ........ Atomanlagen werden einen Bogen um deutsche Sonnenblumenfelder machen.
Das mit der "Unbewohnbarkeit" wird offensichtlich woanders anders beurteilt.
"German angst"........ woanders macht man sich da offensichtlich schon lustig drüber......
Sie selbst können sich dann ja schon mal drauf einrichten, daß bei Ihnen der Saft nur aus der Dose kommt, wenn der Wind weht......
Und um nochmal Salz in die Wunde zu streuen: die publizierten Opferzahlen zu Tschernobyl spreizen sich von 150000 bis runter zu 75. Und verbockt hat es nur der russischer Schlendrian.
So. Jetzt dürfen Sie losschimpfen.
...das Experten schätzen die Gesamtzahl der bisher gestorbenen Liquidatoren allein auf 50.000 schätzen, weitere 17.000 bekommen von der Ukraine Renten, weil sie arbeitsunfähig sind - aber wahrscheinlich ist die Ukraine einfach ein Wohlfahrtsstaat.
Und der GAU damals brachte uns ja nur 100x Strahlendosis der Hiroshima-Bombe. Wenn Sie die Zahlen der WHO nehmen (akute und chronische Erkrankungen von Personen, die an der Liquidation teilgenommen haben, nicht in einen Zusammenhang mit der Wirkung ionisierender eine Dosis von weniger als 50 rem (500 mSv in der neuen Maßeinheit) erhalten) und diese Maßstäbe an Hiroshima und Nagasaki legen würde so hat es auch da nur wenige Strahlenopfer gegeben. Eigentlich ist dann auch so eine Atombombe harmlos
...das Experten schätzen die Gesamtzahl der bisher gestorbenen Liquidatoren allein auf 50.000 schätzen, weitere 17.000 bekommen von der Ukraine Renten, weil sie arbeitsunfähig sind - aber wahrscheinlich ist die Ukraine einfach ein Wohlfahrtsstaat.
Und der GAU damals brachte uns ja nur 100x Strahlendosis der Hiroshima-Bombe. Wenn Sie die Zahlen der WHO nehmen (akute und chronische Erkrankungen von Personen, die an der Liquidation teilgenommen haben, nicht in einen Zusammenhang mit der Wirkung ionisierender eine Dosis von weniger als 50 rem (500 mSv in der neuen Maßeinheit) erhalten) und diese Maßstäbe an Hiroshima und Nagasaki legen würde so hat es auch da nur wenige Strahlenopfer gegeben. Eigentlich ist dann auch so eine Atombombe harmlos
...das Experten schätzen die Gesamtzahl der bisher gestorbenen Liquidatoren allein auf 50.000 schätzen, weitere 17.000 bekommen von der Ukraine Renten, weil sie arbeitsunfähig sind - aber wahrscheinlich ist die Ukraine einfach ein Wohlfahrtsstaat.
Und der GAU damals brachte uns ja nur 100x Strahlendosis der Hiroshima-Bombe. Wenn Sie die Zahlen der WHO nehmen (akute und chronische Erkrankungen von Personen, die an der Liquidation teilgenommen haben, nicht in einen Zusammenhang mit der Wirkung ionisierender eine Dosis von weniger als 50 rem (500 mSv in der neuen Maßeinheit) erhalten) und diese Maßstäbe an Hiroshima und Nagasaki legen würde so hat es auch da nur wenige Strahlenopfer gegeben. Eigentlich ist dann auch so eine Atombombe harmlos
Neulich war Wahl. Schon vergessen?
Bedanken Sie sich bei 30% Nichtwählern, die es in der Hand hatten...
Vielleicht spricht es sich langsam herum:
Nichtwählen hilft den Falschen.
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